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Tuesday, August 11th 2015, 6:18pm

Treppenaufgang- mein Erstlingswerk im Gebäudebau

Hallo Modellbau- und 0er Freunde/innen,

ich möchte was zur Überbrückung des Sommerloches beitragen. Da die Temperaturen Outdooraktivitäten fast unmöglich machen, kann man sich nun auch im Sommer der Modellbahn widmen.

Ein Baubericht zur eigentlichen Anlage ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Warum hatte ich zur Spur 0 gewechselt? Ach ja, ich wollte Gebäude und das Umfeld im Eigenbau erstellen.

Hiermit stelle ich Euch den Bau meiner Bahnsteigunterführung vor.

Nach ausführlichen Impressionen meines Architekten Dieter A., kam der Vorschlag mal etwas aus den Resten des letzten Restaurantbaues vom „Restaurant zur goldenen Seemöwe“ zu basteln.

Nachdem ich im o.g. und weltbekannten Restaurant gefühlte 300 Kaffee getrunken habe konnte es losgehen.

Aus den Resten einer 5x5mm Holzleiste wurde der Grundrahmen erstellt. Ich habe versucht, alle Auflagen für Balken auszusägen. Sicherlich wird der eine oder andere Statiker da noch sein Veto einlegen aber für diese windstille Umgebung soll das völlig ausreichend sein. (Bild 1+2)

Vom Bahnsteigkantenbau (Bericht folgt später) blieben noch Strukturplatten „Ziegelmauer“, Art. Nr.: 55832 der Baugröße H0 übrig (Bild 3). Die Größe finde ich genau richtig, denn Vorversuche mit HEKI-Platten in Spurgröße 0 ergaben für mich ein unnatürliches und viel zu großes Erscheinungsbild, zumal die Anlagentief nur 0,70m beträgt und das Auge dem Geschehen doch sehr nahe ist. Aus den genannten Platten wurde der Sockel erbaut, denn schließlich soll das Holz nicht bis zum Boden reichen, damit dem frühzeitigen Verfall durch Spritzwasser vorgebeugt wird.

Die Innenwandung des Treppenaufganges wurde aus dem gleichen Material zugeschnitten.

In Ermangelung an Ideen und verfügbarem Platz wurde die Treppe nun wirklich aus den letzten Resten des 5 x 5mm Stabes zurechtgesägt. Immer auf Kante geklebt und mit einem Sägerest unterfüttert ergibt das eine Stufenhöhe von 22,5 cm. Nachdem ich unsere Treppenstufen im Haus nachgemessen habe war das für mich ausreichend, mit dem Wissen das für Treppenaufgänge bei Eisenbahnen und Stufen in öffentlichen Gebäuden andere Maße vorgeschrieben sind. Die farbliche Gestaltung erfolgte mit Revell Aqua Color Farbe Nr. 76 „ Hellgrau“ (dies entspricht meinem Favorit Gunze – Betongrau am besten, leider ist diese Marke nur noch schwer erhältlich, vom WWW abgesehen).(Bild 4)

Das Treppengeländer entstand aus einem Drahtrest meiner TT-Jugendzeit. Die Halter zur Wand (aus Draht) wurden angelötet, alles in Form gebogen und anschließend mit Humbrol- Silbergrau angemalt. Da merkt man erst einmal, was für eine Geruchsbelästigung die Lösungsmittelhaltigen Farben waren.(Bild 5)

Da dies mein Erstlingswerk ist, wollte ich die Fenster doch etwas professioneller aussehen lassen. Ich habe mich für die reiche Auswahl vom Modellbahn Engl aus dem Modusteck- System entschieden. (Bild 6+7)Die Verarbeitung dieser Teile ist super, das Einkleben der Scheiben kinderleicht und absolut sauber, wenn diese vorher passen zurechtgeschnitten werden. Einziger Wermutstropfen bleiben die hohen Versandkosten für drei Fenster aber das Ergebnis stellt mich sehr zufrieden. Die Fensterformen wurden mit dem Sägeblatt des Proxxon-Schleifers ausgesägt und versäubert. Bei dieser Gelegenheit wurde der Spalt für die Fensterbretter erweitert, damit sieht es im Seitenprofil nicht mehr so steril aus.

Der Holzverschlag wurde mit der Wasserfarbe „Mahagoni“ von Gunze behandelt. Diese Farbe war ebenfalls ein Rest aus früheren Zeiten und passt ganz gut in die Dampflok-Ära der 50er. Anschließend wurde mit dem Farbton „Kalkweiß“ etwas graniert um die Holzstruktur wieder etwas hervorzuheben und Wasserablaufspuren anzudeuten.

