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fredduck

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Freitag, 9. März 2018, 21:48

abschließende Arbeiten ...

Hallo zusammen,

die Überschrift lässt vermuten, dass es sich nun auf das Ende der Arbeiten zu bewegt. Die vorliegende Bauanleitung formuliert es wie folgt:

"Nachdem jetzt alle Baugruppen vormontiert sind sollte die Lok probeweise komplett zusammengebaut werden, Pufferbohlen erst mal nur aufstecken. Ich empfehle Puffer und Kupplungen in die Pufferbohlen einzubauen damit auch wirklich alles dran ist.

Auch die Fenster sollten in die Öffnungen hineingesetzt werden (natürlich ohne zu kleben) um sicherzustellen dass nicht irgendwo noch ein Grat stehen geblieben ist.

Beim Einbau der Antriebseinheit darauf achten dass kein Rad das Rahmenblech berührt. Eine erste Probefahrt ist jetzt auch sinnvoll. Evtl. notwendige Korrekturen können jetzt vorgenommen werden. Der Einbau der Beleuchtung wird erst nach der Farbgebung durchgeführt. Alle zur Kabelführung notwendigen Bohrungen sind vorhanden.

Wenn alles passt wird die Lok zum Sandstrahlen und Lackieren wieder zerlegt.

Nach erfolgter Lackierung und Beschriftung (siehe nächstes Kapitel) erfolgt die Endmontage. Die Fenster sollten vor dem Anbringen der Beschriftung in
das Führerhaus eingesetzt werden.
Kupplungen und Puffer an die Pufferbohlen montieren, Pufferbohlen mit 2 K – Kleber mit dem Fahrwerk verbinden. Auf mittigen und geraden Sitz achten.

Antriebseinheit mit 2 Schrauben M2 x 4 anschrauben, Kabel von Stromabnehmern und Motor durch die entsprechenden Löcher der Bodenplatte durchführen.

Die Kabel der beiden unteren vorderen Lampen durch die seitlichen Löcher im Rahmen zunächst nach innen führen und dann durch das 2. Loch im Deckblech nach oben ziehen. Jetzt können die Batteriekästen angeschraubt werden, dabei auf korrekte Lage der Ausfräsungen achten.

Die Kabel der drei hinteren Lampen an der Führerhaus – Rückwand so verlegen dass diese durch die beiden Löcher im Boden durchgezogen werden können. Damit die Glühbirnchen nicht immer wieder aus den Lampenöffnungen fallen können diese mit einem Tropfen Kleber fixiert werden. Anschließend den Werkzeugkasten mit den vorbereiteten Schlitzen über die Kabel setzen und diesen mittig ankleben. Vor dem Aufschrauben des Führerhauses die 6 Kabel durch die beiden Löcher im Fahrwerk ziehen, dann das Führerhaus mit Schraube M2 x 4 festschrauben.

Die Kabel der hinteren Lampen werden auf einem Lötstützpunkt an der Unterseite zusammengeführt, so dass jetzt nur noch 2 Kabel gemeinsam mit den 2 Kabeln der hinteren Stromabnehmer durch das hintere Loch im Deckblech sowie durch die beiden vorderen Löcher im Führerhaus unter die Motorhaube geführt werden.

Nun kann der Führerstand eingebaut werden.

Die Kabel der vorderen Beleuchtung werden innerhalb der Motorhaube auf einem weiteren Lötstützpunkt zusammengeführt. Hierauf wird auch später das Kabel der dritten vorderen Lampe aufgelötet.

Da die Mikro – Glühbirnen mit [font='&quot']max. 1,5 V betrieben werden dürfen muss ein Beleuchtungsbaustein (z. B. bei Spur-0-Bw, H. Kurzawa erhältlich) angeschlossen werden.[/font][font='&quot']

Geeignete Decoder mit „SUSI – Schnittstelle“ gibt es z. B. von Lenz, Uhlenbrock oder ESU. Soll die Lok mit Sound ausgerüstet werden muss außerdem ein Lautsprecher eingebaut werden. Dieser passt genau unter das mittlere Lüftergitter der Motorhaube, evtl. den von innen eingelöteten Draht etwas abfeilen.

Der Lautsprecher muss flächig auf dem Blech aufliegen, sonst kann es zu einem „akustischen Kurzschluss“ kommen. Mit doppelseitigem Klebeband oder 2K – Kleber befestigen.

Das Soundmodul wird mittels „SUSI – Schnittstelle“ am Decoder angeschlossen und die beiden grünen Kabel am Lautsprecher angelötet. Unter der Motorhaube ist ausreichend Platz für Decoder und Soundmodul.

Wenn alles angeschlossen ist und funktioniert kann die Motorhaube angeschraubt werden.
In das Führerhaus die Türen einschieben und das Dach aufschrauben.

Zu guter letzt die Lampenscheiben vorsichtig einsetzen und mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber fixieren.

[/font]


Für die darauffolgenden Lackierarbeiten empfiehlt Herr Weihe:



A) Farbgebung und Beschriftung

"Vor dem Lackieren sollten alle Metallteile sandgestrahlt werden. Außerdem empfehle ich zunächst alle Baugruppen mit Haftgrund zu grundieren. Die Farbhaftung wird durch eine Grundierung deutlich verbessert.

Lackierung in rot, Betriebs – Nr. 333 120 - 4 siehe Webseite von Herrn Weihe

Fahrwerk komplett: schwarz RAL 9005
Lampen vorne unten: rot RAL 3004
Trittbretter und Trittstufen, Lampenringe: silber RAL 9006
Handgriffe an Bremsschläuchen: rot RAL 3002

Führerhaus innen, Werkzeugkasten: grau RAL 7032
Führerhausfußboden: schwarz RAL 9005
Führerhaus außen: rot RAL 3004
Lampenringe, Scheibenwischer: silber RAL 9006

Dach Oberseite: silber RAL 9006
Dach Unterseite, Regenrinne seitlich: rot RAL 3004

Türen innen: grau RAL 7032
Türen außen: rot RAL 3004
Türgriffe: silber RAL 9006

Führerstand komplett: grau RAL 7023
Handräder, Hebel, Griffe: schwarz RAL 9005
Instrumente: weiß RAL 9002



Motorhaube komplett: rot RAL 3004
Lampenring: silber RAL 9006

Fabrikschild: schwarz RAL 9005, anschl. Schrift blank schleifen
Räder Außenseite: schwarz RAL 9005

Der umlaufende graue Zierstreifen ist im Beschriftungssatz enthalten und wird aufgerieben. Die Höhe ergibt sich durch die waagerechte Mitte des Lüfterrades, d. h. Mitte Zierstreifen = Mitte Lüfterrad.
Im Bereich der Kühlerlamellen empfehle ich den Streifen zu unterbrechen und das fehlende Stück mit dem Pinsel zu lackieren (grau RAL 7032).
Position der Anschriften sowie des Fabrikschildes siehe Fotos.



