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Hannah_outdoor

Rangiermeister

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  • »Hannah_outdoor« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 11. August 2018, 11:27

OSM-Fahrwerk kleben - womit?

Moin ihr Lieben,

neulich erwarb ich ein OSM-Fahrgestell von Herrn Schnellenkamp, zunächst um meine Strecken zu testen. Jetzt möchte ich meinen ersten Güterwagen selber bauen.

Mit den LENZ-Kulissen begann ich und klebte sie mit UHU-Plast spezial ein. Leider hält diese Verbindung nicht wirklich. Mit welchem Kleber muss ich arbeiten?

Hoffe auf euren geschätzten Rat und grüße aus dem feuchten Hohen Norden

Hannah

Ole

Rangiermeister

(27)

Beiträge: 289

Wohnort (erscheint in der Karte): Schladen

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2

Samstag, 11. August 2018, 12:14

Hallo,

Sekundenkleber, aber mit einem Plastikkleber wie Faller Expert sollte es auch klappen.

Gruß
Olaf

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Hannah_outdoor (12.08.2018)

tokiner

Oberfahrdienstleiter

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3

Samstag, 11. August 2018, 13:10

Hallo Hannah,

tu Dir bitte etwas Gutes und nehme für solche Verklebungen einen 2Komponenten-Kleber auf Epoxydharz-Basis.
Kunststoffe sind in dieser Hinsicht nicht einfach, sprich den richtigen Kleber dafür zu finden.

Wenn Du z. B. UHU Plus schnellfest nimmst, machst Du nix verkehrt und bist für alle möglichen Klebefälle gerüstet.
Damit kannst Du fast alle Materialen sicher und gut verbinden,.

Immer daran denken, die Klebestellen mit Schmirgelpapier o. ä. aufzurauhen !


Berichte mal, ob Du mit dem Tipp erfolgreich warst (falls Du ihn umsetzt).

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Hannah_outdoor (12.08.2018)

Zahn

Lokomotivbetriebsinspektor

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4

Samstag, 11. August 2018, 15:45

Moin miteinander.

Die neuen (OSM)-Fahrwerke von Schnellenkamp sind aus Polystyrol.
Lösemittelhaltiger Kleber (oder z. B. Dichlormethan) ist hinreichend für eine "Verschweißung".

Ich hatte dies anläßlich einer Fehl-Etikettierung auf der Webseite einmal geklärt.

Hier der Link:
Material der neuen OSM-Fahrwerke

Gruß, Matthias

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ha-null

Oberheizer

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5

Samstag, 11. August 2018, 16:54

alte und neue OSM-Fahrwerke

Hallo OSM-Fahrwerksbastler,

es gibt zum einen die von Schnellenkamp neu gefertigten "OSM"-Fahrgestelle. Dazu hat Matthias (Zahn) alles gesagt.

Die anderen, alten, von OSM gefertigten Fahrgestelle sind aus einem anderen Kunststoff. Ich habe zum "Verschweißen" reichlich Azeton verwendet. Nitroverdünnung soll auch funktionieren. Aber Vorsicht: Nur bei guter Raumbelüftung verwenden!
Gruß
ha-null Jörg

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6

Samstag, 11. August 2018, 17:12

Hallo,

ich habe auch ältere OSM-Fahrwerke gut mit Kunststoffkleber kleben können. Die Verklebungen sind sehr stabil und halten immer noch.
Ich verwende sehr gerne Ethylacetat (= Essigesther) weil es mit einem kleinen Pinsel sehr fein dosierbar ist und sehr schnell verdunstet. Aceton funktioniert aber genau so gut. Man kann die Teile auch zusammenfügen und dann das Ethylacetat in die Klebefuge geben. Dadurch dass es so dünnflüssig ist, wird es durch die Kapillarkräfte in den Spalt gezogen und man kann somit sehr sauber und schnell arbeiten. Das ist ein Vorteil ggü. Zweikomponentenkleber, den ich für diesen Fall (d.h. wenn sich der verwendete Kunststoff anlösen lässt) nicht für nötig erachte.
Vor der Verwendung von Dichlormethan (= Methylenchlorid) möchte ich wegen seines krebserzeugenden Potentials warnen!
Dichlormethan hat in Privathaushalten nichts zu suchen!
Zumal es bessere Alternativen gibt.


Fröhliches Basteln
Stefan

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Peter II

Fahrgast

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7

Samstag, 11. August 2018, 20:12

Hallo Hannah.

ich empfehle Ruderer 530. Der klebt sogar die problematischen LGB-Kunststoffe. Essigester etc. lassen den Kunststoff nach längerer Zeit verspröden und leicht brüchig werden.

HP 1

Peter II

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8

Samstag, 11. August 2018, 23:11

Hallo Peter,

das kann ich so nicht stehen lassen!
Es kann ja sei, dass der Kunststoff mit der Zeit versprödet. Das liegt dann aber nicht an dem Ethylacetat, das ist nämlich nach kurzer Zeit aus der Klebestelle heraus diffundiert. Das ist ja das "Geheimnis" des kalt verschweissens.
Der von dir empfohlene Klebstoff von Ruderer enthält übrigens sowohl Aceton als auch Ethylacetat - weil sie eben Mittel der Wahl sind.

Fröhliches Kleben noch...
Stefan

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Rollo

Bahngeneraldirektor

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9

Sonntag, 12. August 2018, 23:43

Hallo,
ich hatte mir dieses Jahr ein 0SM-Fahrgestell bei Schnelli gekauft, diese ließ sich nicht mit Plastkleber kleben! Weder mit dem Kleber von Faller noch mit dem von Uhu.

