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121

Sunday, April 22nd 2018, 11:25am

LimaD-Zugwagen öffnen

Hallo (Vor-)Namensvetter und alle anderen Intressierten,

noch ein Tip:
Da die Limawagen schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, ist das durchsichtige Fenster-Dachteil etwas spröde.
Am besten fängt man in Wagenmitte damit an einen dünnen, etwa fensterbreiten Metallstreifen von der Fensteroberkante nach oben zu schieben, sodaß ein Spalt zwischen Dachkante und Wagenseitenwand entsteht. Diesen dann durch weitere Hölzchen (Eisstiele) zu den Wagenenden erweitern, bis der Dacheinsatz herausgezogen werden kann. Die Seitenwände sind elastischer als der Glaseinsatz, somit weniger Bruchgefahr.
Und wenn man durch den Metallstreifen doch einen silbernen Fensterrahmen ankratzt ist das leichter zu reparieren wie eine beschädigte Dachkante.
Viel Erfolg und viele Grüße

Michael

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CSM

Rangiermeister

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122

Sunday, April 22nd 2018, 12:50pm

Limawagen

Nach meinen Erfahrungen -zum Dach abheben - jeweils das 2te Fenster am Ende der Wagen leicht nach innen drücken und mit dem Holzstäbchen nach oben schieben .
Für weiter Tips zu Limawagen umbauten hier der Link zu meiner Hausseite:
https://www.modellundbahn.com/personvagn-wagen-bb/
oder auch hier :
http://www.der-lustige-modellbauer.com/t…wagenzug#323767
oder auch hier:
https://www.der-lustige-modellbauer.com/…themen-register
Da dürfte wohl besonders der Schalter "Meine Drehgestelle" von intresse sein ,welche die beste Stromabnahme gibt sowie auch die besten Laufeigenschaften .

mfG
Jürgen(S)
Mein Hobby
Meine MOB Bahn -siehe Hausseite
Kontakt gerne über meine E -Post Adresse

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BR44Jumbo

Hilfsbremser

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123

Monday, April 23rd 2018, 3:20pm

RAL Ton vom Lima „Apolinaris“ Wagen

hallo miteinander,

Ich müsste bei meinem Sohn seinem „Apolinaris“ Wagen am Gehäuse etwas nachlackieren und bräuchte dazu den RAL Ton der Farbe oder noch besser wenn jemand weiß bei welchem Hersteller (Revell, Vampisol, usw) ich die Farbe schon fertig bekomme.

Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet!

Schöne Grüße

Jürgen ^^

Mö_

Schaffner

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124

Wednesday, May 16th 2018, 8:45pm

noch´n´RiPoLi-Mödell - Ghs 31/Langer Oppeln

Moin,

dank diversen Umbaurezepten für Pola/Raimo/Biller-G 20 und in jüngerer Zeit dank Brawa dürfte mittlerweile jeder, der einen Oppeln haben wollte, einen haben. Als Epoche III-Freund bin ich hier selbstverständlich auch mittendrin statt nur dabei. Nun muß heute ja alles immer schneller, schöner und größer sein. Ob das so gut ist, möchte ich nicht diskutieren, denn zumindest beim Oppeln geht mir das auch so. Der niedliche Oppeln reicht mir nicht. Ich will etwas längeres. Und damit bin ich dann beim nicht so bekannten Ghs 31, eben dem langen Oppeln. Das Erscheinungsbild dieses Güterwagentyps zeigt bei abgebautem Bremserhaus dermaßen schräge Proportionen, dass es schon wieder gut aussieht. Zum Vorbild will ich weiter gar nicht groß etwas schreiben. Das haben Carstens, Obermayer und andere schon zur Genüge getan.

Von diesem Wagen sollte ein Modell her. Kaufen ist nicht, also musste auch dafür wiedereinmal ein Pola/Raimo/Biller-G 20 herhalten. Dessen Wagenkasten wurde durch neue breitere Ladetüren auf Ghs 31-Länge gebracht und auch das Dach wurde verlängert. Das Fahrwerk wurde umgekrempelt, mit neuen Langträgern und Sprengwerken sowie längeren Achslagerfedern versehen. Lenz-Kupplungen mit Nachrüstkulissen gehörten ebenfalls zum Programm. Einige wenige kleinere Aufbrezeleien und eine neue Beschriftung rundeten den Umbau ab. Nach etwas über zwei Jahren ist der lange Oppeln nun fertig. Wie immer bei mir waren auch diesmal wieder reichlich Büroklammern und Sekundenkleber im Einsatz. Wer mehr wissen möchte, kann einiges darüber im pdf-Download (1,3 MB) nachlesen.

