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21

Friday, November 8th 2019, 3:06pm

Hallo Andreas,

ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten aber erfahrungen in Software Steuerungen z.B iTrain hast Du nicht.
Aber nichts für ungut ich habe auch keine praktischen Erfahrungen bei BIDIB

Gruss
Michael
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benderfhd

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22

Friday, November 8th 2019, 4:12pm

Hallo Michael,

paßt schon. Ich lerne gerne von Experten dazu.
Viele Grüße
Andreas

WilliS

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23

Friday, November 8th 2019, 6:51pm

Zentralen mit Railcom Rückmelder, iTrain und Sinn von Railcom

Hallo in die Runde,

als ehemaliger Ingenieur (Pensionär) der Nachrichtentechnik bin ich von Railcom technisch total fasziniert. Es ist eine tolle Basis die Maschinen zu Maschinen Kommunikation an einem praktischen Beispiel zu erleben/verstehen und auch falls vorhanden, den Enkeln zu vermitteln. Dies ist vielleicht der einzige Schritt dieses Hobby in die nächste Generation zu retten.

Als Kunde sind wir dabei von der Umsetzung der Railcom Technik/Norm durch die verschiedenen Hersteller in diesem Segment abhängig.

Leider musste ich feststellen, dass besonders die Erfinder dieser Technik dabei mehr ihr Marketing als die Technik in den Vordergrund ihres Handelns stellen.
Hierzu auch meine Beiträge zu Railcom in diesem Forum.

Mit der BiDIB Technik und den Produkten von Fichtelbahn in Verbindung mit iTrain habe ich bisher keine Probleme. Diese Kombination zeigt mir im Gegenteil auch die von mir verursachten Probleme auf, besonders interessant sind auch die integrierten Tools die z.B. auch die Railcom Defizite der einen oder anderen voll "Railcom fähigen Lok" aufzeigen. Dabei ist besonders auch die fachkundige Unterstützung in den beiden Forums zu erwähnen und die neutrale Behandlung der Technik im Wiki.

Zum Problem maximale Belastung der Booster habe ich meine Fichtelbahnbooster auf 5A max eingestellt. Das reicht. Meine 8 Lenz Loks erzeugen zusammen aufgestellt in einem Boosterbereich 4,1 A Einschaltstrom. Da meine neue BR94 die Bilanz mit mit 3,2A auf 7,3 A erhöhte und die Firma Lenz keine Abhilfe angeboten hat, habe ich die Lok zurück gegeben. Wer darüber nachdenken möchte: 8 Loks erzeugen 4,1 A , die BR 94 3,2 A. Das zerstört jede Norm, in der RCN 530 sind für unsere Spur max 0,5A vorgesehen. Für mich persönlich habe ich danach als Konsequenz zusätzlich meine Anlage so aufgeteilt, dass sich nicht mehr als zwei Loks in einem Boosterbereich gleichzeitig befinden. Auch eine BR94 würde nun ohne die durch die Firma Lenz verursachten nicht Normgerechten Mängel laufen. Ein Umbau der Lok wäre wesentlich aufwendiger gewesen.

Fazit: Unser Hobby hat viele Aspekte und Schwerpunkte. Ich bin immer fasziniert wenn ich Bilder von tollen Anlagen sehe. Wenn man aber zusätzlich auch zukunftstaugliche PC-gesteuerte automatische Abläufe realisieren will, kommt man an einer Technik wie Railcom (Handhabung mehre Loks in einem Gleisabschnitt) und Produkten wie BiDiB und iTrain (erkennen und verarbeiten auch ohne Railcom) nicht vorbei.

