Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

121

Donnerstag, 18. Juni 2015, 13:09

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

der Wagenkasten wurde heute lackiert, vorher erhielten die beiden Stirnwandschiebetüren noch Griffe aus 0,5mm Draht. Danach konnte er sein Innenleben eingebaut bekommen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14030
So sah er ursprünglich aus. Die Abteiltrennwand war in der Mitte und die Toilette auf der Seite der Doppelsitzbänke.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14031
Nach dem Umbau befindet sich die Toilette jetzt auf der Seite der Einzelsitze und die Abteilwand wurde um ein Fenster versetzt, so dass ein kleineres Raucherabteil und ein größeres Nichtraucherabteil entstanden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ha-null (18.06.2015), Holsteiner (18.06.2015), Altenauer (18.06.2015), JACQUES TIMMERMANS (18.06.2015), oppt (18.06.2015), E94281 (18.06.2015), BTB0e+0 (18.06.2015), us train (19.06.2015), Robby (19.06.2015), Udom (19.06.2015), Knut2705 (19.06.2015), Pjotrek (19.06.2015), Wopi (19.06.2015), Baumbauer 007 (20.06.2015), Ben Malin (22.06.2015), pgb (23.06.2015), Locutus (06.07.2015), Olaf (12.07.2015), Tom (15.07.2015), Han_P (26.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

122

Freitag, 19. Juni 2015, 11:42

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

als Nächstes war das Dach zu überarbeiten. Bekanntlich ist das eines der Fahrzeugteile, welche dem Betrachter meist als erstes ins Auge fällt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14037
So sah es ursprünglich aus. Die Lüfter sind gleichmäßig übers Dach verteilt und das ganze Dach ist schön glatt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14038
Als erstes wurden die Lüfter entfernt und neue Bohrungen an den richtigen Stellen ins Dach eingebracht. Die alten Bohrungen wurden mit Revell-Spachtelmasse verschlossen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14039
An den Stirnseiten wurden 5mm von unten und 3mm zur Dachkante 0,6mm Bohrungen eingebracht und Drähtchen für die Owalahalter eingelötet. Die vorhandenen Bohrungen wurden wieder mit Revellspachtel verschlossen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14040
Da das Dach aus mehreren miteinander vernieteten Blechen besteht, wurden die überlappenden Bleche aus Selbstklebefolie auf das Dach geklebt. Die unterschiedlichen Maße und Lage der Bleche ist gut von der Zeichnung im Buch abnehmbar.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14041
3D-Decals von Nietreihen lieferten mir die Nieten, mit denen die Bleche vernietet waren.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14042
Da mein Wagen in der Epoche II laufen wird, erhielt das Dach die damals übliche Farbe Aluminiumgrau. Das Dach hat nur wenig Betriebsspuren erhalten, da der Wagen mit dem Baujahr 1930 und vorwiegend im Ellok-Einsatz stehend, noch nicht allzu verschmutzt sein dürfte.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14043
Vor dem Lackieren erhielten die Owalahalter noch kleine Haltebleche, mit denen sie am Dach befestigt wurden. Diese entstanden aus den Nietstreifen für Kesselwagen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (19. Juni 2015, 11:50)


Es haben sich bereits 31 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (19.06.2015), lok-schrauber (19.06.2015), Knut2705 (19.06.2015), jk_wk (19.06.2015), BahnMichel (19.06.2015), HüMo (19.06.2015), Kpt. Blaubaer (19.06.2015), Pjotrek (19.06.2015), JACQUES TIMMERMANS (19.06.2015), 1zu0 (19.06.2015), Wopi (19.06.2015), Holsteiner (19.06.2015), E94281 (19.06.2015), Udom (19.06.2015), Altenauer (19.06.2015), BTB0e+0 (20.06.2015), Theresa (20.06.2015), klaus.kl (20.06.2015), Baumbauer 007 (20.06.2015), oppt (20.06.2015), DRG (21.06.2015), Ben Malin (22.06.2015), pgb (23.06.2015), Meinhard (06.07.2015), diesel007 (07.07.2015), Tom (15.07.2015), Frank_HH (24.11.2015), Han_P (25.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

123

Samstag, 20. Juni 2015, 13:26

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

Jörg hatte mich darauf hingewiesen, dass einige der Schilder an den Wagen früher emailliert waren. Also habe ich mal den Versuch mit dem hier im Forum beschriebenen Verfahren mit UHU-Plus Schnellfest unternommen. Dazu habe ich die betreffenden Schilder (Decals) aus dem Bogen ausgeschnitten und mittels zweiseitgem Klebeband auf Holzstäbchen befestigt. Die Beschichtung ist meiner Ansicht nach gut geworden. Die weißen Papierkanten wurden dann noch mit passender Farbe gestrichen. (Künftig werde ich dass vor dem "Emaillieren" machen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14045

