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DVst HK

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Montag, 22. September 2014, 18:14

Güterzugbildung Teil 11

Moin, moin,


keine Philosophie von mir, sondern der raue Alltag des
Betriebseisenbahners:


Die 44 1210 mit dem Pwg steht nun vor dem Sh 0 zeigenden
Sperrsignal am Nordende des Gleises 4. Warten ist angesagt, denn im Gleis 3 hat
jetzt tatsächlich der Eilzug nach Hannover die Ausfahrt bekommen. Da braucht es
noch etwas Geduld, auch wenn die Zugbildung des Ng nach Seelze auch so langsam
in die Gänge kommen muss.






Also genug Zeit, dem Eilzug bei der Ausfahrt zuzuschauen.
Das niedrige Ausfahrsignal zeigt Hp 2 und ist deshalb so niedrig, damit die
Lokführer dessen Stellung auch unter der Bahnsteigüberdachung im Gleis 3
erkennen können. Die 23 027-6 zieht langsam an und beschleunigt auf 40 km/h.
Hinter der Lok läuft der Postwagen und dahinter der Packwagen (ex Rheingold).
Die folgenden Sitzwagen sind 1 Vierachser-, 2 Dreiachser- und noch einmal 2
Vierachser-Umbauwagen – also alles „Genickschusswagen“, wie der leiderprobte
Reisende sie zu nennen pflegte, denn bei den Fenstern gab es zum Schluss ihres
Einsatzes nur noch „auf“ oder „zu“. Und im Hochsommer führte „auf“ eben zu dem
Leiden, das für diese Namensgebung verantwortlich war.












Nachdem die Ausfahrt vom Weichenwärter „Knw“ oder „Kn“, wie
das Stellwerk später hieß (aber demnächst in diesem Theater erst noch gebaut
werden muss), zurückgenommen worden ist, können die Weichen für die
Rangierabteilung unserer 44er gestellt und zum Schluss das Sperrsignal am Gleis
4 in Stellung Sh 1 gebracht werden. Nun zieht die 44 1210 zügig an und fährt
das kurze Stück bis hinter die anschließende Weiche. Inzwischen ist auch der
Rangierer, der den Eilzug rangiert hatte, dazugekommen und übernimmt jetzt die
Aufgaben des Rangierleiters. Er steht am Pwg und wartet darauf, dass die Weiche
umläuft, um dann auf den Pwg der geschobenen Rangierabteilung aufzusteigen. Die
Fahrt soll in ein besetztes Gleis gehen und da ist es nicht mehr zulässig, dass
der Weichenwärter für eine geschobene Rangierabteilung die Aufgaben des
Rangierleiters übernimmt.










Die Fahrt geht in das Richtungsgleis, wo die Spitzengruppe
mit Ziel Alfeld(Leine) steht. Dort angekommen springt der Rangierer nach Halt
der Rangierabteilung ab und gibt dem Lokführer das Rangiersignal zum Aufdrücken
auf die stehende Wagengruppe.







Auf diesem Foto ist der Otmm in mindestens doppelter
Nullgröße zu sehen. Dabei sieht man Details am Modell, z.B. vom Auswerfen der
Spritzgussform verursacht, die bei normalem Betrachten des Modells gar nicht
auffallen. Oder auch die Alterung. Wie schon an anderer Stelle gesagt, ist es
immer die Frage, ob man für den Anlagenbetrieb oder für Fotos altert.
Alterungen, die auf großformatigen Fotos sehr gut aussehen, sind am Modell im
Anlagenbetrieb oft kaum wahrzunehmen. Alterungen, die am Modell im
Anlagenbetrieb sehr gut aussehen, wirken auf großformatigen Fotos manchmal
stark übertrieben. So auch beim Otmm, der auf der Anlage wirklich absolut
realistisch wirkt, jedoch auf diesem Foto etwas „gepudert“ aussieht. Im
Gegensatz dazu der Pwg, der ein gutes Model abgibt, auf der Anlage aber
jünger aussieht, als auf den Fotos zu erkennen ist.


Zurück zu unserem Rangierer im letzten Bild: der hat doch
hoffentlich daran gedacht, dass die Wagen in den Richtungsgleisen zum Norden
hin mittels Hemmschuh gesichert sind. Wenn nicht, wird er sich fürchterlich
erschrecken, wenn beim Vorziehen der mitgeschleifte Hemmschuh sich im Herzstück
der ersten Weiche verkantet und der Wagen einen Luftsprung mit anschließender Entgleisung
vollzieht. Aber er hat alles im Griff, wie man beim Vorziehen der
Rangierabteilung sehen kann. Doch mit dem ordentlichen Aufräumen hat er es
nicht so, das müssen andere für ihn erledigen.