Lackierung in ozeanblau - beige, Betriebs – Nr. 333 131 – 1 siehe Webseite von Herrn Weihe

Fahrwerk komplett: graubraun RAL 8019
Lampen vorne unten, Griffstangen: elfenbein RAL 1014
Trittbretter und Trittstufen, Lampenringe: silber RAL 9006
Handgriffe an Bremsschläuchen: rot RAL 3002

Führerhaus innen, Werkzeugkasten: grau RAL 7032
Führerhausfußboden: schwarz RAL 9005
Führerhaus außen: ozeanblau RAL 5020 / elfenbein RAL 1014
Griffstangen Tür: elfenbein RAL 1014
Lampenringe, Scheibenwischer: silber RAL 9006

Dach Oberseite: silber RAL 9006
Dach Unterseite, Regenrinne seitlich: ozeanblau RAL 5020

Türen innen: grau RAL 7032
Türen außen: ozeanblau RAL 5020
Türgriffe: silber RAL 9006

Führerstand komplett:
grau RAL 7023
Handräder, Hebel, Griffe: schwarz RAL 9005
Instrumente: weiß RAL 9002

Motorhaube: ozeanblau RAL 5020 / elfenbein RAL 1014
Leitungen links: elfenbein RAL 1014
Schutzgitter f. Lüfterrad: ozeanblau RAL 5020
Lampenring: silber RAL 9006

Fabrikschild:
schwarz RAL 9005, anschl. Schrift blank schleifen
Räder Außenseite: graubraun RAL 8019

Der beige Zierstreifen ist im Beschriftungssatz enthalten und wird aufgerieben. Die beige Fläche an der Führerhaus – Rückseite sowie am Kühlervorbau muss abgeklebt und lackiert werden.
Die Farbtrennungen sind aus der beiliegenden Skizze ersichtlich. Position der Anschriften sowie des Fabrikschildes siehe Fotos.
(Anm.: Liegen dem Bausatz bei)


Ja, so weit könnte ich nun auch schon sein, wenn ... ja, wenn ich mich nicht so an dem Vorbild orientieren würde. Genauer genommen an den Loknummern, die für mich in der Umsetzung in Frage kommen. Hatte ich vor einigen Wochen angenommen, ich könnte den Änderungen am Ende des Berichtes einen Platz geben, ist es mittlerweile so, dass ich diese eher vorstellen werde. Auch um denen, die vielleicht noch einen Bausatz schublatiert haben, ein Paar Anregungen an den einzelnen Stellen geben zu können. Keine Bange - sie nicht alle von mir Ich hatte in der vergangenen Zeit die Möglichkeit zum Austausch mit jemanden, der sich einige (sehr gute!!) Ideen zu seinem Modell gemacht und umgesetzt hatte. Dank an dieser Stelle dorthin!!!!!

Zunächst folgen noch einige Vorbildinformationen, anhand derer bereits das-ein-oder-andere sichtbar wird


Herzliche Grüße
Andreas


Nächster Beitrag - Vorbildinfos

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (9. März 2018, 23:08)


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Freitag, 9. März 2018, 23:07

Vorbildinformationen und Bilder

Hallo,

zunächst ein paar allgemeine Informationen zur BR 331 und 332. Diese stammen aus der DV 937/319 III "Bedienungsanweisung für die Kleinlokomotive Köf III Baureihen 331 und 332 - gülig vom 1. Oktober 1959 an / Ausgabe 1972" (Sollte noch jemand entsprechende Ausgaben der Baureihen 333 und 335 haben, so bin sehr daran interessiert!!).
















Gruss
Andreas

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Samstag, 10. März 2018, 13:17

Hallo,

vielen Dank für die erhaltenen Rückmeldungen!!

Den Hinweis zur Bauanleitung "abschließende Arbeiten", den Sekundenkleber zum einsetzen der Lampengläser durch Klarlack zu ersetzen, gebe ich hier mit gern weiter. In der weiteren Montagebeschreibung findet er zu einem späteren Zeitpunkt noch mal Beachtung.


Es folgen zunächst Bilder die den Gebauer Bausätzen bei der Auslieferung bei lagen. Es sind eingescannte Papierbilder, daher ist die Qualität entsprechend.
Sie zeigen die BR 332-270-0, die 1968 als Köf 11 274 an die DB ausgeliefert wurde.
























Einige Bilder der BR 332 012-4 DB - ausgeliefert 1963 an die DB als Köf 11 012









































































































Warum nun all diese vielen Detailbilder?
Erst auf ihnen konnte ich erkennen was mir an-der-ein-und-anderen Stelle an Detaillierung fehlt. Das "gefährliche" an solchen Bildern ist dann auch, dass sich immer noch weitere "Baustellen" an einem Modell finden ;-) Doch gemäß dem Motto: "Nicht´s muss- aber alles kann" obliegt es jedem Schaffenden selber was er machen möchte ... .
Was bei mir dabei an manchen Stelle heraus kommt (und sicher noch kommen wird ... ) zeigen die nächsten Folgen.
Wer zur Detilierung etwas zu ergänzen hat, ist herzlichst eingeladen dies zu zeigen!! Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich schon mal an durchbrochene Trittstufen und Seitentritte gemacht hat?

Auch private (Detail-) Aufnahmen der Baureihen 333 und 335 (mit Lüfter) werden noch gesucht.

