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Ralf t3

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Mittwoch, 18. Juni 2014, 07:42

Hallo Alexander
Wieder mal ein toller Bericht von dir,mit humor ganiert,gerne mehr davon
Gruß Ilona und Ralf

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akkacz (24.06.2014)

Allgaier A111

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22

Mittwoch, 18. Juni 2014, 08:15

Guten Morgen
Das ist Spielen auf allerhöchstem Niveau, vielen Dank, und echt lustig
Micha

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akkacz (24.06.2014)

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23

Dienstag, 24. Juni 2014, 19:32

Danksagungen

Liebe Freundinnen und Freunde des mathematischen Rangierens (soweit noch nicht vom Fußballvirus dahingerafft),

vielen Dank für den freundlichen Zuspruch und @Robert für die Nachsicht bei der Hinsicht auf Böschungswinkel. Weitere Rangierdramen (oder -Komödien) solltet Ihr, @Ilona und Ralf, Euch lieber nicht wünschen, schließlich kennt Ihr jetzt schon den ganzen (jawoll!) in "Krumme Fohre" eingesetzten Fahrzeugpark... ;) . Will man den wirklich noch öfter hin- und herhobeln seh´n!? Und für @Micha und alle anderen unentwegten Forenbesucher hier noch als Bonusbilder unsere "Helden der Arbeit" bei typischen Beschäftigungen:



Bis bald in Krumme Fohre!

Alexander
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »akkacz« (24. Juni 2014, 22:37)


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Wolli

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24

Dienstag, 24. Juni 2014, 21:37

Comic?

Wahnsinn, diese Bildergeschichte, dass hat ja Ähnlichkein mit unserer Anlagen-Revue! Spur-Null-Geschichten, die das Leben schrieb! :D

Wir sollten einen neuen Thread aufmachen:
SPUR 0 COMIC

:thumbup:>"haste heute Null-Bock?......" 8o> "ja,ja, ich weiß, bin eine Null...." :rolleyes:> "ach komm´, fahr dich erst mal auf null runter"
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

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25

Sonntag, 9. November 2014, 23:26

Ewig sägt das Arbeitstier oder die Nervensäge von "Krumme Fohre"

Liebe Freundinnen und Freunde des gesamtdeutschen Eisenbahnverkehrs,
wer gehofft hatte von weiteren umständlichen Rangiermanövern auf dem sparsamen Gleisnetz (eigentlich schon eine Übertreibung) von „Krumme Fohre“ verschont zu bleiben, muss jetzt tief durchatmen… Schon wieder sägt die Übergabe in „Krumme Fohre“ hin und her. Für ein wenig Abwechslung (na ja…) sorgen neue Wagen und eine Nervensäge (hä?).



...da ist die Nervensäge...wo?....Lesen!...

Starten wir mal am Anfang (bewährtes Verfahren). Die morgendliche Übergabe nach „Krumme Fohre“ ist uns ja spätestens seit Anfang dieses mittlerweile methusalembartlangen Threads bekannt. Wir erinnern uns. Der Nto (noch nie hat den jemand gesehen…) nach „Voccawind“ ist raus und schon erscheint die V 60 mit einem kunterbunten Park an recht eintönig gefärbten Güterwagen zwecks Bedienung der örtlichen Wirtschaft, in diesem Fall der Porzellanbude „Königlich Tettau“ und der Brauerei „Leikeim“. „Gähn!“ werden jetzt herzlose Leserinnen und Leser sagen, „…det kennen wer schon“. Nun liegt ja in der steten Wiederholung das Wesen der Politik, da wir aber hier nicht Politik machen, sondern Eisenbahnbetrieb, haben wir auch ein wenig Neues auf Lager. Nicht neu ist der Rangierer Haberstrumpf der auch diesmal in gebückter Weise unser Lotse durch die wunderbare Welt der Zonengrenzlandbahnerei (passt ja zum 9. November!) ist.



...wieder mal als "Held der Arbeit" unterwegs, der bekannte und beliebte Rangierer Haberstrumpf...

