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221

Dienstag, 22. April 2014, 12:03

...eine eigene Liga...

Moin Eckhard,

dem "puhh" von Jan kann ich mich nur anschließen. Atemberaubend präziser Modellbau, da kann ich aus jedem Beitrag noch was lernen, vielen Dank dafür! Du spielst da ganz eindeutig in einer eigenen Liga.

Allerdings bin ich ganz froh, dass ich nicht deine Riesenfläche "bebasteln" muss, da käm´ich ja zu nix anderem mehr... ;)

Gruß aus "Krumme Fohre"

Alexander
www.freeonrail.com - how to squeeze big trains into tiny space

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DVst HK (22.04.2014)

222

Dienstag, 22. April 2014, 20:23

zuerst danke für Dein "Pfuuuh..." ;)
Gerne! Bin gerade dabei, die vorrübergehende Sinnkrise zu überwinden, die ich bisher regelmäßig nur nach der Lektüre der "bunten" Hp1 verspürt habe. Aber Deine Bilder schaffen das auch :thumbsup:

Ich bestell' jetzt eben ein paar Güterwagenteile und zwinge mich danach sofort zum basteln. Verschleppter Perfektionismus kann nämlich durchaus zu einer ausgewachsenen Baublockade werden... :D
Was Deine Anmerkungen betrifft, habe ich die Zeit von Anfang der 60er bis Anfang der 70er im Auge und habe auch Fahrzeuge mit UIC-Beschriftung. Insofern passt der 1,5 Tonner wohl gerade noch so.

... und dieser Zustand hielt bis Epoche V! Als ich 1993/1994 bei einem Sanitätbataillon diente, haben wir die Dinger reihenweise zur Ausmusterung abgegeben. Das Fahrzeug deckt also die komplette Epoche IV ab :D
Bei den Käfern wären mir andere Modelle auch lieber gewesen, aber bei 100 Käfern muss man nehmen, was preislich erschwinglich ist und nicht den Gegenwert von 2 Messingdampfern hat... Grundsätzlich hast Du natürlich recht damit.
Das ist auch der Grund, warum meine H0-Doppeldecker nur unbeladen unterwegs sind. Für zwei Wagenladungen "Neuwagen" kann man sich locker einen schönen Spur-0-Güterwagen oder eine etwas bessere H0-Lok kaufen... Ein Grund für den Einstieg in Spur 0 waren für mich die schönen
Automodelle der sechziger und siebziger Jahre, die es in 1/43 gibt. Der
Preis für ein Minichamps-Modell sorgt da aber bisher auch für eine gewisse
Selbstbeschränkung.
PS: Mein erstes Auto war ein Käfer - und der war älter als ich... :D
Ich bin auch jünger als mein Käfer, aber dafür drei Jahre älter als mein VW 181 8)

Bundeswehr und VW Käfer sind für den Modellbahner in gewisser Weise Fallen der historischen Genauigkeit: Es gibt jede Menge Leute, die damit zu tun hatten und sich da recht gut auskennen. Epoche III scheidet in H0 für mich fast schon deshalb aus, weil es keine akzeptablen Käfermodelle vor 1965 in diesem Maßstab gibt. Und ohne VW Käfer müsste man in Epoche III erstmal ein DB-Thema finden, das ohne Straßen auskommt :pinch: .

Gruß,
Jan

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DVst HK (23.04.2014)

DVst HK

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223

Dienstag, 6. Mai 2014, 23:49

Lichtspiele mit VT 98

Moin, moin,



nachdem ich hier im Forum vor längerer Zeit einen
gebrauchten Lenz VB 98 erwerben konnte, kam in Buseck die passende schon mit
Leben erfüllte gebrauchte Zugmaschine in Gestalt eines Lenz VT 98 dazu. Gleich
vorweg gesagt, die Lenz Garnitur läuft weitaus besser und ruhiger über meine
Weichenstraßen, als alle anderen Kleinseriengarnituren, die ich in der
Vergangenheit auf meiner Anlage gefahren habe. Das war schon mal eine sehr
angenehme Überraschung.


Also wurde nun der Beiwagen ebenfalls mit Leben erfüllt.
Dazu wurden beide Fahrzeuge etwas verbessert – danke an die Mitglieder des
Forums für die vielen hilfreichen Beiträge, insbesondere an Jürgen (HH). Dabei
wurden leider fehlende Teile festgestellt, die aber dank des super Services der
Firma Lenz sehr schnell und dazu noch kostenlos geliefert wurden. Abschließend
fuhr die Garnitur durch eine spezielle „Waschanlage“ und sieht nun auch rein
äußerlich gebraucht aus.


