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Hannah_outdoor

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1

Dienstag, 7. August 2018, 09:59

Digitale Fragen LENZ KÖF II

Moin ihr Lieben,

als Novizin in der digitalen Welt und nach drei intensiven Fahrtagen traten beim Betrieb von Anneliese (LENZ KÖF) einige Efffekte zu Tage. Selbstverständlich las ich alle, unter "KÖF ruckelt" gefundenen Beiträge durch. Da Alles für mich NEU ist, versuche ich nicht in Panik zu geraten und den Herstellerservice unnötig zu beschäftigen. Hier meine Anliegen:

Kann es sein, dass der Decoder minimale Zeit braucht, um auf Funktionsaufrufe zu reagieren?

Warum "ruckelt" die Lokomotive beim Beschleunigen zur höchsten Fahrstufe?
(Hier vermutete ich zunächst die Sauberkeit meiner Gartenbahnschienen als Ursache. Der Effekt tritt aber auch auf einer Teststrecke in der Wohnung aus nagelneuen LENZ-Gleisen auf und mit Steuerung durch einen LH 01) Am ersten Fahrtag lief alles bestens.

Zum Ende des letzten Fahrtages reagierte die Lok gar nicht mehr, auch nicht auf der indoor-Teststrecke. Meine Reinigusaktion mit feinem Pinsel und Druckluft aus der Dose werte ich nicht als Grund, dass danach die Lok wieder reagierte.

Betriebsumgebung:
LZV 100 (SW-Stand aktuell), LH 90 (V 1), Lokomotive neu. PECO Bullhead Code 124, PECO Weichen. Stromversorgung der Zentrale über FLEISCHMANN-Trafo MFS 6755 mit Wechselstrom. Spannung an allen Gleisabschnitten 15,6 V AC (mit Multimeter gemessen). Alle verbauten Gleisabschnitte und Weichen werden aus der Ringleitung mit Spannung versorgt.

Am ersten Fahrtag traten die beschriebenen Effekte nicht auf. Darüber, dass die Stromversorgung der Zentrale derzeit suboptimal ist bin ich mir im Klaren. Geplant ist die Versorgung mit 24 V DC aus Solarmodulen. (Hierzu bitte keine Beiträge - das ist eine spezielle Extrabaustelle, die hier im Forum schon diskutiert wurde, auch nicht zur Messmethode mit Multimeter)

Mein Verdacht: Zu geringe Betriebsspannung an den Schienen.

Bin gespannt auf euer Expertenwissen und grüße voller Hoffnung aus dem Hohen Norden

Hannah

Bananenbahn

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2

Dienstag, 7. August 2018, 10:37

Hallo Hannah,

die Gleisspannung von 15,6 V dürfte ausreichend sein.

Herr Bernd Lenz selbst hat hier im Forum 2012 angegeben, dass ein Trafo mit 12 V Sekundärspannung bzw. einer 14 V Gleisspannug verwendbar ist, da es sich bei der Spur 0 um ein 12V-System handelt.

Link zur Trafo-Diskussion

Gruss Armin

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Hannah_outdoor (07.08.2018)

3

Dienstag, 7. August 2018, 11:08

Hallo Hannah,

eine Möglichkeit ist das der Trafo zu schwach ist. Er schaltet dann immer kurz ab.
1A ist wenig. Am besten Du leihst Dir mal einen stärken.
Ich kann mir mit dem Trafo einen Betrieb auf Deiner Strecke gar nicht vorstellen.

Gruss
Michael

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Hannah_outdoor (07.08.2018)

4

Dienstag, 7. August 2018, 11:10

Hallo Hannah,

Erst mal mein Lob für eine gute Problembeschreibung, die dem Leser erlaubt, die Randkonfigurationen nachzuvollziehen, da er Deine Anlage ja nicht kennt.

Gerade die Lenz Köfs sind ja im Grunde ein Paradebeispiel für sauberen, ruckelfreien Langsamlauf. Ich weiß noch wie heute, wie ich mir die Rangierspiele von Lenz auf der Messe in Dortmund damals angesehen habe und das ganze noch drahtlos mit der iphone Steuerung via Touchcab. Das war schon irre beeindruckend.

