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fredduck

Oberlokführer

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  • »fredduck« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 317

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 00:21

Vorbildliche Dampfheizkupplung aus dem Hause Petau und was daraus werden kann ...

Hallo,

seit einiger Zeit bietet Herr Petau die zeitgemäße Ausführung einer Dampf-Heizkupplung an.

Diese nüchternen Worte können nur ansatzweise die filigrane Ausführung in der diese Stücke, noch dazu meisterlich konstruiert und gegossen sind, wieder gegeben.
Als ich sie zur JHV in Berlin in einer Vitrine gesehen hatte war mir klar – das habe ich für meine Projekte gesucht !!

Bereits seit einiger Zeit beschäftige ich mit diesem - bisher stiefmütterlichen - Bereich der Fahrzeugverfeinerung. Leider sind die sich am Markt befindlichen Bauteile zu grob ausgeführt, Dies hat mich jedoch nicht davon abgehalten, erste Erfahrungen im zerlegnen der Gussstücke zu sammeln ...



... sowie dem wieder zusammenfügen mit der Option sie beweglich zu erhalten.



Zufriedenstellend war das ganze (noch) nicht für mich ... .

Nachdem die Petau Bestellung zuhause eintraf und der detailreiche Bausatz vor mir lag, kribbelte es sogleich in den Fingern. Ließe er sich nicht vielleicht dahin gehend erweitern, dass die Kupplung beweglich und später auch kuppelbar ist …?

Einige Gedanken später – mit dem Plan der Umsetzung vor dem geistigen Auge – Zeichnungen sind nicht meine Stärke - fiel der sprichwörtliche
Startschuss. Der Zufall wollte es, dass ich zu diesem Zeitpunkt eine kleine Drehmaschine leihweise auf der Arbeitsplatte hatte. In den Geheimnissen des Drehens völlig unbefleckt - weit entfernt von jeder Kenntnis in diesem Bereich, probierte ich meine ersten Teile an der Maschine aus.

Mehrere Versuche später war das erste akzeptable Ergebnis aus einem Stück Messingguss (Rest eines Gussbaums) – aus Ermangelung eines Rund-Vollmaterials -„sichtbar“.





Nun ging es weiter mit der Bearbeitung der Petau`schen Teile. Die Angüsse für die Feder wollte ich behalten. So erhielten sie jeweils ein Loch für die spätere Aufnahme der Feder. Danach entfernte ich die Guss-Feder.





Die Seiten, in die meine Drehteile eingesetzt werden, bohrte ich zunächst etwas auf und weitete sie mit einem Fräser etwas auf.. Nebeneffekt ist zudem, dass das Ganze auch ausgerundet wird um später die Bewegung des Gelenks nicht zu behindern.






Die Drehteile sind eingelötet und eine erste Passprobe steht an. Durch das Loch im Guss- und dem Drehteil wird eine Schraube mit SW 0,8 gesteckt.



Der Vergleich mit dem Gussteil zeigt wenig Unterschied.. Ein Stück Kupferlackdraht dient momentan noch als Federersatz.



Wie Hoya bereits in seiner Kurzvorstellung (Beitrag 768 ) erwähnt hat, stellt der gegossene Bügel eine besondere Herausforderung dar. Zwei davon habe ich bereits in die „ewigen-Abgründe“ des Werkstattbodens verabschiedet … . Die Freude ist gross wenn ich den nächsten passend setzen kann - ich liebe diese Herausforderungen ;-)



Das erste Ergebnis stimmt mich zuversichtlich – auch wenn noch Schritte anstehen:
  • Die Suche nach passenden Federn
  • Ersetzen der hinteren Muttern SW 1,0 gegen 0,8er
  • Einsetzen des Magneten in das „Kupplungsmaul“
  • Brünieren des Bauteils
Ich berichte weiter wenn die nächsten Etappen erfolgreich waren.


Gruss
Andreas

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 19:04

Hallo Andreas,

eine tolle "Fummelei"!!!

Freundliche Grüße
Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hoya« (2. Juli 2015, 19:25)


3

Donnerstag, 2. Juli 2015, 21:12

Vorbildliche Dampfheizkupplung aus dem Hause Petau

Hallo Andreas,

das nenne ich vorbildlichen Modellbau. ;)

Gruß Alfred

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