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BR96

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Monday, February 11th 2019, 10:43am

Dapol Class 08 als Privatbahn-FHZ - Rangierspaß für unter 300 EUR

Hallo,

mir ist die Dapol Class 08 schon ein paar Male in die Hände gefallen und ich bin immer von den guten Fahreigenschaften und dem Preis-Leistungsverhältnis begeistert. Beim Lesen dieses sehr interessanten Threads über englische Modelle ist mir dann die Idee gekommen, mich näher mit der Class 08 zu beschäftigen. Ich habe dann mal ein Modell gealtert und mir dann überlegt, ein völlig fiktives FHZ zu bauen.



Ich bin ein klassischer Nietenzähler und in der DB Epoche III zu Hause. Da passt so ein englisches Modell ja irgendwie gar nicht. Aber eben weil ich sonst immer möglichst nah am Vorbild baue, sollte es dieses Mal ein echtes Fantasie-Modell sein. Die Class 08 hat mir schon zu H0-Zeiten als Roco Modell der holländischen Variante der NS 500 gefallen. Außerdem hat es ja möglicherweise Class 08 in englischen Kasernen in Deutschland gegeben. Also ist mein Modell über Umwege zu einer Privatbahn gelangt. Soweit die "Begründung" für den Einsatz in Deutschland. :-)

So habe ich mir dann ein analoges Modell von Dapol gekauft. Es hat ca. 160 EUR bei einem Händler gekostet, der gerade eine Sommer-Rabatt-Aktion hatte. Die Farbe war mir zunächst egal, denn mir gefällt sowohl die dunkelgrüne Farbgebung, als auch die völlig schwarz lackierte Lok. Selbst die blaue Variante mit dem Warnanstrich hat in meinen Augen etwas.

Aus diesem Projekt für die BKB ist noch blaue Farbe übrig:





Die "englische Fraktion" sollte ab jetzt vielleicht besser nicht weiterlesen...
Grüße - Jörg

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Monday, February 11th 2019, 11:01am

Als nächstes wurde ein Loksound-Decoder von ESU mit Lautsprecher gekauft. Durch die Adapter-Platine in der Lok war dank Plug&Play möglich, sofort ausgiebig zu testen. Und die Gesamtkosten lagen bei ca. 260 EUR. Man hat also ein tolles Modell mit sehr guten Fahreigenschaften für einen wie ich finde günstigen Preis. Natürlich muss man noch ein paar Dinge wie z.B. die Beleuchtung anpassen, aber trotzdem ist die Lok voll funktionsfähig.

Hier könnte der Bericht eigentlich schon enden...

Auf diesem Bild kann man schon erkennen, dass es aber noch etwas weiter gehen sollte.



Ich habe den Lautsprecher von ESU durch 2 Dumbos ersetzt. Außerdem gibt es einen selbstgebauten Pufferbaustein, ein Horn, eine Messing-Beschilderung "V4" und DB-Lampen.

Spätestens hier ist dann die Entscheidung gefallen, die Lok komplett neu aufzubauen. Das hieß für mich, dass ich das FHZ in alle Einzelteile demontiere. Hier kann man dann auch schön erkennen, wie gut das Modell detailliert ist.



In die neuen Lampen kommen LEDs:



Hier das nackte Fahrwerk nebst Antrieb:



Das AW der fiktiven Privatbahn hat sich entschieden, neue Pufferbohlen und neue Puffer an die Lok zu bauen. Die englischen Puffer sehen durch die "umgebördelte" Hülse einfach zu "englisch" aus. :-) Also wurden die Pufferbohlen plan gefräst und neue Bleche geschnitten.



Grüße - Jörg

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Monday, February 11th 2019, 11:11am

Hier sind die verspachtelten ehemaligen Lampen zu sehen. Die Class 08 hat ja 4 Lampen, von denen die obere nicht in der Mitte sitzt. Man kommt also nicht drumherum, die durch das Entfernen der Original-Lampen entstandenen Löcher zu verschleifen. Eine Arbeit, die sich auf jeden Fall lohnt.