Die Dacheindeckung entstand aus 280er Schleifpapier und wurde in maßstäbliche Bahnen zurechtgeschnitten. Eine weitere Farbgebung lasse ich mir hier noch offen! (Bild 8)

Für die Dachrinne habe ich bei Conrad ein rundes Messing Hohlprofil von 1,5 mm gekauft. Daraus entstanden das Fallrohr und die Rinne. Für die Rinne wurde das Rohr zur Hälfte weggeschliffen.(Bild 9)

Für die benötigten Halter habe ich wieder den Drahtrest hervorgeholt, da muss doch was zu machen sein? Nachdem ich einige Zeit mit einer kleinen Zange und mit Gefühl an dem Draht herumgedrückt hatte, entstanden die gewünschten Flachprofile. Nachdem diese dann wieder in eine gerade Form gebracht wurden, ging es an das Anbringen der jeweiligen Halter. Die „Flacheisen“ wurden um das Rohr oder an das Profil gelegt und in ihrer Position verlötet. Hierbei ist das Lötöl von NDetail wieder die beste Empfehlung, da man mit sehr wenig Lötzinn, sehr dosiert arbeiten kann. (Bild 10 +11+12)

Viele Grüße vom sächsischen Backofen
Jörg
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Tuesday, August 11th 2015, 11:53pm

Echt

Hallo Jörg,

Glückwunsch zu Deinem Erstlingswerk. Auf alle Fälle kommen dabei individuelle Unikate heraus, ausserdem verwendest Du soweit möglich echte Materialien wie z. B.: Holz = Holz, Schmirgelpapier = Teerpappe (optisch ziemlich gleich), Metall = Metall u.s.w. So gebaut kann es ja nach Fertigstellung nur "echt" aussehen.

Ich lege bei meiner Moba auch Wert auf individuellen Modellbau und Dein Architekt weis wovon er redet. Also mach weiter so, mir gefallen Deine "Erstlingswerke" gut.

Ach übrigens: Die Betonfarbe von Heki ist auch sehr gut, auf etwas dickere Viskosität eingestellt gut strukturierbar und sieht nach Alterung sehr echt aus.
Gruss
Robert
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Monday, August 17th 2015, 6:22pm

Treppenaufgang -letzter Akt


Hallo 0-Reisende!

Durch die umgebauten Figur Vorschläge von „1zu0“ und „HüMo“ im Forum kam mir die Idee eine Person dem Treppenaufgang anzupassen. Die bereits erworbenen Preiserlein waren mir für diese erste OP zu schade/teuer. Ich hatte auf einer Verkaufsplattform im Internet mal eine ganze Charge chinesische Preiserlein aus China, für etwa 9,90€ gekauft. Eigentlich wollte ich diese für die Bestückung der Donnerbüchsen verwenden. Diese tun es für diesen Zweck allemal. Nun folgt die Qual der Wahl, welche nehmen und auf den OP Tisch legen. Meine erste Wahl (Bild 13) sah mir dann doch einem bekannten Staatsoberhaupt zu ähnlich und ich habe es nicht übers Herz gebracht den Knochenbrecher an zusetzen. Also musste Oliver S. für die Umstellungsosteotomie von Hüfte, Knie und Unterarm herhalten (Bild 14).

Nach dem Umbau wurde Oli S. noch mit einer deckenden Farbe behandelt (Bild 15). Die Originalware sieht aus als wäre lediglich eine Wasserfarbe verwendet worden. Die Revell Aqua-Colorfarben tun wieder ihren guten Dienst und decken sogar die Sägeschnitte. Konturen und Frisur wurde nachgemalt. Leider haben alle Figuren keine Gesichtsbemalung. Ich habe alle frei liegenden Hautoberfläche mit der Farbe „Haut“ von Gunze behandelt und ihnen zumindest Augen gegeben, dazu habe ich einen wasserfesten Fine Liner benutzt.

Letztendlich erhielt das Dach noch eine Beleuchtung. Diese Form und Art der Diode war eine Empfehlung der Dame am Tresen von Conrad, welche ein wirklich großes Herz für elektronische Dilettanten wie mich hatte (Bild 16).

Das Bild 17 zeigt noch einmal den Treppenaufgang vor dem endgültigen Zusammenbau, hier ist die Dachrinne noch nicht farblich behandelt. Ebenso die Ansicht von Vorn der Dachrinne im Bild 18. Alle Messingteile wurden wieder mit den fast eingetrockneten Restern der Farbe Humbrol- Silbergrau angemalt.

