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Tim90

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Donnerstag, 8. November 2018, 17:53

Spring 42 Decoder einstellen

Hallo,

Ich bräuchte mal euren fachkundigen Rat zur Einstellung des Decoders in meiner Spring 42er. Den alten Motor habe ich gegen einen Faulhaber 2342 getauscht.
Analog läuft die Lok gut und ohne Ruckeln.
Digital läuft die Lok allerdings gar nicht schön, sie ruckelt. Mittlerweile nur noch in den mittleren Fahrstufen, was aber deutlich sichtbar ist.
Als Decoder habe ich einen ESU Loksound L eingebaut.
Wenn ich die Motorregelung im Lokprogrammer auf Faulhaber (= vordefinierte Einstellung) stelle ist es katastrophal, dann springt die Lok in den ersten Fahrstufen unheimlich.
Inzwischen habe ich folgende Werte:

Regelungsreferenz: 140
Regelparameter K: 50
Regelparameter I: 100

Regelparameter K slow: 15
Regelparameter I slow: 0
Regelungseinfluss: 87 %
Taktfrequenz: 49 kHz

Das Ruckeln in den mittleren Fahrstufen bekomme ich aber einfach nicht weg. Wenn die Lastreglung komplett abgeschaltet ist fährt die Lok auch besser, aber das ist ja nicht die Lösung.

Hat jemand von euch eine Idee welche Einstellung ich noch ändern könnte?

Danke schon mal im Voraus.

MfG
Tim

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Null-Problemo

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Donnerstag, 8. November 2018, 20:01

....die Einstellungen lt. Handbuch für Faulhaber-Motoren übernehmen und die K-Slow auf 5 bis 7 reduzieren........

Null-Problemo :thumbup:

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Eck

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Donnerstag, 8. November 2018, 20:29

Hallo,
bei ESU stelle ich nichts ein. Ich benutze automatisches Einmessen des Motors.
Lokauf ein gerades langes Gleis setzen, F1 Taste muss aus sein. Nun in CV 54 den wert 0 schreiben. Wenn du nun die F1 Taste drückst, setzt die Lok sich 1,5 sec. mit voller Geschwindigkeit in Bewegung und misst sich selber ein. (11.1.3 bei Motorsteuerung)

Gruß W. Eick

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Tim90

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Donnerstag, 8. November 2018, 20:42

Hallo,

Das automatische Einmessen habe ich ausprobiert, funktioniert leider überhaupt nicht. Ich werde mal Oliver's Einstellungen ausprobieren und berichten.

MfG
Tim

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Null-Problemo

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Donnerstag, 8. November 2018, 20:46

Zitat

Das automatische Einmessen habe ich ausprobiert, funktioniert leider überhaupt nicht.
Sehe ich auch so! Es sei denn, man ist mit sehr wenig zufrieden....... :whistling:

Mach mal, Tim! Bin gespannt, was du sagst.....

Kuck mal hier ! Es wäre auch ohne Fauli gut gegangen.......



Null-Problemo :thumbup:

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Donnerstag, 8. November 2018, 21:06

Hallo Oliver,

Ich probiere es aus, evtl. heute noch.
Hast du bei der 42er die du digitalisiert hast die Federkupplung zwischen Motor und Getriebe drin gelassen?
Meine hatte einen Schlag weshalb ich sie gegen eine feste Welle getauscht habe, was aber u.U. auch nicht optimal ist.
Durch die schlagende Federkupplung hat sich beim Fahren das Getriebe hin u. her bewegt, was sich auch negativ ausgewirkt hat. Ein Kardangelenk zwischen Motor und Getriebe hatte ich ebenfalls ausprobiert, leider war das von der Verarbeitungsqualität her miserabel. Evtl. findet sich da aber noch etwas besseres.

MfG
Tim

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Donnerstag, 8. November 2018, 22:10

Ja Tim, da ist alles Original. Du solltest einen Graupner Kardan der starren Verbindung vorziehen. So übertragen sich auch weniger Geräusche. Der Kardan gleicht evtl. Ungenauigkeiten an der Getriebe-Box aus.

