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[DB Regelspur] BD3yg ---> Bauzugwagen

41

Sunday, January 12th 2020, 7:59pm

Respekt....jetzt noch die durchgängige Zugeinrichtung und es ist vom Original nicht mehr zu unterscheiden.

JM-HH

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42

Sunday, January 12th 2020, 8:42pm

.jetzt noch die durchgängige Zugeinrichtung

Ja, das habe ich immer noch im Hinterkopf ...
Und wenn ich mir das Modell des 3-achs. Umbauwagens genau ansehe, wäre die durchlaufende Zugeinrichtung bei diesen Modellen verhältnismäßig einfach umzusetzen. :whistling:

Mal sehen.
Gruß
Jürgen M.

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JM-HH

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43

Monday, January 13th 2020, 4:39pm

Durchgängige Zugeinrichtung

Hallo Patrick,

hat "Euer" B3yg eine durchgehende Zugeinrichtung?
Wenn ja, wäre es toll, wenn Du bei Gelegenheit ein Foto der zentralen Baugruppe mit der Abfederung machen könntest (eilt nicht).

Im WWW habe ich vor hin folgendes gefunden:

Zitat aus Wikipedia:
Die durchgehende Zugeinrichtung wurde etwa ab Mitte des zwanzigsten
Jahrhunderts wieder aufgegeben. Ihr Einbau bereitet bei Drehgestellwagen
Schwierigkeiten und neuere Fahrzeuge mit Bodenrahmen in
Stahlschweißkonstruktion verkraften die Zugkraft deutlich besser. Mit
der Vorrüstung aller Wagen auf den Einbau von Mittelpufferkupplungen und
der damit verbundenen Ertüchtigung auf das Einleiten von Druckkräften
in der Fahrzeugmittelachse ab etwa 1970 entfiel sie bei Neubauten.
Seitdem sind geteilte Zugeinrichtungen auch bei Wagen unter Nutzung des
genormten Einbauraumes für die Mittelpufferkupplung Standard im
europäischen Regelspurnetz.


An meinem Model habe ich bereits mit vorbereitenden Arbeiten begonnen, aber... (siehe Zitat). :whistling:

Gruß
Jürgen M.

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Altenauer (13.01.2020)

44

Monday, January 13th 2020, 6:15pm

Nabend,

da hat Wiki ja auch ein wenig recht.
und ja hat er.

Die Fahrgestelle der Umbauwagen sind ja deutlich älter.
Soviel hat man am Rahmen dann doch nicht im Rahmen des Umbaus geändert, als dass man auf die durchgängige Zugeinrichtung verzichten konnte.
Eigentlich hat man bei Reisezugwagen erst mit der Einführung der 26,4 m Wagen (zumindest in Westen) diese erst grundsätzlich aufgegeben.

Diese hatte aber auch einen Vorteil:
Jeder Wagen hing mit seiner Feder an der Zugstange und die Rahmen waren von den Zugkräften entlastet. Man hatte also kein Gummiband am Haken.
Kann man sogar auch in 0 merken, wenn man mit vielen Wagen und gefederten Schraubenkupplungen fährt.

Dagegen war es bei langen (Güter)Zügen eben nur durch nicht zu enges kuppeln möglich beim Anfahren Wagen für Wagen in Bewegung zu setzen.
Das erledigen heute die Zughakenfedern.

Gruß Patrick

PS: Bild kommt.

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45

Tuesday, January 14th 2020, 5:40pm

Durchgängige Zugeinrichtung

Moin Kollegen,

erst hatte ich gedacht, dass es mit überschaubarem Aufwand nicht zu machen ist, aber, bitte, seht selbst:

Im Bild seht Ihr die funktionierende und abgefederte durchgängige Zugeinrichtung an meinem im (Um-) Bau befindlichen Bauzugwagen. :thumbsup:

Das zentrale Bauteil ist ein Ms-Vierkantrohr 2,4 x 1,6 mm. Für die beiden Hälften der Zugstange wird Rund-Ms 1,5 mm verwendet, in deren zur Mitte des Wagens zeigenden Enden jeweils eine Bohrung mit M 1,0 geschnitten wird.
Das Vierkantrohr erhält am rechten Ende eine Bohrung von 1,0 mm. Abhängig vom Federweg und Länge der verwendeten Druckfeder wird an zwei gegenüberliegenden Seiten ein Schlitz von 1,1 mm Breite gefräst. Am linken Ende dieses Schlitzes, er dient nach der Montage als Führung für die Mitnehmer der linken Hälfte der Zugstange, wird als Anschlag eine U-Scheibe aufgelötet, deren Bohrung auf das Außenmaß des Vierkantrohres erweitert wurde.

Zur Montage beginnt man am besten mit der linken Hälfte. Die Feder wird aufgeschoben, die linke Zugstangenhälfte ins Rohr geschoben, die Feder etwas zusammengedrückt und eine Schraube M 1 etwa 5 mm lang durch den Schlitz so in das Gewinde eingedreht, das die Schraube auf beiden Seiten des Rohres gleichmäßig übersteht. Nachdem diese Teile in das Untergestell des Wagen eingefädelt sind, wird die bereits in richtiger Position liegende rechte Hälfte der Zugstange durch eine weitere Schraube M 1 mit dem Vierkantrohr verbunden.

Zuletzt werden beide Enden der Zugstange auf geeignete Weise mit den Zughaken verbunden. (Beschreibung folgt!)

Wird dann am linken Haken des Wagens (nicht im Bild) gezogen, bleiben rechte Zugstangenhälfte mit Vierkantrohr in Position und die Feder wird nach links zusammen gedrückt. Zieht man dagegen am rechten Haken, bewegen sich die rechte Zugstangenhälfte zusammen mit dem Vierkantrohr nach rechts und die Feder wird nach rechts zusammen gedrückt; die linke Zugstangenhälfte bewegt sich nicht.


Gruß
Jürgen M.
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46

Wednesday, January 15th 2020, 6:06pm

Hier noch 2 weitere Bilder aus dem Untergrund von Patrick





Gruß
Michael

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47

Thursday, January 16th 2020, 9:09am

Danke Michael, und Dank auch an Patrick für die Bilder aus dem Untergrund. :thumbup:
Wieder sehr informativ!

Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mir Kegelstumpffedern im Maßstab 1:45 wickelt, und ich kann alles weiter miniaturisieren... :rolleyes:

Gruß
Jürgen M.

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