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21

Sonntag, 10. Januar 2016, 23:21

Hallo Jürgen,

erstaunlich, dass bei dir auch die Schrauben in den Loks fehlen.

An deine Fensterarbeiten bin ich sehr interessiert. An den Rangierstangen bist du ja auch schon dran.

Heute gab es bei mir den ersten Lichtversuch, der aber noch nicht optimal war.

Hallo Harry,

manchmal ist Druck ja gut.

@Alle: Danke für die Grünen und die Danksagungen. Es geht weiter.

Viele Grüße Carsten
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22

Montag, 11. Januar 2016, 06:34

Hallole,

anbei ein Bild der V20 im DDM Neuenmarkt.



MfG

M.K.

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23

Montag, 11. Januar 2016, 09:48

Hallo M.K.,

danke für das Foto.

Diese Lok mit ihrem alten Druckluftanlasser und dem Zweimannführerstand entspricht deutlich eher dem Lenz-Modell.

Wobei aber auch diese Lok nicht diesen kartonähnlichen Aufsatz auf dem Bedienpult hat, welchen ich (siehe oben) abgesägt habe.

Sehr interessant speziell für mich finde ich die Rundinstrumente und deren Einfassungen. Es gibt hier nichts, was es nicht gibt.

Danke für die Bereitstellung! :thumbsup:

Viele Grüße Carsten
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Locutus

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24

Montag, 11. Januar 2016, 10:11

Zweimann-Führerstand?

Moin,

ich denke mal, diese Lok war nicht für zwei Lokführer ausgelegt, sondern die Bedienelemente wurden - wie bei anderen Baureihen mit Mittelführerstand oder Endführerstand auch - zur besseren Signalbeobachtung bei Rückwärtsfahrt doppelt angebracht.
Denn meistens stehen die Signale auf der rechten Seite der Gleise. Das wäre beim Rangieren etwas schwierig, wenn man nur links alles bedienen könnte und rechts schauen müßte, was die Signale sagen. Vor allem, wenn man rückseitig Wagen angekuppelt hat, die einem die Sicht nehmen.
Viele Grüße

Michael

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25

Montag, 11. Januar 2016, 10:20

Hallo Michael,

Zweimann-Führerstand heisst nicht, dass dort zwei Lokführer gewesen sind. Eher war der Rangierer mit an Bord und hat wegen des hohen Vorbaus die Aufgabe der Streckenbeobachtung gehabt. Denn wenn der Tf auf die linke Seite gewechselt hat, konnte er nicht an die Bremse und alles andere kommen.

Daher kam es um Einmannführerstand mit zwei Füllrädern und allen Armaturen in doppelter Ausführung, wie ich ihn baue.

Jetzt kann der Tf von links nach rechts springen, ohne dass eine zweite Person dabei sein müsste und kann trotzdem die Lok jederzeit in einer Gefahrensituation bedienen.

Viele Grüße Carsten
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jrgnmllr

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26

Mittwoch, 13. Januar 2016, 12:08

V 20, Griffstangen

Moin Kollegen,

unter "Was gerade auf meinem Arbeitsplatz liegt ..." (#897) hatte ich ja schon die etwas feineren Griffstangen für meine V 20 vorgestellt.

Um die neuen Griffstangen auf dem Umlauf zu montieren, bin ich folgendermaßen vorgegangen:
  • Die auszutauschende Griffstange nach oben aus dem Umlauf ziehen (ist nur gesteckt)
  • Abtrennen des "Sockels" von der Lenz'schen Griffstange
  • Sockel von unten mit 1,0 mm Bohrer der Länge nach und schön mittig! aufbohren
  • Sockel auf die vorher auf Maß gebrachte neue Griffstange schieben
  • Das neue Bauteil in die vorhandene Bohrung des Umlaufs stecken; die Griffstange sitzt fest genug, brauch also eigentlich nicht durch Kleben gesichert zu werden.
  • Lackieren (vor oder nach der Montage)
Gruß
Jürgen (HH)
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27

Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:26

Hallo zusammen,

danke Jürgen für das Einstellen der Bilder hier. Passt thematisch super! Schön geworden. :thumbsup:

Das wird bei mir noch dauern, bis ich mich um solche Details außerhalb des Führerhauses kümmern kann.