Im nächsten Teil werden wir in ein paar Tagen sehen, dass unser
Rangierer Gustav auf der Rangierabteilung mit der V 60 jedoch nicht alles im
Griff hat (oder ist es der für den Betriebsablauf hier verantwortliche
Schreiberling?).


Cry Ensen

Eckhard

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Dienstag, 23. September 2014, 22:33

Hallo Eckard

habe gerade deine letzten Artikel gelesen - super!
Ganz besonders hat es mir der Ablaufbetrieb angetan.
Hab ich das richtig verstanden - Du bremmst die Wagen mit Hemmschuhen?
Wo gibt's denn sowas in funktionsfähig, oder ist das Eigenbau?

Hast Du davon ein paar mehr Bilder?

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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Mittwoch, 24. September 2014, 00:24

Mal wirklich ein dickes Kompliment!

Hallo Eckard,

Deine Eisenbahnfotos sind doch von der echten Bahn, Du veräppelst uns hier - von wegen Modellbahn. Oder ist es doch ein Modell? Manchmal fällt die Unterscheidung schwer. Kann Dir momentan keinen "Grünen" verpassen, daher auf diesem Weg: Wieder mal ein dickes Kompliment und Respekt. Wenn ich mir Deine Bilder betrachte weis ich manchmal vor lauter Staunen nicht mehr was ich dazu sagen soll.

Dass ich selbst ein leidlich guter Modellbauer bin - so weit, so gut - aber Du gehörst für mich schon eher zu den "Begnadeten" - mit Abstand. Ich denke, dass ich mit dieser Meinung im Forum nicht alleine bin.

Viel Spass noch mit Deiner Moba....
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Frank_HH (09.11.2014)

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Donnerstag, 25. September 2014, 14:15

Robert ich kann bestätigen das es sich um eine Modellbahn handelt mit Modellfahrzeugen und Modelllandschaften.
Ich durfte es sogar mal life bestaunen und hab mich wie ein kind gefühlt als ich da war meine Augen sind regelrecht grösser und grösser geworden fast bis zum platzen. 8o
Ich hab mir echt gewünscht das ich nur ca. 4,04cm gross bin um auf der Anlage rum zu laufen und mit zu fahren wenn das wirklich geschehen wäre daß ich schrumpf würde es nicht mal auffallen den die Landschaft ist überzeugend. Nur bei den Pilzen im oberen Teil der Anlage, wo der Wald ist, hätte ich ein Problem essen kann man die nicht. Erstens sind sie aus Plaste und zweitens sind das Fliegenpilze.... :D

Eckard ein dickel Lob von mir und meinem Vater, wir haben selten Anlagen gesehen die so detailgetreu und akribisch gebaut sind wie deine vorallem die Fahreigenschaften der Gleislegung sind ausgezeichnet, das sieht man nicht oft.
So ein Durchhaltevermögen, Konsequenz und Qualität beim Bau der Anlage ist leider nicht überall an zu treffen.
Leider wohne ich zu weit weg als das ich mal kurz rumkommen kann zum bauen helfen und was dabei zu lernen. ;(
Ich kann nur sagen weiter so! :thumbsup: :thumbup: 8o


Gruß Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nullinger« (25. September 2014, 14:27)


DVst HK

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Freitag, 26. September 2014, 18:18

Güterzugbildung Teil 12

Moin, moin,


@Matthias: Die Wagen werden mit Hemmschuhen aus Messing
abgebremst – das ist in Spur 0 absolut funktionsfähig (siehe Beiträge 257 +
259) und macht sehr viel Spaß. Hemmschuhe in 0 gibt es wohl von mehreren
Anbieter, z.B. auch bei Schnellenkamp im Shop:

http://spur-0-kaufhaus.de/epages/f972527…ion=ViewProduct

Bilder siehst Du ja gleich wieder. Allerdings darfst Du nur
die Hemmschuhe auf die Schienen legen – den Hemmschuhleger musst Du wieder
wegnehmen, das macht der nicht selbständig. Ich werde später mal mit Bildern
und evtl. Video darauf zurückkommen.



