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bramloch

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Montag, 21. Oktober 2013, 19:23

Waggontuning Bramloger Art: Kesselwagen

Tach Forum,

da der Beitragsbaum zum G 10 ja auf reges Interesse stieß will ich Euch den nächsten nicht vorenthalten: im Schrank wartete noch ein alter OSM Kesselwagen, der schon sehr lange bei mir ist auf bessere Zeiten. Manchmal fehlt nur noch ein "Impuls" um etwas fertigzumachen, hier war es der neue Petau- Leiternsatz.




mit einem eigenen neuen Leiternsatz hatte ich schon selber- quasi als Abschluss der zahlreichen Modifikationen- schon vor einiger Zeit begonnen und diesen nie fertiggemacht- so stand er lange im Schrank... Das Bildchen schonmal als Appetithappen- die Einzelheiten dann wieder in lockerer Folge. Da es von diesen Wage ja tausende gibt sind die in all den Jahren erarbeiteten Verschönerungen sich von allgemeinem Interesse. Wenn nicht einfach nur Bilder gucken und sich am Modell erfreuen.

Grüße zum Tage

Thomas

Bramloger Modellbau :love:

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Dienstag, 22. Oktober 2013, 19:56

Tach Forum,

weiter im Tekst: der Kesselwagen entstand seinerzeit als "Versuchsträger" ohne wirklich reales Vorbild. Wegweisend bei allen umbauten war der Museumswagen Im Hamburger Hafen, der während meiner Studentenzeit mit dem Fahrrad zu erreichen war:

http://www.bahnbilder.de/bild/deutschlan…-transport.html


Da meine seinerzeitigen Bilder alle inzwischen verloren sind, hier als Link. Der Wagen ist- abgesehen von der Farbgebung- ein recht unverbasteltetes Exemplar eines Museumswagens und erschien mir daher in vielen Details und Maßen gut geeignet, so dass dieser weiterhin als "Vorbild" gilt. Der Leiternsatz ist eben durch das andere Petau- Vorbild anders.

Zurück zum Modell: einer der Wesentlichen Kompromisse des OSM Wagens ist der zu breite Rahmen. Mit maßstäblichen Rädern darin sieht das ganze eher verschlimmbessert aus, also nach einer Möglichkeit gesucht den Wage auf Vorbildmaß zu bringen:





Erkennbar auch gelungen- der Rahmen lässt sich recht unproblematisch auf die vorbildgetreuen ca. 41mm Breite bringen. Zudem lassen sich an der Unterseite viele Verbesserungen erkennen: ergänzte Luftleitungen und Zugstange, Feder in der Bremse, Lösezug und Bremslastwechsel, Festpunktböcke und erneuerte Bremsfangeisen.

Zusammen mit den feinen Rädern ergibt sich so eine sehr vorbildnahe Wirkung des Fahrwerksbereiches.

Gern bedankt für Dankeschöns und liebe Worte!

Grüße zum Tage

Thomas

Bramloger Modellbau :love:

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Sonntag, 27. Oktober 2013, 18:33

Tach Forum,

jeder Kompromiss zieht weitere nach sich:



durch den zu breiten Rahmen wurde die Kesselstuhlung nach Strahlensatz bei gleicher Neigung zu hoch. Um diesem Übel abzuhelfen wurden beide Stuhlungen unten etwa 2 mm gekürzt, jetzt passts, die Höhenlage stimmt.

Dank für Dankeschöns, Grüße

Thomas

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Mittwoch, 30. Oktober 2013, 18:56

weiter geht's...

Bei den Kesselwagen dieser Bauart gab es zwei Kesselvarianten. Ich habe mich für "Dom zur Bühne" entschieden:




Dies bedeutet den Kessel analog zum Sterac- Kessel zu drehen. Zwei neue Befestigungsbohrungen und er lässt sich wieder sicher verschrauben. Bei der Gelegenheit den Dom gemäß gewähltem Vorbild etwas gekürzt. Das schiefe Laufbrett möge der geneigte Leser entschuldigen- sind 2018 immer noch nicht verklebt....Damit wären die Grobanteile des Umbaus erledigt, nu kommt das feine.....