Es kommt eben doch auf die Größe an ... ;)

Viele Grüße,
Carsten
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Mö_

Schaffner

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Sunday, June 10th 2018, 10:43pm

noch´n´RiPoLi-Mödell - Omm 37/Omm Duisburg

Moin,

I have a dream ... und darin geht es um einen Omm 37/ex Omm Duisburg. Eines meiner Wunschmodelle seit ich „einsufümunferzich“ unfallfrei aussprechen konnte. D E R offene Güterwagen der jungen Bundesbahn!

Nun ist dieser Traum wahr geworden. Dazu habe ich den Wagenkasten eines Omm 55 von Rivarossi Lima bretterverkleidet und mit schmaleren Türen eines Pola-Om 21 auf Omm 37-Maß gebracht. Der Om 21 lieferte auch das Fahrgestell, welches diverse Veränderungen erfuhr. Einzelheiten dazu lassen sich bei Bedarf im pdf-Download V2.0 (1,3 MB) nachlesen.

Viele Grüße,
Carsten
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Mö_

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Monday, June 18th 2018, 4:24pm

noch´n´RiPoLi-Mödell - Omm37/Omm Duisburg - Erratum

Moin,

vielen Dank für die positive Resonanz auf den Beitrag und den Baubericht. Es gibt untrügliche Anzeichen dafür, dass der Bericht nicht nur mehrfach einfach so „für später“ heruntergeladen wurde, sondern auch aufmerksam gelesen wurde. Das die Anschriften zu einem bühnenlosen Omm 37 statt zu einem mit Bremserhaus gehören, habt ihr ja noch gentlemanlike unter den Tisch fallen lassen. Ich habe aber noch einen Hinweis auf einen Fehler erhalten, den ich niemals nicht bemerkt hätte. Jörg machte mich dankenswerterweise darauf aufmerksam, dass ich mitnichten einen Rivarossi-Wagenkasten, sondern einen von Lima verarbeitet habe. Recht hat er! Bildergoogle sagt dasselbe. So was blödes. Als hier seinerzeit in den Verkaufsanzeigen drei Wagenkästen eines FS E von Rivarossi angeboten wurden, habe ich zugeschlagen. Den Hersteller hatte ich dabei nicht hinterfragt. Warum auch, die sollten ohnehin geschlachtet werden, da ist der Hersteller doch egal. Im Baubericht sollte es aber schon korrekt sein, sonst kommt womöglich noch jemand ins schleudern. Daher habe den Baubericht entsprechend geändert und die neue Version zum Download bereitgestellt. Entschuldigung für die Verwirrung, aber nix Rivarossi, sondern Lima! Aber immerhin immer noch RiPoLi;-)

Viele Grüße,
Carsten

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Martin Zeilinger

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Sunday, July 15th 2018, 9:48am

Variatio delectat - oder: ein X 05 muss nicht immer von Lenz sein

Wie auch in den letzten Sommern läuft die Modellbahn bei mir derzeit nur auf Sparflamme. Arbeit, Garten, Motorrad sind dzt. einfach zu große "Zeiträuber" um neue Projekte zu starten; momentan gehts mir darum, "ewige Baustellen" zu einem Ende zu bringen.

... und genau solch eine "ewige Baustelle" war dieser N 461 152:
Der Wagenkasten ist ein uraltes Teil von Pola, das mir immer zu schade zum Wegwerfen war. Das Fahrgestell hab ich OSM-Teilen aus der Bastelkiste und ein paar Evergreen-Profilen gebaut.

Hier das Ergebnis des "Terrassentisch-Modellbaus":


... und weil wir in einem anderen Thread grad über Speichenräder reden - auch diese Kombination gab es bei den ÖBB


Grüße aus Wien
Martin
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Wednesday, July 18th 2018, 1:53pm

X 05

Hallo Martin,

schönes Stück, Dein Wägelchen!

Hast Du den Wagenaufbau ohne Änderungen belassen? Beschriftung? Verfeinerungen? Sieht echt gut aus...