Dann mussten noch die Gattungsschilder angefertigt werden. Da es sich hier um einen Lokalbahnwagen handelt, musste es eine vierstellige Nummer sein. Und da mein bayrischer Wagen nach Grummhübel ausgeliehen wurde, erhielt er den Zusatz "Breslau" zur Gattungsnummer.
Die noch fehlenden Anschriften muss ich mir machen lassen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14046 index.php?page=Attachment&attachmentID=14047 index.php?page=Attachment&attachmentID=14048

Hier noch mal die Wirkung der emaillierten Schilder am Wagen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14049

Und zum Schluss die erste Probefahrt des Wagens in Grummhübel. Den Fahrgästen im Wagen zu urteilen, scheint er gut angenommen zu werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14050

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 32 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (20.06.2015), lok-schrauber (20.06.2015), HüMo (20.06.2015), mattes56 (20.06.2015), klaus.kl (20.06.2015), Wopi (20.06.2015), JACQUES TIMMERMANS (20.06.2015), E94281 (20.06.2015), Baumbauer 007 (20.06.2015), jk_wk (20.06.2015), Udom (20.06.2015), nullerjahnuic60 (20.06.2015), oppt (20.06.2015), BTB0e+0 (20.06.2015), Holsteiner (21.06.2015), ha-null (21.06.2015), Ben Malin (22.06.2015), pgb (23.06.2015), Meinhard (06.07.2015), Dieter Ackermann (06.07.2015), Altenauer (15.07.2015), us train (15.07.2015), Tom (15.07.2015), Knut2705 (24.07.2015), Haselbad (24.07.2015), Schienenstrang (24.07.2015), bvbharry47 (27.07.2015), heizer39 (14.10.2015), Han_P (25.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Robby

Oberlokführer

(186)

Beiträge: 635

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

124

Samstag, 20. Juni 2015, 13:32

Hallo

sehr sehr schön :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Dafreue ich mich schon auf die Beschriftung meiner Wagen :D

Der Personenwagen hat doch auf der einen Seite ein Klo. Fehlt da nicht auf dem Dach das Lüftungs- u. Abzugsrohr ?
Liege ich da richtig ? Oder ?

Gruß Robby

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (07.07.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

125

Samstag, 20. Juni 2015, 21:16

Der Personenwagen hat doch auf der einen Seite ein Klo. Fehlt da nicht auf dem Dach das Lüftungs- u. Abzugsrohr ?
Liege ich da richtig ? Oder ?

Hallo Robby,

Du liegst nicht richtig. Wozu ein Belüftungsrohr? Ist bei dem kurzen Abflussrohr nicht erforderlich, haben die meisten Wagen nicht. Wenn es duftet, kann man das Fenster ankippen.

Gruß
Roland

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (20.06.2015), BTB0e+0 (20.06.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

126

Sonntag, 5. Juli 2015, 23:24

Ein Dreißigtonner

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

der Gemeindevorstand von Grummhübel, bereits Besitzer eines Fäkalienwagens möchte sich einen weiteren Wagen beschaffen. Da im Riesengebirge sehr lange Winter herrschen, die DRG Kohle aber nur in OOt-Wagen anliefern will, wofür keine Entladevorrichtungen vorhanden sind, wurde eine Ausschreibung durchgeführt.
Den Zuschlag erhielt die Firma Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik Düsseldorf, welche einen dreiachsigen O-Wagen mit einer Ladefähigkeit von 30 Tonnen anbieten konnte.
Bestellt wurde die Ausführung mit Druckluftbremse und Bremserstand. Zwecks einfacher Wartung werden viele standardisierte Teile verwendet. So stammen die Teile das Fahrgestells von der bekannten Firma 0SM. Allerdings musste die Lagerung der Achsen verändert werden, um den Wagen auch mal an Bahngesellschaften ausleihen zu können, welche Lenzgleis mit dem R1-Radius verlegt haben.
Die erste und dritte Achse sind jeweils um 1mm und die mittlere Achse um 3 mm verschiebbar.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14350 index.php?page=Attachment&attachmentID=14351

Die jetzt im Fahrgestell vorhandenen Radsätze werden nach erfolgter Lieferung durch Scheibenradsätze ersetzt.

