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minicooper

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Sonntag, 2. Oktober 2016, 19:31

(Ab)Hilfe! Mein Pwghs 54 flackert

Werte Mitleser,

vorweg eine Frage: Wie sieht es denn bei Euren Exemplaren aus, ist die Innenbeleuchtung wirksam gepuffert?

So schön das Modell des des Pwghs auch sein mag, leider musste ich feststellen, dass die Innenbeleuchtung meines Exemplares unangenehm flackert, wogegen die aufsteckbaren Signallampen einen leichten Puffereffekt aufzuweisen scheinen. Schnell habe ich die vier Schrauben gelöst, das Modell geöffnet und die Beleuchtungsplatine, die mit zwei weiteren Schrauben befestigt ist, herausgenommen. Auf der Rückseite der Platine sitzt gleich der Decoder mit drauf, und zwar auf Höhe des gut erkennbaren Kondensators, der eine Kapazität von 1000 Mikrofarad aufweist. Obwohl das eigentlich absolut ausreichen sollte, bringt dieser Kondensator für die vier LED's absolut nichts. Zuerst habe ich versucht, einen weiteren Elko mit 2200 uF parallel zu schalten, was aber ebenfalls keinen Effekt hatte. So kann ich mir nur erklären, dass der Elko entweder an falscher Stelle angeschlossen, oder irgendwo auf der Platine ein Fehler ist. Deswegen interessiert es mich, ob ich der Einzige mit dieser Geschichte bin.










Doch nun zur Lösung: Man nehme einen kleinen Brückengleichrichter und einen Elko mit 2200 uf/25 Volt, der parallel zum Ausgang des Gleichrichters geschaltet wird, wobei die richtige Polung dringend beachtet werden muss. Die beiden Kabel an den blauen Pfeilen werden dort abgelötet und an den Eingang des Gleichrichters angeschlossen, wobe die Polarität gleichgültig ist. An die beiden frei gewordenen Lötpads sind jetzt die Ausgänge des Gleichrichters mit dem parallel geschalteten Kondensator anzulöten, ebenfalls ohne die Polarisierung zu beachten. Das war es auch schon, der Puffereffekt hält ca. zwei Sekunden an und genügt vollkommen. Man muss sich aber bewusst sein, dass durch die Zwischenschaltung der beiden Bauteile zwischen Gleis und Decoder die Fähigkeit abhanden kommt, die beiden LED-Paare ein- und ausschalten zu können, es leuchten immer alle vier. Da ich immer mit eingeschalteter Beleuchtung fahre, spielt es für mich persönlich keine Rolle.






Abschließend noch ein kurzes Video mit und ohne diesen kleinen Eingriff:

Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

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Sonntag, 2. Oktober 2016, 22:29

kein Flackern

Hallo Michael

vielen Dank für die schöne Beschreibung zur Problemlösung.

Ich bin jetzt gerade aber extra noch mal in den MoBa Keller gestiegen und habe kontrolliert:
kein Flackern bei meinem Pwghs.
Zugegeben: die Pufferung ist nicht vergleichbar mit derjenigen von den 3ygs oder 4ygs; aber völlig ausreichend, um ohne Flackern über größere Weichenstraßen zu kommen. Aber den Effekt, wie Du ihn in dem Filmchen zeigst - der ist eindeutig nicht zu erkennen.
Da scheint also wohl irgendetwas bei dieser/Deiner Beleuchtungsplatine nicht ganz in Ordnung zu sein.

Übrigens: auch mein neuer Gmmhs 56 zeigt bei den aufsteckbaren Schlusslichtern eine kleine, wirklich nur ganz schwache Pufferung. Da flackert es dann schon bei dreckigen Schienenabschnitten.

Vielleicht kennt Lenz ja schon das Problem, das Du hier ansprichst. Dann sollte man vielleicht doch erst noch den Kundenservice ansprechen, bevor man Deinen Eingriff durchführt. Allein schon wg. der Garantie.

