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Hein 2

Bahngeneraldirektor

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1

Samstag, 9. Juli 2016, 09:03

Blockstreckenbetrieb.

Hallo

Auf meiner zweigleisigen Ringstrecke will ich einen automatischen Blockbetrieb einrichten. Hat jemand auf seiner oder auf den Vereinsanlagen so was schon eingerichtet oder Erfahrungen damit und kann mir etwas über die Schaltung sagen.

Herzliche Grüße

Hein
Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

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2

Samstag, 9. Juli 2016, 09:58

Lenz BM3

Hallo Hein,

sieh dir mal die BM3 von Lenz an. Ich denke, damit geht es recht einfach.

Gruß,
Ian

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3

Samstag, 9. Juli 2016, 10:34

Hallo Herr Fahrdienstleiter,

das kann man nicht so einfach mit zwei Sätzen erschlagen. Hier solltest Du vielleicht noch mehr verraten, wie Du das gerne umsetzen möchtest, welche Zentrale Du benutzen willst, mit oder ohne PC, welche Rückmelder.

Als erstes solltest Du Dich für Rückmelder entscheiden, wenn Du ein PC gestütztes Steuerungssystem aufbauen willst.
Dann Dein favorisiertes Steuerungssystem befragen, ob die Rückmelder daran unterstützt werden.

Die Entscheidung, ob via PC Steuerung oder mit Bremsmodulen ohne PC muss getroffen werden.

Beispiele für Steuerungssoftware: Freiwald, itrain, und diverse andere. Hier gibt es eine Vielzahl von Systemlösungen.

Ich vermute mal, Du möchtest mit Deiner Lenz Zentrale ohne PC den Betrieb realisieren. Dafür solltest Du Dich dann mit den Bremsmodulen von Lenz beschäftigen. In Abhängigkeit von der Signalstellung wird dann der Block gesperrt oder freigegeben. Du brauchst dann den BM 3 für Blockstreckenfunktion. Für jeden Block brauchst Du dann einen BM 3.
Oder Du wartest auf Lenz neues RailCombus Meldesystem mit dem LRC 130, das in Entwicklung und im Lenz Digital Katalog dargestellt ist. Ein PC Bildschirm ist dann aber notwendig, an den der Router/Switch/Hub angeschlossen wird.

Wenn Du eine ESU Zentrale ECOS 50200 verwendest, kannst Du mit s88 Rückmeldekontakten Blockstellenbetrieb realisieren. Das Einfahren eines Zuges in einen Block kann mittels s88 detektiert und der nächste Block frei gegeben werden. Auch Fahrwege können natürlich geschaltet werden. Die Zentrale bietet ein digitales Gleisbildstellpult, in dem man seinen Gleisplan mit den gewünschten Beeinflussbarkeiten anlegen kann.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Samstag, 9. Juli 2016, 10:58

Hallo Blockstreckenfachleute.

@ Isiko . Danke für den Hinweis, nun werde ich mich mal damit beschäftigen und versuche es zu verstehen.

@ bahnboss. Wie du schon richtig geschrieben hast benutze ich das lenz System ohne PC. Der Betrieb soll automatisch ablaufen und es ermöglichen zwei Züge auf einem Gleis zu fahren ohne das ich dabei aufpassen muss das sie irgendwann mal auffahren.

Warum muss das denn immer so kompliziert sein X( , im Dreileiter Analogbetrieb ging das doch ganz einfach über Schaltgleise :) . Mich beschleicht so das Gefühl das mir irgendwie 25 Jahre Entwicklungstand fehlen :S .

Gruß Hein
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5

Samstag, 9. Juli 2016, 12:12

Mich beschleicht so das Gefühl das mir irgendwie 25 Jahre Entwicklungstand fehlen .

Das muss es nicht bedeuten, Hein: Die Kombination digital zu fahren und analog zu schalten bietet auch eine Menge Vorteile und wird von vielen Kollegen praktiziert.
Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

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6

Samstag, 9. Juli 2016, 13:20

Schaltgleise

Hallo Hein,

zu H0 Zeiten war ich stolzer Besitzer einer Fleischmann Blocksteuerung Nr. 6957 und Nr. 6958. Die war recht einfach zu installieren, lief meiner Erinnerung nach über Schaltgleise (Reed-Kontakte) und funktioniert zuverlässig.
Das wäre zumindest old school ;) .
Im Internet findest Du noch reichlich Artikel und auch Anleitungen.