MfG
WilliS

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24

Saturday, November 9th 2019, 2:42am

Und jetzt mal Butter bei die Fische

….wie wir Fischköpfe zu sagen pflegen :-)

Moinsen,
nachdem die Diskussion jetzt ja etwas in Gange gekommen ist, würde ich gerne mal die aktuell verfügbaren Produkte und ihre guten und weniger guten Sonderlocken einen Moment beiseite schieben und das Thema dieses Threads auf die Fragestellung im Titel "macht Railcom Sinn" reduzieren. Mit anderen Worten, gehen wir doch mal einen Moment davon aus, dass Railcom in der letzten Normung allgemein verfügbar wäre und auch kein Hersteller dagegen verstößt. Ferner keine Lobhudelei auf irgendwelche klassische PC-Steuerungen, die konzeptionell auf dem Stand von 1990 (!) stehen geblieben sind (aber durchaus funktionieren).

Also nur "Macht Railcom Sinn?". Oder konkreter, was habt ihr mit Railcom realisiert, was ohne diese Technik nicht (ohne Klimmzüge) gegangen wäre. Die Optimierung des DCC-Protokolls (Empfangsbestätigungen) und POM-Lesen als Railcom Standard-Feature schon mal positiv verbucht.

Ich fange mit dem an, was ich schon mal geschrieben habe:
1. Neue Loks (DCC-Decoder allgemein, also auch Züge, Wagen, …) an einer Steuerungssoftware automatisch anmelden. Sinnvoll für Anlagen mit häufig wechselnden Fahrzeugen, temporär aufgebaute Anlagen, Clubanlagen…
2. Automatisierung des Übergangs von nur manuell gesteuerten Anlagenteilen auf Bereiche, die von einem Programm überwacht und gesteuert werden. Beispiel: Nur der Schattenbahnhof ist automatisiert
3. Automatisierung von Abläufen ohne Überwachung und Steuerung durch (aber mit Hilfe) eines Programmes. Beispiel: Zugoperationen im von einem lokalen Railcom-Detektor überwachten Gleisstück auslösen ("Wenn Personenzug, dann anhalten, andere Züge langsam durchfahren" oder mein Tunnelbeispiel aus einem früheren Beitrag)
4.....

Marco, wenn das nicht in deinem Sinne ist, mache ich für diese Anfrage gerne ein neues Thema auf und verschiebe diesen Beitrag dorthin.

Viele Grüße,
Johann

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Saturday, November 9th 2019, 11:49am

Hallo,

mit dem Marco war nur ein Beispiel für den Railcom Einsatz um die Frage von Johann zu beantworten.
Das die Railcom Nachrüstung Chanel 2 unterstützt habe ich nicht behauptet.

Ich brauche mich aber nicht beleidigen zu lassen und das war hiermit auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.

Gruss
Michael
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This post has been edited 1 times, last edit by "V218" (Nov 9th 2019, 3:08pm)


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26

Saturday, November 9th 2019, 2:13pm

Hallo Michael,


jetzt muss ich ja doch etwas schmunzeln. Du wirfst mir vor keine Ahnung in Software Steuerungen zu haben, kommst aber dann mit Nachrüstlösungen und MARCo Empfängern um die Ecke? Vor so viel Technikwissen kann ich mich nur verneigen.

Welcher von den erwähnten Nachrüstendern kann denn auf Kanal 2 senden und übermittelt Daten wie Aufgleisrichtung, Geschwindigkeit, Gleiszustand, Betriebsdauer, etc.? Mich erschleicht manchmal das Gefühl, dass der geistige Horizont mancher Modellbahnkollegen auch den Maßstab 1:45 hat...
Viele Grüße
Andreas

27

Saturday, November 9th 2019, 3:10pm

Hallo Andreas,

mit dem Marco war nur ein Beispiel für den Railcom Einsatz um die Frage von Johann zu beantworten.
Das die Railcom Nachrüstung Chanel 2 unterstützt habe ich nicht behauptet.

Ich brauche mich aber nicht beleidigen zu lassen und das war hiermit auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.

