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schmidb

Lokführer

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1

Thursday, April 18th 2019, 8:56pm

Problem mit Weichendecoder WA5 von MBTronik und Lok mit Zimo Decoder - Weiche stellt selbsttätig zurück...

Hallo,

ich habe ein Problem mit einer Demko BR232 Lok mit Zimo Decoder und meiner MBTronik WA5 Weichensteuerung mittels Servo.

Ich schalte meine Weichen auf meinen Modulen mit den bewährten WA5 Weichendecodern von MBTronik. (http://www.mbtronik.de)

Bisher war diese Steuerung mittels zwei Tastern links und rechts am Modul völlig problemlos.

Seit einiger Zeit habe ich eine Lok mit einem Zimo Decoder ab und an auf den Modulen. Ich setze die Lok quasi nur bei Fahrtreffen ein. Zu Hause ist sie einfach zu groß. Am letzten Wochenende hatten wir in Emmendingen ja wieder Fahrtreffen, und da wurde mir der sonderbare Effekt wieder bewusst. Das Problem ist, dass sich die Weiche nach einem Schaltbefehl via Taster am Modul nach kurzer Zeit wieder selbsttätig zurückstellt.

Der Fehler ist reproduzierbar.


Frage: Hat einer von euch diesen Effekt mit dem Rückfall der Weiche mit dem Decoder bereits gehabt? Abhilfe?


Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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moba-tom (19.04.2019)

2

Thursday, April 18th 2019, 10:46pm

Hallo Bernd,

Antwort: Nein, habe ich auch noch nie gehört. Lässt sich beim Lesen schwer nachvollziehen. Fährt die Lok an dem Weichenantrieb vorbei? Tritt das nur an einem Antrieb auf? Mit welcher Zentrale fährst Du, wenn das Phänomen auftritt?

So wie Du das beschreibst, müsste die vorbeifahrende ? Lok einen Impuls an den Weichenantrieb aussenden, der zum Zurückstellen führt.

Ich gehe davon aus, dass Lok und Weichenantrieb auf DCC laufen.

Klingt für mich ziemlich mysteriös.

Ich kenne einen anderen ungeklärten Effekt: Anlage ist über ECOS 50100 angeschlossen. Bei dauerhaftem Ein-Zustand über viele Stunden passieren automatisch die drolligsten Sachen: Lok Sound bei der Lenz BR 218 (Lenz Decoder) schaltet sich an und geht wieder aus. Angeschaltete Beleuchtung in Silberlingen schaltet sich - ohne Eingriff von außen - von alleine aus. Lokrichtung dreht sich von alleine um....

Insofern bist Du nicht ganz alleine mit unerklärlichen Beobachtungen.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Udom (19.04.2019), moba-tom (19.04.2019), schmidb (20.04.2019)

schmidb

Lokführer

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3

Friday, April 19th 2019, 7:25am

Hallo ??? (bahnboss),

ich würde das bei Licht betrachtet auch eher im Reich der Fabeln sehen. Aber beim Fahrtreffen waren schon zwei Modellbahner echt verblüfft. Und das Nachmittags, und nicht später nachts bei "Modulgesprächen" mit Bier in der Hand.

Gefahren sind wir unter DCC mit Lenz Zentrale und Boostern. Diesmal war eine andere Weiche meines kleinen Durchgangsbahnhofs Deckeringen betroffen als beim Fahrtreffen im letzten Herbst. Im letzten Jahr rangierte die Lok im Bhf, diesmal stand sie rund 2m vor(!) dem Bhf am Einfahrtsignal.

Die Weiche schaltete nicht hin- und her, sondern immer wieder in die eine Stellung zurück. Wiederholbar. Als ich die Lok vom Gleis nahm war sofort Ruhe. Es muss zusammenhängen.

Deine Frage "..., dass Lok und Weichenantrieb auf DCC laufen." bringt mich auf eine mögliche Ursache. Am WA5 Servodecoder gibt es eine Steckbrücke, mit der man zwischen DCC und MM Format für die Schaltbefehle auswählen kann. Diese habe ich zur Vermeidung von Schaltbefehlen von ganz wo anders komplett abgezogen. Womöglich könnte daher die Empfindlichkeit kommen!

Das wäre immer noch sonderbar für das Verhalten genau mit der Lok, aber ein Ansatz für einen Versuch.


Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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moba-tom (19.04.2019), bahnboss (19.04.2019)

4

Friday, April 19th 2019, 10:15am

Hallo Bernd,

ich hatte das Problem z.B bei der Kiss Ludmilla wenn die an den Signaldecodern von Viesmmann vorbei fuhr, schalteten ab und zu die Signale.

