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fredduck

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Freitag, 3. November 2017, 23:10

GEBAUER / WEIHE Köf 3

Hallo,

nach dem es mittlerweile ruhig gewoden ist um dieses Modell, ist die Zeit gekommen sich mal wieder an sie zu erinnern - so könnte man(n) es sagen.

Die Forumssoftware zeigt mir beim schreiben dieser Zeil an, dass es Beiträge aus den Jahren 2012 /!3 in diesem Forum zum Thema gibt. Ich selber kann mich an Olivers Bericht aus dem Jahr - ich meine - 2010 erinnern, der noch im Schnelli-Forum erschien.

Dieser war es auch, der mich zum ersten Mal mit diesem Modell "theoretisch" in Kontakt kommen ließ. Nach dem "studieren" selbigen, folgte alsbald die Anschaffung meines ersten Bausatzes. Damals noch in der Ausführung von Herrn Gebauer - d.h. mit seinem Fahrwerk und dem Lüftervorbau aus Weissmetall.

Der Zusammenbau gestaltete sich für mich als Lötneuling verhältnismäßig einfach. Zu einfach vielleicht, was sich später in Form von dem ein-und-anderem Fehler zeigte. Insbesondere wenn das Vorbild nicht als Grundlage genommen wird. Eindrucksvoll hat dies BR 96 in seinem Bericht
Köf III Gebauer - eine Herzensangelegenheit aufgezeigt.

Genauso wie jmdampf /Jörg "Baubericht Gebauer Köf III mal anders ..." es in seinem Bericht vorgestellt hat!
Und jetzt noch ein Bericht - wird sich vielleicht manch einer fragen?
Ja, noch einer! Der sich vornimmt, den Bau dieses "zeitlos schönen und interessanten" Modells - vom auspacken des Karton über den Zusammenbau der Teile bis hin zum Modell - mit dem Vorbild als Grundlage - zu beschreiben.

Vermutlich schlummern noch enige Bausätze ihren "Dornröschenschlaf" in Schubladen und Regalen. Zeit sie "wach zu küssen" ;-)
Es wird Winter, die Abende werden länger - die richtige Zeit für ein neues Projekt!! Zeit mal wieder für einen gemeinsamen Baubericht ... .
In den kommenden Tagen geht es locker los - immer so wie Zeit ist.

Doch eine Bitte - mit den Worte von Wolfgang DT1 - nicht labbern, sonden schaffen ;-)))
Je weniger von dem einen - desto mehr ist von dem anderen möglich - um so friedlicher bleibt es zum Fest!!

Herzliche Grüße
Andreas

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fredduck

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Sonntag, 5. November 2017, 13:06

Teil 1

Hallo,

die in den Schubladen /Regalen schlummernden Bausätze zeigen desweilen den Umstand, das ihnen das-ein-oder-andere Teil „verloren gegangen“ ist. Oder das sie bereits zur Auslieferung schon mal unvollständig sein konnten. Wenn dann – wie in der Regel bei den Gebauer (Teil-)Bausätzen - eine detaillierte Übersichtliste fehlt, ist es schwierig diese auf ihre Vollständigkeit zu überprüfen.

Da die Gebauer Köf III bei mir bereits ausgepackt und angefangen ist, zeige ich anhand eines Weihe Bausatzes woraus sich dieser Bausatz zusammensetzt. Diesem lag in der Regel eine schriftliche Übersicht und Baubeschreibung bei oder war in Form einer CD beiliegend.

Die mir bekannten Unterschiede werde ich versuchen im Weiteren kenntlich zu machen.

Insgesamt setzt sich mein „analoger“ Bs aus 10 Tüten, einer Antriebseinheit und einer Bau-CD zusammen …





… die sich der Übersicht halber wie folgt zeigen:

I.





II.





III.

[font='&quot'][/font]



IV.




V.





VI.






VII.






VIII.






IX.





Für eine Digitalisierung wurde noch das Soundpaket angeboten, bestehend aus dem DIETZ Soundmodul plus
Lautsprecher








… und einem entsprechenden Decoder mit SUSI Schnittstelle.


Nach Prüfung der Vollständigkeit - noch ein Blick auf das benötigte Werkzeug:

(dies ist nicht als Kaufempfehlung des angeführten Anbieters gemeint, vielmehr nutze ich nur die Möglichkeit dieses shops um schnell alle links einfügen zu können ohne viel Suche im Internet. Natürlich gibt es preiswertere Angebot im Netz!)


Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern soll einzig eine Orientierung bieten. Aus eigener Erfahrung weiss ich nur zu gut, das ein jeder so seine eigenen Helferlein mit der Zeit verwendet wie z.B. die gute alte Haarklammer


Gruss
Andreas


Ende Teil 1

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Sonntag, 5. November 2017, 13:33

Nachtrag zum Sound-Modul

Inzwischen gibt es von Dietz das sog. microIS4-Modul. Der entscheidende Vorteil: das Modul kommt mit sehr geringer Betriebsspannung aus. Wird ein Powerbaustein von Lenz verwendet, stehen im Betriebszustand (Baustein hilft der Lok z.B. über ein stromloses Herzstück) nur 7.5 Volt zur Verfügung. Die Module microXS bzw. microX3 stellen in diesem Moment den Betrieb ein. Die Folge: Lok bleibt stehen, der Sound startet neu (Diesel anlassen) und die Lok setzt sich wieder in Bewegung. Beim microIS4 passiert das nicht. Man muss nur darauf achten, sich den zur Lok passenden Sound ohne Lüfter (BR332) oder mit Lüfter (BR 333) aufspielen zu lassen.

Null-Problemo :thumbup:

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Null-Problemo

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Sonntag, 5. November 2017, 14:49

Tip zur Vorbereitung

Hallo potentielle Köf-Bauer,

bevor man mit der Montage beginnt, sollte man die Fenster-Einsätze einpassen. D.h. alle Fenster müssen sich mit etwas Spiel, ohne Druck einsetzen lassen. Man muss eine Art "Lackzugabe" berücksichtigen, damit man später bei der Endmontage den Lack an den Kanten nicht beschädigt. Am Roh-Gehäuse ist das am einfachsten zu machen......

Ich fixiere mir die Fenster nach dem Anpassen auf einem Blatt Papier, entsprechend dem späteren Einbau-Ort, um eine eindeutige Zuordnung zu haben und Verwechslungen vorzubeugen.

Null-Problemo :thumbup:

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Sonntag, 12. November 2017, 21:18

Baugruppe Fahrwerk

Hallo,

zunächst eine Übersicht darüber was in der kommenden Zeit beschrieben wird. Aus den derzeitig vorliegenden GEBAUER / WEIHE Bausätzen, entstehenden je ein Modell
  • BR 333 – mit verbesserter Kühlanlage / Lüfterrad, Rangierkupplung RK 900 und evtl. in „blau /beige“ als Epoche IV Ausführung
  • BR 332 – mit fest eingebauten Lampenhaltern und Loklaternen
  • Köf 11 – mit den alten Einheitslaternen der DB (bis Nummer 036) wie z.B. ex 11 003
beides Epoche III Ausführungen

Für Vorbildinformationen rund um diese Baureihe der Leistungsgruppe III, ist die Webseite [url]www.deutsche-kleinloks.de[/url] sehr zu empfehlen.
Dort, unter der Navigation - Verbleib -Geräte - Lg III - Baureihe 332 Lg III - Baureihen 333 / 335, finden sich viele bebilderte Dokumentationen über einzelne Fahrzeuge dieser Baureihe

Beim nun beginnenden Zusammenbau nehme ich mir die Freiheit und orientiere ich mich an der dem Bausatz beiliegenden Beschreibung = fett und kursiv geschrieben

An der ein-und-anderen-Stelle ergänze (oder ändere) ich diese mit den Änderungen, die ich als Option für diese Bausätze vorstellen möchte.

