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ha-null

Oberheizer

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Friday, May 15th 2015, 6:00pm

Eine Kunze-Knorr-Güterzugbremse für den Krupp-Kesselwagen von MBW

Berichtigung: Dieser Umbaubericht beschreibt den Einbau einer Kk-G-Standardbremse, die nach meinen letzten Recherchen in dieser Form nicht vorbildlich ist. Siehe dazu auch meinen korrigierenden Beitrag Nr. 4.


Hallo Krupp-Kesselwagenbesitzer,

Hier habe ich mich schon einmal zur Bremsanlage unterm Krupp-Kesselwagen von MBW geäußert.
Hier bin ich zur Überzeugung gekommen, dass dieser Kesselwagen beim Vorbild eine Bremsanlage der Bauart Kunze-Knorr-Güterzug (Kk-G) gehabt haben muss.

Und hier werde ich meinen Umbau beschreiben. Zunächst ein kurzer - nicht unbedingt vollständiger - Überblick über Kk-G-Bremsanlagen als Bauteil für Spur 0:

Schnellenkamp
bietet zum einen eine sehr preisgünstige Kunsstoffversion an, die ursprünglich von O-Scale-Models stammt und unter dessen O 10 und Kesselwagen zu finden ist.
Die Bremsanlage ist leider nicht vollständig: alles, was am Steuerventil an "Zubehör" beim Blick von der Seite eigentlich gut sichtbar ist, fehlt leider. Dazu gehört die komplette Lastumschaltung mit dem auffälligen, diagonal verlaufenden Hebelarm des Lastumschalters von dessen Welle zum Steuerventil. Auch fehlt der ebenso auffällige, fast senkrecht nach unten führende Griff zum Abstellen der Druckluftbremse. Außerdem fehlen die Nachbildung des Abzweigs von der Hauptluftleitung zum Steuerventil einschließlich Schleuderfilter und die Lösezug-Einrichtung.

Es gibt auch eine preislich höher angesiedelte Messing-Variante, deren Qualität und Vollständigkeit ich mangels Kenntnis des Bauteils nicht beurteilen kann

Petau
hat ebenfalls eine Messing-Variante, die mir von den Fotos her vollständig und detailliert erscheint, bzw. mit ergänzenden Petau-Bauteilen vervollständigt werden kann.

Lenz
Auch Lenz hat eine Kk-G-Bremsanlage. Leider nicht als Bauteil, aber unter vielen seiner Güterwagen. Diese Kunststoff-Ausführung ist nicht nur vollständig (bis auf die fehlende Leitung zwischen Bremszylinder und Luftbehälter), sondern auch hervorragend detailliert. Und so etwas befand sich seit dem Umbau zweier gebremster Drehschemelwagen H 10 zu einem H 10-Leitungswagen bzw. zu einem ungebremsten Flachwagen Xf 08 gleich zweimal in meinem Ersatzteillager.


Demontage des Kesselwagens
@Nullinger hat ja bereits hier in Wort und Bild sehr gut dargestellt, wie das Fahrgestell vom Kessel getrennt wird.

Die Demontage der MBW-Bremsanlage ist einfach, da sie mit fünf Zapfen im Rahmen nur gesteckt ist. Die beiden Steckteile, die das Rohrsystem zur Entleerung des Kessels darstellen, werden ebenfalls entfernt. Sie sind gesteckt, ggf. leicht geklebt. Der Ausbau ist einfach.

Beim Beseitigen der Ösen im Rahmen ist mein Messer etwas voreilig gewesen und hat auch die beiden Ösen für die Schrauben zur Befestigung des Kessels am Fahrgestell wegrasiert. Das nur zur Info, falls Ihr die Ösen vermisst. Zum Einbau der neuen Bremsanlage ist deren Entfernung unnötig.

Was ich nicht demontiert habe, ist das Geländer der Bremserbühne. Also beim Herumwerkeln unterm Fahrgestell aufpassen! Nicht gelungen ist mir die Demontage der kompletten Drehgestelle mit den schweren Radsätzen, die mir beim Probieren und Anpassen der neuen Bremsanlage im Weg waren.

Bild 1:

Bild 1: Links die Bremsanlage von MBW. Sie wandert in den Müll. Rechts die Kk-G-Bremsanlage von Lenz.



