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  • »Klaus vom See« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 11. Januar 2019, 08:19

Internationale Spur 0 Tage Gießen... Stilechtes Anreisen nicht leicht gemacht.

Guten Morgen Alllerseits.

Schon seit Langem ist klar. Die Spur 0 Tage in Gießen sind Pflicht!

Nachdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal dort war, stellte sich die Messe damals schon als zukünftiges Pflichtprogramm heraus.

Da meine Frau natürlich auch gerne mit möchte, grübelten wir, wie wir unsere Anreise gestalten wollen. Da ein Besuch bei den unweit entfernt wohnenden Schwiegereltern nicht unbedingt sein musste, kamen wir schnell zum Schluss mit dem Zug anzureisen.

Zum einen ist es für mich als Eisenbahner immer wieder nett zu erleben, wie es bei der DB so läuft. Zum Anderen gibt es nichts Schöneres als bei Tempo 250km/h einen Kaffe zu schlürfen und auf der parallel verlaufenden Autobahn zu beobachten, wie die Autos scheinbar kaum vorankommen... 8)

Schnell den Sparpreisfinder aktiviert.

Die Ernüchterung folgte alsbald...

Wir wollen ja nicht allzu spät in Gießen sein. Die ersten Verbindung ab Friedrichshafen / Bodensee ist um kurz nach 5 Uhr. Ankunft in Giessen 11.02Uhr.
5:35 von Friedrichshafen nach Gießen trotz ICE?!
Aha...

Beim Betrachten des Plans falle ich aus allen Wolken. In Biberach habe wir 1Sunde und 7 Minuten Aufenthalt. Das morgens um 6 Uhr! X(

WARUM??

Keine Ahnung... Schlussendlich haben wir es nun so geplant:

Wir fahren die rund 100km von Friedrichshafen nach Ulm mit dem Auto und steigen dort in den ICE ein. Wen wundert es, dass die meisten Reisenden gleich mit dem Auto anreisen, denn wenn ich schon mal im Auto sitze kann ich auch den Rest noch mit dem Auto durchfahren. Es ist schlicht und einfach meiner Eisenbahnaffinität zuzuschreiben, dass wir nach 100km Autofahrt den Zug benutzen.

Schade... wieder mal ein Beispiel für einen misslungenen Fahrplan der DB.

Wenn der Nahverkehrszubringer in der Fläche nicht funktioniert, wird über Kurz oder Lang dem Fernverkehr das Wasser abgegraben.

Bin gespannt, ob wenigstens der Rest klappt... ?(

Bleibt nur zu hoffen, dass sich das ändert, wenn dann endlich mal die Südbahn von Ulm nach Friedrichshafen elektrifiziert ist.
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

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Schrankenwärter

(12)

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2

Freitag, 11. Januar 2019, 11:55

Hallo Klaus vom See,

ich würde morgens ca. eine Stunde länger schlafen und statt nach Ulm nach Biberach fahren und dort den ursprünglichen Fahrplan nutzen... Ich vermute, das das Parken in Biberach günstiger ist als in Ulm.

Liebe Grüße aus Hagen/Westfalen sendet der Klaus, der sogar an zwei Seen lebt... (Hengsteysee und Harkortsee), aber auch mal gerne zur Ausstellung nach Friedrichshafen fährt (Mit dem Zug...)

Bitte denkt an unsere Winterfahrtage: Winterfahrtage Spur 0 Team Ruhr -Lenne e.V.

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Freitag, 11. Januar 2019, 12:03

Da ein Besuch bei den unweit entfernt wohnenden Schwiegereltern nicht unbedingt sein musste, kamen wir schnell zum Schluss mit dem Zug anzureisen.