Herzliche Grüße
Andreas





Eine Bitte habe ich:
Um diese Beschreibung nicht unnötig aufzublähen, bitte ich Euch / Sie, nur sachliche Information /Rückmeldungen zum Bausatz - von denen andere,die ihn auch noch bauen werden, profitieren können. Dies am besten mit Bildern. Sie „sagen“ mehr als „1000 Worte“. Nutzt ansonsten bitte die roten Punkte oder PNs.
Zum Ende der kompletten Baubeschreibung bleibt alle Zeit der Welt für das was unbedingt geschrieben werden "muss".

Danke für Euer Verständnis und Rücksichtnahme!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (10. März 2018, 13:25)


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Samstag, 10. März 2018, 23:07

Änderungen - Teil 1

Hallo,

zunächst eine Übersicht der derzeitigen Änderungen gegenüber dem Original Bausatz:



• die Köf 11 erhält vorn statt der Gebauer DB Laternen entsprechende aus dem Programm von Herrn Petau (gefallen mir persönlich besser – nur die Frage zum passenden Reflexglas ist noch nicht geklärt- link zu den Laternen wird nach gesetzt)
• Köf 11 erhält eine Leiter an der Motorhaube
• die Fahrpulte werden zur besseren Lackierung zum anschrauben umgebaut

• Griffstangehalterungen an der Vorderseite des Führerhauses
• die Luftleitungen auf der linken Fahrzeugseite werden entsprechend den Originalen geändert
Hinweise entsprechend der jeweiligen Ausführungen

• die „Märklin-Schraube“ im Makrofon auf dem Dach entfällt – neue Dach /Gehäuse Verbindung
• das Führerhaus erhält für die hinteren Lampen eine Steckverbindung

• „Motorhaubenhalterung“ und Führung
• elektrische Verbindung für die einzelne Lampe der Motorhaube
• Lautsprecherhalterung
...



Neue Laternen für die Köf 11

Zunächst die Lampen von hinten an den drei Stellen, die die Schraubverbindungen darstellen, anbohren um diese später wieder dort platzieren zu können. Danach die Lampe von hinten mit einem 5 mm Bohrer aufbohren. Das nimmt schon mal eine ganze Menge an Material weg. Anschließend die Halterungen auf in ein Stück Trägermaterial aus Messing auflöten. Damit läßt es sich nun wieder gut in den Schraubstock einspannen. Mit einem entsprechenden Fräser vorsichtig die Reste der Lampe abtragen.
Nun kann die DB Laterne aus dem Petau Programm aufgelötet werden. Die Bohröffnung in der Halterung hinten noch mit einem 5 x 1mm Blechstück zu löten. Solch ein Stück kann z.B. von einem 5mm Rundmaterial abgesägt, aufgeötet und plan gefeilt werden - oder auf einer Drehbank abstechen.

Meine Laternen bohre ich mit einem Fräser noch zusätzlich auf und fertige einen separaten Einsatz an. Dieser dient mir später zur besseren trennscharfen Lackierung weiss: Einsatz /schwarz: Lampengehäuse











Köf 11 erhält eine Leiter an der linken Motorhaubenseite

Für meine Köf 11 habe ich mir als Vorbild für mein Modell, die DB Lok Köf 11 001 (ab 1968 BR 332 701-2) ausgewählt. Sie hatte - ebenso wie Köf 10 001 und 2 an der linken Motorhaubenseite – eine Leiter montiert. Bei der Köf 10 003 war an dieser Stell nur noch eine Trittstufe. Alle weiteren Loks besaßen wohl an dieser Stelle eine weitere Motorhaubentür wie sie auch am Modellbauteil eingeätzt ist.

Zur Nachbildung der Leiter stieß ich auf den Artikel aus dem Schnellenkamp Programm
Dieser wurde den Begebenheiten entsprehend angepaßt.
Alternativ wäre vermutlich auch die Leiter aus dem Bauer Programm zu verwenden gewesen

Der angeätze Türrahmen und an dieser Stelle ist mit "Flüssigem Metall" zu gespachtelt worden. Hinter die Öffnung für den Türgrif lötete ich ein Stückblech und der Rest ist auch gespachelt worden.





Abschraubbare Führerstandstische

Zunächst hatte ich mich dafür zu entschieden die Tische direkt auf den Rahmen zu löten – s. oben.
Je länger ich mir vor Augen geführt habe was dies beim späteren lackieren für einen Arbeitsaufwand nach sich ziehen wird umso mehr habe ich nach einer Alternative gesucht. Die in der Bauanleitung beschriebene Idee mittels Klebung schied aus. Damit blieb nur noch schrauben übrig … .

Daher sieht meine Umsetzung wie folgt aus:
• Ein Stück U-Profil aus der Restekiste wird längenmäßig angepasst. 2 Muttern an den Enden aufgelötet – zuvor die Stellen aufbohren. Das Stück anschließend von hinten an die „Tür-Wand“ löten. Das Tischgestell an seinem Platz ausrichten, durch die Muttern am FH-Boden zwei Markierungen setzen und diese aufbohren. Nun kann das Gestell von unten angeschraubt werden.








Ende Änderungen Teil 1


Gruss
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (13. März 2018, 20:30)


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Dienstag, 13. März 2018, 14:51

Änderungen - Teil 2

Griffstangehalterungen an der Vorderseite des Führerhauses


Hallo,

die Halterungen der Griffstangen, die auf beiden Seiten vom Trittbrett in die FH Wand gehen, lassen sich mit einfachen Mitteln aus der Restekiste herstellen. Kleines Stück Messing mit drei Löchern und 2 Drahtstiften.





Luftleitungen auf der linken Fahrzeugseite werden entsprechend den Originalen geändert


Die Luftleitungen auf der in Fahrrichtung linken Seite, sind bei einigen Ausführungen unterschiedlich ausgeführt. Die 8 Vorserienloks ( Köf 10 001 + 3, Köf 11 001, Köf 11 003 + 4 sowie Köf 11 002 + 5 ) hatten das Bauteil, dass dem Bausatz beiliegt





nicht angebaut.


