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james

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Sonntag, 13. März 2016, 20:30

Fahrzeugbau mit 3-D-Druck?

Hallo, liebe Kollegen!

Ich spiele mit dem Gedanken, auf der Basis eines Shapeways-Gehäuses eine kleine Kastenlok zu basteln. Hat jemand bereits Erfahrung damit gemacht? Sind die Oberflächen hinreichend glatt und mit was für einer Detaillierung kann man rechnen? Ich würde mich über Hinweise freuen!

Gruß Reinhold

jk_wk

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2

Sonntag, 13. März 2016, 20:43

Hallo Reinhold,

hier beschreibt Henrik den Selbstbau einer Schmalspurlok.

Schöma CFL 150-DCL [Beschriftung]


Setz dich doch mit ihm in Verbindung, er hat das Gehäuse in 3D-Druck erstellt und das Ergebnis ist einfach Klasse.
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


james

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3

Sonntag, 13. März 2016, 23:18

Hallo Kollegen,

die erste Antwort habe ich hier gefunden:

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht…8s4ZBCtAwiCATAq

- echt etwas ernüchternd! Oder gibt es bereits andere Erfahrungen?

Gruß Reinhold

james

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Sonntag, 13. März 2016, 23:24

Hallo Jürgen

danke für den Hinweis, hatte den Thread mittlerweile auch entdeckt. Sieht echt gut aus, das Schöma-Gehäuse. Wäre interessant zu wissen, was der Spaß gekostet hat.

Gruß Reinhold

5

Montag, 14. März 2016, 08:04

Hallo Reinhold,
setzt Dich mal mit Kalle Stümpfl in Verbindung!
Er produziert 0e Modelle im 3D Drucker.
www.ks-Modelleisenbahnen.de
MfG,
Peter Jung

H3x

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6

Montag, 14. März 2016, 08:41

Hallo,

natürlich ist Modell/Fahrzeugbau mit 3D-Druck möglich, hier mal ein paar Beispiele von Shapeways:
index.php?page=Attachment&attachmentID=19043
index.php?page=Attachment&attachmentID=19044
index.php?page=Attachment&attachmentID=19045
Detaillierung ist ausreichend gut, allerdings sollte man für gute Qualität größerer Bauteile nicht bei Shapeways drucken. Kosten für eine Kastenlok dürften bei 200-400 EUR liegen.

Reinhold, hast du schon ein CAD-Modell?

Grüße

H3x

P.S. Wer mehr über 3D-Druck lernen will: Buchempfehlung
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

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Montag, 14. März 2016, 10:00

Guten Morgen,

Sehr schöne und gelungene Modelle, aber die Auflösung ist für mich persönlich noch nicht ausreichend. Der Aufbau des Drucks ist, sogar nach der übrigens sehr gelungene und vorbildliche Lackierung, immerhin noch deutlich mit dem bloßen Auge wahrzunehmen. Indem sich diese geringfügige Makel nicht verbessern wird, was ich kaum zu bezweifeln dürfte, präferiere ich noch immer Spritzgussmodelle, oder welche die im Ätzverfahren konstruiert sind. Dabei kommt noch der gerade nicht billige Endpreis.

Gruß,

Jacques Timmermans

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Montag, 14. März 2016, 10:56

Hallo Jacques,

mal abgesehen davon, dass ich das Foto des Mulis mit dem Spitzlicht extra ausgewählt habe um die Shapeways-Qualität zu zeigen, lässt sich durchaus eine bessere Qualität bekommen. Schließlich werden die meisten Messinggüsse heute auf Basis eines Wachsmodells aus dem Drucker gefertigt. Aber wie immer: Man bekommt den Gegenwert fürs Geld. :P

In der Realität sieht man natürlich die Strukturen des Drucks viel weniger als auf Makrofotos. Genau wie ich auf meinen schlecht gebauten Messingmodellen auch viele schlechte Stellen entdecke. Wenn man natürlich Spritzguss oder Messing selbst in so hoher Qualität wie du bauen kann sieht das ganz anders aus. Ich kann halt besser zeichnen als löten ;(

Und manche Dinge kann man mit vertretbarem Aufwand tatsächlich nur 3D-Drucken: Stahlboxen

Grüße

H3x
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Montag, 14. März 2016, 10:57

Serien machen 3D Drucker oder CNC Fräse sinnvoll

Aus meiner Sicht sind die Oberflächen bei Shapeways nicht ausreichend glatt.
Selbst bei der neuen verfeinerten Oberflächenstruktur, dies ist allerdings Ansichtssache.

