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Rollo

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Freitag, 26. Februar 2016, 22:05

G-Wagen der Verbandsbauart A 9

Hallo,

damit das Warten auf den Dampferzeuger für meinen Heizkesselwagen nicht zu lang wird, habe ich mal in der Bastelkiste die Teile von Pola-Güterwagen durchgesehen. Dabei fanden sich genügend Teile an, um daraus noch einen Wagen zu bauen.
2 G20-Gehäuse, mehrere Dächer, ein Fahrgestell, 2 Schiebetüren und in der Restekiste von Messingteilen noch Stücken von U-Profilen, welche übrig geblieben waren von vorhergehenden Basteleien.

Eigentlich wollte ich mir mal aus einem G20 einen Oppeln bauen, brauche ich aber nicht mehr, wenn ich einen haben möchte, gehe ich in den Moba-Laden. Also was anderes.
In der Literatur und im Zeichnungsarchiv gesucht, was man aus den 2 Gehäusen noch schnitzen kann. Die Wahl fiel dann auf einen G-Wagen der Verbandsbauart A9, bei der DRG dann "Dresden", bei der DB "G 07" und bei der DR "12". Diese Wagen gab es von mehreren Länderbahnen und wurden ab 1914 beschafft. Die DRG hat sie dann noch teilweise modernisiert. Und solch eine Zeichnung befindet sich in meinem Archiv und dient mir nun als Vorlage für den Wagen.

Vom ersten Gehäuse fanden das mittlere Teil und vom zweiten Gehäuse die Endteile Verwendung. Damit die Verklebung stabil wird, wurden hinter den Stößen Polystyrolstreifen eingeklebt. Die Jalousien am mitterleren Teil wurden mit einem scharfen Stechbeitel abgeschabt und danach mit Bretterfugen versehen.

Vom nun zu kurzem Polafahrgestell wurden nur die Achslager mit dem Stück Rahmen dazwischen verwendet, der restliche Rahmen wurde aus den Messing(rest)profilen zusammen gelötet. Die Langträger musste ich in der Mitte stoßen, und dmit sie haltbar werden, wurde ein Stück Blech dahinter gelötet.

index.php?page=Attachment&attachmentID=18775

Bremsanlage erhält er nicht, nur eine Bremsleitung.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 27. Februar 2016, 11:25

Hallo Roland,

Bewerten geht anscheinend gerade nicht, deshalb auf diesem Wege. Wie immer klasse Bastelarbeit, deshalb kann ich nur um weiterer Bilder zum Baufortschritt bitten.

Wünsche ein kreatives Wochenende,

Michael

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Montag, 29. Februar 2016, 12:57

Hallo,

die kurze "Zwischenbastelei" des G-Wagens fand heute mit der Lackierung seinen Abschluß.

Aber erst einmal zur Detaillierung. Die Griffstangen entstanden aus Draht, für deren Halterungen sowie die Halterungen der Auftritte wurden wieder kurze Abschnitte vom Nietband verwendet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=18811

Die Türen erhielten ebenfalls neue Griffe und bewegliche Dreifingerhaken.
index.php?page=Attachment&attachmentID=18812

Das Dach wurde wie schon bei den vorhergehenden Wagen mit einer Lage eines Papiertaschentuches beklebt. Kleiner Falten sind dabei kein Nachteil, es entsteht so der Eindruck eines nicht mehr ganz neuen Wagens.

Fertig lackiert wartet er nun auf seine Anschriften.
index.php?page=Attachment&attachmentID=18813

index.php?page=Attachment&attachmentID=18814

Er wird der erste sein, der nach der Beschriftung eine Patinierung erfahren soll, dient sozusagen als "Versuchsträger".

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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Sonntag, 20. März 2016, 12:04

Pimpen eines Flachwagens der Verbandsbauart A3

Hallo,

in meinem Fahrzeugbestand befindet sich seit Kurzem auch ein Flachwagen der Verbandsbauart A3.

Das Vorbild dieses Wagens wurde ab 1913 von den preußischen und sächsischen Staatsbahnen beschafft. Es gab Wagen mit Diamond- und mit Preßblechdrehgestellen. Die Lieferungen dieser Wagen erstreckten sich bis in die Zeiten der DRG.

