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Hannah_outdoor

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:33

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin,
nach einjährigem Outdoortest des PECO-Gleises kann es nun mit dem Verlegen losgehen. Allerdings bin ich noch im Zweifel, der Spannungsversorgung wegen. Ihr empfehlt ja mehrheitlich Einspeisestellen im Meterabstand. Das nachzuvollziehen fällt mir immer noch schwer, weil der Querschnitt einer Kabelader kleiner ist als der Querschnitt des Schienenprofils.
Die erste Ausbaustufe besteht aus 5 Segmenten in folgenden Längen: 700, 900, 450 + 1.300, 900 und 3.800 mm. Da ich mit Flexgleis baue wird es nur wenige Verbindungsstellen geben, die ich verlöten werde. Bleiben zum Verbinden also nur die Trennstellen zwischen den Segmenten, insgesamt 8 Stück. Bei einer Trassengesamtlänge von 8.000 mm, davon 4.000 mm zweigleisig, müsste doch die Einspeisung am Anfang der Trasse ausreichen, zumal die Verbindungsstücke aus Kupferdraht 1 mm² bestehen werden. Die Herzstücke der drei Weichen werden auch mit Spannung versorgt.

Der mit Multimeter gemessene Widerstand eines 900-mm-Profils beträgt 0,01 Ohm, je Flexgleis also 0,02 Ohm. Der Gesamtwiderstand der Schienen ist somit < 0,5 Ohm. Eine Beeinträchtigung des DCC-Signals kann ich mir deshalb nicht vorstellen. Da auf der eingleisigen Strecke immer nur eine Lokomotive in Betrieb sein wird, dürfte es auch hier keine Probleme geben.
Hoffentlich könnt ihr meine Einschätzung teilen, denn das Verlegen eines 8 m langen Erdkabels mit 8 Abzweigstellen ist mir eigentlich zu aufwendig.

Für euren Rat danke ich im Voraus und verbleibe mit elektrischen Grüßen aus dem Hohen Norden

Hannah

Donald

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:50

Guten Morgen Hannah

Aus eigener Erfahrung mit Spur 0 im Freien (Modelleisenbahn-Club Hindelbank) empfehle ich dir, jedes Gleisstück anzuspeisen. Die Laschen neigen zum oxidieren. Man kann zwar mit der Spitzzange bei jedem Gleisstoss die Lasche etwas bewegen und es geht wieder. Dies ist aber ein mühsamer Weg.
Der Querschnitt der Anspeisung sollte eigentlich nicht viel kleiner als der Querschnitt der Schiene sein. Meine Empfehlung für Spur 0 ist 2.5mm2 den Gleisen nachführen und bei jedem Gleisstück ein Anschluss mit 0.75mm2 erstellen.

Viele Grüsse
Donald

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Jürgen_H

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:56

Hallo Hannah.

ich kann mich zu den Aussagen von Donald nur anschließen, zudem gebe ich auch noch zu bedenken,
dass du die Verbindungstellen löten willst, das ist in sofern etwas problematisch dass sich die Gleise
bei hohen Temperaturen nicht ausdehnen können und so zu Verwerfungen führen kann.

Liebe Grüße
Jürgen
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Auch unterwegs in den Spurweiten 1 und H0

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Ole

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:33

Hallo Hannah,

Deine Gleise und vor allen Dingen die Übergänge an den Verbindern, da sich dort gerne Feuchtigkeit sammelt werden oxidieren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche !

Habe auch schon meine Erfahrungen wegen meiner Faulheit machen dürfen. Lerne lieber aus Fehlern anderer, speise jedes Gleis einzeln ein, schaue mit wieviel Leistung du Deine Strecke max belasten willst und wähle danach den Litzenquerschnitt aus und verlöte es am Schienenfuss, bei Weichen würde ich die Zunge auch einspeisen, aber wegen der Beweglichkeit auf 0,14qmm runtergehen, Herzstücke habe ich bei mir grundsätzlich polarisiert, das ist für mich absolut diskussionsfrei.
Schienenverbinder nicht verlöten und Minispalt zwischen den Schienestößen lassen.

Viel Glück
Olaf

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:53

Moin moin,

müsste doch die Einspeisung am Anfang der Trasse ausreichen, zumal die Verbindungsstücke aus Kupferdraht 1 mm² bestehen werden. Die Herzstücke der drei Weichen werden auch mit Spannung versorgt.

sofern alle Schienenverbinder mit Kupferdraht (bzw. besser -litze) überbrückt werden, wüßte ich nicht, warum das nicht funktionieren sollte. Verlöten der Verbinder geht wegen der Temeraturschwankungen im Freien natürlich gar nicht.

