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DVst HK

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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:11

Güterzugbildung 2.0 - Teil 10 - Gbmhs 51

Moin zusammen,

heute ist der erste Fährbootwagen dran. Der Gbmhs 51 ist aufgrund des kleineren britischen Lichtraumprofils ein sehr zierlicher Geselle. Obwohl er so schmal und niedrig ist, hat er die Länge eines Glmhs 50. Und er hat noch etwas: er kann das Maul sehr weit aufreißen mit seinen 2 Türen von je 2 Metern Breite. Zum Vorbild siehe auch Carstens Band 1 auf Seite 92.


























Das Original von Klaus Heidt










Im Carstens steht, dass diese Wagen nur eine Vakuumbremsleitung, aber keine Vakuumbremse hatten. Das trifft nach intensiver Recherche aber nicht für alle Wagen zu. Ausgerüstet war dieser Wagen mit KE-GP-Druckluftbremse, Vakuumbremse und Handhebelbremse für das britische Netz und mit einer
Dampfheizleitung. Die Nachbildung der Mechanik der Vakuumbremse war mir so lange ein Rätsel, bis Ernst hier aus dem Forum mir Fotos von dem baugleichen Tcefs 845 schickte – siehe unter „Sonstiges rund ums Modell“. Später werde ich die wenigen fehlenden Teile nachrüsten. Vorerst fährt er ja nur in Kreiensen und rund um Kreiensen herum auf deutschem Netz, da ist das noch nicht so dringend.





Zugerüstet wurden wieder:

-Schraubverbindungen an den Profilen des Wagenkastens

-Schraubverbindungen an den Pufferplatten

-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern

-Lüfterklappen und Führungsleisten für die Lüfterklappen

-Zettelkästen mit Hauptzettel als Stückgutladung (Zollgut)

-UIC Seilanker an den Eckstützen

-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen

-Dampfheizleitung und –kupplung (Sommerbetrieb)

-Rangierergriffe

-KE-GP-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen

-Federung über Spiralfedern

-FineScale Räder

-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft


Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.


Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau

LüP……………….……………………12500.……….278.…..….287.………280

Wagenkastenlänge..…. ……..11260…….….250.……….259.………251

Achsstand………………….…..…..6800.…….…151………..156….…..151

Seitenwandbreite..……………..2296..…….….51.…………53..………52

Dachhöhe.……………………………3706…….…….82.…………85..………83

Unterkante Langträger….………949..…………21.………..22…………21

Oberkante Fußboden..…………1234..………..27…..…….28….…….27

Damit kann auch dieser Gbmhs 51 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung M 1:43,5 liegen – so sollte es immer sein.


Neulich in Cry Ensen:

Beim Ablaufbetrieb war dummerweise der Hemmschuh abgesprungen und der Gbmhs 51 ist heftig auf die schon im Gleis stehenden Wagen aufgelaufen. Vielleicht lag es auch am Nebel im Leinetal, dass der Hemmschuhleger die Geschwindigkeit des ablaufenden Wagens nicht richtig eingeschätzt hatte.






Aus dem Hauptzettel (mit dem grünen Querbalken) ist ersichtlich, dass es sich um einen Wagen mit Zollgut handelt. Da kann man den nicht einfach mal
aufmachen und reinschauen, ob die Ladung verschoben ist. Es muss ein Zollvertreter (der Herr im blauen Sakko) den Zustand der Verschlüsse prüfen,
nur er darf die Zollplomben abnehmen. Das Zurechtladen der Zollgüter muss er persönlich überwachen und nach beendeter Zurechtladung den Wagen mit neuen Zollplomben versehen. Nur aus zwingenden betrieblichen Gründen darf davon abgewichen werden.



Während der Zollbeamte noch mit dem Kollegen der Güterabfertigung diskutiert, ist der Kollege von der Zugabfertigung schon dabei, den Wagen mit der Handhebelbremse zu sichern, damit er beim Zurechtladen nicht wegrollt.