:D :D

Versuch mal, von Göppingen (da wo Märklin wohnt) vernünftig irgendwo hin zu kommen... nach Gießen 3 Stunden mit zweimal umsteigen und der Hoffnung dass alle Züge erreicht werden... nee Danke, da fahr ich lieber mit dem Auto, dauert Samstags auch nicht viel länger.
Ein Gruß von :rolleyes: LeoLinse
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mfb

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4

Freitag, 11. Januar 2019, 12:14

Hallo Klaus,
spasseshalber habe ich einmal nachgeschaut:
Friedrichshafen ab 6:28, Gießen an 12:02, allerdings 4x umsteigen.
Friedrichshafen und Gießen sind halt nicht der "Nabel Deutschlands" :D
Nichts für ungut und viele Grüße
Robert

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5

Freitag, 11. Januar 2019, 12:46

Hallo Klaus vom See,

ich würde morgens ca. eine Stunde länger schlafen und statt nach Ulm nach Biberach fahren und dort den ursprünglichen Fahrplan nutzen... Ich vermute, das das Parken in Biberach günstiger ist als in Ulm.

Liebe Grüße aus Hagen/Westfalen sendet der Klaus, der sogar an zwei Seen lebt... (Hengsteysee und Harkortsee), aber auch mal gerne zur Ausstellung nach Friedrichshafen fährt (Mit dem Zug...)

Bitte denkt an unsere Winterfahrtage: Winterfahrtage Spur 0 Team Ruhr -Lenne e.V.



Hallo Klaus, eigentlich ne gute Idee... Eigentlich. Im März dürfte die Baustelle der Elektrifizierung gerade kurz nach Biberach in Richtung Ulm liegen. Also gute Chancen für ein paar Minuten Verspätung. Dann habe ich genau 7 Minuten um von Gleis 4 nach 1 zu kommen, zumindest rechnerisch. Real eher weniger...

Entsprechend hoch sind meine Chancen, dass ich beim ICE 692 zumindest noch den Zugschluss kontrollieren kann, wenn er gerade abfährt, wenn ich die Treppe hochspurte.

Und dann noch 2 Stunden später in Giessen?!

Nein, dann lieber früher aufstehen. Du weisst ja; der frühe Vogel... :D

Trotzdem Danke für Eure Tipps!! :thumbsup:
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

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Freitag, 11. Januar 2019, 13:26

Hallöle,
was erwartet man denn noch von der Bahn des Herrn Mehdorn, kaputt gespart, personell extrem ausgedünnt, kein ausreichendes Fahrgerät mehr vorhanden....sofern man nicht von einem Ballungsraum in den anderen will wird es immer eine halbe Weltresie zu einem weit überhöhten sogenannten Beförderungsentgeld :cursing:

Ich werde mich wohl auch in den Bahnverkehr nach Giessen stürzen (von Berlin sind es ja nur 6 Stunden Fahrzeit) und hoffe, dass der Triebfahrzeugführer nicht mit 2,5 Promill am Bahnhof vorbei rauscht wie gestern am Bahnhof Wittenberge geschehen....
Nachdenkliche Grüsse,
Dirk

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Freitag, 11. Januar 2019, 14:07

Stilgerechtes Reisen

Guten Tag Klaus,
"stilgerecht Reisen" geht nicht im "Sparpreismodus", schon gar nicht bei der Deutschen Bahn AG. Meine einzige Bahnreise in den zurückliegenden 28 Jahren absolvierte ich Anfang der Neunziger. Die ICE-Strecke Hamburg - Frankfurt war offiziell eröffnet und ich wollte bei 250 Km/h Kaffee trinken und Sekt "schlören". Eines meiner Lieblingsrestaurants war damals in der Mannheimer Innenstadt.
Gebucht wurden Hin- und Rückfahrt mit dem ICE, Hamburg - Mannheim, 1. Klasse, Platzreservierung, für 2 Personen, damals um die 750,00 DMark. Um circa 11:30 rum kamen wir in Mannheim an, speisten königlich und fuhren um ca. 14:30 Uhr wieder zurück.

Die Fahrt war "göttlich", wenngleich Snacks und Piccolos im ICE nochmal um die 80,00 DM verschlangen. Im Bordkino gab es damals "Robin Hood". Die Headsets habe ich noch Heute.
Aber damals war das ja auch noch die Deutsche Bundesbahn und selbst die An- und Abfahrt mit der S-Bahn verlief störungsfrei und pünktlich. Heutzutage ist das natürlich nicht mehr machbar, auch nicht mit 1.-Klasse-Buchung und Platzreservierung.