Das Modell im Maßstab 1:45 ist weitgehend aus Metall gebaut, nur was beim Vorbild aus Holz war, ist bei ihm auch aus Holz. Das gefällt mir natürlich sehr gut und war für mich u.a. auch ein Anreiz, diesen Wagen zu kaufen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19112

Seine Detaillierung entspricht allerdings nicht mehr den heutigen Ansprüchen, daher musste er erst einmal ins RAW.

Die starren Puffer wurden gegen federnde Puffer getauscht, bei dieser Gelegenheit kamen auch gleich neue Pufferplatten mit an den Pufferträger. Die fehlenden Griffe unter den Puffern sowie die Bremsschläuche wurden ebenfalls nachgerüstet.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19113

In den Drehgestellen fehlten die Bremsklötzer. Die Bremsklötzer von 0SM passen ganz genau zwischen Rahmen und Radsatz und können auch keinen "Kurzen" verursachen, da sie aus Polystyrol sind.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19114
Momentan sind nur die äußeren sichtbaren Bremsklötzer eingebaut, ob ich die inneren, von Außen nicht sichtbaren Bremsklötzer noch einbaue, muss ich noch mit meinem Gewissen klären.

Owalahalter waren am Modell mal vorhanden, fehlten aber, was man an den blanken Lötstellen erkennen konnte. Aus Draht und Polystyrol wurden neue angefertigt und angebracht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19115

Die Bremsanlage ist auch nicht vollständig, dafür muß ich allerdings noch etwas Forschung betreiben. Aus den mir vorliegenden Zeichnungen und Bildern kann ich dazu leider nichts entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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Donnerstag, 14. April 2016, 16:52

Beschriftungsaktion

Hallo,

jetzt waren die Schriftmaler von der Fa. Nothaft da, und haben wieder 5 Wagen beschriftet.

Für den Wagen der Stadtwerke Grummhübel musste eine Sonderanfertigung gemacht werden. Dieser Wagen wurde so beschriftet, wie die Fotovorlage im Modelleisenbahner es zeigt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19688

Für die beiden G-Wagen kann die Beschriftung so direkt aus dem Katalog von Herrn Nothaft verwendet werden.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19689

index.php?page=Attachment&attachmentID=19690

Die Anordnung der Anschriften für den "Köln" wurde dem Buch "Güterwagen-Archiv" Band 1 vom Transpressverlag entnommen. Dort ist genau an diesem Wagen die Beschriftung der DRG-Wagen erklärt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19691

Für den Bierwagen wurden wieder Sonderanschriften erforderlich.

index.php?page=Attachment&attachmentID=19692

Wobei die Werbeanschrift selbst angefertigt wurde. Und das erfolgte so:
1. Das Bild aus dem Buch "Geschichte der Eisenbahn-Bierwagen" so abfotografiert, dass es weigehendst entzerrt wurde. Also, Kamara entsprechend schräg halten.
2. Bild auf dem Computer in die richtige Größe bringen.
3. Bild auf Decal-Folie ausdrucken.
4. Mittels Revellfarben das ausgedruckte Schwarzweißbild colorieren.
5. Das Ganze mit stark verdünnter farbloser Revellfarbe überspritzen.
6. Die Bilder an den Farbkannten mit dem Skalpell ausschneiden.
7. In Wasser einweichen, abziehen und aufs Gehäuse aufbringen.
8. Nach dem Trocknen noch mit Mattlack fixieren.

Dieser Aufwand lohnt sich nur, wenn man solche Grafiken darstellen möchte, für Wagenanschriften ist Herr Nothaft die richtige Adresse.
Man hätte die Colorierung sicher auch auf dem Compiuter machen können. Mein Verfahren hat aber den Vorteil, dass ich mit den Farben das Bild auch nach dem Aufbringen erforderlichenfalls bei Beschädigungen noch leicht nachbessern kann. Bei gedruckten Farben klappt das meistens nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 22. Dezember 2016, 14:58

Es war einmal....

