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41

Donnerstag, 22. August 2013, 18:19

Eisenbahnstiftung ein MUSS

Hallo zusammen,

noch ein Nachtrag. Ich packe es hier hinein und nicht unter Link, da es hier um die 64 295 geht.

Wem es noch nicht bekannt ist: Es gibt eine Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt .

Mit derzeit über 12.000 Bildern insgesamt und aktuell 86 Fotos der Baureihe 64 gibt es viel zu schauen. Die Leckerlies sind die Farbfotos der 64 295 in Eslarn und Umgebung von 1973. Dazu rechts oben einfach 64 bei BR eintragen und fertig.

Unter anderem zeigt sich die Lok mit roten Rangierstangen!

Viel Spaß beim Stöbern.

Carsten
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42

Freitag, 23. August 2013, 19:11

Rauchkammertür supern

Hallo zusammen,

heute ging es an die Rauchkammertür. Hoya hat es bereits vorgemacht, da wollte ich nicht nachstehen, obwohl ich Bauchschmerzen wegen der bleibenden Spuren vom Schaben hatte.

Also ran ans Werk. Das alte Schild ist nur mittig stramm gesteckt.

Das angegossene Kabel wurde mit einem Cuttermesser vorsichtig abgeschabt, anschließend mit 1000er Schleifpapier, Q-Tipp zum Polieren und rußschwarzen Pigmenten wieder nachgedunkelt. Anschließend mit 0,3 mm Draht von ASOA verbunden und das neue geätzte Schild mit Ruderer L300 aufgeklebt.

Siehe Fotos. Da die Lok nachher noch eine dezente Alterung erfahren wird, denke ich mal, dass man davon nicht mehr sehen wird. Die Bilder zeigen jetzt eh schon mehr, als ich selbst mit den Augen sehen kann.

Viele Grüße Carsten
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43

Samstag, 31. August 2013, 19:02

Rauchkammersattel der 64 295

Hallo zusammen,

gestern und heute bin ich ein Stück weiter gekommen.

Hier mal ein Originalfoto der 64 295:



Man beachte rechts die schwarze Fläche mitsamt der Platte, dem Deckel der dort zu sehen ist. Außerdem sieht der geneigte Betrachter hinten ein rotes Rohr schräg herauskommend.

Hier meine Lösung:




Oder von weiter vorne:



Gut, bei mir wird das Rohr nicht ganz so geknickt, aber ist auch gesünder.

Geöffnet als Klappe wollte ich das ganze nicht darstellen, denn da das Bauteil geschlossen ist, würde man das Loch und die darin sichtbaren Rohre vermissen.

Gruß Carsten
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44

Samstag, 31. August 2013, 19:40

Neue genietete Wassertanks

Hier jetzt mal zu den Wassertanks.

Dass ich diese von der Fa. Lenz gebraucht bekommen hatte, hatte ich an anderer Stelle bereits erzählt. Jetzt galt es diese zu verbauen.

Eines vorweg: Hier sollte man schon aufpassen, um nichts abzubrechen oder zu beschädigen!

Also ran ans Werk.

Um die Wasserkästen lösen zu können, müssen je zwei Schrauben von oben gelöst werden. Diese sitzen zwischen Wasserkasten und Kessel. Daher muss der Kessel zwingend vorher entfernt werden.

Bei meiner Lok war es zudem so, dass sich die vorderen Schrauben nicht komplett rausdrehen ließen, da sie an den Rahmen des Lautsprechers stießen. Diesen bekommt man wiederrum nur gelöst, wenn man die 4 Schrauben der Platine löst und diese absolut senkrecht im Lot nach oben zieht! Gerade deshalb, weil rechts eine große schwarze Steckbrücke lauert, die über lange Beine mit der unteren Platine verbunden ist, die neben dem Lautsprecher ihr Schattendasein fristet. Auch darauf achten, dasss man möglichst die Platine nicht berührt und keine Spannung überträgt.




Beim Aufsetzen später, sprich Zusammebau des Ganzen darauf achten, dass alle Pins dieser Brücke auch ohne Verkantung in der oberen Platine einrasten. Nichts mit Gewalt!


