Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:44

Herzstückpolarisierung nötig, wenn nur Digitalloks mit Powerpack auf der Anlage fahren?

Hallo guten Abend,

bevor ich meine Anlage mit Gleisen bestücke, überlege ich ob ich meine Weichen mit Herzstückpolarisierung versehen muss, wenn ich nur Loks fahren werde deren DCC-Decoder mit einem Powerpack versehen ist. Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich.
Mit freundlichen Grüßen

Fred


"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" B. Brecht

tokiner

Fahrdienstleiter

(421)

Beiträge: 1 065

Wohnort (erscheint in der Karte): Neustadt am Rübenberge

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:51

Ich würde immer eine Polarisierung einbauen.
Wenn Sie nicht benötigt wird, umso besser, aber man hat eine sichere Bank eingebaut.
Irgendwann werden Radsätze und Schienen mal drekcig und dann ....

Ein nchträglicher Einbau bei geschotterten Gleisen ist nicht so einfach im Nachhinein machbar.

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hexenmeister (18.01.2018), Heinz Becke (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), jbs (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

Robby

Oberlokführer

(185)

Beiträge: 616

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:57

hallo Fred,

bei meiner ersten Verlegung der Gleise und Weichen , war ich auch der Meinung , ich mache keine Herzstückpolarisierung. Was ich ja dann auch gemacht habe. Meine BR 64 und die Köf von lenz fuhren auch ohne Probleme über die Weichen.

Das Thema war schon mehrmals hier im Forum und die erfahrenen Spurnuller haben wir alle dringend ans Herz gelegt, die Weichen und DKW zu polarisieren.

Ich habe ja nun neue Module gebaut und alle Weichen erhalten diese. Besser ist besser, und es ist absolut kein Nachteil.
Es werden sich sicherlich noch mehr melden, die meiner Meinung sind.

Gruß Robby

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

joachim (18.01.2018), Hexenmeister (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

Beiträge: 42

Wohnort (erscheint in der Karte): 63071 Offenbach

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 18. Januar 2018, 21:15

Weichenpolarisierung

Hi Fred, ich bin gerade dabei, meine neue Anlage im Untergrund zu verschalten. Die Weichen sind von Hassler Profile und ohne Herzstückpolarisierung hatten auch Lenz-Loks Probleme. Deswegen sind alle Herzstücke im Schattenbahnhof polarisiert. Es sind ja nur 2 Kabel bzw. 4 Lötstellen (oder 5 oder so). Das bißchen Arbeit ist sicher nicht zu viel. Grüße Charlie D.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Udom (19.01.2018)

Null-Problemo

Bahnhofsvorsteher

(343)

Beiträge: 1 551

Wohnort (erscheint in der Karte): Ortenberg-Selters

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 18. Januar 2018, 21:45

Elektronische Hilfen sind zwar ganz net. Der gemeine Modellbahner sollte aber seine Hausaufgaben nicht vernachlässigen! Also, Herzstücke polarisieren!

Null-Problemo :thumbup:

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Heinz Becke (18.01.2018), Hexenmeister (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), JACQUES TIMMERMANS (18.01.2018), Udom (19.01.2018)

jbs

Fahrdienstleiter

(76)

Beiträge: 641

Wohnort (erscheint in der Karte): Uelvesbüll

Beruf: Dipl. Ing. (Privatier)

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:03

Moin,
die klassische Lehre sagt "natürlich ja". Von meinen 30+ Weichen ist keine einzige polarisiert.
Seit Aufnahme des Betriebs ist noch keine meiner Loks (alle mit Speicher) auch nur einmal irgendwo hängen geblieben. Auch die Köf nicht.
Allerdings flackern die Lichter in den Donnerbüchsen, was ein bekanntes Problem ist und ich mal ran muss, wenn Lust aufkommt (größerer Pufferspeicher).