Der „Retter der Nebenbahnen“ im Betriebseinsatz




Hallo? Nebenbahnen? Auf meiner Anlage kreuzen sich doch zwei
Hauptbahnen! Macht nix – auch ein Retter der Nebenbahnen wird ab und zu auf die
Hauptbahn gelassen und darf den Duft der großen weiten Welt atmen. In Kreiensen
begann schließlich die Nebenbahn Kreiensen- Bodenburg – Hildesheim und die
Hauptbahn in Richtung Holzminden hatte in den sechziger Jahren schon ihre
Bedeutung verloren. Dies waren Domänen der VT/VB/VS 98. Vorbildfoto von meinem Freund HK50 aus Kreiensen:




Begleiten wir doch den Neuzugang auf seiner Fahrt aus
Richtung Holzminden kommend. Zuerst hören wir ein anschwellendes Brummen (kein
Bockgesang) im Berg, dann sehen wir ihn, wie er plötzlich aus dem Ippenser
Tunnel herauskommt. Das Spitzenlicht ist eingeschaltet und die Innenbeleuchtung
ebenfalls, damit die Reisenden in der Dunkelheit des Tunnels nicht verschreckt
werden bzw. ihre Zeitung weiterlesen können.






Nach kurzer Fahrt schaltet der Triebwagenführer das
Spitzenlicht aus, weil bei Tageslicht in jenen Tagen keine Spitzenbeleuchtung
vorgeschrieben war. Das Schlusslicht bleibt selbstverständlich eingeschaltet,
denn es ist ja das Schlusssignal des Zuges. Ebenfalls ausgeschaltet wird die
Innenbeleuchtung, denn durch die großzügige Verglasung der Fahrzeuge fällt bei
Tageslicht genügen Licht in den Innenraum. Weiter geht es nun am Hang entlang,
dabei kann man von oben sehr gut sehen, dass auch der Gepäckraum nicht leer
ist. Hier sieht man auch eine der in der Kreienser Gepäck- und Expressgutumladung
gefürchteten mit Knoblauchextrakt gefüllten Behälter der Firma Haarman&Reimer
aus Holzminden (Duft- und Geschmackstoffindustrie) links neben der Flasche im
Korb stehend. Wenn die auslaufen…





Die Fahrt wird fortgesetzt über das Leineviadukt und das
Kreuzungsbauwerk über die Nord-Süd-Strecke. Am Einfahrsignal des Bahnhofs
Kreiensen fährt unsere Garnitur mit nur noch 40 km/h vorbei, denn das Signal
zeigt Hp2.











Kurze Zeit später bietet sich dem Fotografen eine erneute
Gelegenheit, die Garnitur abzulichten. Nun geht die Fahrt von Kreiensen kommend
nach Northeim. Nun unter dem Kreuzungsbauwerk sind weder Innenbeleuchtung noch Spitzenlicht
eingeschaltet. Augenblicke später jedoch sieht der Wärter auf Stellwerk „Ku“
die Garnitur vorschriftsgemäß erleuchtet – es geht ja schließlich in den
Leinebuschtunnel.





Dieser Tunnel ist ein echter Solitär, denn den gab und gibt
es nicht an dieser Stelle der Nord-Süd-Strecke; nur bei mir auf der Anlage.
Aber weil es den hier nun einmal gibt, handelt der Triebwagenführer
entsprechend. Im letzten Bild sieht man noch auf Höhe der Anrufschranke das
Schlusssignal, bevor dann die Garnitur mit einem kurzen Achtungspfiff im Tunnel
verschwindet.






Cry Ensen


Eckhard

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 08:17

Dragoco oder H&R ?

Hallo Eckhard,

ich dachte immer, der Knoblauch-Extrakt geht an die Fa. Dragoco. H&R war doch eher dafür zuständig das es aus jedem Kanaldeckel nach Menthol roch ...... ;)

Den Duft habe ich immer noch in der Nase. :wacko:
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

DVst HK

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 23:21

@ Thomas,

sowohl Haarmann & Reimer als auch Dragoco waren in Holzminden führende Unternehmen für Riech- und Aromastoffe und fusionierten 2003 zur Firma Symrise, einem Weltmartführer auf diesem Gebiet. Haarmann & Reimer ist die ältere Firma und war weltweit die erste Fabrik, die einen synthetischen Geschmackstoff herstellte (1875).