Bild 2:

Bild 2: Der vor dem Einpassen zunächst von allen Steckteilen befreite Bremszylinder mit dem Bremsgestänge. Für die beiden Zapfen am Bremszylinder (1) und an den beiden Horizontalhebeln (2) und (3) müssen Löcher in den Kesselwagenrahmen gebohrt werden.Die Sockelplatte (4) wird nicht benötigt.



Bild 3:

Bild 3: Das "entkernte" Fahrgestell mit der Lage der fünf zu bohrenden Löcher zur Aufnahme der 4+1 Befestigungszapfen der Lenz-Bremsanlage.

1: Zwei Löcher für den Bremszylinder mit 1,1 mm Bohrer exakt mittig und zentriert zwischen den beiden großen Löchern bohren, Abstand 7 mm. Anschließend mit der Quadratfeile etwas weiten. Bremszylinder einpassen, exakten Sitz kontrollieren.
Da sich die Bremsanlage und das Rohrsystem zur Kesselentleerung den Platz teilen müssen, sollten diese Maße unbedingt eingehalten werden. Sie sind sozusagen das Maß aller Dinge, damit die beiden Hauptbremszugstangen möglichst mittig in der Längsachse des Fahrgestells verlaufen und die leicht außermittig nach oben zum Kessel führenden Entleerungsrohre noch Platz haben (siehe Bild 2 und 3).

2 und 3: Zwei Löcher 1 - 1,1 mm bohren für die beiden Horizontalhebel, unter denen sich je ein Steckzapfen befindet. Die Löcher sind am Rahmenteil des Kesselwagens bewusst außermittig gebohrt.

4: Ebenso außermittig mit 1 - 1,1 mm bohren: Das Loch zum Einstecken des Schleuderfilters (Abzweig von der Hauptluftleitung zum Bremssteuerventil).



Bild 4

Bild 4

Bild 5

Bild 5

Bild 4 und 5: Die Bremsanlage ist nach Einpassung in die vier gebohrten Löcher eingesteckt und mit Sekundenkleber fixiert. Die beiden Rohrsysteme sind provisorisch eingesteckt.
1 und 2: Hier wird's knapp: die beiden Engstellen
3: die zu ergänzende Handbremszugstange aus 1,0 mm Messingdraht, 13 mm lang.
4 und 5: Die beiden auf 11 mm gekürzten Hauptbremszugstangen.


Weiter geht's im 2. Teil
Gruß
ha-null Jörg

This post has been edited 2 times, last edit by "ha-null" (Jun 29th 2015, 2:22pm) with the following reason: Berichtigungshinweis


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ha-null

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Friday, May 15th 2015, 6:04pm

Eine Kunze-Knorr-Güterzugbremse für den Krupp-Kesselwagen von MBW, 2. Teil

Und weiter geht's (Die Teilung war notwendig wegen Überlänge des Beitrags)


Bild 6:

Bild 6: Einpassen und Einbau der Lastwechselmechanik

1: Das Steckteil mit dem Lastwechselgestänge am Steuerventil wird in den Bremszylinder eingesteckt.

2: Das quer verlaufende Entleerungsrohr läuft unter dem Hebel knapp am Steuerventil vorbei.

3: Die Lastwechselwelle zwischen den beiden Wellenlagern ist zu kurz und muss durch eine längere ersetzt werden. Die Welle exakt hinter den Wellenlagern abtrennen und durch einen 0,8 mm Messingdraht ersetzen. Damit die Lager mit der längeren Welle auf die Außenrahmen des Kesselwagens passen, ist etwas Probieren notwendig. An meinem Kesselwagen beträgt das Innenmaß zwischen den Lagern 4,33 cm. Aber das sollte jeder möglichst selbst ermitteln:
Die beiden Lager werden zwecks Aufnahme der neuen Welle vorsichtig angebohrt (nicht durchgebohrt). Die neue, zunächst überlange Welle (ca. 4,6 cm) wird in eines der Lager geklebt (Sekundenkleber). Dann wird je nach der Bohrtiefe im anderen Lager die Welle soweit gekürzt, dass nach Aufstecken des zweiten Lagers ein guter Sitz zum Verkleben der beiden Lager auf der unteren Seite der Außenrahmen möglich ist. Ich habe die an den Lagern befindlichen Zapfen nicht abgetrennt. Sie stützen sich gegen die abgeschrägten Innenseiten der Außenrahmen und geben nach dem Verkleben mit dem Rahmen zusätzlichen Halt.