Viele Grüße,
Johann

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Hannah_outdoor

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Montag, 18. Juni 2018, 13:17

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin meine lieben Berater,
meine Entscheidung ist gefallen: Ich verzichte auf Schienenverbinder, versorge jedes Gleis/jede Weiche separat mit Spannung und bei den Weichen zusätzlich zur Herzstückpolarisierung die Zungen. Die Verbindung zu den Schienenprofilen wird mit Kupferdraht 1 mm Durchmesser, Querschnitt also 3,14 mm² ausgeführt. (Aderstücke aus der Erdleitung)
Die Zuleitung zum Herzstück hat einen Querschnitt von 1,5 mm² und die Zungen werden mit flexibler Litze, 0,5 mm² versorgt. (Beweglichkeit)
Jedes Segment erhält eine eigene Einspeisung aus dem insgesamt 6.500 mm langen Erdkabel.

index.php?page=Attachment&attachmentID=36215 index.php?page=Attachment&attachmentID=36216 index.php?page=Attachment&attachmentID=36217

Bitte nochmal prüfen und (hoffentlich) freigeben?!
Die Installation dürfte somit DCC-ready sein und analog könnte man über sie auch Wechselstromverbraucher mit bis zu 16 A betreiben. (220 V) :D
Bilder vom ersten, fertigen Segment gibt es die Tage. Bis dahin elektrische Grüße aus dem Hohen Norden
Hannah

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Montag, 18. Juni 2018, 18:24

Entschuldige, wenn ich dich korrigiere, der Querschnitt ist r² x Pi, also 0,5 x 0,5 x 3,14 = 0,785. Du hast den Umfang gerechnet d x Pi. Für die Ringleitung würde ich 2,5 mm² Kupferlitze nehmen, die Stichleitungen mit 1,0 mm².

Gruß

Christoph
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Fahrabend jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 - Gäste sind herzlich wilkommen

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Montag, 18. Juni 2018, 23:12

Hallo Hannah,
Verwende unbedingt die Schienenverbinder bei allen Gleisstößen. Damit wird auf rein mechanischem Weg gesorgt, dass alle Gleise in der "Flucht" liegen und keine Mini Treppenabsätze oder seitliiche Verstöße entstehen. Ok, zur elektrischen Verbindung taugen die im Freiland nichts, wie schon von anderen geschreben worden ist, bzw. ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, ich hatte mal eine stationäre LGB Freilandanlage.
Bei den Weichen, die Verbindungen vom Herzstück zu den anschließenden Gleisstücken: Du nutzt eine Herzstückpolarisierung, deshalb mußt Du dort Isolierverbinder einsetzen (ok, es gibt Lösungen, da brauch man das nicht, aber da sollte man ziemlich sicher sein, warum man auf eine Isolierung verzichtet).
Zu Deinen Anschlüßen bei den Weichen: Die Weichenzungen bei Peco bestehen aus zwei Teilen, einen beweglichen Teil und einen fest montierten, der dann ins Herzstück mündet.
Der bewegliche Teil ist über eine Art Schienenverbinder mit dem festen Teil verbunden. Du ahnst es schon, es könnte aufgrund der Schienenverbinder Problematik zu Kontaktproblemen beim fest montierten Teil kommen. Den beweglichen Teil versorgst Du ja mit der Litze, den festen Teil würde ich über eine kleine Kabelbrücke vom jeweiligen Außengleis versorgen, so ist es auch in der Peco Anleitung beschrieben.
Weiterhin viel Erfolg!
Grüße, Stefan
PS Ja ich bin ein Fan Deiner Spur 0 Gartenbahn und Deiner möglichst kostengünstigen Vorgehensweise.

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Dienstag, 19. Juni 2018, 07:00

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin Stefan,


die Weichen sind exakt nach PECO-manual verdrahtet. Der Abstand zwischen den Profilstücken beträgt 1 mm, somit bedarfs es am Herzstück keiner Isolierverbinder. Auf 100%-ige Flucht in der Waagerechten achtete ich akribisch - der schmerzlichen Erfahrungen bei meiner HO-Anlage wegen. Nach der Einschotterung mit Rheinkiesel und wetterfesten Fixierung mit Klarlack dürfte sich da Nichts mehr rühren, weder vertikal, noch horizontal. Mein Test-OSM-Fahrgestell (Achsstand 90 mm) von Herrn Schnellenkamp passiert das Segment ohne jede Erschütterung oder seitlichen Versatz und das, obwohl es federleicht ist.
Kopfzerbrechen bereitet mir nur noch der Stellmechanismus, weil die Unterflurmontage eines geeigneten Antriebs mangels ausreichender Höhe ausscheidet. Bevorzugen würde ich ja einen einfachen Stellhebel, da bei insgesamt 3 Weichen elektrische Steuerung und Antrieb eigentlich übertrieben sind. Leider beträgt der Stellweg der Zunge nur 5 mm, ziemlich wenig für den Einsatz eines Mikroschalters für die Polarisierung.