Erst ab Köf 11 006 taucht es an der Baureihe auf. Die Einbausituation ist auf den vorher eingestellten Vorbildfotos gut zu erkennen.

Kurios an dem Bausatzteil ist, dass es eine Ausführung darstellt, die erst später an den Köf´s im Zusammenhang mit dem neuen Lüfter (wie sie von Herrn Weihe angeboten wurden), Verwendung findet. Hierzu passt wiederum die Ausführung der Haube des Vorbaus. Sie besitzt linksseitig 2 Löcher.

In der Bauanleitung heißt es dazu – Beitrag 16 „Baugruppe Motorhaube - 1. Teil“: … Auf der linken Seite die Leitung 1 (26) und Leitung 2 (27) jeweils gemeinsam mit einer Mutter (28 ) in den entsprechenden Löchern der Motorhaube anlöten. Den Abstand der Leitungen von der Motorhaube vorher empirisch ermitteln. …
Dies gilt einzig für die Version mit Lüfterrad (ab BR 333 102 ff) sowie nur in Verbindung mit den neuen festangebauten Lampen statt der alten DB Laternen.




Es ist zu beobachten, dass dies bereits früher an verschiedenen Modellloks mit „altem Kühler“ so gebaut worden ist. An diesen Loks könnte es vorbildgerechter eher so aussehen:



Die mit Pfeilen gekennzeichneten Teile stammen aus der Bastel- und Restekiste.

Zum Umbau des angesprochenen Bauteils sind 2 Wege möglich - entweder wie oben gezeigt, ihm vorsichtig und mit viel Gefühl den "Hals-um-90 Grad-umdrehen", verbunden mit der Gefahr des Abbruchs. Oder der elegantere Weg: Absägen des Rohranschlusses, beide Schnittflächen mit einem 0,4er Bohrer aufbohren und mittels eines Drahtstückes und Lot stiften.




Ende Änderungen - Teil 2

Gruss
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (13. März 2018, 20:28)


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Dienstag, 13. März 2018, 20:26

Änderungen - Teil 3

Die „Märklin-Schraube“ im Makrofon auf dem Dach entfällt – neue Dach /Gehäuse Verbindung


Hallo,

bereits kurze Zeit nach dem Beginn dieses Berichtes, erreichte mich die Mail eines befreundeten und sehr versierten Modellbahners mit folgenden Worten: „ Du willst doch wohl nicht diese Märklin-Schraube auf dem Dach verwenden … .“ Was er damit meinte war mir sofort klar – ist sie doch auch für mich ein Greul an diesem Modell – die Schlitzschraube durch das Makrofon womit das Dach am FH befestigt wird. Quasi - in „neu-deutsch“ - ein optisches „no-go“. Meine bis dahin geführten Überlegungen, eine Innensechskantschraube o.ä. mit „Deckel“ wie es bei Regalbretten Verwendung findet, waren nicht so prickelnd. Erst nach einem Besuch beim Kollegen, fiel es mir wie besagter „Schuppen-von-den-Augen“. Manchmal ist es (neben einem Denkanstoß oder auch ein Tritt ;-) ) hilfreich, etwas von einer anderen Seite anzudenken bzw. einfach mal umzudrehen:

Warum nicht das Dach von unten anschrauben?
Zunächst ein Gewinde in das Loch des „Horns“ schneiden. Oben ein kleines Stück Messing einlöten, verspachteln und plan feilen = fertig.




Das bisherige Gewinde im 4-kant Stab unter dem Dach wird aufgebohrt und etwas für die Schraube angesenkt = fertig. Im später anzulötendem Bodenblech befindet sich eine Aussparrung für den Fahrtisch. Somit ist dann die Zugänglichkeit gewährleistet.





Das Führerhaus erhält für die hinteren Lampen eine Steckverbindung


Bei diesem Besuch bekam ich noch eine weitere Idee vorgestellt:

Wird das Modell nach Fertigstellung mit einer Beleuchtung (Führerhausrückwand) und FH Beleuchtung ausgestattet, so hängt dass FH später in irgendeiner Form „am Kabel“ – ob nun Einzel- oder Sammelkabel-Verbindungen. Häufig bergen sie das Ärgernis als „sichtbar“, „zu kurz“ oder „zu lang“ und stören beim Zusammensetzen oder der Demontage. Die Idee sieht nun vor, nach der Lackierung eine Steckerbuchse in einer vor der Lackierung eingebrachten Öffnung im FH Boden zu befestigen. An den Anschlüssen der Buchse werden die Kabel entsprechend angeschlossen. Die Buchse und Kabel werden durch den Werkzeugschrank an FH Wand verdeckt. Durch die Demontierbarkeit meiner Schränke ist dies nach der Lackierung ohne weiteres möglich. Die Buchse schaut weit genug heraus um auch durch die Öffnung im Fahrwerk herauszuragen. Von unten wird die elektrische Verbindung mittels Stecker verdeckt hergestellt.










Ende Änderungen - Teil 3


Gruss
Andreas

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Dienstag, 13. März 2018, 21:25

Hallo,

die Ideen und Anregungen des Kollegen haben noch weitere Änderungen mit sich gebracht:

• Motorhaubenhalterung“ und Führung
• elektrische Verbindung für die einzelne Lampe der Motorhaube
• Lautsprecherhalterung

Der Vorbau bei diesem Modell wird gemäß der Bauanleitung, einzig mittels einer Schraubverbindung im Kühler, mit dem Rahmen verbunden. Der Schornstein am FH sowie die L-Profilen an der Vorderseite des FH, fixieren den Vorderbau. Mitterweile bin ich dazu übergegangen, den Schornstein an die FH Vorderseite zulöten.

Nun wird der Vorbau zusätzlich mit einem an den Rand eingelötetem 1,5mm Drahtstück sowie einem Loch unten im Schornstein, in Position gehalten. Desweiteren sorgen zwei entsprechend angelötet und gebogene Messingbleche im Bereich des Kühlers für Stabilität der Haube.