Nachdem ich den Fahrstrom und den Digitalschaltstrom über seperate Leitungen geführt hatte war ruhe.


Gruss
Michael
Meine Ausstattung - ESU Ecos, ESU Belegmelder, Roco WlanMaus und DaisyII, Steuerrung mit iTrain Software.

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bahnboss (19.04.2019), schmidb (20.04.2019)

5

Friday, April 19th 2019, 11:03am

Hallo Michael,
hallo Bernd,

erst mal wünsche ich Euch und uns allen einen wunderbaren sonnigen Karfreitag.

Das ist ja beides sehr nebulös.... Die Kiss Ludmilla im Originalzustand? Denn die hat ja den ESU XL 4.0 Decoder drin, hat dann also nichts mit dem ZIMO Decoder zu tun, wie bei Bernd. Und dann ist bei Viessmann Signalen ja ein ganz anderer Zubehördecoder verbaut als bei WA 5 von MBTronik.

Das würde darauf schliessen lassen, dass die Weichen- /Signaldecoder spinnen.

Welche Frequenz habt Ihr bei den Einstellungen der Lokdecoder eingestellt? 20 oder 40 kHz? Keine Ahnung, ob das evtl. auch damit zusammen hängen könnte.

Aber zu Michael: Ich habe drei Kiss Ludmillen mit dem Originaldecoder und auch Viessmann Formsignale. Never ever ist das beschriebene Phänomen aufgetreten. Allerdings sind alle drei Ludmilla’ s mechanisch umgebaut, also mit Faulhabermotor und Zahnriemenantrieb.
Wie heißt es nun richtig? Mehrzahl vom Eigennamen Ludmilla: Ludmillen oder Ludmilla’ s?
Kleine Nachhilfe: Altslawisch bedeutet Ludmilla: “Die vom Volk Geliebte”.

Ob es an den Motoren liegt? Bei den Kiss Ludmillen sind “grottige” Motoren verbaut worden. Gibt aber in diesem Fall auch nicht wirklich Sinn, denn die Demko Ludmilla bei Bernd fährt ja mit Faulhabermotor und ZIMO Decoder MX 695, wenn sie nicht umgebaut wurde, was ich nicht weiß.

@Bernd: Bei ESU kannst Du ja die verschiedenen Protokolle an- oder abschalten. Deshalb kam ich darauf. Bei ZIMO’ s MX 695 aber nicht, da nur DCC bzw. Analogmodus hinterlegt sind. Bei ESU würde ich erst mal nachsehen, ob Selectrix, MM, mfx, Analogmodus alles ausgeschaltet ist im Decoder. Wenn der Weichendecoder auch auf mehrere Formate hören sollte, würde ich auch da alles abschalten, nur DCC aktivieren.

Passt ja zu Ostern: Mal keine Eiersuche, Fehlersuche ist angesagt!

Nur meine unmaßgebliche Meinung.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

This post has been edited 1 times, last edit by "bahnboss" (Apr 19th 2019, 11:09am)


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Udom (19.04.2019), schmidb (20.04.2019)

arnico

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6

Friday, April 19th 2019, 12:20pm

Adressenkonflikt

Hallo Fehlersucher,
ich vermute eher einen Adressenkonflikt. Wenn der Servo für die Endlagen den erweiterten Modus benutzt, dann belegt er mehrere Adressen. Wenn die Lok beim Fahrstufendurchschalten auf diese Adressen stößt, führt die Fahrstufen-Änderung (oder irgendeine Funktionsaktivierung F1..F28 ) zu einer Änderung des Zustands des Servo-Schalters. Damit werden dann ein oder mehrere Servos entsprechend der Bit-Verteilung der gerade gewählten Fahrstufe geändert.
Einfach mal die Adresse von Lok oder MBTronik ganz woanders hinlegen und testen.
Viel Erfolg weiterhin,
Arnold

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7

Friday, April 19th 2019, 5:36pm

Hallo bahnboss,

zur Ergänzung:
die Ludmilla habe ich oft im Einsatz und sie läuft sehr gut ohne Auffälligkeiten mit dem ESU Decoder.
Das Problem war aber auch bei einigen anderen Loks. Ich weis aber nicht mehr bei welchen.

Bei den betroffenen Signalen handelte es sind um Lichtsignale mit dem digitalen Steuerbaustein von Viessmann.

Interessant wäre es zu wissen wie die Verkabelung bei den Modulen ist. Da würde ich jetzt die Ursache sehen.


Gruss
Michael
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Friday, April 19th 2019, 7:18pm

Hallo Michael,

wie gesagt ist es bei mir ein Bahnhofsmodul aus fünf Segmenten, der hauptsächlich für Fahrtreffen eingesetzt wird.