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf eine Stückliste, die ich mal mit einem anderen Bausatz erhielt. Sie finden sich z.Zt. auch auf den Bildern wieder. Die Liste wird zu einem späteren Zeitpunkt als PDF mit eingefügt – bis ich herausgefunden habe wie mehrere Seiten in eine PDF gespeichert werden ;-)


Es beginnt mit der

A) Baugruppe Fahrwerk

Zunächst wird der Rahmen (1) stirnseitig (vorne und hinten) mit den Anhebekonsolen (24), der Schienenräumern rechts (25) und links (26), Kupplungsanschlag (27)



und den beiden U – Profilen rechts (6) und links (7) bestückt. …
  • Hier weiche ich von der Anleitung ab. Da diesem Bs. die Profile nicht beiliegen und ich keine passenden Profile im Fundus habe, greife ich auf Messing 4-kant 6x6 zurück. Sie werden für vorn jeweils auf 8 mm abgelängt und für hinten auf 10 mm.
  • Ebenso bei dem großen Bodenblech. Dies setze ich bereits zu diesem Zeitpunkt ein. Damit beuge ich beim Flamme-löten dem Umstand vor, dass der vorgelötete Rahmen nicht wieder auseinander geht. Dieser ist nicht hartgelötet. Es braucht schon etwas an Wärme um die Gussteile gut an die 0,5er Bleche gelötet zu bekommen.
Nun werden die seitlichen Rahmenwangen ausgerüstet.

Rechte Seite:
Achslager vorne (37), Achslager hinten (38 ), erkennbar an den Ausschnitten für den Hauptluftbehälter), Bremszylinder rechts (39), Hauptluftbehälter (47) anlöten. Am Hauptluftbehälter vor dem Anlöten die beiden Löcher an den Deckeln mit 0,8 mm etwas tiefer bohren. Oberhalb des Bremszylinders befindet sich ein nicht benötigtes Loch, dieses mit einem Drahtstück zulöten.




An die Sandkästen (34) zunächst die Sandstreudüse lang (35, für hinten), Sandstreudüse kurz (36, fürvorne) in richtiger Position (einmal nach rechts und einmal nach links zeigend) anlöten. Anschließend diese Baugruppen an die Rahmenwange löten. Dabei diese nicht zu lange erwärmen da sich sonst die stirnseitige Pufferplatte lösen kann.
  • Ich wähle den Weg, zunächst nur die Sandkästen an den Rahmen zu löten und von unten mittig je ein 1 mm Loch zu bohren. Die Sandstreudüsen werden separat lackiert und später mit 2-K Kleber entsprechend positioniert und ausgerichtet. Somit stören sie mich nicht beim weiteren zusammenbauen


An den Hauptluftbehälter nach vorne das Ventil m. Leitung (48) einlöten. Das Teil muss soweit herausstehen dass der Führerhausboden nicht oben auf dem Ventil aufsitzt. Nach hinten wird die aus 0,8 mm Ms – Draht rechtwinklig gebogene Luftleitung (52) eingelötet. Diese Leitung darf nur soweit aus dem Hauptluftbehälter hinausragen dass der Führerhaus– Aufstieg (51) noch dazwischen passt. Das nach oben gebogene Ende der Leitung bündig mit der Rahmenoberkante abfeilen.




Nun kann der Führerhaus – Aufstieg angelötet werden. Hier ist darauf zu achten dass der senkrecht stehende gelochte Steg nach oben bündig mit der Rahmenoberkante ausgerichtet ist. Hier muss später der Führerhausboden ohne Spalt aufliegen.

Trittbrett rechts (43, Ausschnitt für Achslager nach vorne) mit Trittbretthalter rechts (41, vorne) und links (42, hinten) winklig verlöten und die Sacklöcher im Trittbretthalter für Griffstangen mit 0,8 mm durchbohren. Anschließend Baugruppe an Rahmen anlöten.


Griffstangen werden wegen der besseren Handhabung der Baugruppe erst am Schluss angelötet.


Linke Seite:
Achslager vorne (37), Achslager hinten (38), Bremszylinder links (40), Hauptluftbehälter (47) mit Luftleitung (52), Sandkasten (34) mit Sandstreudüse kurz (36) und Sandkasten (34) mit Sandstreudüse lang (35), Führerhaus - Aufstieg (51) sowie Trittbrett links (44) mit Trittbretthalter rechts (41) und links (42) analog zur rechten Seitebearbeiten und anlöten.


Nur auf der linken Seite werden der Tritt (49) und der Behälter (50) montiert.



Die nach innen überstehenden Zapfen der Achslager und des vorderen Trittbretthalters müssen unbedingt mit dem Rahmenblech eben gefeilt werden damit diese die Radsätze nicht berühren undeinen Kurzschluss verursachen können.


(Jetzt kann das Deckblech groß (2) auf den Rahmen aufgelötet werden, dabei auf Rechtwinkligkeit des Rahmens achten. Das Deckblech klein (3) mit den 2 Löchern nach hinten in die verbleibende Öffnung einlöten = s. oben)

Anmerkung von mir - ACHTUNG: Dieser Schritt bietet sich auch an, ihn zuallererst auszuführen - je mehr Stabilität ist dann für die vorhergehenden Schritte an diesem Bauteil vorhanden. Die Stoßkanten der jeweiligen Bleche sollten durchgehend gelötet werden.
Bei den Rahmen der GEBAUER Bausätze ist mir aufgefallen, dass diese auch schon mal nur punktuell angelötet wurden. Hier auch alle Blechkanten durchgängig mit einander verlöten - je stabiler wird die ganze Baugruppe.

[i]Nun das Deckblech hinten (4) mit der Riffelung nach unten so auflöten dass es nach innen (zum Führerhaus hin) um 2,5 mm übersteht. Auf das Deckblech wird jeweils außen das Tränenblech klein, rechts (22) sowie links (23) aufgelötet.


Meinem Bausatz liegen die Tränenbleche (22) + (23) nicht bei, daher habe ich das Deckblech (4) wie abgebildet mit der Riffelung nach oben angelöte



[b]In die 8 seitlichen Löcher im Deckblech groß (2) werden die Handgriffe (45) eingelötet und die überstehenden Enden oben eben gefeilt.

Bei den Lampen vorne (28 ) wird zunächst der untere Schaft auf max. 1,5 mm Länge gekürzt und anschließend der Lampenring (29) eingelötet. Nun muss die vorhandene Bohrung im Deckblech (2) von unten stufenweise auf 3 mm aufgebohrt werden.

Wichtig ! Bohrung muß exzentrisch vergrößert werden, deshalb auf keinen Fall das Deckblech vor dem Auflöten aufbohren, die vordere Pufferplatte dient als Führung für den Bohrer.

Jetzt können die Lampen eingelötet werden, auch hier auf senkrechten und parallelen Sitz achten.

[/i]
  • Die Lampenringe lackierte ich später separat und setze sie zum Schluss mit 2-K Kleber ein. Damit ist eine trennscharfe Lackierung der Ringe in Silber möglich.




Sind alle Teile montiert und die Lötstellen sauber verputzt können die Griffstangen seitlich (46) und die Haltestange (53, nur auf der rechten Seite) eingelötet werden.


Zum Schluss dieser Beschreibung noch eine Gesamtübersicht.

















Es folgt in den kommenden Tagen die Beschreibung zu den Pufferbohlen.

Gruss
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (20. Dezember 2017, 21:33)


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Mittwoch, 15. November 2017, 17:09

Hallo Andreas,

sehr sauber gearbeitet, Respekt!
Wenn ich es richtig sehe entsteht eine BR 332. Bei dieser Variante sind die beiden U-Profile Nr. 6 und 7 nicht erforderlich.
Diese Teile braucht man nur für die BR 333 (mit Lüfter in der Motorhaube) da diese Lok bedingt durch den Zusatzkühler eine längere Motorhaube hat und deshalb die Pufferbohlen vorgesetzt sind, d. h. diese Loks haben eine etwas größere LüP. Der Überstand ist vorne und hinten gleich.
Die beiden fehlenden Tränenbleche für das hintere Deckblech kann ich ihnen gerne schicken falls sie das noch ändern möchten.
Ersatzteile sind übrigens von fast allen Teilen (außer Fenster) noch vorhanden, wenn was fehlt bitte einfach bei mir melden.

Weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen
Klaus Weihe

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Mittwoch, 15. November 2017, 17:24

Nachtrag:

Auf dem Foto sieht man die aufgelöteten Tränenbleche und die U- Profile für die vorgesetzte Pufferbohle bei der BR 333.

Grüße Klaus
»Akku-Blitz« hat folgende Datei angehängt:

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Mittwoch, 15. November 2017, 20:40

Hallo Herr Weihe,

vielen herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung!!
Freut mich, dass das Projekt Ihre Anerkennung erfährt ;-)

Ja, es wird zunächst das Fahrgestell für eine 333er.

Um nicht aus der Chronologie Ihrer Baubeschreibung zu kommen,
sende ich Ihnen eine Mail und lass dies zur gegeben Zeit hier einfließen.

Klasse, dass die Möglichkeit besteht noch Teile zu bekommen!!
Da komme ich drauf zurück.


Herzliche Grüße
Andreas

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Samstag, 2. Dezember 2017, 22:37

Montage der Pufferbohle

Hallo

bevor es mit den Pufferbohlen weitergeht, zunächst eine
Korrektur zur „Baugruppe Fahrwerk“:

Nach dem Kontakt mit Herrn Weihe habe ich noch einige Teile von ihm erhalten können! Dazu zählen u.a. die U-Profile für die Aufnahmen der Pufferbohlen und die Tränenbleche.




Der Rahmen meines WEIHE Bausatzes weist die entsprechenden Aufnahmen für die Profile auf. Der Gebauer Rahmen hingegen nicht.





Im weiteren Gespräch mit Herrn Weihe, ist mir ein Irrtum meinerseits bewusst geworden. Bis dahin war ich in der Annahme, es gäbe nur eine Form der Pufferbohle für die verschiedenen Ausführungen der Köfs. Obwohl oben abgebildet und in den Händen haltend, habe ich dies nicht wahrgenommen.
Zur Verdeutlichung:





Nun weiter mit dem Abschnitt:

Montage der Pufferbohlen:


"Zunächst die Pufferbohlen (5) probeweise auf die U – Profile ([b]6
und 7)aufstecken und auf waagerechten Sitz prüfen. Evtl. müssen die Pufferbohlen noch leicht aufgebogen werden. An den U – Profilen ist an der unteren Kante eine kleine 45° Fase anzufeilen damit der innere Biegeradius an der Pufferbohle frei ist.[/b]



Wenn alles passt können die Pufferbohlen bestückt werden. Es wird von innen nach außen gelötet, d. h. zunächst die beiden Auflagen (19), dann die Kupplungsführung (18 ), die Löcher links und rechts neben der Kupplungsführung sowie das mittlere Loch an der Unterseite müssen mit einem Drahtstück verschlossen werden. Diese Löcher sind noch von der alten Version vorhanden, die Position der Bremsschläuche ist bei der neuen Bauart weiter außen. Die innere Öffnung der Kupplungsführung muss evtl. leicht nachgearbeitet werden damit der Schaft der Kupplung passt. Bevor weitere Teile angelötet werden sollten die eingelöteten Drahtstücke von außen eben gefeilt werden.

Als nächstes die Tränenbleche rechts (20) und links ([21) auf der Oberseite bündig mit den Außenkanten auflöten. Dann die Pufferhülsen (8 ) zusammen mit den Pufferplatten (9) aufstecken und rechtwinklig auflöten.


Die Bremsschläuche (11, rechts und, links) durch Biegen anpassen und mit den Handgriffen nach innen einlöten. Abschließend noch die Rangierergriffe (10) einlöten.

Evtl. vorhandene Lötzinnreste an der Innenseite der Pufferbohle sind abzuschaben damit der korrekte Sitz auf den U – Profilen weiterhin gewährleistet ist.

Ich empfehle die Pufferbohlen erst nach dem Lackieren mit 2 – Komponenten – Kleber mit dem Fahrwerk zu verkleben. Die Wärmeableitung durch den Rahmen ist sehr groß und deshalb muss viel Wärme zugeführt werden. Die Gefahr dass Teile wieder abfallen ist beträchtlich, außerdem lassen sich Puffer und Kupplungen leichter montieren wenn die Pufferbohle noch nicht mit dem Fahrwerk verbunden ist.

Der gewölbte Puffer (14) wird in Fahrtrichtung rechts, der flache Puffer (15) links eingebaut.

In den Batteriekasten (30 rechts, [31 links) müssen noch 2 durch Ankörnungen markierte Löcher mit 0,7 mm Durchmesser und ca. 2 mm Tiefe gebohrt
werden. Hierin werden die Riegel (32) eingeklebt. Die Batteriekästen werden mit je einer Schraube M 3 x 5 33 am Rahmen angeschraubt. Die Ausfräsung in den Batteriekästen ist für die Kabelführung der Stirnlampen vorgesehen."






Soweit zunächst aus der Bauanleitung.
Bei meinen Pufferbohlen tausche ich zwei Sachen aus:

Pufferplatten von PETAU




als Bremsschläuche /Bremskupplungen nehme ich meine eigenen, da diese später zum Kuppeln sein werden





Zudem ergänze ich die Pufferbohlen um die Imitationen der Bolzen mit Muttern





von hinten versäubert





und provisorisch angesteckt




Desweiteren werden die Rangiergriffe ersetzt. Sie werden nun schmaler und sitze etwas weiter am Rand.




Zu einem späteren Zeitpunkt schreibe ich etwas zu den Batteriekästen.



Es folgt in den nächsten Tagen die Beschreibung zum Führerhaus.


Herzliche Grüße
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (15. Dezember 2017, 23:04)


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Freitag, 15. Dezember 2017, 21:29

B) Baugruppe Führerhaus

Hallo,

weiter geht es in der Baubeschreibung von Herrn Weihe:

Als erstes das Gehäuse (2) auf Rechtwinkligkeit prüfen und ggf. von Hand Nachbiegen. Anschließend das Führerhaus auf eine ebene Unterlage stellen und vorne zusammenlöten. Dabei darauf achten dass sich kein Versatz ergibt, d. h. es muß eine ebene Fläche entstehen, außerdem müssen nun
alle 4 Seiten rechtwinklig sein. Eine kleine Ungenauigkeit kann später noch beim Auflöten auf die Bodenplatte korrigiert werden.

Nun die beiden Deckleisten (17) ausrichten und vorne auflöten. Das lichte Maß zwischen den Deckleisten entspricht der Breite der Motorhaube (+ 0,3 mm), der Abstand von unten entspricht der Höhe der Motorhaube hinten (diese ist schräg!). Zwischen den Deckleisten wird später die Motorhaube eingeschoben und so mit dem Führerhaus befestigt.







Die beiden markierten Löcher auf dem Auspuff – Endtopf (15) mit 0,6 mm durchbohren. Jetzt den Auspuff – Endtopf mittig und mit der Unterkante bündig mit den Deckleisten auflöten. Zwischen Motorhaube und Auspuff darf kein Spalt sichtbar sein, die Motorhaube probeweise einsetzen. Nun noch den Handgriff für Auspuff (16) einlöten.


Als nächstes wird der Dachträger (3) zum Anschrauben des Daches eingebaut. Dazu diesen zunächst mit dem Dach verschrauben und parallel ausrichten. Dann Dach aufsetzen und an dem Führerhaus ausrichten. Nun den Dachträger am Führerhaus anheften, dabei Dach mit Führerhaus festhalten und darauf achten dass nichts verrutscht. Dach abschrauben und Dachträger mit Führerhaus verlöten, dabei auf Winkligkeit achten.

An der Rückseite können jetzt die Lampen hinten (10) eingelötet werden, dabei die Lage der Nieten beachten. [b][i]Die Nieten "stehen auf" 3,6 und 9 Uhr, da von oben die Roltlichtscheiben eingeschoben werden. Gilt nur für die Ausführungen mit diesen Lampen


Als nächstes die Griffstangen hinten (13) und Griffstangen Tür (14) anlöten, Abstand 1,5 mm. Dies gelingt durch unterlegen z.B. eines U – Profils mit 1,5 mm Höhe sehr leicht. Der innen überstehende Rest der Griffstangen muß eben gefeilt werden.