Wer von diesen beiden den Knoblauchextrakt herstellte, weiß ich nicht mehr, aber ich kann mich aus meiner aktiven Zeit in Kreiensen in den 80er Jahren noch sehr gut erinnern, dass der damalige "bahnamtliche Rollfuhrunternehmer" Balke (?) aus Holzminden das Pech hatte, dass solch ein Behälter auf seinem Kleinlaster auslief. Alle Reinigungsversuche waren vergeblich und das Gefährt musste letztendlich verschrottet werden - alle Fahrer weigerten sich, damit zu fahren. :rolleyes:

@ Stefan

der VS ist geplant, aber es gibt ja neben dem Hobby noch das richtige Leben, und das muss ja auch finanziert werden... Kommt Zeit, kommt Geld (auch fürs Hobby). Und alle, die gern mit Spitzenlicht fahren, sollten möglichst viele Tunnel bauen ;) oder sich am Signalbuch von 1959 orientieren: "Die Nachtzeichen der Signale sind auch bei Tage anzuwenden ... bei Steuer- und Befehlswagen von Wendezügen." Also ein Grund mehr für eine "Wendebüchse"... :D

Wenden muss ich die Garnitur nicht, ich kann sie komfortabel durch eine meiner Kehrschleifen schicken... Sähe ja auch komisch aus, wenn das abgedeckte Bedienpult (Moog) ohne Triebwagenführer voraus fahren würde. ;(

Gruß @ all
Eckhard

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Wolli

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Donnerstag, 8. Mai 2014, 09:29

Triebwagenführer

Hallo Eckhard,

Zitat

Wenden muss ich die Garnitur nicht, ich kann sie komfortabel durch eine meiner Kehrschleifen schicken... Sähe ja auch komisch aus, wenn das abgedeckte Bedienpult (Moog) ohne Triebwagenführer voraus fahren würde.


Ich habe einfach einen Preisermenschen ans hintere Bedienpult gesetzt. Vorne der Typ hat eine Unifom an, hinten nur mit blauem Hemd. Fährt der VT "rückwärts", so sitzt da jemand. Man konnte sich doch auch als Fahrgast ans unbesetzte Pult setzen und einfach nach hinten rausgucken? Irgendwie macht sich das bei den Vor- und Rückfahrten gut und mich stört das nicht!

...und falls Interesse bestehen sollte, hier ein kleines Video von Schienenbussen in Schleswig-Holstein:
Dieselbrummer
Der Film läuft über meinen Kanal, die Aufnahmen sind aber von Jens Schumacher, der mich bat, das Zeitdokument auf YouTube zu setzen.
Viel Spaß!
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolli« (8. Mai 2014, 09:35) aus folgendem Grund: Nachtrag: Video Link


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Donnerstag, 8. Mai 2014, 15:43

Vanille vs. Zwiebel

Hallo Eckhard,

ich habe beruflich sowohl mit Haarmann & Reimer als auch mit Dragoco zu tun gehabt (und jetzt halt mit Symrise).

Daher kenne ich die "Düfte und Geschmäcker" und deren "Nachhaltigkeit" nur zu gut. :wacko:

Bei H&R wurde das Vanillin "erfunden" ( Wilhelm Haarmann, Begründer von Haarmann&Reimer,hat in Holzminden die erste künstliche Vanille, das Vanillin erfunden.) Kennt heute jedes Kind als typischen "Dr.Oetker-Puddinggeschmack".

Dragoco war der Spezialist für Zwiebel, Knoblauch usw..

Sicherlich off-topic, aber hilfreich für die Allgemeinbildung :whistling:
Gruß Thomas

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Sonntag, 1. Juni 2014, 02:07

Güterzugbildung Teil 1

Moin, moin,

nach Knoblauch&Co und nach der ARGE in Augsburg, nun mal dieses Thema.
Um einen Güterzug bilden zu können, muss man zunächst die
notwendigen Wagen haben. Da ich einige Bausätze schon seit Jahren schubladiert
hatte und auch einige Fahrzeuge aus der Schachtel hinzugekommen sind, habe ich
jetzt mal zur Abwechslung mit der Güterzugbildung begonnen. Den Anfang sollen 2 Bausätze von Biemo und ein
Schachtelwagen von Brawa machen. Über die weitere Güterzugbildung werde ich
nach und nach berichten.