Ich habe dann mittels Sekundenkleber Verstärkungsprofile aus Messing an von der Seite nicht sichtbaren Stellen die Klebestellen verstärkt.
In der Vergangenheit habe ich diese Fahrgestelle immer mit Polystyrolkleber geklebt und es hat gehalten.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Hannah_outdoor

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10

Montag, 13. August 2018, 06:47

OSM-Fahrwerk kleben - womit?

Moin ihr Lieben,

mit UHU Plastikkleber geht es, aber es dauert gefühlte Ewigkeiten bis die Klebestellen ausgehärtet sind. Das Fixieren der Teile macht Umstände. X(

Wenn das Plastik mit 600-er-Schleifpapier gründlich aufgeraut wird, verbindet UHU Hart Messing, Kunststoff und Karton dauerhaft und zuverlässig. Da ich, des Outdoor-Einsatzes wegen, zum Schluss Alles mit Klarlack versiegele sitzen die Teile im Ergebnis "bombenfest". Diese Vorgehensweise funktioniert auch im Wagenbau.

Bei neuen Wagenbauprojekten werde ich die Fahrgestelle aus Messingprofil fertigen, Anbauteile (Schnellenkamp) löten oder verschrauben.

Meine Aversion gegen Kunsstoff, siehe andere Beiträge, verstärkte sich weiter. :thumbdown:

Vielen Dank für eure Unterstützung und klebrige Grüße aus dem Hohen Norden

Hannah

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Udom (13.08.2018)

11

Montag, 13. August 2018, 10:59

Hallo,
der verwendete Thermokunststoff lässt sich mit den herkömmlichen Mitteln nicht anlösen. Darum kann alles was PVC verbindet nicht verwendet werden. Ich verwende 3 Varianten für Klebungen untereinander und verschiedene Materialien dafür:
1. Aceton, das ist eher eine Verschweissung, man muss schnell sein, Aceton verfliegt sehr schnell und sollte nur mit Atemmaske verarbeitet werden
Da die Dämpfe die Atemwege angreifen unbedingt gut belüften und Atemschutz tragen. Aceton eignet sich auch sehr gut um Metallteile bei schief gegangenen Verklebungen wieder zu lösen und von Sekundenkleber zu befreien.

2. Ein guter 2-Komponentenkleber aus dem Schiffsmodellbau, wird zähhart bis knochenhart je nach Mischung Harz/Härter, lässt sich länger verarbeiten.
Abbindezeit je nach verwendetem Kleber 5 bis 20min, die Verbidnung hält sehr gut und verbindet auch unterschiedlichste Materialien sicher und dauerhaft.

3. Ein hochwertiger Sekundenkleber alà Bergswerk, bestens geeignet für kleinere Klebestellen. Ich bevorzuge ein Gel, da es sich besser dosieren lässt.
Gruss, Dirk

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Zahn

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12

Montag, 13. August 2018, 13:11

Moin miteinander, hallo Dirk (Fritze).

Dirk, Du schriebst:
> der verwendete Thermokunststoff lässt sich mit den herkömmlichen Mitteln nicht anlösen.
> Darum kann alles was PVC verbindet nicht verwendet werden.

Was hat denn jetzt hier PVC (Polyvinylchlorid) zu tun?

Der hier verwendete und diskutierte thermoplastische Kunststoff ist aus der Gruppe der Polystyrole (PS).
PVC-Kleber ist da naturgemäß ungeeignet.

Allerdings musste ich - unabhängig von den OSM-Fahrgestellen - feststellen, dass nicht jeder "herkömmliche Plastikkleber" (für Polystyrol) gleich potent ist. Offenbar führt der weitgehende Verzicht auf gesundheitsschädliche Stoffe in den Klebern zu schlechterem Lösungsverhalten.
Auch die Einstellung des Klebers, wieviel Füllung möglich ist, d.h. wieviel PS-Anteil im Kleber selbst enthalten ist, führt zu unterschiedlichen Klebeergebnissen.

Aus diesen Erfahrungen und aus der Tatsache, dass in meinem Lebensalter die Risikoerhöhung eher marginal scheint, habe ich mich entschieden, "mit was Ordentlichem" zu kleben...
:-)

Jedenfalls nicht mit UHU Hart:
Dieser Kleber ist besonders für Holz und Balsaholz gedacht. Ggf. auch für die (notgedrungene) Verbindung von Kunststoff oder Metall mit jenem Balsaholz.
Er ist nicht für Verbindungen von Polystyrol untereinander gedacht.

Verwendet aber ruhig weiter UHU Hart, ich habe mich schon bei mehreren günstig erworbenen Bastler-Bausätzen sehr darüber gefreut, da ich die Modelle beschädigungsfrei wieder in ihre Einzelteile zerlegen konnte.

Liebe Grüße, Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Zahn« (14. August 2018, 12:29) aus folgendem Grund: Orthografie


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Udom (13.08.2018)

werkzeugmacher

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13

Montag, 13. August 2018, 13:29

Hallo,

wer hat denn UHU Hart vorgeschlagen?

Gruß

Christoph
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Zahn

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14

Montag, 13. August 2018, 13:34

Hannah.

Sie schrieb in [10]
>Wenn das Plastik mit 600-er-Schleifpapier gründlich aufgeraut wird, verbindet UHU Hart Messing, Kunststoff und Karton [...]

werkzeugmacher

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15

Montag, 13. August 2018, 15:29

Hab ich doch tatsächlich übersehen.

Gruß

Christoph
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