Ich denke, hier kannst Du nur systematisch versuchen, weiterzukommen. Gleisreinigung ist extrem wichtig, die Lokräder werden wohl sauber sein, weil neue Lok.
Spannung ist eine weitere Idee. Du kannst ja mal 20 V an der LZV 100 einstellen. Wie das geht, verrät die Bedienungsanleitung:
Zitat
“Je nach Baugröße, für die Sie die LZV100 verwenden, kann eine Veränderung der werkseitig eingestellten Spannung am Gleis (Klemmen J und K) vorteilhaft sein. Insbesondere die größeren Spurweiten werden mitunter mit geringfügig höheren Spannungen betrieben, oder wenn Sie z.B. im Bereich der Spur N eine niedrigere Ausgangsspannung wünschen. Die Trafospannung sollte der gewünschten Gleisspannung möglichst angepasst sein. Eine zu hohe Trafospannung erzeugt nur unnötige Verlustwärme im Verstärker, dies führt zu frühzeitigem Abschalten bevor der maximale Ausgangsstrom erreicht ist.
Werkseitig ist der Ausgang der LZV100 auf 16V eingestellt, Sie können einen Bereich zwischen 11 V und 22 V wählen.
Zur Einstellung der Gleisspannung wird "PoM", das "Programmieren während des Betriebes" verwendet. Bevor Sie die Einstellung vornehmen, sollten Sie sich mit der Bedienung von PoM mit Ihrem Handregler LH100 oder LH90 vertraut machen.
Gehen Sie dann wie folgt vor:
• wählen Sie am Handregler eine beliebige Lokadresse (Keine Angst: Wenn während der Spannungseinstellung eine Lok mit der oben verwendeten Adresse auf dem Gleis steht, so ändern sich deren Einstellungen nicht, da die CV7 im Lokdecoder nur gelesen, aber nicht verändert werden kann.)
• wechseln Sie dann zu "PoM"
• wählen Sie CV7.
• programmieren Sie den Wert 50 in CV7. Hiermit wird die LZV100 in den Einstellmodus versetzt, die LED der LZV100 zeigt einen Doppelblitz.
• programmieren Sie innerhalb von 15 Sekunden den Wert für die gewünschte Ausgangsspannung (vgl. unten) in CV7. Die LED leuchtet wieder konstant, die Spannung am Gleis ist

Welchen Wert Sie in CV7 einprogrammieren müssen um eine bestimmte Spannung am Ausgang (UA) einzustellen sehen Sie in der folgenden Tabelle:
Siehe Seite 16, Kapitl 6

Komisch ist ja, dass Du beschreibst, dass es am Anfang ruckelfrei funktioniert hat. Also muss es irendwelche Störgößen geben.

Trafo würde ich auch mal den Lenz Trafo 150 mit 70 VA empfehlen, wie Michael auch schon empfohlen hat.

Nur meine unmaßgebliche Meinung
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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5

Dienstag, 7. August 2018, 11:36

Hallo Hannah,
Wieso sollte das Reingen der Räder nicht ursächlich für die Fehlerbeseitigung sein?
Schmutz auf Schienen und Räder wirkt isolierend. Und gerade bei einer 2-achsigen Lok wie der Köf ist da schnell kein Kontakt mehr da.
Dann hilft auch der beste Powerbaustein in der Lok nichts.

Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

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Hannah_outdoor

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6

Dienstag, 7. August 2018, 12:24

Digitale Fragen - Trafo

Zitat

Ich kann mir mit dem Trafo einen Betrieb auf Deiner Strecke gar nicht vorstellen.


Moin Michael,

ich eigentlich auch nicht - aber für erste Tests und bis die Photovoltaik steht gibt es keine Alternative. :wacko:

Momentan funktioniert alles wieder prima. ?(

Danke und liebe Grüße aus dem Hohen Norden

Hannah

Hannah_outdoor

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7

Dienstag, 7. August 2018, 13:00

Digitale Fragen - Sauberkeit

Zitat

Wieso sollte das Reingen der Räder nicht ursächlich für die Fehlerbeseitigung sein?
Schmutz auf Schienen und Räder wirkt isolierend. Und gerade bei einer 2-achsigen Lok wie der Köf ist da schnell kein Kontakt mehr da.
Dann hilft auch der beste Powerbaustein in der Lok nichts.