Bahn- und Flugreisen sind inzwischen "Abenteuerreisen" mit ungewissem Verlauf und unkalkulierbaren (Neben)Kosten. Oben Geschriebenes hilft Dir sicher nicht weiter, das ist mir schon klar, spendet aber vielleicht Trost in "dunkler Stunde'" und erheitert ein Wenig.


Bis dann in Giessen
Kiebitz

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Freitag, 11. Januar 2019, 14:07

Ja...der Beruf des Lokführers nterliegt einem starken Verfall...


Als ich vor mehr als 26 Jahren im Bw Ulm 1 als Lokführeranwärter begonnen habe, wäre eine Brille ein K.O.-Kriterium gewesen. Eine Ausbildung als Maschinenschlosser oder Elektriker war obligatorisch!

Heute spielt es kaum noch eine Rolle welches Vorleben man hatte... Medizinische Tauglichkeit wurde ebnefalls um einige Eckpunkte korrigiert.

Vielleicht ist die heutige BAHN der Antrieb für Viele von uns die gute, alte Zeit (Die sicher auch nicht immer perfekt war) im Modell festzuhalten... :thumbsup:
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

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Freitag, 11. Januar 2019, 23:36

Hallo Bahnfreunde,

ja, der Wandel hinterlässt mittlerweile leider tiefe Furchen im Geschäftsmodell „Bahn“ in Deutschland.

Wegen meiner verinnerlichten Eisenbahnleidenschaft fahre ich trotzdem auch heute noch gerne mit der Bahn, am Montag geht es mit dem ICE nach Österreich. Was mich bei dieser Fahrt alles überraschen und erwarten wird, mal sehen. Tatsächlich liegt der Adventure-Begriff recht nahe. Leider sind reguläre Zugleistungen ohne Störungen heute extrem selten geworden, wo alles so abläuft, wie man das eigentlich erwarten könnte. Im übrigen hat man ja sogar den Fahrpreis entrichtet....

Aber ich freue mich auch besonders auf so eine Tour, wenn ich tolle Fahrzeuge auf/an der Strecke sehen kann, besonders auch, wenn meine Lieblingsloks ins Spiel kommen sollten.

Pause.

Ich habe großen Respekt vor allen Eisenbahn-Angestellten, die die verquarzte DB Entwicklung heute austragen und mit den täglichen Engpässen leben müssen. Die sollen meine Zeilen hier NICHT treffen.
Also bitte: Jegliche Kritik betrifft hier nicht die regulär Angestellten der Bahn, die täglich ihr Bestes versuche, zu geben.

Aber: Ich bin viel radikaler als die anderen Beitragsschreiber vor mir. Ich behaupte nämlich, dass die Bahn die gesamte Infrastruktur und Entwicklung verpasst hat und zwar seit den 70 er Jahren.

Ich erinnere mich noch an die Slogans: „Güter gehören auf die Bahn“ oder das Plakat „Wir reden nicht vom Wetter, Die Bahn“ mit einem Zug im Schnee.

Interregio Konzepte, die für Städteverbindungen praktisch waren. Alles wurde dem qualifizierten IC Verkehr geopfert, der leider oft auch nur sehr kundenunfreundlich funktioniert. Von der Güterbahnleistung wollen wir erst gar nicht sprechen. Hier kann man die neue Seidenstraße positiv hervorheben, aber ich glaube, dass ist kein Verdienst der DB AG.

Die ganzen Pläne für Streckenförderung, Güter auf die Bahn, höhere Zuverlässigkeit, alles nur politisches Geschwafel.

