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21

Monday, August 13th 2012, 6:49am

..ein, zwei Hinweise zum Vorbild..............

@@@Ehe
hier aber u. U. noch so eine Art Glaubenskrieg entfacht wird, überlege
ich, ob es nicht vielleicht besser ist, diesen Beitrag hiermit zu
beenden ...@@@

M0in, m0in

solch eine reaktion stimmt schon sehr nachdenklich,
schaut arg nach kindergarten aus.
zumal man mit negativbewertungen selbst gar nicht so zimperlich umgeht
.
sehr schade aber vielleicht doch ein guter anfang,die recherche zu vertiefen bzw.
guten hinweisen offener gegenüber zustehen.
eine schöne woche wünschend,

grüße aus dem süden
siegfried

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Martin Zeilinger

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22

Monday, August 13th 2012, 12:05pm

Auch wenn ich Dieter Ackermanns Wortwahl (Glaubenskrieg) für etwas "überzogen" halte, kann ich sein Dilemma sehr gut nachvollziehen:
Einerseits sein junger "Auftraggeber", der ihm ein eindeutiges Lastenheft für den Bau seiner Feuerwache mitgeben hat und
andererseits die hiesige Foren-Gemeinde ernsthafter Modellbahner, die zu Recht auf Detailfehler und "Unglaubwürdigkeiten" hinweist.
Diesen Spagat zwischen unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen bekommt man halt nicht immer so perfekt hin ;)

Da mir dieses Gebäudemodell und die Geschichte rundherum einfach sehr gut gefällt, hoffe ich aber sehr, dass auch weitere Baufortschritte hier vorgestellt (aber auch einer "kritischen Würdigung" durch die user unterzogen) werden!

Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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23

Monday, August 13th 2012, 12:42pm

Hallo liebe Spur 0 Freunde,
lieber 'nafets',

nachdem ich den gestrigen (wohl von mir selbst ausgelösten) Rummel -sorry!- auch ohne den Beistand meines Arztes oder Apothekers gut überschlafen habe, danke ich all denjenigen, die mich bis hierher mit wirklich konstruktiver Kritik und aufmunternden Worten begleitet haben!

Dir, lieber Stefan, einen besonderen Dank für dein 'Gleichnis'! Und noch etwas - ich kann dich beruhigen: weder habe ich mich gestern in's Schneckenhaus zurück gezogen, noch hege ich die Absicht, das zu tun (nota bene: westfälischer Dickschädel)! Du kannst dich auch gern selbst überzeugen - unsere Weinbergschnecken tragen allesamt noch ihre Häuser, wenn sie durch unseren Garten ziehen ...

Beste Grüsse
Dieter

P.S. immer schön hoch den Kopf ...

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Nafets

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24

Monday, August 13th 2012, 4:01pm

Hallo Dieter,

danke für die Beruhigung... :D :rolleyes: :thumbsup:

Gruß
Stefan

P.S.: Warte nun allerdings auf eine maßstäbliche Umsetzung dieser Schnecke...... :P :D 8)

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Dieter Ackermann (13.08.2012)

Signum

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25

Monday, August 13th 2012, 4:48pm

Hallo Dieter,

auch ich hätte es sehr bedauert wenn Du nach der Kritik mit dem Zeigen aufgehört hättest.

Kritik ist immer ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist es wie eine Art Kopfnuss zum anderen bietet es die Möglichkeit sich zu verbessern.

Von daher also die Bitte an Dich, "Kritik" als positive Inspiration für Deine schönen Arbeiten verstehen! :thumbup:
Also auch weiter machen....., Danke. :)
Gruß Signum oder auch Thomas
Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

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Dieter Ackermann (13.08.2012)

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26

Monday, August 13th 2012, 7:08pm

Hallo Stefan, hallo Thomas,
nochmals Dank für die freundlich-kollegialen Worte!
Also dann - bis demnächst wieder auf der Baustelle im Sauerland ...
Übrigens Stefan, à propos "Schnecke" - diese Spezies steht in BW seit 1973 unter Naturschutz ("gefährdete Art"!); aber mach dir nichts draus: nach der gewünschten "maßstäblichen Umsetzung" müsstest du den Oberkellner um eine Lupe bitten ...
Beste Grüsse
Dieter

P.S. ich überlege gerade, ob es jemals zuvor eine Schnecke in ein Modellbahn-Forum geschafft hat ...