Türhalter rechts (8 ) und Türhalter links (9) in die hinteren Ecken des Führerhauses einlegen (Unterkante bündig mit Führerhaus – Unterseite, Zapfen zum Einhängen der Tür zeigen nach vorne) und oben und unten anlöten.[/i][/b]



Türen:
Tür (19) mit Türgriff rechts (20) bzw. Türgriff links (21) sowie Türscharnieren (22) so verlöten dass eine rechte und eine linke Tür entsteht. Damit die Türscharniere fluchten sollte ein Stahldraht durchgeschoben werden und anschließend die Scharniere anlöten. Dabei darauf achten dass der Draht nicht mit angelötet wird. Das obere Scharnier vorher schon kürzen und das in die Fensteröffnung ragende Ende abfeilen. Evtl. müssen die Löcher in den Scharnieren noch um 0,1 mm aufgebohrt werden damit die Türen leichtgängig in die Halter eingeschoben werden können.



Jetzt können die Scheibenwischer (11) angelötet werden. Dazu ein dünnes Blech (0,2 – 0,3 mm dick) auf die Fensteröffnung legen damit die Scheibenwischer beim Ausrichten nicht hineinfallen. Die Scheibenwischer sollten immer entgegengesetzt angeordnet sein (entweder beide schräg nach innen oder schräg nach außen stehen). Später können die Scheibenwischer noch leicht nach innen nachgebogen werden damit diese an
den Fensterscheiben anliegen.




An der Rückseite jetzt den Schlussscheibenhalter (12) anlöten.

In die 4 Löcher im Bereich des Seitenfensters werden die Fensterhalter (39) zur Befestigung der seitlichen Windschutzfenster (40) eingelötet. Mit einem 0,4 mm Blechsteifen können immer 2 übereinander liegende Fensterhalter parallel ausgerichtet werden. Die Windschutzfenster (Folie gestanzt) werden erst nach der Lackierung durch vorsichtiges zusammendrücken der Halter befestigt.


Dach:
Zuerst die 4 Seilhaken (25) mit dem Dach (23) verlöten, anschließend die Regenrinnen (24) anlöten. Dazu wird das Dach einfach auf eine ebene Unterlage (z. B. Lötplatte) gelegt, die Regenrinne seitlich angesetzt, mittig ausgerichtet und von oben angelötet. Dadurch ist gewährleistet dass beide Regenrinnen genau horizontal zueinander befestigt sind.

In das mittlere Loch das Makrofon (26), in das hintere Loch die UKW – Antenne (27) und in das vordere Loch das Verschlussteil (28 ) von unten einlöten. Die abgeflachte Seite des Verschlussteils muß parallel zum Dachträger ausgerichtet werden (evtl. noch etwas nachfeilen) da das Dach sonst nicht mittig montiert werden kann.







Werkzeugkasten (6) mit Handbremsrad (7) verlöten. Oben ist ein Schlitz für das Kabel der oberen Lampe vorhanden, seiltlich im Abstand von 14 mm von unten je eine halbrunde Öffnung für die Kabelführung der beiden unteren Lampen anbringen. Diese Baugruppe kann erst nach der Lackierung und Einbau der Beleuchtung mit Sekundenkleber montiert werden.




Die Führerbremsventile rechts (4) und links (5) können jetzt auf die Bodenplatte (1) aufgelötet werden. Die ungefähre Position ergibt sich durch den seitlichen Abstandshalter an den Bremsventilen, in Längsrichtung sitzen die Bremsventile etwa im ersten Drittel des Seitenfensters. Hierbei kommt es auch nicht auf den Zehntel Millimeter an,die beiden Bremsventile sollten beide ungefähr in der gleichen Position montiert sein. Nach dem Auflöten kann man diese auch noch leicht nach innen oder außen biegen. Die seitlichen Abstandshalter sollten innen an der Führerhauswand anliegen, brauchen dort aber nicht verlötet zu werden.

Nun wird das Führerhaus auf die Bodenplatte (1) aufgelötet. Dabei ist zu beachten dass die Bodenplatte hinten 2,5 mm übersteht. Der seitlich überstehende Rand ergibt sich durch mittiges Ausrichten des Führerhauses auf der Bodenplatte (ca. 0,5 mm). Jetzt kann die Rechtwinkeigkeit des Führerhauses noch geringfügig korrigiert werden.

Abschließend wird der untere Steg in der Türöffnung herausgetrennt und seitlich bündig gefeilt. Dieser Steg dient nur zur Stabilisierung des vorgebogenen Führerhauses.

Die Griffstange vorne (18 ) wird jeweils rechts und links am Trittbrett des Fahrwerks angelötet und nur in den Löchern des Führerhauses fixiert. Dadurch lässt sich das Führerhaus beim Lackieren besser handhaben.


Soweit zunächst aus der Bauanleitung der BR 333 von Hern Weihe.



Gruss
Andreas

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Samstag, 16. Dezember 2017, 13:14

Hallo,

die angeführten Schritte für den Zusammenbau des FH sind bei beiden Ausführungen (Gebauer /Weihe) gleich. Sie unterscheiden sich nur in der Auswahl der Laternen (Gebauer DB Einheitslaternen und Weihe Bausätze auch mit den fest montierten Nachfolge-Ausführungen).

Meinem Kenntnisstand nach, haben die Gebauer Bausätze nicht oder nur teilweise die Halterungen für die Seitenscheiben (Nr. 39).

Auffälliges Merkmal von Gebauer Bausätzen scheint an dieser Stelle auch zu sein, dass hier Führerhaus und Vorbau mit einander verlötet waren /sind, wie dieses Beispiel zeigt, dass ich mal übernommen haben.



Wenn eine Lok nicht digitalisiert wird mag dies auch ausreichend sein. Wird ihr Innenleben mit elektronischen Bauteilen gefüllt, sitzen diese im Vorbau. Hierzu ist es für Wartungszwecke etc. vorteilhaft wenn sich der Vorbau separat vom FH abnehmen läßt. U.a. BR 96 und jmdampf haben dies bereits in ihren Beschreibungen anschaulich vorgestellt.


Nun zu einigen persönlichen Änderungen:
Von jmdampf habe ich mich auch für meinen Bau inspirieren lassen. Die Türen und Seitenwände erhalten 4-kant Profile wie es auch das Vorbild hat. Erst im Lauf der Rechere ist mir augefallen, dass diese Konstruktion eher für die Köf 10/ 11 bzw. BR 332 zu trifft. Nun gut, ich nehme mir die "künstlerische Freiheit" und setze es neben diesen Ausführungen auch bei BR 333 um.







Die noch fehlenden Profile an den Türen werden nach dem Einbau /Lackierung eingeklebt, da sie sonst nicht mehr eingesetzt werden könnten.


Bedingt durch die zusätzlichen Arbeiten am FH, habe ich mir an der Vorderseite des Gehäuses eine Hilfskonstruktion mit Profilen ausgelötet. Diese ist nach dem Zusammenbau nicht mehr zu sehen. Die Konstruktion hat mir geholfen alles soweit möglich im Winkel zuhalen. Zusätzlich habe ich ein Stück aus der Vorerseite des FH heraus gesägt. Es ist die lichte Breite und Höhe wie sie auch das Führerpult von vorn aufweist. Hier sollen später die Power Bausteine ihren Platz findn. Es ist schon eine Beanspruchung wenn das Gehäuse so oft in die Hand genommen wird wie es nun der Fall war.
Den Schornstein löte ich zum Schluss drauf wenn alles an seinem Platz ist.