Das ist jetzt keine Argumentation gegen die Polarisierung sondern nur für die Nichtpolarisierung :) .
In dem Sinne, jeder wie er mag,
Johann

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), wolves_47 (18.01.2018), Schwellenträger (19.01.2018), moba-tom (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

SH Nuller

Oberbahnhofsvorsteher

(765)

Beiträge: 1 156

Wohnort (erscheint in der Karte): Kleines Dorf nähe Rendsburg am Nord Ostsee Kanal

Beruf: Oberbrandmeister a.d.

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:21

Hallo Fred, da die Loks mit Power Pack ja problemlos über ein Din a 4 Blatt fahren, sollten sie auch so ein kleines Herzstück schaffen. Von meinen Weichen ist kein einziges Herzstück polarisiert und der Betrieb läuft seit 5 Jahren einwandfrei. Selbst die Köf. bewältigt ihre rangieraufgaben ohne Probleme.

Gruß Micha :)

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), wolves_47 (18.01.2018), jbs (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018), Modellbahn39 (22.01.2018)

Moselwirt

Rangiermeister

(172)

Beiträge: 106

Wohnort (erscheint in der Karte): Bochum

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:27

Wenn man sich auf die Lenzweichen beschränkt, ist die Polarisierung überflüssig. Alles läuft prima drüber (Peco).
Mittlerweile sollten die Powerpacks ja auch Standard sein.
Auch von Lenz ist das so gewollt: Plug and Play!
...Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V. ...

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (18.01.2018), wolves_47 (18.01.2018), jbs (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

HüMo

Bahngeneraldirektor

(1 452)

Beiträge: 1 082

Wohnort (erscheint in der Karte): Penzberg

Beruf: Ruhestand

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:41

Auch Groß-Reken hat keine einzige Lenzweiche und DKW mit Polarisierung.
Und in 10 Jahren habe ich nie ein Problem beobachtet.
Allerdings sind alle Fahrzeuge mit ElKos gepuffert. Auch die DoBüs habe ich nach- bzw. aufgerüstet.
Und so freuen wir (meine Weichen und ich) uns auf die nächsten 10 Jahre.
Viele Grüße
Hendrik

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (18.01.2018), wolves_47 (18.01.2018), jbs (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

Martin Zeilinger

Oberfahrdienstleiter

(449)

Beiträge: 651

Wohnort (erscheint in der Karte): A1010 Wien

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 18. Januar 2018, 23:09

Anfangs dachte ich , dass Herzstückpolarisierung in Spur 0 nicht notwendig sei.
Lenz-Loks laufen ja pronblemlos über länge stromlose Abschnitte, selbst digitalisierte Loks bekommen beim Umbau ohnedies ein großes Powerpack, ... alles Gründe, um auf den Mehraufwand verzichten zu können. Mittlerweile seh ich es etwas anders, weil relativ viele "Fremdfahrzeuge" auf meiner Anlage zu Gast sind und gerade ältere, analog betriebene Loks gerne auf den nicht polarisierten Herzstücken hängen bleiben.

Daher mein Tip: Sicherheitshalber polarisieren!
... oder beim Anlagenbau zumindest für eine spätere Herzstückpolarsierung vorsorgen. - Draht ans Herzstück anlöten, den in den "Untergrund" hängen lassen und gut ists. Der Aufwand später zu polarisieren ist zwar immer noch größer, als wenn man das gleich erledigt hätte, aber man erspart sich wenigstens das Basteln an der eingebauten und eingeschotterten Weiche.

Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (18.01.2018), 98 1125 (18.01.2018), Hexenmeister (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), minicooper (19.01.2018), diesel007 (19.01.2018), Udom (19.01.2018), lok-schrauber (19.01.2018), Rollo (21.01.2018)

11

Donnerstag, 18. Januar 2018, 23:32

Vielen Dank für die vielen Antworten,

aus den Antworten lese ich heraus, dass ich mit meiner Vorgehensweise für meine Anlage richtig liege. Ich muss nur darauf achten, dass alle digital fahrenden Fahrzeuge, Loks incl. Waggons mit Funktionsdecoder, ein Powerpack (Elko) haben sollten.
Mit freundlichen Grüßen

Fred


"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" B. Brecht

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (19.01.2018), Robby (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

jbs

Fahrdienstleiter

(76)

