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moba-tom

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Montag, 19. März 2018, 22:12

z 21 - Totalschaden?

Hallo,

ich glaube, meine Roco z21 start (weiß) ist heute abgeraucht... folgende Dinge konnte ich feststellen:
  • Sie startet nicht mehr, stattdessen blinkt sie blau-rot-grün (gleichzeitig).
  • Und das, obwohl nur das Netzteil angeschlossen ist. Alle anderen Kabel sind abgezogen...
  • Sie hat an meiner Anlage funktioniert und ich wollte sie an der Anlage eines Freundes testen. Ich hab sie angeschlossen und sie tat keinen Piep mehr..
  • Er hatte beim Start ca. 10 Loks auf der Anlage... kann das die Ursache sein? Oder sie ist auf dem Weg zu ihm kaputt gegangen!?
  • Ein Reset funktioniert nicht.
Hat jemand schon mal so ein Problem gehabt und gelöst?

Gruß
Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »moba-tom« (19. März 2018, 22:28)


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Canadier (14.05.2018)

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Dienstag, 20. März 2018, 08:19

nochmal anschließen

Moin Thomas,

die z21 ist für Spur 0 eigentlich nicht so gut geeignet, da die Ausgangsleistung des Netzteiles von 3A etwas grenzwertig ist und nur bei wenigen, also 2-3 Loks auf der Anlage ausreicht (Aussage eines Moba Händlers). Der riet mir zur Ecos von ESU und ich hab das nicht bereut.

Wenn dein Kumpel 10 Loks auf der Bahn hat, die nun spontan alle auf einmal mit deiner Zentrale kommunizieren wollen, kommt die z21 schon mal an ihre Grenzen und schaltet ab. Die weiße z21 ist zwar günstig und auch komfortabel steuerbar, aber ich kenne einige Leute, die mit ihr auch bei N und H0 unzufrieden sind. Ein großes Problem ist die nicht einstellbare Gleisspannung. Die pendelt irgendwo zwischen 15 und 19V. Manches Gerät hatte sogar 22V ans Gleis gebracht und etliche Dekoder ins Nirvana geschickt.

Hast du sie zwischenzeitlich nochmal an deine Anlage angeschlossen?

blau blinkt, weil sie keine Gleisspannung erkennt.
rot blinkt, weil sie vermutlich überlastet wurde, oder bei deinem Freund ein Kurzschluß auftrat.
Warum jetzt grün blinkt, kann ich nur vermuten. Das zeigt nämlich eine Dekoderprogrammierung an.

Wie gesagt, sind die 3A für 10 Spur 0 Loks fast schon zu wenig.

Aber: die z21start hat ihre Eigenheiten und als ein Bekannter von mir seine mal von der Anlage abgezogen und an mein Testgleis angeschlossen hat, ging zwar die App im Handy, aber die Zentrale ging sofort in den Kurzschlußmodus.
Auf dem Gleis standen eine Kiss 98 und die Lenz 50.

Ich vermute Überlast.

Daß die Reise von deinem Wohnort zu ihm die Ursache sein soll, kann ich kaum glauben.
Viele Grüße

Michael

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Dienstag, 20. März 2018, 08:35

Hallo Thomas,

leider kann ich dir nicht helfen.
Aber bis zu 10 Loks und mehrere beleuchtbare Wagen hatte ich auch schon mehrfach auf der Anlage stehen, ohne das die z21 beim Start in die Knie ging. Allerdings davon nur 4 mit Speicherbaustein, der ja auch aufgeladen werden will.
Gruß

Jürgen (K)

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4

Dienstag, 20. März 2018, 08:36

Hallo,

ich habe die weiße Z21 an meiner Heimanlage, die in mehrere Boosterkreise aufgeteilt ist. Zunächst habe ich auch einmal die Z21 für die Gleisstromversorgung verwendet, das aber schnell wieder aufgegeben, weil die Loks in den Boosterabschnitten und im Zentralenabschnitt unterschiedlich schnell fuhren. Ausserdem hatte ich kein Vertrauen zum Netzteil.

Im Verein fahren wir mit weißer Z21 und fünf Lenz-Boostern seit ca. einem Jahr ohne Probleme. Mein Rat deshalb: Bei Null Z21 nur mit Booster.

Gruß

Christoph
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Dienstag, 20. März 2018, 09:58

Moin zusammen...

