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1

Donnerstag, 22. Februar 2018, 17:08

Schmalspur Diesellok von Henke

Im Rahmen meines Anlagenumbaus war die Beschaffung neuer Eisenbahnfahrzeuge eine Sache höchster dringlichkeitsstufe geworden! Denn auf dem neuen Spur 0e Anlagenteil wollte ich nicht nur mit überseeische Modelle amerikanischen Vorbild, sondern auch mit deutschen Modelle Fahrbetrieb machen können.

Im Handel Erhältliche Spur 0e Fahrzeuge
Leider sind, nach meinem bescheidenen Erachten, schöne Spur 0e Fertigmodelle nicht all zu dick gesät so, dass ich fast gezwungen wurde, mich auf dem Bausatzangebot umzusehen. Hier springen die Modelle von Henke aus Berlin einem gleich in die Augen. Dem Wortlaut Bausatz soll man hier nicht allzu streng interpellieren; Henkes Bausätze sind eher als Leichtbausätze einzustufen, sie umfassen ein bereits Fahrfertiger Unterbau, und das Gehäuse, woran nur noch wenige Messinggussteile zu verbauen sind, ist in einem Stück aus hochwertigem Kunststoff gegossen.
Über Henkes Antriebskonzept darf und kann man auf jedem Fall nicht klagen; Standard Faulhabermotor mit großer Schwungmasse, der über einen Flachriemen eine Kugelgelagerte Schneckenwelle antreibt. Hierüber werden dann alle, in Gleitlager gelagerten Treibachsen angetrieben, wobei die Kugelgelagerte Blindwelle von den Kuppelstangen mitgenommen wird. Der elektrischen Analog- oder Digitalstrom wird schließlich von allen Neusilberräder mit Finescale Radprofil abgenommen.
Objektiv betrachtet sollen all diese technischen Aspekte dem Modell des HF 130 C einen
Laufkult außerordentliche Höhe verleihen, was sich mit dem ersten Fahrversuchen dann auch bestätigte.

Geschichtliches zur Heeresfeldbahn-Diesellok der Baureihe HF 130 C
Mit mehr als 350 gebaute Exemplaren ist die HF 130 C wohl die bekannteste und meist gebaute Schmalspur-Diesellok der ehemaligen Deutschen Wehrmacht. Die ersten Entwürfe wurden 1937 von Schwarzkopf durchgeführt, und mehrere bekannte Lokomotivhersteller, wie Orenstein & Koppel, Jung, Deutz, Gmeinder, BMAG und Windhof waren an dem Bau beteiligt.
Als Schmalspurlok ausgelegt, wurde sie für die Spurweiten 600 und 750 mm (umspurbar) hergestellt, und wurde später, bei der Einführung der Kriegstypenreihe, in dieser Reihe kurzweg als KML 3 (Kriegslokomotive 3) bezeichnet.
Durch einem im Motorvorbau eingebauter Viertakt-Dieselmotor, wird über ein Strömungsgetriebe, von Voit oder ein Trilok-Getriebe von KSB aus Frankental und ein Wendegetriebe, die unterhalb des Führerhauses angeordnete Blindwelle angetrieben
Die Steuerung erfolgt stufenlos durch Füllungsreglung, und alle Loks hatten ursprünglich eine Handspindelbremse.
Mittels einer Kuppelstange werden dann die drei Achsen des Dreiachsiges Fahrwerk in Bewegung gesetzt. Die drei gekuppelten Radsätze und die Blindwelle sind in einem Außenrahmen, welche sich über Blattfedern auf den Radsätzen abstützt, gelagert.
Der Lokaufbau besteht aus einem Führerhaus an einem Ende und einem schmalen Vorbau für den Dieselmotor, der von Umlaufblechen umgeben ist. Beidseitig sind Mittelpufferkupplungen angebracht.
Nach Kriegsende verschlug es die HF 130 C in viele Windhuken. Sowohl in West- wie Ost Deutschland, Österreich und die Tschechoslowakei waren die HF 130 C all dann nicht in betriebsfähiger Zustand bei den nationalen Staats- oder Privatbahnen anzutreffen.
Heut zu Tage kann man noch viele dieser schnuckeligen Diesellok bei Museumsbahnen antreffen.




Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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2

Donnerstag, 22. Februar 2018, 18:01

Heut zu Tage kann man noch viele dieser schnuckeligen Diesellok bei Museumsbahnen antreffen.


Moin,

wie zum Beispiel hier noch live bei der RüBB auf Rügen zu erleben:
»MaBo51« hat folgende Datei angehängt:
  • DSC_5457.JPG (111,03 kB - 68 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. März 2018, 21:41)

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3

Freitag, 23. Februar 2018, 11:50

Die HF 130 C als Modell

Da das Henke Modell der HF 130 C nur wenig Bauteile erfasst, kann ich mich mit dem Zusammenbau ziemlich kurzfassen. Es werden kaum Schwierigkeiten auftreten, indem die Bauanleitung gefolgt wird. Lediglich müssen einige sauber geformte und reich detaillierte Anbauteile wie üblich versäubert werden, wonach sie mit ein wenig Sekundenkleber, zum Beispiel den Loctite 480, verklebt werden können. Den meisten Aufwand machen die Griffstangen, die aus 0,6 und 0,7 mm Messingdraht zurechtgebogen werden müssen; eine Strafarbeit für viele Fahrzeugbauer! Sobald man diese Arbeiten hinter sich hat, sind die Arbeiten am Gehäuse, bis soweit absolviert. Um stets den gleichen Abstand vom Lokgehäuse zu den Griffstangen zu gewährleisten, habe ich ein Papierstreifen zwischen Griffstangeinnenkante und dem Lokgehäuse geschoben, und dann die Griffstangen an der Innenseite des Gehäuses verklebt. Abschließen müssen die Drahtüberstände noch abgezwickt werden.



Digitalisierung
Wer zu gegenwärtigen Zeiten noch ein Lokmodell zusammenschustert, sollte die Digitalisierung der Lok eigentlich nicht verbummeln, denn er verpasst so die Chance um das Modell ganz nach seinen eigenen Wünschen zu perfektionieren. Natürlich darf man den finanziellen Mehraufwand auch nicht unterschätzen, denn eine Soundaufwertung vergrößert den Ausgabeetat mit immerhin mehr als satte hundert Euro; dagegen schlägt eine „normale Digitalisierung“ je nach Decoderauswahl ein Loch von jedenfalls etwa 35 Euro in dem Modelleisenbahnbudget. Nach der ersten Probefahrt mit nur einem Fahrdecoder erwiesen sich die die Fahreigenschaften mehr wie exzellent; die Lok kriegte geschmeidig und ohne zu ruckeln vor sich hin und war in der Lage Fahrzeuge millimetergenau zu Rangieren, was ja von solch einer Lok bei Rollbockbetrieb erwartet wird.

Sound „Made in America“
Wie die Überschrift schon erahnen lässt, habe ich die HF 130 C einen Tsunami TSU 1100 digitalen Sounddecoder P.N. 885004 verpasst. Nun kommt sofort die Frage; „Einen amerikanischen Sound in einer deutschen Kleindiesellokomotive“ Die Antwort ist gleichzeitig sehr kurz gefasst und klipp und klar formuliert: Es gibt meines Wissens keine mir bekannte Firma die einen Sounddecoder oder nur eine Sounddatei von diesem spezifischen Sound, den ich mit meinem Mitteln selber programmieren kann, in sein Programm hat. Ich darf bereits den ESU und JMRI Programmer, womit sich den meist gebräuchlichen Sounddecoder programmieren lassen, als mein Eigen bestempeln, und bin nicht von Sinnens mir noch weitere Programmer zu zulegen! Dabei kommt noch, dass der TSU 1100 von den Abmessungen und gebotenen Soundmöglichkeiten her als ideale Auswahl für diese deutschen Kleindiesel angesehen werden kann; Alles passte wie gegossen!







Lautstärkepegel
Nachdem die Lok die erste Probefahrt absolviert hatte, war ich von dem Sound mehr wie begeistert; kaum wahrnehmbarer Verzerrung und sehr angenehmer Soundpegel. Aber nachdem ich das Gehäuse auf dem Fahrgestell montiert hatte war ich von der Lautstärke der Decoder-Lautsprecher Kombination ein wenig enttäuscht; im mausstillen Raum und Alleinfahr hörte sich den Sound angenehm und gut an, aber schon bei dem geringsten externen Geräusch, wie beispielsweise einen ruhenden Dampfer soff der Dieselsound sofort ab, was an dem völlig geschlossenen Maschinenraum der Kleindiesel, wo den Dumbo Kleinstlautsprecher von AustroModell verbaut war, zu zuschreiben war. Nun war Rat gefragt. Die Constellation der einzelnen Komponenten (Sounddecoder, Kleinstlautsprecher und Energiepuffer) konnte wegen die gebotenen Platzverhältnisse nicht geändert werden.