Beste Grüße
Nils

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7

Samstag, 9. Juli 2016, 13:46

Hallo Ihr beiden.

@ Nils, Michael,

ja die Old School, der BM3 Baustein ist ja eigentlich einfach zu installieren und in der Betriebsanleitung sieht das auch ganz einfach aus. Bloß ich weis heute schon wie das bei mir abläuft wenn alles aufgebaut, angestöpselt ist, funktioniert es bei mir erst mal jedenfalls nicht. Bei der alten analogen Schalttechnik kann ich dann schritt für schritt nachkontrollieren wo der Fehler liegt. Bei einem Elektronikbaustein weis ich das nicht was der da in sich macht . Er wird es mir auch nicht sagen ;( . Solche Momente lösen bei mir immer eine große Freude und Zufriedenheit aus. :wacko: ?( X( .

Aber es ist ja noch ein wenig Zeit mal wieder ganz Zufrieden :rolleyes: zu sein und ich habe deshalb ja schon mal wieder eine Anlagenecke demontiert um Landschafts und Gleisbau zu betreiben, da weis ich jedenfalls was ich mache :).

Meine Schalttechnik betreibe ich so wie so analog schon aus Gründen der Zufriedenheit aber mal schauen was der BM3 so alles kann :rolleyes: .

Recht herzlichen Dank für eure Antworten und Hilfestellungen.

Gruß Hein
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Samstag, 9. Juli 2016, 14:23

PC-Betrieb

Hallo Hein,
bevor ich zur Spur 0 kam, hatte ich mit Digital nix am Hut.
Da man mit den Lenz-Fahrzeugen "zwangs-digitalisiert" wurde, und das meine ich nicht negativ, beschloss ich gemäß der Devise "Ganz oder garnicht" alles zu digitalisieren.
Und als Krönung die Option, mit einem PC automatischen Betrieb inkl. Blockstreckensteuerung, Schattenbahnhofsteuerung, Anfahr- und Bremsverzögerung, punktgenaues Anhalten und vieles mehr zu erzielen.
Ich kann den PC aber auch aus lassen und alles über die Ecos per Hand steuern. Dann bin ich aber auch für falsch gestellte Weichen und mögliche Crashs verantwortlich.
Oder ich lasse den PC auf der Strecke Betrieb machen und steuere genüsslich von Hand im Bw ein paar Loks hin und her oder schubse im Güterbereich ein paar Wagen zusammen.

Es würde den Rahmen dieses Forums sprengen, wenn ich weiter ins Detail gehen würde. Deshalb lade ich dich ein, wenn du mal in der Nähe bist, dir ein paar Stunden Zeit zu nehmen. Dann zeige ich dir alles in aller Ausführlichkeit.

Ich würde mich freuen.

Viele Grüße
Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »heiner« (9. Juli 2016, 14:34)


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9

Samstag, 9. Juli 2016, 15:23

Hallo Hein,

die Angst vor den Elektronikbausteinen kann ich Dir nehmen.

Wenn Du das Lenz Bremsmodul 3 nimmst und die Anschlüsse so machst, wie in der Anleitung beschreiben, funktioniert das.
Es ist auch nicht kompliziert, nur ein gewisser Aufwand, da die Trennstellen eingerichtet werden müssen in Abhängigkeit von dem längsten verwendeten Zug, Signale anzuschliessen sind und besonders die Richtung "Rechts ist Richtig“ befolgt werden muss. Ansonsten völlig einfach, kein Rechner, keine extra Software. Bei den Lenz Produkten habe ich noch nie eine Unzuverlässigkeit gehabt.

Bei mir hatte ich mal eine Pendelzugsteuerung eingerichtet auch mit den BM’s von Lenz. Auch hier vollste Zufriedenheit mit den Lokreaktionen. Allerdings waren dann im Lokdecoder dann auch die entsprechenden CV’s zu aktivieren für diese Funktion,(CV 51, CV 52 und ggfs. CV 54).

In jedem Fall muss die ABC-Technik aktiviert werden. Dafür dann in CV 51 den Wert 3 in die Decoder der Loks reinschreiben. Dann hast Du auch gleich den konstanten Bremsweg mit aktiviert. Das ist sehr charmant. Die Lok bzw. der Zug kommt dann unabhängig von seiner eingestellten Geschwindigkeit immer auf den Punkt genau zum Halten. Gerade das Abbremsen ist sehr faszinierend und erfolgt optisch auch sehr überzeugend harmonisch. Das musst Du dann auch für die Blockstrecken berücksichtigen, sonst reagiert die Lok nicht.