@Locutus:
Die nicht verstellbare Gleisspannung kann tatsächlich zum Problem werden, allerdings ist sie wohl nicht Ursache meines Problems. Dass eine Ecos wahrscheinlich die bessere Wahl ist, glaube ich auch... sie hat allerdings auch ihren Preis.

Roco schreibt, dass die Gleisspannung etwa 1 V unter der Spannung des Netzteils liegt, bei mir also 18-1=17 V.

Nein, ich habe sie nicht mehr an meiner Anlage getestet, da sie bereits beim Einschalten (ohne Anschlusskabel) in den Blinkmodus geht. Ich habe aber eine andere Roco-Zentrale angeschlossen, die funktoniert tadellos... also kein Problem meiner Anlage (auf der zurzeit nur 1 Lok steht).

Die Bedeutung der verschiedenen Farben habe ich auch gelesen, meine Kombi ist aber nicht aufgeführt.

Eine Überlastung halte ich auch für möglich, mich wundert nur, dass sie auch nach einiger Zeit nicht mehr ansprechbar ist. Sie müsste sich doch irgendwann "erholen"...

@jk_wk:
Die meisten der Loks auf der Anlage haben eine Pufferbaustein... Überlastung könnte daher sein.... aber dauerhaft "out of order"? Seltsam...

@Christoph:
Mein Rat deshalb: Bei Null Z21 nur mit Booster.
Deinen Vorschlag mit den Boostern halte ich auch für absolut notwendig! Gerade bei vielen Fahrzeugen und ausgedehnten Gleisanlagen wie z.B. im Club...

Anm.: Ich gehe davon aus, dass Du mit "Z21" die kleine, weiße Box meinst, also die "z21"... und nicht die große, schwarze!

@alle:
Ich werde heute mal meinen Händler kontaktieren.

Gruß
Thomas
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Dienstag, 20. März 2018, 11:58

Hallo Thomas,

ich fahre ebenfalls mit der weißen z21 (ohne Booster) und habe keine Probleme. Wenn die diese hochfahre stehen vier Lenz-Loks (u.a. VT/VS) mit allen Leucht-Funktionen auf 'On' und 13 beleuchtete Lenz-(Personen-)Wagen (auch alle Beleuchtung 'On') auf den Gleisen. Alle Pufferbausteine werden also gleichzeitig mit Spannung versorgt. Zusätzlich elektronische. Weichen und Formsignale.
Des Weiteren werden über einen Switch-Pilot noch mal 40 LED's (Mastleuchten und Häuser) mit Saft versorgt.
Das alles passiert problemlos.

Allerdings hatte ich mal vor einiger Zeit einigen Holzmastleuchten/Hausbeleuchtung direkt ans Gleis angeschlossen und dabei wohl einen klitzekleinen Fehler gemacht (welchen weis ich aber nicht) und in der Folge hatte ich ständige z21-Überlastung mit Abschaltung sowohl beim hochfahren der z21 als auch beim Rangieren mit ein bis zwei Loks. Das hat fürchterlich genervt. Ich war gezwungen, bei allen Loks und Wagen die Beleuchtung einzeln und mit Abstand einzuschalten. Dies hatte erst eine Ende, als ich alle Beleuchtung vom Gleis wieder abgeklemmt und neu und sorgfältiger angeschlossen hatte.
Ich will damit meine Erfahrung schildern, dass die Ursache durchaus nicht in der Z21, den Loks und auch nicht an den Wagen liegen könnte, sondern an andere elektrische Verbraucher, die vom Gleis/z21 versorgt werden.

Viel Glück bei der Fehlersuche
Jens
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Mittwoch, 21. März 2018, 16:20

Hallo,

kurzer Zwischenstand:
ich habe die Zentrale eingeschickt und warte, was der Verkäufer dazu sagt... werde berichten!

Da ich jetzt erstmal nicht mehr fahren und testen kann, hab ich wieder mehr Zeit zum Anlagenbau! Die Spielerei lenkt eh nur ab... alles hat was Gutes :rolleyes:

Gruß
Thomas
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Donnerstag, 22. März 2018, 03:40

Hallo Thomas,

das tut mir leid für Dich, sowas nervt immer besonders, weil die Digitalzentrale ja sowas wie das Herz für die Anlage ist.

Nach Deiner Beschreibung hört sich das für mich nach einem Bauteilschaden im Innern der z21 an. Ich denke, da hilft nur die Einsendung zu Roco.