Grüße zum Tage

Thomas

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Sonntag, 10. November 2013, 19:16

Tach Forum,

hier mal wieder etwas weiter. Das heutige Umbau- Foto zeigt die Bremserbühne und die Auftrittte:



Die Plastik Bühnengeländer waren mir dann doch etwas zu stark, als nach den Maßen der alten Teile (vorne) und dem Sterac- Foto (hinten) neue gelötet. Anfertigung aus MS- Profilen, am hinteren Geländer die ehemaligen Stützen des Bremserhauses (U- Profil) mit Schraubenlöchern nachgebildet- Klar....

Am hinteren Gleichzeitig die fehlenden Signalhalter ergänzt und vorn die Bremskurbel ausgetauscht. Die Auftritte sind "irgendwo mal Übergeblieben", ich glaub von nem Schmalspur- Personenwagen, nach Maß verlötet und an den Langträger geklebt. Die Teile sind- wie bei mir Üblich brünniert und nicht lackiert (ich wollt sie ja nicht wieder künstlich mit Farbe zukleckern....)

Soviel für heute, Grüße

Thomas

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Montag, 11. November 2013, 18:54

Tach Forum,

Bramloger Modellbau- die nächste:

wenige Teile des Wagens wurden nicht nachgearbeitet. Die originalen Beschriftungsplatten erinnern von der Wandstärke her an Panzerplatten, dieses kann mit der Feile einfach geändert werden:



Die Tafeln werden zum Rand hin schräg angefeilt bis auf wenige zehntel mm- somit entsteht der Eindruch einer Blechtafel. Wie in echt. Weiter wurde ein Ms- Winkelprofil hinter die Bremsecken geklebt und die Kennzeichnung mit dem Pinsel um die Ecken herum vervollständigt. Ein Petau- Zettelkasten vervollständigt die Szenerie. Umbauten wie sie von jedem Modellbahner vorgenommen werden Können, der "Null Pur"- Umbau des Rahmens ist da ja schon etwas spezieller....



Die Szenerie nochmal von der anderen Seite. Ein Bildchen, das es verdient mit Muße betrachtet zu werden: der Eindruck an einem Sommertag vor einem solchen Wagen zu stehen- es wäre wohl so ( für Ungläubige: Sommer abwarten, zum Sterac- Kessel pilgern und ausprobieren). Es ist wohl das Zusammenspiel zwischen korrigiertem Rahmen, maßstäblichen Rädern den Details und der Farbgebung die diesen Effekt ermöglicht. Bramloger Modellbau- dafür war´s gedacht....

Danke für Danke

Grüße

Thomas

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 17:10

Moin Forum,

lange nix geschrieben aber immer gelesen haben sich per PN Fragen nach der Kesselwagenbremse eingefunden, zumal die alten Bilderlinks nicht mehr funktionieren....

mit nem neuen Bild versuch mal die Fragen zu beantworten. Wen es interessiert: gern mitlesen, ansonsten weiterblättern.....



Na siehste- klappt ja noch....

Zu den Fragen: Wagen hat keinen GP Wechsel (KKG Bremse), Lastwechsel über die viereckige Platte mit Umschalter (Petau Teil), Ein/Ausschalter der Bremse über den Schlaufengriff am Steuerventil (0,1 mm Neusilber), Lösezug aus 0,4mm Messingdraht gebogen, über 2 Stützen geführt, Feder (etwas unordentlich...) aus 0,4 mm CU Draht gewickelt, Halter eingebohrt und verklebt. Hauptluftleitung ergänzt, Tropfenabscheider aus PS Resten geformt, verrohrt mit 0,8 mm Cu Draht (Kabeldraht) Luftbehälter ergänzt (etwas zu klein).

Bitte beachten: der Rahmen ist auf maßstäbliches Maß enger gezogen, Original ist hier mehr Platz....

Bitte beachten II: der Umbau entstand vor fast 15(!) Jahren zu meiner Studentenzeit mit quasi 0- Budget, heut würd ich vieles anders machen (zumindest an der Bremse....)