@Robert: Die amüsante Antwort von Klaus hast Du ja gelesen.
Mein Ziel ist es ja, die Anlage so zu bauen und die Fotos so zu machen, dass
Vorbild und Modell nur schwer zu unterscheiden sind. Deshalb mache ich auch
gern diese Spielereien mit den Figuren. Das bringt neue Ideen, mache ich aber
nur wenn ich allein bin – bei Fahrtreffen ist so etwas und auch ein
vorbildgemäßer Betriebsablauf eher nicht möglich, weil da gern „wild“
rumgefahren wird und die Besucher ihren Fahrzeugen mal richtig Auslauf geben
wollen. Später möchte ich allerdings schon Fahrtreffen machen, wo streng nach
Fahrplan gefahren werden soll – das erfordert aber noch eine Menge Planung,
damit die dafür erforderlichen etwa 12 Personen (Fahrdienstleiter, Fahrdienstleiter-Helfer,
3 Rangierer, Hemmschuhleger, 2 Rangierlokführer, 4 Strecken-Lokführer) auch
verstehen und wissen, was sie zu tun haben.


@Klaus: Schön geschrieben, habe herzlich gelacht – für die Pilze
habe ich eine Lösung für Dich: ein paar Pils nächstes Mal … doch besser in 1:1,
sonst hast Du nicht so viel davon.


Aber nun weiter im Betrieb: Hat Gustav (bzw. der
Schreiberling hier) alles im Griff? Mal sehen. Er hat ja die beiden Gruppen
„Bremen Fisch“ und „Seelze Ort und Übergang“ zusammengekuppelt und gibt dem
Lokführer auf der V 60 das Rangiersignal zum Vorziehen in das Ausziehgleis 50.
Das sind 14 Wagen und nach seiner Erfahrung reicht die Gleislänge aus für das
Umsetzen nach Gleis 4. Gustav hat allerdings in den 30er Jahren im Bahnhof
Kreiensen als Rangierer angefangen und immer noch nicht richtig realisiert,
dass die heutigen Wagen im Schnitt etwas länger sind, als jene zu
Reichsbahnzeiten. Und so kommt es, wie es kommen muss. Die V 60 zieht vor bis
an den Bock, bis ihre Puffer sich daran schon leicht eindrücken. Und Gustav
kann es nicht glauben, regt sich fürchterlich auf und muss doch zugeben, dass
er sich um 1 ½ Wagenlängen verschätzt hat. Merdre.















Nachdem er sich wieder abgeregt hat, findet er aber schnell
eine schlaue Lösung. Die Gruppe 3 wird ja an die Gruppe 2 gekuppelt und da ist
es doch logisch, wenn die beiden letzten Wagen der Gruppe 3 einfach über den
Berg gejagt werden und in das Richtungsgleis mit der Gruppe 2 einlaufen – die
sind von der 44er noch nicht angenommen worden und nach Fertigstellung des
Zuges ist dann ja wieder alles wie geplant. Zu leiden haben nur seine Kollegen:
der „Drücke-Berger“ muss noch mal zum Berg und der Hemmschuleger muss auch
wieder aus seiner Bude raus. Warum der Hemmschuhleger 2 Hemmschuhe auflegt,
kennt der aufmerksame Leser schon aus den vorangegangenen Berichten. Nach dem
Ablauf der 2 Wagen entfernt der Hemmschuhleger wieder die beiden Hemmschuhe.
Derweil ist der Zugführer schon damit beschäftigt, die Wagenliste und den
Bremszettel auszufüllen. Den Typen kennen wir übrigens auch schon – es ist der
Hein, der vor einiger Zeit den Gustav beim Wiegen des Holzwagens so schön auf
die Palme gebracht hat. Die erste Gruppe hat Hein schon aufgeschrieben, jetzt
ist die zweite Gruppe dran. Bis der Zug fertig gebildet ist dauert es ihm zu
lange und die Reihenfolge der Wagen ändert sich wohl nicht mehr, es sei denn,
der Wagenmeister würde bei der Ausgangsuntersuchung noch einen Schadwagen
feststellen, der dann ausgesetzt werden müsste. Aber das wäre dann höhere
Gewalt…









Derweil ist Gustav mit der Rangierabteilung wieder ins
Ausziehgleis vorgezogen – und diesmal passt es! Nun kann es geschoben nach
Gleis 4 gehen und die Wagen können dort für den Schluss des Ng nach Seelze Rbf
bereitgestellt werden.







