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Freitag, 30. Dezember 2016, 11:38

[Schmalspur] Тy2 (deutsche Transkription TU2)

Hallo miteinander

In meinem Profil ist ja schon vermerkt, dass ich in gewisser Weise „Waldbahn-affin“ bin (der Bericht über die OMZ122f geht ja auch in diese Richtung) und hier nicht Nordamerika im Fokus habe, sondern in Europa bleibe und auch noch etwas nach Osten Ausschau halte.
So sind natürlich auch die vielen russischen Dieselloks (Tu2, Tu4, Tu6, Tu7, Tu8) „auf dem Radar“.
Immer wieder „kreisen Gedanken und Lösungsansätze“ mit den Loks durch die Software Brain2.0 - mal mehr mal weniger konkret.
Mit der Tu4 beschäftige ich mich ja schon eine ganze Zeit - und habe diese auch schon „im Rechner“.

Aber es gibt immer noch was zu ändern/anzupassen an neue Erkenntnisse des 3D-Drucks, so dass es noch nichts Reales gibt - bin aber hoffnungsvoll, dass es demnächst hiermit weitergeht.
Nun - die Tu4 soll hier aber auch nicht das Thema sein . . .
Auf der letztjährigen NUSSA in Stadtoldendorf tauchte(n) völlig unvermittelt 8o ein - nein - zwei Modelle der Tu2 auf- gut, dass ich da noch nicht angefangen hatte konkret zu konstruieren.
Entwickelt wurde das Modell von Thomas Heller und gefräst von Ralf Stass. Vieles über ihre Motivation und die Konstruktionsweise ist im Schmalspurforum nachzulesen.


Da konnte ich nicht widerstehen (die Konstruktion ist einfach auch Klasse - alleine die Drehgestell-Nachbildung- super!) und musste die beiden um einen Bausatz „erpressen“.
Etliche mail- und Bilderwechsel zum Zusammenbau später . . . präsentiert sich nun der Lokkasten in diesem Zustand.


Durch die runde Form der Front und am Dach ist einiges an Schleifarbeit notwendig (Ralf und Thomas realisierten das mit mehreren Lagen Polystyrol und etwas Modellspachtel und Schleifen) - da habe ich beschlossen - ich mach mir die Front als 3D-Teil, und beschränke das Spachteln und Schleifen auf das Anpassen der Front an den „Rumpfkasten“. Auch hier leisteten die Schmirgelhölzer von Fischer wieder gute Dienste - und ich kann bestätigen, das Schleifpapier ist wasserfest und der Leim auch. Und wenn 25 cm mal zu lang sind -> durchgesägt und dann sind’s handlich.
Der Vergleich der beiden Fronten


Die Drehgestelle sind mittlerweile auch weitgehend fertig - und präsentieren sich so:



Für die farbliche Behandlung habe ich mir mal diese Washing-Farben der Militärfraktion besorgt. Es gibt da auch zwei Sets die für Eisenbahnaltern (eines für Loks und Wagen eines für Fahrwerk) zusammengestellt wurden.
Danach habe ich die Drehgestellblende mit einer Brühe aus Beige und grau noch übernebelt - und zum Schluss die Kanten mit grauer Acrylfarbe gedrybrusht (oder drygebrusht? -> anyway . . . )

Für die Drehgestelle habe ich dann noch für uns alle die Spiralfedern konstruiert und drucken lassen.


Viel Stützmaterial für diese kleinen Teile. :whistling:



to be continued . . .
gruss dry

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dry« (29. Dezember 2018, 16:55) aus folgendem Grund: 1. links korrigiert 2. Präfix erstellt


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Freitag, 30. Dezember 2016, 12:43

Hallo dry,

ich kenne die Ty2 aus Litauen. Dort fahren sie noch im Plandienst. Zum Teil produzieren sie gewaltige Abgaswolken.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 01:00

Ty2 die 5.