Alles Schiebung! Mangels Umlaufgleis hat die V 60 die vier Wagen von „Grub am Forst“ bis zum Ziel geschoben. Ganz langsam natürlich (wie es sich für eine Beamtenbahn gehört) und gaaanz vorsichtig.



...der Müll, die Zonengrenze und der Zug...eigentlich ein Stück für´s zeitgenössische Theater, oder...?

Nun steht er da auf Gleis 1 und wir nutzen die Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen. Wer wissen will wie sowas beim großen Vorbild gemacht wird, der findet in einem der Parallelthreads „Kraansen“ ganz hervorragende und detaillierte Informationen (größtes Lob!). In „Krumme Fohre“ haben wir´s nicht so mit dem Vorschriftenwesen der großen Bahn, sondern versuchen aus dem schmalen Portfolio das Beste zu machen. Den großen Stapel an Vorschriften haben wir durch ein paar spartanisch ausgestatte Karten ersetzt.



...kein Quartett, aber so ähnlich...

Mehr brauchen wir nicht. Erstaunlicherweise finden wir die Abbildungen ebenjener Wagen, die wir gerade auf Gleis 1 sehen, auch auf den Karten und sogar in bunt! Und nun mischen wir den üppigen Stapel und ziehen verdeckt zweimal zwei Karten. Die ersten beiden sind die für Gleis 3 und die zweiten für Gleis 2 (wie verwirrend…). Damit hat Rangierer Haberstrumpf seinen Plan…



...ja, mach dir nur ´nen Plan...

Geduldige Ästheten werden die Wagenkarten noch hübscher gestalten, mit technischen Daten, Hinweisen auf mögliche Transportgüter, Schleifchen und so...geht aber auch häßlich. Den Zweck, eine "Rangierordnung" für die nächste Viertelstunde aufzustellen, erfüllen die Pappschnipsel vollständig.



...und nun wird fröhlich gesägt...mit dem Kessel geht´s los...

Wir erinnern uns an die unerfreulichen Restriktionen von "Krumme Fohre", insbesondere die Ausziehlänge in Richtung "Grub am Forst" ist auf zwei Wagen plus Lok begrenzt. Folglich kann die V 60 nur die letzten zwei Wagen abziehen und dann nach Gleis 2 umsetzen. Fröhlicher Nebeneffekt: Der konkurrenzierende Straßenverkehr am BÜ wird ausdauernd behindert...



...na bitte, der Kessel mit dem Heizöl für die Prozellanfabrik ist schon mal an der richtigen Stelle...

Wie immer ist planvolles Agieren sinnvoll. Sonst artet die Sägerei leicht aus. Wettbewerbsorientierte Rangierfans begrenzen vorher die Zahl der zu machenden "Züge" oder legen eine Maximalzeit fest. Wer´s weniger hektisch mag, denkt erst mal nach und dreht dann am Regler...



...Kessel ab und wieder raus mit dem 0-Wagen...

An dieser Stelle müssen wir, liebe Kinder, ein Geheimnis lüften. Wenn ihr bisher geglaubt habt, der liebe Herr Haberstrumpf würde die Lenz-Kupplungen lösen...nein...in Wirklichkeit ist es ein High-Tec-Werkzeug aus dem Fachhandel...ein Milupa-Löffel, der normalerweise zum Befüllen von Babys genutzt wird...



...die Wirklichkeit kann manchmal ernüchternd sein...der Milupa-Löffel als Entkuppler...



...der wird doch nicht etwa an der Weichenlaterne drehen...?!



...mit Publikum geht die Arbeit gleich leichter von der Hand...



...und wieder zurück mit dem 0-Wagen und den Glhms abholen...



...passt...gerade so...das Ausziehgleis verträgt nur kurze Wagengruppen...



...nix mit grenzzeichenfrei...passt nicht...und nun?...

An dieser Stelle erschließt sich der Titel "Nervensäge" für das G-Derivat. Irgendwie ist der Bundesbahnneubau länger als die guten alten G-Wagen. Das Grenzzeichen ist gnadenlos. Da kommen wir nicht dran vorbei. Da nach Gleis 2 noch der Silowagen muss, gibt´s nur eine Lösung. Der 0-Wagen muss seinen eigentlich richtigen Platz erst mal wieder verlassen. Das Verladen von Sammeltassenbruch muss noch warten, die oberfränkischen Flüche des Herrn Haberstrumpf über das "Gelump" geben wir an dieser Stelle aus Jugendschutzgründen nicht wieder...