...ein nicht gerader atraktiver Kesselwagen. Er stand traurig in einem elektronischen Auktionshaus. Für einen einstelligen Betrag wechselte er in meinen Fuhrpark.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25356
Als er so zwischen meinen Wagen stand, hörte er, wie der SSn Köln zum SSl Köln sagte, sehe Dir mal dieses hässliche Ding an. Der Kesselwagen verkroch sich darauf hin noch weiter hinter die anderen Wagen und stieß dabei an den G Kassel. Dieser hörte die beiden Kölner kichern und sah sich den Kesselwagen an. Er tat ihm leid. Dann erinnerte er sich an seine Schönheitsoperation und fand nun diese tröstenden Worte für den Kesselwagen: "Mache dir nichts aus dem Geläster der beiden Kölner, Du erhälst grantiert auch noch eine Schönheitsoperation."

Und gestern kam er nun auf den OP-Tisch. Als erstes wurde er mal zerlegt. Er wurden vom Erbauer glücklicherweise sogenannte Alleskleber verwendet, welche das Material kaum angreifen, so ließ er sich ohne größere Schäden zerlegen.
Da Kesselwagen keine Holzböden haben, wurde dieser erst einmal ausgesägt. Auch die Langträger wurden vorsichtig entfernt, ohne die Schakenhalter zu beschädigen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25357

Dann wurde das Fahrgestell entsprechend dem zu bauenden Wagen gekürzt und mit neuen Langträgern aus Messing versehen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25358

Aus Polystyrolstreifen entstanden die Pufferträger, welche vor ihrer Montage gleich noch mit Schraubenkupplungen versehen wurden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25359

Der Kessel war zu lang, musste gekürzt werden. Eine Endkappe ließ sich leicht entfernen. Dabei gleich wieder was dazu gelernt, die Endkappen sind Böden von Getränkedosen, auf diese Lösung muss man erst einmal kommen!
Unten kamen dann drei Spanten an den Kessel.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25360

Auf die Spanten wurden aus 0,75er Polystyrol die Trichter zur Entleerung des Kessels aufgebaut.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25361
index.php?page=Attachment&attachmentID=25362

Die Fortsetzung der Geschichte folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (22. Dezember 2016, 15:04)


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Freitag, 23. Dezember 2016, 11:46

Hallo,

der kleine Kesselwagen ist hoch erfreut, hat er doch schon paar Grüne und einigen Zuspruch bekommen.

Damit der Kessel auf dem Fahrgestell nicht umfällt, erhielt er aus 2mm Polystyrol 6 Stützen und....
index.php?page=Attachment&attachmentID=25372

...außen noch zusätzliche Versteifungen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25373

Zweireihioge Nietbänder konnten nun auch angebracht werden. Und nun mal zur Probe aufs Fahrgestell gestellt. Wirkt ganz schön hoch, liegt aber wohl an der Kürze des Wagens.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25374

Dann waren Lötarbeiten angesagt. Aus Kupfergaze, Messingwinkelprofilen, Messingstreifen und Neusilberdraht entstand die Arbeitsbühne.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25375

Um die Arbeitsbühne zu erklimmen, mussten noch entsprechende Leitern angebracht werden. Diese entstanden wieder aus Neusilberdraht. Wozu bei diesem Wagen eine Leiter auf das Dach des Bremserhauses geht, entzieht sich meiner Kenntnis, war aber so.
Aus 10mm Plastrohr (war mal ein Schreibgerät) und zwei der abgeschnittenen Pola-Puffer entstanden die Ladeluken.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25376

So, dass war es erst einmal vor Weihnachten, ich muss jetzt noch schnell das letzte Weihnachtsgeschenk einkaufen gehen, bin halt ein Mann, und Männer gehen laut Statistik immer am letzten Tag Geschenke kaufen. :D

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachten,

bis bald, Roland

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Donnerstag, 29. Dezember 2016, 18:26

Hallo,

Weihnachtsgeschenke sind verteilt, der Weihnachtsbraten aufgegessen und der Bauch angewachsen. Nun kann es mit dem Wagenbau weiter gehen.