Moin Heiner,

Schienenreinigung und Streckenkontrolle fand vor jedem Betrieb statt und die Räder sahen eigentlich aus wie beim Auspacken. Verwunderlich war, dass die Lok, nachdem sie nicht mehr reagierte, beim Hochnehmen vom Gleis wieder lief, mit Sound und Licht, bis der Puffer leer war? ?( MAGISCH.
Die Zentrale zeigte keine Störung an und der Handregler "displayte" :D auch völlig unverdächtig. Weder die Katze, noch einer der Frösche befanden sich auf den Schienen.

Was also bringt den Decoder dazu, sich zu "verschlucken"? Die Temperaturen?

Im Moment verhält sich Alles wieder völlig regelkonform. Die LED der Zentrale leuchtet, optimistisch, konstant rot, der Handregler sendet seine Informationen und der Decoder führt alle Anweisungen ohne "Murren und Knurren" aus.

Aus meiner IT-consultant-Tätigkeit sind mir die verwunderlichsten Phänomene bekannt, für die es irgendwann immer eine Erklärung gab. In einem Falle spielten Drucker im Lager verrückt, wenn ein Stapler an die Ladestation andockte. :P Die Spannungsspitzen waren zuviel für den Druckerprozessor. Solche Erfahrugen gaben den Ausschlag für meine Skepsis, den Digitalbetrieb betreffend.

Erstmal vielen Dank und liebe Grüße aus dem Hohen Norden

Hannah

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Dienstag, 7. August 2018, 14:33

Hallo,

meine Köf trötete nach kurzer Betriebszeit und das ließ sich nicht mehr abstellen. Ein Besuch im AW Gießen hat sie eines Besseren belehrt. Solche Dinge kommen vor, wenn das nochmal passiert, ab zu Lenz. Vielleicht auch ein Temperaturproblem. Kostet Dich nur das Porto in eine Richtung.

Gruß

Christoph
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Dienstag, 7. August 2018, 17:31

Digitale Fragen - Phänomeneingrenzung

Moin

und vielen Dank für die bisherigen Tipps.

Weitere indoor-Tests ergaben, dass die Reaktionslosigkeit immer dann auftritt, wenn NOTHALT ausgelöst wurde. Bei erneutem Start rührt sich nichts. Kurzes Ein/Ausschalten der Zentrale und alles ist wieder gut.

Beim Einschalten der Zentrale ertönt die "Durchsage". Reagiert die Lok nicht, behebt sanftes Verschieben quer zum Gleis ("Arschwackeln") den Zustand.

Den Betrieb stelle ich jetzt erstmal ein, bis wieder mitteleuropäische Temperaturen herrschen, auch indoor. Extreme Hitze tut keinem gut, weder Mensch noch Maschine, ganz zu schweigen von den Pflanzen im Gärtchen.

Liebe und eisgekühlte (Sekt) Grüße aus dem Hohen Norden

Hannah

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10

Dienstag, 7. August 2018, 18:27

Hallo,

das seitliche Verschieben deutet darauf hin, dass die Pilzkontakte an den Radinnenseiten schlechten Kontakt haben (Dreck?).

Gruß

Christoph
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11

Dienstag, 7. August 2018, 19:16

Hallo Hannah,
Dass die Köf erst nach einer gewissen Zeit nach dem einschalten der Anlage auf irgendwelche Funktionstasten reagiert, das kenn ich auch !
Was das Phänomen erklären könnte, weiß ich auch nicht, ich hab’s auch aufgegeben es zu erforschen. Ich vermute einen Zusammenhang mit der Ladezeit des Pufferspeichers.
Ich warte einfach eingemummte oder bewege den fahregler ein wenig hin und her, dann reagiert sie irgendwann.

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Dienstag, 28. August 2018, 18:12

Hallo Leute

Ich habe das gleiche Problem mit meiner Köf. Ich habe sie seit drei Jahren und sie lief immer gut. Seit einiger Zeit hat sie angefangen bei höheren Geschwindigkeiten zu Stocken. Ich habe Gleise (Lenz) und Räder gereinigt- half aber nicht. Im Analogbetrieb fährt sie übrigens ganz normal. Die Cv werte wurden nie verändert. Ich fahre mit der Roco Maus 2. Könnten sich mit dem Alter irgendwelche Fehler ergeben?

Viele Grüße

Alex

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Dienstag, 28. August 2018, 18:20

Einschicken, nicht Rätsel raten.
Gruß
Christoph
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