Nachdem die V 60 abgekuppelt wurde, verlässt sie diesen
Zugteil in Richtung Ausziehgleis und von dort wieder zurück „neben den Berg“.







Im nächsten und letzten Teil schauen wir uns das
Rangiergeschäft des vorderen Zugteils mit der 44er und die Fertigstellung und
Ausfahrt dieses Ng nach Seelze Rbf an.


Cry Ensen

Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (26. September 2014, 19:21) aus folgendem Grund: Link hat nicht funktioniert


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Samstag, 27. September 2014, 12:17

Eckhard,

der Hemmschuhleger braucht aber mal wieder eine Sicherheitsbelehrung von seinem Chef zum Arbeitsschutz. Er steht mal wieder im Gleis beim Auflegen!

Gruß

Klaus-Jürgen

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Thomas O.

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267

Samstag, 27. September 2014, 23:41

Nun, lieber Klaus-Jürgen,

der Hemmschuhleger ist Rechtshänder, der kann nicht anders...

Schönen Sonntag!

Thomas O. aus F. am M.

268

Samstag, 27. September 2014, 23:57

Nun, lieber Thomas,

als Rechtshänder muß er den Hemschuh halt auf die andere Schiene des Gleises legen :) , oder per "Rückhand" :thumbsup: .

Man muß den Arbeitsschutz schon ernst nehmen :D .
Gruß aus Po W :)

Michael

DVst HK

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Sonntag, 28. September 2014, 12:33

Großes Finale der Güterzugbildung

Moin, moin,


@Klaus-Jürgen: richtig, wirst Dich noch drum kümmern müssen.
Aber Ende der 60er hieß das noch „Unterweisung in der Unfallverhütung“. Musst
noch klären, wer bei dem Rangiergeschäft eigentlich der Aufsichtsführende gemäß
UVV war.


@Thomas (Signum): Der DVst kann ja auch nicht immer alles
sehen…hat aber seine Zuträger, wie Du siehst


@ Thomas (O.) + Michael: Überlasst das mal dem scharfen
DVstV des Bahnhofs HK.


Restarbeiten sind noch zu erledigen… Die 44 1210 zieht jetzt
mit der ersten Gruppe des zu bildenden Ng in das Ausziehgleis am Nordwestkopf
des Bahnhofs Kreiensen, währenddessen ein Eilzug von Hannover nach Gleis 3
einfährt. Wenn der Weichenwärter die Weiche umgestellt hat, geht es wieder
geschoben mit der Rangierabteilung in das Richtungsgleis, wo die zweite Gruppe
für den Bahnhof Elze(Han) bereitsteht. Da der Weichenwärter aber mit dem
Rückblock und der Auflösung der Fahrstraße für den Eilzug beschäftigt ist, muss
unser Rangierer etwas warten, bis er dem Lokpersonal das Rangiersignal „Herkommen“
geben darf.











Und schon geht es geschoben weiter. Die ersten beiden
EVA-Kesselwagen in der zweiten Gruppe gehen übrigens zur Aufarbeitung zur
Waggonbaufirma Graaff in Elze, auch wenn diese eine Tochter der Firma VTG ist.
Dass die Aufarbeitung bzw. mindestens eine Reinigung dringend nötig ist, sieht
man den beiden Wagen schon recht deutlich an (gerade gebaut – schon versaut).
Während unser Rangierer diese Gruppe ankuppelt und schlaucht, widmet sich unser
Zugführer Hein ganz seinen Aufgaben und schreibt alle für Wagenliste und
Bremszettel notwendigen Angaben auf. Auch die 2 Wagen, die eigentlich zur
Gruppe 3 gehören dürfen nicht vergessen werden, bevor die 44er nun mit den
Wagen wieder ins Ausziehgleis fährt.