Die Fenster habe ich dann auch demontiert. Überhaupt lässt sich die Lok wunderbar demontieren, da der verwendete Kleber sehr flexibel ist.



Inzwischen ist auch das neue Nummernschild eingetroffen. Aus einem V4 ist ein V12 geworden.



In ein paar Tagen geht es weiter.
Grüße - Jörg

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james

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Saturday, March 30th 2019, 10:34pm

Hallo Jörg,

was macht Dein Gronk???

LG, Reinhold

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Saturday, March 30th 2019, 10:43pm

Morgen gibt es neue Bilder...
Grüße - Jörg

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Sunday, March 31st 2019, 9:23am

Moin Hannah

Einfach mal in die Anleitung schauen.
Bei Loksound



Bei Lokpilot



In den Zeichnungen siehst du dann welche Komponenten für den Selbstabu benötigt werden und wie du sie zu verdrahten hast.
Das findest du unter:
http://www.esu.eu/download/betriebsanlei…digitaldecoder/.
Viel spaß beim Löten.

Gruß
Michael

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minicooper

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Sunday, March 31st 2019, 11:16am

Das interpretiere ich so, dass bei Verwendung des Kondensators keine Ladekontrolle erfolgt, die ich aber vorziehen würde.


Hallo Hannah,
die Pufferung mit diesem simplen Kondensator funktioniert absolut zuverlässig, nur ordnet sie sich nicht den komfortablen CV-Einstellungen des Decoders unter, sondern der Grad seiner Wirkung wird durch die Höhe der Kapazität des verwendeten Kondensators bestimmt. Einer eigentlichen Ladekontrolle bedarf es nicht, die gezeigte Schaltung funktioniert absolut zuverlässig.

Bekanntlich lässt eine Diode den Strom nur in eine Richtung durch, wie es das als Pfeil ausgeführte Schaltsymbol eindeutig signalisiert, in der Gegenrichtung versperrt sie den Weg. Während die Lok auf der Anlage ihre Runden dreht, erfolgt die Ladung des Kondensators deshalb allein über den Umweg durch den Widerstand von 100 Ohm. Wird nun die Entladung des gefüllten Speichers angefordert, kann die Energie in umgekehrter Richtung unmittelbar durch die Diode hin zum Decoder abfliessen.

Doch welche Aufgabe hat eigentlich dieser Widerstand? Wann immer ein Stromkreis, etwa durch Betätigung eines Schalters, geschlossen wird, entsteht für einen kurzen Moment ein deutlich höherer Stromstoss, als bei der kontinuierlichen Entnahme durch den Verbraucher. Es handelt sich dabei um den sogenannten Einschalt(strom)impuls, der um ein vielfaches höher sein kann, als der dauerhaft fliessende Nennstrom. Diesem Umstand muss durch entsprechend hohe Belastbarkeit von Schaltern, Relais oder Sicherungen Rechnung getragen werden. Wir kennen aus dem täglichen Leben, dass Sicherungen in der Regel genau dann „rausfliegen“, wenn ein Schalter betätigt wird. Im Falle unseres Energiespeichers sorgt der Widerstand von 100 Ohm dafür, dass die Stromstärke beim Einschalten der Anlage begrenzt wird. Stünden nämlich viele Fahrzeuge auf den Gleisen, die mit einem Energiespeicher ausgestattet sind, dann würden für einen kurzen Moment sämtliche leeren Kondensatoren gleichzeitig mit hohem Strom versorgt werden, was sich zu einer ansehnlichen Belastung summieren könnte. Die Digitalzentrale würde daraus einen Kurzschluss interpretieren und das System sicherheitshalber gleich wieder abschalten. Unser Widerstand begrenzt den Ladestrom und verhindert auf diese Weise die unerwünschte Reaktion der Zentrale.