Anschließend machen sie die Türen auf und durch die 4 Meter breite Öffnung kann man sehen, dass einige Kisten verschoben oder umgefallen sind. Großes Malheur! Das bedeutet, dass man den Wagen an die Seitenrampe der Eilgutumladung rangieren muss. Nur dort kann mit dem Gabelstapler
die große Kiste bewegt werden (@Moba-Tom: Deine Kiste ist aber heil geblieben ;) ). Der Ausgangszug wird allerdings nun nicht mehr erreicht werden können …



Grüße
Eckhard

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Samstag, 24. Oktober 2015, 07:32

Fährbootwagen.?

Moin Eckhard.

Zu erst mal möchte ich dir sagen das deine Beitragsreihe über die Güterwagen sehr Informativ und Klasse ist. Wie von dir eigentlich nicht anders gewohnt ist das mal wieder Modellbau auf sehr hoher Ebene. Ganz besonders gefallen mir aber die Bilder deiner Ganz Züge , da kann man als Betrachter eigentlich erst sehen welche Wirkung dein Modellbau hat.

Aber nun habe ich mal eine dumme Frage. Ich lese hier immer Fährbootwagen ? Warum werden die so genannt ? Hat das was mit dem Frachtverkehr über den kleinen Teich zu tun ?

Gruß Hein
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Michael B.

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Samstag, 24. Oktober 2015, 08:59

Hallo hein ,

Fährbootwagen haben eine andere lichtebreite. Sprich sie sind einfach schmaller. Einfach aus dem Grund das sie nicht soviel Platz wegnehmen. Zumal das Licht raumprofil in anderen Ländern ein anderes ist. Falls du die Möglichkeit hast schau dir mal eine class 66 a . Die ist in der Front schmaler. Eben eine nach meinen Wissens eine canadisch englische Konstruktion. Hier kann man schön sehen das die ein anderes profil aufweist.

MFG

Michael
Zuhause in H0 , 0 und 1....es gibt keinen idealen Maßstab...nur den richtigen Maßstab für das passende Thema.... :D

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Samstag, 24. Oktober 2015, 11:06

@Hein
Lies mal die Aufschrift in dem weiß umrandeten Aufschriftenfeld am Wagen. Dort steht:

Fährbootwagen
Nur für den Fährverkehr zwischen
Zeebrügge Harwich
zwischen dem Festland und Großbritannien


Damit dürften Deine Fragen beantwortet sein.

Gruß, Claus

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385

Samstag, 24. Oktober 2015, 11:22

Frage zu Fährbootwagen

Hallo Hein,

Fährbootwagen gab es bei vielen europäischen Bahnen. Sie wurden für Transporte vom europäischen Festland nach England (und umgekehrt) benutzt, da das englische Lichtraumprofil viel kleiner war als das der meisten anderen europäischen Länder. Und Fährbootwagen deshalb, weil es damals noch keinen Kanaltunnel gab und die Fähren benutzt werden mussten. Und die Vakuumbremse bzw. Vakuumbremsleitung deshalb, weil in England nicht mit Druckluft gebremst wurde. Mein Wagen z.B. ist ein Stückgutwagen von Holzminden nach London...

Grüße und danke
Eckhard

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Samstag, 24. Oktober 2015, 11:46

Moin Eckhard,Clau, Michael.

Danke für die Erklärung , jetzt weiß ich wieder ein Stück mehr und nach dem ich die Brille aufgesetzt habe konnte ich es auch an deinem Wagen erkennen. Das es was mit England zu tun hat habe ich schon geahnt, die halten sich ja oft nicht an die allerorts üblichen Spielregeln und machen vieles anders ( z.B.rechtsfahren ).

Gruß Hein
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Montag, 26. Oktober 2015, 20:05

Güterzugbildung 2.0 - Teil 11 - Gmms 60

Moin,

heute nun zum Gmms 60 im güterzug, den es ja auch als Großserienmodell gibt – dazu aber weiter unten später mehr.