Tja, das Netzteil ist mit Sicherheit nicht von höchster Qualität und durch die Strombegrenzung für die Nutzung einer Vielzahl von Null Loks gleichzeitig auf dem Gleis nicht gerade geeignet, wenn Du keinen Booster einbaust.
Das hatte ich schon früh erkannt und mir einen Heller Booster zugelegt.
Nächstes Problem: Die Qualität der Spannungsreglung überzeugt mich nicht. Du kannst die Spannung ja einstellen. Mein Freund sollte nun mit seiner schwarzen Z21 die Spannung über 20 Volt für Tests einstellen. Das kann man auch machen, aber leider wird die eingestellte Spannung nicht zur Verfügung gestellt und bleibt deutlich darunter. Also ist das quasi eine Alibifunktion. Ich hatte den gleichen Versuch dann mit meiner ZIMO MX10 gemacht, da hast Du dann auch die eingestellte Spannung real zur Verfügung. Sagt für mich also was über die Qualität der elektrischen Komponenten aus.

Achtung: Wenn Du 10 Loks und Beleuchtung an einem Stromkreis ohne Booster mit der z21 betreiben willst, bei mir ca. 20, ist das Kamikaze, was Du machst. Dafür ist die z21 nicht ausgelegt. Problem ist der angeforderte Einschaltstrom. Dazu gab es hier auch schon viele Beiträge. Bei mir ist bei einer 6 A Einschaltstrom Einstellung selbst die ZIMO MX10 ständig beim Hochfahren in die Knie gegangen (Kurzschluss), weil da Spitzen von über 8 A kurzzeitig entstanden sind. Nachdem ich die Einstellung im Menü auf 9 A geändert hatte, habe ich keine Probleme mehr. Und ich hatte lange Zeit die BR 50 im Verdacht, dass die die Hochfahrkurzschlüsse auslösen würde.Lag aber definitiv nicht an der Lok. Der Stromhunger beim Einschalten ist immens, auch wenn danach nur noch ca. 1A auf der Uhr steht.

Aber das kannst Du getrost alles mit der z21 ohne Booster vergessen....da sollte man sich dann doch mal anderweitig umsehen. Oder Boostersbschnitte vorsehen.

Wie schon gesagt, Deine Beschreibung lässt für mich nur den Schluss zu, dass Deine z21 wirklich abgeraucht ist.

ECOS: Meine musste ich gerade mal schon nach einem Jahr (Garantie lag noch vor) wieder zu ESU zur Reparatur geben, weil das Display defekt war und die Zentrale beim Programmieren gesponnen hat. Leider habe ich die auch noch nicht wieder zurück, obwohl ich sie vor 2 Monaten über meinen Händler an ESU zur Reparatur gegeben habe. Willkommen im Klub, Thomas.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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9

Donnerstag, 22. März 2018, 08:13

Hallo,

hohe Einschaltströme können auch von falsch konstruierten Speicherbausteinen herrühren. Von U+ des Decoders muss die Verbindung zum Kondensator über einen Widerstand zur Strombegrenzung hergestellt werden, ca. 100 Ohm, 1/4 Watt. Parallel zum Widerstand gehört eine Diode, Anode an den Kondensator. Die sorgt dafür, dass im Falle der Stromunterbrechung sofort die volle Ladung des Kondensators zur Verfügung steht. Ohne den Widerstand kann es auch Probleme beim Programmieren geben.

Gruß

Christoph
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Donnerstag, 22. März 2018, 08:27

@Bahnboss:

danke für Deine Erläuterungen!
Bei mir ist bei einer 6 A Einschaltstrom Einstellung selbst die ZIMO MX10 ständig beim Hochfahren in die Knie gegangen (Kurzschluss), weil da Spitzen von über 8 A kurzzeitig entstanden sind.
Dass eine Zentrale bei Überlastung abschaltet, ist für mich ja einleuchtend. Aber doch bitte mit einem Kurzschluss o.ä.! Doof ist doch, wenn sie sich nicht mehr erholt und ohne Vorwarnung einfach abraucht.

Auf meiner Anlage werden auf jeden Fall Booster eingebaut. Bist Du mit dem Heller-Gerät zufrieden? Ich hatte mal gelesen, dass man die "alten" Roco-Zentralen relativ einfach umbauen kann. Das wäre eine sehr preiswerte Lösung. Was hältst Du davon?