Insofern gebe ich Dir Recht, machst Du das nicht, ist der Erfolg des Anschlusses der Bremsmodule und Blockstrecken zunichte. Und das Grübeln geht los, was habe ich falsch gemacht.

Aber dann bitte nicht auf den Elektronikbaustein schieben…….


Beachte: Lenz Loks und Lenz Decoder können ABC Technik, Einstellung siehe oben. Auch ESU und Zimo Decoder beherrschen ABC. Hast Du aber einen Döhler und Haass Decoder am Start (Breuer Traktor), dann kann der zwar auch einen Brems-Halt aber keine ABC Pendelzugstrecke. Dann aber über CV 27 einzustellen. Vielleicht gibt es hierfür aber mal ein Update.

MTH Loks kennen auch kein ABC. Das heisst dann, dass Dein famoses orangenes ÖBB Krokodil von MTH mit dem Originaldecoder die Blocksteuerung nicht beachtet und fährt also ob keine Beeinflussung eingerichtet wäre. Nur mal so am Rande……

Heiners Variante ist natürlich dann noch eine Stufe besser. Benötigt aber einen PC mit Steuererungssoftware und auch entsprechende Rückmeldebausteine.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Hein 2

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10

Samstag, 9. Juli 2016, 18:52

Hallo bahnboss.

ich habe ja keine Angst so was ein zu bauen und zu probieren, ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen , das das immer im ersten Anlauf bei mir schief geht. Wenn du sagst das die MTH Loks das mal wieder nicht erkennen ( eine habe ich schon und eine wird noch da zu kommen ) dann sehe ich mit meinem Fachwissen mal wieder ein Problem auf mich zu kommen.

Ich glaube , es ist mal wieder an der Zeit das Bernd und Du bei mir im Keller mit dem Notfallkoffer auftauchst, ich lade Euch beide schon mal zum Herbst recht herzlich ein.

@ Heiner. Auch deine Einladung nehme ich gerne an, zu mal mir deine Anlage sehr gut gefällt und ich sie gerne mal sehen möchte. Außerdem haben wir beide es noch nicht geschafft uns Persönlich kennen zu lernen, das wird nun doch mal Zeit. Du bist aber auch in Heidenau gerne mit deiner Frau gesehen.

Schöne Grüße ( der arbeitet immer noch an seiner Anlage )

Hein
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Sonntag, 10. Juli 2016, 09:40

Guten Morgen Hein,

das ist wie mit den Frauen, wer fremdgeht, wird bestraft.

Hast Du eine Lenz Zentrale und nur Loks von einem Decoderhersteller wie Lenz, hast Du keine Probleme.

Hast Du aber auch mal „beim Nachbarn genascht“, schlägt das Unheil gleich zu.

Selbst wenn MTH Decoder auch DCC verstehen, gibt es immer noch eine Vielzahl von Besonderheiten bei den USA Produkten.

Zum Beispiel ist auch der gewohnte Rangiergang nicht vorgesehen, die ABC Technik kennt der Decoder nicht im DCC Modus, die Ergebnisse beim Programmieren via Pulswellenmodulation kannst Du gleich ganz vergessen, weil die Resultate schlechter sind als bei der Werkseinstellung.

Daher ist es eine Systementscheidung. Du musst entweder akzeptieren, dass die MTH Loks im DCC Modus Einschränkungen haben und Du im Blockstellenbetrieb diese Loks nicht einsetzen kannst. Oder Du baust um, den MTH Decoder raus und ESU oder Lenz rein, wenn die MTH Loks dann auch im Blockstellenbetrieb fahren sollen.

Ich hatte mich auch geärgert, als mein Krokodil die eingerichtete Pendelzugsteuerung nicht ausführte, kann es auch nicht, weil keine ABC Technik integriert. Auch die Rangiergangfunktion habe ich gelegentlich vermisst.

Insofern muss man von da an weiterentschieden, wie man vorgehen will. Nachdem das Krokodil nun annähernd gut fährt, siehe Beitrag „MTH Traxx Erfahrungen mit dem Originaldecoder“, und ich den Makrosound der Zugentgleisung neu entdeckt habe, will ich es derzeit erst mal so belassen.