Gruss
Michael
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28

Saturday, November 9th 2019, 3:56pm

Moin,
haben wir Vollmond?
Ich würde ja gerne was zu dem MARco Einsatzbeispiel sagen, aber das ist in der Hitze des Gefechts wohl verloren gegangen.
Viele Grüße,
Johann

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29

Saturday, November 9th 2019, 4:12pm

Railcom / BiDiB

Servus an Alle,

für die Unwissenden (und ich denke nicht, dass ich der einzigste bin ;)) unter uns, ist es absolut schaaaade,
wenn durch solche Beiträge dieses interessante Thema (das vermutlich viele überhaupt noch nie gehört haben) jetzt wieder zu Ende gehen sollte, bevor das überhaupt richtig in Fahrt kommt...
Jeder sollte/darf seine Beiträge einbringen, aber es sollte doch möglich sein, ohne Beleidigung/Verletzung, oder??? Das, wenn nach Ansicht des anderen, manches mehr oder weniger wahr ist, kann ja der andere Experte ja gerne mit FAKTEN widerlegen...

Dadurch würde sich vieles, hinter dem bei dem ein o. anderen ein Fragezeigen war, sicher der ein o. andere Denkanstoß sich ergeben, und wäre für ALLE (die meisten) HILFREICH.
Also bitte um weitere Informationen zum THEMA BiDiB / Railcom
Dankeschön :thumbsup:

Zierni

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Sunday, November 10th 2019, 5:49pm

Hallo zusammen,


also wer hat den nun etwas mit Railcom realisiert. Egal ob es die Anzeige im Haus ist oder ob es mit der Computersoftware ein Zusammenspiel zwischen automatisiertem und manuellem "Spielen" ist?


Gerne auch was über MARCo Empfängern, wenn es denn mit Railcom zu tun hat.
(ich musste erstmal google fragen, ein System mit meinem Vornamen)


Also nur wenn es mit Railcom zu tun hat!


Danke u. viele Grüße

Marco

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Monday, November 18th 2019, 4:27pm

Railcom macht vor allem Sinn wenn im Automatikbetrieb die Lok vom Zug getrennt wird. Da die verbliebenen Personenwagen das Gleis durch Ihren eignen Decoder noch besetzen, kommt das Programm beim umsetzen der Lok durcheinander.

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Monday, November 18th 2019, 7:38pm

Hallo,

ich möchte mich noch einmal zum Thema macht Railcom Sinn melden, auch wenn ich mich in Teilaspekten wiederhole.

Railcom macht auf die Zukunft gesehen nur Sinn, wenn die Hersteller insbesondere die Erfinder von Railcom, Lenz und ESU sich konsequent an der Weiterentwicklung beteiligen, die Festlegungen in den Railcom Normen respektieren und in ihren Produkten umsetze. Gilt natürlich auch für alle anderen Hersteller von Steuerungssystemen und Decoder. Erst dann macht es für die Lieferanten für Zubehör und Software-Steuerprogramme es auch einen kommerziellen Sinn diese Kommunikationstechnik in ihren Produkten zu integrieren und damit den Mehrwert perfekt zu machen.

Zur Zeit nehme ich den Mehrwert von Railcom nur sehr begrenzt war. Meine Anlage ist von der Anlagenseite her voll Railcom fähig. Dies gilt nicht für das Rollmaterial, hier bin ich frustriert.

Es ist mir klar, dass Loks/Dekoder die 3-4 Jahre alt sind noch nicht alles beherrschen was vor 2 Jahren genormt wurde. Hierzu vermisse ich aber eine klare Ansage von den Firmen zu einem Software-, Hardware-Update. Für eine Lok die relativ neu ist und Railcom Mängel hat erwarte ich seit einem Jahr vergeblich auf ein Update. Offensichtlich sind in Modellbahnkreisen diese Dinge nicht so wichtig wie die z.B. Modelltreue.

Für meine Anlagensteuerung iTrain ist ein Update für die nächsten Wochen angekündigt. Wenn die Auskünfte bezüglich der neuen Funktionalitäten richtig sind, eröffnet sich für mich die Möglichkeit - durch einsetzen oder entfernen einer Railcom fähigen Lok in einen Bockabschnitt - dies im System zu erkennen und weiter in der automatischen Anlagensteuerung zu nutzen.

Wenn dies so ist, bedeutet das für meine Anlagensteuerung eine gewaltige Verbesserung und neue Möglichkeiten, die ohne Railcom so nicht möglich wären.