Gruß
Thomas
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Donnerstag, 22. März 2018, 09:14

Hallo Thomas

Ich benutze für meine z21 den Booster von Littfinski mit einer Leistung von 4,5A. Leicht anzuschließen über den Booster Bus. Ich hatte auch erst an umgebaute alte Roco Zentralen gedacht aber die machen ja auch bei über 2 Ampere zu. Liegt auch sehr am verwendeten Steckernetzteil. Es gab da mal eine Kiss Ludmilla die konnte ich mit meiner Z21 kaum betreiben, andauernd Abschaltung. Wo die Lok leicht warm wurde ging es dann und der Stromverbrauch ging auch deutlich runter aber das hat ja nichts mit deinem Problem zu tun.
Dann habe ich noch die schwarze Z21 für meine H0 Bahn. Es stehen wohl 30 Loks auf der Anlage viele mit Speicherbaustein aber die Steuerung macht problemlos den Start. Bist du dir sicher das bei deinem Kumpel nicht noch eine Fremdspannung am Gleis anlag und dir die Steuerung zerschossen hat? Mal abwarten was Roco sagt.

viele Grüße
Michael

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Donnerstag, 22. März 2018, 09:43

ECOS

Hallo!
Ich habe meine Ecos seit ca. 10 Jahren und bisher ohne ein Problem.
Seit die ECOS auf den Markt kam, haben wir im Geschäft Dutzende davon verkauft. 2 wurden wieder eingeschickt:
1x war nichts dran - Bedienungsfehler
1x war das Display defekt, weil es der Kunde mit dem Schraubenzieher anstatt mit dem beiliegenden Stift bedient und dabei zerstört hatte.

Ich würde mir jederzeit wieder die ECOS kaufen.

Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

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13

Donnerstag, 22. März 2018, 13:21

Eine simple aber sehr wirksame Methode, hohe Einschaltströme zu vermeiden, ist auch die (automatisierte) relaisgesteuerte Stromlos-Schaltung der Abstellgleise, sobald die abzustellenden Züge oder Loks den Prellbock erreicht haben. Das lässt sich mit mechanischen Microschaltern genauso realisieren, wie mit Infrarot-Lichtschranken. Zum Auflösen der Stromlosigkeit genügt ein Tastimpuls, durch den das Gleis erneut mit Spannung versorgt wird, bis sich der Zug einen Zentimeter vom Prellbock entfernt hat, wodurch das Gleis dann wieder dauerhaft unter Spannung steht.
Gruß, Michael



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14

Donnerstag, 22. März 2018, 13:47

Moin Michael.

Die von Dir beschriebene Methode zur Vermeidung hoher Einschaltströme funktioniert sicher.

Jedoch ist für mich einer der Hauptvorteile der digitalen Steuerung, dass man (weitgehend) ohne Trennstellen und abschaltbare Gleise auskommt.
Ich war froh, von der Z-Schaltung wegkommen zu können...

Viele Grüße,
Matthias

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15

Donnerstag, 22. März 2018, 15:57

Hallo,

wer mit TC seine anlange Steuert, kann ganz einfach gegen hohe Einschaltströme folgendes machen.

Unter Digitalsystem einrichten - da dann Ändern anwählen, dann die Einstellung
"Keine Lokfunktionen senden und ausgeschalteten Staus einstellen " anwählen.

Da kann man dann, wenn der Betrieb zu Ende geht, einfach Ausschalten, ohne alle Sounds, Licht und was so noch an Lokfunktionen eingeschaltet ist anlassen.
Beim Neustart von TC wird das dann alles Ausgeschaltet.

Gruß Jürgen

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16

Donnerstag, 22. März 2018, 16:53

Jedoch ist für mich einer der Hauptvorteile der digitalen Steuerung, dass man (weitgehend) ohne Trennstellen und abschaltbare Gleise auskommt.

Ja Matthias das stimmt, andrerseits wird der Komfort des digitalen Fahrens ja in keiner Weise durch Trennstellen, wie sie bei Verwendung von ABC-Bremsstrecken, Boostern, Kehrschleifen oder Gleisabschaltungen erforderlich sind, geschmälert.
Gruß, Michael



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Samstag, 24. März 2018, 07:41

Zu Kommentar 10 von moba-tom

Auf meiner Anlage werden auf jeden Fall Booster eingebaut. Bist Du mit dem Heller-Gerät zufrieden? Ich hatte mal gelesen, dass man die "alten" Roco-Zentralen relativ einfach umbauen kann. Das wäre eine sehr preiswerte Lösung. Was hältst Du davon?


