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blaukaefer

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1

Montag, 7. Mai 2018, 18:34

Modultreffen in Kisdorf am 5. und 6. Mai

Das zweite Mekka…
ist bei Muslimen Medina, bei Nullern wie mir nach Gießen Kisdorf. Nahe Hamburg. Veranstaltungsort des Modultreffens, das der N-Bahnerkreis Kisdorf seit mehreren Jahren in einer Mehrzweckhalle organisiert. Zweimal war ich schon da, hatte hier auch schon über meine Begegnung mit den Nullern aus dem Norden berichtet. Beim ersten Mal allein auf Einladung von Stefan_k, beim zweiten Mal in Begleitung von Dieter K., dem Vorsitzenden der Modellbahngemeinschaft Kerpen-Düren und Fördermitglied meines eigenen Vereins. Bis dahin hatten wir immer ein wenig „Rollmaterial“ mitgenommen, doch diesmal wollte ich in Abstimmung mit Stefan_k auch mit Modulen zum Gelingen des Treffens beitragen.
Eigentlich sollten es nur ein, zwei Module sein, die ich bauen wollte, doch dann wurde daraus eine Betriebsstelle (der Bahnhof Pappenheim in Anlehnung an ein Vorbild aus Thüringen) von 6,80 m Länge. Und da auch noch „Altmaterial“ für einen Fiddleyard übrig war, wurde dieser restauriert und sollte auch mitgenommen werden. Über den Bau dieses dann insgesamt 11,60m langen Arrangements wird später an anderer Stelle berichtet.
Die letzten Wochen verbrachte ich viele Stunden im Keller, abwechslungsweise im Baumarkt, um beispielsweise Holz für die Tragbretter, Schrauben oder Schotterkleber zu beschaffen. So gerade wurde alles so weit fertig, dass wir uns damit würden auf den Weg machen können. Fertig ist für mich zwar anders, aber mehr ging nun nicht.
Knapp 500 km sind es von hier, von Düren, bis Kisdorf kurz hinter Hamburg. Und da der Aufbau der Module am Samstag, 05.05.18 um 08:00 Uhr beginnen sollte, war klar, dass wir wohl besser am Freitag losfahren sollten. Diesmal fuhr neben Dieter dann auch noch Klaus W. mit, der dankenswerterweise für den nötigen Transportraum sorgte, einen großen VW Crafter. Wir hatten uns für Freitagmorgen 09:00 Uhr verabredet um zu laden. Die halbe Garage stand voll mit gestapelten Modulen und allen möglichen Kisten mit Loks und Wagen, Werkzeug, Kisten mit Gebäuden, Bäumen, Signalen, Bahnsteigleuchten, Kabeln etc.
„Passt das überhaupt rein?“, hatte ich zwei Tage zuvor gefragt. Daraufhin schickte Klaus ein Handyfoto vom geöffneten Laderaum. Und Dieter meinte, da sei auch noch Platz für mich, um alles festzuhalten.
Nun ja, es kam dann doch etwas anders. Zwar passte alles rein, aber anschließend war der große Crafter auch voll. Die erste Lektion war da schon gelernt: Die Kopfbretter, mit deren Hilfe die Module getragen und dann aufgestapelt werden, müssen noch mal überarbeitet werden, damit alles sicher steht, möglichst auch dann, wenn mal etwas heftiger gebremst werden muss.



Nach einem Kaffee machten wir uns auf den Weg. Es war Freitag und egal, wann man fährt, der Rest der Republik scheint an diesem Wochentag auch immer unterwegs zu sein. Zudem hier und da mal eine Baustelle, von drei auf zwei Fahrspuren und manchmal auch nur noch auf eine. Zwischendurch drei Autos, die ihr Blech nicht gerade hübsch kalt verformt hatten und damit für einen Stau sorgten. Und so brauchten wir bis Kisdorf rund acht Stunden für knapp 500 km. „Unser Hotel-Restaurant, die „Zentrale“ in Kisdorf, öffnet sowieso erst um 17 Uhr“, dachten wir uns. Also nicht wirklich in Eile. Aber nach der langen Fahrt wäre es schon schön gewesen, um 17 Uhr das erste Ducksteiner vor sich zu haben. Darauf aber mussten wir warten bis 18:15 Uhr. Drei Modellbahner an einem Tisch, zwei davon neue Besitzer der sog. Rasmussen-Anlage und ich als jemand, dem die Kreisbahn nun gar nicht liegt – da war neben Essen und Bier genügend Stoff für einen langen Abend.
Dennoch war frühes Aufstehen am Samstag angesagt: Ab 08:00 Uhr sollte die Mehrzweckhalle offen stehen zum Aufbau. „Frühstück um 07:15 Uhr?“, war daher unsere Frage an den Wirt. „Kein Problem!“, signalisierte er. Doch am Morgen war niemand da. Durch’s Fenster konnten wir den Tisch sehen, der für uns schon am Abend gedeckt worden war. Aber niemand kam um Kaffee zu kochen und den Gastraum aufzuschließen. Nach einer Weile entschlossen wir uns daher, die nächste Bäckerei aufzusuchen.
Als wir um acht an der Halle vorfuhren, waren wir nicht die ersten. Etliche andere Mitspieler waren schon eifrig mit Ausladen und Hineintragen beschäftigt.





Da unsere Module an einem Streckenende platziert werden sollten, konnten wir sie zwar aufstellen, aber eben nur einzeln bzw. in Zweiergruppen, denn es war davon auszugehen, dass da noch ein wenig geschoben werden müsste. Doch man merkte, dass die Truppe aus den beiden Veranstalter-Vereinen über viel Erfahrung verfügt: So rollte ganz selbstverständlich auf einmal die 230V-Leitung an und die Steuerleitung sowie der Terminator. Auch die gesamte Steuerung war fertig.