Zwischen den beiden Blechen ist ein Messingrundmaterial angelötet. Es erhielt an der oberen Seite ein Gewinde, wodurch eine Schrauben ein Stück Pertinax mit 2 Leiterbahnen hält. Auf die Bahnen wurde jeweils ein gebogener Federbronzestreifen gelötet. Im Kühlergussteil wird nach dem Lackieren ebenfalls ein Pertinax-Stück mit 2 Leiterbahnen eingeklebt. Nach der Verkabelung der Lampe des Vorbaus und der angeschraubten Leiterbahn, ergibt sich eine elektrische Verbindung ohne Stecker / Kabel. Der Vorbau kann somit einfach vom Rahmen getrennt werden.




Damit auch der Lautsprecher keine störende Kabelverbindung hat, ruht er auf einer Halterung die auch wiederum aus 2 Messing-Rundmaterialstücken besteht. Eine selbst hergestellte Dichtung wird später eventuelle Spaltmaße schließen.






Ende Änderungen Teil 4

Herzliche Grüße
Andreas

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Mittwoch, 21. März 2018, 21:22

Änderungen - Teil 5

Hallo,

bei einem meiner Bausätze waren die Abgüsse der beiden Trittstufen links und rechtsdes Vorbaus von nicht so guter Qualität. Sofern dies auch andere Bausätze betreffen sollte, ist vielleicht die folgende Idee ein Weg zum Ziel:

Im Kaufhaus Schnellenkamp gibt es den abgebildeten Gussbaum mit Tritte, Aus einem schmalen Streifen Messing - oder hier Federbronze - einen Rand entsprechend dem Bild biegen. Anlöten und danach "fein bearbeiten bis der Eindruck stimmt" ;-)).




Auf den Vorbldbilden, zur Innenansicht des Führerhauses, ist in Fahrtrichtung unter dem Dach ein "Kasten" zu sehen. Dies ist der Ausgleichsbehälter für den Kühler mit den entsprechenden Zu- und Ableitungen etc. . Aus einem Stück Messing und Drähten ist meine Modellnachbildung entstanden und eingelötet worden Schon ist der Führerstand wieder ein kleines Stück dem Vorbild näher geworden ... .






Ende Änderungen Teil 5


Herzliche Grüße
Andreas

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 21:04

Hallo liebe Freunde der kleinen dreier Köf´s!

Die BR 333/5 erhält zwei Rangierkupplungen RK 900 aus dem Programm von Herrn Weihe .Um sie auch zum automatischen An- und Abkuppeln einsetzen zu können, sollen sie jeweils einen Servoantrieb erhalten.

Soweit zunächst der gedankliche Ansatz.

Was dies in der Umsetzung bedeutete wurde mir erst step-by-step klar. Analoge Servos, die eine kleine Bauform aufweisen schieden durch den Mehraufwand an Ansteuerung /Elektronik aus - bin im Bereich „fließende Ströme“ eher der plug-and-play Liebhaber.

Mit dem Servo Blue Bird BMS-371DD (leider nicht mehr erhältlich, es gibt aber ein Nachfolgemodell) hatte ich bereits in einem anderen Projekt Erfahrungen
gesammelt. Er verfügt nicht über die unangenehme Eigenschaft der Kalibrierung beim Einschalten. Für weitere Rangierkupplungen werde ich auch andere /kleinere Servos ausprobieren. Im Netz sind sie unter „digital ultra micro servos“ zu finden. Z.B. hier oder hier .





Für den zur Verfügung stehenden Platz ist es bei diesem Modell notwendig, die Einbauhalterungen zu entfernen und die letzten mm durch bearbeiten des Gehäuses heraus zu kitzeln. Dann aber passt er wie angegossen.

Zwei 4-kant Messingstücke mit Gewinde und ein Stück Messingblech dienen zur neuen Fixierung. Damit sitzt das Bauteil fest an seinem Platz.










Die Rangierkupplung wird mittels Stahldraht durch das Servoruder bewegt.




Andacht ist nicht, dass sich die Kupplung in die "Ruhestellung" bewegen wird. Sie wird sich nur ein wenig heben und senken um den Draht nicht zu sichtbar werden zulassen. Das Einsatzgebiet der Köf beschränkt sich später auf einem kleines "Rangier-Betriebsdiorama".

Erstes Etappenziel erreicht – dachte ich … . Nun verdeckt allerdings der vordere Servo die Aufnahme für die Befestigungsschraube des Vorbaus … . Zeit für eine neue Variante, um den Vorbau mittels Schraube zu befestigen. Die Gehäusebefestigung hinten wird auch den neuen Erfordernissen angepaßt, da auch hier der Servo die eigentliche Schraube verdeckt. Die beiden Löcher werden noch vergrößert und von oben jeweils ein Stückchen Blech aufgelötet. Anschließend aufgebohrt und mit Gewinden versehen. Später sitzen sie hinter den Türen nahe der Rückwand und werden z.B. mit einem Feuerlöscher verdeckt.








Der Umstand am Vorbau war im Nachhinein doch glücklich, da nun eine Option entsteht, die Halterung für den Lüfter und Motor auf dem Untergestell zu löten.

Ursprünglich hatte ich die Idee, das Lüfterrad mit einem PC Lüfter zu kombinieren.

Nun ist es ein Flachläufer von Faulhaber geworden, der das Lüfterrad antreibt. Zum leichteren Ein- und Ausbau hat dieser auf dem ursprünglichen Einbauwinkel für das Gussteil des Lüfters, eine Halterung bekommen.















Um später auch diesen Vorbau ohne Kabelverbindung - zum 3. Spitzenlicht auf dem Kühler - abnehmen zu können, ist vor dem Lüftermotor noch eine Halterung für die Kontaktflache der Lampe gesetzt worden.