Im Bild 19 und 20 seht Ihr die Wirkung der „Modusteck“-Fenster, einmal mit Blitz und einmal ohne, bei beiden leuchtet die Innenbeleuchtung.

Eine später mögliche Nachtillusion zeigen die Bilder 21 und 22.

Es ist noch geplant, das kleine Gebäude mit Details, wie Stromverteilerkasten und weitern Ideen zu verfeinern.

Bild 23 sagt, wann ist der Bahnsteig endlich betretbar und wann kommt eigentlich der erste Planzug. Aber bis dahin ist noch einiges an Bastelarbeit von Nöten.

Ich werde Euch nach größeren Bauabschnitten weiter informieren!

Viele Grüße
Jörg
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Tuesday, August 18th 2015, 1:15am

@ Jörg

Hi Jörg,

dass mir Dein Erstlingswerk samt Beleuchtung und den nach Frankensteinmanier "zusammengenähten" Figuren gut gefällt ist zweifelsfrei.

Erlaube mir aber bitte, dennoch etwas konstruktiv gemeinte Kritik zu äussern:
Die Einhausung ist so aufgestellt, dass es hinter dieser, so nehme ich das jedenfalls wahr, der Bahnsteig noch weiterführt. Wie aber sollen die Figuren seitlich den nach hinter der Einhausung weiterführenden Bahnsteig erreichen, ohne dass sie von einem vorbeifahrenden Zug mitgerissen werden. Der seitiche Durchgangsplatz ist nicht nur beengt, sondern schlichtweg zu eng. Da der Bahnsteig ja einer der schmalen Bauart ist sehe ich als einzige Rettungsmöglichkeit, die Einhausung bzw. den gesamten Treppenaufgang an das Ende des Bahnsteigs zu versetzen, dann ist das schlüssig. Schliesslich sind Deine Figuren ja frisch operiert und wollen nicht schon wieder auf den OP Tisch. Naja, wenn sie ein Zug mitreisst ist wahrscheinlich keine OP mehr nötig und es reicht eine Plastiktüte für die Reste ;) .
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Gruss
Robert
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Tuesday, August 18th 2015, 7:07pm

Vorsicht - Durchgangsverbot!

Hallo Robert und alle anderen Mitleser,

selbstverständlich ist Kritik erlaubt und wenn sie, wie in der von Dir hilfreich niedergeschriebenen Art erfolgt auch herzlich willkommen.

Nochmal zum Beginn und Einstieg zurück, ursprünglich hatte ich ein stattliches Empfangsgebäude geplant, sofern das bei 0,70 Segmenttiefe überhaupt möglich gewesen wäre. Ich habe eine bestimmte Ausgabe des 012 Express gelesen und dort wurde von einer Spur 1 Anlage berichtet, die ihre irre Wirkung, vor allem in der Tiefe, durch das Anlegen von Stufen/Etagen erzielte. Dies bewegte mich zum Umdenken. Hinter dem letzten Gleis (auf dem Foto hinten) soll eine Art Arkadenwand entstehen, die den Sprung zur nächst höheren Stufe darstellen soll. Da nun kein Empfangsgebäude inklusivem Bahnsteig mehr geplant war, musste eine Möglichkeit geschaffen werden, wie die Passagiere an ihre Zustiegsmöglichkeit kommen können. Das Empfangsgebäude soll sich fiktiv in der nächst höheren Ebene befinden. Ein Zugang zum Bahnsteig erfolgt über lange Treppensteige oder Fahrstuhl (wird aber nicht dargestellt).

Nun habe ich die Lenz-Gleisgeometrie schon soweit auseinandergezogen, damit ich über das geringste Maß des Gleisabstandes von 114,3 mm komme. Nach dem Nachschlagen im Normenheft, MOROP und weiteren Quellen musste ich zu dem Entschluss kommen, dass ich weit unter der geforderten Norm liege und dass mehr Bahnsteigbreite für mich vorerst leider nicht umsetzbar ist. Ich habe zwischen jedem Gleiswechsel ein Schienenstück G2 gesetzt. Zu mehr Kompromiss war ich dann doch nicht bereit, da mir sonst nicht ausreichend Bahnsteig bzw. Abstellgleislänge zur Verfügung steht. So ist das nun mal bei "Klein-Zimmer-Anlagen" aber ich wollte mit der Moba anfangen und nicht auf den in Aussicht stehenden Platz warten.