Beiträge: 641

Wohnort (erscheint in der Karte): Uelvesbüll

Beruf: Dipl. Ing. (Privatier)

  • Nachricht senden

12

Freitag, 19. Januar 2018, 00:24

...noch eine kleine Anmerkung zu den Nachteilen, die man sich mit der Herzstückpolarisierung einfängt:
- Wenn die Umschaltung der Polarisierung mit der Weichenumschaltung gemacht wird und dann die Weiche (aus Versehen) aufgeschnitten wird: Notabschaltung durch Kurzschluss :(
- Wenn die Umschaltung nach dem Prinzip des Trail-And-Error Verfahrens (Erkennen eines Mikrokurzschlusses) gemacht wird, gibt es über die Zeit sehr viele dieser "kleinen" Kurzschlüsse, was für die Schienen und erst recht für die Räder auf Dauer nicht gut ist. :(
Nur so am Rande bemerkt,
Johann

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

wolves_47 (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), 98 1125 (19.01.2018), minicooper (19.01.2018), HüMo (19.01.2018), Robby (19.01.2018), LeoLinse (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

Ole

Rangiermeister

(23)

Beiträge: 237

Wohnort (erscheint in der Karte): Schladen

  • Nachricht senden

13

Freitag, 19. Januar 2018, 02:02

Hallo,
ich habe auch beim Bau meiner Anlage kurz überlegt und schnell entschieden - es wird polarisiert, was im Analogbetrieb gut ist kann bei digital nicht schlecht sein ! Diesmal siegte die Faulheit nicht bei mir. Ich bekam kurz darauf eine Kö1 mit Munz-Antrieb, dort passte gerade so ein Sounddecoder samt Lautsprecher rein. Hätte mich geärgert hätte ich dank Faulheit einen Lokpilot mit Powerpack einbauen müssen !
Natürlich gibt es einen Kurzen wenn man nicht aufpasst und man falsch in die Weiche einfährt, aber da alle auf Vorbildtreue pochen ... sieht man 1:1 doch recht selten :)
Gruß
Olaf

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Heinz Becke (19.01.2018), Hagen Lohmann (19.01.2018), Hexenmeister (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), 98 1125 (19.01.2018), Robby (19.01.2018), heiner (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

14

Freitag, 19. Januar 2018, 11:51

Herzstückpolarisierung

Hallo in die Runde,

nun wurde schon so einiges zur Polarisierung von Herzstücken geschrieben - für und wieder, wobei es ein wieder eigentlich nicht gibt ausser einem recht überschaubaren Mehraufwand beim Bau. Ich habe mir diese Frage nach einer stromführenden Versorgung auf bei Weichenherzstücken grundsätzlich nie gestellt, da es um eine Stromversorgung des Fahrweges geht ist das für mich unerlässilich. Ich möchte mich nicht nur auf Speicherkondesatoren verlassen müssen, sondern möchte auch mal in extremer Langsamfahrt mit einer Rangierabteilung durch eine Weichenstrasse fahren ohne das es zu Aussetzern auch bei kleinen B-gekuppelten Loks kommt. Einmal von leider immer eintretende Verschmutzung von Gleisen und Rädern abgesehen... ;( :wacko:
Es ist immer von einer möglichst hohen Anzahl von Einspeisungen ins Gleis zu lesen, aber wenns es dann um eine Herzstückpolarisierung geht, wird eine Versorgungslücke von gut 8 - 10 cm mal eben in Kauf genommen?

Zum Ende ein Wort zum Aufschneiden von Weichen; wo Ströme fliessen ist ein Kurzschluss meist nicht fern - eine korrekte Weichenstellung sollte ansich Grundlage des Eisenbahnbetriebes auch im Modell sein. Wenns dann doch mal passiert schalten die mir bekannten Zentralen sehr schnell ab, noch bevor Deocder oder Stromabnahmeelemente Schaden nehmen können. Ansonsten gibts dafür noch PTY Kaltleiter in einer sehr simplen Schutzschaltung, die aber nur bei Analogfahrern Sinn macht.

Somit immer kurzschlussfreies Fahren unter einem sehr geringen Mehraufwand!

