Sie sind nicht angemeldet.

61

Sonntag, 6. Mai 2018, 18:09

Hallo Peter,

was soll man (ich) da noch schreiben. Es ist immer wieder erschütternd wenn ein Familienmitglied durch die Dummheit oder auch Unwissenheit von Dritten verloren geht.
Nun hast du dich in deinen Modellbau wohl vergraben. Aber... die Lok sieht schon jetzt wunderschön aus. Sie ist dir fantastisch gut gelungen, da bleibt einem vor staunen der Mund nur noch offen . ;) Nun bin ich auf die Bilder mit Beschriftung der Lok gespannt. Danke für die laufende Vorstellung deiner Arbeiten.
Lass dich nicht unterkriegen!

Gruß aus "Ruhringen"
Alfred

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (06.05.2018), bvbharry47 (06.05.2018), BTB0e+0 (07.05.2018)

hemygon

Hilfsbremser

(11)

Beiträge: 32

Wohnort (erscheint in der Karte): Innsbruck

Beruf: Medizinischer Einkäufer

  • Nachricht senden

62

Sonntag, 6. Mai 2018, 22:47

Lieber Peter,

hab gerade von der Tragödie gelesen, das tut mit sehr leid. Es ist immer schlimm, wenn so etwas unnötig Sinnloses passiert.
Jedenfalls die 1570 sieht gewaltig aus. Sie sieht im Fahrbetrieb hervorragend aus, einfach toll, was Du in dieser kurzen Zeit geschaffen hast.

Darf ich mal fragen, wie diese ETS-Antriebe sind? Die Zugkraft hast Du ja schon beschrieben, aber sind die leise oder singen sie, wie das so eine 1245 immer getan hat? Und wie sind die Langsamfahreigenschaften?

LG Gerhard

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (10.05.2018)

  • »Hans-Peter Weigel« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 394

Wohnort (erscheint in der Karte): Nuernberg

Beruf: selbständig

  • Nachricht senden

63

Montag, 7. Mai 2018, 02:27

Alles gut- trotz allem

Liebe Mit-0er,
lieber Alfred,
lieber Gerhard,

ja, so ein Tier ist mehr als "nur" ein Haustier und - Genosse, es wird zu einem echten Familienmitglied und es ist ein harter Schlag,wenn man ihn plötzlich und unerwartet verliert, noch dazu wenn der konsultierte Tierarzt dem, was man ihm sagt und an Proben vorlegt, nicht einmal nachgeht und diese nicht untersuchen lässt! Dieses Verhalten war fahrlässig, ja grob fahrlässig und ist nicht zu verstehen, denn als Halter bezahle ich auch diese Untersuchungen.

Aber deswegen will ich mich nicht im Modellbau "vergraben", lieber Alfred. Warum auch? Verbitterung hilft nicht weiter, sondern Überlegungen Hundehalter zusammen zuführen und sich gemeinsam für die Änderung unser Gesetzte zu wehren. Ich möchte nicht wissen, was los gewesen wäre, wäre mein mein Hund einer vom Zoll, der Hundestaffel der Polizei, oder des Grenzschutzes gewesen wäre. Da wäre jetzt was los! Aber es war ja nur ein normaler Haushund. Ich weiß schon was ich mache. So lasse ich das und diese Entwicklung, dass man Hundehasser und -mörder einfach so davonkommen lässt, nicht stehen.

Die Öffentlichkeit soll und muss wissen, dass es Gifte gibt, da genügt das Schnüffeln des Hundes, um sie aufzunehmen und dran zu sterben. Es sind heute die Hunde und morgen unsere Kinder, die im Gras liegend oder spielend diese Stoffe aufnehmen. Sie können schwer erkranken oder evtl. auch daran sterben? Dass jeder so einfach an Rattengift und andere Gifte kommen kann, und damit jeden Unfug machen kann, geht doch zu weit. Um dein Grundstück unkrautfrei zu halten darfst du keinen Unkrautvernichter ausbringen, aber der Landwirt darf Gyphosat auf seine Felder spritzen, obwohl der Verdacht von Krebserregung auf dem Produkt liegt! Und jeder kann frei und unkontrolliert Giftköder kaufen und Platzieren, wo er will. Aber lassen wir das, hier geht´s um Modellbau. Nein ich lasse mich nicht unterkriegen! Trotzdem wollen wir das hier bitte nicht weiter vertiefen. Lasst es gut damit sein, bitte!

Lieber Gerhard, du fragst nach den Antrieben von ETS. Gerne gebe ich meine Erfahrungen dazu weiter. Die kleinsten Antriebe sind 2-achsig und haben einen Achsstand von 40 und 50 mm bei 40 mm ist nur eine Achse direkt angetrieben. Es gibt hier aber Antriebe, die über die Treibstange die 2. Achse wie beim Vorbild mit antreiben. 4-achsige Antriebe haben 2 Motoren. Die Motoren haben eine Magnetkupplung. So lassen sich die Modelle anstandslos im stromlosen Zustand gut schieben, ohne den Motor mit zu bewegen. Das ist sehr gut. Ich empfinde das Fahrgeräusch als o.k. . Baut man einen Digitaldecoder ein, sollte man darauf achten, dass dieser auch erkennt, wenn man analog fahren will und das zulässt. Die neueren Decoder von Lenz tun das! Damit hat man auch m. E. sehr gute Langsamfahreingenschaften. Ich baue immer noch einen Powerbaustein mit ein. Damit habe ich dann gar keine Probleme mehr.