Am rechten Wasserkasten mal folgendes gezeigt:



Schön sieht man hier die Steckverbindungen der Rohrleitungen sowie die 2 Schwalbenschwanzführungen.

Diese Schwalbenschwanzführungen sind hier und auf der anderen Seite das Problem. Während die beiden Steckverbindungen für die Rohre nicht verklebt sind und damit vorsichtig herausgelöst werden konnte,
sitzen diese Schwalbenschwanzführungen so fest, dass sie entweder geklebt sind oder durch die Verkeilung nicht mehr herauskommen. Groß ist die Gefahr vor allem an der vorderen Bühne, beim starken Reißen
sofort das Bauteil der Front mit zu schrotten. :!: :!: :!:

Nicht umsonst haben die gebrauchten Wasserkästen von Lenz Reste dieser Schwalbenschwänze in den Nuten. :whistling:

Während ich die Reste der abgebrochenen Stifte aus den zugesandten Teilen ausbohren konnte, waren die Schwalbenschwanzführungen nicht mit Erfolg zu reinigen. Daher wurden auf der rechten Seite die beiden Führungen
an der Bühne und an der Verrohrung gekappt. Für die Bühne vorne habe ich anschließend ein Messingblech genietet und als Verbindung zwischen Tank und Bühne genutzt. Der hintere Schwalbenschwanz gibt den Trittbrettern und Rohren halt.
Hier kann ein Tropfen Sekundenkleber unsichtbar Wunder wirken.

Auf der Heizerseite konnte ich die vordere Schwalbenschwanzführung nutzen. Hinten am Trittbrett das gleiche. Fa. Lenz ist da im Vorteil, denn die haben das Stück Bühne eher noch auf Lager und können das ganze Stück austauschen.

Hier mal die Bauteile der Heizerseite:



Vorsichtig dabei, nicht dass sich die Drähte oder dünnen Kunststoffe verbiegen oder abbrechen.

Deshalb immer nur ein Seite den Tank abbauen und erst den neuen installieren, bevor man auf die andere Seite wechselt. :!: Zu groß ist die Gefahr trotz Lokliege etwas abzubrechen. :!:

Das alles in Ruhe und schon ist es jetzt eine richtige 64 295 mit geschweißten Wasserkästen. Wer es genau mag, kann noch 2 Farbflecken von Ausbesserungsarbeiten auf der Lokführerseite anbringen. ;)

Den fertigen Zustand seht ihr bereits auf dem ersten Bild.

Danke fürs Lesen

Carsten
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45

Samstag, 31. August 2013, 19:45

Trittleitern auf der Bühne

Nicht, dass ich schon fertig wäre. :D

Die beiden Tritte auf der Bühne hatten es auch noch nötig. Herr Petau bietet auch hier das Passende mit Lötschablone.

Hier mal ein Vorher-Nachher:



Nach dem Versäubern, Reinigen und Lackieren sieht es dann so aus:



Für mich machen vor allem die verschiedenen Tritte am Kessel, Bühne und Rangiertritte den Unterschied aus.

Edith sagt: Es sei noch angemerkt, dass die 64 295 nur einen Tritt hat. Es gibt aber auch Vorbilder mit zwei Tritten. Auch diese Leitern gibt es bei Petau.

Aber urteilt selbst.

Gruß Carsten
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46

Samstag, 31. August 2013, 19:47

Hallo Carsten,

ich habe da heute nichts rotes am Kessel gesehen und ich war verdammt nah dran.

Gruss,
Ralf

47

Samstag, 31. August 2013, 19:52

Ralf, welches Rotes am Kessel meinst du? Das Rohr aus dem Kesselsattel?

Wenn Du das meinst, ist es auch bei der 289 grauschwarz und ebenfalls diagonal. Schau dir das überbelichtete Frontfoto an, wo du die zwei Rohre im Kesselsattel siehst. Davor läuft das Rohr nach unten. Aber eben nicht verdeckt mit einem Deckel. Den hat man bei der 295 davor gebaut.

Gruß Carsten
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RWinkler

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48

Samstag, 31. August 2013, 19:57

Carsten,

ich meinte eher die Handräder am Kessel.