Lamellen Ausfräsen
Also beschloss ich nach langen Erwägen die Lamellen des Kühlergrills offen zu legen. Der große Clou bei dieses Fräsgeschehen war das Einfahren der drehenden Nadelfräse zwischen die Lamellen ohne mit dem Gerät auszurutschen. Das Ausfräsen musste aus freier Hand geschehen, da es ohne großen Aufwand schier unmöglich war, das Gehäuse ohne Beschädigungen in einem Schraubstock aufzuspannen. Es gab schon einige Ausrutscher, aber den Schäden erwies sich, nachdem alle Grate und Späne mit Kleinstfeile und feinstem Schmirgel entfernt und geglättet waren, als nicht allzu groß. Herrschende Wettereinflüsse, schlechte Wartung und härte Betriebseinsätze mit sehr anstrengende Materialbelastungen hatte dazu geführt, dass der Rost die Lamellen schon an einige Stellen ein wenig weggeknabbert hat Anschließend wurden neue Probefahrten absolviert, und das Resultat war aufsehenerregend, der Lautstärkepegel sowie andere Klangeinstellungen am Sounddecoder musstenherabgesetzt werden, weil der Sound nun übertönte und zu viel Verzerrte.




Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans





Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (23. Februar 2018, 13:55)


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Freitag, 23. Februar 2018, 12:16

lieber Jacques und alle, die Deiner Anleitung folgen,

ich bin zwar nicht als Kunststoffmodellbauer bekannt, habe aber auch schon einige Modelle in Kunststoff hergestellt (z.B. meine MEG Fahrzeuge und zuletzt die MINEX württ. Ts3). Deshalb ein kleiner Tipp:

Fräsarbeiten wenn möglich nicht von der Sichtfläche her durchführen. Mit einem entsprechenden Fräser (z.B. kleiner Scheibenfräser, gibt es auch für die Proxxon Handgeräte) hätte ich die Lammellen von innen her gefräst. Die Henke-Modelle habe normalerweise eine Wandstärke von 1 bis 2 mm. Du hättest von hinten flächig abfräsen können, bis nur noch die profilierten Lamellen stehen bleiben oder das Häutchen zwischen den Lamellen so dünn ist, daß es mit dem Skalpell ausgeschnitten werden kann.

Bitte entschuldige diesen Hinweis, es soll nicht Besserwisser sein, sondern ein Tipp aus meiner Erfahrung und bin damit auch schon wieder ruhig.

Grüße aus VAI
Armin.

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Freitag, 23. Februar 2018, 12:18

Sound

Hallo Jacques,

evtl. kann Dir ja hier weitergeholfen werden:

http://www.leosoundlab.at/

Da ist auch noch einiges in Vorbereitung, nicht alles steht auf der Homepage.

;)
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

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Samstag, 24. Februar 2018, 11:02

Fahrgestell


Am, vom Hersteller mehr als halbfahrfertig geliefertes, Fahrgestell müssen lediglich die antriebslose Blindwelle, Triebradgegengewichte (Hallsche Kurbeln) , beide Kuppelstangen samt Nieten und die unterhalb des Führerhauses angeordnete Tritte sowie beide Werkzeugkasten an der vordere Pufferbohle montiert werden. Tritte und Kästen werden schlicht verklebt.