Meine 1045, 1245 und meine 1570 haben je 2 Motoren. Die Antriebe haben keine Haftreifen. Die Zugkraft kann man aber über die Ballastierung der Loks regeln. Die 1570 habe ich im Moment etwas weniger ballastiert. Ich kann aber jeder Zeit noch "nachlegen". Einen 3-Wagenzug aus D-Zugwagen von Lima schafft sie aber problemlos. Da im Gebirge die Güterzüge immer kürzer sind, stellt das auch kein Problem dar und auf der Vorbildstrecke Mittenwald - Innsbruck über den Zirler Berg waren diese nie sehr lang oder wurden mit Vorspann von bis zu 3 Loks gefahren! Was war das für eine Schau wenn eine E 44 oder E 10 mit einer 1045 und einer 1670 oder 1570 als Vorspann nach Seefeld hoch fuhren! Oder eine 1020 mit einer dieser Loks im Vorspann einen Güterzug die Rampe hoch wuchteten! Diese Bilder im Kopf werde ich nicht vergessen! An Schiebeloks kann ich mich nicht erinnern.


So möchte ich auf meiner Anlage auch mal fahren, wenigstens mit 2 Loks!


Güterwagen kann man ja umbeschriften ( muss ja nur das Signet sein). DB weg, ÖBB drauf. Schlieren muss man sich halt selbst bauen. Evtl. könnte Lenz ja die Erleuchtung bekommen, dass ÖBB Altbau- E- Loks und Personenwaggons Epoche III auch was, nicht nur für den österreichischen Markt wären, sondern auch in Deutschland sicher Käufer fänden.

Warten wir es ab. E 10 ist in Blau und grün bestellt. Hoffen wir und werden wir nicht zum Narren...

So, wenn Ihr jetzt weiter lesen wollt, müsst ihr bei Peters Waggonbauten nachsehen. Da geht´s dann mit Berichten über die Schlieren ( nicht auf dem Trinkglas, sondern auf Schienen) weiter. Ach ja, und vielen Dank auch für die Grünen und das Interesse überhaupt.


Herzlichst


Peter Weigel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hans-Peter Weigel« (7. Mai 2018, 02:37)


Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Udom (07.05.2018), BTB0e+0 (07.05.2018), Alfred (07.05.2018), Rheingold (07.05.2018), hemygon (07.05.2018), bvbharry47 (09.05.2018), Altenauer (08.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

64

Montag, 7. Mai 2018, 10:05

E 01 Maschinenraum

Hallo,

nun wurde der Bau des Gehäuses begonnen, den Anfang macht der Maschinenraum. Alle Teile wurden mit der Reißnadel angezeichnet und dann mit dem Skalpell ausgeschnitten.

Die Fenster der Seitenwände haben oben ausgerundete Ecken, diese wurden vor dem Ausschneiden der Fenster mit einem 4mm Bohrer mittels Bohrgloben aufgebohrt (beim Einstz einer Bohrmaschine würde das Material schmelzen).

Aus 1,5mm breiten, 0,5mm dicken Polystyrolstreifen werden die Fensterrahmen eingeklebt.

Mittels einer aus einer Leiterplatte gefertigten Schablone werden die Stirnseiten und die Aussteifungen angerissen uns ausgeschnitten.

Um das Gehäuse stabil zu bekommen, wurden zwischen den Austeifungsreilen und den Stirnwänden Polystyrolstücke eingesetzt. Die oberen bieten später gleich etwas mehr Klebefläche für das Dach und die unteren Flächen zum anbringen der Gehäusebefestigungen.

Das Gehäuse mal aufgesetzt zeigt, dass beim frühen E-Lokbau wenig Wert auf Esthetik, sondern mehr auf Funktionalität, gelegt wurde.

Ein Blick durch ein Maschinenraumfenster zeigt, dass es gut war, den Motor mit dem Schrägstangenantrieb nachzubilden. Man sieht ihn gut und wenn die Lok fährt, wird man auch die Bewegung des Antriebs sehen können.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 25 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Tom (07.05.2018), 98 1125 (07.05.2018), jk_wk (07.05.2018), Hexenmeister (07.05.2018), bvbharry47 (07.05.2018), 0-DR-Bahner (07.05.2018), BTB0e+0 (07.05.2018), Rainer Frischmann (07.05.2018), Robby (07.05.2018), us train (07.05.2018), Altenauer (07.05.2018), jbs (07.05.2018), Alfred (07.05.2018), HüMo (07.05.2018), hemygon (07.05.2018), heizer39 (07.05.2018), Udom (07.05.2018), E94281 (07.05.2018), koefschrauber (08.05.2018), jörg (09.05.2018), Staudenfan (10.05.2018), Baumbauer 007 (10.05.2018), nullowaer (11.05.2018), Olaf (18.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

hemygon

Hilfsbremser

(11)

Beiträge: 32

Wohnort (erscheint in der Karte): Innsbruck

Beruf: Medizinischer Einkäufer

  • Nachricht senden

65

Montag, 7. Mai 2018, 18:27

Lieber Peter,

danke für die ETS-Beschreibung. Die Antriebe sehen echt passabel aus und sind preislich ok.