Näher Informationen zu Details des Wagens, sowie eine Zeichnung sind im Modelleisenbahner 9/87 zu finden, bzw. können bei mir abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lok-schrauber (05.07.2015), Zahn (06.07.2015), Knut2705 (06.07.2015), Meinhard (06.07.2015), Baumbauer 007 (06.07.2015), Husbert (06.07.2015), Kpt. Blaubaer (06.07.2015), JACQUES TIMMERMANS (06.07.2015), gabrinau (06.07.2015), Udom (06.07.2015), ha-null (06.07.2015), Holsteiner (06.07.2015), Pjotrek (06.07.2015), Dieter Ackermann (06.07.2015), BTB0e+0 (07.07.2015), Robby (07.07.2015), Altenauer (15.07.2015), us train (15.07.2015), Tom (15.07.2015), Han_P (25.11.2015), Wopi (29.11.2015), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

ha-null

Oberheizer

(79)

Beiträge: 379

Wohnort (erscheint in der Karte): Hamburg

  • Nachricht senden

127

Montag, 6. Juli 2015, 14:06

Achsenbeweglichkeit

Hallo Rollo,

da bin ich aber gespannt, was auf Dein schönes Fahrgestell sch..... schönes draufkommt. Die Auftragsbücher Deiner Lokomotiv- und Waggonbauanstalt scheinen ja rappelvoll zu sein.

Ich habe schon diverse OSM-Fahrgestelle auf diverse Achs- und Längenmaße gebracht, aber an einen 3-Achser habe ich mich nie rangetraut, obwohl es sehr schöne Vorbilder gab. Wie also hast Du die Kurvengängigkeit (Lenz R1) hergestellt? Durch Seitenverschiebbarkeit und/oder durch Lenkachsen? Kannst Du da bitte mal ins Detail gehen?

Danke und
Gruß
ha-null Jörg

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Zahn (06.07.2015), US-Werner (07.07.2015), BTB0e+0 (07.07.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

128

Montag, 6. Juli 2015, 21:06

Hallo Jörg,

ich habe die Fahrgestelle verwendet, welche ohne Zurüstung den fertig aufgerüsteten Fahrgestellen beiliegen. Von diesen Fahrgestellen bleiben meist große Teile übrig, wenn man die vollständigen Fahrgestelle mit deren Teilen verlängert hat.
Demzufolge fehlen natürlich die inneren Achsführungen und die Federn. Ich habe mir aus PED-Rohr von evergreen passende Buchsen hergestellt. Bei der ersten und dritten Achse habe ich diese so lang gemacht, dass die Radsätze 1mm seitenverschiebbar blieben. Der mittlere Radsatz brauchte eine größere Seitenverschiebbarkeit, dafür habe ich aus 2mm Silberstahl neue etwas längere Achsen angefertigt und die Buchsen entsprechend kürzer gemacht.

Wieviel Seitenverschiebarkeit benötigt wird, ergibt sich aus dem Achsstand des Wagens. Dreiachsige Güterwagen gab es mit zum Teil sehr langen Achsständen, wo dann das nur seitliche Verschieben der Achsen vielleicht nicht mehr funktionieren wird.
Mein Vorbild hat einen Gesamtachsstand von 5500mm (in 0 122mm), da funktioniert das, was ich gebaut habe, gut.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ha-null (06.07.2015), E94281 (06.07.2015), US-Werner (07.07.2015), ARMAND (07.07.2015), BTB0e+0 (07.07.2015), Haselbad (07.07.2015), Robby (07.07.2015), Udom (07.07.2015), V80 (07.07.2015), Altenauer (15.07.2015), Knut2705 (24.07.2015), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

129

Mittwoch, 15. Juli 2015, 13:19

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

auch beim 30-tonner musste es mal weiter gehen. Und da sich der Einsatz von Holz beim Bau des Kranschutzwagens als optisch beste Lösung ergeben hat, wird bei diesem Wagen ebenfalls Holz dort eingesetzt, wo es beim Vorbild war. Verwendung finden Buchestreifen 3mm x 0,7mm.

Angefangen wird mit der Bodenplatte. Diese entstand aus 1mm Polystyrol, in deren Mitte ein Stück Walzblei als Balast eingepasst wird. Auf die Bodenplatte wird an den Seiten und am Bremserende ein Streifen von 1mm x 2mm Polystyrol und am Nichtbremserende ein Streifen von 4mm x 1mm aufgeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14484
Innerhalb des aufgeklebten Rahmens wird noch 0,25mm dickes Polystyrol eingeklebt, damit die einzuklebenden 0,7mm dicken Bretter dann bündig mit dem Außenrahmen abschließen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14485

