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  • »BümplizerNuller« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 18. Mai 2013, 15:23

Zusatzgewicht in einer Lok !

Hallo liebes Forum
Ich habe mal eine Frage , was benütz Ihr als zusatzgewicht in einer Lok , oder habt Ihr gar keines drinn ?
Ich bin am überlegen ob ich meine Hermann Re 4/4 II zusätzlich beschweren soll um die zugkraft zu verbessern, es gehen mir auch viele Ideen im kopf rum was
ich dazu nehmen könnte , aber ich weiss nicht ob sich das bewährt ! z.B
Auswuchtgewichte für LKW Felgen ( klebbare )
Angelgewicht

Es ist ja sicher auch mitunter ein Platzproblem was mann nehmen könnte und was nicht und auch eine Preisfrage extra einen Messinggewicht fertigen zu lassen das in die Lok passt !

Habt Ihr Tipps und Vorschläge oder beispiele von Euren Loks ?
Spur 0 Gruss aus Bümpliz



BümplizerNuller

Bruce Wayne

unregistriert

2

Samstag, 18. Mai 2013, 16:34

In anderen Maßstäben wird gerne Blei benutzt. Viele haben noch kleine Bleikugeln, die sich leicht in die Lok platzieren lassen und ein hohes spezifisches Geiwcht in Relation zur Größe aufweisen. Ob es das Blei so noch als Kugeln zu kaufen gibt, ist mir allerdings nicht bekannt.

Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

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3

Samstag, 18. Mai 2013, 17:40

Hallo Lokbeschwerer,

ich benutze Wucht-Gewichte für Alu-Felgen zum Kleben. Gibt´s bei jedem Reifen-Händler.



Null-Problemo :thumbup:

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Nuller Neckarquelle (20.05.2013)

Eurocity

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4

Samstag, 18. Mai 2013, 17:41

Guten Tag

Das Beschweren von Hermann Loks ist nicht sehr kompliziert aber zeitintensiv.

Ich habe Formen aus Holz gebaut und Bleireste gegossen (Auswuchtgewichte, Fischerblei, usw).
Leider sind die Formen nicht mehr vorhanden.

Da hat es am meisten Platz:

- Unter den äusseren Fenster, Parallel zum Motor
- Unter der Befestigung des Drehgestells
- Innenseite der Führerstandwand

Meine Lok wiegt so um die 3,5 Kilos.

Zum Gewicht der Lok: das ideale Gewicht einer Hermann Lok ist etwas 800g – 1000g pro angetriebene Achse.
Mehr bringt nichts.


Gruss

Marc
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5

Samstag, 18. Mai 2013, 19:37

- Unter den äusseren Fenster, Parallel zum Motor
- Unter der Befestigung des Drehgestells
- Innenseite der Führerstandwand

Meine Lok wiegt so um die 3,5 Kilos.

Zum Gewicht der Lok: das ideale Gewicht einer Hermann Lok ist etwas 800g – 1000g pro angetriebene Achse.
Mehr bringt nichts.


Gruss

Marc[/quote]
Wie schwer war denn Deine Hermann lok ohne das zusatzgewicht ? Ich habe meine ehrlichgesagt nochnie gewogen ! Habe nur festgestellt das sie nichts an zusatzgewicht drinn hat !
Spur 0 Gruss aus Bümpliz



BümplizerNuller

moritz1

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6

Samstag, 18. Mai 2013, 23:37

Zusatzgewicht

Es gibt (gab) bei Hermann fertige Zusatzgewichte für die Re 4/4, weiß aber nicht ob die auch bei den neuen Antrieben (Maxon) passen. Meine ÖBB 1044 von Hermann habe ich beschwert und so ist diese Lok in der Lage allein einen recht langen Zug über die Steigung zu ziehen.

Hermann Nigsch E-Mail gemo2@aon.at

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E94281 (19.05.2013)

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7

Sonntag, 19. Mai 2013, 01:50

was für ein grundgewicht hat denn eine Hermann
Re 4/4 II ohne zusatzgewicht ? ich kann meine
leider im moment nicht wiegen da ich sie
nicht zuhause habe ! und wie viel zusatzgewicht
ist es dann ? reden wir von 100 gr oder geht es
eher gegen 1000 gr
Spur 0 Gruss aus Bümpliz



BümplizerNuller

moritz1

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8

Sonntag, 19. Mai 2013, 08:43

Gewichte

Das Gewicht einer Re 4/4 dürfte bei 2,2kg liegen.