Nun zum Führerstand:



So ist der aktuelle Stand.


Die beiden Bremsventile auf der rechten Seite sind schon mal fertig. Eigentlich müsste das rechte Ventil an der Wand montiert werden, aber das ist ja schlecht möglich. Da es dem gesamten Bedienstand etwas an Tiefe fehlt, musste daher das Führerhauptventil etwas vor das Schrägpult positioniert werden.

Schrägpult: Die Einfassungen konnte ich nicht mehr mit einem 3,3 mm Bohrer komplett durchbohren, da die Verklebung der mechanischen Bearbeitung nicht stand hält und zudem leicht aus die Mitte läuft. So ist es quasi eine Senkung geworden. Diese bietet aber auch eine Chance. Vielleicht kann ich über eine Lochzange ein Stück durchsichtiges Plastik so stanzen, dass es dort hineinpasst. Darunter ein weißes Zifferblatt und ich wäre am Ziel. :whistling:

Ähnlich bin ich mit den drei Lichtschaltern aus Polystyrol verfahren. Da es nicht passendes aus Ms gab und ich auch keine Drehbank zur Verfügung habe, entstand die untere Grundplatte aus einer PS-Grundplatte mit 0,5 mm Dicke, aus der ich mit der Lochzange diese 2 mm Plättchen gestanzt habe. Die Lichtdosen waren dann die nächste Hürde. :cursing: Der erste Versuch war ein Messingröhrchen mit 0,6 mm Innenmaß, in das zwei MS-Drähte a 0,2 mm gelötet wurden. Das war der Moment, wo ich gemerkt habe, dass ich eine Lesebrille brauche. :cursing: Ist bestellt. :thumbsup:

Nun ja, die Lötung klappte, das Röhrchen auf die richtiige Länge gestutzt, aber auf dem Schrägpult trotzdem unmaßstäblich. Sah doof aus. :cursing: Also 0,75 mm PS-Rundmaterial abgelängt und fertig. Sieht jetzt ein wenig Banane aus, aber mit Farbe und immer durchs Fenster betrachtet soll es wohl reichen.

Und wer sich schon immer gefragt hat, warum derer drei Lichtschalter verbaut sind. Links oben finden sich die zwei Lichtschalter für die vorderen beiden unteren Scheinwerfer, rechts oben sind die beiden Schalter für die hinteren beiden unteren Scheinwerfer angeordnet. Und der mittige Schalter enthält beide oberen Spitzenlichter. Das heisst (zumindest bei der V20 022), dass alle Lampen (6 Stück) komplett über 6 Kippschalter in drei Dosen getrennt geschaltet werden können.

Das unförmige Teil aus Ps rechts oben auf dem Bedienpult, soll den Zeitwegmesser von Kienzle darstellen. Sieht jetzt noch besch** aus, aber wenn der Lack drauf ist, werde ich mit abgesetzter Farbe dort versuchen, etwas Kontur reinzubringen.

Kommen wir zu den Hebeln für die Fahrrichtungsumkehr. Diese habe ich aus Ms gefertigt. Die beiden Standfüße sind aus 2x2 mm Profil oben abgerundet und mit einem 0,8 mm Loch durchbohrt. Darin die 0,8 mm Stange (okay, dünner wäre maßstäblicher. Aber frickelig ist das sogar schon!) eingelötet. Die beiden Griffe entstanden aus 0,5 mm Draht, umwickelt an einem 0,8 mm Draht und dann angelötet. Ein wenig verputzt und fertig.

Die Sandstreuer und die Getriebesperre werden von einem lieben Kollegen gefräst und liegen hoffentlich bald bereit zur Montage.

Dann bleiben jetzt als Herausforderung die beiden Bremsventile auf der linken Seite. Diese sind beim Vorbild beide auf dem Bedienpult angeordnet, allerdings angeflanscht und verschraubt. Wie mir das gelingt, liegt noch in den Sternen. :whistling: ;(

So weit für heute.

Carsten
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28

Samstag, 30. Januar 2016, 19:54

Führerstand fast komplett

Hallo zusammen,

die meisten Einzelteile sind jetzt verlötet, verklebt und aufgebaut:





Die beiden Sandstreuer habe ich einfach aus 0,5 mm MS-Draht in einem Röhrchen 1,3 mm geführt, verlötet und den Hebel seitlich bzw. mittig angesetzt. Die Rohrzuleitungen der beiden Sandstreuer variieren dabei.