Aus gelasterten Furnierstreifen entstand der Belag der Bremserbühne.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25417

Die Weißmetall-Aufstiege befanden sich noch in der Teilekiste. Diese gehörten einmal zu einem Ergänzungsbausatz "G10 mit Bremserhaus", wurden dort aber nicht verwendet, da diese Wagen Holztrittbretter hatten. Für Kesselwagen können die Riffelblechtrittbretter aber Verwendung finden. Angeklebt wurden sie mittels UHU-Zweicomponentenkleber.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25418

Aus Winkelprofilen, Messingstreifen und Draht entstanden die Bühnengeländer. An die oberen Drähte kommen noch die Owalahalter.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25419

Die Bühnengeländer erhielten unten 0,5mm Bohrungen, dann wurden sie am Rahmen angeklebt, danach wurden die Bohrungen in den Pufferträger eingebracht. Zum Schluss wurden kleine Niete in die Bohrungen eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25420

Aus 0,4mm Stahldraht wurden die Rangiergriffe gebogen und in entsprechende Bohrungen eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25421

Aus Teilen von 0SM wurden die ersten Teile der Handbremse angebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25422

Stellprobe der Bauteile, bis jetzt passt alles.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25423

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 2. Januar 2017, 13:48

Hallo,

ich wünsche allen Nullern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017.

Am Wagen wurden nun die "Kleinigkeiten" angebracht.

Aus 2mm Polystyrolrohr, einer Messingkappe und einem Stück Miniaturkette entstand die Behälterentleerungsanlage.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25525

Die Verschlüsse der Ladeluken entstanden aus 1mm x 0,5mm-Ms-U-Profil, 1mmx 1mm -Ms-H-Profil und aus Draht.
Das U-Profil wurde oben mit einem Schlitz versehen, in welches dann das bearbeitete H-Profil eingelegt wurde. Durch das H-Profil wurde am anderen Ende ein 0,6mm Loch gebohrt, durch welches der aus Draht gefertigte Verschußknebel gesteckt wurde.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25526

Aus Polystyrol entstanden die Anschriftentafeln, welche mittels Winkelprofilen am Fahrgestell befestigt wurden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25527

Das Dach des Bremserhauses erhielt noch einige Latten aus Polystyrolstreifen und aus 1,5mm x 1,5mm Polystyrol-Vierkantprofil wurden die Owalahalter angefertigt und angebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25528

Jetzt fehlen noch Teile der Bremsanlage, welche sich zurzeit aus dem Postweg zu mir befinden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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150

Montag, 2. Januar 2017, 20:03

Hallo Roland,

interessanter Umbau, aber was genau wird jetzt aus dem Kesselwagen - Flüssigkeiten werden damit wohl nicht transportiert, oder?

Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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Montag, 2. Januar 2017, 21:13

Hallo Matthias,

dieser Wagen diente dem Transport von Kohlenstaub bis zu Korngrößen von 3mm.

Die Waggonfabrik J.P. Goossens, Lochner & Co. Brand bei Aachen lieferte ab den 20er Jahren solche Spetialwagen in unterschiedlichen Bauformen. Mein Vorbild wurde 1925 an die Kohlenstaub GmbH Berlin W 30 geliefert.
Der Behälter hatte zur Beladung oben zwei Luken, die Entleerung erfolgte durch Druckluft, welche in den unteren Anschluß eingeblasen wurde. Die 3 Entleerungsöffnungen/Klappen befinden sich unten am Kessel.

Die Zeiten der DB oder DR scheint er nicht erlebt zu haben, zumindest gibt es dazu in der mir vorliegenden Literatur keine Angaben.

Eine Bauanleitung zu diesem Wagen gab es im Modelleisenbahner 6/87, genaue Zeichnungen und technische Angaben im Buch Güterwagen-Archiv 1 vom transpress-Verlag.