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Hein

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27

Monday, August 13th 2012, 7:26pm

Hallo an alle.
Ich hatte schon einen Schreck bekommen, aber die Wogen glätten sich ja.Dieter find ich sehr Gut das Du weitermachst.
Deine schönen Bauberichte und Deine exellente Arbeit haben mich von Anfang an Begeistert. :thumbsup: :thumbsup: .
Gruß Hein

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Dieter Ackermann (13.08.2012)

Nafets

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28

Monday, August 13th 2012, 8:05pm

Hallo Dieter,
P.S. ich überlege gerade, ob es jemals zuvor eine Schnecke in ein Modellbahn-Forum geschafft hat ...

Allerdings, wenn auch dann immer nur in Verbindung mit einem Schneckenrad... :D :thumbsup:

Gruß
Stefan

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SH Nuller

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29

Monday, August 13th 2012, 9:02pm

Das Spritzenhaus in Ostwig

Hallo Dieter. Ersteinmal vielen Dank für diesen tollen Bericht, über ein tolles Gebäude. Ich hoffe, daß du auch weiterhin Berichte über deine Bauten hier einstellst. Ich muss allerdings den Kritikern recht geben. Ich war ja 30 Jahre bei der Berufsfeuerwehr in Berlin und auf einigen Wachen haben wir auch die " freiwilligen" betreut. Es gibt aus den schon erwähnten Gründen,auf den Stützpunkten der FF wirklich keine Rutschstangen.

Trotzdem weiterhin viel Spaß Micha :thumbsup:

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Dieter Ackermann (13.08.2012)

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30

Friday, August 17th 2012, 8:23pm

Spurensuche - Gebäude aus der Familiengeschichte in 1:43

Das 'Spritzenhaus' in Ostwig, Sauerland (4)


Hallo liebe Spur 0 Freunde,

in den vergangenen Tagen waren einige starke Stürme über die Baustelle gezogen, so dass die Bauarbeiten am 'Spritzenhaus' vorübergehend eingestellt wurden, da zeitweilig sogar Gefahr für Leib und Leben bestand - nicht nur der Handwerker, sondern auch der zahlreichen Zuschauer.

Gestern hat übrigens der bahnamtliche Rollfuhrdienst vom Bahnhof Bestwig die grossen, ziemlich schweren Torbänder angeliefert, die ich kurzfristig bei Mirko Pommerenkes Modellklempnerei in Berlin geordert hatte; und dann lud der Fuhrknecht zu meiner grossen Überraschung auch noch die Fenster vom Wagen, die ich schon vor einer halben Ewigkeit bei den Bünnigs in Kisdorf in Auftrag gegeben hatte.

Nun musste ich meine Arbeitskolonne sorgfältig aufteilen - während die eine Gruppe sich um den Einbau der Fenster und der beiden grossen, zweiflügligen Tore kümmern sollte, musste die andere den Schlauchturm mitsamt der Haube und das Dach fertigstellen - man kann ja nicht wissen, wann der nächste Sturm über das Sauerland hinweg zieht ...



