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Richtprellbock

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Samstag, 2. Februar 2019, 21:43

Frage zu: Den Radsatzlagern des Lenz-Modell des DB Güterwagens der Bauart Gls 205

Guten Abend in die Runde,

ich habe mir Bilder des Lenz-Modells eines G-Wagens der Bauart Gls 205 in Epoche IV Beschriftung (Artikelnummer 42236-01) angesehen - und meine dort Gleitachslager zu erkennen.

Ist das denn für diese Wagengattung richtig?

Soviel ich diese Wagen in Erinnerung habe, waren sie doch komplett mit Rollenachslagern ausgestattet - oder :?:

Freundlich grüßt

der

Richtprellbock :whistling:

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hot (05.02.2019)

Der Beitrag »Glas 205« von »Blaukaefer« (Samstag, 2. Februar 2019, 23:29) wurde aus folgendem Grund vom Autor selbst gelöscht: Doppelt (Sonntag, 3. Februar 2019, 10:13).

Blaukaefer

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Samstag, 2. Februar 2019, 23:30

Gls 205

Laut Carstens Bd. 1, S. 48ff. waren die Gls 205 anfangs mit Gleitlagern ausgerüstet, da man Fahrgestelle vormaliger G10 und G20 nutzte. Später wurden sie gegen Rollenlager getauscht, zunächst aber nur ein Teil der Wagen. Zu Gls 205 wurden die Gms 54 ab 1964 umgezeichnet.
Gruß
Wolfgang

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Richtprellbock

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4

Sonntag, 3. Februar 2019, 14:15

Antwort

Hallo Wolfgang,

aha, da habe ich wieder etwas gelernt 8o

Habe die Gls 205 erst Ende der 70iger Jahre im Stückgut- und Wagenladungsverkehr mit den Rollenlagern kennen gelernt.

Gleitachslagerwagen waren zu dieser Zeit schon etwas besonderes und sie waren i.d.R. nur mit max. 80 km/h lauffähig, daher wäre es mir bestimmt damals auch aufgefallen.

Freundlich grüßt

der

Richtprellbock :whistling:

5

Sonntag, 10. Februar 2019, 00:34

Moin,

m.E. passen die Gleitlager nicht zu den Anschriften des Modells - laut Austauschcode "21" international verwendungsfähig und mit RIV-Zeichen. Irgendwann 1970/71 (die Bahnen damals kannten das Datum sicher genau) wurde der internationale Verkehr von Wagen mit Gleitlagern beendet. Zudem fehlt das Zeitschmierraster, das alle mir bekannten Blder von Gleitlagerwagen der Epoche IV haben.

Aufgrund der betrieblichen Relevanz und des Stichtages halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass ein solcher Wagen bei einer Revision in genau diesem Zeitraum (Lenz: 4.4.1970) sowohl seine Gleitlagerradsätze, als auch seine Anschriften für internationalen Verkehr hätte behalten dürfen. Dies hätte bedeutet, den Wagen kurz nach der Revision zum Tausch der Radsätze (alternativ Ändern der Wagennummer und Streichen des RIV-Zeichens) wieder in eine Werkstatt fahren zu müssen - unnötiger Aufwand ... zumal man sich kurz vor drohenden Stichtagen vor allem um die Wagen zu kümmern hat, die kürzlich keine Revision hatten.

Gruß,
Schlußscheibe

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Sonntag, 10. Februar 2019, 21:03

Hallo Schlußscheibe,

deine Argumentation ist schlüssig.

Waren denn die Gleitachslagerfahrzeuge eigentlich s-fähig und konnten 100 km/h laufen?
Interessant wäre auch ein Blick auf das Lastgrenzraster des Lenz-Modells.

Freundlich grüßt der

Rpb

7

Montag, 11. Februar 2019, 08:20

Moin,

da es schnelllaufende Personenwagen und Loktender mit Verbandsbauart - und Länderbahn-Gleitlagern gab, dürfte dies kein Problem der Lager gewesen sein, sondern des Laufwerks, und ein UIC-Doppelschakenlaufwerk kann das auf jeden Fall.

Gruß,
Schlußscheibe

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