Und die Speichenräder gefallen mir auch sehr gut!

Gruß
Thomas
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Martin Zeilinger

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129

Saturday, July 21st 2018, 2:47pm

Servus Thomas,

danke fürs Feedback!
Der Wagen war bis jetzt nur eine schnelle Resteverwertung. Der Wagenkasten lag so schon seit Jahren in der Bastelkiste. Die Decals sind auch alt (daher die falschen Bremsecken und die falsche LüP) und werden irgendwann mal geändert. Einzig das Fahrgestell hab ich jetzt aus OSM-Teilen und Evergreen-Profilen neu gebaut.

Grüße aus Wien
Martin
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130

Saturday, July 28th 2018, 9:56am

Akkumulatorwagen - Freelance mit Vorbildbezug

Bei mir in die Vitrine steht schon recht lange das Modell der E1 der St. Pöltner Straßenbahn. Ursrünglich sollte sie auf einer Straßenbahnanlage Dienst tun, da sich dieses Projekt aber immer weiter verschiebt, suchte ich eine Lösung, um die Lok auf meiner Anlage halbwegs glaubwürdig verwenden zu können.

Naheliegendste Lösung war letztendlich der Bau eines Akkumulator-Wagens.
Ein solcher Akkumulator-Wagen wurde unter Anderem in Kombination mit einer Triebwagengarnitur beim elektrischen Versuchsbetrieb auf der Wiener Stadtbahn erprobt. Da es kaum Unterlagen über dieses Fahrzeug gab, versuchte ich auch keinen möglichst exakten Nachbau, sondern entwickelte ein Traumbild meines Freelance-Akkutenders.




Um dem Modell eine gewisse technische Plausibilität zu verleihen, erstellte ich das folgende "Lastenheft":
* "Sicherheit beim Akkubetrieb" --> Um eine zu hohe Konzentration von Knallgas zu vermeiden, ist auf eine gute Belüftung des Wagens zu achten
* Lok und Akkuwagen müssen im Betrieb gekuppelt bleiben --> Lokführer muss bei Fahrt "Tender voraus" über den Akkuwagen hinweg die Strecke beobachten können
* Da das Vorbild angenommenermasen in der Notzeit nach dem zweiten Weltkrieg entstanden war, sind "altbrauchbare Teile" (Bastelkiste!) zu verwenden


erste Überlegungen MagicTrain + OSM =???




OSM-Teile mit evergreen auf Maß gebracht






Wagenkasten und Rahmen am Weg zum nächsten Arbeitsschritt




Stellprobe (gut zu erkennen sind die unten durchbrochenen Seitenwände, die nicht bis zum Dach hochgezogenen Stirnwände, der Kamin in der Mitte des Daches und die elektrische Verbindung zwischen Lok und Tender)








Erste Probefahrt






Im kommenden Urlaub möchte ich den Wagen beschriften und ein paar fehlende Kleinigkeiten wie Bremsleitung Lok-Tender ergänzen.
Am 11.9. gibt es die Garnitur beim nächsten Stammtisch im E.Ö.E.M.K.zu sehen.


Grüße aus Wien
Martin
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This post has been edited 3 times, last edit by "Martin Zeilinger" (Jul 28th 2018, 12:53pm)


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Saturday, August 11th 2018, 6:46pm

K4 Sbb

Hallo,

ein alter LIMA-Wagen wird zu einem besseren K4 der SBB.



Hier nochmal das Original, gibt es heute für wenig Geld im Kaufhaus, hier im Netz gleich um die Ecke.



Und nun, die an das Original besser angepasste Version. Ein wenig matter Klarlack fehlt noch, ich wollte aber die Beschriftung von Andreas Nothaft erst richtig trocknen lassen.
Zugegeben es gibt heute den K4 von Lenz, aber ob man beim Auspacken des Wagens so viel Spaß hat, wie beim Basteln?

Gruß Jörg

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Sunday, September 23rd 2018, 5:15pm

LIMA Grill Express Wagen

Hallo,
vor langer Zeit ist mir mal ein LIMA Grill Express Wagen "zugelaufen". Diese Wagen waren lange Zeit im Netz der SNCF unterwegs. Ich fand den Wagen immer sehr schön und wollte daran zumindest die Drehgestelle und Pufferbohlen ändern. Jetzt kam mir dieses Heft in die Finger. Da kann ich zwar nur Fotos und Zeichnungen ansehen, da ich keinen Französischunterricht hatte, aber das genügt ja.