Die Seitenwände wurden aus 0,5mm dickem Polystyrol zugeschnitten und auf der Innenseite mit Bretterfugen versehen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14486
Auf der Außenseite wurde zweiseitiges Klebeband aufgebracht und auf dieses die Bretter geklebt. Hier muss genau gearbeitet werden, eine nachträgliche Korrektor ist kaum möglich.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14487
Ich habe die Bretter etwas länger vorgefertigt und dann nach dem Aufkleben erst gekürzt.
Am oberen Rand blieb ein Streifen von 1,5mm frei, welcher mit 0,5mm Polystyrol beklebt wurde. Auf die obere Kante wurde ebenfalls ein Polystyrolstreifen 2mm x 0,5mm aufgeklebt. Diese beiden Streifen stellen den an der Oberkante befindlichen Winkelstahl dar.
Aus Messingwinkel 1,5mm x 1,5mm werden die senkrechten Endprofile der Seitenwände hergestellt. An den Winkelprofilen am Nichtbremserende werden oben kleine Haken angearbeitet. In die Haken wird später die kippbare Stirnwand eingehangen.
Aus Doppel-T-Profilen 1,5mm x 1,5mm werden die seitlichen Versteifungen zugeschnitten und mit Sekundenkleber befestigt (beim Vorbild sind es U-Profile mit der Öffnung zur Seite, mein Betrug fällt also kaum auf). Die Diagonalversteifungen werden aus 0,25mm dickem Polystyrol zugeschnitten und ebenfalls mit Sekundenkleber aufgeklebt. Diese Diagonalversteifungen habe ich vor dem anbringen der diese kreuzenden Versteifungen aufgeklebt und dann die störenden Stücke mit dem Skalpell herausgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14488
Und mal zur Probe aufs Fahrgestell gestellt, da sieht es jetzt so aus.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14489

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (15. Juli 2015, 20:53)


Es haben sich bereits 27 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nuller Neckarquelle (15.07.2015), Altenauer (15.07.2015), us train (15.07.2015), Tom (15.07.2015), Holsteiner (15.07.2015), jk_wk (15.07.2015), Pjotrek (15.07.2015), lok-schrauber (15.07.2015), HüMo (15.07.2015), JACQUES TIMMERMANS (15.07.2015), Robby (15.07.2015), Martin Zeilinger (15.07.2015), E94281 (15.07.2015), klaus.kl (15.07.2015), Udom (15.07.2015), Ben Malin (15.07.2015), oppt (17.07.2015), ha-null (18.07.2015), Baumbauer 007 (22.07.2015), BTB0e+0 (24.07.2015), pgb (26.07.2015), ARMAND (14.10.2015), Han_P (26.11.2015), Wopi (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

130

Montag, 20. Juli 2015, 11:28

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

auch bei diesem Wagen gibt Baufortschritte zu vermelden.

Die Türen in den Seitenwänden erhielten ihre Verblechung, wobei die Diagonalstreben noch fehlen. Dafür muss ich mir erst einmal Winkelprofile 1x1mm anfertigen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14559

Dann sind noch die Stirnwände entstanden. Die feststehende Stirnwand hatte zwei Profile. Diesmal habe ich nach einem Besuch beim großen "C" die richtigen Profile verwendet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14560

Die klappbare Stirnwand am Nichtbremserende hat 4 U-Profile und zwei Winkelprofile an den Kanten. Oben sind an den Winkelprofilen noch die Bolzen, an denen diese Rückwand eingehangen ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14561 index.php?page=Attachment&attachmentID=14562

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (20.07.2015), Pjotrek (20.07.2015), JACQUES TIMMERMANS (20.07.2015), Pitt (20.07.2015), lok-schrauber (20.07.2015), ha-null (20.07.2015), Holsteiner (20.07.2015), Ben Malin (20.07.2015), Altenauer (20.07.2015), E94281 (20.07.2015), Udom (20.07.2015), jk_wk (20.07.2015), Baumbauer 007 (22.07.2015), Tom (23.07.2015), BTB0e+0 (24.07.2015), Knut2705 (24.07.2015), Haselbad (24.07.2015), pgb (26.07.2015), Han_P (25.11.2015), Wopi (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

131

Donnerstag, 23. Juli 2015, 21:30

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

heute fand im Rheinmetallwerk Düsseldorf die Vorabnahme des Dreiachsers statt. Aus Breslau waren Reichsbahnrat Schuch und aus Grummhübel der Chef der Stadtwerke Dr. Caspar angereist. Seitens der Rheinmetallwerke nahm der Werkstattleiter Waggonbau Herr Richter teil und erklärte den Gästen Details des Wagens.