Gruss
Andreas

Ende Teil 1 der FH Beschreibung





Eine Bitte habe ich:
Um diese Beschreibung nicht unnötig aufzublähen, bitte ich Euch / Sie, nur sachliche Information /Rückmeldungen zum Bausatz - von denen andere, die ihn auch noch bauen werden, profitieren können. Dies am besten mit Bildern. Sie „sagen“ mehr als „1000 Worte“. Nutzt ansonsten bitte die roten Punkte oder PNs.

Zum Ende der kompletten Baubeschreibung bleibt alle Zeit der Welt für das was unbedingt geschrieben werden "muss".
Danke für Euer Verständnis und Rücksichtnahme!!

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Samstag, 16. Dezember 2017, 13:37

Toller Bausatz, den Du da sehr professionell zusammen baust!

Vielleicht gibt es ja mal eine weitere Auflage des Bausatzes... :whistling:
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

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Samstag, 16. Dezember 2017, 16:43

Hallo,

bevor hier ein neues Thema entsteht - die Teile, die noch verfügbar sind gab mir Herr Weihe als Rückmeldung, sind einige Gussteile. Blechteile gibt es keine mehr. Daher ist es illusorisch über eine evtl. "Neuauflage" in Metall nach zu denken.


An dieser Stelle meinen großen Dank an die große Anzahl an Lesern, die meiner Bitte folgen!

Vielleicht an dieser Stelle noch mal zur Verdeutlichung: Dieser Bericht entsteht zur Dokumentation dieses sehr schönen Bausatzes. Er hat die Intention, die Besitzer zu motivieren, ihren schublatierten Bausatz eines Tages zu beginnen. Ob es nun erfahrene Eisenbahnmodellbauer sind, die weitere Anregungen vorgestellt bekommen. Oder ob es "Neu-Einsteiger" im Bereich Messingmodellbau mit diesem Bausatz sind - ich denke und das zeigen die persönlichen Feedbacks, hier kann für viele etwas dabei sein ... .

Danke!!

Einzelne Beiträge werden von mir auch noch nach bearbeitet - soweit es mir auffällt, sammle ich die "Rechtschreibfehler ein" und ergänze bzw. verändere Bilder /Text. Bitte daher nicht wundern wenn manche Beiträge mehrmals "bearbeitet" wurden ;-))



2. Teil Führerhaus

Neben der bereits vorgestellten Möglichkeiten, den Schornstein zu montieren /anzulöten, beschreite ich bei einem Modell noch einen weiteren Versuch. Hier löte ich den Schornstein auf den Vorbau. Die "Klemmung" des Vorbaus geschieht somit nicht mehr durch den Schornstein, sondern in diesem Fall durch die seitlichen Führungsschienen am Führerhaus. Ich probiere dies aus dem Grund aus um nach dem lackieren zu sehen welcher Eindruck hierbei entsteht. Ein wenig Spaltmass ist bei beiden Ausführungen später vorhanden. Durch die verstärkte Pufferbohlenhalterung wird das Modell später nur dort angehoben.








An die Rückwand des Führerhauses habe ich flache U-Profile (A) als "Kabelkanäle aufgelötet. Sie sollen später die Kabel von den Laternen verdecken und schützen.
Die Baureihe 333 hatte keine "manuellen" Scheibenwischer mittels Hebel mehr. Dafür sind die Profile (B) als Antriebsattrappen unter die Fenster gelötet worden. Die Fenstereinsätze werden hier etwas schmaler gefeilt.



Auf der Höhe des Handbremsrades, das am Werkzeugkasten montiert wird sitzt eine Mutter (C). Um später evtl. Arbeiten und /oder Neu-Verlegung der Lampenkabel vornehmen zu können wird der Werkzeugkasten abnehmbar sei. Hierfür wird die Achse des Handrades durch eine Gewindestange ersetzt. So kann der Schrank später wieder abgeschraubt werden.





Die Teile an den Außenseite des Schrankes, stellen die Scheibenlüfter mit Rohren daran Proportional noch etwas groß geraten... . Gibt es so etwas auch als Gussteil?



Als nächstes folgt in den kommenden Tagen, die Beschreibung des Führerstandes.


Gruss
Andreas

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 08:37

C) Baugruppe Führerstand - 1. Teil

Hallo,

zunächst eine Übersicht über die nun zu verbauenden Teile. Es handlt sich dabei um die Zusammenstellung für eine Köf 3 mit neuem Vorbau (Lüfterrad)



Für eine Ausführung mit schrägem Vorbau (Köf 11 /BR 332) wird ein Gussbaum mit dem Bauteil für die Öffnung die Darstellung der Einfüllöffnung "Kühler" benötigt. Dieses Bauteil hat seinen Platz unter der linken FH-Seite und wird auf den dortigen Luftkessel gelötet.





Weiter geht es in der Baubeschreibung von Herrn Weihe mit:


A) Baugruppe Führerstand

In das Gehäuse (1) werden zunächst links die 2 Knebel (11) und der Knopf (13), rechts die 2 Scharniere (12) eingelötet.

Anschließend jeweils seitlich das Bedienungshandrad (6), den Hebel lang (7), den Hebel kurz ( 8 ), den Fußhebel (9) und die Kappe (10) anlöten. Dabei darauf achten dass die jeweils gegenüberliegenden Hebel parallel zueinander stehen. Nun müssen die innen überstehenden Zapfen im oberen Bereich eben gefeilt werden damit die Abdeckung (2) später aufgesetzt werden kann.






Auf die Abdeckung (2) werden die Armaturentafel (3), der Instrumentensatz (4) sowie die beiden Bremsgriffe (5) eingeklebt. Diese Baugruppe dann mit dem bestückten Gehäuse verkleben.








Die fertige Baugruppe wird nach dem Lackieren am besten nur mit doppelseitigem Klebeband im Führerhaus befestigt da unter dem Führerstand die Kabel von den Stromabnehmern der hinteren Achse und die Kabel der hinteren Lampen durchgezogen werden. Im Servicefall muss der Führerstand demontiert werden können da diese Kabel sonst nicht mehr zu erreichen sind.





Soweit zunächst aus der Bauanleitung.



Sollte jemand mal einen Bausatz erwischen oder schon sein Eigen nennen können, bei dem der Führerstandstisch oder Teile davon fehlen – kein Grund zu Sorge. Bei der Fa. Hofmanns Modellbau ist ein entsprechendes Stück für eine Köf 3 zu bekommen.
Es handelt sich in diesem Fall um einen Weissmetall /Messing Bausatz. Er ist auch als Fertigmodell erhältlich.





Ende Teil 1

Gruss
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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 15:36

Teil 2 - Führerstand

Hallo,

für die derzeitig entstehende BR 333 mit Lüfter habe ich den Führerstand ein wenig geändert:

Wie im 1. Teil schon zu sehen, habe ich den kurze Hebel ( 8 ) am Tisch weggelassen. Auf einer Abbildung der ehemalge Köf 11 002 ist zu sehen, dass sich an dieser Stelle kein Hebel befindet.

http://hoyaer-eisenbahn.de/wp-content/up…9-10-3-Hoya.jpg

Ob dies früher mal so war - hierzu liegen mir leider keine Bilder vor.

Auch die Fenster an der Rückwand, bekommen die Lüftungen spendiert. Bei der nächsten Lok werde ich die Rohre aus Kupferdraht nachbilden. Dieser läßt sich besser in Form bringen.
Die Instrumente habe ich der nun beengten Platzsituation angepaßt.

Meine Führerstandstische löte ich entgegen der Baunleitung an. Da sich darunter später elektrische Bauteile befinden, gehe ich auf "Nummer sicher" Die Leitungsführung wird zudem etwas verändert werden ... .




Der nächste Beitrag stellt den Zusammenbau des Vorbaus und die dazu gehörenden Unterschiede der einzelnen Baureihen vor.


Gruss
Andreas

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Freitag, 22. Dezember 2017, 13:14

D) Baugruppe Motorhaube / Vorbau - 1. Teil

Hallo,

nun folgt eine etwas umfangreichere Etappe, die in mehreren Teilen beschrieben wird.
Zunächst, der Bauanleitung folgend, die Beschreibung für den Vorbau einer Ausführung mit Lüfter.