Ralf

49

Sonntag, 1. September 2013, 10:35

Carsten,

ich meinte eher die Handräder am Kessel.

Ralf

Hallo Ralf,

du hast recht. Die Ventilhandräder am Kessel sind wie eigentlich bei allen Dampfloks zur Einsatzzeit schwarz. Rote findet man eher nur bei museal aufgearbeiteten Loks. Aus diesem Grund habe ich meine Handräder auch wieder geschwärzt.

Auch in diesem Punkt hat die Recherche was gebracht.

Gruß Carsten
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50

Sonntag, 8. September 2013, 12:49

Wasserstandsanzeiger

Hallo zusammen,

es geht nur langsam voran, aber immerhin.

Die neuen geschweißten Wassertanks sollen noch ein paar Verfeinerungen erfahren.

Das fängt bei der Wasserstandsanzeige an, die die 64 295 hat.

Aber Obacht! Anscheinend variiert die Lage der Wasserstandsanzeige von Ordnungsnummer zu Ordnungsnummer :!:

Während 64 295 diese Pegelanzeige aus Lokführersicht VOR dem Deckel hat und damit für den Lokführer auch besser zu sehen ist, hat z.B. die 64 289 diese Pegelanzeige HINTER der Deckel weiter weg.

Jetzt kann man die Kirche natürlich im Dorf lassen, aber man kann halt auch versuchen, es genauer zu nehmen. Letztlich helfen wieder nur Vorbildfotos.

Ein 1,1 mm Loch und drin ist die Anzeige von Bauer Modellbau. Evtl. noch rückseitig ein wenig verjüngen.

Den Messingdraht, den ihr da seht ist übrigens der Vorgeschmack auf den Nachbau der Tankdeckelverriegelung, die per Stange vom Führerstand aus möglich ist. Aber dazu später mehr.
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51

Sonntag, 8. September 2013, 13:52

Danke Ralf,

ich antworte mal öffentlich, da es ja noch andere interessieren könnte.

Ja, stimmt. Die Pegelanzeige steht um 180 Grad verdreht auf den Fotos. Ist aber noch nicht geklebt. Wird also auf den nächsten Fotos geändert sein.

Gruß und Danke

Carsten
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52

Freitag, 20. September 2013, 15:28

Wasserstandsanzeiger fertig.

Hallo zusammen,

hier mal der aktuelle Wasserstand im wahrsten Sinne des Wortes.

Nachdem Ralf letztes Mal die falsche Lage des Peilstabes angemerkt hatte, ist sie nun gedreht, eingeklebt und lackiert. Da aber das Gußteil eine Dicke von über 0,8 mm an der langen Skala aufwies, habe ich diese mit Feile auf ca. 0,4 mm verjüngt. Macht jetzt einen deutlich schlankeren Eindruck.

Außerdem erhielt die Dampfpfeife das senkrechte Röhrchen aus 0,3 mm schwarzen Draht.

Bis dann

Carsten
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53

Freitag, 20. September 2013, 17:19

Hallo Carsten,

wirklich toll, was du mittlerweile aus deiner 64er gemacht hast - gut recherchiert und klasse umgesetzt! :thumbup:

Wie hast du denn den Wasserstandsanzeiger auf der Seite lackiert, die dem Lokführer zugewandt ist? Vielleicht kannst du ja davon auch nochmal ein Bild einstellen. Ich denke so ein Teil werde ich mir auch noch besorgen...

Gruß, Dirk.

54

Freitag, 20. September 2013, 18:51

Stichwort Ablaufstutzen Rauchkammer

Hallo Dirk,

danke. Freut mich, wenn dir meine Bauberichte gefallen. Ja, die 64 295 wird immer besser.


Ehrlich gesagt ist die andere Seite genauso schwarz und auch ohne Skala. Aber das verliert sich eh vor dem Auge aus der Entfernung. Das ganze Teil als solches fällt aber natürlich sehr wohl auf.

Anbei nochmal das Vorbildfoto mit der Dampfpfeife.