Darin sind verschiedene dieser Grill Express Wagen abgebildet. Sogar eine Zeichnung des Wagens ist dabei. Also habe ich nun endlich mal angefangen.
Ralf Staß hat mir zu diesem Wagen tolle Fenster gefräst. Ich hatte ihm dazu den Wagenkasten geschickt. Nach wenigen (!!) Tagen war der Wagen zurück und die Fenster sind nun eingepasst. Das verschleiert die Materialstärke der alten Wagenkästen.



Nun die Drehgestelle der Firma MOOG etwas abändern und schon mal mit Radsätzen von LENZ bestücken, damit die Beleuchtung funktionieren kann.



So sehen die modifizierten Drehgestelle aus. Entgegen der "Bauanleitung" habe ich die langen Stege nach innen gebogen und nicht wie geplant nach außen und habe diese dann schmaler geschnitten.



An diesem Wochenende war dann erst einmal die Inneneinrichtung dran. Da LIMA damals nur für den roten Speisewagen eine extra Inneneinrichtung gebaut hatte, musste diese jetzt abgeändert werden. So sah das Original aus.



Und für den GE Wagen sieht es nun so aus.



Die Kasse steht im Original wirklich dort und wird mit eingebaut. Die ist mal aus so einem kleinen Tankstellendiorama.



Wie es weitergeht? Es wird noch lange dauern, aber ich werde berichten.

Gruß Jörg

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jörg

Heizer

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Saturday, October 27th 2018, 7:20pm

LIMA Grill Express Wagen

Hallo,
beim Einpassen der Inneneinrichtung ist mir dann aufgefallen, die Tische sind viel zu hoch. Da ist guter Rat teuer.



Also habe ich meine "Fräsmaschine" für Arme angeworfen und die Tische abgefräst.



Hier die Probefräsung.



Und hier die Vorrichtung. Auf einer Ständerbohrmaschine ist ein Kreuztisch von Proxxon befestigt. Darauf ein Aluwinkel aus dem Baumarkt. Die Höhenverstellung ist etwas knifflig und nichts für den Zentelbereich, aber die Höhe in Millimeter einstellen geht schon ganz gut. Ein altes Staubsaugerrohr ist fest angebracht, da kann ich den Staubsauger als Abzugseinrichtung nutzen und die "Schweinerei" bei solchen Arbeiten hält sich in Grenzen. Am Teuersten war der Kreuztisch, ich glaube der hat mal 200 Euro gekostet, aber immerhin noch preiswerter als eine echte Fräse.



Und hier das Ergebnis der Arbeit. Fortsetzung folgt.

Gruß Jörg

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jörg

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Sunday, December 16th 2018, 1:40pm

LIMA Grill Express Wagen

Hallo,
ganz langsam geht es mit dem Wagen weiter.




Drehgestelle und Pufferbohlen sind zusammengebaut. Die Drehgestelle sind verkabelt und die Kabel nach innen gezogen. Die Pufferbohlen sind aus alten Beständen. Lackiert habe ich diese mit einem schwarzen Edding 800. Die Spitze des Stiftes leidet zwar etwas, dafür musste ich die Puffer nicht auseinander nehmen und mich nach dem Trocknen der Farbe mit der Funktionsfähigkeit rumärgern. Auf dem blanken mit Waschbenzin gesäuberten Messing, hält die Farbe des Eddings sehr gut. Wer genau hinsieht, wird feststellen, die Farbe glänzt etwas, für mich ist das aber so ausreichend.



Im Inneren habe ich zwei selbstklebende Kupferstreifen aufgeklebt, damit es eine sichere Stromversorgung wird.



Die Inneneinrichtung ist noch nicht fertig. Es fehlen noch Tischplatten und Figuren. Auf dem Foto sieht man, der Mann in grün sollte sich mal das Gesicht abwischen, ist ja ganz schmutzig.



Leider müssen fast alle Figuren ihre Beine hergeben, da sie sonst nicht auf die Stühle passen. Bei der allerersten Figur, der ich mal die Beine abgeschnitten habe, hatte ich Hemmungen - so als Chirurg aufzutreten. Fortsetzung folgt.