4, 5 und 6: Ich habe das Umschaltgetriebe (5) auf die andere Rahmenseite verlegt, da der Platz (6) zu knapp bemessen ist. Beim Festkleben der Lager am Rahmen ist darauf zu achten, dass die kleine Gabel am Ende des Lastwechselhebels in die Welle greift (4). Auf dem Foto ist das nicht der Fall, da die Lager nur provisorisch aufgelegt, also noch nicht verklebt sind.



Bild 7

Bild 7

Bild 8

Bild 8
Bild 7 und 8 zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf die Lage der Lastwechselmechanik.



Bild 9

Bild 9: Einbau der Verbindungsleitung zwischen Bremssteuerventil und Hauptluftleitung. Der Pfeil zeigt auf die Zugstange, die im S-Bogen hindurchlaufen muss und nicht darunter. Ggf. muss das Loch zum Einstecken des Schleuderfilters geweitet werden, damit alles exakt sitzt. beide Befestigungspunkte habe ich mit Sekundenkleber fixiert.

Nun ist die Hauptluftleitung dran, die vor Einbau zu kürzen ist: Jeweils vom Befestigungsloch in der Verdickung der Leitung gemessen beträgt die neue Länge am kürzeren Ende 2,7 cm, am längeren Ende 4,9 cm. Die Befestigungszapfen werden abgetrennt. Nun kann die Leitung auf den Zapfen am Schleuderfilter aufgesteckt, ausgerichtet und mit Sekundenkleber befestigt werden.



Bild 10

Bild 10 zeigt den Lösezugeinrichtung vor und nach der Bearbeitung. Die beiden Pfeile weisen auf die beiden zu bohrenden Löcher (0,3 mm), in die die aus 0,3 mm Messingdraht anzufertigenden Lösezugstangen eingesteckt werden (siehe Bild 11 und 12).



Bild 11

Bild 11

Bild 12

Bild 11
Bild 11 und 12: Die fertige Lösezugeinrichtung aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Pfeil zeigt auf ein kleines Distanzstück aus Polystyrol zum Festkleben der Lösezugstütze am Rahmen. Bei mir beträgt die Stärke 1,6 mm.



Bild 13

Bild 13

Bild 14

Bild 14
Bild 13 und 14 zeigen das fertige (unlackierte) Ergebnis aus der Froschperspektive im Detail und in der Totalen: die typische Seitenansicht einer Kk-G-Bremse.


Luftbehälter
Fast hätte ich vergessen, ihn hier zu erwähnen. Auf dem Kesselwagenrahmen befindet sich beidseitig je ein kleiner Behälter, von dem mir die Funktion beim Vorbild nicht klar ist. Es könnten Luftbehälter für die Bremse sein, wobei die Kk-G-Bremse eigentlich nur einen Behälter benötigt. Ist also einer zu viel vorhanden? Oder sind es gar keine Luftbehälter? Solange diese Fragen nicht beantwortet sind, hat mein Kesselwagen keinen Luftbehälter unterm Rahmen.
Gruß
ha-null Jörg

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Friday, May 15th 2015, 6:54pm

Hallo,

super Arbeit, :thumbsup:

meine Gedanken gingen gerade eben dahin, ......so schön doch es unter diesen Kesselwagen ist und man kaum sieht, doch dann die unmögliche Lenzkupplung, die man sieht.
Doch es ist ja jedem seine Sache was er macht.
mein Bett steht unter der Anlage, geht auch :thumbup:

Gruß Robby

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ha-null

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Monday, June 29th 2015, 2:15pm

Berichtigung zur Bremsanlage

Hallo Besitzer des Kruppschen Großkesselwagens, speziell die Bremsenfreunde,

inzwischen konnte ich mehr über die Bremsanlage des Kesselwagenvorbilds erfahren, was die Richtigkeit der Darstellung am MBW-Modell betrifft und mir nun Gewissheit gibt:

Den Kruppschen Monatsheften, Ausgabe Okt./Nov. 1923 ist zu entnehmen, dass die Bremsanlage tatsächlich zwei Bremszylinder hatte, die auf ein- und dasselbe Bremsgestänge wirkten. Meine Zweifel an dieser Darstellung der Bremse am Modell haben sich nun als unberechtigt erwiesen, mein in den Eingangsbeiträgen beschriebener Austausch gegen eine Kk-G-Bremse der Standardbauart ist nicht vorbildgerecht. MBW hat mit der Darstellung der Bremsanlage mit zwei Bremszylindern alles richtig gemacht.