Geschoben geht es nach Gleis 4 und die beiden ersten Gruppen
werden mit den beiden letzten Gruppen gekuppelt und geschlaucht. Der Zug ist
ganz schön lang – auch für die Verhältnisse im Gleis 4 auf meiner Anlage. Es
muss also so verfahren werden, wie es bis 1956 vor dem Gleisumbau des Bahnhofs
Kreiensen dort wegen der relativ kurzen Gleise auf der Westseite häufig üblich
war. Ursprünglich war die Nord-Süd-Strecke eben nicht die Hauptabfuhrstrecke,
das war die Ost-West-Strecke. Erst nach 1945 verlagerte sich der Verkehr und
die Nord-Süd-Strecke gewann erheblich an Bedeutung. Die Gleisanlagen waren
zunächst aber nicht dafür ausgelegt. Also steht die Lok mit 5 Wagen über das
Ausfahr- und das Sperrsignal hinaus und blockiert damit das Überholungsgleis 3
in und aus Richtung Hannover. Erst wenn der Eilzug aus Gleis 3 weiter nach
Göttingen ausgefahren ist, darf der ganze Zug zurückgeschoben werden und dann
das Gleis 3 für Fahrten in und aus Richtung Göttingen blockieren. Bei diesem
Verfahren ist das Gleis 3 immer einseitig erreichbar und beide durchgehenden
Hauptgleise sowieso.










In der Zwischenzeit ist der Zugabfertiger Martin Z. damit
beschäftigt, das Schlusssignal am letzten Wagen anzubringen. Irgendwas
beschäftigt ihn – vermutlich muss er die eine Zugschlusslaterne noch einmal anzünden,
hat er beim Tragen wohl zu sehr hin und her geschlenkert und dabei ist sie ihm
bestimmt erloschen.






In der Mitte des Zuges sehen wir nun wieder unseren
Zugführer Hein, wie er die restlichen Wagen aufschreibt. Bald ist diese Arbeit
erledigt. Aber da taucht noch jemand auf: das ist der Wagenmeister, der Herr
Zahn – und vor dem hat jeder Rangierer hier etwas Angst; nicht weil der Zähne
zieht, aber Wagen, wenn sie schadhaft sind. Dann müssen die Rangierer noch
einmal ran und ausrangieren. Der Wagenmeister macht an diesem Zug die
Bremsprobe und die technische Ausgangsuntersuchung der Wagen.






Aber noch läuft alles normal. Alle Kollegen am Zug werden
vom Rangierleiter verständigt, dass der Zug ein paar Längen zurücksetzt. Das
geschieht, damit sie nicht von den unerwartet bewegten Wagen verletzt werden. Dann
erst darf der Zug bewegt werden. Sobald die Zuglok bis hinter das Ausfahrsignal
zurückgedrückt hat, wird wieder angehalten. Jetzt stehen die Wagen am Zugende
über das Gleis 4 hinaus, was betrieblich zurzeit aber nicht weiter stört.







Der Wagenmeister Zahn macht seine Arbeit und als er fast an
der Zugspitze angekommen ist, hat er doch noch etwas an einem Wagen gefunden,
scheint irgendetwas am Rad zu sein, vielleicht ein loser Radreifen oder eine
Flachstelle – oder doch nur eine feste Bremse? Au weia: Loser Radreifen! Beim
Abklopfen des Rades mit seinem Hammer hatte Wagenmeister Zahn einen unreinen
Klang festgestellt, nun sucht er nach weiteren Merkmalen, die auf einen losen
Radreifen hinweisen. Und tatsächlich, zwischen Radreifen und Radkörper tritt
Rost aus! Die ganze Mannschaft steht nun da und diskutiert über das, was nun zu
geschehen hat. Der betroffene Wagen mit Schotter wird in Alfeld dringend auf
der Gleisbaustelle gebraucht und bis Alfeld sind es doch nur ein paar
Kilometer. Meister Zahn kann diesen Wagen noch weiterhin im Betrieb zu lassen,
da weniger als aus 1/3 des Umfangs der Rost austritt. Der Radreifen hat sich
weder verschoben, noch sitzt der Sprengring lose, und die Kontrollmarken am
Radreifen und Radkörper stimmen überein. Also bringt er nur einen
Rotpunktzettel am Langträger an und kennzeichnet den Radreifen mit gelber
Ölkreide. Das bedeutet, dass der Radreifen die nächsten 10 Tage im Betrieb zu
beobachten ist, ob sich der Verdacht auf losen Radreifen bestätigt oder nicht. Alle
sind erleichtert. Zugführer Hein kann dem Lokführer den Bremszettel übergeben,
muss die Bremshundertstel nicht neu berechnen, kann den Zug fertig melden und
in den Pwg zu seinem Kollegen, dem Rangierer für Alfeld und Elze, einsteigen.
Der Lokführer steigt wieder auf die Zuglok und kann sich auf die Ausfahrt
vorbereiten. Und Wagenmeister Zahn, der „Berg-Meister“ und Gustav können im
Bahnhof Kreiensen ihrer nun zu erledigenden Arbeit bei anderen Zügen nachgehen.