Zum Bau selber, ich habe im ersten Bauabschnitt das Häuschen höher und ursprünglich schmaler geplant, mit der Sorge um die Passanten. Die Wirkung war so dermaßen mies, das ich das viel zu schmale Haus auf das Maximum verbreitert habe und das ganze Gebäude in seiner Höhe gekürzt habe, auch wenn damit ein wertvoller Bastelnachmittag weggeworfen wurde. Ich weiß, dass es immer noch nicht stimmig wirkt aber in der Ansicht von Vorn geht es einigermaßen.

@Robert

Bitte schau das angefügte Foto an, hier siehst Du, dass dieser Wetterschutz kurz vor dem Ende des Bahnsteiges steht und sich dahinter nur Lokpersonal aufhalten sollte, da der Bahnsteig gleich zu Ende ist und das Ganze mit einem kleinem Treppenabgang zum Lichtsignal abgeschlossen wird. Weiterer Grund zur schmerzlichen Höhenkürzung des Gebäudes war die nun hoffentlich uneingeschränkte Sicht auf die Signalisierung.

Findest Du es akzeptabel?

Sollte man den hinteren Bereich mit weiß-roten Ketten oder ähnlichem absperren?

Ist das verlängerte Abwasserrohr (wäre für die Passanten auch eine „Stolperfalle“) der Dachrinne bedenklich?

Derzeit ist es bis über die Bahnsteigkante hinaus verlängert, damit der frisch geschotterte Boden („SAKRET“Quarzsand-farblich behandelt) durch den anhaltenden Regen nicht ausgewaschen wird. Ergo, das Regenwasser läuft ins Gleisbett!

Der Übergang zum nächsten Bahnsteig, im Vordergrund, soll mittels Holzbohlenübergang erfolgen. Dieser befindet sich genau am anderen Ende dieses Bahnsteiges, um den Übergang durch belegte Gleise nicht zu versperren. Der Bahnsteig befindet sich gerade in der Erschaffungsphase und wir lediglich als veralteter Schüttgutbahnsteig ausgeführt.

Viele Grüße und der Hoffnung auf Eure Inspirationen
Jörg
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Rollo

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6

Tuesday, August 18th 2015, 7:20pm

Hallo Jörg,

was hälst Du davon, dass Du diesen schmalen Bahnsteig nur für das hintere Gleis nutzt? Also, ein Geländer zum mittleren Gleis aufstellen, so wie es in Coswig bei Dresden am Bahnsteig 5 ist. Dann wäre auch der recht schmale Bahnsteig realistischer.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Wednesday, August 19th 2015, 5:37pm

Mittelbahnsteig

Hallo werte Mitleser,

ein Bahnsteig, welcher auf einer Seite durch ein Geländer begrenzt ist war meine Anfangsidee. Mit dieser wäre ich auch der Norm deutlich näher gekommen.

Da ich für das vordere, 3. Gleis schon einen Schüttgutbahnsteig baue, dieser noch schmaler ausfallen wird und ich nicht weiß, ob es Schüttgutbahnsteige auch beidseitig gab, muss ich irgendwie die Gleismitte versorgen. Ganz hinten (auf dem Foto rechts zu sehen) sollen die verbleibenden 10 cm für das Anlegen der Etage bzw. der Arkadenmauer genutzt werden. Auf der Stützwand wird dann der weitere Verlauf nur noch angedeutet und mit einem Hintergrundmotiv beendet.

Ich glaube ich komme nicht Drumherum Euch mal einen Einblick in die Gleisanlagen zu geben!

Im linken Teil des Fotos soll ein kleines BW oder eher eine Lokbehandlungsstelle entstehen. Im weiteren Verlauf soll Platz für Güterumschlag und Rangierarbeiten sein. Momentan fehlt es zum Weiterbau an der versprochenen „Dreiwegweiche“!

Viele Grüße
Jörg
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NYCJay

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8

Wednesday, August 19th 2015, 8:42pm

Hi Jörg,
hast Du irgendwo eine Gleisplanskizze Deiner Anlage? Ich wäre neugierig den geplanten Endausbau zu sehen.
Grüße. Jay, the K.
The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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Thursday, August 20th 2015, 1:38am

@ Jörg

Hi Jörg,

sorry, dass ich erst jetzt antworte - so "zwischendrin" arbeite ich auch noch und manchmal reicht´s mir auch ;) . Dennoch möchte ich Deine Fragen nicht unbeantwortet lassen.

Quoted

Findest Du es akzeptabel?
Ja, wirkt etwas "hoch/schmal", so etwas gibt es aber in der Realität durchaus.

Sollte man den hinteren Bereich mit weiß-roten Ketten oder ähnlichem absperren?
Ja, wäre optisch reizvoll und technisch sinnvoll.