Diese Wagen gab es in vielen verschiedenen Varianten, sie wurden ab 1960 mit Altmaterialien aus Vorkriegswagen in den AWs gebaut und auch als Neubauten von den Waggonherstellern an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Es gab sie mit und ohne Einheits-Handbremsstand, mit und ohne Sprengwerk, mit Dampfheizleitung Gmmhs 60), mit Dampfheizleitung und elektrischer Heizleitung (Gmmehs 60) oder ohne beides (Gmms 60), mit
PVC-Dacheindeckung oder mit Stahlblechdächern. Auch der ab 1966 gebaute Gmms (Gs 216) gehört als Weiterentwicklung zu dieser Serie.

Der hier vorgestellte Gmms 60 hat ein Stahlblechdach und wurde als Neubauwagen an die Deutsche Bundesbahn geliefert.

Das Original von Klaus Heidt:







Zugerüstet wurden mal wieder:

-Schraubverbindungen an den Profilen des Wagenkastens
-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Lüfterklappen und Führungsleisten für die Lüfterklappen
-Zettelkästen mit Hauptzettel
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen
-Rangierergriffe
-KE-GP-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.





















Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau…..EmBeWe

LüP……………….……………………10580.……….235.…..….243.………236…………………232

Wagenkastenlänge..…..……….9340…….….208.……….215.………208………………..207

Achsstand………………….…..…..5700.…….…127………..131….…..127………………..127

Seitenwandbreite..…….……...2772..…….….62.…………64..………63…………………..62

Dachhöhe.……………………………4080…….…….91.…………94..………91…………………..88

Damit kann auch dieser Gmms 60 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung M 1:43,5 liegen – so sollte es immer sein. Beim EmBeWe stimmen die Maße bis auf die Höhe – die ist total daneben und lässt den Wagen nicht wie einen typischen Gmms 60 aussehen. Vielmehr wirkt er dadurch sehr langgestreckt und beim Einsatz zusammen mit anderen G-Wagen ist das schon
auffällig. Ich lasse den EmBeWe in Reisezügen als Gmmehs 60 als Expressgutkurswagen mitlaufen, da fällt es nicht zu sehr auf.




Grüße
Eckhard

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 00:04

Bloß nicht!

Mein lieber Stephan aus Asisfelden,

was Du da in Deiner Bewertung schreibst, fordert mich zu einer Antwort heraus.

Obwohl ich beruflich bedingt sehr viel über Güterwagen weiß und auch Zugang zu diversen Unterlagen der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bahn AG habe, ist und bleibt für mich das Werk von Stefan Carstens und seiner Mitautoren DAS Standardwerk über Güterwagen - und es würde mir nicht im Traum einfallen, eines dieser Bücher zu verkaufen. Und das solltest Du auch nicht ;) .

Nirgendwo sonst findest Du so konzentriert Informationen über das Thema Güterwagen. Allein schon beim Thema Kesselwagen wäre ich ziemlich aufgeschmissen, da
das keine Wagen der DB oder DB AG waren/sind (mit ganz wenigen Ausnahmen).
Und nur mit Kenntnis der Funktionsweise der einzelnen Baugruppen und
Armaturen kann man keinen Kesselwagen nachbauen. Ich warte jedenfalls
schon sehnsüchtig auf die Folgebände zu den Kesselwagen.

Für viele meiner Heidt-Wagen musste ich zusammen mit Andreas Nothaft die Beschriftung rekonstruieren. Mit Hilfe der Carstens-Bände ging das doch ganz gut. Viel schwieriger war das bei den Wagen, die noch nicht in einem der Carstens-Bände behandelt worden sind (BTmms 58, Offs 55, Offs 59, SSlma 44, SSlmas 53, SSylms), da ging doch einiges an Zeit drauf mit recherchieren...

Wie ich Dich kenne, hast Du Deinen Kommentar ja mit einem Augenzwinkern geschrieben. Von daher sei Dir verziehen :D .

Viele Grüße
Eckhard

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 08:04

Hallo Eckhard,

ich glaube, der Stefan aus Asisfelden meint damit, dass deine Berichte und Fotos schon fast genau so gut sind wie die Carstens Bücher,
und ich finde das übrigens auch.

Ehrfurchtsvoll grüßt aus dem hohen Norden
Meinhard,
der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

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Freitag, 30. Oktober 2015, 16:35

Güterzugbildung 2.0 - Teil 12 - Gmmehs 60

Moin Nullers,

noch´n Gedicht ;) um pgb zu zitieren...