Bei dem Brawa-Wagen handelt es sich um das bekannte Modell
eines Kmmks 51. Der wurde mehr oder weniger nur farblich angepasst.










Beim Biemo handelt es sich dagegen um einen Kmmfks 52 mit zu
öffnenden Stirnwandtüren in der Ausführung der Epoche 3a. Der Bausatz wurde
etwas gesupert und ebenfalls farblich dem Fuhrpark angepasst.









Der zweite Biemo ist der gleiche Wagentyp, allerdings in Ausführung
und Beschriftung in Epoche 3b als Tcs-52 Kmmks. Auch dieser Wagen erfuhr seine
farbliche Anpassung.









Im Vergleich von Brawa und Biemo treten keine gravierenden
Unterschiede auf, beide Wagen sind qualitativ sehr hochwertig. Details sind
unterschiedlich, mal beim Brawa besser, mal beim Biemo. Allerdings muss man
beim Biemo noch Ms-Ecktritte dazukaufen und den Wagen zusammenbauen. Dafür ist
der seit vielen Jahren angebotene Biemo insgesamt preislich günstiger und
bietet eine größere Typenvielfalt als Brawa. Auch sind die lieferbaren Beschriftungsvarianten
in Epoche 3a, 3b und 4 ein großer Vorteil. Im Zugverband ist nicht auf Anhieb
zu erkennen, um welchen Hersteller es sich handelt. Der größte Unterschied ist
das Gewicht, das mir persönlich für meine langen Züge beim Brawa-Wagen zu hoch
ist.







Alle 3 Wagen haben Zettelkästen mit Petau-Gittern erhalten,
hinter denen die Hauptzettel gut zu erkennen sind. Das ist jetzt Standard in
Kraansen…







Die ersten 3 Wagen des zu bildenden Güterzuges sind damit
dem Betrieb übergeben und werden von der Köf in die Zugbildungsgleise gefahren.











Die nächsten 2 Wagen sind schon im Bau und wer sich mit
diesem Bauteil auskennt, weiß auch, welche Wagentypen als nächstes zur Güterzugbildung mit beitragen
werden.








Bis dahin: Cry Ensen


Eckhard

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Samstag, 28. Juni 2014, 23:54

Güterzugbildung Teil 2

Moin, moin,

im letzten Beitrag hatte ich ja schon angedeutet, welche Wagen als nächste in den Güterzug eingestellt werden sollen: Michael
Schnellenkamp hatte vor einigen Jahren komplette Bausätze entwickelt, bestehend
aus einem Rivarossi-Kesselwagen-Bausatz und einer Vielzahl von Messing
Zurüstteilen - und die lagen bei mir seit Jahren Cognac... jetzt nicht mehr :D

Aber seht selbst, was auf der Westseite des Bahnhofs Kreiensen so steht. Einer der Wagen ist noch relativ neu, der andere schon etwas länger im harten Betriebseinsatz.


























Ich habe diese Wagentypen Ende der 90er Jahre mir intensiv
angesehen, weil ich mich beruflich bei DB Cargo damit beschäftigen musste, leider
habe ich sie jedoch nicht fotografiert. Im Gegensatz zu den VTG-Modellen mit
Endaufstiegen habe ich auch im Internet trotz intensiver Suche keine Fotos der
Wagen mit Seitenaufstiegen gefunden. Generell ist es natürlich schwierig, sich
allein auf das Gedächtnis zu verlassen, aber die Wagen interessierten mich
damals auch wegen des ähnlichen Rivarossi-Modells – insofern hoffe ich, dass
meine Erinnerung mich nicht allzu sehr trügt. Was ich nicht mehr sicher weiß
ist, ob der Eigentümer VTG, EVA oder ein anderes Unternehmen war oder ob diese
Wagen sogar bei einer anderen Bahn als der DB eingestellt waren – für meine
Modelle habe ich die EVA ausgewählt und bei der DB eingestellt.