Kleinteile wie Zurüstteile zu drucken macht da schon mehr Sinn als
diese aus Metall oder Resin selber zu gießen. Da gibt es allerdings auch viele Dinge im Handel.

Grundsätzlich ist es aus meiner Sicht so, dass der Gesamtaufwand bei einem Selbstbau
meist geringer ist wenn man ein Einzelstück konventionell baut.
Sieht man Programmieren als Hobby ist das auch wieder eine andere Sache.

Bei einer Serienproduktion sieht dies natürlich anders aus.
Die Datenerfassung/Programmierung für eine CNC Fräse oder einen 3D Drucker macht da Sinn.

Ich benutze beide Techniken nicht weil es mir für Einzelstücke viel zu aufwändig scheint
selbst wenn mir einer meiner Söhne die "Programmierungsarbeit" macht.

Ergibt sich bei mir allerdings auch durch Jahrzehnte an Computerarbeit.
Da braucht man im Modellbahnhobby nicht auch noch Programmierarbeit.

MfG Jo


"Meine Beiträge stellen nur meine Sichtweise dar und erheben keinen
Anspruch darauf die einzig richtige Sichtweise oder Meinung zu sein."

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Montag, 14. März 2016, 11:28

Hallo Jo,

gerade bei Serien ist ein 3D-Druck nicht sinnvoll. Warum? Weil die Stückkosten nur sehr gering mit der Auflage sinken, d.h. wenn 1 Stück z.B. 50€ kostet dann kosten 100 Stück 4800€. Das liegt an der konstanten Maschinenlaufzeit und dem teuren Druckmaterial. Im Spritzguss ist man bei einfachen Bauteilen bei unter 2000€.
Bei Serien würde ich immer auf ein Guss-Verfahren setzen, dann sieht der Muli so aus: Super!

Aber selbst mit 3D-Druck gehen glatte Oberflächen: index.php?page=Attachment&attachmentID=19046

Übrigens ist bei 3D-Druck keine Programmierung wie bei CNC-Maschinen notwendig. Vielmehr braucht man ein CAD-Volumenmodell. Das macht die Sache viel einfacher, da die CAM-Software beim Dienstleister läuft.

Was deine Einschätzung zu Kleinteilen betrifft gebe ich dir Recht. Beispielsweise war ich zu doof die Bremsbacken von Petau zu montieren - außerdem machten die dazu noch ab und an einen Kurzschluss beim Betrieb als ich endlich 4 Stück fertig hatte. Hab mir die dann lieber gedruckt: index.php?page=Attachment&attachmentID=19047.

Aber es gibt nicht nur eine richtige Methode, was zählt ist das Ergebnis und der Spaß :thumbsup:

H3x
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Montag, 14. März 2016, 11:58

3D Scanner auch nicht billig

Wer sich für die recht teure Datenerfassung für 3D Druck interessiert hier mal ein Link.
https://www.tu-braunschweig.de/ik/instit…attung/3d-labor

Einfach mal aus ein paar Perspektiven fotografieren ist da wohl eher nicht möglich.
3D Scanner sind meist noch teurer als einfache 3D Drucker.

Für mich ist der 3D Drucker ein gesondertes Hobby wenn es jemanden interessiert.
Wie jede größere Datenerfassung macht diese nur Sinn wenn man sie mehrfach oder
verschiedenster Form nutzen kann, also Serie.

Programmierung um der Programmierung willen kann auch Menschen Spaß machen.
Wer die Modelleisenbahn zum Einstieg in die Programmiertechnik nutzen will auch in Ordnung.

MfG Jo

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Montag, 14. März 2016, 12:10

Hallo Reinhold,
im 3D Druck gehen schon Oberflächen die mit 240ziger Schleifpapier mithalten können. Allerdings ist das dann nicht ganz günstig.