Vielen Dank auch für dein grosses Interesse und liebe Grüße aus dem Hohen Norden
Hannah

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Dienstag, 19. Juni 2018, 10:39

Kopfzerbrechen bereitet mir nur noch der Stellmechanismus, weil die Unterflurmontage eines geeigneten Antriebs mangels ausreichender Höhe ausscheidet. Bevorzugen würde ich ja einen einfachen Stellhebel, da bei insgesamt 3 Weichen elektrische Steuerung und Antrieb eigentlich übertrieben sind. Leider beträgt der Stellweg der Zunge nur 5 mm, ziemlich wenig für den Einsatz eines Mikroschalters für die Polarisierung.
Moin Hannah,

Stellmechanismus: Peco SL-928 Handstellhebel.
Herzstückpolarisierung: Peco PL-33 Mikroschalter, wird in die Weiche eingebaut.

beides ist im Weinert-Peco-Katalog enthalten, ich habe beides auch mit Peco Code 143 Weichen getestet, funktioniert.


Gruß Rainer :thumbup:

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Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:52

Spannungseinspeisung Gleisstrecken - Fertig

Moin ihr Lieben,
das erste, linke Weichensegment ist funktionell fertiggestellt. Alle Gleisstücke, Weichen inklusive Zungen und Herstücken erhalten ihre Spannung aus der Ringleitung. Die Einspeisung aus dem Erdkabel erfolgt links, einmal Fahrstrom (li), einmal Gleichstrom (re) über Lüsterklemmen. Rechts befindet sich der Ausgang für die Überleitung zum nächsten Segment: links Gleichstrom, rechts Fahrstrom.
Die Steuerung der Weichenzungen erfolgt über Universalantriebe von CONRAD. Dazu brachte ich die Motoren mit den Schubstangen bündig zur Segmentoberfläche an. Die Zungen sind mit Federstahldraht mit den Schubstangen verbunden. Bei der rechten Weiche läuft der Federstahldraht in einem Messingrohr, D = 2 mm, seiner Länge und der Unterquerung des vorderen Gleises wegen.
Die Antriebe werden über 4-polige Kippschalter gesteuert und übernehmen auch die Herzstückpolarisierung. Sie sind sehr robust und gehen mit viel Power ans Werk - für eine vorbildgetreue Anlage würde ich sie nicht empfehlen, des Geräuschpegels und der Stellgeschwindigkeit wegen. Beides ist doch sehr "rustikal", stört aber im Garten sicher nicht.
Die Antriebe sind mit entfernbaren Pressholzhauben abgedeckt, in denen sich auch die Schalter befinden. Wartungszugriffe sind also jederzeit möglich.

Vor der Einschotterung mit Rheinkieseln wird alles rundum nochmals mit zwei Schichten Klarlack versiegelt. Das fertige Segment werde ich unter "Anlagenbau" vorstellen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=36242 index.php?page=Attachment&attachmentID=36243 index.php?page=Attachment&attachmentID=36244 index.php?page=Attachment&attachmentID=36245 index.php?page=Attachment&attachmentID=36246

index.php?page=Attachment&attachmentID=36247
Die Stellung der Weichen am Segment wählte ich, da ich ja mit dem Zug mitgehen werde und so eine gute, visuelle Kontrolle haben werde.
Liebe elektrische Grüße aus dem Hohen Norden
Hannah

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moba-tom

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Freitag, 22. Juni 2018, 11:30

Hallo Hannah,
das ist alles gut durchdacht und gebaut!
Ich würde jedoch bei Gleisunterquerungen wie bei der rechten Weiche wegen der Kurzschlussgefahr ein Kunststoffröhrchen zur Führung des Drahtes nehmen. Alternativ eine kleine Isolierung unterschieben....
Der Teufel ist ein Eichhörnchen :whistling:
Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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Freitag, 22. Juni 2018, 14:48

Spannungseinspeisung Gleisstrecken - Fertig

Moin Thomas,
der Federstahldraht und das Führungsrohr bekommen vor dem Einschottern noch Abdeckungen aus halbierten Trinkhalmhälften. (Kunststoff) Auch die Profilbrücken in den Weichen werden noch isoliert. (Lack)
Ich werde auch noch alle paar Zentimeter senkrechte Drainageröhrchen in die Schwellenzwischenräume setzen, damit Regenwasser abfliessen kann. Betrieb wird es allerdings nur bei Sonnenschein und abgetrockneter, gereinigter Trasse geben. Die Weichensegmente werden auch nur für den Betrieb eingesetzt.
Aber das sind Feinheiten, die bei der Segmentgestaltung zur Anwendung kommen. Im Moment ruhen die Gleisbauarbeiten, weil es zu nass ist. Für die Klarlackversiegelung des Schotterbetts braucht es Sonne und mindestens 28° C im Schatten. In der Wohnung hantiere ich nicht mit Kiesel.
Alles Weitere unter "Anlagenbau- und Gestaltung" und bis dahin Dank für Beratung und liebe Grüße aus dem kühlen Hohen Norden
Hannah