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33

Monday, November 18th 2019, 8:52pm

Moin,
schön, dass das Thema nicht gleich wieder versandet.
Railcom macht vor allem Sinn wenn im Automatikbetrieb die Lok vom Zug getrennt wird. Da die verbliebenen Personenwagen das Gleis durch Ihren eignen Decoder noch besetzen, kommt das Programm beim umsetzen der Lok durcheinander.
In der Vor-RailCom Zeit stellte das die Steuerungsprogramme vor keinerlei Probleme. Die Lok wird abgekuppelt und fährt aus dem Bock raus. Dass der gerade verlassene Block noch von den Wagen als "besetzt" markiert ist, spielt erst dann eine Rolle, wenn die (oder eine andere) Lok wieder reinfahren und an den Zug ankuppeln will. Da muss die Software die Option "einfahren in einen belegten Block" bieten. Keine Ahnung, ob iTrain das kann.
Mit RailCom könnte das komplizierter werden, je nachdem welche Decoder in den Wagen verbaut sind und ob jeder Wagen seine eigene Adresse hat. Wenn die alle ihre Adresse in Kanal 1 senden, wird die Software im Dunkeln steht. Kanal 2 hilft da auch nicht viel weiter, zumindest wenn mehr als 3 Wagen mit eigener Adresse im Block stehen.

Für meine Anlagensteuerung iTrain ist ein Update für die nächsten Wochen angekündigt. Wenn die Auskünfte bezüglich der neuen Funktionalitäten richtig sind, eröffnet sich für mich die Möglichkeit - durch einsetzen oder entfernen einer Railcom fähigen Lok in einen Bockabschnitt - dies im System zu erkennen und weiter in der automatischen Anlagensteuerung zu nutzen.
Verstehe ich nicht, dass sollte doch jede RailCom affine Software schon jetzt locker aus dem Ärmel schütteln. Entspricht meinem Punkt 1 in der Liste in Beitrag 24. Und wird vor allem von allen mir bekannten Loks von Lenz und anderen Herstellern beherrscht. Das ginge nicht, wenn in dem Block bereits eine andere Lok steht. Dazu bräuchte es die volle RailCom-Funktionalität, aka Kanal 2. Nur fehlt mir jede Idee, wie die arme Software erkennen soll, ob du die neue Lok vor oder hinter die alte aufgleist. Und was ist, wenn da schon 2 Loks im Block stehen?

Korrigiert bitte, wenn ich daneben liege.
Viele Grüße,
Johann

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Monday, November 18th 2019, 10:43pm

Hallo Johann,

mein Beitrag 33 bezog sich auf den Sinn von RailCom, Tenor meiner Meinung ist, ja sinnvoll aber es muß noch einiges verbessert werden um hier eine 100% Empfehlung auszusprechen.

Zur Softwaresteuerung: Die zwei Programme die ich benutze erkennen die Adresse der eingesetzten RailCom Lok und zeigen sie im Gleisbild und den zugehörigen, vorher im Programm definierten Loknamen, an. Dies geschieht im Augenblick des Ereignisses "Einsetzens der Lok" durch die im Channel 1 gesendete Adresse. Danach steht die Anzeige zwar noch auf dem Bildschirm, die Information steht aber im eigentlichen Programm nicht mehr zur Verfügung. Dies hängt damit zusammen, das Steuerungsprogramme auf Ereignisse getrimmt sind, Zustände wie Lok steht im Block x sind nicht üblich und auch sehr aufwendig in der Implementierung. Ich habe mit den Entwicklern der beiden von mir genutzten Programme darüber eine umfangreiche Kommunikation geführt.

Ergebnis: RailCom ist zu wenig verbreitet, der Aufwand lohnt sich nicht.

Sollte jemand ein Programm kennen das auch auf statische Zustände wie z.B. "Lok mit Adresse 324 steht in Block 2" reagiert und in der Ablaufsteuerung verarbeiten kann, bitte ich um Information.