Endlich steht die Ausfahrt aus Gleis 4 und unser Ng begibt
sich auf seine Fahrt über Alfeld(Leine) und Elze(Han) nach Seelze Rbf.







Nachdem der Zug nun weggefahren ist – taucht er wieder auf.
Wie das? Nun, der Schreiberling hier wollte das so, wollte eine Scheinanfahrt
in Bahnhofsmitte haben und konnte das für die geneigten Leser arrangieren, hat
sogar noch mal den Hubschrauber gemietet. Freie Fahrt für freie Nuller! Erst
danach und nach einer Ehrenrunde verschwindet der Ng im Cry Ensen Underground.







Nachspiel: Hier sieht man den DVstV Klaus-Jürgen B.,
wie er den armen Kerl von Hemmschuhleger nach der Unterweisung in der UVV noch
20 x das richtige Auflegen des Hemmschuhs üben lässt, damit das auch in dessen
Kopf reingeht. Gustav steht daneben, der hat auch schon seine Unterweisung in
der UVV gekriegt – er war der Aufsichtsführende…und was der sich hat anhören
müssen, wollen wir uns lieber nicht ausmalen.



Bis zum nächsten Thema mal wieder

Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (1. Oktober 2014, 16:30) aus folgendem Grund: Angebot mangels Nachfrage zurückgezogen


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270

Sonntag, 28. September 2014, 13:27

Hallo Eckhard,

diese Bildgeschichte zur Güterzugbildung ist zum Zungeschnalzen! Einfach Klasse!

Noch eine Frage zu meinem Verständnis:
Da der für das Gleis zu lange Ng das Gleis 3 bis zur Abfahrt auf jeden Fall in eine Richtung blockiert, muß er dann tatsächlich vor der Abfahrt mit der Zugspitze hinter das Asig zurücksetzen? Ich meine in einem DB-Lehrbuch gelesen zu haben, dass das nicht unbedingt nötig ist, da der Lokführer bei Formsignalen die Signalstellung auch "von hinten" aufnehmen kann. Voraussetzung natürlich, dass sich die Ausfahrstraße einstellen lässt.

Grüße

271

Sonntag, 28. September 2014, 20:35

Hallo Eckhard,

einfach super, ein kurzweiliger sachkundiger Text und hervorragend bebildert.
Das hat sicher einiges an Zeit gekostet.

Viele Grüße
Robert

DVst HK

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272

Sonntag, 28. September 2014, 20:38

Überlänge

Hallo Doppelnull,

grundsätzlich ist beides möglich. Abhängig ist es von der Stellwerksbauform bzw. der Bauart der Gleisfreimeldeanlage. Heutzutage kommt so etwas nur in Ausnahmefällen vor, vor Epoche IV bei kurzen Gleisen aber häufig. Bei mechanischen Stellwerken stimmt, was Du meinst gelesen zu haben - die örtlichen Bestimmungen standen damals im Bahnhofsbuch. Ich selbst habe 1974 einige Zeit als Fahrdienstleiter auf einem mechanischen Stellwerk in Vorsfelde(Grenze) so etwas mehrmals praktizieren müssen - meistens so wie in meinem obigen Beitrag beschrieben. Bei modernen Stellwerken mit Gleisfreimeldeanlagen ist nicht die nicht vorhandene Sicht des Lokführers auf das (Licht-)signal das Problem, sondern die Rotausleuchtung der Gleise vor dem Ausfahrsignal, die dessen Fahrtstellung verhindert.

Grüße
Eckhard

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Mittwoch, 1. Oktober 2014, 17:13

Nur Mut - ein Selbstversuch

Ich gehöre nun mal der Generation der analog denkenden Nuller an und hatte bisher keinen Nerv, mich in die digitale Welt der CVs und Co hineinzuwühlen. Bis, nun ja, bis ich den Steuerwagen an VT 98 und VB anhängte und las, dass man dann die CV 48 entsprechend ändern muss, damit das Gespann auch richtig funktioniert.

Ich vermute aus vielen Gesprächen, dass einige hier die gleichen Ängste haben, wie ich bis gestern auch. Deshalb dieser kleine Selbsterfahrungsbericht, um anderen Mut zu machen, das gleiche zu versuchen. Die mitgelieferten Informationen von Lenz zur Zentrale, dem Handregler und den Fahrzeugen sind ausreichend für den Anfang. Weiterführende Informationen finden sich auf der Lenz-Homepage.