Es darf dann aber bestimmte Strecken nicht befahren. Das muss man dann in Kauf nehmen. Also keine vollwertig einsetzbare Lok. Mit Deinem Fachwissen hat das erst mal nichts zu tun, Du kriegst Dein Krokodil im Originalzustand mit MTH Decoder nicht in den Blockstellenbetrieb eingebunden, wenn Du die Variante der Lenz BM 3 favorisieren solltest. Bei der PC Steuerung kann ich Dir das im Augenblick nicht beantworten, inwieweit dort verbaute Rückmelder auf das Krokodil reagieren werden.

Ohne Decoder Umbau werde ich wohl eine zweite MTH Lok nicht einsetzen wollen.

Danke für die Einladung, werden wir dann im Herbst mal wieder einen Termin abmachen.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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12

Sonntag, 10. Juli 2016, 10:48

Hallo Bahnboss,

bezüglich der Rückmelder - Detectoren von ESU und MTH Loks E94 und Baureihe 44 gibt es keine Probleme.
Das funktioniert einwandfrei.

Gruss
Michael
Neu im Bestand: Lenz T3
Meine Ausstattung - ESU Ecos, ESU Belegmelder, Roco WlanMaus und DaisyII, Steuerrung mit iTrain Software.

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13

Dienstag, 12. Juli 2016, 06:48

Fazit.

Hallo Bahnboss , Hallo Michael.

Zu erst einmal ein Dankeschön für eure Hinweise. Das die MTH 94 nun zuerst einmal nicht im Blockbetrieb eingesetzt werden kann , da kann ich mit leben. Alle anderen Loks tragen den Namen Lenz oder sind mit lenz Dekoder ausgestattet. Dann muss der Übeltäter wohl erst mal alleine und einsam seine Runden drehen.



Ich habe mir die Betriebsanleitung des BM 3 Bausteins genau durchgelesen und muss sagen es ist doch sehr einfach dieses auf zu bauen. Das verstehe ich sogar. Da meine Anlage nun doch nicht ganz klein ist und ich alles in einer Person bin ( Fahrdienstleiter, Rangierer , Lokführer ect. ) besteht natürlich der Wunsch diese Anlage beim Fahrbetrieb mit Leben zu füllen. Da ich an jedem Gleis der Ringstrecke ein Abstellgleis eingebaut habe , können jeweils zwei Züge darauf eingesetzt werden. Ohne Blocksicherung ist das aber schon wieder Nervenaufreibend und man muss ständig die Geschwindigkeit anpassen .





Ich habe gestern nun mal wieder ein kleines Video gedreht und auf dem einen Gleis zwei Züge fahren lassen.

https://youtu.be/STS_ACYy5Hc

Der eine Blockhaltebereich soll im Bereich Schotterwerk eingerichtet werden und der andere im Bahnhof Murnau.



Bist demnächst

Gruß Hein
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Montag, 25. Juli 2016, 13:52

Ich hoffe es ist nicht zu spät wegen des Baufortschrittes da ich eine 2-gleisige Strecke auf einer Vereinsanlage in 0e beschaltet habe die noch dazu in eine eingleisige einmündet bzw an dieser beginnt. Dieser eingleisige Block ist der erste des Aussengieises und der letzte des Innengleises. Ich möchte diese Erfahrung weitergeben.

Die Rahmenbedingungen waren digitaler Fahrbetrieb, Zwischenbahnhöfe in die Automatik schaltbar einbeziehen oder nicht und sanftes Abbremsen und Beschleunigen im Block. Die Grenze meiner Schaltung ist 2 Ampere Strom im Blockabschnitt für den gesamten Zug.

Die Herausforderung war, die Blockschaltung so zu bauen, dass keine Lokomotive zum Schalten verändert werden muss, dass die Schienen-Schaltkontakte zuverlassig sein müssen, und die Kosten pro Block wenig kosten sollten. Schien mir anfangs praktisch unösbar zu einem vertretbaren Preis.

Eine auf Relaisbasis verwirklichte Schaltung - diese war auf einem Brett augebaut und ein Kabel sybolisierte den Zug - war einbaufertig bei meht als 20 Euro für den einzelnen Block ohne Zusatzfunktion mit Schienenkontakten oder selbstgebauten IR-Meldern.