Ja, Deine Beschreibungen der Strecke sind perfekt. Zu meiner Zeit waren allerdings dann mehr 1245 unterwegs, 3 Waggons waren immer das Längste. Manchmal eine blaue 110 und Silberlinge. Eine 1044 wäre auch eine tolle Abwechslung, mit der bin ich mal auf dieser Strecke im Führerhaus mitgefahren. War natürlich damals schon sehr bequem und man mußte nicht so viel hin und herregeln wie beim Stufenschalter der alten Loks. :) Es war aber auch in der 1044 eine supertolle Erfahrung.

LG Gerhard

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Udom (07.05.2018), BTB0e+0 (09.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

66

Mittwoch, 9. Mai 2018, 11:39

E 01 Führerstände

Hallo,

die beiden Führerstände sind nun auch aus Polystyrol angefertigt und angebracht.


Und wieder eine Gesamtansicht.

Auf der nun noch freie Fläche vor dem rechten Führerstand wird der Trafo stehen.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (09.05.2018), 0-DR-Bahner (09.05.2018), ostermoor (09.05.2018), heizer39 (09.05.2018), bvbharry47 (09.05.2018), preumode (09.05.2018), pekay (09.05.2018), Alfred (09.05.2018), us train (09.05.2018), Robby (09.05.2018), Tom (09.05.2018), Udom (09.05.2018), jörg (09.05.2018), hemygon (09.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (10.05.2018), Altenauer (10.05.2018), Staudenfan (10.05.2018), jk_wk (10.05.2018), Baumbauer 007 (10.05.2018), E94281 (10.05.2018), BTB0e+0 (11.05.2018), jbs (11.05.2018), nullowaer (11.05.2018), Hexenmeister (11.05.2018), Olaf (18.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

67

Donnerstag, 10. Mai 2018, 22:02

E 01 Traforaum

Hallo,

jetzt wird es langsam Kleinteiliger. Der Traforaum entstand wieder aus 1mm dickem Polystyrol, kleinere Details auch aus 0,5mm Polystyrol. Für die Nachbildung der Nieten wurde Nietband aus Messing verwendet. Die Griffstangen sind 0,7 mm Neusilberdraht und die Jalousien sind aus einer evergreen-Strukturplatte heraus geschnitten.

Um die vorderen Kanten abrunden zu können, ohne durch das Material zu kommen, wurden das Gehäuse innen mit Zweikomponentenkleber in diesem Bereich verstärkt.

Für die Verkabelung der vorderen oberen Laterne wurde ein Fädelrohr eingebaut.

In der Seitenansicht ist zu sehen, dass der Traforaum momentan noch in der Schwebe ist. Er wird aber noch die erforderlichen Abstützungen erhalten.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (10.05.2018), Robby (10.05.2018), Alfred (10.05.2018), jk_wk (10.05.2018), Rheingold (10.05.2018), preumode (10.05.2018), bvbharry47 (10.05.2018), Baumbauer 007 (10.05.2018), E94281 (10.05.2018), BTB0e+0 (11.05.2018), jbs (11.05.2018), ostermoor (11.05.2018), Schieferbahner (11.05.2018), nullowaer (11.05.2018), koefschrauber (11.05.2018), Wopi (11.05.2018), Udom (11.05.2018), Altenauer (11.05.2018), 0-DR-Bahner (11.05.2018), jörg (11.05.2018), Hexenmeister (11.05.2018), us train (18.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (18.05.2018), Olaf (18.05.2018), Staudenfan (24.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

68

Donnerstag, 17. Mai 2018, 23:15

E 01

Hallo,

diese Woche ist nicht viel an der Lok geworden. Die beiden kleinen seitlichen Kästen sind aus 1mm dickem Polystyrol und das Dach aus 0,5mm dickem Polystyrol hergestellt und angebracht worden. Wobei beim Dach die Polystyrolbauweise gegenüber der Messingbauweise etwas schwieriger ist. Das gewölbte Dach muss vorgeformt werden. Dazu wurde es grob ausgeschnitten um ein Metallrohr gewickelt und mittels Klebeband fixiert. Dann wurde es mit dem Föhn schön lange erwärmt. Nach dem Abkühlen wurde es mit dem Gehäuse verklebt und anschließend noch genau nachgearbeitet.


Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 27 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

preumode (17.05.2018), Rheingold (17.05.2018), heizer39 (18.05.2018), E94281 (18.05.2018), jbs (18.05.2018), Hexenmeister (18.05.2018), ostermoor (18.05.2018), Robby (18.05.2018), Rainer Frischmann (18.05.2018), us train (18.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (18.05.2018), BTB0e+0 (18.05.2018), koefschrauber (18.05.2018), HüMo (18.05.2018), Altenauer (18.05.2018), 98 1125 (18.05.2018), Udom (18.05.2018), jk_wk (18.05.2018), Alfred (18.05.2018), bvbharry47 (18.05.2018), Olaf (18.05.2018), jörg (18.05.2018), Wopi (20.05.2018), 0-DR-Bahner (21.05.2018), Baumbauer 007 (25.05.2018), carla10 (29.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

69

Donnerstag, 24. Mai 2018, 09:24

E 01 Dach

Hallo,
wegen meiner derzeitigen N-Aktivitäten (Ausstellung in Görlitz) geht es zurzeit nur langsam voran.
Es wurde mit der Komplettierung des Daches begonnen.

Anfangs wurden Elloks für den Personenzugdienst mit stehenden Kesseln zur Beheizung der Personenwagen ausgerüstet. Diese haben sich allerdings nicht bewährt und wurden recht schnell außer Betrieb genommen und zum Teil auch ausgebaut. Bei den E 01 wurden 2 Lokomotiven in den 20er Jahren überarbeitet, wobei sie ihren Dampfkessel einbüßten und eine bessere Kühlung des Trafos erhielten. Ich baue aber eine der nicht überarbeiteten E 01, also mit Dampfkessel.
Dieser Dampfkessel wurde aus Polystyrol gedreht. Der Schlot ist ein Stück von einem Kugelschreiber, welches genau die richtige Form aufweist.


Über dem Führerstand ohne Trafovorbau befand sich ein Schutzgitter in Verlängerung des Daches. Dieses entstand aus Gaze und 1mm L-Messingprofilen. Der Anschluß zum Dach wurde mit einem einreihigem Nietband hergestellt.


Alle beim Vorbild vorhandenen Dachschalenstöße waren mittels zweireihiger Nietreihen miteinander verbunden. Dafür wurden Nietbänder verwendet.


Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (24.05.2018), 98 1125 (24.05.2018), Rheingold (24.05.2018), Rainer Frischmann (24.05.2018), Alfred (24.05.2018), Staudenfan (24.05.2018), Robby (24.05.2018), jk_wk (24.05.2018), Altenauer (24.05.2018), jbs (24.05.2018), bvbharry47 (24.05.2018), Escaton (24.05.2018), BTB0e+0 (24.05.2018), Udom (24.05.2018), Olli (24.05.2018), jörg (24.05.2018), Toto (24.05.2018), Hexenmeister (24.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (25.05.2018), Baumbauer 007 (25.05.2018), 0-DR-Bahner (28.05.2018), us train (30.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

70

Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:26

E 01 Dach"garten"

Hallo,
habe heute nach der Gartenarbeit doch noch etwas mehr geschafft, als erwartet. Die Lok hat ihre Dachausrüstung bekommen.
Die Laufbretter entstanden aus 0,5mm dicken Furnierstreifen, deren Stützen aus Polystyrol. Ebenfalls aus Polystyrol sind die Aufnahmen für die Isolatore entstanden.


Die Druckluftpfeifen wurden aus 0,8mm und 0,5mm Draht, kurze Messingrohrstückchen und Teilen von N-Steuerungen hergestellt.


An Polystyrolmodellen kann man auch löten, dass aber mit Gefühl. Zuerst wurden die an einem Ende verzinnte Drahtstücke passender Länge in die Bohrungen eingesteckt und verklebt, dann die Isolatore auf diese Drahtstücke aufgesteckt und danach der 0,5mm Draht der Dachleitungen kurz aufgelötet. Löttemperatur 400°C.






Die Pantographen muss ich selbst bauen, habe dafür aber noch nicht alles Material da. Bis das noch fehlende Material da ist, kann das Gehäuse und das Fahrgestell weiter ergänzt werden.
Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (25. Mai 2018, 09:54)


Es haben sich bereits 29 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (24.05.2018), Ernst (24.05.2018), heizer39 (24.05.2018), bvbharry47 (24.05.2018), 98 1125 (24.05.2018), Altenauer (24.05.2018), Alfred (24.05.2018), Hexenmeister (24.05.2018), Rheingold (24.05.2018), preumode (24.05.2018), E94281 (24.05.2018), BTB0e+0 (25.05.2018), Hein (25.05.2018), ostermoor (25.05.2018), us train (25.05.2018), Escaton (25.05.2018), Meinhard (25.05.2018), Wolleschlu (25.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (25.05.2018), Udom (25.05.2018), Baumbauer 007 (25.05.2018), lokführer (25.05.2018), jörg (25.05.2018), koefschrauber (26.05.2018), Toto (27.05.2018), 0-DR-Bahner (28.05.2018), jbs (30.05.2018), Staudenfan (30.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

71

Dienstag, 29. Mai 2018, 21:43

E 01 Loklaternen

Hallo,
ich hatte mich entschlossen, die benötigten Loklaternen selbst zu bauen. Sicher hätte ich bei mehreren Anbietern die passenden Loklaternen gefunden, da es aber 4 verschiedene Ausführungen sind, wäre es wohl ein glücklicher Zufall gewesen, diese bei einem Anbieter zu finden.
Als erstes wurde mein Materialbestand nach Rohrmaterial in den Durchmessern von 8mm und 6mm durchsucht. Gefunden habe ich Plastrohr 8mm und Messingrohr 6 mm, also war Kleben und Löten angesagt.
Für die unteren Laternen wurden erst einmal die Rückseiten auf Polystyrol angerissen.