Richtig ist, dass beim Vorbild eine Bremsanlage ähnlich der bei Großgüterwagen der Deutschen Reichsbahn verwendet wurde. Damit ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Kk-G-Bremse gemeint, die aber in diesem Fall von Krupp wegen des hohen Gewichts des beladenen Kesselwagens in ihrer Wirkkraft dadurch verstärkt wurde, dass ein zweiter Bremszylinder mit einem zweiten Luftbehälter verwendet wurde, offensichtlich von einer Bauart, die z.B. unter Dampflok-Schlepptendern zu finden ist. Somit ist am Modell auch die Nachbildung von zwei Luftbehältern auf den Außenrahmen richtig wiedergegeben.
Bei leerem Wagen war der zweite Bremszylinder (slave) abgeschaltet. Bei beladenem Wagen erfolgte die Steuerung des zugeschalteten zweiten Bremszylinders über eine zusätzliche Druckluftleitung vom Steuerventil am Kk-G-Bremszylinder (master). Eine Lastwechselmechanik war also nicht vorhanden, da nicht benötigt. Stattdessen gab es eine - wahrscheinlich von beiden Wagenseiten zu bedienende - Abschalteinrichtung des zweiten Bremszylinders. Im von @Geiswanger in diesem Beitrag gesetzten Link ins DSO-HiFo ist auf Bild 09 dieser Hebel rechts oberhalb des linken Entleerungsrohres erkennbar.

Wer also die MBW-Bremsanlage unter seinem Krupp-Kesselwagen so gelassen hat, wie sie ist, hat nichts verkehrt gemacht.

Wem die MBW-Nachbildung des Kk-G-Bremszylinders mit Steuerventil und dem Bremsgestänge zu einfach ausgefallen ist, kann sie gegen eine Lenz-Kk-G-Bremse tauschen und um den zweiten Bremszylinder incl. Gestänge von MBW ergänzen. Die komplette Lenz-Lastwechselmechanik muss aber weggelassen werden.

Wer keine Lenz-Bremse opfern will, ist auch mit einer OSM-Bremse gut bedient. Sie ist immer noch detaillierter als die MBW-Bremse und die Lastwechselmechanik ist - in diesem Falle sogar richtig - gar nicht erst vorhanden.

Zum Schluss gibt es noch ein Bild, das links die Original-MBW-Bremsanlage zeigt, in der Mitte den abgetrennten zweiten Bremszylinder mit Gestänge, rechts in einer Fotomontage die Lenz-Bremsanlage mit dem ins detaillierte Lenz-Bremsgestänge integrierten zweiten Bremszylinder incl. dessen Gestänge.

Gruß
ha-null Jörg

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Thursday, July 2nd 2015, 7:58pm

Schöner Umbau, sauber gearbeitet!

Aber noch mehr Lob das Du erkannt und dann geschrieben hast das die Serien- Bremsanlage des Modells doch richtig ist!


Hochachtungsvoll
Adalbert

ha-null

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Friday, July 3rd 2015, 3:18pm

Vorbild und Modell

Hallo Adalbert,

wenn neue Erkenntnisse zum Vorbild vorliegen, gehören (voreilige) Vermutungen in den Mülleimer, auch wenn sie im Modell schön umgesetzt und auch noch im World Wide Web veröffentlicht wurden. Eine Richtigstellung ist selbstverständlich. WikiLeaks und ich sind keine Geheimniskrämer :).
Übrigens sind die neuen Erkenntnisse nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern entstammen dem o.g. Kruppschen Monatsheft, dessen Inhalt dankenswerterweise an mich herangetragen wurde.

Kruppsche Monatshefte der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts kann man antiquarisch kaufen. Wer googelt, erfährt sogar den Preis. :thumbsup:
Gruß
ha-null Jörg

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