Tatsache nach meiner Meinung ist, dass das fehlende Geld für die Bahn vorrangig nur in den Ausbau der Straße/Autobahnnetze erfolgt ist und erfolgt. Die Bahn bleibt wegen des Rückbaus, der subjektiv schlechten Zuverlässigkeit, der teils desolaten Fahrzeuge, Verbindungsproblematik - wie von Klaus eingangs geschildert - immer mehr auf der Strecke.
Als Herr Rüdiger Grube die Bahn von Herrn Hartmut Mehdorn übernommen hatte, wurde groß die vermehrte Investion in die Wartung und Instandhaltung postuliert. Leider merken wir davon heute auch nichts, im Gegenteil, Ersatzzüge mit den ältesten Abteilwagen der „alten Bundesbahn“, Wagenreihung falsch, keine Sitzplatzreservierung, WLAN: was ist das denn? funktionierende Toilette? Selbst wenn das alles gehen sollte, sind die Steckdosen defekt, Aufladen von Hany und Co. Fehlanzeige oder die Klimaanlage geht dann nicht. Oder Anschlusszüge verpasst oder Streik od. Personale sind nicht erschienen. Wenn auch das alles nicht zutreffen sollte, dann sind Personen im Gleis oder ein Notarzteinsatz verzögert die Weiterfahrt erheblich (weil die Reanimation dann eine Stunde im stehenden Zug durchgeführt wird oder ein Polizeieinsatz notwendig wird oder oder oder. Die Aufzählung könnte ich hier noch fortsetzen. Meine Erfahrungen sind hier äußerst schlecht, kein Wunder, wenn nicht eisenbahnbegeisterte Menschen dieses Transportmittel meiden wollen. Menschlich verständlich.

Tja, die Entwicklung der Bahn in Deutschland ist - aus Sicht leidenschaftlicher Eisenbahnfreunde - ein Trauerspiel. Und war es schon seit den 70 er Jahren, weil die gesamten politisch gelegentlich geäußerten Zielformulierungen (Streckeninfrastrukturmaßnahmen) bis heute in der Fläche nur mit den Füßen getreten wurden und aktuell auch noch werden.
Staudenfan hatte am 03.05.2018 im Forum mal diesen tollen Link vom „Superzug, der zu spät kommt, Deutsche Bundesbahn 1979“ ins Forum gesetzt, indem die Ausbaupläne der Deutschen Bundesbahn damals sehr gut geschildert wurden und aus heutiger Sicht ausbleibend zu bewerten sind.

https://youtu.be/wIK0Qxd38gA

https://forum.spurnull-magazin.de/lesens…442/?highlight=

Und selbst der qualifizierte ICE Verkehr ist in der Summe ziemlich bedauerlich, wenn ich an meine letztjährigen Bahnfahrten innerhalb Deutschlands zurück denke.

Und trotzdem kann man fahren und irgendwie ankommen. Das ist der versöhnliche Teil meiner Kritik. Aber bitte nicht fragen, wie???

Aber jegliche Maßstäbe sollte man zu Hause am Garderoben-Haken hängen lassen. Nur mit Adventure Urlaub Feeling lässt sich die Mangelverwaltung heute im Eisenbahnwesen ertragen.

Somec (Stefan) hatte hier auch mal freundlicherweise den Vergleich in Fakten beigesteuert, sehr aufschlußreich. Deshalb zitiere ich seinen Beitrag hier gerne nochmal.
Auch wenn ich ihn nicht überprüft habe und wie dargestellt, 1:1 von einem „Vollbluteisenbahner“ hier blind übernommen habe, drückt er doch bestimmt eine eindeutige und unstrittige Tendenz aus.

Pause oder Ende meiner Ansage.

Nur meine unmaßgebliche Meinung.

Zitat von »S0MEC«
Nur mal so als Gedankenstütze:

Eisenbahner nur bei der DB 1949, also ohne DR: 539.000 Mitarbeiter
Eisenbahner bei der DB AG (konzernweit, also nicht nur Eisenbahner, aber mit der Eisenbahnern im Bereich der DB und der DR): weltweit 320.000, in Deutschland 198.000 Mitarbeiter!

