Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hannah_outdoor

Schrankenwärter

(25)

  • »Hannah_outdoor« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 55

Wohnort (erscheint in der Karte): Tornesch Deutschland

Beruf: Rentnerin

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:33

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin,
nach einjährigem Outdoortest des PECO-Gleises kann es nun mit dem Verlegen losgehen. Allerdings bin ich noch im Zweifel, der Spannungsversorgung wegen. Ihr empfehlt ja mehrheitlich Einspeisestellen im Meterabstand. Das nachzuvollziehen fällt mir immer noch schwer, weil der Querschnitt einer Kabelader kleiner ist als der Querschnitt des Schienenprofils.
Die erste Ausbaustufe besteht aus 5 Segmenten in folgenden Längen: 700, 900, 450 + 1.300, 900 und 3.800 mm. Da ich mit Flexgleis baue wird es nur wenige Verbindungsstellen geben, die ich verlöten werde. Bleiben zum Verbinden also nur die Trennstellen zwischen den Segmenten, insgesamt 8 Stück. Bei einer Trassengesamtlänge von 8.000 mm, davon 4.000 mm zweigleisig, müsste doch die Einspeisung am Anfang der Trasse ausreichen, zumal die Verbindungsstücke aus Kupferdraht 1 mm² bestehen werden. Die Herzstücke der drei Weichen werden auch mit Spannung versorgt.

Der mit Multimeter gemessene Widerstand eines 900-mm-Profils beträgt 0,01 Ohm, je Flexgleis also 0,02 Ohm. Der Gesamtwiderstand der Schienen ist somit < 0,5 Ohm. Eine Beeinträchtigung des DCC-Signals kann ich mir deshalb nicht vorstellen. Da auf der eingleisigen Strecke immer nur eine Lokomotive in Betrieb sein wird, dürfte es auch hier keine Probleme geben.
Hoffentlich könnt ihr meine Einschätzung teilen, denn das Verlegen eines 8 m langen Erdkabels mit 8 Abzweigstellen ist mir eigentlich zu aufwendig.

Für euren Rat danke ich im Voraus und verbleibe mit elektrischen Grüßen aus dem Hohen Norden

Hannah

Donald

Bremser

(19)

Beiträge: 37

Wohnort (erscheint in der Karte): Bern

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:50

Guten Morgen Hannah

Aus eigener Erfahrung mit Spur 0 im Freien (Modelleisenbahn-Club Hindelbank) empfehle ich dir, jedes Gleisstück anzuspeisen. Die Laschen neigen zum oxidieren. Man kann zwar mit der Spitzzange bei jedem Gleisstoss die Lasche etwas bewegen und es geht wieder. Dies ist aber ein mühsamer Weg.
Der Querschnitt der Anspeisung sollte eigentlich nicht viel kleiner als der Querschnitt der Schiene sein. Meine Empfehlung für Spur 0 ist 2.5mm2 den Gleisen nachführen und bei jedem Gleisstück ein Anschluss mit 0.75mm2 erstellen.

Viele Grüsse
Donald

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

moritz1 (14.06.2018), Hannah_outdoor (14.06.2018), Altenauer (14.06.2018)

Jürgen_H

Schrankenwärter

(11)

Beiträge: 120

Wohnort (erscheint in der Karte): Weinheim

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:56

Hallo Hannah.

ich kann mich zu den Aussagen von Donald nur anschließen, zudem gebe ich auch noch zu bedenken,
dass du die Verbindungstellen löten willst, das ist in sofern etwas problematisch dass sich die Gleise
bei hohen Temperaturen nicht ausdehnen können und so zu Verwerfungen führen kann.

Liebe Grüße
Jürgen
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Auch unterwegs in den Spurweiten 1 und H0

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hannah_outdoor (14.06.2018), Altenauer (14.06.2018)

Ole

Rangiermeister

(27)

Beiträge: 249

Wohnort (erscheint in der Karte): Schladen

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:33

Hallo Hannah,

Deine Gleise und vor allen Dingen die Übergänge an den Verbindern, da sich dort gerne Feuchtigkeit sammelt werden oxidieren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche !

Habe auch schon meine Erfahrungen wegen meiner Faulheit machen dürfen. Lerne lieber aus Fehlern anderer, speise jedes Gleis einzeln ein, schaue mit wieviel Leistung du Deine Strecke max belasten willst und wähle danach den Litzenquerschnitt aus und verlöte es am Schienenfuss, bei Weichen würde ich die Zunge auch einspeisen, aber wegen der Beweglichkeit auf 0,14qmm runtergehen, Herzstücke habe ich bei mir grundsätzlich polarisiert, das ist für mich absolut diskussionsfrei.
Schienenverbinder nicht verlöten und Minispalt zwischen den Schienestößen lassen.

Viel Glück
Olaf

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

minicooper (14.06.2018), heizer39 (14.06.2018), Udom (14.06.2018), Hannah_outdoor (14.06.2018), Altenauer (14.06.2018)

jbs

Fahrdienstleiter

(86)

Beiträge: 656

Wohnort (erscheint in der Karte): Uelvesbüll

Beruf: Dipl. Ing. (Privatier)

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:53

Moin moin,

müsste doch die Einspeisung am Anfang der Trasse ausreichen, zumal die Verbindungsstücke aus Kupferdraht 1 mm² bestehen werden. Die Herzstücke der drei Weichen werden auch mit Spannung versorgt.

sofern alle Schienenverbinder mit Kupferdraht (bzw. besser -litze) überbrückt werden, wüßte ich nicht, warum das nicht funktionieren sollte. Verlöten der Verbinder geht wegen der Temeraturschwankungen im Freien natürlich gar nicht.

Viele Grüße,
Johann

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

minicooper (14.06.2018), heizer39 (14.06.2018), Udom (14.06.2018), Hannah_outdoor (14.06.2018), barilla73 (14.06.2018), Altenauer (14.06.2018)

Hannah_outdoor

Schrankenwärter

(25)

  • »Hannah_outdoor« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 55

Wohnort (erscheint in der Karte): Tornesch Deutschland

Beruf: Rentnerin

  • Nachricht senden

6

Heute, 13:17

Spannungseinspeisung Gleisstrecken

Moin meine lieben Berater,
meine Entscheidung ist gefallen: Ich verzichte auf Schienenverbinder, versorge jedes Gleis/jede Weiche separat mit Spannung und bei den Weichen zusätzlich zur Herzstückpolarisierung die Zungen. Die Verbindung zu den Schienenprofilen wird mit Kupferdraht 1 mm Durchmesser, Querschnitt also 3,14 mm² ausgeführt. (Aderstücke aus der Erdleitung)
Die Zuleitung zum Herzstück hat einen Querschnitt von 1,5 mm² und die Zungen werden mit flexibler Litze, 0,5 mm² versorgt. (Beweglichkeit)
Jedes Segment erhält eine eigene Einspeisung aus dem insgesamt 6.500 mm langen Erdkabel.



Bitte nochmal prüfen und (hoffentlich) freigeben?!
Die Installation dürfte somit DCC-ready sein und analog könnte man über sie auch Wechselstromverbraucher mit bis zu 16 A betreiben. (220 V) :D
Bilder vom ersten, fertigen Segment gibt es die Tage. Bis dahin elektrische Grüße aus dem Hohen Norden
Hannah