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Mö_

Schaffner

(85)

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Location: Hamburg

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21

Thursday, December 20th 2018, 12:26pm

Moin zusammen,

als Bremsprellbock/Absturzsicherung verwende ich umgestrickte Prellböcke von Lima. Der erforderliche Umbauaufwand war überschaubar, wobei die Vorbildnähe gegenüber der Funktionalität in den Hintergrund trat.

An der Unterkante der Prellbockvorderseite wurde der Abstandshalter abgetrennt und Aussparungen für Schienenprofile ausgesägt. Dann wurden die Pufferteller abgezogen und die Pufferhülsen gekürzt. Der verbliebenen Hülsenrest wurde aufgebohrt und Federpuffer eingeklebt. Die Puffer stehen sehr weit vor, aber das ist beabsichtigt. So ist genug Spielraum, um ein Fahrzeug federnd abfangen zu können, ohne das auch bei eindrückten Puffern die Nase des Kupplungsfallhakens Kontakt mit der Prellbockfront bekommt. Ein Aufstoß aus moderater Geschwindigkeit wird ohne Entgleisung verkraftet. Eine mit Vollgas durchgehende 50 wird sicherlich nicht im Gleis bleiben. Zumindest wird sie aber nicht über das Gleisende hinausfahren oder gar abstürzen. Jedenfalls solange der Prellbock fest mit den Schienen verbunden ist und nicht weggeschoben werden kann ...

Für den Anschluß an das Gleisnetz wurde das einschwellige Ausgleichsgleisstück von Lenz vorgeklebt. Der lösemittelfreie Kraftkleber von Pattex sorgte nach mehrtägiger Aushärtezeit für einen bombenfesten Halt. Die Schienenverbinder habe ich mit einer Flachzange etwas zusammengedrückt. Damit sitzt der Prellbock fest am Nachbargleisstück und kann nicht weggedrückt werden. Das war´s auch schon.

Einen Prellbock habe ich nicht fest verbaut, sondern ihn zu einer mobilen Kupplungslehre für Lenz-Kupplungen umgestrickt. Bei Ripoli-Basteleien ist das für Justierungen von Kupplungsnachrüstsätzen ein nützliches Helferlein. In meiner Bastelkiste lag noch der Rest einer zerbrochenen Kupplungsdeichsel. Von diesem wurde der Kupplungsschacht abgetrennt und auf Normhöhe mittig in die Prellbockfront geklebt. Nun kann bei Bedarf ein Kupplungskopf eingeschoben werden, an den die Kupplungsposition des Umbaufahrzeuges angepasst wird. Damit der „Prüfkopf“ nicht verloren geht, kann er bei Nichtbenutzung von innen in den Schacht gesteckt werden.

Viele Grüße,
Carsten
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