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Sonntag, 20. November 2016, 11:52

[Schmalspur] Deutz OMZ 122f

Hallo,

da hier ja auch der ein oder andere Schmalspurer "rumturnt", wage ich es einmal über den Bau einer Schmalspurlok zu berichten - die Deutz OMZ 122f - die auch auf der Reichramiger Waldbahn auf 76cm Schienen lief - also passend für 0e.

Es ist ein Langlaufprojekt, das vor Jahren im Schmalspurforum begann.

Verschiedene Umstände (nein - nix um das man sich Sorgen machen müsste) haben es immer wieder verzögert.

Nun wurden also neue Teile gedruckt, grundiert und wieder verschliffen.

Das Führerhaus hatte ich dreigeteilt (Wand vorne, Dach, Wand hinten) damit waren die Teile sehr leicht zu bearbeiten. Auch die Idee die Wandstärke zu erhöhen um mehr Stabilität zu erhalten und nur im Bereich der Griffstange zu verringern ging gut auf.
Hier sind alle Teile bislang nur zusammengesteckt - aber noch nicht verklebt.

Die geätzte Frontplatte passte "sowas von satt" an die Front, die Schleifabreiten waren hier der Rede nicht wert.
Die Seitentüren wurden angesetzt und die obere Gleitschiene entstand durch 0,25x0,5 [mm] Evergreen-Profil. Dadurch, dass ich diese Schiene nicht an der Seitenwand selbst konstruierte brauchte dort auch kein Stützmaterial aufgebaut zu werden - und die Fläche blieb glatter.



Dann stellte sich heraus, dass die gekaufte MS-Motorunterlage den Motor soweit anhob, dass das Schneckenrad nicht mehr in das Zahnrad eingriff. Also wurde auch eine neue Motorauflage generiert - gleich auch mit zwei Nuten, damit die Kabel durchgeführt werden können.


Im gleichen Prinzip habe ich dann noch eine Halterung für den Decoder erstellt, der seitlich des Motors seinen Platz finden wird. Der Pufferbaustein kommt dann aller Wahrscheinlichkeit auf den Motor und der kleine Lautsprecher vor die Schwungmasse. Somit hat die kleine Lok digital alles was sie braucht.

Eine Probe mit den Kall’schen Waldbahntrucks ergab eine gute Übereinstimmung der Kuppelhöhe




Und irgendwann muss auch mal so ein Fotowürfel her - damit die Beleuchtung besser wird . . Jacques setzt da einfach Maßstäbe . . . :thumbsup:

to be continued . . .

gruss dry

BTW warum werden denn hier die Bilder skaliert?
Einen Moment lang sieht man das beim Absenden so wie es sein soll und dann wusch - wird's klein :wacko:
Im Schmalspurforum (welch eine Wortspiel . . .) geht's doch auch - und die Dateigröße kann ja wohl nicht das Argument sein - die liegt zwischen 110 und 150 kb.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dry« (29. Dezember 2018, 16:58) aus folgendem Grund: Präfix erstellt


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Sonntag, 20. November 2016, 19:19

Sehr interessantes Projekt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist die Basis ein Teilestz. Kannst Du bitte die Bezugsquelle nennen?

Herzlichen Dank im Voraus,
Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

3

Sonntag, 20. November 2016, 21:16

Hallo Martin,

Zitat

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist die Basis ein Teilestz. Kannst Du bitte die Bezugsquelle nennen?


Hmm - wie antworte ich jetzt darauf? :whistling:

Eigentlich - NEIN!

Das Fahrwerk ist die Bachmann 0n30 Davenport - aber ganz schön drann gesägt, gefeilt, gefräst.

Die 3D-Druckteile sind Eigenkreationen.
Also die vier "Betongewichte", die Puffer, der Auspuff, der Luftfilter und der Tankdeckel an einem Gussast.
Die vier Gehäuseteile:
  • die Motorhaube

  • die drei Teile des Führerhauses

separat; die Halteteile für Motor und Decoder ebenfalls.

Es wäre aber kein Problem die Teile nochmals drucken zu lassen.

Die Seitentüren und die Front hab ich wohl Moog machen lassen - da muss ich nochmal nachschauen.

gruss dry

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dry« (20. November 2016, 21:23)


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Montag, 21. November 2016, 17:27

Hallo dry,

Mich würde interessieren bei wem die Teile gedruckt wurden. Wie ist die Oberfläche? Musstest du viel schleifen? Ich habe vor kurzem Teile bei Shapeways drucken lassen, suche aber noch nach einem alternativen Anbieter bei dem die Oberfläche glatter wird.

Gruss
Tim

5

Montag, 21. November 2016, 21:53

Hallo,

da ich verschiedentlich angefragt wurde möchte ich nochmal etwas illustrieren, was ich da gestern Abend so schrieb mit: „an einem Gußast“ und getrennt.

Hier also der Gußast mit den Kleinteilen


und die Gehäuseteile in getrennte Orientierung.

Wer ganz genau hinschaut erkennt vielleicht eine Querverbindung bei der Motorhaube. Ich habe diese eingezogen, da ich in einem anderen Probedruck hier schon mal recht gespreizte Seitenwände vorfand. Aber hier war es wohl nicht notwendig.

Und die Türen und die Front waren diese Ätzteile.


Schleifen:
Natürlich sind die Teile schichtartig aufgebaut - das ist vor allem an Dach und Motorhaubenrundung sichtbar.
Die Frage ist die Definition von VIEL schleifen?
Ich habe einmal mit Weinert Grundierung lackiert und anschließend verschliffen - nicht mehr - nicht weniger.
Ist das jetzt "viel" ?
Keine Ahnung - ich fand's OK.

Neben normalem Naßschleifpapier nehme ich gerne die Schmirgelhölzer von Fischer in verschiedener Körnung.
bspw.
https://www.goldschmiedebedarf.de/produc…roducts_id=8730

BTW Tims weitere Fragen wurden bei PN beantwortet.

Gruss dry

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »dry« (21. November 2016, 22:37)


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Samstag, 25. März 2017, 17:58

Sehr schön !

Hallo Detlef,

sehr schön Deine OMZ 122F.
Schade das Du im Schmalspurforum nichts darüber schreibst.
Angst vor möglichen 'Partizipationisten' ? ;-)

Gruß
Dirk

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Samstag, 25. März 2017, 19:14

Hallo!
Endlich was Fuer Schmalspurbahner! Aber Fuer Mich zu Breite Spur, Ich Bin Stolze Feldbahner! 600 mm, Kein mm Mehr! Trotzdem Schoen!
Gruesst
Vladimír

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