...da war er schon an der richtigen Stelle der 0-Wagen und muss doch wieder mit...der Staplerfahrer zweifelt am Verstand des Staatsbahnpersonals...



...nee, die Häuser bewegen sich nicht...das nennt man Mitzieher...



...zuerst geht der Silowagen nach Gleis 2, der 0-Wagen ist zwangsläufig immer dabei...



...endlich...nun darf auch der 0-Wagen seine Ruheposition einnehmen...das Haberstrumpfsystem triumphiert...



...an Arbeiterdenkmälern vorbei geht die V 60 aus Gleis 3....



...soo...bitte nochmal mit unserem Rangierplan vergleichen...stimmt!



...mit Schwung geht´s ein weiteres Mal über den BÜ und ab nach Süden...



...noch ein Blick auf...äh...die Marienkapelle und mit höchstem Segen kurbelt die V 60 nach "Grub am Forst"...



Und still ruht die "Krumme Fohre". Mindestens eine Viertelstunde Rangierspaß für zwischendurch war garantiert. Beim nächsten Mal werden die Karten neu gemischt....

Bis bald in "Krumme Fohre"

Alexander
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Samstag, 7. Januar 2017, 00:15

EIne Stunde in "Krumme Fohre" - ein Eisenbahncomic

























Beste Grüße und bis bald in "Krumme Fohre"!
Alexander
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Samstag, 7. Januar 2017, 11:31

Alexander

... der große oder besser großartige Geschichtenerzähler warst du bisher ja schon und jetzt auch noch in Manier von Alexis und Obelix ("die spinnen, die Franken"): sploing, sploing, sploing (Freudehüpfen)
Wie bei echten (=Papier-) Comics lenkt der Text manchmal vom Bild ab, aber dafür erzielst du noch mehr Situationskomik(s). Macht vielleicht nicht jedem Spaß aber mir, grins, sabber, lechz ...

Sei gegrüßt, oh holder Alex

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Samstag, 7. Januar 2017, 11:37

Hihi, sogar der Kapitän aus Tim & Struppi ist in Krumme Fohre. Die Geschichten habe ich schon in den Sechzigerjahren gelesen und habe immer noch alle Bände :D

Gruß und weiter so!
Claus

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bvbharry47 (07.01.2017)

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29

Sonntag, 16. September 2018, 00:03

Allet so schön bunt hier! - Spieltheorie für "Krumme Fohre"

Liebe Freundinnen und Freunde des sinnstiftenden Zugverkehrs,

die Älteren werden sich noch an den Zonengrenzlandbahnhof "Krumme Fohre" erinnern... An anderer Stelle im Forum waren im Frühjahr 2018 letzte Lebenszeichen der Rangierplanke zu verzeichnen. Und ja, nicht nur der alte Holzmichl lebt - auch "KF" ist quietschlebendig! Mit fortschreitender Fertigstellung einer Anlage stellt sich dem Erbauer ja immer mehr die Sinnfrage. Wozu das Ganze und was nun? Geruhsame Naturen holen sich eine Flasche Rotwein und setzen sich vor ihr Werk um es gebührend unter zunehmendem Alkoholeinfluss zu bewundern- Mehr berserkerisch veranlagte Erbauer reißen nach kurzer Besinnung alles nieder und fangen eine neue Baustelle an. Wieder andere quetschen immer mehr Details auf die schmalbrüstige Fläche bis das Layout wegen Detailüberlastung geschlossen werden muss. Man kann das Ganze aber auch auf die Spitze treiben und tatsächlich Eisenbahnverkehr simulieren. Besonders unterhaltsam ist das, wenn man Gastfahrer beschäftigt, die nicht das kleine Modellbahnum oder ähnliche höhere modellbahnerische Bildungsabschlüsse vorweisen können. Um der Rangiererei Sinn zu geben und sie nicht in willkürliches Wagengeschiebe ausarten zu lassen, gibt´s ja viele erprobte Methoden. Rangierlisten , mehr oder weniger elaborierte Wagenkarten bis hin zum fast kompletten Klon der Vorbildbürokratie. Bei einem "Singlebahnhof" mit gerade mal drei Ladestellen ist das ein ganz klein wenig zu viel des Guten. Keep it simple...stupid! Eben! Wie bekommt man´s hin, dass ungeübte Lokführer und Rangierer nicht ellenlange Vorschriftenpapiere und Listen lesen müssen? Na, mit Farbe!