Aufgelegte Kontakte der 3. Lampe


Spätere Einbausituation im Vorbau



Derzeitige Bauansicht unten


Je länger man - in diesem Fall ich, mich mit einem Modell beschäftige um so mehr Dinge fallen mir auf und ein, die ich gerne für mich "anpassen" möchte. Daher ist das Ende der Änderungen noch nicht erreicht - Fortsetzung folgt ;-))

Ende Teil 6



Herzliche Grüße
Andreas

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Samstag, 23. Juni 2018, 15:23

Hallo,

dieser Tage traf eine Sendung, mit neuen Entwürfen für diesen Loktyp, aus Meschede ein. Genauer gesagt aus der Werkstatt von Herrn Petau.
Herr Petau wird für die Gebauer / Weihe Köf III demnächst in seinem Shop neue Teile anbieten. Hierzu gehören bis jetzt:

  • neue Lampenhalter vorn

Für die Ausführung mit schrägem Kühler und den alten DB Laternen, neue – vorbildgerechtere Lampenhalter.

Die den Bausätzen dieser Version beiliegenden Gebauer Teile sind leider zu niedrig und geben der Lok ein völlig anderes „Gesicht“.
Damit entfällt das im Beitrag 24 beschriebene umstricken der Lampen.
An die neuen Halter können die sich im Sortiment von Herr Petau befindlichen alten DB Lampen bequem angesetzt werden. Diese neuen Halter weisen auch die sich beim Original in den Ecken befindlichen Löcher auf. Diese dienten vermutlich zum abfließen des sich dort sammelnden Wassers, zwecks Vermeidung von Roststellen - s.Beitrag 23.

Ich konnte nicht abwarten und so habe ihn schon mal provisorisch mit einer noch nicht "behandelten" Lampe (Ausrichtung und persönlichem Lampeneinsatz) montiert ...







War selbst dies verhältnismäßig kleine und fast unscheinbare Detailteil eine große Freud für mich, so stieg diese um ein vielfaches beim Anblick des folgenden Bauteils

  • Rangierertritte mit Gitterrostblechen

Wow!! Ein lang gehegter Wunsch wird real!! Rangierertritte mit Gitterrostblechen!! Ganz zu schweigen von den weiteren Anbauteilen dazu.






















Nach meinem Kenntnisstand und den mir vorliegenden Zeichnungen, hatten die Loks dieses Typs bei Auslieferung diese entsprechenden Bleche an den Seiten. Variationen gab es einzig an den Halterungen der Bleche (z.B. eine Art Stützblech zur Verstärkung der Auflagefläche) ...






http://hellertal.startbilder.de/bild/deu…-kleinbahn.html

... sowie vermutlich im Zuge von Instandsetzungsarbeiten bei heutigen Loks in Form von anderen „Gittermustern“ - quadratisch statt rautenförmig.






Der erste Entwurf eines Trittes begeistert mich bereits vollends!! Die Montage kann entweder direkt in die dem Bausatz beiliegenden Halterungen oder – wer es feiner und detaillierter mag – mit allen Teilen direkt an den Rahmenseiten, erfolgen.
Die Montage sollte nach meinen bisher gemachten Erfahrung erst zum Abschluss aller Arbeiten erfolge. Während der Bauphase wird so ein Modell zu oft in den unterschiedlichsten Positionen in die Hand genommen bzw. auf der Arbeitsplatte „abgelegt“. Somit wird sich der volle Stolz des Erbauers erst vor dem Sandstrahlen, in seiner ganzen Pracht an seinem zukünftigen Einbauort.


Herzliche Grüße
und ein glückliches „Danke“ an Herrn Petau für seine tolle Arbeit

Andreas




Ende Teil 7



Tipp: Auch viele DB Köf II Loks waren mit den „höheren“ Lampenhaltern ausgerüstet

http://www.bahnbilder.de/bild/deutschlan…2241990-im.html

http://www.bahnbilder.de/bild/deutschlan…1082016-im.html

http://deacademic.com/pictures/dewiki/68/Deutz_57269_52.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (24. Juni 2018, 13:25) aus folgendem Grund: Vorbild-Bilder eingefügt


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Sonntag, 8. Juli 2018, 00:23

Hallo,

die durchbrochenen Rangierertritte waren der 1. Streich – der 2. folgt sogleich:
Es ist nur konsequent bei dieser feinen Gitterstruktur auch die Führerhaustritte aus diesen Blechen zu machen. So ist in der Zwischenzeit, der 1. Entwurf hierzu eingetroffen. Wieder eine phantastische Arbeit von Herrn Petau.







Wer Bilder vom Vorbild zur Verfügung hat und diese mit den originalen Bauteilen vergleicht, stellt fest, dass die Anzahl der sich nebeneinander befindlichen Ritterrauten zu groß. Beim Vorbild sind es dreieinhalb.



Damit ist für mich auch geklärt warum die Bausatztritte nur mit Nacharbeit oder mit einem leichten Versatz zu montieren sind ohne das die untere Stufe an der Schräke des Rahmenabschlusses hervor steht. Sie sind zu breit und die Halterung zu lang. Beim Original verläuft auf der linken Seite dahinter noch eine Luftleitung vom Luftkessel aus in den Rahmen hinein.




Für den ersten Entwurf der neuen Stufen hatte ich mich an den Gebauer Stufen orientiert. Erst das vorbildliche Rautenmaß hat mich auf die Abweichungen aufmerksam werden lassen. Die zukünftigen Tritte werden daher schmaler ausfallen.
Auch diese Tritte werden über Herrn Petau zu beziehen sein.



.


Herzliche Grüße
Andreas



Ende Teil 8

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (8. Juli 2018, 16:57) aus folgendem Grund: Foto ergänzt


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Sonntag, 8. Juli 2018, 17:05

Hallo,
.
bedingt durch den Einsatz von Servos für die Rangierkupplungen, ist es an der Zeit, sich Gedanken zum Bereich „Elektrik“ bei der Lok BR 333/5 zu machen.
Bei dieser Lok wird ein ZIMO MX 645 mit 1,5 V Platine (hatte ich noch vorrätig – bei der nächsten Lok mit Rangierkupplung werde ich mal die 5 V Variante ausprobieren) zum Einsatz kommen. Die Platine deshalb, da ich hieran leichter die elektrischen Verbindungen anschließen kann. Auch möchte ich für die Beleuchtung 1,5 V Glühbirnchen verwenden, weil sie - bei aller Kurzlebigkeit – immer noch das schönste „Licht“ machen. Zudem möchte ich mit der Steckplatine den Aspekt „Wartungsfreundlichkeit“ bzw. Ersatz /Austausch berücksichtigen.