Ist das verlängerte Abwasserrohr (wäre für die Passanten auch eine „Stolperfalle“) der Dachrinne bedenklich?
Ist wirklich eine echte Stolperfalle, auch wenn nur Personal dahinter geht. Notfalls Abflussrohr in den Boden versenken oder unter OK Bahnsteig versenkt mit Bohlen- oder Gitterrostabdeckung durchführen.

Derzeit ist es bis über die Bahnsteigkante hinaus verlängert, damit der frisch geschotterte Boden („SAKRET“Quarzsand-farblich behandelt) durch den anhaltenden Regen nicht ausgewaschen wird. Ergo, das Regenwasser läuft ins Gleisbett!
Als Erklärung

Der Übergang zum nächsten Bahnsteig, im Vordergrund, soll mittels Holzbohlenübergang erfolgen. Dieser befindet sich genau am anderen Ende dieses Bahnsteiges, um den Übergang durch belegte Gleise nicht zu versperren. Der Bahnsteig befindet sich gerade in der Erschaffungsphase und wir lediglich als veralteter Schüttgutbahnsteig ausgeführt.
Was hälst Du von 2 Bohlenübergängen? Deinen geplanten Vorderen und hinten noch einen in Treppenaufgangsaustittshöhe? Dann können die Preiserlein je nach Situation rüber wo sie wollen/können.


Sind meine Gedanken dazu - natürlich baust Du im Endeffekt wie Du willst. Viel Spass noch...
Gruss
Robert
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Thursday, August 20th 2015, 5:39pm

Gleisplan auf 3,40 x 0,70

Hallo Jay, hallo Robert,

danke für Eure Antworten und das Interesse.
Robert, Dir noch einmal Danke für Deine unermüdlichen Vorschläge und das Brainstorming. Das Absperren überlege ich mir noch bzw. es ist wirklich sinnvoll! Nur wo Absperren, direkt neben dem Aufgang ist selbst dafür zu wenig Platz. Meine Idee, einfach einen Draht im rechten Winkel biegen, rot-weiß anmalen und im Boden und dem Holzpfosten verankern.

So, ich glaube es ist wirklich sinnvoll Euch mal den Gleisplan zu veröffentlichen, damit Ihr mehr Einsicht und Klarheit bekommt.
Gleich am Anfang die Frage nach den derzeitigen Platzverhältnissen: ich habe 3,40 in den Länge und etwa 2,30-2,50 in der Breite (Modulbreite jeweils 0,70 breit).

Derzeit ist nur das Bahnhofsgelände bzw. der ankommende Verkehr geplant. Es soll ein Trennungsbahnhof entstehen, der den Namen Lenzkirch tragen wird. Soweit passt das, von einer maßstäblichen Umsetzung bin ich meilenweit entfernt. Ich wollte eine plausible Erklärung schaffen, warum beim Punkt zu Punkt Verkehr Ganzzüge mit Kesselwagen, Staubgutwagen u. Schüttgutwagen reale Abläufe möglich sein können. Aus diesem Grund habe ich aktuell das Thema „Vorbild- Modell, Fotos und Funktion v. Zementverladung gesucht“ gestartet.

Ihr seht in der Gleisplanzeichnung (Trackplanner) den Bahnhof, welcher sich auch auf dem Foto wiederspiegelt. Die erkennbare Dreiwegweiche am linken Anlagenrand ist eine Segmentdrehscheibe von NDetail (siehe „Farbgebung für Segment/Schwenkscheibe von NDetail gesucht“. Was nach rechts, der Trennung beider Gleise durch Steigung und Neigung passiert ist noch völlig offen.

Vorschläge sind wie immer willkommen! Nur so viel, geplant ist den inneren Bogen so zu führen, dass er unter dem äußeren Halbkreis durchführt. Hier soll im weiteren Verlauf ein Schattenbahnhof mit Fiddle Yard entstehen und darüber soll sich der zweite Bahnhof befinden. Kopfzerbrechen bereitet mir hierbei der Fiddle Yard im verdeckten Bereich. Aufgrund der maximalen Steigungen/Neigung und dem daraus resultierenden geringen Höhenunterschied wird später wenig Platz für den Eingriff bleiben. Nach Möglichkeit soll der obere Bereich für Wartungszwecke abnehmbar sein und die ganze Länge muss mindestens einmal in Segmente teilbar sein, damit das Ganze bei einem späteren Umzug nicht im Müll landen muss.

Im inneren Bogen ist noch ein Abzweig geplant, der das Zementwerk mit all seinen Abnehmern versorgen soll. Vielleicht kommt dieses nach den neuesten Erkenntnissen von „blb59269“ auch in den oberen Bereich.

Viele Grüße Jörg
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