Der parallelgeschaltete hohe Widerstand von 3,3 Kiloohm sorgt nur dafür, dass der Kondensator bei abgeschalteter Anlage sanft entladen wird, damit keine Bocksprünge beim Einschalten der Anlage auftreten. Für Spur Null würde ich je nach Motor einen Kondensator zwischen 2200 und 4700 Mikrofarad und einer Spannungsfestigkeit von 35 Volt wählen. Zum Geldsparen ist dieser Powerbaustein ideal geeignet ;)



Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

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Sunday, March 31st 2019, 1:30pm

So, spätestens nach dem letzten Posting, wo es um Geschäftsgebaren von ESU geht, würde ich Euch bitten, dieses Thema woanders zu diskutieren!!!

Das ist mein Thread und hier geht es um den Umbau einer Dapol Lokomotive. Die Lok ist längst fertig und ich möchte hier nach und nach darüber berichten. Auch über den Einbau des Puffer-Speichers. Einfach mal abwarten.

Danke
Grüße - Jörg

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Sunday, March 31st 2019, 10:41pm

Zurück zum Modell...

So, nachdem es derzeit wieder ein Angebot dieses Modells für 159 EUR bei einem Dortmunder Händler gibt (das habe ich auch für mein Modell bezahlt), nehme ich das mal als Anlass, weiter über meinen Umbau zu berichten.

Zum Puffer-Baustein komme ich später, die eingebauten Teile sind weiter oben auf einem Foto zu sehen.

Als nächstes wurden die neuen Bleche für die Pufferbohlen mit 2K-Kleber geklebt und die entsprechenden Bohrungen gebohrt.





Langsam kam der Zeitpunkt, wo ich mir Gedanken über die Lackierung machen musste. Klar, die Lok sollte in dem Blau lackiert werden, wie die von mir umgebaute Köf II für die BKB (siehe oben). Aber wie werden die Details lackiert?

Hier der Plan:

- Rahmen: schwarz
- Kuppelstangen: ?
- Dach: silber
- lange Griffstangen: schwarz
- andere Griffstangen: blau
- Kühlergrill: schwarz
- Führerstand innen: grau
- Griffstangen Führerhaus: schwarz
- geätzte Kühlergitter seitlich: schwarz



Weiter geht es mit dem Gehäuse. Inzwischen wurde das Horn montiert und mit Flüssig-Spachtel ausgebessert, denn an dem Teil aus Messing war ein unschöner Gußgrat.



Natürlich würde das dann noch verschliffen...

Das Führerhaus soll grau lackiert werden. Dazu habe ich die LED der Führerstandsbeleuchtung maskiert. Übrigens habe ich die Türen verklebt. Denn die schlossen nicht bündig und ich habe auch nicht vor, die mal zu öffnen.



Hier habe ich die Pufferbohlen grundiert:





Die seltsamen Öffnungen der Pufferbohlen sind nur noch von innen zu sehen:



Guckt man sich Bilder von neueren Class 08 an, dann kann man gut erkennen, dass diese Öffnungen bei den Loks ebenfalls nach den Umbauten nicht mehr zu sehen sind.

Nun wurde alles mit Scheuerpulver gesäubert und entfettet:



Bei den alten Class 08 fällt auf, dass die Lampen von außen mit Strom versorgt wurden, bei neueren Maschinen wurde dies nach Umbau wohl geändert. Auch ich habe die Kabelkanäle außen entfernt, obwohl diese sehr schön detailliert dargestellt sind. Da ich aber die Lampen geändert habe, sind auch die Kabelkanäle verschwunden. Dies hieß einen weiteren Zwischenschritt mit Verspachteln und verschleifen einlegen.