Der Aufbau des Schlauchturms stellte natürlich eine gewisse Herausforderung dar: einerseits war die vordere Wand fester Teil der Stirnseite, andererseits sollte der Turm "im Bedarfsfall" von den Enkeln auch mal weg gehoben werden können. Ich hatte vorab schon alle senkrechten Turmkanten auf Gehrung gefeilt, und nachdem ich die beiden Seitenwände des Turms mit der Rückwand verklebt hatte, konnte ich auf dem 'Dielenboden' des Dachgeschosses die erste Stellprobe vornehmen - alles passte, wie vorherberechnet! Jetzt musste ich lediglich noch vorn an den beiden Seitenwänden bis wenige Millimeter über das zweite Gefach hinaus zwei 4 mm breite Streifen absägen, um so einen sicheren 'Schluss' zwischen der festen Vorderwand des Turms und den beiden Seitenwänden bzw. dem (abnehmbaren) Hauptteil des Turms zu erreichen.





Damit dieser Schluss aber auch bei stärkeren Temperaturschwankungen gewährleistet ist, habe ich das Dach entsprechend gebaut: beide Dachhälften sind miteinander mit Pattex verklebt, und für zusätzliche Stabilisierung sorgen die beiden innen verleimten Sperrholz-Dreiecke. Im Bereich des Turms ist das Dach entsprechend eingeschnitten, d. h. dort, wo beide Dachschrägen seitlich an den Turm anschliessen, natürlich auf Gehrung. Das auf dem Foto zum Betrachter zeigende Dreieck ist so geklebt, dass es nach dem Aufsetzen auf die Giebel nur mit äusserst geringem Spiel hinter die rückwärtige Giebelwand zu liegen kommt. Auf diese Weise erreiche ich, dass der Dach-Ausschnitt in einer Art Umklammerung den abnehmbaren Teil des Schlauchturms gegen die Frontwand des Turms drückt und so den gewünschten maximalen 'Schluss' bewirkt ...



Die Zuschauer sind inzwischen immer näher an mich heran gerückt und staunen und lauschen. Und dann höre ich plötzlich einen der Zimmerleute rufen "Meister - schon gesehen? auf dem Dach?" Ich schaue zum Dach hoch - da kniet doch tatsächlich unser Bürgermeister auf dem First und nagelt mit tatkräftiger Unterstützung eines Zimmermanns eine bunt bebänderte Birke an den Firstbalken - Richtfest!



So, jetzt muss ich mich aber von euch verabschieden - ich darf jetzt nicht den Umtrunk in der Wirtschaft verpassen ... !
Der Bürgermeister und der Feuerwehr-Hauptmann kommen auf mich zu und nehmen mich in ihre Mitte ... na, das kann ja heiter werden ...

Bis demnächst

und beste Grüsse

Dieter

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31

Sunday, August 19th 2012, 4:11pm

Spurensuche - Gebäude aus der Familiengeschichte in 1:43

Das 'Spritzenhaus' in Ostwig, Sauerland (5)


Hallo liebe Spur 0 Freunde,

irgend etwas vergisst man ja immer, und da geht es mir sicher nicht anders als anderen Bauherren in diesem Forum ...

Nachdem der Bürgermeister und der Feuerwehrhauptmann sich bei mir eingehakt hatten und wir zusammen mit den Handwerkern und vielen Zuschauern der Wirtschaft zustrebten, um dort das Richtfest gebührend zu feiern, war mir plötzlich etwas eingefallen - ich hatte ja ganz vergessen, den Zuschauern zu erklären, wie das vierseitige Spitzdach auf dem Turm verankert ist. Daher noch ein Foto, das den Rahmen zeigt, den ich unter die Grundplatte des Turmdachs geklebt habe.



Dieser Rahmen hat zwei Funktionen - erstens verhindert er ein Verrutschen der Haube auf dem Turm, und zweitens trägt er nochmals zum Zusammenhalt der beiden Turm-Segmente bei (zusätzlich zur bereits beschriebenen Umklammerung durch das Dach).

So - aber jetzt geht's erst einmal von der Baustelle in die Werkstatt - die Handwerker wissen auch so, was sie noch erledigen müssen ...
Hier aber, in meiner bescheidenen Werkstatt im Keller, wartet seit Wochen eine kleine Herausforderung auf mich, etwas, um das ich bisher immer ganz bewusst einen grossen Bogen gemacht habe - das Kombi-Projekt 'Windrose' und 'St. Florian' (wie auf den alten Fotos im ersten Beitrag zu sehen).