Eine getrennte Einspeisung von Fahrstrom und "Digitalstrom" für die Weichen/Servodecoder ist auf dem Modul zwar machbar, aber auf einem Fahrtreffen eher weniger möglich.

Ich hatte an anderer Stelle mal Probleme mit längeren Leitungen vom Servodecoder zu den beiden Tastern links und rechts am Nachbarsegment. Der Servodecoder hatte manchmal nicht auf die Tastendrücke reagiert. Aber keine Ahnung wie das dann "weg gegangen ist".

Sonderbar ist, dass genau die eine Lok Probleme macht. Eine Kiss 50er mit Zimo Decoder (anderer Decoder wie die Lumilla) macht das nicht.

Beim nächsten Fahrtreffen im Saarland im Mai werde ich die Decoder per Steckbrücke auf das MM Format für digitale Schaltbefehle einstellen. Dann sollten "Dreckeffekte" auf dem DCC möglicherweise keine Rolle mehr spielen, und es ist auch ein Eingangsformat ausgewählt. (Aktuell ja weder DCC noch MM).

Gruß,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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Udom (19.04.2019)

mattes56

Fahrdienstleiter

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9

Friday, April 19th 2019, 9:01pm

Hallo Bernd,

Soweit ich mich Erinnern kann, ziehen die Ludmillas im Originalzustand sehr viel Strom.

Kann es sein, das die Versorgungsspannung beim “Einfahren“ in die Module kurzzeitig so weit absinkt, das die Weichensteuerung einen Neustart durchführt, und dann ggf in die programmierte Startposition wechselt?

Das könnte z.B. sein, wenn es einen größeren Übergangswiderstand irgendwo in der Zuleitung zu Deinem Modul gibt.

Das würde auch erklären, warum das mal die eine, und mal die Andere Weiche ist - je nachdem wie verkabelt wurde.

Schließ doch mal die Zentrale/Booster direkt an das Modul und trste dann.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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Saturday, April 20th 2019, 9:32am

Hallo Matthias,

danke für deine Tipps.

Kann es sein, das die Versorgungsspannung beim “Einfahren“ in die Module kurzzeitig so weit absinkt, das die Weichensteuerung einen Neustart durchführt, und dann ggf in die programmierte Startposition wechselt?
Das würde ich eher als Ursache ausschließen wollen. Die Lok stand vor dem Bhf und im Bhf selbst hat noch eine lenz V100 rangiert. Mehr Loks waren nicht im Boosterabschnitt mit dem Lenz 5A (~4A bei dem Trafo) Booster.

Gruß,
Bernd
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Udom (20.04.2019), heizer39 (20.04.2019)

11

Saturday, April 20th 2019, 12:04pm

Das ist kein Ausschlusskriterium. Ein schlechter Kontakt von der Leitung zum Modul hat dieselbe Ursache. Oder ein höhereer Übergangswiderstand. Es ist dem Schaltmodul völlig wurscht wie die Spannung einbrach wenn es resetete.

Wir haben in unserem Verein MEAV-Traiskirchen auf der Schmalspurstrecke immer wieder erlebt das Lokomotiven mit zu wenig Stromaufnahme über Stromfühler manchmal nicht schalteten. Dazu gehörten SB Faulhaberantriebe und interessanterweise auch die Bachmann Vierkuppler (nur 50 mA gemessene Stromaufnahme unter Last ohne Sound!!!)
Nach monatelangen Herumrätseln und Herumprobieren fanden wir die Ursache im zu geringen Leitungsquerschnitt von 0,6 mm² der Schaltleitungen. Da geht wohlgemerkt keine Leistung drüber aber die Spannung fiel über die vielen Meter Kabellänge so weit ab dass die nachfolgende elektronische Schaltung nicht auf das ABC Signal reagierte. Abhilfe schaffte eine Verdoppelung des Leitungsquerschnittes. Und seither läuft es wie ein Messton. Nach der Theorie hätte das so nicht passieren dürfen.

lg Franz

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tokiner

Bahnhofsvorsteher

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12

Saturday, April 20th 2019, 12:52pm

Hallo Bernd,

hast Du der Ludmilla mal eine andere Digitaladresse gegeben?

Ich würde mal eine andere Adresse vergeben, einmal ne kurze und einmal ne lange Adresse. Dann schauen ob sich was verändert.

Einfach nur mal so dumm gedacht ...

PS: Sehe gerade, dass das schon empfohlen wurde, sorry für doppelten Ratschlag

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schmidb (20.04.2019)