Nun mal zum Thema Ablaufstutzen von der Rauchkammer.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Ralf (RWinkler) und Dieter (Schienenstrang) sowie knapp 200 eigene Fotos von der 64 415 in Beekbergen habe ich mittlerweile von der 64 289, 344, 295 und 415 zusammen über 600 Fotos. Zudem
von diversen anderen Ordnungsnummern zusammen gut 1.300 Fotos von den Bubiköpfen.

Danke nochmal an Ralf und Dieter für deren Hilfe, Fahrten und geopferte Zeit, die Fotos zu machen!

Ich erzähle das deshalb, weil es sehr interessant sein kann, zu sehen, dass das Bauteil bei der einen Lok teils bei der nächsten überhaupt nicht mehr zu finden ist oder komplett anders verrohrt wurde. Sich da eine bestimmte Loknummer herauszupicken bringt einem so manche Überraschung, mit der man nicht gerechnet hat.

Was den nun thematisierten Ablaufstutzen angeht, sind die Unterschiede noch nicht gewaltig. Teils mit angesetztem Rohrstück wie bei der 64 415, teils kurz gehalten wie bei meiner 64 295.

Wer genau das Modell mit dem Vorbild vergleicht, sieht dass durch das kurze Rohr frontal nicht viel außer der Kette zu sehen ist. Ein Foto von der Seite reiche ich später nochmal nach. Das Messinggussteil stammt übrigens von Schnellenkamp.


Mehr gleich.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geiswanger« (20. September 2013, 20:29) aus folgendem Grund: Die doofe Rechtschreibung.


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55

Freitag, 20. September 2013, 19:23

Der Kessel wurde auf dem Rücken auf ein weiches Geschirrtuch gelegt, um keine Rohrleitungen etc. in Mitleidenschaft zu ziehen.

Dann mit dem Proxxon ein 1,2 mm Loch mittig rein und mit Ruderer eingeklebt.

Erstmal nur schwarz lackiert. Wer es altern oder noch genauer möchte, könnte noch ein mittelgrau für die Kette benutzen.

Dann nochmal ein Nachtrag zum Kesselsattellager.

Das war auf bisherigen Fotos nie ganz hundertprozentig eindeutig. Ralf war dann so nett und hat für Klarheit gesorgt. Ich hatte das vorher schon nach Annahme gebaut, lag damit zwar richtig, aber die Biegung des Rohres ist ein wenig anders.



Warum weiß der Geier, aber bei der 64 295 hat man das Druckluftrohr für die Bremse durch den Sattel gezogen und das Loch am Sattel nur mit einem Blech verschlossen. Also keine Klappe, wie dies andere 64er tragen und auch Bernd (Hoya) seine durchaus vorbildgerecht umgesetzt hat.

Einzig ich habe das 0,1 mm Blech nicht mit einer Nut versehen, sondern nur ein Loch reingebohrt. Mit Nut ist natürlich cleverer, da man dann das Blech beim Vorbild abnehmen kann, ohne das Rohr demontieren zu müssen. Diese kleine Ungenauigkeit sei mir verziehen. :rolleyes:

Auf dem zweiten Bild sieht man dann im Rahmen, dass das von oben kommende Rohr mittels Y-Stück geteil wird und an beide Seiten der Pufferbohle geleitet wird.

Wer unter das angedeutete Y-Stück ein gerade verlegtes Rohr sieht, der erkennt das Rohr der Dampfheizkupplung. :whistling: Das liegt hier ganz anders als bei der 64 415. Dort liegt es außen unterhalb der Speisepumpe, wie das letzte Foto beweist.
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Mittwoch, 25. September 2013, 18:13

Der Öler an der Pufferbohle

Hallo zusammen,

Neues vom Öler, nicht vom Hexer. :-))

Während die Firma Lenz den Öler für die Kupplung am Tender teilweise nachbaute, fehlt dieser vorne an der Pufferbohle komplett.

Also von Bauer Modellbau Öler bestellt, ein Messingblech zurecht gebogen, den Öler darauf gelötet. Dann unten an der Mutter für die Röhrchenimitation ein 0,3 mm Loch mit Handkölbchen gebohrt. Ebenso direkt über der Befestigungsplatte des Kupplung und dann alles mit Sekundenkleber befestigt.

Wieder ein Detail mehr.

Wobei das schon ein ziemliches Gefriemel ist.