Hier gibts relativ gute Informationen zum Thema:
https://www.rapidobject.com/de/3D-Druck-…LH25GXm7YzIy1xP

Mein Gehäuse in "Accura Si 60"
[Wunschmodelle] meine Wunsch Modelle für 2016

Gruß
Kpt. Blaubär

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Montag, 14. März 2016, 13:01

Wie Kpt. Blaubaer auch in seinem Link zeigt, es gibt da etwas mehr wie nur den "einfachen" 3D-Druck.

Bei Shapeways wird die günstigste Variante des 3D-Druckens angewendet was ja auch durchaus legitim ist.

Es gibt da aber noch weiter Möglichkeiten des 3D-Druckes z.B. HIER

Wenn man wirklich beabsichtigt etwas in 3D drucken zu lassen und es entsprechend Aussehen sollte, dann sollte man sich an eine Firma wenden, die damit ihr Geld verdienen.
Das Ganze hat den Vorteil das man dort sagen kann was man genau möchte und dann entschieden wird welches Druckverfahren das sinnvollste ist.

Entsprechend des angewendeten Druckverfahrens kann dann auch ermittelt werden, wie klein das kleinste Detail sein darf.
LG Ingo

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Montag, 14. März 2016, 13:54

Hallo Reinhold,

aus Deiner Eingangsfrage entnehme ich, dass es Dir hier vorrangig um die zu erwartende Qualität eines über Shapeways georderten 3D-Drucks geht. Das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich kenne Aussagen von Hobbykollegen, die bei verschiedenen Bestellungen des gleichen Teils in dem gleichen Material recht unterschiedliche Ergebnisse bekommen haben. Man hat dort eben keine Einflußmöglichkeit aus welcher Quelle das bestellte Modell kommt. Da wirst Du wohl Deine eigenen Erfahrungen machen müssen.

Generell kann man sagen, dass sich die Technik immer noch rasant weiter entwickelt. Möglich ist bereits jetzt eine ganze Menge. Habe mir vor zwei Wochen bei Kalle Stümpfl ein neues Dach für die Lenz V 100 zugelegt (siehe Hinweis von Peter Jung / Stromburg). Das kommt so glatt aus dem Drucker, dass es vor dem Lackieren zwingend gestrahlt werden muss, da sonst der Lack nicht darauf haftet und mit dem Fingernagel „weggeschoben“ werden kann (O-Ton Kalle). Auch das Gehäuse seiner neuen 0e-Motordraisine sieht aus, als käme es aus einer Spritzgussform.
Im letzten Herbst habe ich den Bausatz des „Stoppelhopsers“ (Jagsttalbahn) von Martin Zeunert bekommen. Gehäuse und Fahrwerk sind im 3D-Druck hergestellt und geben nicht den kleinsten Grund zur Beanstandung oder Nachbearbeitung. Von Martin habe ich aber auch den Ratschlag bekommen, die Teile so bald wie möglich zu lackieren oder zumindest in der geschlossenen Schachtel zu lagern, da der verwendete Kunststoff unter Lichteinfluß (UV?) zu Verformungen neigt.

Aus meiner Sicht wird sich die Bedeutung des 3D-Drucks für unser Hobby noch deutlich steigern und auch völlig neue Wege eröffnen. Es bleibt spannend.

Viel Spaß!
Klaus

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Dienstag, 15. März 2016, 11:13

Hallo zusammen,

hier habe ich noch ein Bild des (unbehandelten) Gehäuses aus Martin Zeunerts Stoppelhopser-Bausatz.



Viel Spaß!
Klaus

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Mittwoch, 16. März 2016, 20:55

Liebe Kollegen,

ich bin begeistert, dass das Thema doch einiges Interesse weckt, vielen Dank!


@ H3x, nein, ich habe kein 3-D-Modell, mir schwebte ehrlich gesagt vor, ein Gehäuse von TB-Modells ( http://www.shapeways.com/product/GQBPV9N…tionId=40752625 ) zu verbreitern und mit Fahrwerk, Puffern und Pantograph etc. etc. zu einer Privatbahnlok (ähnlich der Extertalbahn E-Lok 22) zu verarbeiten.
Wenn aber die Oberflächen so rau sind, so dass die Nietnachbildungen in den Hintergrund treten ( ;) ), kann man die Sache vergessen. Dann besorge ich mir lieber eine Ätzplatte bei Uhde.