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Montag, 25. Juni 2018, 13:30

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin,

die Installation der Universal Weichenantriebe musste ich korrigieren, da bei der Verbindung des Stellhebels mit Federstahldraht keine ausreichende Toleranz im Antrieb gegeben war und somit die Endabschaltung nicht zuverlässig arbeitete.

Deshalb ersetzte ich den Draht durch ein Messingblech, in das ich Löcher für die Verbindung an der Weichenzunge und am Stellhebel bohrte. Somit konnte ich das Stellblech auf den Zapfen der Zunge aufstecken und am anderen Ende mit einem senkrechten Federstahldraht mit dem Stellhebel verbinden. Nun hat der Stellhebel des Antriebs ausreichen horizontales Spiel um die Schaltkontakte zuverlässig zu betätigen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=36327

Das Blech ist so gewinkelt, dass es der Stärke des Zungenhebels entspricht und mit 1 mm Spiel zur Segmentoberfläche gut beweglich ist. Die Bohrung für den Federstahldraht lässt ausreichend Spiel für den horizontalen Bewegungsausgleich.

Der Motor im Antrieb ist über zwei Vorwiderstände geschaltet, von denen ich einen entfernen musste um ausreichend Strom für den Schaltvorgang bereitstellen zu können. Ursache hierfür dürfte sein, dass die Antriebe für H0-Weichen ausgelegt sind. Die Stellmimik ist von oben mit abnehmbaren Kanälen in Holzoptik, passend zur Schwellenfarbe abgedeckt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=36328 index.php?page=Attachment&attachmentID=36329

Insgesamt erforderte die Verwendung der Antriebe für Spur-0-Weichen einigen Erfindungsreichtum, was aber durch den günstigen Preis mehr als wett gemacht wird.

Bis zum Einschottern des Segments Übermorgen liebe Bastelgrüße aus dem Hohen Norden

Hannah

PS: Den Text erstellte ich in >libre office writer> und fügte ihn in den Editor ein. Die Skizze erstellte ich ebenfalls in writer, nahm den Bereich als Bildschirmfoto auf und fügte das Bild in den Editor ein. Die Fotos stammen vom smartphone und sind mit der Bildbearbeitung GIMP skaliert. Betriebssystem: UBUNTU 14.04 LTS auf LENOVO ThinkPad R61i. Editiert wurde im Modus QUELLCODE. Dies noch als Kommentar zum Formatierungsthread hier im Forum.

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Samstag, 7. Juli 2018, 16:49

Spannungseinspeisung Gleisstrecken - Fertig - Fortsetzung in Anlagenbau / Gestaltung

Moin,

alle Segmente sind jetzt fertig und die Spannungeinspeisung erfolgt am 1. Segment (Beton). Da zweigleisig, stehen für beide Pole zwei Profile zur Verfügung, deren Gesamtquerschnitt m.E. ausreichend ist. Von dort erfolgt die Einspeisung beim linken, entnehmbaren Weichensegment (Holzprofil) in dem zwei 1,5 mm² - Adern durchgehend verlegt sind. Von diesen werden die einzelnen Gleisstücke und die Weichen versorgt.

Von hier geht es zum linken Bogensegment (Beton) ca. 500 mm lang und ebenfalls zweigleisig. Weiter geht es zum Bahnhofsegment (Holzprofil) das genauso verschaltet ist wie das Weichensegment. Nun wiederum zum rechten Weichensegment und von dort zum rechten Bogensegment (Holzprofil).

Insgesamt erfolgt die Einspeisung also an 6 Stellen. Die längste Gleisstrecke ist 1.800 mm lang. LENZ empfiehlt Einspeisepunkte alle 3 m, womit ich auf der sicheren Seite bin.

Alles weitere unter MÜHLENHAGEN - TRASSENBAU im Themenbereich ANLAGENBAU / GESTALTUNG.

Liebe, elektrische Grüße aus dem Hohen Norden

Hannah

index.php?page=Attachment&attachmentID=36505 index.php?page=Attachment&attachmentID=36506 index.php?page=Attachment&attachmentID=36507 index.php?page=Attachment&attachmentID=36508 index.php?page=Attachment&attachmentID=36509
Die durchgehende Ringleitung unter den Segmenten ist erkennbar. Die Einspeisekabel für die Gleisstücke sind wohl auch dick genug. 8)

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