Aber jetzt, jetzt muss es endlich werden! Als erstes nehme ich mir den Schutzpatron der Feuerwehrleute vor und zeichne nach den Vorlagen einige Skizzen auf Papier. Aber - der Florian ist mal zu dick und mal zu mager und dann wieder zu klein oder zu gross - man darf ja nicht vergessen, dass der Heilige auf den Fotos vom 'Spritzenhaus' immer aus der Frosch-Perspektive, also verzerrt aufgenommen wurde. Aber nach einigem 'hin und her' habe ich dann doch eine einigermassen passable Figur auf dem Papier, die ich mit dem Bleistift auf 0,2mm starkes Kupferblech übertragen konnte. Erstes Aufatmen!

Aber gemach, - jetzt nur nicht zu früh zurück lehnen! Denn nun musste ich die Figur ja auch noch ausschneiden! Dass die Laubsäge mit dem fein gezahnten Metallsägeblatt dazu nicht taugte, wurde mir schon beim ersten Versuch klar - das 0,2mm-Blech bog sogleich durch, ohne dass das Sägeblatt einschnitt ... Nach einigem Überlegen habe ich mich dann entschlossen, einen neuen Versuch mit einer ausgedienten spitzen Nagelschere zu starten. Und siehe da, die Schere glitt durch das dünne Blech wie durch die sprichwörtliche Butter ... Fein, dachte ich, aber nur so lange, bis die Schere bei der ersten Armbeuge ankam und ich merkte, dass ich bei immer enger werdendem Winkel zwischen den beiden Schneiden überhaupt nicht sehen konnte, wie viel Zehntel Millimeter ich noch weiter schneiden durfte oder musste. "Okay - weiter!" und "wird schon" dachte ich und schnitt weiter. Aber als dann der Florian vor mir auf dem Tisch lag, war mir klar, dass ich 'es' drehen und wenden konnte, wie ich wollte - das war eindeutig ein neues Stück für die Schrottsammlung!

Aber, wie nun weiter? Ich grübelte und grübelte und dachte zwischendurch an Mitglieder im Forum, die geradezu lässig über Ätzen und Lasern beim Lok- und Wagonbau berichtet hatten. Doch dann war auf einmal die Idee da - das müsste klappen!

Ich klebte das Blech mit der neu angelegten Skizze mit UHU auf ein 4mm starkes Sperrholzbrettchen, legte ein weiteres Brettchen auf das Blech und presste dann dieses 'Sandwich' mit zwei Schraubzwingen fest zusammen. Okay - jetzt erst mal einen Tee ...


das Blech mit der Skizze ist bereits fest mit dem Sperrholz verklebt (oben links: zu stark aufgetragener Kleber ist ausgetreten) - erster Säge-Test

Eine gute halbe Stunde später habe ich dann die Schraubzwingen entfernt und vorsichtig das obere Brettchen abgehoben. Das Kupferblech klebte jetzt 'bombenfest' auf dem unteren Brettchen, und nun konnte ich wieder die Laubsäge ansetzen - zunächst ganz vorsichtig und zögerlich, aber dann immer sicherer und im gewohnten Rhythmus schnitt das Sägeblatt durch dieses Metall-Holz-Sandwich. Auch die Ausschnitte zwischen den angewinkelten Armen und dem Rumpf waren so im Nu erledigt.
Ganz, ganz vorsichtig löste ich dann mit dem Skalpell den Florian von seiner Unterlage ab, und als ich ihn anschliessend zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her wendete, muss ich wohl ein zufriedenes Grinsen im Gesicht gehabt haben ...


fast fertig - die Idee war nicht so schlecht ...

