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Staudenfan

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901

Freitag, 22. März 2019, 13:40

Seinerzeit in Kreiensen ....

Servus Eckhard,

ich habe in einem alten Schuhkarton auch noch ein Bild aus alten Tagen gefunden:



;)
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

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DVst HK

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902

Freitag, 22. März 2019, 16:45

Graf Zahl

Hallo EsPe,

richtig beobachtet, das passt nicht wirklich zusammen. Hat mir auch lange Kopfzerbrechen bereitet, da mir immer noch nicht klar ist, wie beim Original damals für allein 36 Weichenhebel die Spannwerke aufgestellt waren. für alle Spannwerke reichte die Länge des Raumes nicht aus. Üblicherweise hat man in solchen Situationen damals einen Teil der Spannwerke auch draußen aufgestellt, habe aber keine Fotobelege, dass das in Kreiensen so war. Es ist sowieso nicht klar, warum der Bedienraum aus den 30er Jahren bis 1950 beim Höhersetzen so stark gekürzt wurde, ging er doch ursprünglich über den Anbau hinweg und es muss danach sehr beengt zugegangen sein. Die Zahl der Weichenhebel ist aber gesichert, da sie aus der Siemens-Dokumentation vom Neubau des Dr-Stellwerks "Kf" von 1956 stammt.

Auch bei maßstäblicher Breite der Spannwerke hätte ich das Problem nicht lösen können, es sei denn, sie waren in Zweierreihe aufgestellt, wofür ich aber kein Vorbild kenne. So habe ich nur 28 Seile für die 30 Hebel im Modell abgespannt, was ungefähr der Hälfte entspricht. Mir kam es aber darauf an, das Typische in einem Spannwerksraum nachzubilden und das scheint mir ja mehr oder weniger gelungen zu sein. Und da man ja durch die 4 Fenster immer nur einen Teilausschnitt sehen kann, fällt das auch nicht ins Gewicht. Die Zahl der Hebel im Bedienraum ist geringer als im Original, aber passend zu den Signalen, Weichen, etc. auf meiner Anlage.

MfG
EhHa

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903

Freitag, 22. März 2019, 17:12

Bremsprobe im Bf Kraansen

Guten Tag Eckhard,

ich kenne den Vorbildbahnhof Kreiensen nicht im Detail aus eigener Anschauung und habe eine Frage zu den Bremsproben. Im Bahnhof hast du Bremsprobemeldeanlagen an verschiedenen Gleisen - vmtl. an den Güterzugbildungsgleisen - vorgesehen.

Ich kenne diese alten Bremsprobemeldesäulen noch im Original z.B. aus dem alt ehrwürdigen Rangierbahnhof Gremberg. Dort waren sie jeweils in Verbindung mit ortsfesten Vorbremsanlagen verbaut.

War der Bf Kreiensen in der Epoche III auch mit ortsfesten Vorbremsanlagen ausgerüstet und gibt es die auch in Spur 0 zu kaufen - oder ist hier basteln angesagt … 8o


Fragt freundlich in die Runde grüßend

der

Richtprellbock :whistling:

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904

Freitag, 22. März 2019, 17:15

Hallo Eckhard ;-),

...da mir immer noch nicht klar ist, wie beim Original damals für allein 36 Weichenhebel die Spannwerke aufgestellt waren. für alle Spannwerke reichte die Länge des Raumes nicht aus. Üblicherweise hat man in solchen Situationen damals einen Teil der Spannwerke auch draußen aufgestellt, habe aber keine Fotobelege, dass das in Kreiensen so war. Es ist sowieso nicht klar, warum der Bedienraum aus den 30er Jahren bis 1950 beim Höhersetzen so stark gekürzt wurde, ging er doch ursprünglich über den Anbau hinweg und es muss danach sehr beengt zugegangen sein. Die Zahl der Weichenhebel ist aber gesichert, da sie aus der Siemens-Dokumentation vom Neubau des Dr-Stellwerks "Kf" von 1956 stammt.


Ist denn sicher, dass das Stellwerk nach dem Umbau 1950 noch ein mechanisches war? Die Verkürzung spricht m.E. dafür, dass es mit dem Umbau ein elektromechanisches Stellwerk geworden sein kann - dann wäre kein Spannwerksraum mehr erforderlich und die Anzahl der Hebel (heißen auch beim elektromechanischen Stellwerk so) wäre auf kürzerer Hebelbank unterbringbar. Auch blieben die Formsignale erhalten, nur die Drahtzuleitungen wären weg und die Weichen- und Signalantriebe sähen anders aus. Nur mal so als Gedanke in den Raum gestellt - muss nicht stimmen, aber es wäre logisch.

Freundlicher Gruß
EsPe (der, der am 03.03.19 von Stadtoldendorf kommend durch Kreiensen fuhr und beinahe einen Halt am Bahnhof eingelegt hätte...)

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905

Freitag, 22. März 2019, 19:22

Antworten

Hallo Richtprellbock (hätte früher so ein Ding nicht gegrüßt, aber man lernt ja nicht aus :D

die Bremsprüfmeldeanlagen gab es in Kreiensen schon vor 1956 (im Bild dokumentiert) und sie stehen hier heute noch in modernisierter Form. Beschrieben sind sie auch in der Brevo von 1935. Ich habe eine Beschreibung dieser Anlagen und eine kleine Bauanleitung schon an SK zur Veröffentlichung im Spur Null Magazin geschickt. Zu kaufen gibt es so etwas (noch) nicht...


Hallo durch Kreiensen Reisender,

Deine Gedanken haben eine gewisse Logik und es ist nicht ausgeschlossen, dass bei dem Umbau nach 1935 auch die Stellwerkstechnik erneuert wurde. ich habe zwar ein Foto von der Hebelbank, das ist aber mit unbekanntem Datum und könnte sowohl im alten wie auch neuen Bedienraum aufgenommen worden sein. Auch die Stellwerke Kfo/Kfw waren beim Ersatz durch das Dr-Stellwerk schon elektromechanische Stellwerke.

Letztendlich ist es immer problematisch, wenn man sich beim Bau einer Anlage nach 12 Jahren von Epoche 2 zu Epoche 3 umorientiert. Bei den vielen Umbauten im Vorbildbahnhof Kreiensen im Laufe der Jahre ist das in vielerlei Hinsicht oft ein Kompromiss. Wenn ich zu Beginn des Anlagenbaus das gewusst hätte, wäre der Gleisplan viel einfacher zu realisieren gewesen, die Nord-Süd-Strecke elektrifiziert worden, nur ein Dr-Stellwerk vorhanden, und, und, und... Aber es ist wie es ist.

Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (22. März 2019, 23:30)


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906

Freitag, 22. März 2019, 20:35

Hallo Eckhard,

Ich find das letzte Stellwerk auf deine anläge super gemacht für al das Spannwerksraum im das Stellwerk site sehr schöne aus. Leider bin ich morgen nicht im Giessen oder bei die Grosse spur nul Anlage Vivat Viadukt. Ich wünsch dir morgen sehr viel Spatz im Giessen auf der spur nul tagen.


Mit freundliche Grüßen,

Bernhard 67 aus der Niederlanden

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