Streckenlänge DB 1950: 30.000 km
Streckenlänge DR 1950: 16.000 km
Streckenlänge DBAG (DB und DR) 2017: 33.400 km

Züge pro Tag DB 1960:etwa 15.000
Züge pro Tag DB AG 2017: 40.000

Mit freundlichem Gruß
Stefan (privat, nicht als Webmaster)
Zitat von »S0MEC«
Mit freundlichem Gruß
Stefan (privat, nicht als Webmaster)
Gruß
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »bahnboss« (12. Januar 2019, 00:30)


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Samstag, 12. Januar 2019, 00:14

Moin moin,

ich war beruflich ein paar Mal in Gießen und Umgebung und zwar je nach Projektlage von/nach Husum, Koblenz oder Berlin. Immer mit der Bahn oder Kombi Flug/Bahn. Alles nervig aber immer noch besser als Auto. Also Gießen ist zwar nicht der A... der Welt, aber ...lassen wir das.

Nun wohne ich in einem Kaff 10 Autominuten von Husum entfernt, nicht "am See" sondern "an der See". Da Husum an der Marschenbahn Hamburg-Westerland(Sylt) liegt, gibt es einen Regio-Stundentakt nach Hamburg bzw. Sylt. Dazwischen auch ein paar IC's. Und einer von denen fährt tatsächlich durch bis Gießen (und auch zurück).
index.php?page=Attachment&attachmentID=40874
Fahrdauer etwas über 6 Stunden. Mit Ab-/Abreise sagen wir mal 7 Stunden. Also zwei Hotelübernachtungen.
Ob ich mir das diesen Jahr (erstmalig) antue, weiß ich noch nicht.

Abgesehen davon, dass es in dieser IC-Verbindungen keinen Gastonomieservice gibt (tolle Wurst, oder eben nicht) finde ich die Verbindung nicht so schlecht.
Viele Grüße,
Johann

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Samstag, 12. Januar 2019, 08:10

Guten Morgen Allerseits!

Wirklich interessante Beiträge, die Ihr hier verfasst habt. Besonders daran finde ich, dass es kaum Jemanden gibt, der schreibt: Alles Blödsinn...Die Bahn funktioniert super!

Ich selbst bin life und in Farbe bei der Privatisierung der DB dabei gewesen.

Begonnen habe ich meine Laufbahn im Bw Ulm 1 bei der Deutschen Bundesbahn. Wurde dann in der zweiten Hälfte der 90er in den Geschäftsbereich Traktion übergeleitet.

Von dort wurde ich DB Regio Württemberg zugeordnet. Zum Schluss hätte ich dann zum Regionalverkehr Alb-Bodensee abwandern dürfen, sollen, müssen. Da ich aber bereits von den Zugbegleitern wusste, dass mich dort nur "Gutes" erwartet, trennten sich die Wege der DB und meine Anfangs 2002.

Es ist in der Tat eine traurige Entwicklung. Sicher; auch bei der Bundesbahn lief nicht alles glatt, aber man war bemüht. Zumindest als Angestellter. Bei der AG übertrug sich die Gleichgültigkeit des Arbeitgebers sehr schnell auf die Basis. Leider...

Von 2002 an, war ich dann über 10 Jahre bei einem privaten Dienstleister tätig und durfte so zu sagen, die Bahn von Aussen geniessen. Irgendwie tat es weh den Verfall mit zu beobachten. Aber was will man machen?!
Ich versuche selbst immer mit gutem Beispiel voran zu gehen und so oft als möglich den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Aber es wird einem schon Einiges zugemutet.


Ich behaupte hier einfach mal:

Nahverkehr kann NICHT gewinnbringend betrieben werden. Entweder man fährt nur zwischen 5:00 und 9:00 Uhr und dann wieder von 15:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder man zahlt eben richtig drauf!

Bediene ich aber die Stationen nur in oben genannter Hauptverkehrszeit, hat dies unweigerlich eine Abwärtsspirale zur Folge, weil der Einzelreisende eben nicht mehr zu Jeder Zeit vom Dorf in die Stadt kommt oder wohin auch immer...

Selbst ein Regioshuttle fährt am Mittwoch Abend um 22:00 mit 2 Reisenden an Bord nicht gewinnbringend!

Spätestens ab hier wird der Nahverkehr zum Subventionsobjekt...