Aber noch wartete ja die Windrose, in deren Mittelpunkt 'St. Florian' künftig stehen sollte. Ich hatte zwar erst überlegt, die vier Buchstaben N - O - S - W aus dünnem Draht zu biegen, habe mich dann aber dafür entschieden, sie aus einem 1mm breiten (und 0,2mm dicken) Kupferblechstreifen herzustellen. Das funktionierte auch fantastisch schnell, bis, ja bis ich als letzten Buchstaben das grosse O zurecht gebogen hatte und mir klar wurde, dass ich hier den über alles "geliebten" Lötkolben würde aufheizen müssen. Ich erspare euch aber jetzt weitere Details - nur so viel: ich bin leider ein 'hundsmiserabler Löter' ...


Vorbereitung für die nächste Aktion

Deswegen sage ich jetzt auch erstmal "bis demnächst" und
beste Grüsse

Dieter

This post has been edited 3 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Aug 19th 2012, 4:30pm)


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Hein

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Monday, August 20th 2012, 6:12am

Hallo Dieter.
Ganz schön fummellig diese Details.Wenn ich da an meine Vorhaben denke wird mir schon ganz schwarz vor Augen, mir liegen diese Feinarbeiten nicht so.Dein Florian hast Du wirklich Gut hinbekommen.Gratulation. :thumbsup:
Wenn bei mir die Schienen da sind kann ich den Gleisanschluß zum Sägewerk bauen.Das wird dann mein erstes Gebäude, zwar wieder mit Holzleisten aber auch einen Gebäudeteil aus Pappelspeerholz .Mal sehen was das wird. ?(
Gruß Hein

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Dieter Ackermann (20.08.2012)

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Friday, August 24th 2012, 11:20pm

Spurensuche - Gebäude aus der Familiengeschichte in 1:43

Das 'Spritzenhaus' in Ostwig, Sauerland (6)


Hallo liebe Spur 0 Freunde,

ich hatte ja bereits am Ende meines letzten Beitrags angedeutet, wie ich selbst meine 'Fähigkeiten' im Umgang mit dem Lötkolben einschätze - "hundsmiserabel"! Aber ich hatte ein hehres Ziel vor Augen, und - heisst es nicht "wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg"? Aber hier hiess es vorläufig noch 'der Weg ist das Ziel' ...

Da lagen vor mir auf der Arbeitsplatte die Puzzle-Teile, die ich irgendwie zu einem Ganzen zusammen löten wollte: der heilige Florian, das lose gelegte Kreuz der Windrose und die vier Buchstaben der Himmelsrichtungen, die später die Endes des Kreuzes zieren und den Menschen zeigen sollten, woher der Wind weht ... Das letzte Foto im voraus gegangenen Beitrag zeigt diese Puzzle-Teile und dazu, unter dem 'S', noch einen schmalen Blechstreifen von 4 x 8mm Länge.

Ich hatte nämlich nach einigem Grübeln beschlossen, unter jeden Buchstaben noch einen 8mm langen Streifen zu löten, damit auch alle gleich hoch und mittig auf das Kreuz zu stehen kommen. Bei S und O ist das kein Problem, aber bei N und W passt es nicht, und deswegen kam ich auf die Lösung mit der 'Fußsohle'.

Aber davon später und zurück zum Kreuz der Windrose: ich hatte zunächst die beiden kurzen Drahtstücke wie auf der Puzzle-Vorlage an den langen Draht löten wollen, habe mich aber dann entschlossen, den langen Draht zu halbieren und alle vier Stücke auf eine kleine, dünne Unterlagscheibe zu löten. Anschliessend habe ich unterhalb des Dreiecks (am Fuss des Florian) einen ca 2cm langen Draht an das zuvor gefaltete Blech gelötet. Diesen Draht habe ich dann durch die Öffnung der Unterlagscheibe geführt und mit ihr rundum verlötet.