Das Gewicht eines Original Hermann Zusatzgewichtes (siehe Bild) beträgt 1,175kg. Ich habe noch so ein Gewicht weil dieses leider nicht in die ÖBB 1044 passte. Als zulässiges Gesamtgewicht gibt Hermann 3,5kg an.


Meine Erfahrung ist: Für normale Züge reicht das Originalgewicht - auch in Steigungen.


Ich habe nur jene Lok beschwert die den "Transalpin" mit 8 Hermann Eurofima Wagen + 1 Panoramawagen ziehen soll. Jedes unnötige Gewicht beanspruch die Achslager.


Mit freundlichen Grüßen


Hermann Nigsch
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Eurocity

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9

Sonntag, 19. Mai 2013, 10:32

@Bümplitzer Nuller

Ich habe 4 Hermann BoBo, aber sie sind alle mit Blei gefüllt worden. Das Originalgewicht kannst nur du messen.

Das gezeigte Bleigewicht von moritz1 passt von mir aus nicht mit Maxon Motoren.

Zum Maximalgewicht von Hermann Loks kann ich folgendes anmerken: wir haben im Klub Loks die 5 kg wiegen. Sie fahren seit 30 Jahren ohne Problem und absolut ohne Abnützungserscheinungen!

Gruss

Marc

moritz1

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10

Montag, 20. Mai 2013, 08:31

5kg

Guten Morgen Marc!


Die 5kg sind wirklich viel. Damit kann die Lok dann sicher auch einen vorbildgerechten 14 Wagen Zug ziehen.
Frage: Kann die Lok bei extremer Last auch die Räder noch durchdrehen (schleudern) lassen?


Noch einen schönen Tag


Hermann

Eurocity

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11

Montag, 20. Mai 2013, 10:10

Hallo Hermann,

die Räder drehen nicht durch, aber wir überwachen die Lok via Amperemeter. Wir haben die Anlagen auf 3 A begrenzt.
Wie schon geschrieben, wir mussten nie ein Motor oder Lager austauschen.

5 Kg sind schon extrem, besser sind 4.

Gruss

Marc

12

Freitag, 7. Juni 2013, 21:06

Hallo Hermann,

die Räder drehen nicht durch, aber wir überwachen die Lok via Amperemeter. Wir haben die Anlagen auf 3 A begrenzt.
Wie schon geschrieben, wir mussten nie ein Motor oder Lager austauschen.

5 Kg sind schon extrem, besser sind 4.

Gruss

Marc

Der liebe Marc hat noch etwas vergessen!
Unten in den Drehgestellen kann man auch noch Gewicht einbauen! Ich habe jeweils ein Teil aus Messing gefräst (könnte auch Stahl, wenn man eine anständige Fräsmaschiene benutzen kann . .) und den Platz für die Lagersteine ausgenommen. Die Breite muss so bemessen sein, dass die einseitig angebrachten Zahnräder Platz haben. Befestigt wird das Ganze mittels Schrauben genau in den für die Getriebewellen vorgesehenen Bohrungen. Und dann sitzt das Gewicht, wo es am besten hingehört.

Ich kann Marc nur unterstützen: nicht die Motorleistung ist massgebend, sondern die Adhäsion, welche vom Gewicht abhängig ist.
Mit dabei ist man bei einem Achsgewicht von 0,850 bis über 1000 Gramm. Vierzehn Vierachser (je zur Hälfte Hermann/Rivarossi) auf 27 Promille (warum nur kann man bei Mails das Promille-Zeichen >Alt+0137 nicht einfügen?) beschleunigen wir in einer Kurve ohne Schleudern aus dem Stand!

Bei Selbstbaumodellen lohnt sich ein schweres Gehäuse vorzusehen, z. B. Wände und Boden aus 2 mm Messing (Fenster allenfalls hinterfräsen . .), Führerstandsrückwand 10 mm dick, vorn über dem Drehgestell gibt es seitlich noch Platz für Gewichte, und unten hinter der Pufferbohle (ev. gar zur Führung der Kupplung (Kadee . . ) mit einbeziehen! ) ist auch noch Platz vorhanden.
Pillepich