So wurden für die Versteifungen der Türen Winkelprofile 1mm x 1mm aus Neusilberblech angefertigt. Das Bühnengeländer stammt von der Fa. 0SM und Aufstiege zur Bremserbühne sind umgebaute Aufstiege der kleinen preussischen Personenwagen von Pola. Der Holzbelag auf der Bremserbühne entstand aus den Stielen von Eisportionen. Diese sind 1mm dick und 5mm breit, und ließen sich sehr gut mit dem Skalpell schneiden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14625

Die Verriegelung der kippbaren Stirnwand entspricht dem Standard der DRG-Wagen und entstand aus Kupferdraht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14626

Die Owalahalter entstanden wie immer aus Polystyrol-Vierkantrohr und Draht. Die Bremskurbel war vor der Verarbeitung eine N-Kuppelstange (fehlt aber an keiner Lok, stammt aus der Ersatzteilkiste ;) ) und aus zwei N-Kurbelzapfen (einer stellt die Verbindung zwischen Bremskurbel und Spindel her).
index.php?page=Attachment&attachmentID=14627

Reichsbahnrat Schuch bemängelt die fehlenden Zettelkästen. Der Werkstattleiter Herr Richter wollte nun erst einmal die Zustimmung von Herrn Schuch zum von Dr. Caspar gewünschten Anbringungsort der Zettelkästen haben. Denn Dr. Caspar möchte diese nicht wie bei der DRG üblich im linken Feld, sondern im rechten letzten Feld haben.
Nach einigen leiser geführten Gesprächen zwischen Herrn Schuch und Dr. Caspar teilt dieser Herrn Richter mit, dass die Zettelkästen nun ins äußere rechte Feld kommen. Dr. Caspar hat aber auch noch einen Wunsch, er möchte dass die Schraubenköpfe an den Eckprofilen und den Türblechen sichtbar sind. Werkstattleiter Richter sichert ihm zu, dass sofort nach Anlieferung der 3D-Decals die Schraubenköpfe angebracht werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=14628

Dr. Caspar und Reichsbahnrat Schuch sind mit der Vorabnahme soweit zufrieden und verabschieden sich von Herrn Richter. Sicher werden die beiden Herren, bevor sie nach Schlesien zurück fahren, sich noch Düsseldorf ansehen und einen Trink auf den neuen Wagen nehmen.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 24 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (23.07.2015), Tom (23.07.2015), jk_wk (23.07.2015), JACQUES TIMMERMANS (23.07.2015), Pjotrek (23.07.2015), Ben Malin (23.07.2015), Dieter Ackermann (24.07.2015), Geiswanger (24.07.2015), lok-schrauber (24.07.2015), BTB0e+0 (24.07.2015), Knut2705 (24.07.2015), E94281 (24.07.2015), Baumbauer 007 (24.07.2015), Udom (24.07.2015), Haselbad (24.07.2015), Holsteiner (24.07.2015), Altenauer (24.07.2015), pgb (26.07.2015), ARMAND (14.10.2015), Han_P (25.11.2015), Wopi (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Robby

Oberlokführer

(186)

Beiträge: 635

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

132

Donnerstag, 23. Juli 2015, 21:58

Hallo Roland,

wie wird es mit der Beschriftung ? Ist da die Diagonalstrebe im weg ? Oder?

Gruß Robby

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (24.07.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

133

Donnerstag, 23. Juli 2015, 22:07

wie wird es mit der Beschriftung ? Ist da die Diagonalstrebe im weg ? Oder?

Robby,

lass dich überraschen! ;)

Gruß
Roland

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (24.07.2015), Robby (24.07.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

134

Montag, 27. Juli 2015, 08:08

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

danke für die vielen Grünen.

Die 3D-Decals kamen erstaunlich schnell an, obwohl ich mir diese aus Österreich schicken lassen musste. Wegen der Abstände der Bretter musste jeder Schraubenkopf (sind auf Decalbogen eigentlich Niete) einzeln aufgebracht werden, was natürlich eine Menge Zeit in Anspruch genommen hat. Und dann wollten einige nicht halten, die flogen beim Spritzen davon. Sie wurden dann ergänzt, dabei stellte ich fest, dass sie auf lackierten Flächen viel besser halten, als auf dem nackten Polystyrol bzw. Messing.
Die Zettelkästen und Anschriftenfelder waren noch vorhanden und konnten schon angebracht werden, die restlichen Anschriften müssen bestellt werden. (Damit warten nun 3 Wagen auf ihre Anschriften, da lohnt die Bestellung auch.)