Gruß Jörg

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jörg

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Saturday, March 9th 2019, 7:40pm

Fortgang der Arbeiten am Gril Express Wagen

Hallo,

nach langem Schweigen meinerseits, es ist am Wagen etwas geworden. Ich habe am Dach die Lüfter und an einer Seite die Abdeckung abgeschliffen. Das geht bei den LIMA-Wagen hervorragend. Man muss nur lange genug mit feinem Schleifpapier unterwegs sein. Nach dem Grundieren dann nochmals schleifen und man erhält eine recht ordentliche glatte Oberfläche.



Den roten Streifen am Dach hatte ich abgeklebt. Das war eine Übung für spätere Lackierungen.



Gruß Jörg

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Mö_

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Monday, April 15th 2019, 9:15pm

noch´n´RiPoLi-Mödell – Variation in G 10

Hallo zusammen,

die meisten G 10 der Bundesbahn wurden in den Umbauprogrammen der 50er Jahre recycelt, andere hielten als Versuchskaninchen für Neuentwicklungen von Bauteilen her, mancher wurde nochmal aufgearbeitet und einige wenige liefen scheinbar unverändert bis zu ihrer Ausmusterung. Es gibt daher im Modell genug Möglichkeiten, einen G 10 so zu verändern, dass er sich vom Wald-und-Wiesen-Katalog-Standard abhebt. Ich hatte mir jetzt eine seltenere Variante ausgesucht, bei der Mitte der 50er Jahre die Ladeluken und Lüftungsklappen incl. der Lamellengitter durch Leichtmetallausführungen ersetzt wurden. Darüberhinaus sollte das Modell als weiteres Extra ein Blechdach erhalten.

Dafür musste ein Pola-G 10 herhalten. Auf die grundlegenden Modifikationen wie Überarbeitung der Endfeldverstärkungen, der Türlaufschienen sowie diverser Maßnahmen wie Abschleifen der Langträger und Ersatz durch U-Profile, Ausstattung mit Rangierertritten, Einbau von Federpuffern nebst Sockelplatten sowie Nachrüstkinematiken für Lenzkupplungen möchte ich nicht weiter eingehen. Diese Arbeiten hatte ich bereits bei anderen RiPoLi-Umbauten ausführlicher beschrieben. Der Wagenkastenneulackierung mit (Dupli-color Acryl RAL 8012 rotbraun glänzend) folgte die Beschriftung mit zusammengesuchten Decalüberbleibseln aus anderen Basteleien. Dadurch sind einige Anschriften inhaltlich eher kreativ als vorbildgerecht.

Nun ging es an die neuen Klappen. In der ersten Version entstanden die Lüftungsgitter aus einem Stück Kunststoffplatte mit Lamellenstruktur (1,3 mm Teilung, Evergreen, Art.nr. 4051), das auf ein an den Rändern überstehendes Papierrechteck als Rahmen geklebt wurde. Die Ladeklappen waren ein Papierstück (Rahmen), auf das ein etwas kleineres Papierrechteck geklebt wurde. Die Klappen wurden dann weißaluminium (Tamiya TS-30 silver leaf) lackiert und direkt auf den Wagenkasten geklebt. Da ich hier sorgfältiger als bei einem früheren Versuch an einem G 20 gearbeitet hatte, sah das Ergebnis gar nicht mal so schlecht aus (Bild 1).

Im Hinterkopf geisterte mir aber immer noch Stefan Carstens Artikel „Klappen in 3D„ in MIBA 07/18, S.60 ff. zur Ausrüstung diverser älterer Güterwagen mit neuen Lüftungs- und Ladeklappen herum. Dort wurden u.a. 3D-gedruckte Klappen aus dem Wagenwerk-Sortiment vorgestellt, die zumindest auf den Bildern um einiges detailierter und filigraner als mein Machwerk erschienen. Durchbrochene Lamellen machen doch schon mehr her...