Also hatte ich selbst meinen Respekt vor dem Digitalkram überwunden und zunächst auf der Anlage (PoM) versucht, die CV 48 zu ändern. Das ging schief - und zwar nicht deshalb, weil ich zu blöd gewesen bin (mit den Anleitungen kann man eigentlich gar nix irreparabel "erledigen"), sondern weil, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, der Decoder am VS nicht richtig in der Fassung steckte und keine Befehle empfing. Der erste Gedanke war, Hilfe bei Firma Lenz zu suchen - habe dann aber erst einmal dem Fahrzeug den Rücken gekehrt und später noch einmal das Handbuch gelesen.

Nächster Versuch: Da gibt es ja noch die Programmierung auf dem Programmiergleis. Also Anordnung nach Handbuch aufgebaut und Fahrzeuge drauf. Nun war ich wohl etwas hektisch und hatte einen Programmierschritt übersprungen. Das stolze Ergebnis war, dass der VT nun auf gar keinen Befehl mehr reagierte und nur noch blöd rumstand. Also erster Gedanke - siehe oben.

Wenn nichts mehr hilft, dann Reset auf Werkseinstellungen. Ran ans Werk und das tolle Ergebnis - Merdre, siehe wie vor. Also erster Gedanke - siehe oben...

Nach etwas Lektüre verstand ich, dass das im PoM-Modus nicht geht, sondern nur auf dem Programmiergleis. Frisch ans Werk, Prozedur diesmal auf dem Programmiergleis wiederholt und alle 3 Fahrzeuge auf die Anlage gesetzt. Hurra, die Einheit lief, allerdings nur wie schon am Anfang. Gleich noch die CV 48 geändert - Merdre, kein Erfolg am VS. Also erster Gedanke - siehe oben.

Nun nahm ich mir den VS einzeln vor und kriegte auf dem Programmiergleis irgendwann die Meldung "Er02", also womöglich kein Kontakt zum Decoder. Erster Gedanke: jetzt hast Du ihn erledigt, zweiter Gedanke - siehe oben.

Ich hatte ja dem VS etwas Publikum beschert und ihn gealtert, vielleicht dabei ein Kabel abgerissen? Nach Öffnen sah ich dann, dass der Decoder nicht richtig in seiner Fassung steckte. Decoder Reingesteckt, VS zusammengebaut, VS aufs Programmiergleis, Reset, auf die Anlage, CV 48 geändert und - die Einheit läuft, und zwar so, wie es sein sollte.

Nach dieser Erfahrung hatte ich keine Angst mehr vor den CVs und Co und habe gleich noch die Lokadresse nach meinen Vorstellungen geändert, die Lichtstärke reduziert und so weiter, wir hier im Forum an anderer Stelle gut beschrieben ist. Nun nehme ich mir zunächst meine anderen Lenz-Maschinen vor und stelle die nach meinen Vorstellungen ein. Alles keine Hexerei, so wie vor ein paar Tagen noch geargwöhnt.

Also nur Mut an alle analog denkenden Nuller - es kann nix schlimmer werden, nur besser.



Gruß (wie immer) aus Kraansen
Eckhard


PS: das Angebot einer 3. DVD aus meinem vorletzten Beitrag habe ich zurückgezogen. Bei nur 4 Interessenten mache ich mir keinen Stress mit meinem Finanzamt.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 00:12

Hallo Eckhard,
ich hab mir deine ganzen Beiträge aufmerksam durchgelesen über deine Anlage weil ich wissen wollte was der kleinste Radius ist den du verbaut hast.
Leider hab ich nix darüber gelesen, oder ich hab es einfach überlessen.
Kannst du uns/mir mitteilen was der kleinste befahrbare Radius auf deiner Anlage ist?

Gruß Klaus,
der immer wieder Bauklötzchen staunt beim betrachten der Bilder von deiner Anlage. 8o

DVst HK

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275

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 00:54

Hallo Klaus,
kleinster Radius war mit 250 cm geplant und konnte, abgesehen von kleinen Ungenauigkeiten im Radius auch eingehalten werden - beim nachträglichen Bau der Kehrschleife unter der Anlage habe ich ein kurzes Stück mit 230 cm Radius bauen müssen.
Gruß
Eckhard

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Nullinger

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276

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 01:10

Hallo Eckhard,
danke für deine rasche Antwort. :thumbup:
Von solchen Radien können einige Leute nur träumen, zu denen zähle ich auch.