Lackiert sieht er nun so aus:
index.php?page=Attachment&attachmentID=14677

index.php?page=Attachment&attachmentID=14678

index.php?page=Attachment&attachmentID=14679

Etwas habe ich dabei auch gelernt, 0,5mm Poystyrol ist nicht das beste Trägermaterial für solch hohe Bordwände. Beim Anfassen des Wagens muss man schon recht vorsichtig sein, dass man die Bordwände nicht zusammen drückt, besser wäre als Trägermaterial 0,5mm Alublech gewesen. Aber das weiß man hinterher, wenn man etwas gebaut hat. :( Ich werde ihm noch eine Ladung Kohle spendieren, dann ist diese Gefahr gebannt, allerdings sieht man dann den schönen Holzboden nicht mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 32 registrierte Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

us train (27.07.2015), jk_wk (27.07.2015), Knut2705 (27.07.2015), Haselbad (27.07.2015), HüMo (27.07.2015), JACQUES TIMMERMANS (27.07.2015), US-Werner (27.07.2015), bvbharry47 (27.07.2015), V80 (27.07.2015), Robby (27.07.2015), lok-schrauber (27.07.2015), E69 (27.07.2015), Baumbauer 007 (27.07.2015), Dieter Ackermann (27.07.2015), Altenauer (27.07.2015), Udom (27.07.2015), BahnMichel (27.07.2015), Holsteiner (27.07.2015), George M (27.07.2015), Ben Malin (27.07.2015), E94281 (27.07.2015), Pjotrek (27.07.2015), pgb (28.07.2015), Olli (14.10.2015), ARMAND (14.10.2015), ha-null (17.10.2015), BTB0e+0 (19.10.2015), Han_P (25.11.2015), Wopi (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

135

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 15:05

Ein richtiger Bierwagen

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

das erste Ladegut einer deutschen Eisenbahn waren 2 Fässer Bier, welche zur Eröffnungsfahrt der ersten deutschen Bahnlinie von Nürnberg nach Fürth transportiert wurden.

Also, sollte auch auf der Moba kein Bierwagen fehlen. Das einfachste wäre nun, einen G10 oder G20 Wagen umzulackieren und zu beschriften. Das wäre dann aber kein richtiger Bierwagen.
Bierwagen sind stark isolierte Wagen, welche mit Kühl- und Heizeinrichtung versehen sind. Diese Wagen wurden von den Brauereien beschafft und bei den Staatsbahnen als Privatwagen eingestellt. Größtenteils waren diese Wagen Sonderkonstruktionen, erst bei der DB wurden Anfang der 60er Jahre ein Standardwagen aus den Kühlwagen entwickelt (Rivarossi-Modell).
Die meisten Bierwagen hatten das Sprengwerk zwischen den Doppelwänden, waren Aussen also glatt. Einige wenige Wagen hatten aussenliegendes Sprengwerk, so unter anderem der Wagen "Breslau 534 518" der Landskron-Brauerei Görlitz. Dieser Wagen entsprach den Abmessungen der G20-Wagen.

Da ich 2 Bausätze dieses Wagens von Rai-Mo günstig erwerben konnte, wird nun einer dieser Wagen der o.g. Bierwagen.

Als erstes müssen die Jalousien ausgesägt und mit Polystyrol verschlossen werden. Über die am rechten Wagenende tieferliegende Ladeluge werden 2 passende Brettchen aus 0,25mm dickem Polystyrol geklebt. Über der Tür wird das fehlende Brett mit 0,25mm dickem Polystyrol ergänzt. Die Türöffnung wird ebenfalls mit Polystyrol verschlossen. Die Löcher für die Dachraster sind mit Spachtel zu verschließen, ebenso die Aussparungen für die Türschienen an der Unterkante des Wagenkastens.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15818
Rechts und links der Türen befinden sich Winkeleisen, beim Rai-Mo-Wagenkasten jedoch nur Flacheisen. Also werden Streifen aus 0,5mm Polystyrolstreifen an diese Flacheisen angeklebt, so das daraus Winkeleisen werden.
Die noch fehlenden Bretterfugen im Bereich der verschlossenen Jalousien und Rastlöcher wurden mit der Reißnadel eingeritzt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15819
Danach können die Türen komplettiert werden. Die Rahmen entstanden aus 0,5mm x 0,8mm Polystyrolstreifen, die Scharniere aus 0,3mm Polystyrolstückchen und 1mm Rundmaterial, sowie die Verschlüsse aus Draht und Polystyrolstückchen. Die Niete sind 3D-Decal, welche ich allerdings samt Trägerpapier mittels Plastkleber aufgeklebt habe.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15821