Hallo Thomas,

den Heller HV 5 mit 7,5 A hatte ich mir damals gekauft, als ich noch keine ZIMO MX10 hatte und mir die 3 A doch viel zu dürftig waren. Zu dem Zeitpunkt kam dann auch kurz danach der Roco Booster Bus auf den Markt, sodass der Anschluss prima ging. Alles auf ein Holzbrett gebaut und somit war mehr Strom bereitgestellt.
Antwort: Ja, der Heller Booster HV 5 ist gut und empfehlenswert.
Auffälligkeiten mit Betrieb mit der Z21: Wenn Du einen Booster benutzt, egal, welchen, kann die Z21 über das eingebaute Netzteil, das nun nicht mehr genutzt wird, weol ja der Booster nun eingebaut wurde, nicht mehr Spannung und Stromstärke anzeigen. Auf den Komfort musst Du dann verzichten.
Und es gibt eine Zwangsfolge beim Einschalten und Ausschalten zu berücksichtigen, sonst machen Deine Loks alle einen „großen Sprung“ oder besser gesagt einen ordentlichen Satz auf dem Gleis.
Von Deinem Vorschlag halte ich nichts. Du bekommst damit auch keine Booster hin, die 8 A oder mehr zur Verfügung stellen. Ich fand damals für mich die 7,5 A ausreichend, heute weiß ich, das dem nicht so ist. Würde in der Konfiguration bei mir heute auch nicht mehr ausreichen. War bei mir also nur eine Zwischenlösung damals, weil ich da auch eine kleinere andere Anlage betrieben habe.
Empfehlen kann ich daher nur die MX10 von ZIMO.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Montag, 14. Mai 2018, 09:08

Das Problem ist gelöst

Hallo,

mein Problem ist seit ein paar Tagen gelöst und ich möchte den Thread hier noch zum Abschluss bringen:
  • Erstmal danke an alle, die sich mit mir Gedanken gemacht haben. Man wird davon ja nicht dümmer!
  • Mein Fachhändler hat die Zentrale an Roco geschickt, die sie nun kostenlos ausgetauscht haben. Man sieht: viele Firmen bieten einen guten Kundenservice!
  • Den Ursprungsfehler hab ich auch lokalisieren können: ich hatte tatsächlich eine Fremdspannung an der Anlage! Wie blöd kann man sein? ?(
Demnächst mache ich mir mal Gedanken über einen Booster…

Gruß
Thomas
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Montag, 14. Mai 2018, 09:34

Hallo Thomas,

Danke für die Auflösung, möchtest Du noch sagen wo die Fremdspannung herkam? Vielleicht ist der Fehler ja vermeidbar, oder war das einfach einer der Kategorie “in diesem Fall blöd gelaufen“

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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20

Montag, 14. Mai 2018, 09:52

Hallo Mattes,

wenn man sich blöd anstellt, muss man auch dazu stehen ;( also:

Ich hatte berichtet, dass ich wegen meines Problems mit der Kehrschleife einen Testaufbau gemacht habe. Dazu habe ich eine alte Roco-Zentrale angeschlossen, um "mal eben" eine MultiMaus und das Kehrschleifenmodul anschließen zu können. Dieser Testaufbau fand natürlich außerhalb der eigentlichen Anlage statt:


Das Ganze natürlich mit "fliegender Verdrahtung"... und ohne Verbindung zur Anlage!

Da ich den Anlagenbau im Wendelraum gestartet habe, war dort auch lange Zeit die z21 untergebracht. Aber eines Tages sollte die Zentrale an ihren vorbestimmten Ort wechseln... also Abklemmen, dann ein paar Tage Pause und wieder im anderen Raum anklemmen... leider hatte ich zwischenzeitlich die Anlage testweise mit der anderen Roco-Zentrale verbunden X(

PENG... man merkt das garnicht, es raucht und kokelt ja nichts! Da ich spätabends nicht mehr zum Fahren kam (, weil ja nichts mehr lief und ich keinen Fehler suchen wollte) und ich die z21 am nächsten Tag zu meinem Freund mitnahm, habe ich den Fehler nicht bei mir und auf meiner Anlage gesucht! Es sind ja sowieso immer die anderen schuld :whistling:

Gruß
Thomas
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