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minicooper

Oberbahnhofsvorsteher

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21

Friday, August 1st 2014, 3:23pm

Ist alles gut erklärt worden und man kann es jetzt doch nachvollziehen warum ich momentan doch son bisschen stotternde Loks habe.

Dass sich bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Material wie Holz etc. verziehen kann, ist nachvollziehbar. Auch dass eventuell Schienen darunter leiden, was an der einen oder anderen Stelle zu Problemen führen kann. Warum aber, lieber Hein, sollten Deine Loks plötzlich stottern? Irgendwie will mir das nicht in den Kopf, tun sie das denn auch auf dem Rollenprüfstand?
Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

Bruce Wayne

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22

Friday, August 1st 2014, 5:05pm

interessantes und wichtiges Thema.
Möchte denn jemand noch ein paar Tips und Empfehlungen zu den elektischen Luftentfeuchtern geben? Von wem kommen gute Geräte?

Gruß Rainer



Siehe meinen Post 14. Der ist super und den Preis (knapp über 200 Euro) allemal wert.

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23

Friday, August 1st 2014, 6:39pm

In meinem total feuchten Keller hausen hunderte Spinnen. Soviel zu dem Sprichwort, aber die haben da auch keine Moba zum spielen ^^
Ansonsten habe ich mir für den Keller meiner vorherigen Wohnung mal einen Entfeuchter beim Amazon gekauft: 170 W, im Dauerbetrieb bekommt man damit rund 40 qm gut trocken. Allerdings hängt das auch vom Feuchteeintrag ab. Wichtig ist wirklich der Dauerbetrieb bei feuchtem Wetter, sonst saugt sich alles voll und es dauert ewig, bis das Wasser wieder raus ist. Mein Entfeuchter hat einen Hydrostaten, den ich auf 55% rel. Feuchte stelle, damit läuft der Trockner nur, wenn es nötig ist.
Viel Feuchtigkeit, auch ohne Kondensation, führt zu Oxidationsprozessen. Es ist ja nicht so, dass der Wasserdampf ab einer scharfen Grenze mit seiner Arbeit beginnt, solche Prozesse fangen in der Regel schon vorher an und werden dann bei steigender Luftfeuchte immer schneller.
Bei Salz wird mir ganz übel, es ist ja nicht so, dass bei einem Luftzug keine Salzkristalle verweht werden. Und Metall mit Salz, herrliche Korrosion. Raus damit. :thumbdown:

HTH
H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

Michael Marcus

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24

Friday, August 1st 2014, 7:56pm

Hallo zusammen,

Luftentfeuchter sind sicherlich die richtige Wahl.

Allerdings kann man sich auch viel Ärger ersparen, wenn man sich im Holzbereich genau umsieht, Holz ist eben nicht Holz. Ich nehme grundsätzlich Multiplex Birke und dann gibt es gleich mal ein paar Anstriche mit Bootslack und Schutzmittel um Feuchtigkeit da zu lassen wo sie ist...einmal Verzug im Holz und es wird spaßig.

Dieser kleine Beitrag hilft vielleicht, dass man schon beim Bau eines Moduls oder Anlage sich über Schutzmaßnahmen Gedanken macht.

Was Oxidation an Schienen betrifft, kann sicherlich durch die Feuchtigkeit die noch begünstigt werden. Salz kann bei unseren Modellen dann zu einem Problem werden, wenn dadurch Kontakte angegriffen werden.

Aus meiner Sicht Holz behandeln...Luftentfeuchter wenn nötig dazu nehmen.

MFG

Michael

Patrik

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25

Friday, August 1st 2014, 10:30pm

Hallo Hein,
den von BruceWayne oben genannten und verlinkten Luftentfeuchter http://www.aktobis.de/luftentfeuchter-WDH-520HB.html kann ich unbedingt empfehlen. Hatte ich selbst auch im Einsatz - TOP Gerät - kostet wohl etwas mehr als die billigen im Baumarkt aber dafür taugt dieser auch wirklich was. Und wenn du einen Wasserablauf im Keller hast kannst du das Gerät auch über einen Schlauchanschluss entwässern, sodaß das entleeren des Behälters wegfällt.

Grüße
Patrik
die Räder vom Zug dreh´n sich rundherum ,rundherum ,rundherum :thumbsup:

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Udom (02.08.2014)

Kallisto

Schrankenwärter

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26

Friday, August 1st 2014, 10:52pm

Luftentfeuchtergerät unbedingt zu empfehlen

Bei der aktuell sommerlich-schwülen Wetterlage scheidet mein Luftentfeuchter im Keller 10...15 Liter Wasser pro Woche ab! Welches andere Verfahren (Salz, Granulat) könnte diese Menge binden und schließlich dann auch entfernen!

Ich schließe mich den Vorrednern an, dass ein solches (gutes!) Gerät unbedingt zu empfehlen und eine gute Investition ist.