Null-Problemo :thumbup:

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Donnerstag, 8. November 2018, 23:11

Hallo Oliver,

Mit den vom Lokprogrammer vorgegebenen Werten für den Fauli und K slow auf 6 war es in den mittleren Fahrstufen ok, aber die Bocksprünge in den ersten Fahrstufen waren wieder extrem.
Ich habe jetzt folgende Einstellung mit der es recht gut läuft, vom Programmer vorgegebene Werte in Klammern :
Regelungsreferenz 120 (140)
K 15 (80)
I 10 (50)
K slow 5 (32)
I slow 0 (0)
Regelungs-Einfluss 5 (255)
Abtastrate der Lastregelung 8
Taktfrequenz 20 kHz

Außerdem habe ich die Beschleunigungszeit drastisch reduziert, auf 1 (0.25s). So lässt sich die Lok mit meiner Multimaus gut regeln.
Scheinbar reagiert der 2342 anders, denn meine Deutz Kleinlok (siehe auch aktuelle MIBA) mit zwei 2020 drin läuft mit den Standardwerten nahezu perfekt.

Mit den Fahreigenschaften der 42er bin ich jetzt soweit zufrieden, das einzige was mich noch stört ist dass der Motor oder der Decoder bei langsamer Fahrweise sporadisch ein knarzendes Geräusch von sich geben, wobei ich nicht eindeutig sagen kann woher es kommt. Analog ohne eingebauten Decoder ist dieses Geräusch nicht da.

MfG
Tim

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Freitag, 9. November 2018, 10:18

Zitat

das einzige was mich noch stört ist dass der Motor oder der Decoder bei langsamer Fahrweise sporadisch ein knarzendes Geräusch von sich geben, wobei ich nicht eindeutig sagen kann woher es kommt. Analog ohne eingebauten Decoder ist dieses Geräusch nicht da.

Schau Dir dazu mal die CV 10 an........

Null-Problemo :thumbup:

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Freitag, 9. November 2018, 12:00

Hallo Oliver,

Kannst du mir die CV 10 bitte kurz erläutern wie sie Einfluss nimmt und wie man sie am besten einstellt? In meinem Handbuch ist sie nicht aufgeführt.

MfG
Tim

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Freitag, 9. November 2018, 13:23

CV 10 bei ESU Decodern

Hallo Oliver,

ich lese neuerdings häufiger vom CV 10 für ESU Decoder kann aber bei ESU dazu nichts finden.
Kannst Du bitte da einmal etwas genaueres zu schreiben wofür man diesen CV 10 verwenden kann und was man damit beseitigen kann
Motorbrummen bei Faullhaber Motoren z.B.

Gruß Uwe

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Freitag, 9. November 2018, 13:37

Cv 10

Grüße aus Nurfunxsiel ^^

Tom








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Samstag, 10. November 2018, 11:38

Hallo,

der verlinkte Text datiert von 2014. In der aktuellen Anleitung zu den V4 Decodern, die man von der ESU Webseite herunterladen kann, taucht die CV 10 nicht auf. Wenn also jemand weiß, was sie wie bewirkt, sollte er uns nicht dumm sterben lassen.

Gruß

Christoph
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Samstag, 10. November 2018, 12:21

Grüße - Jörg

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Samstag, 10. November 2018, 14:04

Vielen Dank. Gehe ich recht in der Annahme, dass ich mit CV 10 die Frequenz des Motorbrummens verändern kann, wenn die adaptive Lastregelung eingeschaltet ist? Eins geteilt durch 0,005 Sekunden wären ja 200 Hertz.

Gruß

Christoph
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Samstag, 10. November 2018, 19:04

Hallöle,

bisher habe ich das noch nicht gebraucht. Ich bin mit den oben beschriebenen Maßnahmen und Einstellungen sehr gut zurecht gekommen. Die CV 10 hatte ich aber immer im Hinterkopf. Da ich kurzfristig nicht dazu komme schlage ich vor, den Wert auszulesen und dann schrittweise zu verändern. Ich würde mal 1 oder 2 ms versuchen, aber man kann ja in jede Richtung ändern und sieht (oder hört!), was passiert. Diese Werte kommen mir sehr bekannt vor. Ich teste das bei Gelegenheit.

Bei Tim´s Lok ist Ferndiagnose schwierig. Wegen der starren Verbindung zum Getriebe könnten mechanische Dinge noch eine Rolle spielen.

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