Nach dem ersten Grundieren sieht man dann, wo man noch nacharbeiten muss. Für den "letzten Schliff" bessere ich die Stellen mit dickflüssiger Grundierung und nicht nochmal mit Spachtelmasse aus, daher auch die grauen Stellen:





Hier die neuen Lampen, die schon mal brüniert wurden:



Wie gesagt, lässt sich die Lok wunderbar zerlegen, da der Kleber nicht ausgehärtet ist. Trotzdem muss man hier und da die Löcher nacharbeiten:



Das Fahrwerk wird parallel schon mal etwas gealtert:





Die Räder sind zu dem Zeitpunkt noch grünlich von der Grundierung. Denn die Räder sollten nicht schwarz bleiben.

Die Kuppelstangen waren bei meinem Modell rot lackiert. Das gefiel mir zu der neuen Lackierung des Gehäuses nicht. Außerdem waren die Kuppelstangen extrem dick lackiert. Also ab ins Aceton-Bad, nebst Schrauben...



Hier löst sich die Farbe schon nach wenigen Minuten:



Die Kuppelstangen sollen unlackiert bleiben. Sie wirken so wesentlich filigraner.
Grüße - Jörg

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Sunday, April 14th 2019, 6:54pm

...weiter ging's...

Hallo,

weiter ging es mit dem Lackieren der einzelnen Bauteil-Gruppen.

Einige Griffstangen, der Lüfter vorn und die Leitern sollen schwarz werden.

Hier die entlackten Kuppelstangen, die nun sehr fein aussehen. Nach einer späteren Alterung werden diese schön detailliert daherkommen.



Pufferbohle mit Warnanstrich:



Führerhaus nach grauer Lackierung innen:



Lüftergitter nach Lackierung:



Letzte Nacharbeiten an der Stirnseite:



Positionieren der neuen Lampen:



Abkleben des Führerhauses für Lackierung von außen:



Erste Stellprobe. Es fehlen noch zig Teile. Der Bericht ist noch nicht beendet, Fortsetzung folgt.













Grüße - Jörg

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Monday, April 15th 2019, 6:35am

Danke für den anschaulichen Baubericht. Die abgebauten englischen Puffer bitte nicht wegwerfen, vielleicht kann sie noch jemand gebrauchen.

Die babyblaue Farbe passt zu der Lok recht gut, finde ich. Es sieht auch schon ein wenig ausgeblichen aus. Was steht auf dem schwarzen Schild in der Mitte des Vorderbaus? Ich vermute, "Auf Bundesbahngleisen zugelassen".
Wie weit durfte man damals in die "Bundesbahnwelt" hinein fahren? Bezog sich das au einen bestimmten Bahnhof oder Streckenabschnitt?

Beste Grüße, Torsten

This post has been edited 2 times, last edit by "blackmoor_vale" (Apr 15th 2019, 6:12pm)


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Monday, April 15th 2019, 10:17am

Hallo Torsten,

ja, das ist so ein Schild. Das gibt es bei Martin Krüger. Inwieweit das Gültigkeit hat weiß ich nicht, aber das stört mich überhaupt nicht, denn es ist ja ein Fantasie-Modell und es darf überall bei mir fahren... :-)

Die Puffer konnte ich nicht retten, denn sie sind angespritzt und dem Fräser zum Opfer gefallen. Ich habe aber eine Tüte mit Griffstangen, E-Leitungen, Platinen-Adapter, Original-Lampen, Puffer-Stößel etc., die ich am Ende des Berichts anbieten werde (geschenkt, gegen Erstattung des Portos), damit die Teile nicht für immer in der Schublade landen.
Grüße - Jörg

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Monday, April 15th 2019, 10:36am

Moinsen Jörg,

feiner Umbau, da juckt es mich fast in den Fingern meine eigene Class 08 ebenfalls zu "überarbeiten" .... ;)

Ein kleiner Hinweis: Werksseitig sind die Modelle der Class 08 von Dapol mit dicken Messingscheiben hinter den Gegenkurbeln ausgerüstet worden. Diese haben keinerlei Funktion, sondern sind Teil eines "Produktionsfehlers", weil nämlich zu lange Achsen verbaut wurden. Im Betrieb neigen diese nun zu weit heraus ragenden Kurbeln gerne mal dazu, sich irgendwo zu verhaken oder anzuecken. Durch Entfernen der Scheiben, sowie kürzen der Achsen, liegen die Kurbeln dann wieder innerhalb des (englischen) Lichtraumprofils, zudem gewinnt die Maschine optisch noch mal deutlich.