PS: Das Wasser kann man gut für Dampfbügeleisen etc. verwenden.

Gruß

Kallisto

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Rollo

Bahngeneraldirektor

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27

Monday, August 11th 2014, 9:55pm

Stotternde Loks

Hallo Hein,

ich habe eine große N-Anlage im Keller. Im sichtbaren Bereich wurden Pecogleise aus Neusilber und in verdeckten Bereichen Minitrixgleise aus Edelstahl verlegt. Auf den Edelstahlgleisen fahren meine Winzlinge immer, während die sichbaren Gleise desöfteren gereinigt werden müssen. Die Neusilbergleise oxidieren nämlich bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Fahre mal mit dem Finger übers Gleis, wirst schnell einen schwarzen Streifen auf dem Finger haben.

Das kann schon die Ursache für stotternde Fahrzeuge sein. Wenn dann noch die Laufflächen der stromabnehmenden Räder brüniert sind, dann verschlimmert sich die Stromabnahme noch.

Das sind meine Erfahrungen mit N, in 0 wird es wohl kaum anders sein. Ideal wären also Edelstahlgleise und schwarz vernickelte Räder (wie bei einigen Minitrixfahrzeugen).

Gruß
Roland

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Hein

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28

Tuesday, August 12th 2014, 4:33am

Hallo Roland.

Eine Schienenreinigung und eine reinigung der Lokräder gehören bei mir zu meinen wöchentlichen Wartungsarbeiten.Die säuberung der Schienen erfolgt im Nassverfahren mit Leinentuch und Feuerzeugbenzin bzw.Propanol aus der Apotheke. Die Lokräder werden mit Wattestäbchen und einem Plagiatsmodell des
Powerkeepers aus dem Hause "MINIKOOPER" gereinigt.Ich habe das Modell etwas abgeändert damit man mir blos nicht den Fahrdienstleiter aberkennt 8) ( Eine kleine Modellpflege könnte das Ding aber schon vertragen :rolleyes: )



Bei meiner hohen Luftfeuchtigkeit , die vor gut drei Wochen im Keller ( gefühlte 70 % )herschten sind nun folgende Gegenmaßnahmen unternommen worden.Ein Luftentfeuchter und ein Hygrometer wurden angeschafft und ich kann die Luftfeuchtigkeit auf ca 60 % herunterdrücken.Das Bild zeigt den Stand der Feuchtigkeit vor dem Einsatz des Lüfters.Das Salz wurde wieder aus dem Keller getragen.(Eigentlich schade, das wäre der erste Artikel gewesen der mich nichts gekostet hätte, das Streusalz lagert bei mir Tonnenweise für den Winterdienst und gehört der Gemeinde. :wacko: )



Das stottern ist jetzt weg , aber ob es nur an der Luftfeuchtigkeit lag kann ich nun auch nicht genau behaupten, jedenfalls ist es nicht mehr da und auf dem Konto sind wieder 178 EUR weniger.

Gruß Hein

This post has been edited 4 times, last edit by "Hein" (Aug 12th 2014, 5:23am)


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moba-tom

Bahndirektor

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29

Wednesday, August 7th 2019, 8:57am

Probleme und Lösung mit Luftentfeuchter

Hallo,

ich hänge mich mal an diesen alten Thread dran, der gerade in diesem heißen Sommer aktuell wie nie zuvor ist. WÄhrend ich Sommerpause mache, muss mein ENtfeuchter um so mehr schuften...

Ich habe seit genau 2 Jahren und 3 Monaten einen Luftentfeuchter im Einsatz und zwar das Modell, dass Patrik im Beitrag 25 empfohlen hat. Es hat mich stolze 228 € gekostet (heute ist es preiswerter), immer zuverlässig seine Arbeit verrichtet und stammt aus deutscher Produktion.

Nun fiel das Gerät aus, Details möchte ich Euch ersparen... ich habe eine Mail an den Hersteller geschrieben, um Rat gefragt und erhielt am nächsten Tag den Anruf eines Servicetechnikers. Er erklärte mir, welche Teile ich wie untersuchen sollte.... so konnte das Problem eingekreist werden. Der Kompressor war überhitzt, das Kühlmittel hatte sich verflüchtigt, wahrscheinlich ein Harriss o.ä. Leider ein Totalschaden!

Nach einem kurzen Telefonat mit dem Leiter der Serviceabteilung hat man mir eine Kulanzregelung vorgeschlagen, da ich nur 3 Monate über die Gewährleistungszeit hinaus war: ich bekomme kostenfrei ein neues Gerät, allerdings ohne Wasserbehälter... aber den habe ich ja noch! :thumbsup:

Was lerne ich daraus? Der Kauf in Asien ist oft der billigste, aber nicht immer der preiswerteste Weg! Ich bin froh und dankbar, dass ich die Angelegenheit in deutscher Sprache auf kurzem Dienstweg klären konnte! Guten Service gibt es also doch noch!

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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