Vom Plastrohr wurden auf der Drehbank vier 5mm lange Stücke abgeschnitten und auf das Polystyrol geklebt.


Vom Messingrohr wurden ein 5mm und ein 6mm langes Stück auf Drehbank abgeschnitten und auf Neusilberblech aufgelötet.


Nach dem Aushärten des Klebers der unteren Laternen wurden deren Rückwände ausgeschnitten und entsprechend der angerissenen Form bearbeitet. 2 Laternen erhielten ein Messingröhrchen, mit welchem sie später auf dem Pufferträger befestigt werden können.


Gleiches erfolgte mit den oberen Messinglaternen, wobei eine Laterne einen 0,8mm Draht als Halterung zusätzlich eingesetzt bekam.


Aus 0,5mm breiten Selbstklebefolienstreifen entstanden die Lampenringe.


Am Führerstand ohne Trafovorbau wurden die 3 Lampen mit den Laschen angebracht. Die Laschen erhielten 0,6mm Bohrungen, welche nach Abbinden des Klebers dann durch die Gehäusewand verlängert wurden. In diese Bohrungen wurden M 0,6 Schrauben eingeklebt.


Am Trafovorbau wurde die mit dem Drahthalter versehene Lampe angebracht.


Die anderen zwei Laternen werden bei der Vervollständigung des Fahrwerkes am Pufferträger angebracht.
Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 34 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (29.05.2018), Hexenmeister (29.05.2018), Toto (29.05.2018), Robby (29.05.2018), carla10 (29.05.2018), DiRo (29.05.2018), jk_wk (29.05.2018), 98 1125 (29.05.2018), bvbharry47 (29.05.2018), Udom (29.05.2018), preumode (29.05.2018), Alfred (29.05.2018), Rheingold (29.05.2018), E94281 (29.05.2018), Montafoner (29.05.2018), koefschrauber (29.05.2018), Olli (30.05.2018), Hein (30.05.2018), ostermoor (30.05.2018), us train (30.05.2018), pekay (30.05.2018), jbs (30.05.2018), Rainer Frischmann (30.05.2018), Staudenfan (30.05.2018), Peter Kapels (30.05.2018), Schienenstrang (30.05.2018), Altenauer (30.05.2018), JACQUES TIMMERMANS (30.05.2018), jörg (30.05.2018), 0-DR-Bahner (30.05.2018), Meinhard (31.05.2018), Ingo Blok (07.06.2018), Ciccio (17.06.2018), Tom (20.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

72

Mittwoch, 30. Mai 2018, 22:23

E 01 Gehäusedetailierung

Hallo,
in den letzten 2 Tagen erfolgte die Vervollständigung des Gehäuses. Aus 0,7mm Neusilberdraht und Griffstangenhalter von Bauer wurden die noch fehlenden Griffstangen an den Türen und Stirnseiten angebracht.




Die Vorbauten neben der Trafokammer hatten Klappen zum öffnen. Diese Klappen hatten außen liegende Deckleisten. Um diese aus 0,5mm Polystyrol herzustellen bin ich wie folgt vorgegangen. Zuerst werden nach dem Anreißen die inneren Flächen herausgeschnitten.


Danach können die Rahmen aus der Platte geschnitten werden.


Nach dem Aufkleben der Rahmen wurden aus kleinen Polystyrolstückchen die Scharniere angebracht. Die kleine U-Scheibe stellt die Rosette für das Schloß zum öffnen der Klappe dar.


Aus 0,3mm Polystyrol mit den Maßen 1,5mm x 5mm wurden an den Türen die Langschilder angebracht. Die Türklinken entstanden aus Kupferdraht, wobei der Klinkengriff flach gedrückt wurde.


Unter der Trafokammer fehlten bisher noch die Abstützungen. Aus einem 2mm dickem Stück Polystyrol wurde erst einmal die Auflage für die Stützen geschnitten und an der Außenkante mit zweireihigem Nietband beklebt. Die Stützen entstanden dann aus einem 1,5mm x 3mm dicken Vierkantprofil und aus 0,5mm dickem Polystyrol.


Und zum heutigen Schluß mal wieder eine Gesamtansicht der Lok.


Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bvbharry47 (30.05.2018), 98 1125 (30.05.2018), Toto (30.05.2018), Hexenmeister (30.05.2018), heizer39 (30.05.2018), preumode (30.05.2018), koefschrauber (30.05.2018), Alfred (30.05.2018), jbs (30.05.2018), jk_wk (30.05.2018), E94281 (31.05.2018), us train (31.05.2018), Robby (31.05.2018), Udom (31.05.2018), Meinhard (31.05.2018), Wolleschlu (31.05.2018), Rainer Frischmann (31.05.2018), jörg (31.05.2018), Altenauer (31.05.2018), Escaton (31.05.2018), Staudenfan (04.06.2018), Ingo Blok (07.06.2018), pekay (07.06.2018), Ernst (07.06.2018), Peter Kapels (08.06.2018), Tom (20.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

73

Donnerstag, 7. Juni 2018, 08:56

E 01 Pantographen - Teil1

Hallo,
zuzeiten der Anfänge beim Bau von Elektrolokomotiven gab es noch keine einheitlichen Pantographen, jeder Lieferant lieferte die Loks mit seinen Pantographen aus. In der Nenngröße 0 sollte man das schon berücksichtigen, auch wenn es etwas mehr Arbeit macht. Glücklicherweise liegen mir gute Bilder und auch Zeichnungen vor, so dass ich die Pantos weitgehend originalgetreu nachbauen kann.
Als erstes musste der Pantographenträger gebaut werden. Dazu wurde U-Profil 3mm x 1mm sowie Neusilberblech verwendet.



Die Lager für die Unterschere entstand aus Messingrohr, welches erst einmal aufgelötet......


....und danach das nicht benötigte Material herausgeschnitten wurde.


So sind dann alle Lager in einer Flucht.
Die Holme bestehen aus 0,7mm Neusilberdraht, welche an einem Ende flach gedrückt und mit einer 0,4mm Bohrung versehen wurden.


Da ich einmal beim Drahtquetschen war, wurden auch gleich noch die Holme für die Oberschere angefertigt. Zuerst wurde ein Ende flach gedrückt, danach ein 1mm Messingröhrchen aufgeschoben und dann das andere Ende flach gedrückt.


Für die Querstangen der Unterschere wurde 1,2mm Messingrohr verwendet. Auf diese Querstange wird ein kurzes Stück Messingrohr, versehen mit zwei 0,7mm Bohrungen aufgesteckt. In diese Bohrungen werden 2 der Holme eingesteckt und verlötet.


Dann können die Querstangen in die Lager des Patographenträgers eingeschoben werden. Dabei sind die kleinen Hebel zur Aufnahme der Federn, der Ausgleichstangen und der Hebevorrichtung mit auf die Querstangen aufzustecken. Beim Anlöten der weiteren Teile der Unterschere wurde Papier eingelegt, damit alles beweglich bleibt.





Die Hebel müssen jetzt wie folgt ausgerichtet und angelötet werden:
Die jeweils äußeren Hebel im 90°-Winkel zu den Holmen, links nach unten und rechts nach oben zeigend, die daneben liegenden Winkel parallel zu den Holmen nach oben zeigend und der mittlere Hebel 45° nach oben Richtung Mitte zeigend.


Im Resultat sieht das Ganze nun so aus.


Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (7. Juni 2018, 09:34)


Es haben sich bereits 28 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

0-DR-Bahner (07.06.2018), Haselbad (07.06.2018), E94281 (07.06.2018), Ingo Blok (07.06.2018), pekay (07.06.2018), 98 1125 (07.06.2018), Montafoner (07.06.2018), Rheingold (07.06.2018), Regelspur (07.06.2018), heizer39 (07.06.2018), Robby (07.06.2018), preumode (07.06.2018), Escaton (07.06.2018), jbs (07.06.2018), Alfred (07.06.2018), Bahnheiner (07.06.2018), Altenauer (07.06.2018), HüMo (07.06.2018), Hexenmeister (07.06.2018), Udom (07.06.2018), werkzeugmacher (07.06.2018), us train (08.06.2018), elvis.mueller (08.06.2018), Peter Kapels (08.06.2018), Meinhard (08.06.2018), jörg (09.06.2018), bvbharry47 (15.06.2018), Tom (20.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

74

Freitag, 8. Juni 2018, 10:54

E 01 Pantographen - Teil2

Hallo,
ich hab´s geschafft, die Fingerspitzen haben zwar kleine Brandstellen, aber das verheilt wieder. :rolleyes:

Als nächstes wurden die Holme der Oberschere mittels kleiner 0,4mm Drähtchen eingesetzt. Auf einer Seite wurden sie verlötet.


Danach konnten die Querstreben eingelötet werden. Die Querstreben erhielten an den Enden noch je ein 1mm Rohr 2mm lang aufgesteckt.


Die Schleifleiste wurde aus 1mm Neusilberdraht gebogen und oben mit einem Bronzestreifen versehen. Für die Verbindung mit den Holmen der Oberschere wurden 0,4mm Drähtchen in passende Bohrungen in die flach gedrückten Enden eingelötet. Darunter befindet sich ein weiteres 0,6mm Loch für die Befestigung der Federn.


Jetzt konnten die Schleifleisten eingesetzt werden, es passt.


Aus 0,4mm Stahldraht wurden die Ausgleichdrähte gebogen. Diese müssen genau das Maß aufweißen, welches zwischen den Lagern der Unterschere ermittelt wurde. Dann steht der Pantograph auch gerade.