Hallo Thomas

Nachdem Du deine 2. Ty2 in "Angriff" genommen hast, und diese wie von Dir gewohnt in gepflegtester Weise entsteht, habe auch ich meine 2. Ty2 wieder vorgekramt. :D
Jedoch ist meine gerade mal im Rohbau des Gehäuses fertig geworden und muss nun etliche Schleiforgien über sich ergehen lassen. 8o
Nachdem ich Deine Neue nun auf verschiedenen Bildern begutachten konnte, habe ich mich auch an das neue Farbkleid gewöhnt. :thumbup:
Warum es so lange gedauert hat, bis ich mit dem Bau meiner Zweiten begonnen habe?
Das liegt darin begründet dass ich vor lauter Fahrvergnügen vermischt mit Stolz und Freude überhaupt keine Zeit hatte mich der Zweiten zu widmen! :rolleyes:
Aber das wird sich ja nun ändern, und weil es zwischendurch immer etwas Trockenzeit braucht, werde ich den Sound derweil auf einen ESU L Decoder packen und mit verschiedenen Lautsprechern experimentieren.
Auch wenn meine Ty2 farblich so aussehen soll wie die erste, vom Klang her soll sie sich auf jeden Fall von der ersten Ty2 unterscheiden. Ich erhoffe mir durch den L Decoder einen noch besseren (tieferen) Klang aus dem Sondprojekt heraus holen zu können.....

Bin schon auf weitere Bilder Deiner Lok gespannt!

Gruß, Ralf

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Dienstag, 25. September 2018, 16:30

Hallo,

es geht auf die Zielgherade!

Für die Kondensatoren des Pufferbaustein wurde ein kleines Podest gefrickelt, damit diese nicht so freischwebend über den Drehgestellen "liegen".
OH - eine dann erfolgte Montage des Gehäuses auf das Fahrwerk klappte plötzlich nicht mehr :huh: - und mit Druck wollte ich da nicht weitermachen. Schnell stellte sich heraus, dass nun die Kondensatoren an einer Innenwand anstießen. Also Flex eingespannt und voooorsichtig zwei/drei Millimeter der Wand gekappt.

Jepp - das war's.

Nun kam der "Freundeskreis des strukturierten Kabelverhaus" zum Zuge und werkelte (und fluchte) fleißig vor sich hin, galt es doch die Leitungen zu den Lampen "sinnvoll" zu verlegen. Und auch einen kleinen Stecker zum Demontieren vorzusehen – das gelang zur Zufriedenstellung des Werkleiters.

Und nun ist der Luftpinselschwinger am Werk. Den irritiert gerade, dass der Luftschlauch vom Kompressor zur Airbrush wohl dem Lebensende entgegensieht, da er eingerissen ist. Gut 8) - schneidet man ein Stückchen ab und schiebt das wieder über den Gewindestopfen. Nächster Tag gleiches Malheur - und heute schon wieder. Anscheinend verlassen die letzten Weichmacher das Schläuchlein . . :?
Aber trotz aller Widrigkeiten steht sie nun so da.


Fast könnte man rufen: "Jaaa - es ist eine Junge . . . ." ;)

Gruß dry

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5

Montag, 1. Oktober 2018, 19:33

Hallo,

so – „der Knabe“ hat sich noch eine Jeans angezogen, die hält er mit einem gelben Gürtel fest – und eine gestreifte Krawatte ziert nun das hellblaue Hemd.

Ganz so hellblau kam mir die Lok dann doch recht langweilig vor und da es auf der - leider nicht mehr verfügbaren - Web-Seite von Paul Engelbert ja jede Menge Farbvarianten hatte (die ich glücklicherweise vorher abgespeichert hatte) fand ich auch eine, an der ich mich orientieren konnte.

Obenherum wurde dann noch „eingesaut“ und dann sollte noch eine Schicht Klarlack das ganze etwas versiegeln. Ja – und da war es wieder, das Spinnwebenproblem beim Klarlack. ?( Aber eine kurze Recherche ergab die Lösung, nicht mit Nitro sondern mit Terpentinersatz verdünnen – dann klappts. 8o
So ist die Lok nun fast fertig, es fehlen noch Griffstangen, Türgriffe und ein Horn.
Leider fand ich erst nach den Aufnahmen die Glasscheibe und den Rahmen für die obere Lampe – warum dem so ist, wäre eine längere Geschichte; daher halt nur so – zwischenzeitlich sind diese auch schon montiert.

Ab Mittwoch bekommt sie Auslauf. :thumbsup:










Gruß
dry

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