Abb 1....ein Blick auf den ergonomischen Arbeitsplatz des Fahrdienstleiters von "Krumme Fohre". Da die Weichen ja handbedient sind, erschöpft sich die Tätigkeit des Fdl im verantwortungsbewussten Stellen der 2 (in Worten: zwei) Hauptsignale...

Farbe? Wie jetzt? Die Grundidee kommt hierher. Wenn man nicht mit Klemmbrettern und Zettelstapeln unterm Arm an der Anlagenkante wandern möchte, ist die logische Variante - so ist´s ja auch in Echt - das Ziel des jeweiligen Güterwagens an selbigem selbst kenntlich zu machen. Frachtzettel in 0 sind aber auch bei reichlich Dioptrien nicht wirklich lesbar, Farben schon...



Abb.2...allet so schön bunt hier...! Der Spurplan entspricht nicht der DB-Zeichnungsvorschrift...

Damit erklärt sich auch der "bunte" Spurplan. Die Ladestellen haben nicht nur Namen und Gleisnummern, sondern verschwenderischerweise auch einen Farbcode. Und den trifft man wo wieder? Na klar. An den entprechenden Güterwagen...




Abb.3...praktisch, rechteckig, gut...Analogtechnik des vorigen Jahrtausends sichert den Zugverkehr...




Abb.4....die Dorfjugend macht ihre Meinung zur historischen Eisenbahntechnik deutlich...Banausen!

Zurück zum Rangieren. Die selbsthaftenden Laufzettel in bunt helfen den Rangierpersonalen sich schnell und nachhaltig zu orientieren. Zugegebenermaßen. Wer deutlich mehr als zehn Ladestellen sein eigen nennt (hat sicher auch eine Turnhalle zur Unterbringung ;-), wird mit der Unterscheidbarkeit der Farben in Schwierigkeiten kommen...aber wer hat schon dieses Luxusproblem...? Die Herstellung der kleinen Helfer ist übrigens eine nur begrenzte bastlerische Herausforderung. Einfach die bekannten und sonst als Ausweis angestrengter wissenschaftlicher Arbeit verwendeten farbigen Post-Its zerschnippeln. Die kleben von selbst im Zettelkasten...











Abb. 5 bis 8...unser freundlicher Overallträger verweist auf die unterschiedlich farbigen Laufzettel...




Abb.9...das Rohmaterial der Laufzettel...preiswert, wiederverwendbar und auch im schlecht sortierten Schreibwarenhandel erhältlich...

Das Befestigen am Wagen geht am besten per Pinzette. die Wagen können bei Bedarf so auch neu bezettelt werden. Muss bei einer Kleinstanlage aber nicht unbedingt sein. Ausgehende Wagen muss man - es gibt ja nur einen "Schattenbahnhof" mit zwei Gleisen nicht extra umzetteln. Die Regel ist, jedenfalls in "KF", alle in den Ladegleisen schon von der ankommenden Übergabe angetroffenen Wagen sind in die weite Welt mitzunehmen, egal was für ein Zettel dran klebt, es sei denn ein böswilliger Oberdispatcher sagt was anderes...Erste Versuche an lebenden Versuchsobjekten (vulgo: Gastfahrer) ergaben geringe Fehlerqouten und hohen Spielspaß auch nicht täglich Rangierender...nun schaun´wir mal wie lange die Zettel halten...











Abb. 10 bis 14...nach so viel Spieltheorie ein paar Bonusbilder des heutigen Zustands von Krumme Fohre...

Beste Grüße, viel Spaß beim Rangieren und bis bald in "Krumme Fohre"!
Alexander
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