Die wesentlichen Teile, die zu dieser Ausführung gehören sind u.a. diese



Das Bild zeigt wohl einen damals separat erhältlichen Satz, zumindest habe ich diesen mal so übernommen. Bei meinem Satz fehlten der große Winkel (5) und die kleinen Winkel (6). Herr Weihe konnte mir da freundlicherweise weiterhelfen.


Die Bauanleitung hierzu beschreibt den Zusammenbau wie folgt:


Baugruppe Motorhaube - 1. Teil


"Zunächst den Kühlervorbau (2) mit dem Kühlervorderteil (4) verlöten. Dann den Ausgleichsbehälter (8 ) mittig ausrichten und spaltfrei auflöten Der Kühlwasser – Einfüllstutzen (9), der Lampenring (10), 4 Seilhaken (15) sowie die Griffstange vorne (14) werden als nächstes eingelötet.

An den beiden Kühlerlamellen (3) sollte vor dem Einbau auf der Rückseite der Angusskanal eben gefeilt werden da sonst der Winkel groß (5) mit dem Lüfterrad nicht dazwischen passt.

Nach der Bearbeitung die Kühlerlamellen in die seitlichen Öffnungen einlöten. Von innen wird nun unterhalb der Kühlerlamellen auf beiden Seiten je ein Winkel klein (6) angelötet.

Der Winkel groß (5) hat an der Unterseite jeweils links und rechts eine kleine Ausfräsung, in diese muss sich der Kühlervorbau mit den eingelöteten kleinen Winkeln einschieben lassen. Durch Anschrauben des großen Winkels an dem Deckblech (mit Schraube M3 x 5) wird die Motorhaube vorne befestigt. Vorher noch das Lüfterrad (11) in die Senkung des Winkels (5) einlegen und verlöten. Probeweise den Winkel anschrauben und den Kühlervorbau einschieben, das Lüfterrad sollte nun ungefähr mittig in der runden Öffnung des Kühlervorderteils sitzen. Eine geringe Abweichung wird später nach Montage des Schutzgitters kaschiert. Den Ring (12) zentrisch mit dem Schutzgitter (13) verlöten und dann am Umfang alle überstehenden Reste sauber abfeilen bis der Ring genau in die runde Öffnung des Kühlervorderteils passt.

Der Ring steht beim Vorbild vorne etwas über. Soll die Lok rot lackiert werden kann der Ring jetzt schon eingeklebt werden, bei der blau – beigen Lackierung ist der Ring blau während der Kühlervorbau beige lackiert wird, also kann der Ring erst nach der Lackierung montiert werden. Das Schutzgitter muss so positioniert werden dass die Maschen senkrecht bzw. waagerecht stehen.

Als nächstes muss die Motorhaube (1) sorgfältig entgratet und ggf. die gefrästen ovalen Schlitze nachbearbeitet werden. Danach kann diese bestückt werden.

In die 4 Löcher oben im Radius werden die restlichen 4 Seilhaken (15) eingelötet.

Dann die Griffe für seitliche Klappen (18 ) von hinten über die ovalen Öffnungen löten. Dabei auf waagerechte Position der Teile achten.

Einen Draht D = 0,7 mm U – förmig im Abstand der beiden mittleren seitlichen Löcher biegen und in diese von hinten einlöten. Die jetzt außen herausstehenden Enden (auf senkrechte Position achten) sind genau auf 1,5 mm Länge zu kürzen. Sie dienen als mittlere Abstandshalter (17) für die Griffstange seitlich (16). Diese wird nun in die äußeren seitlichen Löcher eingesteckt und dort verlötet. Auf den vorher eingelöteten Abstandshaltern muss die Griffstange aufliegen und wird dort zusätzlich mit wenig Lötzinn befestigt.

Nun können die Kühlschlange (19), der Luftfilter (20) und der Gitterrost (21) in die vorhandenen Löcher eingesteckt und von unten verlötet werden.

Die Klappe oben (22) sauber entgraten, die markierten Löcher mit 0,6 mm durchbohren und den Handgriff klein (24) sowie 2 Knebel (25) einkleben. Diese Teile werden vorher aus 0,5 mm Draht gebogen. Dann wird die Klappe oben zusammen mit dem Lüftergitter (23) auf der Motorhaube befestigt. Diese kann von unten vernietet werden oder einfach mit 2-Komponenten-Kleber ankleben.

Auf der linken Seite die Leitung 1 (26) und Leitung 2 (27) jeweils gemeinsam mit einer Mutter (28 ) in den entsprechenden Löchern der Motorhaube anlöten. Den Abstand der Leitungen von der Motorhaube vorher empirisch ermitteln.



Leitung 1 (26) ist die hintere, diese läuft in den linken Luftbehälter (unter dem Führerhaus) hinein. Leitung 2 (27), die vordere, läuft in den kleinen Behälter am Fahrwerk hinein. Die Leitungen sollten in allen Ebenen rechtwinklig und parallel verlaufen.

Abschließend wird die Motorhaube mit der schon vorher zusammengebauten Baugruppe Kühlervorderteil verbunden. Dies kann gelötet werden, ich habe in diesem Fall das Kleben vorgezogen da die Wärmeableitung des Kühlervorderteils beträchtlich ist und die Gefahr besteht dass sich Teile wieder lösen".









Ende Teil 1

Im nächsten Beitrag folgen ein paar Ergänzungen - analog zur Bauanleitung.


Gruss
Andreas

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Freitag, 22. Dezember 2017, 21:00

Baugruppe Motorhaube / Vorbau - 2. Teil

Hallo,

beim Zusammenbau des Kühlervorderteils mit dem Kühlervorbau und der Motorhaube kann es sein, dass nicht alles plan zusammengefügt werden kann. Dann ist es empfehlenswert, die Übergänge nach zu bearbeiten, gegebenenfalls zu spachteln. Soll das Modell vor der Lackierung gesandstrahlt werden, ist dies im Anschluss auszuführen.


Bei meinen Modellen verlöte ich den Vorbau mit der Motorhaube. Dafür braucht es schon eine gewisse Hitze, da es einerseits ein massives Gussteil und andererseits ein Blechteil ist, dass jeweils eine Menge Hitze in sich verteilt.

Als Hilfsmittel verwende ich u.a. Spannzangen aus dem Modellbau, die die Teile nur in Form halten.
Als Beispielfoto ... Köf 11 Weihe Vorbau + Motorhaube



Nach dem die Teile „trocken“ passend zusammen gesteckt wurden (und u.U. nach bearbeitet wurden), setze ich die ersten Lötung mittig an.

Alternativ reicht auch die Spitze eines Schraubendreher und zwei Lötpinzetten bzw. Klammern.
Anschließend löte ich die Seiten.



Bei der Version „Lüftervorbau“ und der Ausführung „Weihe Kühler“ geht dies relativ gut von statten. Eine gewisse Herausforderung stellt der Umbau einer Gebauer Motorhaube mit einem neuen Weihe Kühler dar. Dazu im Folgenden mehr:



Baugruppe Motorhaube - 2. Teil

Der Gebauer Bausatz zeichnet sich auch dadurch aus, dass er einen Kühler /Vorbau aus Weißmetall besitzt. Dieser unterscheidet sich nicht nur durch das Material Messing des Weihe Kühlers, sondern auch in seiner Form voneinander.





Der Kühler eines Weihe Bausatzes kommt dem Vorbild näher. Er hat die korrekte Neigung. Auch sein Gitter ist filigraner und vorbildlicher ausgeführt.



Wer eine Motorhaube aus einem Gebauer Bausatz mit einem Weihe Kühler bauen möchte, stellt fest, dass nun das Ganze für den zur Verfügung stehenden Platz zu lang ist:
Die Gebauer Motorhaube ist länger und der Kühler kürzer. Der Weihe Kühler hat eine längere Bauform und somit wird eine kürze Motorhaube benötigt.



Nach meiner Erfahrung sollte daher eine zu kürzende lange Motorhaube aus einem Gebauer Bausatz, die Länge von 72,7 mm bekommen.