Sandstreuer links:



Sandstreuer rechts:



Die Getriebesperre habe ich von einem Schnellenkamp-Teil angepasst. Ein paar Zehntel zu hoch und zu breit, aber ansonsten ganz brauchbar:



Bleibt noch der Motorhebel. Der ist normalerweise ein Flachstahl, aber sei es drum:



Zwei kleine Taster sind ebenfalls verbaut, um das Signalhorn zu bedienen.

Es wird also langsam.

Viele von den Teilen sind so winzig, dass man sie mit Pinzette und kleinen Zangen nur schwer halten kann. Auf dem Foto ganz oben sieht das noch alles ganz groß aus. ;(

So manche unschöne Kleinigkeit wird man nachher nach der farblichen Gestaltung und durch die Fenster kaum noch sehen.

Aber ihr werdet es miterleben. ;)

Bis dahin Carsten
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29

Samstag, 30. Januar 2016, 19:57

Bedienungsanleitung inklusive

Nachtrag zum besseren Verständnis der Armaturen:



Alles klar? :thumbsup:

Bis dann Carsten
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30

Donnerstag, 4. Februar 2016, 16:55

Die Lackierer kamen...

Hallo zusammen,


zunächst gebührt mein Dank allen lieben Lesern, Kommentargebern, Grüne-Verteiler und Anfeuerer. Ihr seid top. DANKE! :thumbsup:


Gestern und heute gab es mal ein wenig Farbe.

Alles Unwichtige wurde abgeklebt:



Das kleine schräge Armaturenbrett links war nicht richtig befestigt und ob und wie es später montiert wird, entscheide ich später. Also grundieren:



Makroaufnahmen sind schon gemein. :wacko: Kleinere Fussel wurden entfernt. Auf dem Frontblech auf Höhe der Handradnaben sieht man waagerechte Linien. Das ist gewollt und imitiert die auch beim Vorbild vorhandenen angesetzten Bleche. Obwohl man davon im eingebauten Zustand kaum was sehen dürfte. :whistling:

Auch der Abschluß des Frontblechs mit der oberen Auflage wirkt nicht sauber. Das hätte ich auch wirklich sauberer hinkriegen sollen. Aber bei schwarzer Farbe sieht das schon besser aus:



Der Lack sollte seidenmatt sein. Nun, der ist mir zu glänzend. :whistling: Zur Ehrenrettung muss ich allerdings sagen, dass das 24 mm Objektiv aber wirklich brutal ist. Das ist schon eine ordentliche Makrovergrößerung. ;)

Also mal Details absetzen:



Nun wirkt es schon nicht mehr ganz so düster. Der Lack der Details ist noch feucht.

Es fehlen jetzt noch Details beim Kienzle-Zähler, bei kleineren Tastern und schließlich die Tachoscheiben sind noch notwendig.

Schlussendlich werde ich mir den schwarzen Lack später im eingebauten Führerhaus anschauen. Bei Bedarf werde ich ihn mit Pigmenten leicht mattieren und dezent altern. Schaun mer mal... :whistling:

Was bis jetzt als Fazit genannt werden kann: Es ist schon mal wesentlich besser dem Vorbild angepasst und keine Fantasie mehr. Sicherlich können manche Modellbauer das noch akkurater oder feiner. Letztlich wird man von vielem, was die Makrofotos hier offenbaren, nicht mehr viel im Führerhaus sehen. Insofern, Schwamm drüber. Das restliche Gehäuse hat die Komplett-OP gut überstanden: keine Abbrüche, sehr wenige Lackschäden (diese an den Kanten, wo später eh das Gehäuse drüber kommt). Nur ein kleiner Kratzer am Vorbau hätte vermieden werden können. Aber der sollte mit Farbe und Alterung irgendwann mal verschwinden. Aber jetzt kommen nur noch saubere Arbeiten.

So weit mal für heute.

Carsten
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31

Freitag, 12. Februar 2016, 20:07

Fertig...

Hallo zusammen,

heute war erst einmal Finale.