Zu Railcom selber: Will man mehre Loks gleichzeitig in einem Meldebereich behandeln, muß man den Channel 1 abschalten und nur noch mit dem Channel 2 arbeiten. Dies funktioniert nicht bei allen meinen Spur 0 Loks. Ursache ist nach meiner Information die fehlende Implimentation des Antwortverhaltens der Lok auf einen Steuerbefehl. Jeder kann das mal ausprobieren indem er den Channel 1 ausschaltet. Bei eingeschaltem Channel 2 müsste dann die Lok beim Einschalten z.B. des Führerstandlichtes als Befehlsbestätigung auch die richtige Adresse der Lok melden. Geschieht das nicht, entspricht die Lok nicht der RaiCom Norm.

Auch hier würden mich die Testergebnisse interessieren. Eine Liste der Decoder die wirklich der Norm entsprechen findet man im OpenDCC Forum/Wiki.

Das Problem vor oder hinter geht im laufenden Anlagenbetrieb aus der Programm/ Ablauflogik hervor. In der Startphase wird's schwierig. Hier helfen nur viele kurze Meldeabschnitte im Rangierbereich.

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Tuesday, November 19th 2019, 1:23am

Dies geschieht im Augenblick des Ereignisses "Einsetzens der Lok" durch die im Channel 1 gesendete Adresse. Danach steht die Anzeige zwar noch auf dem Bildschirm, die Information steht aber im eigentlichen Programm nicht mehr zur Verfügung.
Das ist natürlich bitter.

Nur um sicherzustellen, dass wir nicht aneinander vorbeireden, hier mein aktueller Versuch mit RailCom. Es geht darum, die Einfahrt von Steinbrock in den Schattenbahnhof zu automatisieren.
Ausschnitt des Stellpultes mit dem Bahnhof Steinbrock und dem Schattenbahnhof Immburg:

Hinter den Konnektoren C und B geht die Anlage weiter nach Höhenseen respektive Bad Großenfels.
Es gibt keinerlei Melder auf der Anlage, mit Ausnahme von zwei lokalen RailCom Detektoren in den Blöcken 1 und 2 in Steinbrock sowie klassischen Stromdetektoren in den Blöcken 1, 3 und 4 in Immburg.

Wenn nun ein Zug aus Bad Großenfels oder Höhenseen in Steinbrock einfährt, ist dieser zunächst der Software nicht bekannt. Sobald er eines der beiden RailCom-Blöcke erreicht hat, wird er erkannt (und im Stellpult visualisiert).
Mit dieser Information kann eine ganz normale Zugfahrt nach Block 1, 3 oder 4 in Immburg gestartet werden. Der verlassene RailCom-Block wird von der Software freigegeben und der Zielblock (1, 3 oder 4) mit dem zuvor erkannten Zug belegt.
Die Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof erfolgt dann analog, wobei natürlich als Ziel nur eines der beiden Gleise in Steinbrock angegeben werden kann.

Statt Einfahrt aus der Anlage könnte ich natürlich den Zug auch in den RailCom-Blöcken aufgleisen, kommt bei mir aber nicht vor.

Relevante Komponenten:
Lokale RailCom-Detektoren: zwei RCD-1 von TAMS und dazu das passende PC-Interface, ebenfalls von TAMS.
Stromdetektoren: RS-8 von LDT.
Zentrale: Lenz LZV100.
Interface: Lenz LAN-I/F
Software: TrainController (Gold, V8 ).

Viele Grüße,
Johann

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Tuesday, November 19th 2019, 8:58am

Hallo Johann,

mit nur zwei Raicom Detektoren ist eine Automatisierung unter Nutzung von Railcom kaum möglich. Ich würde da voll auf die Programmlogik auf das von Dir verwendete TrainControler setzen.

Meine Anlage besteht aus 30 Blöcken mit jeweils 3 Meldebereiche. Jeder dieser Meldebereich hat ein Railcom Detektor. Zusätzlich werden alle Weichen und Kreuzungsweichen durch einen RailCom Detektor überwacht. Ich habe das so gemacht um eine Automation unter Verwendung von RailCom zu ermöglichen. Dann mußte ich leider feststellen, dass Theorie und Praxis mal wieder nicht wirklich gleich sind.