Nun habe ich die Aufgabenstellung trotz der 1,5 V Platine, 5 V für die Servos bereit zu stellen. Dies geht nicht ohne zusätzliche „Schaltung“ zw. Platine. Hierfür hat mir dankenswerterweise ein befreundeter Modellbahner Hilfestellung geleistet. „Fließende Ströme“ sind für mich immer noch „Hexenwerk“ ;-)))

Das wären also schon mal 2 Platinen und ein Decoder. Braucht ja auch ein wenig Platz. Damit alles möglichst übersichtlich und einigermaßen zugänglich bleibt, wähle ich daher folgenden Ansatz:
Die zusätzliche Platine für die Servos hat die gleichen Maße wie die ZIMO Platine zu bekommen. Somit können beide übereinander angeordnet werden.

Hierfür habe ich mir Hülsen mit einem 2 mm Bund zum einlöten und Innengewinde angefertigt. In die Hülsen werden kleine Gewindestanden nach dem Sandstrahlen und Lackieren eingeschraubt.






Zunächst die „zusätzliche Schaltplatine“, die durch die Höhe der Hülsen nicht auf dem Boden liegt.




Danach werden abgelängte Messingröhrchen, die die Aufbauhöhe der Platine überbrücken auf die Gewindestangen geschoben. Darauf ruht die ZIMO Platine mit Decoder.




Neben den Platinen ist Platz für einen DUMBO Lautsprecher. Der noch freie Platz daneben, füllt später eine Steckplatine aus über die die jeweiligen Anschlüsse /Verbindungen gesteckt stattfinden.







Das Gussteil des Führerstandtisches mußte um etwas Material beraubt werden, damit für die darunter liegenden Verbindungen auf der Platine, genügend Platz ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch der hintere Rest noch „geopfert“ wird, damit genügend Platz für einen Power 1 Baustein bleibt. Diese Minimallösung ist einerseits den Platzverhältnissen geschuldet andererseits auch bewußt, um bei einer evtl. Entgleisung, die Lok möglichst schnell zum halten zu bekommen.




Die Öffnung oben im Vorbau wird später mit dem hierfür vorgesehenen Rahmen sowie der Füllplatte verschlossen.




Die BR 333/5 hat keine Luftöffnung auf dem Vorbau, sondern Lamellen seitlich vorn, die sich über eine Thermosteuerung beim Original öffnen /schließen.






Herzliche Grüße
Andreas



Ende Teil 9

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Sonntag, 8. Juli 2018, 20:03

Vorbereitungen für die Beleuchtung

Hallo,

um auch die Kabel für die Beleuchtung etwas verdeckt und sicher unter zu bringen, gibt es folgende Wege:

Wie bereits weiter oben beschrieben, ist der Werkzeugkasten bei meinen Köf´s abnehmbar. Um dahinter eine Platine mit 3 Bahnen sowie die 3-plo. Buchse (5) zu platzieren war es notwendig, den Kasten noch weiter zu bearbeiten. Somit wird gewährleistet, dass die aufgelöteten Verbindungen genügend Platz haben.

Durch die Kabelöffnungen (1) gelangen die Leitungen ins Innere. Die kupferbeschichtete Pertinaxplatte wird nach dem Lackieren mit 2-K eingeklebt. Damit ist auch die Buchse, die nach unten herausschaut, gesichert.















Von unten kommt ein 2er Stecker und ein 1er Stecker zum Einsatz, da der Stahldraht für die Rangierkupplung die Zugänglichkeit einschränkt. Mittlerweile ist noch ein Führungsröhrchen (4) für den Draht hinzu gekommen.



Für die Leitungsführung der beiden Lampen auf dem Rahmen vorn, sind der Batteriekasten links und der rechte Kasten (für Treibstoff des Vorwärm- und Gerätes) etwas anzupassen.
Mir ist aufgefallen, dass Gebauer Bausätze z.T. keine Vertiefungen für die Kabelführung aufweisen. Spätere Bausätze von Herrn Weihe dagegen schon. Ich habe mich für eine etwas größere Fläche entschieden, da meine eigenen Löcher im Rahmen nicht ganz „oben“ am Umlauf sitzen.









Für den weiteren Kabelverlauf im Rahmen, sind zusätzlich U-Profile als „Kabelkanäle“ (2) aufgelötet.

Vorne wird nach dem Lackieren auch eine beschichtete Pertinaxplatte aufgeklebt. Auf ihr werden die Kabel der beiden Lampen zusammengeführt. So ist bei einem evtl. Birnchen-Tausch, der Aufwand vereinfacht.



Herzliche Grüße
Andreas

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Samstag, 22. September 2018, 20:28

Zwischenbericht zum Öl- Wasserabscheider und Kühlschlange

Hallo,

im Beitrag 25 habe ich mich noch damit beschäftig, den Öl-Wasserabscheider, der auf der linken Fahrzeugseite am Rahmen sitzt, auf die Erfordernissen der jeweiligen Ausführung (2), anzupassen. So richtig zufriedenstellend war das nicht. Zudem fehlte auch das seitlich daran angeschlossene Sicherheitsventil (1).

Auch an diesem Bauteil zeigte sich wieder ein Umstand – je länger ich es „anschaute“ und mit der Vorbildsituation verglich, umso deutlicher wurden die Unterschiede. Am gravierendsten für mich war aber schlicht weg – es ist im Modell zu gross. Verglichen mit dem Original, füllt das Modellteil annähernd den ganzen Rahmenausschnitt an der Stelle aus während es am Vorbild eher nur den Platz zwischen Federn und Ausschnitt einnimmt.



Der Zufall brachte es mit sich, dass Herr Weihe die korrekten Maße des ÖL-Wasserabscheiders hatte, da er auch die Bauteile für die ARGE Köf III in 1:45 gemacht hat. Freundlicherweise erstellte er mir Daten für einen Gussbau mit meinen „Wünschen“ und in 2 Ausführungen sowie alles etwas „größer“.