Ich habe nach längerem Überlegen meine Klappen wieder entfernt und die Maus durch den Webshop geschubst. Wenige Tage später hatte ich die Bauteile zuhause. Auch in der Realität ist die Ausführung schon Champions League. Die Verarbeitunghinweise mahnen berechtigter Weise zur Vorsicht beim Abtrennen der Druckstücke vom Trägermaterial. Die dünnen Ränder sind empfindlich. Mit entsprechender Vorsicht und einem scharfen(!) Cutter ging es aber ohne Beschädigungen. Die Oberflächen wurden vor der Lackierung (Tamiya TS-30 silver leaf) mit warmem Spüliwasser abgespült. Schmodderreste vom Trennmaterial o.ä. waren im Gegensatz zu Teilen eines anderen, bekannteren 3D-Dienstleisters hier nicht vorhanden. Auf der Rückseite der Bauteile ist zur Stabililisierung und zur leichteren Positionierung ein Rahmen vorhanden. Um die nötige Einbautiefe zu erhalten, wurden am Wagenkasten die angravierten originalen Ladeluken und Lüftungslamellen herausgetrennt. Im Nachhinein wäre dieses nur bei den Ladeluken erforderlich gewesen. Die Pola-Lüftungslamellen sind soweit zurückgesetzt, dass es auch so passen würde. Wie auch immer, ich hatte nun mal zwei Löcher pro Seite, in die 3D-Bauteile eingesetzt und von innen verklebt wurden (Bilder 2 und 3).

Für das Blechdach wurden in regelmäßigen Abständen Kunststoffstreifen (Evergreen 0,1 x 0,3 mm) mit Sekundenkleber aufgeklebt. An den Dachkanten wurden die entsprechenden Positionen vorher mit Bleistift markiert. Spätestens im dritten Anlauf ging es dann auch recht treffsicher. Überquellender Kleber wurde nach dem aushärten abgeschliffen. Dann wurde das Dach grau lackiert. Ich habe dazu eine Grundierung mit Filler (Auto K Filler/Haftgrund basic) verwendet, um Schleifspuren zu beseitigen. Schließlich ist so ein Blechdach mehr oder weniger glatt (Bild 4). Zu guter Letzt wurde der Wagen komplett mit seidenmattem Klarlack versehen und noch Tritte, Griffe und Schlußlichthalter (nur einseitig) angebracht. Damit war eine weitere G 10-Variante fertig (Bilder 5 und 6).

Viele Grüße,
Carsten
Mö_ has attached the following files:
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  • 3_Innenseite.jpg (91.82 kB - 97 times downloaded - latest: May 15th 2019, 7:02pm)
  • 4_Blechdach.jpg (42.89 kB - 97 times downloaded - latest: May 15th 2019, 7:02pm)
  • 5_fertig_I.jpg (85.22 kB - 103 times downloaded - latest: May 15th 2019, 7:02pm)
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Monday, April 22nd 2019, 11:05am

Resteverwertung - oder so entsteht ein Chargenwagen

Bei mir in der Bastelkiste fanden sich zwei OSM-Kessel und Teile für ein OSM-Fahrgestell.

... und da ich schon länger den Plan hatte, einen Chargenwagen zu bauen, begann ich mal wieder ein scratch-building-Projekt. Als einzige Vorlage diente mir ein schlechtes Foto eines "überlangen", bei der k.k.St.B. eingestellten, Privatwagens, der hinsichtlich des Kesseldurchmessers und der Dome recht große Ähnlichkeit mit den OSM-Waggons hatte.


Als ersten Arbeitsschritt kürzte ich die beiden Kessel auf der Unimat.
Die Verbindung der beiden Kesselhälten erfolgt durch im Kessel liegende Kunststoffträger; ein Nietenband von Moog kaschiert die ohnedies kaum sichtbare Stoßfuge.
Der Kessel dient als Maß für die Verlängerung des Fahrgestells.




Frisch lackiert kommt der Kessel erstmals auf dem Fahrgestell zu liegen




Aktueller Bauzustand



Was noch fehlt:
* Bremserbühne und Auftritte
* Bremsanlage
* neue Beschriftung
* ... und -zig weitere Kleinigkeiten ;)

Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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Sunday, April 28th 2019, 2:03pm

DSB Gs-t

Hallo,
ich war auf der Suche nach einem "neuen" Modell mit "wenig" Aufwand und möglichst kostengünstig. Im Netz fand ich Bilder eines DSB Gs-t Wagen. Also habe ich einen LIMA Wagen in 3 Teile zersägt und die mittleren verlängerten Wände aus 1 mm Kunststoffplatten zugesägt und geritzt. Ein zweites Dach fand sich auch noch. Dann das Dach zusammenkleben und die Dachsicken abschleifen. Das Untergestell ist von einem LIMA Kühlwagen.