Hoffe geholfen zu haben, Grüße zum Tage

Thomas

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Samstag, 3. März 2018, 19:20

Tach Forum,

Der Vollständigkeit halber- Einige Betriebsbilder zumal die meisten alten Fotos Ja inzwischen verschwunden sind: Die eisigen Temperaturen der letzten Tage haben Aktivitäten Draußen sehr weitgehend unterbunden, deshalb mal altes weitergemacht und "Bramloge" endlich mal genutzt wozu es da ist- zum fahren.....Und ansonsten einige Bildchen nur zum genießen:



Auf dem Ziehgleis, die Wirkung der oben beschriebenen Veränderungen ist doch bezeichnend. Übrigens: neuer Bilderhoster, mal sehen wie lang das so bleibt.....



Auch aus dieser Perspektive verfehlt der weitgehende Umbau seine Wirkung nicht. Die maßstäblichen Räder tun ein übriges dazu. Wahrscheinlich ist Bramloge die letzte übrige 0-Anlage die nach diesem Gedanken betrieben wird. Schade eigentlich...



Von der anderen Seite: fast kaum zu glauben, das es sich bei dem Grundmodell um ein mehrere Jahrzehnte altes Fahrzeug handelt- oft zu Unrecht verschmäht ließ sich doch viel draus machen. Nebenbei: der Baum über meine Gerard Kleinlok ist auch irgendwie verschwunden- Schade mal schaun ob ich da was reaktivieren oder neu schreiben kann. Bilder einstellen geht jetzt ja wohl wieder.

Grüße zum Tage

Thomas

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Sonntag, 4. März 2018, 14:14

Tach Forum,

gern bedankt für liebe Worte, habe den Beitrag mit alten und z.T. neuen Bildern wieder lesbar gestaltet. Zeitraum seit der Erstellung zeigt eigentlich auch sehr schön diesen Teil meines Konzeptes: Beständigkeit und leber etwas länger brauchen, dafür eben ordentlich gemacht. Einige Details hatte ich damals noch nicht gezeigt, kommt noch.

So sollte der Baum, der ja in weiten Teilen doch auch anderen von Nutzen ist wieder eine Weile sichtbar sein....

Grüße zum Tage

Thomas

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Montag, 5. März 2018, 19:42

Tach Forum,

ein wesentliches (optisches) Problem der alten OSM Wagen ist der Achslager- und Federbereich. Obwohl seinerzeit bereits (richtungsweisend) mit einer Federung ausgestattet sind Achshalterblech und Federpaket zu einer Einheit verschmolzen (hier am O 10:



Erkennbar Überschneidungen wo in Echt keine sind, eben bestenfalls Illusionszerstörend. Der ebenfalls nur rudimentär ausgeformten Achslagerdeckel lässt sich ja noch durch Flachfeilen und Aufsetzen eines Metallteiles ersetzen aber die Feder?



Beim Kesselwagen bin ich den etwas kniffeligen Weg gegangen und habe das Achshalterblech herausgesägt. Danach bleiben Feder und Achslager stehen, die Federung bleibt erhalten und Funktionsfähig. Aus 1/10 mm Blech anschließend ein Achshalterblech Geformt und direkt mit dem Langträger verklebt. Durch diese Modifikation hat dieser Bereich wesentlich gewonnen, der Eindruck stimmt jetzt....

Grüße zum Tage

Thomas

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Montag, 5. März 2018, 20:37

Hallo Thomas,

also ich finde Deinen Beitrag einfach oberaffengeil (sorry), könnte ich mich jeden Abend dran delektieren! Vor allem die frappierende Wirkung der schmalen Räder - bleibt nur die Frage, wie stehts mit der Betriebssicherheit? Auf dem letzten Bild siehts so aus, als ob das Rad nicht sehr weit auf der Schiene steht ...

Aber trotzdem, weiter so, können auch alte Kamellen sein!

Gruß Reinhold

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Montag, 5. März 2018, 20:59

Hallo Thomas,

Ich war schon immer ein Fan der “Bramloger Basteleien“
Und Deine Wagonumbauten sprechen für sich.
Bitte gerne mehr, als Anregung, und vielleicht fällt ja der eine oder Andere um und macht es Dir nach.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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Dienstag, 6. März 2018, 08:38

Moin,

das mit den Achshalterblechen der Kunststoffmodelle ist ja meist heute noch bestenfalls H0-Niveau. Freistehende Federn mit Blechachshaltern gibt's vereinzelt schon in 1/87, warum ist das in 0 nicht Standard ? Und das Schakengehänge als solider Klotz, muss das sein?