Hallsche Kurbeln
Aufgrund dass die Blindwelle teilweise hinter die Führerhaustritte runddreht, müssen die Gegengewichte der Treibräder oder die Hallsche Kurbeln bis fast gegen den Außenrahmen an auf die Radachse (bis gegen den Achsanschlag) geschoben werden. Sonst könnte die Treibstange an der Blindwelle mit der Innenkante der Führerhaustritte kollidieren. Hierzu muss der Bund der Hallsche Kurbel ein wenig verkürzt werden, was mit einer kleinen Schleifscheibe gut von Hand geht. Wegen eine praktikable Handhabung habe ich die Kurbeln vorsichtig auf das Ende eines kleinen Spiralbohrers gedrückt, und konnte den Bund so ganz präzise um das erforderliche Maß kürzen. Die exakte Bundlänge stellt man am besten empirisch fest; ganz wenig Material abtrennen, Kurbel bis gegen den Anschlag auf die Achse schieben, Arbeitsgang wiederhohlen, . . . bis alles ohne zu kollidieren sauber runddreht.





Nun können die Triebstangen mit dem winzigen Messingbolzen an den Kurbeln montiert werden. Da die Messingbolzen ein wenig zu lang sind, müssen sie so gekürzt, das sie hinten bündig mit dem Kurbeln verlaufen, sonst könnte der überragende Bolzen sich mit dem Treibrad verhaken. Wenn alle hundertprozentig passt, werden die Bolzen samt Kurbeln mit einem Tröpfchen Farbe oder Nagellack fixiert. Auf gar keinen Fall Sekundenklebstoff oder dergleichen verwenden, denn der verklebt, mit alle Folgen von dem, alles bombenfest zusammen.






Viele Grüße aus Lanaken,



Jacques Timmermans

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Sonntag, 25. Februar 2018, 21:23

Und es geht weiter mit der

Gehäuselackierung
Wie üblich müssen alle zu lackierende Teile zuerst eine obligatorische Reinigung durchstehen, was mit den üblichen Utensilien und Arbeitsweisen stattfindet. Anschließend werden alle Teile grundiert; ich habe hier dieGrundierung auf Alkoholbasis, die mit Isopropanol bis zur geeignete Spritzkonsistenz(0,5 mm große Düse) verdünnt wird. Grund der Anwendung war der für einen Innenanstrich (graulichbeigen) gescheiten Farbton, und das dieser Grundierung, erhältlich bei Reitz Modellbau Bopfingen/Schlossberg (http://www.reitz-modellbau.com/html/start.html), sich außermaßen gut mit den weiterhin angewendeten Farben auf Nitrobasis verträgt.
Nach etwa 48 Stunden ist die Grundierung reichlich ausgehärtet, sodass dem eisengrauen Farbauftrag (RAL 7011), wie die Lokomotiven in ihrer Erstausführung ausgeliefert wurden, aufgesprüht werden kann. Bevor die Lackiererei begonnen wird, muss den inneren Führerhausanstrich noch abgedeckt werden, wozu sich ein passend zugeschnittener Schaumstoffklotz, der im Führerhausinneren eingeschoben wird, sehr gut eignet.







Fahrgestell-Lackierung
Nach der obligatorischen Grundierung und Aushärtung der aufgesprühten Grundierfarbe werden Fahrgestell, Radsätze, Hallsche Kurbeln und die Blindwelle in Schwarz (RAL 9005) spritzlackiert. In Gegenstellung zu der matte Grundierung, habe ich hier, wegen die nachträgliche Nassschiebebilder-Beschriftung für einen ganz weinig glänzenden Lack auf Nitrobasis gewählt. Auf dessen glatte Oberfläche haften die Schiebebilder sehr gut und die Ränder sind, nachdem sie mit einer Schicht matten Klarlack übersprüht werden, kaum sichtbar.
Da das Fahrgestell bereits mit der Abdeckplatte, worauf die Stromabnehmer montiert sind, festgeschraubt ist, müssen die Federbronze Fahnen vor dem Lackieren abgedeckt werden, um ein hinterher ein lästiges versäubern mit Farblösungsmittel zu vermeiden. Deshalb habe ich auf den empfindlichen Stromabnahmefahnen kleine Stücke Schrumpfschlauch aufgeschoben.
Möglichst soll die ganze Fahr- und Geräuschelektronik und das Lokfahrpult keine Farbe abbekommen; hier wurde vor dem Lackieren alles mit einige Streifen Papierklebeband abgeklebt. Das Lokfahrpult wird später in den gleichen Farbton, mit
Grundierung, wie dem Innenanstrich bemalt; die Armaturen werden zuletzt farbig ausgelegt.








Viele Grüße aus dem kalten Lanaken,

Jacques Timmermans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (26. Februar 2018, 02:41)


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