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 33 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (14.10.2015), moba-tom (14.10.2015), Bahnheiner (14.10.2015), jk_wk (14.10.2015), US-Werner (14.10.2015), HüMo (14.10.2015), Robby (14.10.2015), ARMAND (14.10.2015), heizer39 (14.10.2015), Meinhard (14.10.2015), Baumbauer 007 (14.10.2015), Geiswanger (14.10.2015), gabrinau (14.10.2015), lok-schrauber (14.10.2015), AFG (14.10.2015), Udom (14.10.2015), E94281 (14.10.2015), Pjotrek (14.10.2015), Ben Malin (14.10.2015), pgb (15.10.2015), nullowaer (15.10.2015), Altenauer (16.10.2015), Tom (16.10.2015), us train (16.10.2015), 1zu0 (16.10.2015), Holsteiner (16.10.2015), ha-null (17.10.2015), BTB0e+0 (19.10.2015), Dieter Ackermann (23.11.2015), Han_P (25.11.2015), Wopi (29.11.2015), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

136

Freitag, 16. Oktober 2015, 12:26

hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

erst einmal danke für die lobenden Worte.

Weiter ging der Bau mit der "Ertüchtigung" des Pola-Fahrgestells. Es erhielt natürlich wieder neue maßstäbliche Langträger und neue Pufferträger. Die Pufferträger brauchte ich diesmal nicht anzufertigen, sondern konnte welche von OSM verwenden, welche bei vorherigen Bastelarbeiten übrig blieben.
Spitzengelagerte Metall-Radsätze habe ich noch in einem alten Pola-Fahrgestell gefunden. Zu diesen Radsätzen sind kleine Messinglager, welche einfach in die vorhandenen Achsbohrungen eingepresst werden müssen. Mit diesen Radsätzen läuft der Wagen sehr leicht. Gibt es diese Radsätze noch?

Als nächstes erfolgte die Bestückung des Nichtbremserendes des Wagens. Die oberen Griffe entstanden aus Draht, deren Halterungen aus kurzen Stücken Nietband. Die seitlichen Griffe sind Kleinserienteile. Die Tritte über den Puffern entstanden aus 1mm Poystyrol, deren Halterungen wiederum aus dem Nietband.
Der Wagen hatte 2 Bremsschläuche am Pufferträger, welche sich sehr nahe an den Puffern befanden. Diese Teile sind wiederum aus einer Kleinserie.
Die unteren Messingaufstiege sind zum anlöten vorgesehen, was an einem Plastpufferträger allerdings nicht möglich ist. Einfach nur ankleben wollte ich sie nicht, also wurden kleine Bohrungen eingebracht und Drähtchen eingelötet. In Bohrungen im Pufferträger konnten die Aufstiege dann mit den Drahtstiften eingeklebt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15827

Eine Heizleitung mit Heizanschluss besaß dieser Wagen nicht. Er wurde daher vermutlich mit Preßkohle beheizt, was sicher mit Rücksicht auf den Einsatz in mit Ellok bespannten Zügen in Schlesien zurück zu führen ist. Bierwagen mit Heizleitung erforderten eine Dampflok, waren also nicht freizügig einsetzbar. Weiterhin mussten sie eine Verbindung zur Dampflok haben, also in Güterzügen hinter der Lok eingestellt werden. Wagen mit Preßkohleheizung konnten an beliebiger Stelle im Zug laufen und waren daher auch für den Betrieb mit Ellok geeignet.
Da bei diesem Wagen keine seperaten Türen für die Preßkohleheizung aussen sichtbar sind, vermute ich, dass die Preßkohleeinsätze durch die Türen in den Wagen gebracht wurden. Ebenso wird mit den Eisstangen für die Kühlung verfahren worden sein, da es am Wagen auch keine Bühnen bzw. Dachaufstiege gibt.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Der Teufel (16.10.2015), HüMo (16.10.2015), Tom (16.10.2015), us train (16.10.2015), Udom (16.10.2015), Ben Malin (16.10.2015), Robby (16.10.2015), nullowaer (16.10.2015), Zahn (16.10.2015), 1zu0 (16.10.2015), Knut2705 (16.10.2015), Holsteiner (16.10.2015), Baumbauer 007 (16.10.2015), gabrinau (16.10.2015), ledier52 (16.10.2015), Martin Zeilinger (16.10.2015), pgb (17.10.2015), ha-null (17.10.2015), E94281 (17.10.2015), BTB0e+0 (19.10.2015), Han_P (25.11.2015), Meinhard (26.11.2015), Wopi (29.11.2015), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

137

Montag, 23. November 2015, 21:41

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

lange ist hier nichts mehr passiert, jetzt soll es aber weiter gehen.

Der Bierwagen hat seine Bremsanlage bekommen und der Wagenkasten wurde gespritzt.
Aus Messingprofilen wurden die Geländer und die Trittbretthalter angefertigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=16462

index.php?page=Attachment&attachmentID=16463

Das Dach liegt nur provisorisch auf dem Wagenkasten, dieses muss sich auch noch einer Überarbeitung unterziehen. Die noch fehlenden Trittbretter werden aus Holz hergestellt.