Und wie ich es schon an anderer Stelle geschrieben habe: Funktioniert der Nahverkehr in der Fläche nicht, fehlen dem Fernverkehr langfristig die Zubringer und somit die Reisenden.

Kaum einer setzt sich ins Auto um zu den "Schönen Zügen der DB AG" zu gelangen. Jemand, der ins Auto steigt, bleibt zu 90% im Auto sitzen. Bis ans Ziel...

Nichts desto Trotz freu ich mich auf die Anreise per Bahn, lassen sich doch auf der Fahrt oftmals schöne Motive zum Nachbauen erspähen. Und der morbide Charme von zerfallenden Bahnanlagen inspiriert dann so manches Motiv auf der heimischen Anlage.

In diesem Sinne. Euch Allen eine gute, störungs- und unfallfreie Anreise!

Wir sehen uns in Gießen...
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
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Samstag, 12. Januar 2019, 13:16

Hallo...In den letzten Beiträgen ist einiges zur Situation der Bahn gesagt worden.


Als Erinnerung, hier der Hinweis zu einem Artikel, der viele gute Hintergrund Infos gibt:
"Die Deutsche Bahn, verständlich erklärt.", Artikel aus dem Online Magazin "Krautreporter"


Ich denke hier wird ein gutes, differenziertes Bild der aktuellen Situation der Bahn gegeben.
Stefan hat zuvor auch Zahlen genannt, die u.a. dort auch aufgezeigt werden.

Ich denke, die aktuelle Situation ist nicht nur die Frage eines einzelnen Unternehmens, sondern noch mehr die Frage der öffentlichen, politisch, gesellschaftlichen Gestaltung. Es gibt aktuell im Bahnbetrieb viele Defizite, wenn es wirklich besser werden soll, dann muss der Impuls aus unserer "Gesellschaft" kommen. Als Beispiel nenne ich die Schweiz, mehrfach gab es dort einige Volksentscheide zu besondren Finanzierungs- und Ausbauprojekten der Bahn.

Jetzt ganz persönlich, wenn ich in einem Zug steige, beginnt für mich die Reise. Ich kann alles "von außen betrachten" und muß nicht mehr, wie als Autofahrer auf den Verkehr achten, bzw. eine Aufgabe erfüllen.
Von daher, ich finde Bahnreisen super und nehme auch längere Anfahrtszeiten in Kauf, weil ich qulitativ mehr "Lebenszeit" habe ... ok, dass war jetzt etwas philosophisch, ihr dürft darüber auch schmunzeln.

Grüße aus Münster, Stefan

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13

Samstag, 12. Januar 2019, 15:39

Hallo an die Freunde und Kritiker der Eisenbahn,

Danke, Stefan, für die Einstellung des Artikels, ein wertvoller Sachbeitrag, wie ich finde.

Durch den umfassenden Blick auf die Grundbedingungen, auf den politisch-gesellschaftlichen Überbau, die Finanzsituation, die weite Verflechtung und die verschiedenartigen Auswirkungen der gesetzten Impulse der letzten Jahre / Jahrzehnte entsteht eine hervorragende Zusammenfassung der Gesamtsituation der Deutschen Bahn. Auch Vergleiche zum englischen Bahnsystem werden dargestellt und gezogen.

Wer sich auch mal das Video vom Bayrischen Rundfunk aus dem Jahre 1979 (vor 40 Jahren!!!)
https://youtu.be/wIK0Qxd38gA
in meinem Beitrag Nr. 9 weiter oben angesehen haben sollte, erkennt auch da schon die politische und gesellschaftliche Weichenstellung zugunsten der Straße sehr deutlich. Staudenfan Thomas hatte den Link am 3. Mai 2018 ins Forum eingestellt.

Beides gibt für mein Empfinden ein rundes Paket der Aufklärung und eine bezeichnende Schilderung der komplexen Zusammenhänge.

Dennoch: Wir sind das Volk und der Steuerzahler und sollten hier vielmehr Einfluss geltend machen, dass die Bahn nicht weiter privatisiert wird und das eine gesellschaftlich-politische Kehrtwende tatsächlich vollzogen wird.
Auch der alte Satz „Güter gehören auf die Bahn“ könnte bei klarem Willen ganz anders wiederbelebt werden. Mir schwebt da vor Augen der sinnbildliche Vergleich mit „last mile Lokomotiven“, also der Gütertransport über Mittel- und Langstrecken via Bahn, Kurzstrecke und Zubringerdienst via LKW.