Dann entdeckte ich auf der Homepage der Fa. IEK ein Falschfahrmodul (den Halteabschnitt des roten Signals in die Gegenrichtung durchfahren) für das Märklin System welches nur mit Wechsel oder Digitalspannung funktioniert und über Stromfühler - kein seperater Kontakt erforderlich - geschaltet wird. Und beim Studium des Schaltplans dieses Modules kam mir die Idee es als Blockmodul zu verwenden. Mittlerweile ist das auch schon auf der Homepage geändert worden und heißt jetzt Falschfahrmodul / Blockmodul.

Ich setze den Ablauf eines Blockschaltaufwandes voraus und beschreibe nur die Funtion eines Blockmodules mit den Kabelanchlüssen für DCC:
Nennen wir das erste Modul BM1, das zweite Modul BM2 und so weiter....
Das Einfahren in den ersten freien Block muss irgendwie (Ausfahrsignal Bahnhof, etc..) geschalten werden und darf nur geschalten werden, wenn der Block 1 auch tatsächlich frei ist. Diese Logik ist nicht Bestandteil meiner Beschreibung.
Jeder Block ist an den Enden an beiden Schienen unterbrochen und der Halteabschnitt vor dem Signal eingleisig getrennt und wird mit Digitalspannung versorgt. Es ist auch notwendig, nach jedem Halteabschnitt einen Meldeabschnitt (ist gleich Kontakt) in der Länge der längsten Lokomotive in der gleichen Schiene einzufügen.
Das BM1 wird durch den Konntakt K BM1, welcher unmittelbart nach dem Halteabschnitt, auch nach einem Zwischengleis und auch schon im Block 2 sein darf über den Eingang Schiene 1 mit einem Kabel verbunden. In den Eingang Schiene 2 führt ein Kabel vom K BM2!
Das BM1 wird mit den Schienen verbunden, indem ich den Ausgang B mit der unterbrochenen Schiene verbinde und den Ausgang T mit der nicht unterbrochenen Schiene verbinde. Bitte diese Gleise nicht von Block zu Block wechsen, auch nich auf der Gegenstrecke!!!!! Es muss in einem 2 gleisigen Oval immer die Aussenschiene gleich der Innenschiene auf beiden Gleisen sein. Beim Analogbetrieb ist die Verkabelung des Gegengleises genau umgekehrt!!!!
Der Ausgang 2 wird mit dem Halteabschnitt verbunden. Das Relais auf der Platine kann frei verwendeet werden.
Jetzt funktionerit die Blockschaltung bereits ohne Bremssignal durch Ein- und Ausschalten des Fahrstromes.
Ich erzeuge ein ABC Bremssignal mit 5 Dioden (Anleitung gibt es im Internet) selbst und dieses Diodenpaket wird zwischen dem Ausgang 1 und dem Ausgang 2 geschaltet.
Beim zweiten Block wird das BM2 mit den Schienen wie das BM1 verbunden. Bei Schiene 1 wird das Kabel mit dem Kontak K BM2 verbunden und das Kabel weiterverlängert zum Eingang Schiene 1 beim BM1.
Wenn dieses Blockmodul das letzte in der Blockstrecke ist so wird über eine(n) Glühlampe (Widerstand) mit ca. 30 mA über einen Taster oder Relaiskontakt von Schiene 2 auf den Eingang T des BM2 auf grün geschaltet.

Sehen wir uns nun einige Zugfahrten an. Bis auf das letzte Blockmodul ist die Grundstellung der BM grün (Fahrt frei).
Zug A fährt in den ersten Block ein, der Halteabschnitt ist "frei" geschaltet und der Zug setzt seine Fahrt fort. Als nächstes passiert er den Kontakt K BM1 welcher das BM1 auf "halt" schaltet und setzt seine Fahrt bis zum Halteabschnitt des Blocks 2 fort. Wir nehmen an, dort ist "halt" und er bremst über die Cv 27 auf 1,2 oder 3 mit dem Wert in der CV4 (bei mir 10) ab.
Zug B geht auf die Reise nach Block 1 und hält im Halteabschnitt des Block 1 an.
Zug A bekommt "frei" und fährt aus dem Halteabschnitt des Block 2 aus. Er passiert den Meldeabschnitt K BM2 welcher das BM2 auf "halt" und das BM1 auf "frei" schaltet. Zug B fährt an und bleibt im Block 2 wieder stehen. Zug C kann in den ersten Block einfahren und das Spiel beginnt von vorne.

Ich hoffe, der Beitrag ist nicht zu verwirrend. Gruß Franz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derfranze« (26. Juli 2016, 23:23)


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