M.E. liegt in diesem Bereich das einzige sinnvolle Verbesserungspotenzial für die Hersteller. Wenn ich mir Lenz- und Brawa-Wagen so anschaue, fällt mir sonst nicht mehr viel ein, was man grundsätzlich besser machen könnte.

Deshalb ein dickes DANKESCHÖN für diesen praxisnahen.Ansatz!

Gruß,
Schlußscheibe

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Dienstag, 6. März 2018, 19:46

Tach Forum,

Gern bedankt für Dankeschöns und liebe Worte, freut mich immer mit meinem - doch recht speziellen- Modellbau Nuller zu erreichen....

Doch dann der Reihe nach:

@Reinhold: es ist ja grade diese frappierende Wirkung die mich vor etwa zehn Jahre in diese Richtung brachte. Bereut Habe ich es nicht, die zusätzliche Arbeit schafft wirkliche kleine Eisenbahnmodelle die recht lange Bestand haben. Klar: wesentlich feiner geht ja auch nicht mehr, mehr als Maßstab geht eben nicht. Betriebssicherheit: Gleisbau ohne Schlampereien, sauber anliegende Weichenzungen und möglichst gefederte oder ausgleichende Fahrzeuge. Mehr als die Hälfte der Miete... Wen überhaupt sind es meist Weichenzungen die luschig anliegen. Bramloge hat überarbeitete Lenz Weichen der ersten Generation- eigentlich ganz ok- mit etwas aufpassen über Wochen keine Entgleisungen. Wennn sich irgendwo Entgleisungen häufen gibbet meist nen Grund: letztens war beim Klagenfurt eine Federschake ausgehängt, wieder eingehängt und seitdem keine Sorgen. wenn der geneigte Modellbauer mit allen Sinnen dabei ist gibt's nicht mehr Sorgen als sonst auch, die Toleranzen sind eben erheblich kleiner...

@Matthias: Bist ja auch schon ein richtiger "Basteleien Stamm Gucker".... Ich wird wohl weiter machen mit den feinen Rädern, bin aber wohl mittlerweile irgendwie der einzige. Alle Grüppchen oder Einzelne die es mal gemacht haben machen irgendwie nix mehr, viele sind nicht mehr erreichbar obwohl z.B. grade die alte Olsen- Norm für mich heute noch sehr wertvoll ist... Auch alle die vollmundig mit mir zusammen- vergiss es.... an der Drehbank stand immer nur einer. Umkippen wird wohl keiner, liegt wohl daran das man eben sowas nicht kaufen kann (wie in HO). Aber die Inhalte jenseits der Räder sind ja auch durchaus wertvoll und werden ja auch von etlichen aufgegriffen- ist ja bekannt. Also Sinn erfüllt...

@ Schlußscheibe: Die Großserienfahrwerke sind besser geworden, keine Frage aber mir fällt auch obenrum noch ne Menge ein, was besser geht. Hat halt so seine Gründe, das seit etwa 8 Jahren keine Großserie gekauft wird. Im wesentlichen habe ich ja auch genug...

Damit es nicht so textlastig bleibt, gibt's heute Abend mal das Bramloger Wappentier



Die unerreichte Gerard Kö (feinstes Messing in 1:45, ca 1984), einfach nur zum genießen und das Niveau auf dem ich mir Fertigmodelle wünschen würde

Thomas

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Dienstag, 6. März 2018, 23:48

Hallo Thomas,

habe ich Dich richtig verstanden, dass Du die Räder selbst auf der Drehbank frisierst? Alle Achtung, aber damit leider für die meisten von uns unerreichbar!
Trotzdem darf man träumen, irgendwie sind doch die meisten von uns "freaks".

In diesem Sinne - weiter so!
Reinhold

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Samstag, 10. März 2018, 20:25

Tach Forum,

gern bedankt für Dankeschöns und liebe Worte,

heute mal eine Werkstattfolge des "Bramloger Modellbaus". Den bereits beschriebenen Achslagerumbau nochmal am O 10 angefangen, ist ja ein identisches Fahrwerk. Einfach um nochmal zu zeigen: so schlimm isses nicht und die Wirkung ist kolossal, grad beim Kesselwagen.