Passend zum Gmms 60 heute nun den Gmmehs 60. Den hatte ich hier im Forum auch mal als „Frisörwagen“ auf Basis des EmBeWe umgebaut und vorgestellt.




















Dieser Gmmehs 60 hat nun den Einheits-Handbremsstand, Dampfheizleitung und elektrische Heizleitung. Er wurde entweder als einer der letzten Umbauwagen schon ohne Sprengwerk und noch mit PVC-Dacheindeckung oder als einer der ersten Neubauwagen mit einfachem Stahldach aber noch ohne das selbsttragende Stahldach (wie beim Gmms 60 im Teil 11) an die Deutsche Bundesbahn geliefert.

Für die Neubauvariante mit Stahldach spricht
-die Ausführung der Stirnwände mit nicht bis zum Dach durchgehenden Stirnwandsäulen und dem oberen halbrunden Stirnwandteil offensichtlich als
aufgesetztes Blechteil
-der einteilige Seitenwandobergurt
-die neuere Ausführung der Türpuffer

Wie dem auch sei, ein interessantes und nicht so oft als Modell anzutreffendes Vorbild.


Wie immer zuerst das Original von Klaus Heidt



Zugerüstet wurden mal wieder:

-Schraubverbindungen an den Profilen des Wagenkastens
-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Lüfterklappen und Führungsleisten für die Lüfterklappen
-Zettelkästen mit Hauptzettel
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Dampfheizkupplung
-Rangierergriffe
-KE-GP-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft. Heute mal ein paar Bilder mehr aus der Bauphase:




































Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte:


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau

LüP……………….……………………11080.……….246.…..….255.………247

Wagenkastenlänge..…..……….9340…….….208.……….215.………208

Achsstand………………….…..…..5700.…….…127………..131….…..127

Seitenwandbreite.….……..…..2772..…….….62.…………64..………63

Dachhöhe.……………………………4080……….….91.…………94..………91

Damit kann auch dieser Gmmehs 60 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung M 1:43,5 liegen – so sollte es immer sein.








Derselbe aber nicht der Gleiche

Als ich damals den „Frisörwagen“ auf EmBeWe-Basis vorstellte und auch mit Moog Einheits-Handbremsstand ausrüstete, hatte ich eine Beschriftung erstellt, die ich nun wieder verwendet habe. Insofern sind der Heidt und der EmBeWe beschriftungsmäßig dieselben Wagen. Ansonsten sind sie aber sehr unterschiedlich – bauartbedingt und durch die zu niedrige Höhe (insbesondere des Wagenkastens) des EmBeWe (siehe Teil 11).








Grüße
Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (30. Oktober 2015, 20:33) aus folgendem Grund: Der Seitenwandobergurt ist einteilig, nicht zweiteilig


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Samstag, 31. Oktober 2015, 22:55

Güterzugbildung 2.0 - Teil 13 - Rbmms 55

Moin, moin,

nach den vielen (aber noch nicht allen) G-Wagen nun mal etwas Abwechslung. Heute ist der zweite Fährbootwagen dran. Der Rbmms 55 ist aufgrund des kleineren britischen Lichtraumprofils wie auch der schon vorgestellte Gbmhs 51 ebenfalls ein sehr zierlicher Geselle. Dies trifft allerdings nur auf die Breite des Wagens zu, da die Rungenhöhe sogar etwas höher als bei den meisten anderen Rungenwagen ist. Siehe auch Carstens Band 5 auf den Seiten 64 und 65.

Diese Wagen wurden in 3 Serien für die Deutsche Bundesbahn in den Jahren von 1956 bis 1965 geliefert und erlebten teilweise sogar noch die Ära der DB AG Mitte der neunziger Jahre. Interessant ist, dass einige dieser Wagen der ersten Bauserie sogar mit Dampfheizleitung ausgerüstet waren, was für Rungenwagen eigentlich unüblich ist.