Dann hat sich noch ein gemeinsam mit Robby begonnener "Stuttgart" ins RAW eingeschlichen. Da Robby diesen Wagen mit Bremserhaus haben wollte, musste das gekaufte Gehäuse an der Bremserseite angepasst werden. Es wurden die stirnseitigen Rungen samt Halter entfernt, denn an dieser Stirnseite wird die Ladung durch das hinter dem Bremserhaus befindliche Geländer abgefangen.
Das Fahrgestell entstand aus den bei Schnellenkamp erhältlichen 0SM-Fahrgestellen. Mit 7,00m Achsstand hat er schon eine gewaltige Länge, da bleibt nicht viel übrig von den beiden Fahrgestellen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=16464
Das Bremserhaus ist ebenfalls von 0SM. Um es anzubringen wurde das Mittelteil des äußeren Geländers vorsichtig herausgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=16465
Das zwischen den Achsen befindliche Sprengwerk wurde aus Messingdraht und -profilen hergestellt. Bei diesem 1928 gebauten Wagen war es recht flach ausgebildet. Aufnahmetaschen für die Rungen hatte er nicht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=16466

Beim "Stuttgart" fehlen jetzt lediglich noch die Owalahalter, von denen er nur 2 Stück hatte. Nach dem Lackieren erhält er noch einen neuen gedruckten Wagenboden.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 27 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lok-schrauber (23.11.2015), HüMo (23.11.2015), Baumbauer 007 (23.11.2015), JACQUES TIMMERMANS (23.11.2015), Onlystressless (23.11.2015), Robby (23.11.2015), klaus.kl (23.11.2015), Ben Malin (23.11.2015), Geiswanger (23.11.2015), oppt (23.11.2015), 1zu0 (23.11.2015), Dieter Ackermann (23.11.2015), BTB0e+0 (23.11.2015), pgb (24.11.2015), Schlußscheibe (24.11.2015), Husbert (24.11.2015), koefschrauber (24.11.2015), DVst HK (24.11.2015), Altenauer (24.11.2015), Holsteiner (24.11.2015), Udom (24.11.2015), Han_P (25.11.2015), Meinhard (26.11.2015), Wopi (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

138

Donnerstag, 26. November 2015, 12:44

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

die Arbeiten am Bierwagen wurden heute abgeschlossen. Das Dach wurde glatt geschliffen und mittels Farbe ein Lage eines Papiertaschentuches aufgeklebt, so dass die Struktur eines mit Leinewand beschichteten Daches entsteht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=16616
index.php?page=Attachment&attachmentID=16617
index.php?page=Attachment&attachmentID=16618

Die Anschriften lasse ich mir herstellen, die Bierwerbeanschrift muss ich wohl selbst anfertigen. Mal sehen, ob das gelingt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 21 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (26.11.2015), Dieter Ackermann (26.11.2015), BahnMichel (26.11.2015), ledier52 (26.11.2015), Meinhard (26.11.2015), Han_P (26.11.2015), Baumbauer 007 (26.11.2015), Altenauer (26.11.2015), Holsteiner (26.11.2015), Robby (26.11.2015), 1zu0 (26.11.2015), pgb (26.11.2015), BTB0e+0 (26.11.2015), Geiswanger (27.11.2015), Pjotrek (27.11.2015), Ben Malin (28.11.2015), Wopi (29.11.2015), Udom (29.11.2015), gabrinau (20.03.2016), Otto (23.12.2016), 98 1125 (25.04.2017)

der noergler

Lokomotivbetriebsinspektor

(241)

Beiträge: 907

Wohnort (erscheint in der Karte): 66583 Spiesen

Beruf: Mountain worker im Ruhestand

  • Nachricht senden

139

Donnerstag, 26. November 2015, 13:49

Hallo Roland

für die Beschriftung kann ich Dir diesen Beitrag

Bierwagenbeschriftung

wärmstens empfehlen !

Gruß
Jürgen
wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (26.11.2015), Robby (26.11.2015), Regelspur (26.11.2015), Rollo (26.11.2015), BTB0e+0 (26.11.2015), Udom (29.11.2015)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 032)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 275

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

140

Donnerstag, 26. November 2015, 22:36

Hallo Jürgen,

Deine Idee fand ich schon gut, als Du sie vorgestellt hast. Das Problem ist nur, dass heute die Flaschenetiketten ganz anders aussehen, als damals in der Epoche II an den Wagen. Habe schon im Internet gesucht und eine fast passende Vorlage gefunden. Mal sehen, ob ich daraus etwas machen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (26.11.2015), Altenauer (27.11.2015)