Jetzt kommt das "Verbrennen" der Fingerspitzen. Auf einen kleinen Stift werden 2 Federn gesteckt, dieser Stift in die untere Bohrung der Schleifleiste eingesteckt und dann von hinten verlötet. Aua, und die Federn hängen an der Schleifleiste. Aus 0,2mm Draht wurden kleine Haken gebogen und an der Oberschere angelötet. Danach dort die Feder einhängen und den Haken zu einer Öse zu biegen. Die 1mm x 8mm Federn stammen von Einholmstromabnehmern der Nenngröße N, können also bei Sommerfeldt käuflich erworben werden.


Nach abkühlen der Fingerspitzen wurden die Hebevorrichtungen eingebaut. Diese bestehen aus einem 0,5mm Draht und einem Stück 2mm Messingrohr. Der Draht ist nicht mit dem Messingrohr verlötet, da sich sonst die Pantos nicht mehr bewegen ließen.



Die Abdeckung der Hebevorrichtung besteht aus einem Stück aufgeschnittenem 5mm Rohr (Teleskopantennenrest).



Nun konnten die Pantographen mal zur Probe auf der Lok platziert werden. Die richtigen Schrauben fehlen noch, ebenso die unteren Federn. Diese Teile müssen erst noch beschafft werden. Aber so wie ich Herrn Knupfer kenne, wartet er schon auf meine Bestellung :rolleyes:






Sieht schon richtig gut nach einer alten Elektropreußin aus. Handelsübliche Pantographen hätten gar nicht gepasst, diese wären mit dem Heizkessel in Kollision gekommen.
Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 34 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (08.06.2018), Altenauer (08.06.2018), jbs (08.06.2018), Rheingold (08.06.2018), pekay (08.06.2018), Bahnheiner (08.06.2018), Robby (08.06.2018), preumode (08.06.2018), Fritze (08.06.2018), Regelspur (08.06.2018), heizer39 (08.06.2018), Hexenmeister (08.06.2018), lokführer (08.06.2018), US-Werner (08.06.2018), isiko (08.06.2018), Hein (08.06.2018), Udom (08.06.2018), Rainer Frischmann (08.06.2018), jk_wk (08.06.2018), Escaton (08.06.2018), Alfred (08.06.2018), HüMo (08.06.2018), elvis.mueller (08.06.2018), Peter Kapels (08.06.2018), Meinhard (08.06.2018), Ernst (08.06.2018), E94281 (08.06.2018), jörg (09.06.2018), Anfänger (10.06.2018), koefschrauber (10.06.2018), 0-DR-Bahner (11.06.2018), Olaf (15.06.2018), bvbharry47 (15.06.2018), Tom (20.06.2018)

7-Kuppler

Schrankenwärter

(17)

Beiträge: 160

Wohnort (erscheint in der Karte): Bärliner RAW

  • Nachricht senden

75

Freitag, 8. Juni 2018, 14:18

Wunderschön Roland!
Man erkennt die Liebe zum Detail!
Einzig die doch weit vorstehenden Pufferhülsen, waren die wirklich so lang?
Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (08.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

76

Freitag, 8. Juni 2018, 14:54

Hallo Dirk,
bei den Puffern handelt es sich um Stangenpuffer. Die haben gleiche Länge wie die Hülsenpuffer, wirken nur wegen ihrer Form etwas länger.
Schade, dass Du nicht in Dresden dabei sein konntest, es war sehr interessant. Hatte auch ein für Dich interessantes Buch mit.
Werde Dir in den nächsten Tag daraus einige Bilder schicken.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (08.06.2018), heizer39 (08.06.2018), bvbharry47 (15.06.2018), Altenauer (18.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

77

Donnerstag, 14. Juni 2018, 23:13

E 01 Fahrweksdetaillierung

Hallo,
so langsam wird die Lok fertig. Das Fahrwerk musste noch ergänzt werden.
Die Aufstiege entstanden aus 1mm Polystyrol und der Rautenplastplatte von Knupfer. Damit sie a´besser am Umlauf halten, erhielten sie auf der Rückseite noch kleine Winkel aus L-Profilen von evergreen.





Die Bahnräumer sind gekauft......


...ebanso, wie die Bremsschläuche. Die Kupplungsführung erhielt noch M 0,6-Schrauben von Knupfer.


Die zwei Luftbehälter entstanden aus 8mm Messingrohr. Die Böden wurden aus aufgeklebtem Polystyrol mittels Feilen auf der Drehbank hergestellt.


Und zum Schluß noch etwas difiziele Arbeiten. Die Sandfallrohre entstanden aus 0,8mm Messingdraht (sind kaum zu sehen, da hinter den Bremsklötzern), und die Bremsanlage aus Bremsklötzern von Schnelli, N-Kuppelstangen und Stecknadeln.


So sieht sie nun mit den Laternen auf dem Umlauf aus.


Und so, mit komplettiertem Fahrwerk.


Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 35 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

preumode (14.06.2018), E94281 (14.06.2018), heizer39 (15.06.2018), lokführer (15.06.2018), ostermoor (15.06.2018), Diredare (15.06.2018), Martin Zeilinger (15.06.2018), Robby (15.06.2018), Bahnheiner (15.06.2018), Escaton (15.06.2018), 98 1125 (15.06.2018), Hexenmeister (15.06.2018), us train (15.06.2018), Peter Lehmann (15.06.2018), Staudenfan (15.06.2018), koefschrauber (15.06.2018), Udom (15.06.2018), JanSp0 (15.06.2018), der noergler (15.06.2018), Olaf (15.06.2018), HüMo (15.06.2018), jbs (15.06.2018), rainer 65 (15.06.2018), Meinhard (15.06.2018), jk_wk (15.06.2018), Rheingold (15.06.2018), Regelspur (15.06.2018), pekay (15.06.2018), jrgnmllr (15.06.2018), Altenauer (15.06.2018), bvbharry47 (15.06.2018), Alfred (15.06.2018), jörg (16.06.2018), 0-DR-Bahner (17.06.2018), Tom (20.06.2018)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1 113)

Beiträge: 1 354

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

78

Montag, 18. Juni 2018, 19:54

E 01 Farbgebung

Hallo,


meine E 01 soll natürlich in der Epoche II fahren, also erst einmal klären, wie könnte sie da ausgesehen haben.

Bei Anlieferung hatte sie folgende Lackierung:
Lokkasten: Braungrün
Rahmen, Räder: Rotbraun
Sandkästen Puffer Zierstreifen: Schwarz
Dachleitungen: Rot
Stahlteile am Dach und Stromabnehmer: Grau
Dach: Metallglanz

Isolatore: Grün oder Weiß


1922 kam eine neue Farbvorschrift:
Lokkasten: BraunDach, Stromabnehmer: GrauDachleitungen: Rot
Rahmen: Schwarz
Räder: Rot oder Schwarz

Gestänge: Blank mit Rot


1927 kam dann die nächste Farbvorschrift:Lokkasten: Blaugrau
Rahmen: DunkelgrünDach und Stromabnehmer: Graualuminium
Dachleitungen und Gelenkecken Stromabnehmer: Rot

Radreifen: Blank


Da kann man sich was heraussuchen. Also habe ich mir mal Gedanken zum Lebensweg der E 01 gemacht. Angeliefert wurde sie in den Farben der KPEV. Eigentlich sollte sie im Mitteldeutschen Netz fahren, weil dieses aber zur Materialgewinnung für Munition zurück gebaut wurde, kamen alle E 01 in Schlesien zum Einsatz, wo sie auf Dauer überfordert waren.



1921 kamen sie nach Mitteldeutschland zurück und wurden aufgearbeitet. Bei Farberneuerungen werden sie also wieder nach der Farbvorschrift der KPEV lackiert worden sein. Als dann zwei Jahre später die neue Farbvorschrift erschien, waren die E01 noch gut im Lack, blieben also "preußisch".2 E 01 wurden 1927 modernisiert, diese beiden könnten dann den graublauen Anstrich bekommen haben. Diese Modernisierung war aber so teuer, dass sich die DRG entschloß keine weiteren E 01 zu modernisieren, sondern die Loks bis zum Fristablauf noch einzusetzen und dann auszumustern.

Unter diesem Gesichtspunkt fiel die Entscheidung, meine E 01 in preußischen Farben zu lackieren. Die Anschriften wird sie dann allerdings als DRG-Maschine erhalten.
Und so sieht sie nun aus:








Jetzt muss sie noch digitalisiert werden, Fensterscheiben müssen eingesetzt werden und die Innenwänder lackiert werden. Ob ich Fahrpulte einbaue, muss ich mir noch überlegen.
So schnell werden jetzt keine weiteren Berichte zur Lok kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Roland
der etwas verwundert ist, dass sich die Zeilenabstände bei der Vorschau und nach Absenden immer wieder verändern!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (22. Juni 2018, 23:17)


Es haben sich bereits 30 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (18.06.2018), Robby (18.06.2018), Olaf (18.06.2018), Hexenmeister (18.06.2018), Montafoner (18.06.2018), Henrik (18.06.2018), heizer39 (18.06.2018), preumode (18.06.2018), 98 1125 (18.06.2018), Sabinesbahn (18.06.2018), jk_wk (18.06.2018), Ernst (18.06.2018), Rheingold (18.06.2018), HüMo (18.06.2018), US-Werner (18.06.2018), Escaton (18.06.2018), oppt (19.06.2018), Bahnheiner (19.06.2018), us train (19.06.2018), ostermoor (19.06.2018), Udom (19.06.2018), Wolleschlu (19.06.2018), JACQUES TIMMERMANS (19.06.2018), Werkelburger (19.06.2018), 0-DR-Bahner (19.06.2018), jörg (19.06.2018), DiRo (19.06.2018), Tom (20.06.2018), Meinhard (22.06.2018), koefschrauber (09.07.2018)

Robby

Lokomotivbetriebsinspektor

(230)

Beiträge: 662

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

79

Montag, 18. Juni 2018, 20:09

Hallo Roland,

Was für eine fantastische Lok. Unglaublich, deine Fähigkeit, solch ein Modell zu bauen. :thumbsup:
Jetzt hast du ja die Messlatte ganz hoch geschraubt . Falls ich doch al die E 70 bauen werde, so steht mir ja einiges bevor.
Schade, das ich dir keine Grünen geben kann.


Viele Grüße Robby

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

hemygon (21.06.2018)