Wer hier bei seinem Modell auf Nummer sicher gehen möchte kann auch folgenden Weg beschreiten:
Zunächst wird das Führerhaus samt Bodenplatte montiert und angeschraubt. Dann den Weihe Kühler an seinen Platz schrauben. Nun kann das Maß zwischen FH und Kühlerkante ermittelt und übertragen werden.


Die Gebauer Motorhaube und ihr Kühler weisen an den Stoßkanten keine waagerechten Kanten auf!





Daher das zu ermittelnde Längenmaß für den Kühler nicht von vorn sondern hinten abnehmen. Der Weihe Kühler hat nämlich eine senkrechte Kante zu Motorhaube hin. Das erspart einiges an Anpassungsarbeiten.

Der „neue“ Weihe Vorbau hat zwar auch eine leicht schräge Stoßkante. Dies kann durchaus vernachlässig werden. Werden beide Teile (Vorbau + Motorhabe Stoß-an-Stoß zusammen gelötet, steht der Kühler vorn unten etwas hoch – es ergibt sich ein ganz leichter Spalt. Da die Kante der Pufferbohle später davor steht, fällt es nicht weiter auf.


Mir ist bei einigen Motorhauben aufgefallen, dass die Seiten der Haube unterschiedliche Längen aufweisen können. Ein Schnelltest – ohne nachmessen:
Haube und Vorbau vor einander stellen. Hierbei ist die rechte Seite der Haube kürzer.



Wird dann die Motorhaube auf die Lötkante des Vorbaus beschoben, ist unten der abgebilete Spalt zu erkennen.




Abhilfe kann folgender Weg schaffen:
Ermitteln um welches Maß die Seite kürzer ist. Dieses Maß auf einen passenden Blechstreifen (entsprechend der Seitenlänge der Haube) übertragen /anreißen. An dieser Linie an der kurzen unteren Seite einlöten. Einen passenden oder annähernd passenden Messingstreifen (hier Federbronze aus der Bastelkiste) einlöten. Da das zuvor eingelötete Blech darunter liegt, kann hieran der Streifen in der Länge angepaßt werden.
Zum Schluss noch die Rillen der Türimitationen nachritzen.








Meine ganze Anerkennung an Euch, für die Bereitschaft und Unterstützung, diesen Beitrag zunächst unkommentiert zu belassen!! Wie sehr dies auch von den Lesern anerkannt wird, zeigen die vielen Rückmeldungen, die mich hierzu erreichen!! DANKE!"!


Herzliche Grüße und schöne Weihnachten
sendet und wünscht Euch /Ihnen

Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (14. Januar 2018, 23:35)


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Sonntag, 14. Januar 2018, 21:42

Antriebe /Fahrwerke für die Köf III

Hallo,

bevor es nun an die abschließenden Arbeiten geht, einen kleinen Überblick über die angebotenen Antriebsvarianten für dieses Modell.

Für das Modell der Gebauer / Weihe Köf 3 gab /gibt es verschiedene Antriebsvariationen / Konzepte. Zum Teil waren sie Bestandteil der jeweiligen Bausätze bzw. wurden sie mit den Fertigmodellen angeboten und ausgeliefert.
Es ist eine Auswahl derer, die mir zum jetzigen Zeitpunkt bekannt sind. Von daher erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Folgenden stelle ich diese mit ihren Ausstattungsdetail vor.

Bekannt sind mir zum derzeitigen Zeitpunkt 4 verschiedene Antriebe:


GEBAUER
Herr Gebauer vertrieb zu seinen Modellen einen Antrieb, der sich durch einen massiven Messingrahmen auszeichnete und somit ein relativ hohes Gewicht hatte. Die Motorisierung übernahm ein quer zur Fahrtrichtung verbauter Faulhaber-Motor. Ich meine, durch ihn wurden beide Achsen angetrieben. Ich habe von ihm nur noch 2 Bilder. Da ich ihn nicht mehr im Bestand habe kann ich keine weiteren Angaben zu den verbauten Rädern machen. Soweit ich mich erinnere, hatte er keine (nennenswerte) Federung bzw. besaß er keine 3-Punkt Lagerung







MUNZ
Herr Munz bot seiner Zeit ein (Tausch-) Fahrwerk für die Köf III an. Auffälligste Details dabei sind die jeweils über Ketten angetrieben Achsen. Herzstück hierbei ist ein Faulhabermotor. Dieser Antrieb ist weiterhin über den „Nachfolger von Herrn Munz“ - die Modellbahn-Manufaktur Matthias Hummel (modellbahnklinik@gmx.de) zu bekommen. Eine Achse besitzt eine „pendelnd“ gelagerte Achse.










Nach einer etwas längeren Suche, konnte ich noch ein Original Munz Fahrwerk bekommen. Dieses ist bei mir für eine Köf 11 gedacht, die im Original auch einen Kettenantrieb besaß.

Bei dem mir vorliegenden FW zeigen sich ein paar Herausforderungen um ihm zu zufriedenstellenden Fahreigenschaft zu verhelfen:
schwerer – etwas ruckhafter Lauf
kurze Kette – zu lang, „hängt“ durch

Für den ersten Punkt wurden zunächst die Pilzkontakte untersucht, gereinigt und die Kontaktflächen der Scheibenräder sowie die Laufflächen gereinigt. Ergebnis – nicht verbessert. Nächster Schritt war die Zerlegung des Ganzen und öffnen des Getriebes. Selbiges zerlegt, gereinigt und neu abgeschmiert. Dann im offenen Zustand getestet – alles leicht gängig. Getriebe zusammengeschraubt und händisch getestet = schwergängig. Also wieder zerlegen und alle Teile auf ihre Passgenauigkeit eingehend untersucht. Dabei zeigte sich, dass zwei Schrauben, mit denen der Motor am Getriebe befestigt ist, mit ihren Köpfen auf eine Platte drückten bzw. der Durchmesser der dafür vorgesehen Löcher nicht gross genug war.




Nach Korrektur und dem anschließendem Zusammenbau war die Hemmung beseitigt.




Punkt 2 wird noch etwas aufwendiger zu beheben sein. Die „Überlänge“ der Kette ist leider nicht so gross, dass es ausreicht ein Kettenglied heraus zunehmen. Hier steht die Modifikation mittels einer „Kettenrolle“ /Kettenspanner (wie von Kettenfahrwerken bekannt) an. Im jetzigen Zustand „hoppelt“ mir die Kette zu sehr was sich wiederum auf (noch) nicht zufriedenstellende Fahreigenschaften auswirkt … .






WEIHE
Die Bausätze bzw. Fertigmodelle von Herrn Weihe waren mit einem eigenen Fahrwerk ausgestattet. Dies wurde auch solo angeboten.

Ein Maxxon Motor treibt über 2 Schneckenwellen die Achsen an. Die Achslagersteine sind gefedert. Das Fahrwerk weißt zufriedenstellende Fahreigenschaften auf.








Dem aufmerksamen Beobachter eines solchen Modells wird u.U. auffallen, dass die Lok beim anfahren „vornehm-einen-Knicks“ macht. Dies liegt vermutlich daran, dass die Schnecke über das Achszahnrad das Modell – bedingt durch das Gewicht und die etwas weiche Federung – nach „unten zieht“. Herr Weihe empfiehlt als einfache und kostenneutrale Möglichkeit, die Achsen heraus zu nehmen und die Achslagersteine verkehrtherum wieder einzusetzen.






Dadurch sitzen die Federn „nur noch“ an der Außenkante der Steine und nicht mehr in den Bohrungen. Die Federn werden stärker zusammen gedrückt und die Federung wird dadurch härter.


Eine Alternative hierzu:

WEIHE – mit 3-Punkt Lagerung aus dem Aw Gräler
Das im Aw Grälerumgebaute WEIHE Fahrwerk verfügt an einer Achse über eine 3-Punkt-Lagerung. Die andere Achse wird fest gelegt. Zusätzlich erhält jede Achse 2 Kugellager.
Diese Maßnahme erhöht den "Fahrspass" und die Fahreigenschaften erheblich.