Das hier vorgestellte Modell entspricht der ersten Serie von 1956. Ausgerüstet war dieser Wagen mit KE-GP-Druckluftbremse sowie Vakuumbremsleitung und Handhebelbremse für das britische Netz. Die Nachbildung der Mechanik der Handhebelbremse war mir so lange ein Rätsel, bis Ernst hier aus dem Forum mir Fotos vom Tcefs 845 schickte – siehe unter „Sonstiges rund ums Modell“. Später werde ich die wenigen fehlenden Teile nachrüsten. Da das Vorbild wohl nicht sehr bekannt ist, lag das erfolgreiche Gebot bei Ebay auch unter dem heute üblichen Preis eines gebrauchten Lenz R 20 Rungenwagens. :D

Das Original von Klaus Heidt




Die Zurüstung dieses Wagens war bei weitem nicht so aufwändig, wie die der G-Wagen, da die vielen Verschraubungen am Wagenkasten hier nicht vorhanden sind. Bis auf das rudimentäre Fahrwerk war der Wagen schon von Haus aus ziemlich komplett. Zugerüstet wurden:

-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Rangierergriffe
-Längs- und Querträger, etc.
-KE-GP-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-Zettelkästen mit Leerwagenzettel
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.




















Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau

LüP……………….……………………12500.……….278.…..….287.………280

Wagenkastenlänge..…....…..11260….…….250.……….259.…..…252

Achsstand…………………..….…..6800.…….…151………..156….…..151

Seitenwandbreite..…………....2216..…….….49.…………51..………53

Rungenhöhe.…………….…………3360…….…….75.…………77..………75

Bordwandhöhe…………………...1840……….….41………….42………..41

Unterkante Rungentaschen…..960..…………21.………..22……..…21

Oberkante Fußboden..…………1260..………..28…..…….29….…….28


Damit kann auch dieser Rbmms 51 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung des anderen Maßstabes liegen – so sollte es immer sein.

Einzig die Seitenwandbreite ist jenseits von beiden Maßstäben; da der Wagen aber sowieso sehr schmal ist, fällt das im Vergleich z.B. zu dem Lenz R
20 Rungenwagen mit etwa 62 mm Breite nicht weiter auf und ich kann (und muss) damit leben. Das tut dem hervorragenden Gesamteindruck aber auch keinen Abbruch. Die Bordwandhöhe ist jedoch wieder vorbildlich höher als die des R 20.








Grüße
Eckhard

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Sonntag, 1. November 2015, 19:52

Hallo Eckhard,

danke, dass du an gewohnter Stelle, hier in diesem schönen Forum, uns an deiner Modellbaukunst teilhaben läßt und uns die einzelnen Umbauschritte in vielen aussagekräftigen Bildern zeigst.
Deine Berichte verpasse ich nie und sie lese ich immer mit sehr großem Interesse, da man sich doch vieles für die eigene Modellbahn bei dir "abkucken" kann.

Ich habe ein paar Fragen an dich und möchte sie hier im Forum stellen, da ich denke, dass es vielleicht für andere Mitglieder auch von Interesse sein könnte?

In deinem Beitrag Nr. 390 ( Gmmehs60) im 11. Bild von oben zeigst du Bauteile von Achslager, Federn mit rechteckigen Doppelschaken.
Eingebaut im Modell ensteht die Federung über eine Spiralfeder die du auch zeigst. Ich besitze Modelle die nach dem gleichen Prinzip abgefedert werden. Meines E. sind aber bei meinen Modellen die Federn zu schwach und dadurch kommt die gewünschte Federwirkung nur unvollständig zustande und zur Geltung. Kannst du mir einen Rat geben, welche Spiralfedern,von welchem Hersteller am besten für schwerere Messinggüterwagen geeignet sind und wo man diese vielleicht auch preisgünstig beziehen kann?

