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Montag, 17. Oktober 2016, 14:17

BR 86 Kiss zur Digitalisierung im AW Osteifel

Hallo,
heute möchte ich Euch die Digitalisierung einer hochwertigen Kiss-Maschine beschreiben, nicht zuletzt um dem Einen oder Anderen auch die Scheu vor einem solchen Umbau zu nehmen!
Nach vorsichtiger Zerlegung der Lok - es sind doch einige Schräubchen an der Unterseite zu lösen - lag sie nun in Einzelteilen vor mir. Ich mache dazu immer mal wieder ein Foto, um so später beim Zusammenbau auch die Schrauben ihrem richtigen Einbauort wieder zuweisen zu können.
In diesem Fall wäre die Digitalisierung eigentlich recht simpel, da die Lok über eine ab Werk eingebaute Schnittstelle ( 8polig nach NEM ) verfügt. Da sie aber auch einen Rauchgenerator sowie einen Puffer-Kondensator bekommen soll, zudem auch noch weitere Beleuchtungen wie Führerstand und evtl auch Triebwerk vorgesehen sind, reicht die Schnittstelle mit ihren Möglichkeiten nicht aus.
Die Wahl fiel, wie eigentlich immer bei meinen Arbeiten, auf die neuen ESU-Produkte, die m.M. absolut stimmig sind.
Da der Bühler-Motor der Lok mit 0,9 A angegeben ist, reicht auch der ESU LokSound V4.0 in der H0-Version absolut aus.
Aber der Rauchgenerator vor allem benötigt auch Einiges an Elektronik, so dass ich hier auf die neue I/O-Erweiterungsplatine zum 21poligen Decoder zurückgreife. Die bietet alles, was das Herz begehrt - so auch die Elektronik für einen ESU-Rauchgenerator und das ESU-Powerpack. Zudem stellt sie separat U+, GND und auch 5V+ zur Verfügung.
Die Spannung U+ benötige ich auch für meinen bereits in anderen Beiträgen beschriebenen Festspannungsregler, den ich vor dem Einbau auf ca. 1,4 V einstelle, so dass ich damit meine geliebten 1,5 V-Birnchen für die Dampflok verwenden kann ( die sind übrigens bei dieser Lok von Haus aus eingebaut ). Eine Sichtung des Kessels der BR 86 ergab, dass das im Kessel eingebaute Bleigewicht an den beiden Enden zu kürzen war und für den Rauchgenerator auch noch eine Aussparung im Gewicht herzustellen war. Dabei half ein Fräskopf auf der biegsamen Welle der Proxxon und schon war der Platz für den Generator okay. Die andere Seite des Gewichtes wurde für einen Lautsprecher von Visaton ( BF32 ) gekürzt, so dass der auch optimal für den Klangaustritt an der richtigen Stelle sitzt.
Desweiteren wurde eine kleine Platine mit den Steckanschlüssen für die Beleuchtung hergerichtet, die dann zwischen Festspannungsregler ( senkrecht eingebaut ) und dem Decoder-Pack angeordnet ist.
Soweit die Vorbereitungen und in einem weiteren Beitrag dann der Zusammenbau und das Ergebnis.
Hier noch ein paar Fotos zur Verdeutlichung.

liebe Grüße aus der Osteifel
Rainer
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Mittwoch, 19. Oktober 2016, 01:29

nun die Verkabelung

Hallo,
nachdem heute der Lautsprecher geliefert wurde, habe ich aus einem Schnapsgläschen einen passenden Resonanzkörper geschnitten und dann den Lautsprecher entsprechend dem passenden Querschnitt eingeklebt. Aus der Hausapotheke musste dann ein Wattepad zur Dämmung des Resonanzkörpers herhalten.
Danach vor das zuvor gekürzte Ballastgewicht in die richtige Position gebracht und mit zwei, drei Klebepunkten (UHU-Sofortfest) fixiert.
Jetzt kam die "große Fummelei" - alle Kabel passend gekürzt, verzinnt und auf die entsprechenden Lötpads der I/O-Erweiterungsplatine gelötet.
Hat ein paar Nerven gekostet ( aber mit einer Flasche "Eifelhasch" hat man ja eine ruhige Hand ) und so war das Werk nach ca. 1 Std. erledigt.
Auch hierzu ein paar Fotos - zwischendurch hatte ich übrigens plötzlich eine dritte und vierte Hand - aber so richtig beherrscht er das noch nicht; hat auch nicht so richtig den Ehrgeiz dazu !!!

liebe Grüße aus der Osteifel und gute Nacht
Rainer
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Mittwoch, 19. Oktober 2016, 05:29

Hallo Rainer,

danke für deinen Umbaubericht.

Was Du noch im selben Zuge angehen könntest wäre die verfeinerte Führerhausrückwand von Petau einzubauen, wenn Du das Gehäuse schon mal auf hast. Siehe z.B. hier:
http://forum.spurnull-magazin.de/fahrzeu…sr-ckwand-4284/

Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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