Die Kesselwagenbauarten mit selbsttragendem Tank waren wegen
des mangelhaften Crashverhaltens ihrer Konstruktion, das nach Güterzugunfällen
mit Kesselwagen Ende der 90er Jahren analysiert worden war, in Verruf geraten.
Bei selbsttragenden Tanks wurde nämlich festgestellt, dass ohne Mittel- bzw. Außenlangträger
der Tank ungeschützt gegenüber Drehgestellen bei Abriss bzw. bei Einknicken des
Tanks ist. Im Falle eines Unfalls werden die kompletten Stoßkräfte, im
Gegensatz zum Kesselwagen mit Längsträger, voll über den Tank weitergegeben.
Ein Einknicken des Tanks, mit Rissbildung und Freisetzung von Gefahrgut, ist
somit fast vorprogrammiert. Es wurde Anfang 2000 empfohlen,
Eisenbahnkesselwagen ohne Mittel- bzw. äußere Langträger im Neubau nicht mehr
zuzulassen.



Diese Bauart mit selbsttragendem Tank müsste nach meiner
Kenntnis aus den 60er Jahren stammen, das genaue Baujahr ist mir jedoch nicht
bekannt. Generell ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, sich über
die sehr vielen verschiedenen Kesselwagen der Privatwageneinsteller einen
Überblick zu verschaffen und Unterlagen zu bekommen. Insofern ist die
Ankündigung eines neuen „Carstens“ zum Thema Kesselwagen mir hochwillkommen.
PS: Ein Baubericht für das SNM ist schon geschrieben...


Cry Ensen
Eckhard

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Dienstag, 15. Juli 2014, 21:13

Güterzugbildung Teil 3

Moin, moin,


nach We Em bedingten Pausen konnten heute aus Berlin zurückgekommen nun die nächsten Wagen
für den geplanten Güterzug bereitgestellt werden.


Es handelt sich hierbei um 2 aufgemotzte Rivarossi
Standard-Kühlwagen vom UIC-Typ 2, die sowohl von der Interfrigo bei
verschiedenen Bahnen, als auch von der Transthermos bei der DB eingestellt
waren. Außerdem waren diese Tehs 50 auch als DB-Wagen unterwegs.


Der erste Wagen ist schon im Übergang zur Epoche 4 als Ibces
der Interfrigo, eingestellt bei der italienischen FS, angekommen und
präsentiert sich noch mit den Bremsdreiecken der ausgehenden Epoche 3.









Der Tehs 50 hingegen, von der Transthermos bei der DB
eingestellt, ist noch reinrassig Ende der Epoche 3.









Bei den 2 Brawa Wagen handelt es sich um Standard-Kühlwagen
UIC-ORE-Typ 1 mit den Flettnerrohren auf dem Dach, die von der Interfrigo bei
der DB eingestellt waren.













Die 4 Wagen werden nun von unserer Köf abgeholt und in einem
Gleis aufgestellt, in dem noch 2 weitere Kühlwagen warten. Es handelt sich um UIC-ORE-Typ
2-Kühlwagen. Der eine ist ebenfalls von der Transthermos bei der DB
eingestellt, der andere ist ein Kühlwagen, der zum Eigentum der DB gehört.
Daran, dass diese 2 Wagen schon etwas verschmutzter aussehen, kann man
erkennen, dass sie schon länger auf der Anlage im Einsatz sind… Diese 6
Kühlwagen sind eine weitere Gruppe in der Güterzugbildung.
















Auch Kraansen ist Weltmeister – Cry Ensen!!!


Eckhard

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231

Mittwoch, 16. Juli 2014, 00:34


Hallo Eckhard,

das sind nicht nur Bilder, das sind auch Gerüche und Geräusche, die Du mitschickst: Der Teer aus den Schwellen, das Fett von der Schraubenkupplung, das Scheppern der Bleche beim Aufeinanderschlagen der Puffer, das Jammern der Köf, … danke dafür, unerreichbar.

Viele Grüße, Christoph

232

Mittwoch, 16. Juli 2014, 02:38


Diese Bauart mit selbsttragendem Tank müsste nach meiner
Kenntnis aus den 60er Jahren stammen, das genaue Baujahr ist mir jedoch nicht
bekannt. Generell ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, sich über
die sehr vielen verschiedenen Kesselwagen der Privatwageneinsteller einen
Überblick zu verschaffen und Unterlagen zu bekommen.