Das Sprengwerk und die Türtritte sind von Moog, ebenso die Seilösen. Eine Handhebelwurfbremse fand sich bei Slaters.



Die Lüftungsklappen des LIMA Wagens gefielen mir nicht. Ich hatte aber noch alte Blechbestände aus der Berliner Lokschmiede. Die waren mir für den Wagen aber zu schade. Also habe ich mir die Bleche in Silikon abgegossen und aus Resin neue Lüftungsklappen hergestellt.
Rangiertritte gibt es an diesem Wagen nur an einer Seite. Die Rangiergriffe sind mit Petau Teilen hergestellt. Das ist so schön einfach. Draht biegen durch das Ätzteil stecken und anlöten. Dann braucht man nur noch Löcher in den Wagenkasten bohren, einkleben fertig.
Das Dach müsste eigentlich etwas flacher sein, das habe ich vernachlässigt. Pufferbohle und alle Profile sind von Evergreen, Puffer und Kupplungen hatte ich noch von OSM.



Die Beschriftung hat wie immer Herr Nothaft gemacht.

Gruß Jörg

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Tuesday, April 30th 2019, 6:17pm

Pola T3, die Erste

Hallo,
vor einem Jahr bekam ich zwei alte Pola-T3 geschenkt. Nun, was damit machen? Die Firma Lenz hat ja bekanntlich die "Standard"-T3 auf den Markt gebracht. Also, ein Pola-Lok auf diesen Standard zu bringen, das kann ich mir sparen. Anderenseits, beide Loks haben Metallfahrwerke, welche sehr ruhig laufen, wäre schade, die verkümmern zu lassen. Also mal im Lok-Archiv Preußen Band 3 nachgesehen. Ja, es gibt da einige Varianten der T3, welche man sich da für die alten Polas vornehmen könnte. Nur die Bilder im Buch sind nicht allzu gut. Also mal ins Dampflok-Archiv Band 6 geschaut. Dort sind ebenfalls jede Menge verschiedener T3 enthalten, welche von Privatbahnen nach 1945 zur Deutschen Reichsbahn kamen.

Als erste Lok habe ich mir nun eine Lok der ehemaligen Kleinbahn Grünberg-Sprottau in Schlesien heraus gesucht. Diese Lok hat ein hinten abgeschrägtes Führerhaus und ist etwas kürzer als das lenzche Vorbild. Die verwendete Steuerung stammt von WMK und passt vorzüglich, ist nur etwas empfindlich. Meine Lok ist noch Petroleumlaternen ausgerüstet und hat eine Lackierung ähnlich der KPEV erhalten. (welche Farben die Loks der genannten Kleinbahn hatten weiß ich nicht, könnte aber so gewesen sein) Auf der rechten Seite war der Kohlekasten zum Wasserkasten umgebaut, weshalb man auf der linken Seite den Kohlenkasten erhöht hat. Wann dieser Umbau erfolgte, geht nicht aus der Literatur hervor. Bei meiner Lok hat es die Kleinbahn schon gemacht und die Lok dann für eine gewisse Zeit an die Riesengebirgsbahn verliehen. ;)

Hier einige Bilder, das Finish fehlt noch, nämlich die Zierlinien und die Verglasung der Fenster.




Ich habe mich beim Nachbau an die Bilder gehalten, also an den Details, welche zu erkennen sind und mir keine ernsthaften Gedanken über deren Funktionsweise gemacht. Es kann also durchaus etwas fehlen oder nicht ganz nachvollziehbar sein. Das stört mich aber nicht, bei einer fahrenden Lokomotive fällt das eh kaum auf. :rolleyes:

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Tuesday, April 30th 2019, 10:24pm

FKK – Frieboese-Kurzkupplungs-Kulisse

FKK – Frieboese-Kurzkupplungs-Kulisse

Liebe Freunde der Spur 0,

ich bin ein großer Fan der alten Sachen von Lima (habe schon als Jugendlicher bei Woolworth Lima-Artikel zum zersägen gekauft...). Die beiden Omm's, über die ich hier berichten will, wollte ich schon lange modifizieren, denn bisher besitze ich keinen einzigen Wagen mit Lenz-Kupplung, nur diese RiPoLi-Sachen.