Gruß Reinhold

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Mittwoch, 16. März 2016, 21:47

3D-Druck mit Potenzial nach oben

Hallo,

aus meiner Sicht wird der 3D-Druck gerade auch für Nischen-Produkte von Interesse sein. Drucker mit einer Präzision von 0,02 mm (z. B. Ultimaker 2 oder Reprap x350) können schon sehr gute Drucke erzeugen. Auch bei der Materialwahl ist überhaupt kein Ende abzusehen. Fast monatlich kommen neue Filamente auf den Markt. Auch bei den Druckverfahren gibt es zunehmend eine breite Auswahl. Aber der Weg ist das Ziel! 3D-Drucker kaufen und gleich loslegen klappt nicht immer.

Ich als Tram-Fan habe jetzt schon mal auf Shapeways mir den T4D und B4D in Scale 0 fertigen lassen. Auf Grund der Maße war leider die Produktion in einer feineren Detailierung (noch) nicht möglich. Schaut mal hier rein. Ich habe einige Fotos gemacht.

http://spurnullbahner.de/Tatra-T4D.htm

Auf meiner Homepage gibt es auch noch einen Link zu einem Modell einer Wiener Straßenbahn (Typ Z) in Spur 0. Das Modell finde ich auch schon sehr gut in der Fertigungsqualität.

http://www.fedes.at/fahrzeuge-/wiener-strassenbahn-type-z/

Die eigentliche Herausforderung ist die Beschaffung oder Eigenherstellung eines CAD-Modells. Nicht jeder hat nun mal einen Profi-Scanner. Deshalb bleibt oft nur das Erlernen des "3D-Zeichnens". Ich habe im letzten Jahr damit angefangen und muss sagen, dass die Aufgabe machbar ist, auch wenn mann Lehrgeld zahlt, Fehler macht und Zeit braucht.

Viel Spaß beim Schmökern.

Uwe

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 14:46

Fahrzeugbau mit 3D Druck

Hallo Spur 0er

Da hätte ich auch was vom 2011 Probedruck

und heute ist es fast fertig ( Es geht halt immer länger wenn man von anderen Hilfe braucht)

Video https://youtu.be/7Y7iK_0V0wE

Arnold
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Donnerstag, 26. Mai 2016, 19:47

Hallo Allerseits,

gerade für exotische Fahrzeuge, die sonst kaum jemals die Chance hätten gebaut zu werden, finde ich den 3D Drucker, bzw. das Laser/Sintern Verfahren eine ausgezeichnete Sache. Wenn das Teil mal lackiert und gealtert ist, sieht man ohnehin nicht mehr aus welchem Werkstoff es hergestellt wurde.



Das gezeigte Fahrzeug habe ich zwar nicht gezeichnet, bzw. konstruiert, aber wohl beim 3D Drucker bestellt, zusammengebaut, lackiert und gealtert...

Viele Grüsse

Matthias

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20

Donnerstag, 26. Mai 2016, 23:05

Fahrzeuge mit 3D Druck

Hallo Matthias

Hier liegt der grosse Unterschied.

Beim beginn des Modellbau gab es keinen Hersteller der den Lorry Rail - MODALOHR Zug im Katalog hatte.

Ich habe die Pläne dazu gezeichnet Massstab 5:1 ( Vorlage war ein kleines Bild )

Habe für das Modell Testfahrzeuge hergestellt um die Fahreigenschaften auf der Clubanlage zu testen.

Modell ist seit 2012 auf Gastanlagen am fahren und auf Ausstellungen zu sehen

Im Spur 0 Heft 4/2013 Seite 30-35 Bericht vom Bau (+ 3D )

und Spur 0 Heft 2/2014 Seite 40-44 (+ 3D )

LG Arnold
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »modalohr« (27. Mai 2016, 11:27) aus folgendem Grund: text


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