Grüsse aus der (noch) Raw Stadt Eberswalde,
Dirk


Es haben sich bereits 10 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (19.01.2018), Roland (19.01.2018), Robby (19.01.2018), Max54 (19.01.2018), 98 1125 (19.01.2018), Hexenmeister (19.01.2018), Meinhard (19.01.2018), Udom (19.01.2018), Martin Zeilinger (19.01.2018), moba-tom (19.01.2018)

Max54

Schaffner

(27)

Beiträge: 130

Wohnort (erscheint in der Karte): Dortmund

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

15

Freitag, 19. Januar 2018, 12:15

Hallo,

auch ich Polarisiere jedes Herzstück, für mich überwiegen einfach die Vorteile.
Und Lenz macht es uns doch so einfach, die Weichen sind schon dafür vorbereitet, keine Trennschnitte wie zb. bei Peco in Spur N.
Einfach Kabel anlöten und fertig :-)

Gruß Jürgen

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (19.01.2018), 98 1125 (19.01.2018), Altenauer (19.01.2018), LeoLinse (19.01.2018), Udom (19.01.2018)

BR 64 Fan

Fahrgast

(10)

Beiträge: 5

Wohnort (erscheint in der Karte): 33818 Leopoldshöhe

Beruf: Dipl. Ing Maschinenbau

  • Nachricht senden

16

Sonntag, 21. Januar 2018, 10:38

Auf keinen Fall !!!

Auf keinen Fall werden meine Weichen polarisiert. Die zahlreichen Kurzschlüsse auf unserer Clubanlage durch aufschneiden von Weichen nerven an jedem Ausstellungtag gewaltig

Null-Problemo

Bahnhofsvorsteher

(343)

Beiträge: 1 551

Wohnort (erscheint in der Karte): Ortenberg-Selters

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 21. Januar 2018, 10:54

Zitat

Die zahlreichen Kurzschlüsse auf unserer Clubanlage durch aufschneiden von Weichen nerven an jedem Ausstellungtag gewaltig
Auch Fahren will gelernt sein..... :D

Null-Problemo :thumbup:

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bahnheiner (21.01.2018), Heinz Becke (21.01.2018), Hexenmeister (21.01.2018), heiner (21.01.2018), Udom (21.01.2018), RailPilot10 (24.01.2018)

18

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:24

Hallo schönen Sonntag,

ich finde ihren Beitrag, nicht zielführend. Es soll Anlagen geben, die keine visuelle Darstellung der Weichenstellung in Form von Gleisbildern oder Sonstigem besitzen. Bei weiter entfernten Weichen ist die Zungenstellung teilweise schwer zu erkennen. Hier ist ein Aufschneiden der Weichen ohne Kurzschluß von großem Vorteil. "Nobody is perfect". Auch sie nicht.
Mit freundlichen Grüßen

Fred


"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" B. Brecht

19

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:32

Hallo!
Zu meinen H0-Anfangszeiten mit Fleischmann-Messinggleisen war „Herzstückpolarisierung“ ein Fremdwort für mich. Ich war froh, dass die Züge ihre Runden ohne Entgleisung oder Stehenbleiben schafften. Rangieren mit 2-achsigen Loks oder gaaaanz langsam beim zurückdrücken kannte ich überhaupt nicht: „Der bleibt ja auf jeder Weiche stehen!“

Als Roco in den 80ern das neue Roco-Line-Gleis brachte, war ein Neubau damit – immer noch analog - schnell beschlossene Sache. Und da die Weichen und Weichenantriebe für eine Polarisierung vorbereitet waren, wurde das auch genutzt – zunächst noch ohne zu wissen, welche Auswirkungen dies auf den Fahrbetrieb hatte. Und die waren deutlich: auf einmal konnte ich schön langsam in den Kopfbahnhof einfahren, ohne dass der 5-Finger-Behelfskran eingreifen musste. Und die beleuchteten Wagen flackerten auch nicht mehr beim überfahren von Weichenstrassen.