Nun ist der Wagen aus der Lackierei zurück und zusammen gesetzt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25539
index.php?page=Attachment&attachmentID=25540

Fehlen noch ein Teil der Bremsanlage und die Anschriften.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 20. Januar 2017, 16:39

Hallo,

heute kamen die Anschriften von Herrn Nothaft, die mussten natürlich gleich auf dem Wagen angebracht werden.
Als Vorlage hatte ich Herrn Nothaft ein Bild aus dem Modelleisenbahner geschickt, er hat die Anschriften gut hin bekommen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=25968

Morgen bekommt er noch etwas Mattlack aufgesprüht, danach werde ich ihn mit Betriebspuren versehen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 20. Januar 2017, 17:39

Hallo Roland,
das Fahrzeug ist gut getroffen und sauber gebaut.
So nebenbei ist Dein Beitrag heute der Produktivste.
Macht der Nothaft auch Decals für LKW-Beschriftung nach Vorlage?
Gruß
Husbert

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Freitag, 20. Januar 2017, 18:06

Hallo Husbert,

frage doch mal an. Er macht Dir sicher die Anschriften, wenn da kein Urheberschutz seitens einer Firma besteht.
Wenn das allerdings Werbeanschriften sind, welche gezeichnet werden müssen, da wirst Du paar Euros mehr hinlegen müssen. Er hat eine Zeichnerin, welche ihm die Vorlagen zeichnen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 21. Januar 2017, 19:02

Hallo,

da ich gerade so schön in Schwung bin, werden gleich noch die beiden Pola-G-Wagen der Verbandsbauart A2 (DB G10) verarbeitet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25995
Aus dem einen Wagen soll ein Kesselwagen für schwefelige Säure und aus dem anderen G-Wagen "Magdeburg" nach preußischen Blatt II d8 werden.

Mit dem zersägen des ersten Wagens wurde begonnen, es soll der Säurewagen werden.
Erst einmal das Mittelteil mit der Türöffnung heraus geschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25996
Dann in der Höhe auf 25mm reduziert, wobei die Stirnseiten die gleich Wölbung erhalten, wie sie der G-Wagen hatte.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25997
Nun die zwei Teile zusammen geklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=25998
Wird also ein kleiner platzsparender Wagen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 22. Januar 2017, 14:13

Hallo,

während die Klebestellen am Säurewagen abbinden, kam jetzt der zweite Wagen unter die Säge. Es soll ein G-Wagen "Magdeburg" werden, welcher etwas kleiner als der von Pola hergestellte A2/G10-Wagen ist.

Erst einmal werden alle nicht benötigten U-Profile vom Wagenkasten entfernt. Ich verwende dafür einen scharf angeschliffenen Uhrmacher-Schraubendreher. Die Bretterfugen werden dann mittels Reißnadel nachgeritzt und mit einer Dreikantfeile verputzt.
Die äußeren Felder der Seitenwände stimmen mit dem Pola-Vorbild überein, die zweiten und vorletzten Felder sind allerdings beim "Magdeburg nur 18mm lang. Also Wagen durchsägen....
index.php?page=Attachment&attachmentID=26010
... den Streifen heraus schneiden und dann wieder zusammen kleben.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26011
Der Bereich der mittleren Felder mit der Tür ist 4mm zu lang. Also wurde erst einmal der Steg oben über der Türöffnung heraus geschnitten und dann aus dem Fußboden ein 4mm breiter Streifen entfernt. Jetzt ist natürlich die Türöffnung 4mm zu schmal, also werden auf beiden Seiten der Türöffnung jeweils ein Streifen von 2mm abgesägt.
In der Höhe ist der "Magdeburg" knapp 5 mm niedriger als das Pola-Vorbild. Hier musste ich einen kleinen Kompromiss eingehen, denn wenn ich ihn oben um 5mm gekürzt hätte, wäre oben ein halbes Brett übrig geblieben. So wurde nur der oberste Rand bis zu den U-Profilen abgesägt (etwas über 3mm). Bei den Stirnseiten muss natürlich die Dachwölbung berücksichtigt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26012
Auf zwei Vierkantleisten kann dann der Wagenkasten am Boden wieder verklebt werden. Über den Türausschnitten werden die vorhar herausgesägten Stege wirde eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26013

Jetzt muss der Kleber trocknen, daher geht es erst einmal mit dem Säurewagen weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 22. Januar 2017, 14:25

Hallo Roland
Bist aber sehr fleißig,besonders gefällt Mir der Kohlenstaubwagen.
Gruß Dietmar

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Montag, 23. Januar 2017, 18:04

Hallo Dietmar,

was soll ich bei dem Wetter auch machen. Es ist kalt, liegt etwas Schnee und die Frau ist auf Arbeit. Also Wagen umbauen.