Für den hinteren Öler am Tender fehlt nur das Loch in der Pufferbohle und ein Kabel vom Öler zu diesem Loch. Aber das muss variabel sein wie hier am besten aus Draht, den man dann lose in die Schmierbohrung über der Kupplung einstecken kann. Denn das Tendergehäuse muss ja abnehmbar bleiben.


Bis dann

Carsten
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Hoya

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57

Donnerstag, 26. September 2013, 00:34

Öler

Hallo Carsten,

wieder ein Detail mehr ! Gut gemacht! (und schneller) :thumbup:

Grüsse
Bernd

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Geiswanger (26.09.2013)

58

Donnerstag, 26. September 2013, 19:31

Schlabberrohr Injektor

Hallo zusammen,

heute die nächste Bastelei.

Jetzt wird geschlabbert.

Der Injektor verfügt über ein Rohr, welches bis in den Fahrwerksbereich auf der Heizerseite geführt wird. Wenn dort was rauskommt, dann eher Wasser, wenn das Ventil undicht ist auch schon mal Dampf. So auf wenigen Fotos belegt.

Das erste Foto zeigt das Rohr in voller Pracht an der 64 415 in Beekbergen. Ist aber identisch mit der 64 295.

Das zweite Foto von Ralf zeigt, wie die Leitung hinter dem Kessel nach rechts oben geführt wird.

Sodann seht ihr den Draht grob gebogen. Ich nahm 1 mm Messingdraht, der ziemlich maßstäblich ist. Der auf dem Bild rechte Schenkel muss aber noch gekürzt werden, wie die Fotos im eingebauten Zustand zeigen.

Geklebt habe ich das ganze mit Ruderer-Kleber sowohl den Winkel, der unter der Bodenplatte anliegt als auch punktuell an dem roten Tritt außen. Sicherlich ist es von Vorteil, wenn der rote Tritt als Plastikteil mit Sekundenkleber fixiert ist, um dem Rohr den nötigen Halt zu geben.

Aber auch dieses Rohr gehört eben zur 64er wie ich finde.

Außerdem habe ich heute eine Anregung von Null-Problemo an der 64er umgesetzt. Wenn man Licht als Front-, Rück-, Kabinen- oder Rangierlicht einschaltet, startet automatisch der Turbogenerator.

Viel Spaß Carsten
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59

Samstag, 28. September 2013, 17:48

Weblink aktualisiert

Hallo zusammen,

da ich schon nach einer aufbereiteten Zusammenfassung gefragt worden bin, habe ich heute nach längerer Zeit mal vieles zur der Optimierung in Reinform auf meiner eigenen Webseite gepostet.

Dort wäre es auch ausdruckbar.

Viel Spaß beim Lesen.

Viele Grüße Carsten
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60

Mittwoch, 6. November 2013, 21:20

Hallo zusammen,

wie bei Bernd (Hoya) gibt es auch bei mir kleine Fortschritte.

Heute mal ein Foto von der Rückseite.

Hier trägt die Lok nun bereits die neue Beschilderung von Petau sowohl an der Seite als auch hinten. Das Gattungsschild gibt es bei der 64 295 nicht. Weder auf einem Foto von 1939, noch 1972/73. Soweit als Hinweis für andere. Bernd hat das vorbildgerecht bei der 219 umgesetzt. Denn die besaß eines.

Zudem wurden die neuen Leitern von Petau nun vorbildgerecht ab Umlaufhöhe unten rot lackiert. Es gab einige Loks, die zweifarbige Leitern hatten.

Skeptisch bin ich momentan, was das Kabel zum oberen Spitzenlicht angeht. Es ist zwar wie an der Front nur angegossen, aber da sich dort schlecht arbeiten läßt und auch noch senkrechte Nieten dazwischen liegen, nehme ich davon erst einmal Abschied.

Was man hier aus der Perspektive nicht sehen kann, ist das neue Gestra-Abschlammventil und der Fahrplanhalter auf dem Führerstand. Die Bilder reiche ich noch nach.

Weitere Arbeiten stehen noch an. Die Zeit ist halt ein knappes Gut.

Bis dann

Carsten
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