Danach habe ich mir zunächst das vierseitige Spitzdach des Schlauchturms vorgenommen und die Spitze gleichmässig flach gefeilt, anschliessend ein Loch mit einem Durchmesser von 2mm gebohrt und in das Loch eine entsprechende, 1cm lange Hohlniete geklebt.



Auf den auf dem Spitzdach aufliegenden Kranz der Hohlniete habe ich dann eine gleich grosse Unterlagscheibe geklebt, durch die jetzt der Draht am Fuss der Floriansfigur (ohne Verklebung oder Lötung) in das Spitzdach gesteckt werden konnte. Dadurch habe ich erreicht, dass St. Florian "sich mit dem Wind drehen" kann (Unterlagscheibe auf Unterlagscheibe) ...



Jetzt fehlten 'nur' noch die vier Buchstaben samt ihren 'Fußsohlen' an den vier Kreuz-Enden. Also - erst einmal die vier 8mm Blechstreifen waagrecht auf die vier Drahtenden gelötet und dann die Buchstaben auf die Blechstreifen ... ! Zugegeben - der erste Arbeitsschritt funktionierte auch einigermassen, so dass sich schon so etwas wie Überheblichkeit regte.
Aber dann ... jedes Mal, wenn ich den Lötkolben an den Blechstreifen und den mit der Pinzette gehaltenen Buchstaben heranführte, fiel der Blechstreifen aufgrund der Hitze wieder vom Draht herunter oder 'klebte' an der Spitze des Lötkolbens fest ... Okay - ich will euch nicht langweilen - ich habe auch nicht gezählt, wie oft 'das' passierte, und wie oft ich das Wort vor mich hin geflüstert habe, das mir bei Anwesenheit unserer Enkel strikt untersagt ist - irgendwann hat ein gütiges Schicksal dafür gesorgt, dass die Buchstaben auf den Blechstreifen-Sohlen auf dem Draht haften blieben - nicht geklebt, sondern gelötet (!) - so, wie es hier zu sehen ist ...



Und damit ist -zumindest vorläufig- ein weiteres Kapitel meiner 'Spurensuche' abgeschlossen - bis irgend wann vielleicht, Sauerland, "Land der tausend Berge ... "

Mit den besten Grüssen

Dieter

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Nafets

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34

Friday, August 24th 2012, 11:31pm

Spitze, Dieter, besonders die Beschreibung Deiner Klebereien äh Lötereien!!!

Mal eine Frage: Das Kreuz mit den vier Himmelsrichtungen steht auf den zwei Bildern unterschiedlich, so als wenn es sich drehen lässt. Dreht es sich mit dem Florian im Wind??? Das wäre m.E. nicht richtig, denn es müsste doch feststehen und die realen Himmelsrichtungen anzeigen - oder?

Freundlicher Gruß
Stefan

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Friday, August 24th 2012, 11:58pm

Hallo Stefan,
du bist wohl wieder mit der Lupe unterwegs gewesen, ach, was sag' ich - ich hab's ja selbst beschrieben ...
Natürlich hast du prinzipiell Recht mit deiner Entdeckung! Wenn aber das Feuerwehrhaus mal in Berlin bei den Enkeln steht, muss die Windrose neu "genordet" werden, und dann, erst dann wird der Florian sich frei mit dem Wind drehen ...
Beste Grüsse
Dieter

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Weissenseer

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36

Saturday, August 25th 2012, 6:42am

Tolles Abschlussdetail

Hallo Dieter,

das Abschlussdetail Deines Feuerwehrhauses finde ich einfach "SPITZE".

Auch anerkennenswert ist das Du Deine Löt-Klbekünste so offen und ehrlich erwähnst.

Das Feuerwehrhaus hat nun im wahrsten Sinn des Wortes einen krönenden Abschluss gefunden der mich anregt, dieses Abschlussdetail in der Ideenkiste zu sammeln und bei Gelegenheit auf einem passenden Gebäude auch einmal einzusetzen.

Und ich freue mich heute schon auf das Land der tausend Berge.
Weiter so.

Gruß Heinz

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