Dann in deinem Thread Nr. 391 ( Rbmms55) im 8. Bild von oben (Modellansicht von unten) sieht man sehr gut die eingebaute Bremsanlage mit Bremsklötzen und Bremsbelägen, Verbindungsgestängen, usw.
Mein Ziel ist es diese Teile, die bei einigen meiner Wagen aus Messing sind, zu ersetzen gegen Teile mit eingesetzen Bremsbelägen aus Kunststoff. Das hätte den Vorteil, dass ich so die Bremsklötze näher an die Radscheiben dranbauen könnte, was bedeutend vorbildgerechter aussehen würde, ohne befürchten zu müssen, dass es im Betrieb deshalb zu Kurzschlüssen kommen könnte.
Meine Frage also, kennst du einen Lieferanten, wo man solche Bremsanlagenbausätze mit Kunststoffbremsbelägen für modernere Güterwagen beziehen kann?

Vielen Dank für eine kurze Antwort schon mal im Voraus.
Viel Spaß mit deiner Modellbahn.
Grüße,
Georg

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Sonntag, 1. November 2015, 23:50

Antwort

Hallo Georg,

das sind teilweise Bauteile von Freunden, die ich hier nicht öffentlich nennen möchte. Habe Dir deshalb eine PN geschickt.

Eventuelle weitere Nachfragen anderer Forumsmitglieder hierzu bitte über PN an mich.

Grüße
Eckhard

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Montag, 2. November 2015, 22:57

Güterzugbildung 2.0 - Teil 14 - Omm 46

Moin alle zusammen,

heute nun der erste Omm-Wagen – es ist der Omm 46, siehe auch Carstens Band 3 auf den Seiten 148 bis 151.

















Diese Wagen wurden ab 1959 für die Deutsche Bundesbahn aus Vorkriegs Omm-Wagen umgebaut, erhielten aber ein neues überkritisches UIC-Fahrwerk für Geschwindigkeiten von 80 km/h (später in Epoche IV als Es 035 teilweise sogar auf 100 km/h mit KE-GP umgebaut). Es gab in Epoche III Wagen mit Hik-G oder KE-G Bremse. Ein Teil der Wagen erhielt den Einheits-Handbremsstand, so auch mein Modell, das mit der KE-G Bremse ausgerüstet ist. Die Wagen ähneln den Omm 55 Wagen. Alle Omm 46 gehörten zum EUROP-Park.

Vom Original von Klaus Heidt habe ich leider kein Foto – weiß der Teufel warum…

Die Zurüstung dieses Wagens war wieder nicht so aufwändig, wie die der G-Wagen, da die vielen Verschraubungen am Wagenkasten hier nicht vorhanden sind. Bis auf das rudimentäre Fahrwerk war der Wagen schon von Haus aus ziemlich komplett. Zugerüstet wurden

-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Rangierergriffe
-Längs- und Querträger, etc.
-KE-G-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-UIC Seilanker
-Zurrösen aus 0,3 mm Stahldraht
-Zettelkästen mit Leerwagenzettel
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.



Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau
LüP……………….……………………10440.……….232.…..….240.………235
Wagenkastenlänge..…..… …..8700…….….193.…..….200.…..…196
Achsstand…………………..….…..5400.…….…120………..124….…..121
Seitenwandbreite..............2768..…….….62.…………64..………63
Seitenwandhöhe.………….………2745….……….61.…………63..………62
Unterkante Langträger…………..940..….……21.………...22……..…21
Oberkante Fußboden..…………1245..………..28…..….….29….…….28

Damit kann auch dieser Omm 46 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung des anderen Maßstabes liegen – so sollte es immer sein.













Grüße
Eckhard

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Mittwoch, 4. November 2015, 18:15

Güterzugbildung 2.0 - Teil 15 - Omm 44

Moin zusammen,

die Omm 44 entstanden schon vor den Omm 46 des letzten Beitrages. Sie wurden ab 1957 für die Deutsche Bundesbahn ebenfalls aus Vorkriegs- Omm-Wagen umgebaut und behielten das alte unterkritische Fahrwerk mit Einfachschaken, erhielten aber Rollenlagerradsätze. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 80 km/h festgesetzt. Es gab in Epoche III Wagen mit Hik-G Bremse und Leitungswagen, Wagen mit Bremserstand gab es nicht. Mein Omm 44 ist ein Leitungswagen – da spart man viel Umbauarbeit. :D
Siehe auch Carstens Band 3 auf den Seiten 144 und 145.





