Übrigens hat(te) LOCON auch zwei dieser Maschinen in den Niederlanden im Einsatz: https://www.flickr.com/photos/rob46/9409291716



Gruß

Thomas

Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn


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Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

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BR96

Bahnhofsvorsteher

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14

Wednesday, April 24th 2019, 3:23pm

Irgendwann ging es dann mit der Verdrahtung weiter. Das ist bei der Lok nicht ganz so einfach, wenn man die Verkabelung so auslegen möchte, dass man die Lok jederzeit leicht demontieren kann. Schließlich habe ich die Platinen mit den alten LEDs entfernt und die neuen Lampen neu verdrahtet.

Aber die Lok bietet traumhaft viel Platz:





Einen Lokführer gab es auch. Bei so einer Lok stellt sich immer die Frage, wie das Personal positioniert werden soll. Guckt der Lokführer nach vorne sieht es immer etwas seltsam aus, wenn man rückwärts fährt. Also lasse ich den guten Mann gerne mal seitlich herausschauen, gerade bei einer Rangierlok. Hier handelt es sich um einen Preiser Lokführer, der wie gemacht ist für die Lok. Eine Hand am Regler und mit dem rechten Arm lässig abgestützt 8) :

Grüße - Jörg

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15

Wednesday, April 24th 2019, 10:59pm

Hallo,
ein interessanter Umbau.
Ein anderer Gedanke, warum eine Class08 in Deutschland fährt wäre ja, DB Schenker hat ja diese Lok im Vorbild wirklich:



Bildquelle: Flickr mit weiteren Infos.

Wer sagt, daß sie wegen interner Umverteilung nicht Dienst auf dem Festland macht. DB Cargo fährt seit Jahren auch russische Loks spazieren...

Markus
Markus Müller, Berlin
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16

Thursday, April 25th 2019, 1:17pm

Hallo Markus,
das ist aber kein Bild aus Deutschland, oder?
Gruß
Olli

michl080

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17

Thursday, April 25th 2019, 7:19pm

Hallo Olli,

du hast recht. Das ist in UK. Kann man u.a. an den Gleisstühlen und natürlich an der merkwürdigen Beleuchtung erkennen.

Michael

18

Thursday, April 25th 2019, 7:30pm

Hallo,

ja der Dieselwiesel ist in UK fotografiert.
Ich schrieb ja auch das es eine mögliche Fiktion ist, dass DB Schenker seine Loks mal durchtauschte und so die Maschiene nach DE so gekommen wäre.
Nicht unwarscheinlicher, als von den britischen Streitkräften.
Wer weis was uns der Brexit alles bringen mag :D

Ich habe zum DB Schenker Bild auch noch die Bildquelle hinzugefügt.

Markus
Markus Müller, Berlin
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Sandor69

Fahrgast

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19

Thursday, April 25th 2019, 8:12pm

Hallo,

DB schenker könte auch einige machinen ubenommen haben von die niederländische staatsbahnen.

Die NS hat auch 125 dieser loks.

Grüssen Sandor

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Reinhold

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20

Thursday, April 25th 2019, 10:29pm

Hallo Jörg,

super Bericht bisher, ich bin besonders fasziniert von der Farbgebung des Fahrgestells! Könntest du dazu noch etwas sagen, ich meine über Vorgehensweise und Farben? Vielen Dank!

Gruß, Reinhold

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