Da die Anlage mit der MpC von Gahler und Ringstmeier gesteuert wurde, gab es kein Aufschneiden von Weichen und somit auch keinen Kurzschluss – dafür sorgte die Steuerung.

Als ich dann vor ca. 10 Jahren auf 0 umstieg, war eine Komplett-Digitalisierung angesagt.
Und da Digital-Loks auf Stromunterbrechungen noch viel deutlicher reagieren als analoge, war auch hier die Herzstückpolarisierung obligatorisch. Sicher hatten die Lenz-Loks den Speicherbaustein und sie fuhren auch ohne Probleme über ein Blatt Papier weiter. Aber ich hatte mir auch 2 Kissloks und einen Micro-Metakit Glaskasten geleistet. Und die fuhren ganz anders!

Heute habe ich mir angewöhnt, bei manuellem Betrieb zunächst die Stellung aller zu befahrenden Weichen zu prüfen, bevor ich den Zug losschicke. Das erfordert am Anfang eine gewisse Disziplin, ist aber vorbildgetreu und dient der Betriebssicherheit.
Wenn der PC die Anlage steuert, macht er es ja auch so.

Kurz und gut: Herzstückpolarisierung ist für mich eine deutliche Verbesserung der Betriebssicherheit.
Ohne möchte ich nicht mehr fahren.

Schönen Sonntag noch!
Heiner

PS
Manche Argumente gegen die Polarisierung erinnern mich an die damaligen Gegner der Gurtpflicht im Auto: "Ich brauche keinen Gurt - ich fahre vorsichtig!"
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hein (21.01.2018), Hexenmeister (21.01.2018), Martin Zeilinger (21.01.2018), Robby (21.01.2018), Klaus vom See (21.01.2018), Heinz Becke (21.01.2018)

Beiträge: 142

Wohnort (erscheint in der Karte): Friedrichshafen

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:38

Ungeachtet dessen welche Pro und Contras bis dato hier aufgeführt wurden, will ich kurz meinen persönlichen Senf dazu geben!

Ich werde alle Weichen definitiv polarisieren! Warum?!

  • Aus heutiger Sicht weiss ich nicht welche Fahrzeuge in mehreren Jahren in meinem Bestand sind. Natürlich ist es bei einer ausgewachsenen Lok kein Problem einen Kondensator mit ausreichend Kapazität einzubauen. Aber wer weiss ob es nicht in absehbarer Zeit ein SKL, oder etwas Anderes gibt wo die Grösse eines Pufferkondensators ein K.O.-Kriterium darstellt.

    Was die richtige Weichenstellung angeht; klar werde ich jetzt wieder virtuelle "Puh-Rufe" ernten. Aber mal ehrlich: Hier werden Lenz Kupplungen gegen echte UIC Schraubenkupplungen getauscht, Luftschläuche werden mittels Dynomagneten verbunden. Im krassen Gegensatz dazu stehen dann wahllos leuchtende Schlusssignale an den Loks und zwischen den Wagen. Fehlende Oberleitungen bei E-Loks und nicht zuletzt kann man in fast jedem Video beobachten wie Züge an haltzeigenden Signalen vorbei donnern!
    Sollten wir nicht erst einmal versuchen realitätsnahen Betrieb zu machen, bevor wir uns über eventuell fehlende oder schlecht ausgeführte Details an Modellen unterhalten???
    Ein Aufschneiden von Weichen ist nach wie vor ein grobes Vergehen bei der echten Bahn und zieht nicht selten strenge disziplinarische Massnahmen nach sich...

Deshalb ist aus meiner persönlichen Sicht einen Polarisierung Pflicht; da es auf meiner Anlage definitiv keine Zugbewungen geben wird, die nicht durch Leute ausgeführt, die ein Minimalstwissen über Einsenbahnregeln verfügen. Dazu gehört auch das "Beobachten des Fahrweges"! 8)
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Klaus vom See« (21. Januar 2018, 11:45)


Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hexenmeister (21.01.2018), Roland (21.01.2018), Heinz Becke (21.01.2018), Lübzer (21.01.2018), Martin Zeilinger (21.01.2018), Toto (21.01.2018)