Viele Grüße

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (2. Oktober 2016, 22:36)


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Sonntag, 2. Oktober 2016, 23:21

Danke Hendrik, dass Du Deinen Pwg mal getestet hast. Das war genau der Grund, weshalb ich die Besitzer dieses Wagens gebeten hatte, das mal zu überprüfen. Der beschriebene Eingriff ist natürlich nur dann gerechtfertigt, wenn das Flackern ähnlich wie bei den Donnerbüchsen obligatorisch wäre. Für mich persönlich spielt die "verschenkte" Garantie keine Rolle, zumal der Puffer mit dem größeren Kondensator eine Verbesserung darstellt. Ich hätte das trotz Garantie auch dann lieber selbst repariert, wenn nur mein Exemplar betroffen wäre, wobei der Spaßfaktor eine große Rolle spielt. :D
Gruß, Michael



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Montag, 3. Oktober 2016, 10:53

Moin Kollegen,

auch die Lampen meines Pwghs 54 flackern nicht; alles einwandfrei! :thumbup:
Die Schlussleuchten sind allerdings nicht gepuffert; die werden aber auch nicht über den Decoder geschaltet.

Gruß

Jürgen M.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jrgnmllr« (3. Oktober 2016, 11:32) aus folgendem Grund: Text ergänzt


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Montag, 3. Oktober 2016, 11:03

Danke für die Rückmeldungen. Ich denke, dass Lenz an der Sache womöglich selbst interessiert ist und schicke die Platine doch mal in die Firma, mal sehen, was die dazu meinen. ;)
Gruß, Michael



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Montag, 3. Oktober 2016, 14:14

Hallo,

Ich würde mal den Decoder auslesen.Es könnte sein das die Pufferung nur minimal eingestellt ist.Bei Lenz ist es die CV 112 für die Pufferungszeit!!! Werte zwischen 0 -255.Wobei der Wert 255 die längste Zeit überbrückt.Ich würde es mal versuchen!!

Lieben Gruß

Volker 8)

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Montag, 3. Oktober 2016, 16:40

Hallo Volker,

danke für diese gute Idee, leider ist die CV 112 werkseitig bereits auf 255 gesetzt. Ich sende die Platine morgen nach Gießen und werde berichten, wie es weiter gegangen ist. :)
Gruß, Michael



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Dienstag, 4. Oktober 2016, 22:22

Hallo Michael,

Ja schade,dass es nicht daran gelegen hat!!Hätte ja sein können!!Bin mal gespannt wie es weiter geht???

Danke für den Grünen!

Lieben Gruß

Volker 8)

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 11:26

Danke Fa. Lenz

Einmal mehr hat sich der hervorragende Service der Firma Lenz bestätigt. Die Platine hatte ich also wie schon angekündigt am 4.10 nach Gießen geschickt, gestern, also drei Tage später hatte ich bereits eine neue, jetzt einwandfreie Platine in der Post. Zuvor rief mich zweimal(!) ein überaus freundlicher Mitarbeiter der Firma an, der auch hier im Forum unterwegs ist, und legte mir die Ursache des Fehlers dar, dass nämlich der Elektrolytkondensator auf der Platine keinen Kontakt zur Elektronik hatte und somit unwirksam war. Jetzt leuchtet mein Pwghs 54 wieder konstant wie es sein sollte, herzlichen Dank!
Gruß, Michael



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Sonntag, 9. Oktober 2016, 21:18

Tja,

das nennt man einfach "kalte Lötstelle". Das kann auch bei der automatischen Lötstraße passieren.

Hallo minicooper, eine Nachlötung auf der Platine wäre die Lösung gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer. :D 8o 8)

Und das sollte man immer erst probieren, nobody is perfect.

Weiterhin viel Spass und Erfolg bei der Modellbahn.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heinz Becke« (9. Oktober 2016, 21:26)


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Sonntag, 9. Oktober 2016, 22:28

hinterher ist man immer schlauer.

Genauso ist es Heinz, der Fehler hätte allerdings auch an anderer Stelle auf der Platine liegen können, zumal ich die beiden Lötpunkte tatsächlich geschmolzen hatte, als ich den 2200 uF-Elko parallel angeschlossen habe ;)
Gruß, Michael



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