Das Original von Klaus Heidt:





Die Zurüstung dieses Wagens war wegen der fehlenden Bremsanlage bei einem Leitungswagen weniger aufwändig.





Zugerüstet wurden:

-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Rangierergriffe, Bremsleitung
-Längs- und Querträger, etc.
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-UIC Seilösen
-Schlußsignalhalter
-Zurrösen aus 0,3 mm Stahldraht
-Zettelkästen mit Leerwagenzettel
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.


Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte:


…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau

LüP……………….……………………..9940.……….221.…..….229.………223
Wagenkastenlänge innen..…..8700…….….193.…..….200.…..…193
Achsstand…………………..…..…..6000.…….…133………..138….…..134
Seitenwandbreite außen..…...2768..…….….62.…………64..………63
Seitenwandhöhe.….………………2735……….….61.…………63..………61
Unterkante Langträger…………..920..….……20.………...21……..…21
Oberkante Fußboden..….………1235..………..27…..…….28….…….27

Damit kann auch dieser Omm 44 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da alle Abweichungen in Richtung des anderen Maßstabes liegen – so sollte es immer sein.















PS: Shit happens: habe doch glatt die Zettelkästen vergessen anzubringen. Jetzt weiß ich auch, warum ich 2 davon fertig gebaut rumliegen hatte... :rolleyes:
Grüße
Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (4. November 2015, 18:22) aus folgendem Grund: Shit happens


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Donnerstag, 5. November 2015, 02:10

Hallo Eckhard,

was Du da mit Deinen Güterwagen veranstaltest grenzt für mich schon ans Künstlerische. Ich bin sprachlos. Einige Bilder lassen mich fragen: "Ist das nun echt oder Modell?" Ja, eine abgedroschene Mobahnerfrage, aber bei Deinen Bildern ist sie berechtigt.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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397

Freitag, 6. November 2015, 08:04

Vorbild und Modell

Hallo Eckhardt,

Klaus Heidt wäre stolz auf Dich, da Du sein Werk quasi fortführst!

Viele liebe Grüße
Carl, der Murksbacher

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398

Freitag, 6. November 2015, 16:22

Güterzugbildung 2.0 - Teil 16 - Omm 49

Moin zusammen,

zunächst recht vielen Dank für die netten und zustimmenden Kommentare und die Lobeshymnen – wäre ja gelogen, wenn ich sagen würde, dass mich das ärgere… :D

Aber nun zum dritten im Bunde, dem Omm 49:












Die Omm 49 sind ab 1958 entstanden durch Umbau in den AWen der Deutschen Bundesbahn aus den schon nach kurzer Nutzungsdauer verschlissenen Omm 39. Die Wagen mit Handbremsbühne behielten diese in der ursprünglichen interessanten Form und ebenfalls auch das alte unterkritische Fahrwerk mit Einfachschaken, erhielten aber Rollenlagerradsätze. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 80 km/h festgesetzt. Es gab in Epoche III Wagen mit Bremse, Bremse + Handbremsbühne und Leitungswagen. Siehe auch Carstens Band 3 auf den Seiten 146 und 147.

Zunächst wieder das Original von Klaus Heidt:








Zugerüstet wurden:

-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Rangierergriffe, Bremsleitung
-Längs- und Querträger, etc.
-Kunze-Knorr Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-UIC Seilösen
-Schlußsignalhalter
-Zurrösen aus 0,3 mm Stahldraht
-Zettelkästen mit Leerwagenzettel
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Diesmal ein paar mehr Fotos aus den Bauphasen ohne weiteren Kommentar. Dazu gibt es ja das jetzt erschienene SNM Heft. Und was meine Vorgehensweise mit den Decals anbetrifft, wird im ARGE Spur 0 Heft im Dezember ein Bericht von mir zu finden sein.

Auf den Bildern ist zu sehen, dass die Federn des Wagens etwas zu kräftig sind und er dadurch angehoben wird. Das führt dazu, dass sich auch die Bremsbacken nicht richtig in Achslagermitte befinden; bedeutet also Nacharbeit (wann? :huh: )… Die folgenden Maße sind allerdings ohne das zu hohe Federspiel gemessen.
























Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte

…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau
LüP……………….……………………10640.……….236.…..….245.………238
Wagenkastenlänge innen..…..8700…….….193.…..….200.…..…194
Achsstand…………………..….…..6000.…….…133………..138….…..133
Seitenwandbreite außen.......2768..……….62.…………64..………63
Seitenwandhöhe.………….………2725………….61.…………63..………61
Unterkante Langträger…………..940..….……21.… …...22……..…21
Oberkante Fußboden..…………1225..………..27…..…….28….…….27

Damit kann auch dieser Omm 49 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen, da die wenigen Abweichungen in Richtung des anderen Maßstabes liegen – so sollte es immer sein.























Grüße
Eckhard

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Sonntag, 8. November 2015, 18:33

Güterzugbildung 2.0 - Teil 17 - Gms 45

Moin, moin,

noch mal zurück zu den G-Wagen. Dieser Wagen nun ist ein Gms 45. Weit über 1000 dieser Wagen wurden ab 1957 aus Kriegsbauarten für die Deutsche Bundesbahn umgebaut und ausgeliefert. Die Wagen behielten das alte unterkritische Laufwerk und die Gleitachslager, die erst in Epoche IV gegen
Rollenachslager ausgetauscht wurden. Weiterführende Informationen zum Vorbild Gms 45 findet man auch im Carstens Band 1 auf den Seiten 44 und 45.







Zunächst aber das Heidt-Modell im Originalzustand.






Auch dieser Gms 45 gehört mit zu den ersten von mir getunten Wagen.

Zugerüstet wurden:

-Schraubverbindungen an den Profilen des Wagenkastens
-Schraubverbindungen an den Pufferplatten
-Verschraubung bzw. Vernietung der Achslagerhalter mit den Längsträgern
-Lüftungsklappen mit Führungsleisten
-Zettelkästen mit Hauptzettel als Wagenladung
-UIC Seilösen an den Eckstützen
-Federpuffer, Schraubenkupplungen, Bremsschlauchkupplungen, Rangierergriffe
-Längs- und Querträger, etc.
-Hik-GP-Bremsanlage mit allen wesentlichen Bauteilen
-Federung über Spiralfedern
-FineScale Räder
-Tieferlegung
-Beschriftung mit Decals von Andreas Nothaft

Zu meiner Vorgehensweise beim Umbau siehe das jetzt erschienene SNM Heft.

Aus der Bauphase:



















Das Modell im Vergleich zu seinem Vorbild (alle Maße gerundet auf volle mm), nachdem es mein AW verlassen durfte:

…………………………………………Original………1:45……..1:43,5……Heidt-Umbau
LüP……………….……….……………10640.….….236.…..….245.………237
Wagenkastenlänge..…..………..9340……….208.……….215.………209
Achsstand…………………..………..7000.………156………..161….…..156
Seitenwandbreite..…...………….2772...…….62.…………64..….……63
Dachhöhe.…………………..…………4052….…….90.…………93..….……91
Unterkante Langträger….……..…920..………20.………..21…….……20
Oberkante Fußboden..………..…1222..……..27…..…….28….….….27

Damit kann auch dieser Gms 45 sowohl mit Fahrzeugen im M 1: 45 wie auch im M 1:43,5 gemeinsam im Zugverband laufen.











Grüße
Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (8. November 2015, 18:38)


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Montag, 9. November 2015, 16:13

Umbaukunst

Hallo Eckhard,

es ist einfach unglaublich, was du hier mit dem perfekten Umbau und der nicht weniger tollen Alterung der vielen Güterwagen zeigst. Die Mühe und auch die Zeit, die du bei deiner aufwändigen Detaillierung investiert hast, ( wenn ich allein nur an die "Verschraubungen" der Profile denke ) erscheint mir beispiellos. ( Ich schaffe es kaum einen einzigen "Industrie- Güterwagen" einigermaßen zeitnah "aufzurüsten", geschweige denn mehrere.) Vielleicht kannst du mir das Geheimnis deiner "Zeiteinteilung" einmal verraten. ;)

freundliche Grüße
Bernd

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