Die dem Bausatz beiliegende „Kühlschlange einfach“ wurde bei dieser Gelegenheit auch mit ersetzt. Die Neue hat nun Abstandshalter (3), die im Original zugleich als Halterungen dienen, eine Art Ablassschraube (4) und „Schraubverbindungen“ (5).










Für meine Bausätze habe ich mir eine entsprechende Anzahl an Gussteilen anfertigen lassen. Sollte noch jemand Bedarf haben, lasse ich noch welche nachgießen – Kontakt: fredduck3@yahoo.de

Weitere Teile werden folgen … . Es ist eben eine Lok mit „Potenzial“ … .


Gruss
Andreas

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Sonntag, 23. September 2018, 22:46

Hallo Andreas,

Ein sehr schönes Modell das du hier zeigst.
Das ist Modellbau vom Feinsten!

MfG
Tim

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Freitag, 28. September 2018, 21:04

Rangierfunkanlage

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen!! Schön, dass die doch „langatmige“ oder besser ausgedrückt „detailverliebte Baubeschreibung“ ein wenig Interesse erfährt ;-).

Das finale Ende ist noch lang nicht in Sicht. Step-by-step folgend weitere Teile.
An dieser Stelle geht es zunächst mit der Rangierfunkanlage weiter.

Herr Petau hat anhand der Bilder von der BR 332 012-4



einige Teile einer Rangierfunkanlage hergestellt.


Das Bedienteil (2) mit Funkgerät (3)




der dazugehörende Lautsprecher (1)






sowie die eingebauten Komponenten an der Führerhausrückwand




Die Umrandung des Lautsprechers ist nach unten hin bzw. seitlich geöffnet worden, denn unter dem Lautsprecher ist der Zugang für das Leuchtmittels des 3. Spitzenlichtes. Somit ist gewährleistet, dass dies später im Notfall gewechselt werden kann.
Die Kabel werden dann die Lautsprecherkabel darstellen. Sie verschwinden im angebrachten Kabelkanal bis in den Werkzeugschrank hinein.

Eine Rangierfunkanlage fand und findet sich nicht nur in einer Köf 3 sondern ist in vielen Loks anzutreffen, die im Rangiergeschäft eingesetzt wurden und werden. Mir schweben da so ein paar meiner z.Zt. ruhenden Pojekte vor ;-))


Herzliche GRüße
Andreas

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Sonntag, 30. September 2018, 12:03

Hallo Andreas,

Deine Detailverliebtheit ist schon wirklich extrem.
....gefällt mir aber wirklich sehr gut. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Vielen Dank für Deinen tollen Bericht. :thumbup:
Gruß Signum oder auch Thomas
Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

fredduck

Oberheizer

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Sonntag, 30. September 2018, 17:43

Anordnung der Bedienelemente im Führerraum einer funkferngesteuerten BR 335

Hallo,

weiter geht es mit einer Variante für das Führerhaus und Einrichtung einer BR 335 mit Funkfernsteuerung.
Zitat Deutsche Kleinloks.de:

„Bei den Kleinloks der Baureihe 333 wurde ab Ende der achtziger Jahre ein Großteil der Loks mit Funkfernsteuerung ausgerüstet, um Personaleinsparungen zu ermöglichen. Diese Loks erhielten die neue Baureihenbezeichnung 335. … .“

Auf diesen Loks hatte nun der Lokführer auch das Rangiergeschäft zu übernehmen. Mittels einer tragbaren Funkfernsteuerung konnte die Lok von außen bedient werden. Das Fahrpult veränderte sein Aussehen, „Joysticks“ hielten Einzug.


Zum Vergleich, Bilder aus „Die Lokomotivtechnik“ Heft 2 – März /April 1969, die den Führerstand und – Tisch der BR 333 zeigen:






Ein DSO Mitglied schickte mir Bilder der BR 335 159 mit Funkfernsteuerung, die ich hier einstellen darf.














Noch eine Ergänzend zu den Bildern








Von einem anderem DSO Mitglied – einem Betriebsbahner, bekam ich die Rückmeldung:

„Nur so viel: Kaum eine Lok besaß einen wirklich identischen Führerstand. Das begann schon bei der Betätigung der Kühlwasservorwärmanlage. Manche besaßen einen herausziehbaren Knopf, manche einen Drehschalter, der ähnlich wie eine Küchenuhr aufgezogen werden konnte und die 333 102 besass eine völlig andere Version mit Digitalanzeige, deren Einschaltzeitpunkt vorprogrammiert werden konnte. Die 333 102 war auch mit einer Sifa ausgerüstet, die mit zwei Fußtritten betätigt wurde. Ich habe aber auch Loks der Baureihe 333 gesehen, bei denen die Sifa mittels Handknauf angebracht war.
Ähnlich ist es auch mit den Sprechknöpfen für den Rangierfunk gewesen. Manche besassen Sprechknöpfe an der Seitenwand in Hüfthöhe in Art eines Not-Aus-Knopfes (war für den Stellwerker unangenehm, wenn man unbemerkt daran kam und er die Fahrgeräusche übertragen bekam), bei anderen Loks wiederum waren zierliche Drucktaster vorhanden, wieder andere Loks hatten einen Rangierfunk-Sprechknopf in Form eines fussbetätigten Wippschalters.
So etwa ab der 333 150 bekamen die Loks schon von Werk aus eine Indusi eingebaut mit den entsprechenden Bedienelementen."



So habe ich mich mal daran gesetzt, einen ersten Entwurf für einen Führertisch der 335 zu „schnitzen“.
Die Schalter auf dem Tisch bestehen aus eingesägtem L-Profil. Die Bestückung des Bedienfeldes sind abgesägte Messing-Rohrstückchen. Der Joystick ist ein Niet in einem Rohrstück – eben Reste aus der Bastelkiste.








Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Anfragen! Die bisher zusätzlich angefertigten Teile für dieses Projekt werden aller Voraussicht nach im Dezember in Menden am Stand von Herrn Petau zu sehen sein. Je nach Anzahl der Interessensbekundungen wird es eine kleine Auflage der Teile geben können.

Herzliche Grüße
Andreas

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