Jedes Konzept ist menschengemacht und fällt nicht einfach so vom Himmel.
Leider mangelt es im Deutschland der SUV’ s an gesellschaftlichem Rückgrat und fordernder Einflußnahme durch das Volk. Würde es eine „Gelbwesten-Bewegung“ für die Bahn in Deutschland geben, sähen auch politische Einflußnahmen auf den Gestaltungsprozeß möglicherweise anders aus.

Aber frei nach dem Motto: Dranbleiben

Nur meine unmaßgebliche Meinung.
Gruß
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14

Samstag, 12. Januar 2019, 17:08

Hallo!
Ganz einfach:
Die Bahn ist nicht dazu da, um Gewinn zu erwirtschaften, sondern um Menschen und Güter zu transportieren.

Setzt man aber einen Betriebswirtschaftler an die Spitze, macht er das was er gelernt hat!

meint
Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

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15

Samstag, 12. Januar 2019, 17:19

Und Herr Hartmut Mehdorn ist aktuell im Aufsichtsrat der russischen Eisenbahn!!!
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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16

Dienstag, 15. Januar 2019, 14:12

Und Herr Hartmut Mehdorn ist aktuell im Aufsichtsrat der russischen Eisenbahn!!!


Das wär doch gelacht, wenn wir die Russen nicht in die Knie zwingen würden... :D
___________________

Gibt es in Europa/Nordamerika überhaupt eine Bahngesellschaft, die Gewinne erwirtschaftet? Die Schweizer vielleicht, aber ich bin mir nicht sicher.

Ich meine, ein für die Volkswirtschaft so existentiell wichtiges Verkehrsmittel wie die Bahn gehört nicht in private Hand; verständlicherweise will ein Privatunternehmen Gewinne erwirtschaften. Wie Heiner schon schrieb, sollte das aber nicht die Aufgabe der DB sein, deshalb gehört sie nicht in private Hände. Wenn man sich allerdings anschaut, über welche Politiker und "Fachleute" wir verfügen, so fällt mir auf Anhieb wirklich niemand ein, der staatlicherseits das Unternehmen DB auf die richtige Schiene bringen könnte... Die Trennung von Zug und Gleis halte ich auch für diskusionswürdig.

Ein Verkehrswissenschaftler hat 1990 prophezeiht, dass bis 2000 der LKW-Verkehr um 10.000% !) zunehmen würde. Ein großer Teil davon nutzt das gut ausgebaute deutsche BAB-Netz zum Transit, offenbar trotz Maut noch wirtschaftlich. Transitverkehr aber müsste längst auf der Schiene passieren, hier haben Staat und DB und DB-NEtz gründlich verschlafen und versagt.

Die Forderungen, vom Individualverkehr weg zu kommen und ÖPNV sowie DB zu nutzen ist realistisch gar nicht umsetzbar - schon wenn 10% der Autofahrer umsteigen würden, wäre der Kollaps auf allen Gleisen wahrscheinlich. Ich persönlich nutze DB nur, wenn ich sicher sein kann, dass die Verbindung so funktioniert, dass ich meine Termine schaffe. Also selten. Ich kann nicht einsehen, dass ich sicherheitshalber auch noch Übernachtungen einplanen soll. Da nutze ich lieber mein bequemes Auto, habe die Musik, die ich hören will, mache Kaffeepause wann und wo ich will, ja, und stehe manchmal im Stau. So what. Mit der Bahn stand ich auch schon fast eine Stunde mitten in der Gegend, erst nach einer guten halben Stunde wurde man informiert, dass ein "Zwischenfall" die weiterfahrt zunächst behindere.