Hallo Eckhard,

nach meinem Kenntnisstand haben diese Kesselwagen die Epoche 3 beschriftungstechnisch nicht mehr erlebt, die Konstruktion dürfte auf ca. 1966-1969 zurückzuführen sein. Irgendwo in den Tiefen meiner Literatur habe ich mal etwas über diese Kesselwagen-Bauart gelesen, das ist aber schon Jahre her und wo ich die Infos finden kann, weiß ich schon gar nicht mehr. ;(

Aber bald kommt ja ein neuer Carstens zum Thema Kesselwagen, vielleicht finden wir da mehr über diese Wagen. Trotzdem natürlich sehr schöne Modelle und so eng sollte man das alles auch nicht sehen ;)

Wie immer ganz toll Deine Bilderserien, auch zu den Kühlwagen! :thumbsup:

Gruß, Claus

BTB0e+0

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233

Mittwoch, 16. Juli 2014, 08:54

Hallo Eckhard,

bin zur Zeit wenig im Forum und mobatechnisch nicht sonderlich aktiv, kriege den Hintern vom Motorrad nicht runter.

Wenn ich mich zwischendrin dann doch mal einlogge, sehe ich mir gerne Deine Berichte und Deine Anlage an und nehme mir ein gutes Beispiel an Deiner Art des Modellbaus. Auf manchen Bildern wird nicht gleich ersichtlich, ob es sich um ein Modell oder um etwas Reales handelt. Das ist m. E. das, was ich besten Modellbau nenne.
Gruss
Robert
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234

Mittwoch, 16. Juli 2014, 08:59

Leider gibt es Nicht Nobelpreis fuer Modelbahner.Sonnst waerre Mein Kandidat klar!

ECKHARD !!!

Mit riesigen Respekt gruesst

Vladimír

Hape

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235

Mittwoch, 16. Juli 2014, 10:37

Hallo Eckhard



Vierachsige Kesselwagen mit Außenlangträger gab es schon in den 1940er Jahre

Ich habe 1979 einen im Detail Fotografiert. (Baujahr 1943)

Warum ist man von dieser Bauweise abgekommen ( Material und Gewichts Ersparnis ?)

Gruß Hape

DVst HK

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236

Mittwoch, 16. Juli 2014, 22:16

Freue mich ...

... über die positive Resonanz.

Moin, moin,

@ Christoph: wusste gar nicht, dass dieses Forum sogar Gerüche überträgt :D Muss am Chefdesigner liegen, hat er sich wohl als Geburtstagsgeschenk gegönnt... Aber das ist ja letztendlich das Ziel des Hobbys, möglichst viel vom großen Vorbild auf das kleinere Abbild zu übertragen. Dein Satz ist jedenfalls ein Ansporn, die Köf noch einige Male jammern zu lassen ;)

@ Claus: Ich hoffe ja auch auf den Carstens, aber gerade bei den Privatwagen wird er nicht vollständig sein können - ist uns sogar bei DB Cargo Ende der 90er nicht gelungen... Und schaue mal in den Band mit den Kühlwagen: findest Du dort das Vorbild des Brawa-Wagens? ^^ Was das Vorbildbaujahr der Kesselwagen anbetrifft, bin ich mir ja auch nicht sicher - aber als Rivarossi die in Spur 0 herausbrachte (wann genau, war doch vor 1970 - oder?) hat es die ja schon im Betrieb gegeben. Und es gibt Bilder von Kesselwagen (darf ich hier nicht veröffentlichen) der Franz Kaminski Waggonbau Hameln aus den Jahren 1966/67 mit Epoche 4 und auch mit Epoche 3 Beschriftung. Hing vermutlich wohl auch vom Besteller ab. Wenn der Carstens präzise Antworten geben sollte, wird eben das Blechschild (aus Plastik) neu beschriftet :thumbup:

@ Vladimir: Nobelpreis muss nicht sein, ein Bierchen reicht, wenn wir uns mal sehen sollten :D :D :D

@ Hape: Zuerst waren Kesselwagen ja nur große Fässer, die auf ein Güterwagenfahrgestell gesetzt wurden. Daraus hat sich der Kesselwagen mit Außenlangträgern entwickelt. Mindestens schon ab 1942 bei der DRG gab es Kesselwagen mit selbsttragendem Kessel ohne Langträger - ganz klar aus Gründen der Materialersparnis. Es kam hinzu, dass durch das geringere Eigengewicht des Wagens der Kessel größer werden konnte um mehr Inhalt zu fassen. Und die Nachfolger DB und DR fanden das auch ganz gut, ebenso wie die späteren privaten Einsteller dieser Kesselwagen - bis eben Ende der 90er die Nachteile bei Unfällen offenbar wurden. Aber wie heißt es so schön: "... Damit solche Unfälle nicht mehr passieren, müssen sie erstmal geschehen". Den ersten Teil des Satzes erspare ich mir hier. :rolleyes:

Cry Ensen
Eckhard

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FrankJ

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237

Mittwoch, 16. Juli 2014, 23:40

UIC Type I Kühlwagen

Wunderschöne Kühlwagengruppe!
Die bei der DB eingestellte UIC Type I Kühlwagen waren kein Eigentum der DB und sind deshalb nicht in den Carstens Band aufgenommen.
MfG, Frank

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238

Donnerstag, 17. Juli 2014, 07:25

Hallo Eckhard !

Naechste Jahr will Ich Zwei Tage in Buseck sein.Wenn kommst Du auch, hole Ich Paar Pilsener mit ^^

Mit hohen Respekt gruesst

Vladimír

DVst HK

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239

Montag, 21. Juli 2014, 17:58

Güterzugbildung Teil 4

Moin, moin,


das „Jammern der Köf“ geht weiter, nun sind es 3 Otmm der
Waggonfabrik Lenz, wovon auch noch 2 mit Schotter schwer beladen sind. Der Dritte
hingegen ist mit Leerwagen-Bezettelungen zu einem anderen Bahnhof zur
Wiederbeladung verfügt. Man sieht den Wagen deutlich an, dass sie im harten
Betriebseinsatz stehen und die diversen Ladungen ihre Spuren auf ihnen hinterlassen
haben. Auch waren schon an einigen Stellen Erneuerungen des Anstrichs erforderlich.












Die Güterzugbildung besteht ja nicht nur aus dem
Herbeischaffen von Wagen, nein, sie müssen auch noch sortiert werden, da der zu
bildende Güterzug nicht „bunt“ fährt, sondern laut Güterzugbildungsvorschriften
mehrere Gruppen hat. Da nun ja schon einige Wagen bereitstehen und es vom Rangierplan
her jetzt vorgesehen ist, werden die Wagen schon einmal über den Ablaufberg
gedrückt und in die entsprechenden Gleise sortiert. Da hilft aber alles Jammern
der Köf nicht mehr, da muss schon schweres Gerät ran. Das ist eine Aufgabe für
die V 60, die alle Wagen an den Haken nimmt und in das Ausziehgleis fährt. Dort
muss sie auch bis kurz vor den Bock fahren, damit bei dieser langen
Rangierabteilung die Weiche zum Ablaufberg freigefahren wird.









Nun kann auf den Berg gedrückt werden, der erste leere Otmm
wird abgekuppelt und läuft dann in das vorgesehene Gleis. Danach folgen weitere Wagen.











Die Kühlwagen hingegen sollen vorsichtig rangiert werden und
werden von der V 60 höchstpersönlich in ihr Gleis geschoben, da der
Hemmschuhleger mittlerweile Feierabend hat. Danach fährt die V 60 mit den
beiden Kesselwagen wieder auf den Berg und kann den einen Kesselwagen in das
Gleis mit dem 2-achsigen Kesselwagen laufen lassen (der Hemmschuhleger
hatte vor seinem Feierabend dort noch 2 Hemmschuhe hintereinander für den
Vorsichtswagen aufgelegt).









Mit dem letzten Wagen fährt die V 60 nun wieder in das für diesen vorgesehene Gleis. Dort kann auch der Lokführer der V 60 eine kurze Pause
machen … und beobachten, was der Kleinlokbediener nach Dienstbeginn vielleicht noch so
heranschaffen wird.



PS @ Vladimir: bei der Hitze könnte ich die paar Pilsener schon jetzt gebrauchen ;)

Gruß aus Kraansen
Eckhard

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240

Montag, 21. Juli 2014, 18:43

Hallo Eckhard,

jetzt wo Du den Güterzug so schön sortenrein zusammen gestellt hast, könntest Du doch mal die Abteilung mit den Schotterwagen nach Bischofsheim schicken, oder? Ist doch nicht so weit von Kreiensen aus...

Genauso sollen die Wagen nämlich aussehen, die demnächst an meiner Verladestellebefüllt werden sollen!

Wirklich ganz ausgezeichnet!! Wie gewohnt halt bei Dir... :P

Gruß
Thomas

PS: Leider sind mir die grünen Punkte für Dich ausgegangen... :huh:

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