Eine LED ist verbaut über Konstantstromquelle. Ein testweises Auflegen eines Schnipsels eines Schreibpapiers brachte leider zu wenig Lichtausbeute. Daher habe ich die Tachoscheiben erst einmal weggelassen, bis ich wieder mehr Zeit und vor allem eine Lösung gefunden habe.

Ansonsten hat der Tf noch eine La auf seinen Führerstand bekommen, denn ab und an geht es auf die Strecke und aktuell stehen einige Gleisbauarbeiten im Geiswanger Umfeld an. Zudem die Lasttafel und die Bedienungsanleitung (siehe Beitrag 29) an die Wand. Die Lok soll ja in Geiswang lange halten. :thumbsup:

Hier mal mit sehr wenig Licht fotografiert:

Ohne Führerstandsbeleuchtung, nur beleuchtete Instrumente:




Jetzt mal heller:



Und nun mit sehr wenig Führerstandsbeleuchtung:



Nun ja...echt bescheiden zu fotografieren... ;(

Aber ich habe ne Idee :!: :whistling:

Kommt morgen nach Hagen zu den Winterfahrtagen. Da fährt sie und kann aus der Nähe betrachtet werden. :thumbsup:

Bis morgen oder demnächst

Carsten
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32

Mittwoch, 27. April 2016, 16:49

Neue Fenster für die V 20

Moin V 20-Fahrer,

die Führerhausfenster der V 20 mit den extrem breiten inneren "Fensterrahmen" waren für mich nun wirklich nicht mehr
modellgerecht, was besonders bei eingeschalteter Innenbeleuchtung auffiel.

Ich wollte - wie schon bei anderen Fahrzeugen praktiziert - die Fenstereinsätze demontieren und sie so bearbeiten, dass nur noch ein
minimaler Rand als Anschlag stehen bleibt.

Während sich die Fenster der einen Lok verhältnismäßig leicht entfernen ließen, waren sie
bei der zweiten V 20 mit dem Gehäuse regelrecht "verschweißt", es gab nur Bruch ...

Ein Hilferuf bei der Firma Lenz bescherte mir wenige Tage später zwei komplette Spritzlinge mit allen Fenstern, wiedereinmal ein toller Service - nur diese Fenster waren nicht zu
gebrauchen, da es "Milchglasscheiben" waren.

Irgendwo weiter oben in diesem Faden hatte DT1 (wolfgang Müllner) angeboten, passende Fenster zu fräsen.
Ein, zwei E-Mails genügten, und Wolfgang machte sich an die Arbeit.

Das Ergebnis seht ihr in den beigefügten Bildern!
Ich finde, die V 20 bekommt gleich ein ganz anderes "Gesicht". :thumbsup:

Aber seid gewarnt: Das Herauslösen der Fenstereinsätze kann zu einer Strafarbeit ausarten!


Gruß

Jürgen M.
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33

Mittwoch, 27. April 2016, 18:09

Hallo Jürgen,

Habe sie im eingebauten Zustand ja noch nicht gesehen, so sieht die Lok gleich um einiges feiner aus :thumbsup:
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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34

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 19:16

[Verkauft]Verkauf dieses Modells

Hallo zusammen,

ich packe es mal hier hinein, da hier die ganzen Umbauarbeiten beschrieben und bebildert sind.

Ich möchte diese V20 verkaufen. Als letzte Lok in meinem Bestand ist es damit endgültig, dass ich das Hobby ganz aufgebe.

Was bekommt ihr?

Die Lok wie oben beschrieben mit allen Modifikationen des Führerstandes.
Inkl. Lenz-Funktionsdecoder, der die Tachoanzeigen beleuchtet.
Originalverpackung und Waschzettel.
Von mir als Schmankerl eine DVD mit 240 hochauflösenden eigenen Bildern der originalen V20 022 von der Almetalbahn mit vielen Detailaufnahmen.
Excel-Tabelle mit meinen Langsamfahranpassungen.

An Beschädigungen muss ich hier einen Kratzer am Gehäuse vom damaligen Umbau zeigen. Zu sehen im ersten Bild.

Das müsste man verschleifen, altern und/oder lackieren. ;)

Gut Staub sieht man an dem Modell auch. :huh:

Die Lok ist verkauft!


Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest

wünscht Carsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geiswanger« (29. Dezember 2017, 22:50)


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