Zum ersten ist das alte Lagerblech auszusägen:



Bei dieser Manipulation bleibt die Federung erhalten, die Rastnasen innen gerade eben so stehen. Tip: erst die unteren Teile aussägen, dann oben, minimiert die Bruchgefahr....



Zwei neue Achshalter aus 0,1 mm Blech (je dünner desto besser) gefertigt, mit einem Achsgabelsteg verlötet und eingepasst.



Nach dem brünnieren provisorisch angespaxt, kein zusätzlicher Farbauftrag, der die Feinheit infrage stellt. Ja. So ungefähr hab ich mir das vorgestellt, demnächst kommt das zweite Lager, teile sind schon geschnitten, muss nur noch anpassen und Löten.

@Reinhold: mit dem Wunsch hats auch angefangen, also mal einen OSM (mehr schlecht als Recht) abgedreht (verdoppelte HO- Pur Maße) ausprobiert, nen zweiten gemacht, geht auch zusammen.... Ne eigene Norm gemacht, Maße festgelegt, den Rest kennst Du.... Trau Dich, Metall beißt nicht.

Grüße zum Tage,

Thomas

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Mittwoch, 21. März 2018, 20:35

Tach Forum,

der kleine Anverwandte des Kessels, der O 10 steht nach der Operation wieder auf seinen eigenen maßstäblichen Füßen. nach dem brünnieren der neuen Blechteile diese leicht betriebsverschmutzt und das ganze wieder zusammengebaut:



das kleine Wägelchen hat erkennbar extrem gewonnen- wollt ich immer schonmal machen, kam aber nie dazu. Bedenkt man dabei, das diese O 10 vor einiger Zeit richtiggehend verramscht zeigt sich doch einmal mehr, das ordentlicher Modellbau nicht unbedingt eine Frage des Geldes ist. Das der kleine insgesammt über 50 €liegt, glaube ich kaum- die meisten Teile sind ja selber hergestellt. Schön anzusehen, eben Bramloger Modellbau....

Grüße zum Tage

Thomas

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Donnerstag, 22. März 2018, 13:26

Achsgabelstege

Hallo Thomas,

gefällt auch mir wieder oder besser immer noch sehr!
Kannst du bitte etwas zur Herstellung der Achsgabelstege schreiben bzw. zeigen? Und ein paar Maße ..., Material ...

Vielen Dank!
Lutz Friedrich

Schmalspur im Nordwesten Brandenburgs, 25 Jahre PKML e.V.,
2018 - Schmalspurdampf vom Mai bis Oktober, www.pollo.de

„Berlin für Anfänger: Tiergarten ist ein Park, Tierpark ist ein zoologischer Garten, Zoologischer Garten ist kein Park. Alle drei sind Bahnhöfe.“

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Montag, 26. März 2018, 21:09

Moin Forum, Moin Lutz,

schön von Dir zu lesen. Das Blech ist ein relativ festes Kupfer, 0,12mm, vom Autobauer mit dem Stern. Lässt sich gut mit scharfer Schere schneiden und hat eine erstaunliche Eigenstabilität. Wohl aber eben leider nicht im Handel.....

Anfertigung der Achsgabeln ist recht einfach:

-Vorhandene abmessen+ Klebezuschlagoben ca. 6mm. Einzelne Gabeln ausschneiden, erst Rechtecke, dann die Schräge schneiden. Schräge mit etwa 1mm Maßzugabe zum abkanten (einfach in der Flachzange).

-Achsgabelsteg fertigen und mit einem Blech verlöten, an den Langträger anzwacken, zweiten dazutun, nach Maß ausrichten und auch vertlöten, Überstand abschneiden, brünnieren , ankleben und fertig.

macht sich schneller als beschrieben...

Schick mir mal Deine E mail per PN, irgendwo in den Tiefen meines Kellers ist noch ein Packen von dem Blech, ich schick Dir mal zwei drei Blätter zum Probieren. Muss aber erst suchen.

Grüße zum Tage

Thomas

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