Aktuelle Info für eine eventuelle Zugfahrt nach Gießen: Fahrzeit 3:03 Stunden, "Umsteigezeit 9 Min. - Anschluss wartet nicht" - Umsteigezeit min. 15 Minuten gewählt: Fahrzeit 3:59... Och nee, ich fahr die 300 km mit dem Auto, Sprit- und Bahnkosten halten sich etwa die Waage. Und bei der Bahn-Fahrzeit ist die benötigte Zeit von zu Hause zum Bahnhof (20 Minuten Autofahrt) und vom Bahnhof Gießen ins Hotel (10 Min Taxi) noch nicht mal dabei.
Ein Gruß von :rolleyes: LeoLinse
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Heinz Becke

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17

Dienstag, 15. Januar 2019, 17:31

Aber Hallo,

langsam driften die Beiträge in OT. Vieles hat mit dem Ursprung "Stilechtes Anreisen nach Gießen" nichts mehr zu tun. :evil: :rolleyes: 8) 8)
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

Heinz Becke

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18

Dienstag, 15. Januar 2019, 17:34

Hallo LeoLinse, hallo Klaus,

nicht die Verbindung ist das Problem sondern Euer Wohnort.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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19

Dienstag, 15. Januar 2019, 17:38

Hallo LeoLinse, hallo Klaus,

nicht die Verbindung ist das Problem sondern Euer Wohnort.



Ich sehe diese Aussage mal als Späßle an! Denn spätestens, wenn Du mal hier in Oberschwaben Urlaub gemacht hast, würde Dich auch die beste Zugverbindung nicht mehr weglocken! ;)



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Gibt es in Europa/Nordamerika überhaupt eine Bahngesellschaft, die Gewinne erwirtschaftet? Die Schweizer vielleicht, aber ich bin mir nicht sicher.
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In der Tat, in der Schweiz wird ein Gewinn erwirtschaftet. Zieht man davon aber den Zuschuss der öffentlichen Hand ab, relativiert sich Dieser recht schnell.

Die Schweiz ist und bleibt ein Eisenbahnland. Dieses mag mit unter deshalb gut möglich sein, dass es keine Konzerne wie Daimler, Volkswagen oder BMW gibt, die die Politik maßgebend mitbestimmen.
Vielleicht liegt es aber auch an anderen Faktoren.

Die Schweizer sehen die SBB und Ihre Töchter immer noch als "unsere Bahn" an. Ist sie ja auch, als Staatsbahn...
In Deutschland ist es hingegen ja fast schon "oldfashioned", wenn man nicht über die Bahn lästert.

Der deutsche Michel hat absolut kein Problem damit, die ersten 3 Tage des Urlaubs auf einem Feldbett in einer Abflughalle zu verbringen, weil sich Piloten mit ca. 8000,-€ im Monat als unterbezahlt fühlen.

Aber wehe, der Zug, den man ein mal im Jahr benutzt kommt zu spät!! Wieviele Verspätungen dabei durch Fahrgäste selber verursacht werden, will ich hier mal völlig ausser Acht lassen...

Naja...zumindest ein Stockwerk unter mir ist die (Eisenbahn-) Welt noch in Ordnung!

Einen schönen Abend Euch allen!
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
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Wolli

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20

Mittwoch, 6. Februar 2019, 20:14

Internationale Spur 0 Tage Giessen - Video von 2017

Hallo zusammen,

ein kurzer Hinweis von mir zum Messe-Video 2017: Vor zwei Jahren haben Christian U. und ich ein Video von den Spur-0-Tagen aufgenommen. Dieses Video hatte ich auf YouTube gelöscht, weil im Mai 2018 die Datenschutzverordnung aktiv wurde. Da habe ich zu früh reagiert, denn alle Filme vor dem DSO-Datum hätten bleiben können. Nun ist das Video aber wieder online, allerdings leicht gekürzt; viele langgezogene Passagen sind dem Schnitt zum Opfer gefallen - ist auch gut so! Da nun wieder unsere beliebte Messe ansteht, habe ich den Bericht wieder neu eingestellt - sozusagen zur Einstimmung!

Video Giessen 2017

Viel Spaß und viele Grüße - wir sehen uns dieses Jahr in Giessen wieder!
Wolli
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

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