Dieser Umbau stellt für mich das beste Preis /Leistungsverhältnis dar, das momentan verfügbar ist - sofern ein Original eingesendet wird.




Wandler-Antrieb

Dieser Antrieb läuft eigentlich außerhalb der Vorstellung, da es von ihm nur 2 Stück gibt Er „verdient“ es aber vorgestellt zu werden, da er rundum außergewöhnlich ist. Hier nur in einer kurzen bebilderten Vorstellung.






Er bekommt im nächsten Beitrag eine gesonderte Vorstellung.


Herzliche Grüße
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (21. Januar 2018, 14:22)


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Montag, 15. Januar 2018, 12:12

Moin Andreas,

hier hast du den richtigen Antrieb von Albert Munz für die Koffer 3:

index.php?page=Attachment&attachmentID=33131

btw: ich habe auch die Daten der anderen Antriebe am Rechner ;)
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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Sonntag, 21. Januar 2018, 14:22

Hallo,

im eigentlichen Sinne gehört der nachfolgende Beitrag ja nicht zu einem Baubericht über die Köf III der Ausführungen „Gebauer / Weihe“ – aber … das fahren mit diesem außergewöhnlichen Antrieb und die Begebenheiten der letzten Wochen möchte ich gern mit einfließen lassen.

Doch der Reihe nach:
Der oben angeführte Begriff „Wandler-Antrieb“ ist nicht ganz korrekt gewählt. Er wäre wohl besser als „Drehmomentwandler“ /„Flüssigkeitsgetriebe“ /“Strömungskupplung“ zu benennen oder wie ihn Dr. Klaus Lebershausen bezeichnete hat: „Diesel-Hydraulischer Antrieb für (H0) Diesellokmodelle“. Er stellte ihn als solchen in der MiBa 6/79 vor.

Meinen Antrieb konstruierte und baute ein befreundeter Modellbahner ca. 1997. Zunächst einen 1. Versuchsträger (Köf 11 050) für sich selbst und dann dieses gute Stück als Auftragsarbeit (Köf 11 200).
So zog dann der Antrieb in einer Gebauer Köf III, in die „weite Welt - außerhalb von Gütersloh“.

Nach dem Tode des Besitzers ging das gute Stück - über einen Modellbahnhändler - in die Hände eines Forumsmitgliedes über, von dem ich es freundlicher Weise erwerben konnte (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!!!).

Nach langem auswärtig währendem Einsatz (mittlerweile war es mit einem Decoder versehen) traf es dieser Tage wieder in den Räumen seiner Entstehung - quasi der „Geburtsstätte“ – in Gütersloh ein.



Die Freude war gross – nicht nur bei mir sondern auch bei meinem Modellbahnkollegen! Für ihn spannend zu erfahren was aus seinem „Baby“ geworden ist, in Bezug auf dessen „Laufeigenschaften“ gegenüber seinem „großen Bruder“.

Erster Schritt war die Trennung von Gehäuse und Rahmen bzw. Fahrwerk. Dann die in Augenscheinnnahme aller mechanischen Teile. Ihr folgte eine Überprüfung der „Schmierstellen“. Danach die Demontage des Decoders, weil der Antrieb nämlich zunächst ein etwas sehr verzögertes Anfahrtverhalten zeigte. Dies konnte auf die Einstellung des Decoders zurück zu führen sein oder auf einen geringen Öl-Füllstand hinweisen. Ihr analoges Pondon reagierte direkter auf die steigende Motordrehzahl. Bei der weiteren Demontage erwies sich der Verdacht als richtig – nach 20 Jahren war es notwendig den Ölstand anzupassen oder besser gleich noch einen „Ölwechsel“ durch zu führen.






Bei dieser „Inspektion“ erhielt der Behälterdeckel des „Turborads“ eine Nut für die Aufnahme eines O-Ringes. Somit entfällt zukünftig das abdichten des Selbigen mittels Dichtmasse.




Die anschließend durchgeführten Testfahrten überzeugten mich noch mehr von dieser Art des außergewöhnlichen (analogen!) Antriebskonzeptes, dass mit Worte nur unzulänglich zu beschreiben ist.

Natürlich bleibt es nicht aus – wo viel Licht ist, ist auch „Schatten“: Unter „Volllast“, ist es kein „Flüsterantrieb“. Der Motor dreht mit bis zu 8000 U/min. Damit treibt er zunächst die Welle des Pumpenrads an. Die Flügel des P-Rads im Innern des Turborad-Behälters bringen mit ihrer Umdrehung das Öl in Bewegung. Das Öl treibt damit das Turborad an. Dieses Rad ist mit dem Behälter, der auch als Schwungmasse dient, verschraubt. Auf dessen Achse befindet sich motorseitig ein Zahnrad, dass wiederum die Zahnräder des Getriebes in Bewegung versetzt … .
Die Stärke dieses Antriebs besteht darin, dass sich die Lok sanft und ohne Ruck in Bewegung setzt. Ebenso geschieht das abbremsen. Zum Rangierspiel eine wahre Freude! Egal ob Schienenstöße oder kontaktlose Stellen - es „bügelt“ über alles problemlos hinweg. Digitale Massesimulation braucht ein solch feinmechanisches Zusammenspiel nun wirklich nicht. Der enorme Auslauf wird mittels Umpolung am Regler abgebremst. Somit beim Rangiergeschäft - ein ständiges Spiel am Regler, dass eine gewisse Eingewöhnung benötigt - aber dann ... .

Das gute Stück erhält zu einem späteren Zeitpunkt einen kleinen Sounddecoder (mit Dumbo Lautsprecher) um es auch wieder auf digitalisierten Gleisen einsetzen zu können. Einzige Sounddatei wird aber nur das Horn sein. Auch Lastregelung und andere Einstellungen stehen dann auf neutral um die mechanischen Eigenschaften mit der akustischen Untermalung genießen zu können. Wer sich noch an die „Möller-Antriebe“ erinnern kann, wird verstehen was ich damit meine.
Nach den ersten Fahrten kann ich nun nur noch davor warnen – es besitzt bereits jetzt durchaus „suchtgefährdende Ansätze“!!

Doch genug der vielen Worte – nachfolgend einige bebilderte Eindrücke der Bauteile bzw. Gruppen. Teilweise handelt es sich auch um freundlicherweise zur Verfügung gestellte und eingescannte Bilder des Erbauers (U.K.) aus dem Jahr 1998.




























Der "große Bruder" besitzt einen nach unten hin teilweise offenen Antriebsstrang. Dies wurde beim 2. Modell geändert - s. oben.




Hier noch ein paar Bilder, die während der "Inspektion" dieser Tage entstanden sind. Sie zeigen den Zustand des Antriebs 20 Jahre später ...












Damit schließe ich den kleinen Ausflug außerhalb des eigentlichen Berichtes und kann mich hoffentlich bald wieder dem Kern des Berichtes widmen. Wenn nun die Frage nach den Kosten für ein solch mechanisches Kleinod entstehen sollten, so läßt sich dies momentan nur so beantworten: Geplant sind weitere Antriebe derzeitig nicht. Anfragen leite ich aber gern weiter. Beim Preis - nach heutigen Verhältnissen - ist davon auszugehen, dass es dafür vermutlich auch eine Lenz Köf II mit Waggons geben würde ... ohne die Gebauer oder Weihe Teile.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass ich nicht der Erbauer sondern nur der "Beschreiber" bin. Eventuelle "Grüne Bewertungen" bitte inhaltlich an ihn richten, er ließt hier vielleicht mit - vielen Dank!

Am Ende des kompletten Bauberichtes habe ich geplant, eine Galerie von weiteren Änderungen und Ergänzungen zu diesem Modell anzuhängen. Ich bin mir sicher, es gibt noch weitere Ideen und Umsetzungen, die bisher nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben ... . Auch an meinen derzeitig entstehenden Modellen hat sich nachträglich noch die ein-und-andere Änderung ergeben.


Herzliche Grüße
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fredduck« (9. März 2018, 23:09)


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