Starte auf Deiner Anlage mal den Versuch:

1. Setze eine Lok mit der Adresse xyz in Steinbrück Block 1 ein. Starte automatisch eine Zugfahrt für diese Lok nach Immburg Gleis 3 durch eine Blockbelegung in A. Dabei ist die Starbedingung "Lok xyz steht in Block 1. Wird wahrscheinlich Funktionieren.
2 Setze die Lok nun in Block A ein und starte den o.a. Fahrbefehl erneut. Weil die Bedingung Lok steht in Block 1 nicht erfüllt ist (wird von Railcom ja auch angezeigt, dürfte die Lok in Block A nicht losfahren.

Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
WilliS

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Tuesday, November 19th 2019, 10:32am

Moin Willi,
mit nur zwei Raicom Detektoren ist eine Automatisierung unter Nutzung von Railcom kaum möglich. Ich würde da voll auf die Programmlogik auf das von Dir verwendete TrainControler setzen.
Automatischen Betrieb habe ich auch bei meinen H0-Anlagen gemacht und fand das spannend. Mit dem Umstieg auf Null wollte ich wieder mehr selbst mit der Anlage spielen und nicht das Gleiche nur in Größer. Für die automatischen Einfahrten in den Schattenbahnhof reichen die beiden RailCom Detektoren.

Meine Anlage besteht aus 30 Blöcken mit jeweils 3 Meldebereiche. Jeder dieser Meldebereich hat ein Railcom Detektor. Zusätzlich werden alle Weichen und Kreuzungsweichen durch einen RailCom Detektor überwacht. Ich habe das so gemacht um eine Automation unter Verwendung von RailCom zu ermöglichen. Dann mußte ich leider feststellen, dass Theorie und Praxis mal wieder nicht wirklich gleich sind.
Sofern TrainController deine lokalen Detektoren und deren Interface zum PC unterstützt wird das auch locker funktionieren.

1. Setze eine Lok mit der Adresse xyz in Steinbrück Block 1 ein. Starte automatisch eine Zugfahrt für diese Lok nach Immburg Gleis 3 durch eine Blockbelegung in A. Dabei ist die Starbedingung "Lok xyz steht in Block 1. Wird wahrscheinlich Funktionieren.
2 Setze die Lok nun in Block A ein und starte den o.a. Fahrbefehl erneut. Weil die Bedingung Lok steht in Block 1 nicht erfüllt ist (wird von Railcom ja auch angezeigt, dürfte die Lok in Block A nicht losfahren.
Fall 1 geht natürlich.
Fall 2 darf nicht funktionieren. Erstens gibt es keine Zugfahrten, die in A starten (wozu auch) und wenn es sie gäbe, würde es nicht funktionieren, weil der Zielblock ja noch aus Sicht des Programmes von genau diesem Zug belegt ist. Dass der einfache Belegtmelder dort "frei" anzeigt, ändert daran nichts. Aktuell müsste ich neben dem physischen wegnehmen der Lok, das auch der Software mitteilen (Zug aus Block entfernen). Es wäre interessant zu wissen, ob das anders wäre, wenn hier auch ein RailCom-Detektor verbaut wäre.

Bleibt die Frage: Kann deine Software Fall 1?
Viele Grüße,
Johann

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Tuesday, November 19th 2019, 11:12am

Hallo Johann,
Bleibt die Frage: Kann deine Software Fall 1?
Ja kann.

und den Fall 2 soll dem Vernehmen nach das nächste Update meiner Software, gestützt auf die Programmlogik, richtig behandeln. Auf Umwegen besteht aber auch die Möglichkeit mit RailCom die Programmlogik zu beeinflussen. Näheres kann ich erst nach dem Update sagen.

Da ich zum Thema Sinn von "Steuerprogrammen iTrain, RailCom" nichts weiteres beitragen kann, sollten wir die Diskussion/Erfahrungsaustausch bei Bedarf über PN weiterführen.

Mit freundlichen Grüßen
WilliS

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