Nach dem verputzen der oberen Kanten des Säurewagengehäuses wird das gekürzte Dach des ursprünglich G-Wagens aufgeklebt. Ein kleiner Bleiblock wurde noch als Gewicht eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26026

Auf der Kreissäge werden die Langträger vom Pola-Fahrgestell abgesägt und danach das Fahrgestell auf einen Achsstand von 3,00m (66,6mm) gekürzt. Auch die alten Pufferträger werden abgeschnitten, so dass das Nichtbremserende eine Länge von Achsmitte gemessen von 34mm und das Bremserende eine Länge von 37mm erhalten. Die Aussparungen für die Kupplungen werden auch gleich mit ausgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26027

Passendes U-Profil für die Langträger habe ich gerade nicht da, also werden diese aus Polystyrolstreifen angefertigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26028

Für die Pufferträger wurde U-Profil 6x2mm von Evergreen verwendet. Die älteren Federpuffer stammen von einem der beiden geschlachteten G-Wagen und passen von der Form her recht gut an diesen Wagen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26029

Nun schon mal eine Probezusammenstellung des Wagens, damit mal eine Vorstellung über das Ergebnis des Umbaus vorhanden ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26030

Das Fahrgestell muss noch mit der Handbremsanlage komplettiert werden, was ich aber nicht extra beschreiben werde, da es schon bei früheren Umbauten in meinen Berichten beschrieben wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 08:45

Hallo,

weiter ging es am "Magdeburg".

Die rechten Luken in den Seitenwänden müssen verschlossen werden. Dazu wurde erst einmal ein passend großes Stück 1mm Polystyrol in den Vertiefung geklebt und dann passend zugeschnittene Bretter aus 0,3mm dickem Polystyrol aufgeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26055

Ebenfalls aus 0,3mm dickem Polystyrol entsatanden die Versteifungsbleche.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26056

An den Stirnseiten musste die obere Verblechung wieder hergestellt werden, was ebenfalls aus dem 0,3mm dickem Polystyrol erfolgte.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26057

Bei diesem Wagen befanden sich die Owalahalter auf dem Dach, dazu musste natürlich das Dach auch erklommen werden können. Aus 0,75mm dickem Polystyrol entstanden die Auftritte und deren Haltebleche wieder aus 0,3mm dickem Polystyrol. Dort kommen natürlich noch Niete hinein.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26058

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 27. Januar 2017, 14:09

Hallo,

heute ging es am Säurewagen weiter.

Am Fahrgestell wurde die Handbremsanlage vervollständigt und die Wagenkastenstützen angebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26105

Die Bremserbühne erhielt ihre Geländer (OSM) und das Bremserhaus (OSM). Die Owalahalter wurden wieder aus Draht und Vierkantpolystyrol gefertigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26106

Am Nichtbremserende befinden sich 2 Klappen, um die beiden im Inneren befindlichen Kessel zu befüllen und zu entleeren. Sie entstanden aus 0,5mm Polystyrol und Drahtstücken.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26107

Dann ging es ab in die Lackierei.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26108

index.php?page=Attachment&attachmentID=26109

Die Anschriftenfelder müssen noch schwarz abgesetzt werden, ansonsten kann er nun auf seine Beschriftung warten.

Noch etwas zum Vorbild.
Dieser Wagen wurde 1914 von der Firma Kunheim & Co. Rheinau b. Mannheim beschafft. Er diente dem Transport von wasserfreier, flüssiger schwefliger Säure. Dazu befanden sich im Inneren des Wagens 2 Kessel mit einem Gesamtfassungsvermögen von 11 m3. Ähnliche Wagen wurden auch von anderen Firmen beschafft.
Sein Achsstand betrug 3,00m. (Also ein kurzer Wagen für die beengten Platzverhältnisse des 0-Bahners :thumbup: )

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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