Ich beschäftige mich überwiegend mit der Konstruktion von Modellloks, eine Anlage habe ich nicht, nur ein Gleisoval von 0-Scale-Modells mit einem Bogenradius von ca. 800 mm für Probefahrten. Für Testfahrten einer Lok mit Rangierkupplung mußten nun Wagen mit Lenz-Kupplung her, ein paar Kupplungsköpfe hatte ich immerhin schon. Und Radsätze von Munz hatte ich auch schon beschafft.
Also mal in dieses Forum geschaut, was es da so gibt, um Lima-Güterwagen mit Lenz-Kupplung und ordentlichen Radsätzen auszustatten. Gibt was von Moog, gibt was von Schnellenkamp, hat mir aber alles nicht so zugesagt, und warum sind eigentlich diese Kurzkupplungskulissen von Lenz so riesig groß? Mmmmmhhhh.... Schließlich habe ich die Konstruktion von Michael Schulz entdeckt, ob man nicht sowas mal schnell selbst bauen kann? Nachdem ich die vorhanden Lösungen mal als 3D-Modelle nachkonstruiert hatte kamen mir Bedenken, ob man das nicht alles einfacher machen könnte, im Idealfall wollte ich nur eine Deichsel haben, mit Aufnahme für den Kupplungskopf, 2 Schrauben M2, um alles am Wagenboden zu befestigen, eine Zugfeder, und alles ganz einfach selbst herzustellen.

Hat garnicht lange gedauert, dann hatte ich sowas auf dem Bildschirm, inspiriert von den ersten Röwa-KKK des Herrn Ade. In einer animierten CAD-Baugruppe konnte ich die Funktion miteinander testen, und auch mit der Lenz-Kinematik. Müßte gehen!

Also rann an die Wagen...
- Zerlegen, Puffer absägen und diese Kästen, an denen die alten Kupplungen angeschraubt waren, ebenfalls.
- Radsätze ausbauen, Vorrichtung zum Aufbohren der Achslager auf 3 mm anfertigen, Lager manuell aufbohren, Lagerbuchsen aus Messing drehen, einsetzen.
- Distanzscheiben aus Messing drehen, zusammenbauen, uiiih, das dreht sich ja schon ganz anders...
- Löcher für Federpuffer bohren, auch vorher wieder eine einfache Lehre gebaut, Federpuffer angeklebt...
- Und schließlich alle Teile für die Kurzkupplungskulissen angefertigt. Da die CNC-Fräse noch nicht fertig ist, habe ich mir aus Messing eine einfache Lehre angefertigt, um die Schlitze in den Deichseln in der Ständerbohrmaschine zu fräsen. Und noch ein paar Messingscheiben mit Absatz gedreht, damit werden die Deichseln beweglich befestigt.

Das Ergebnis sieht dann so aus (Ich weiss, was Sie sagen wollen, aber es sind Prototypen...)


Bild 1: Puffer an Puffer fahren in der Geraden


Bild 2: Ein Wagen steht in der Kurve R=800 mm, der zweite im geraden Gleis


Bild 3: Beide Wagen stehen in der Kurve


Bild 4: Jetzt kommt die S-Kurve! Funktioniert auch.


Bild 5: Und so sieht die ganze Sache von unten aus.


Bild 6: Einige Deichseln, so sehen die Führungsschlitze aus, und die Vorrichtung zum Aufbohren der Achslager


Bild 7: Nochmal die Bohrvorrichtung, sieht wild aus, funktioniert aber sehr schön.


Bild 8: Und schließlich der Test mit Rangierlok. Die V15 ist mit Rangierkupplung ohne KK-Kulisse ausgestattet, dennoch funktioniert es einwandfrei, in der Geraden Puffer an Puffer zu fahren und auch um die Ecke zu kommen, ohne Puffertellerhakeleien. Hier stehen Lok und Wagen in einer S-Kurve.

Nun muß ich erstmal ausgiebig damit spielen, das ganze ist erstmal ein Konzept, lässt sich gewiss noch optimieren, vielleicht als 3D-Druck, schau'n wir mal.

Ich wünsche der Spur-0-Gemeide einen schönen 1. Mai

Gruß

Torsten F

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