Ziemlich genau um 11 Uhr war dann alles fertig aufgestellt, mehr als 100m Strecke waren betriebsbereit.



Eine halbe Stunde später rief Stefan_k dann zur Vorbesprechung: Für die Neuen und die Gäste erklärte er noch einmal, wie die Tage und wie der Betrieb ablaufen würde. Und dann wurden die Rollen verteilt für die erste Session. Der Fahrplan deckt immer eine Stunde Betrieb ab. In dieser Zeit fahren gleichzeitig acht Züge (vier Personen- und vier Güterzüge), die zum Ende der Stunde wieder am Ausgangspunkt ankommen. Dann werden sie entsprechend dem Transportbedarf anders zusammengestellt und der Betriebsspaß geht wieder los.
Irgendwann hat man trotz Spielspaß etwas Hunger. Sabine B. und Heiner T. hatten es in die Hand genommen, für unser leibliches Wohl zu sorgen. Und so saßen wir an beiden Tagen draußen vor der Halle bei Grillfleisch, Salaten und Kuchen in der Sonne.





Der Nachmittag verlief im Prinzip genauso, nur dass wir die Rollen wechselten. Nachdem Dieter und Klaus am Vormittag Züge über die Strecke geführt hatten und ich meinen Bahnhof betreut hatte, setzte ich eine Runde aus um zu fotografieren, Klaus bediente Pappenheim (was ihm sichtlich Spaß machte) und Dieter fuhr einen Nahverkehrszug mit Silberlingen an einer E40.
Die Strecke von insgesamt 106m Länge stellte in der Hauptsache ein großes U dar: Vom Aufstellbahnhof „Hamburg“ führte sie zum Endpunkt Pappenheim. Auf diesem Weg lagen zwei Abzweige, die kürzere Stichstrecken darstellten und jeweils in kleinen Kopfbahnhöfen endeten. Insgesamt gab es acht Betriebsstellen. Das macht deutlich, dass der Personalbedarf bei der Größe des Arrangements nicht unerheblich ist: Acht Betriebsstellenleiter plus acht Lokführer mindestens.
Bei meinem Rundgang habe ich hier und da ein wenig fotografiert, was ich am Sonntag dann gerne fortgesetzt hätte, doch leider ließ mich das Objektiv im Stich, so dass es nicht ganz so viele Bilder geworden sind.

























Die letzte Session lief dann am Sonntag nach dem mittäglichen Grillen. Gegen 15.30 Uhr war Schluss, Sabine und Heiner riefen zum Kaffee in der Sonne und Stefan_k zur Schlussbesprechung. Scheint, dass alle zufrieden waren, aber wie es sich gehört, gab es auch den einen oder anderen Änderungsvorschlag. Die gesamte Anlage war recht stabil gelaufen, Störungen waren selten und sie hielten den Betrieb kaum auf. Bewährt hat sich auch der neue Uhrenturm, wo drei Displays eine digitale Zeitanzeige für alle sichtbar machten.
Anschließend war Einpacken angesagt. Nach anderthalb Stunden war unser gesamtes Equipment wieder im Auto, auch dank der Hilfe der anderen Nuller: „Die haben den längsten Weg, also helfen wir ihnen alles nach draußen zu tragen!“, hatte Stefan_k angesagt. Kurz nach fünf waren wir „on the road again“. Um 22.15 Uhr blieb uns nur noch das Ausladen, und damit war das Wochenende, auf das wir uns lange gefreut und für das wir Einiges getan hatten, leider vorüber.



Rückblickend: Erneut ein interessantes, anregungsreiches Wochenende im Kreis ausgesprochen freundlicher und hilfsbereiter Null-Bahn-Freunde. Dieter, Klaus und ich – wir sagen „Danke!“
WR, 07.05.2018

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »blaukaefer« (7. Mai 2018, 20:47)


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blaukaefer

unregistriert

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Dienstag, 8. Mai 2018, 10:02

Noch ein paar Bilder ...

Zuerst: Herzlichen Dank für die vielen Bedankungen und die vielen Grünen! Natürlich hat mich das verleitet zu schauen, ob ich noch eine kleine "Zugabe" hinkriege.
Beginnen möchte ich mit Eindrücken von den Modulen:



Eine meiner liebsten Dampfloks war auch dabei: Die BR 92 aus dem Hause Eurotrain-Hübner.







Die im ersten Teil schon gezeigte Straßenzeile kam aus dem Hause Bünnig: Sabine und Heiner zeigten zwei Module mit dieser Häuserzeile:





Direkt an dieser Häuserzteile entlang führte eine Strecke, auf der neben allen anderen Modellen auch der Btms33 zu sehen war:



Einer der schönsten Beiträge war für mich schon letztes Jahr Kai-Oles Arrangement "Westerstapel":









Viel Arbeit hatte Stefan_k sich gemacht, für einen abwechslungsreichen Betrieb zu sorgen. Dazu gehörten u.a. Wagenkarten und Frachtzettel. Letztere habe ich dann gestern auch gleich mal einen Packen hergestellt.





Für mich sind solche Modultreffen auch deshalb immer wieder interessant, weil der Blick unter die Module erhellend ist und vielerlei Anregungen bietet:











So, das war's nun, mehr hab ich nicht, auch weil das Objektiv streikte und schon auf dem Weg in die Werkstatt ist.

Wie schreibt Stefan richtig: Nach dem Modultreffen ist vor dem (nächsten). Also wieder ab in den Keller! Viel Spaß Euch allen, basteln und spielen mit Fahrplan ist besser als kaufen und schubladieren!

Wolfgang von

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