Gruß Klaus

P.S. aber der 2,30m Radius ist schon etwas eng.... :D

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277

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 18:19

Eckhard,

die UVV-Unterweisung war ja ganz ordentlich. In der Rangiererbude solltest Du auch endlich mal die UVV-Plakate aufhängen.

Gruß

Klaus-Jürgen
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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 01:19

Sperrung der Ost-West-Strecke; Teil 1 – Abriss und erster Neuaufbau

Moin Nullers,
kalt ist es geworden und die Anlage lockt wieder mehr als der Aufenthalt draußen...


Die
Streckenführung hinter dem Ippenser Tunnel hat mir nie gefallen. Es war einfach
nicht möglich, die Strecke verdeckt zu führen und dabei die Zugänglichkeit zu
wahren. Rein optisch passte das gar nicht zum Rest der Anlage – gefühlte 100 Versuche
umsonst. Außerdem gefiel mir der „Maulwurfshügel“ kurz vor der nordöstlichen
Einfahrt in den Bahnhof überhaupt nicht.










Schon seit langem
trug ich mich mit der Absicht, die Strecke offen zu führen. Problem dabei ist,
dass die Schienen direkt unter der Dachschräge verlaufen und die Züge unschöne
Schatten werfen. Da für eine offene Streckenführung der Oberbau sowieso
erneuert werden musste, wurde nach dem letzten Fahrtag am vergangenen
Wochenende kurzerhand die Ost-West-Strecke gesperrt und mit dem Abriss des
ersten Streckenstücks begonnen – damit hat nun die Winterbausaison an der
Anlage wieder begonnen.








Altschotter,
Schwellen und Schienen wurden rein mechanisch entfernt, dann wurde das
Trassenbrett verschwenkt. Erste Fahrversuche auf neuem Oberbau verliefen
zufriedenstellend. Rein optisch sind die etwa 10 cm Verschwenkung ein echter
Gewinn – der Vergleich der 2 Züge auf alter und neuer Trasse zeigt es.
Schattenwürfe stellen sich jetzt nicht mehr ein.









Nun geht es an
das zweite Tunnelportal des Ippenser Tunnels. Das gestaltet sich wegen der
nahen Dachschräge etwas schwierig im Inneren, aber Probleme sind dazu da,
gelöst zu werden. Später dazu mehr.






Cry Ensen
Eckhard

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Sonntag, 2. November 2014, 00:19

Sperrung der Ost-West-Strecke - Teil 2 – Tunnelrohbau

Moin, moin,
Weiter gehts. Zunächst wurde
aus gerade herumliegendem Material der Rohbau für die Tunnelröhre gefertigt.
Der musste sich nach hinten stark verjüngen, weil zwischen Dachschräge und
Strecke eigentlich kein Platz mehr ist. Eigentlich. Mit einer waghalsigen
Konstruktion, die am Ende schmal und doch noch hinreichend stabil ist, wurde
das Problem gelöst. Erste Fahrversuche verliefen auch ganz zufriedenstellend.













Danach konnte aus
Karton die Tunnelröhre eingezogen werden, die der gesamten Konstruktion etwas
mehr Stabilität gibt. Weitere Fahrversuche mit der dicksten Schwarzen konnten
nun erfolgen. Ich hatte ja gewusst, dass es eng werden würde – aber so eng?




Also
Schleifarbeiten an der Tunnelröhre im Bereich der Dachschräge bis runter auf
den Karton.






Na also, geht doch. Sie passt durch und es ist noch genügend „Luft“
bis zur Tunnelwand. Das spätere Festkleben und Anpressen dieser Konstruktion
wird noch ein paar mm bringen.










Nun geht es an
die Maurerarbeiten, in diesem Fall mit Winkelleisten aus dem Baumarkt. Die
lagen noch von den letzten Renovierungsarbeiten am Haus ganz unbeachtet rum…




Gruß von der Baustelle
Eckhard

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Sonntag, 2. November 2014, 20:42

Hallo Eckhard,

das sieht schon richtig gut aus! Die Idee mit den Mauersteinen find ich richtig gut. Eine Frage dazu: welche Maße hat die Winkelleiste? 10 x 10 mm??

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
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