Sie sind nicht angemeldet.

Sauerländer

Rangiermeister

(37)

  • »Sauerländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 230

Wohnort (erscheint in der Karte): Arnsberg

Beruf: Ruheständler

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 7. Januar 2016, 19:18

Peco Spur 0 Weiche 124er Profil durchgehende Weichenzunge?

Für eine englische Anlage möchte ich Peco Spur 0 Gleise mit 124er Profil verwenden.

Ich möchte Weichen mit durchgehender Zunge haben und nicht wie bei den 143er Profilen
getrennte Weichenzungen mit Drehpunkt.

Leider finde ich keine Information und kein Bild darüber im Netz.

Hat jemand Weichen obengenannter Art im Einsatz und kann mir mit einer Information helfen.

Vielen Dank vorab.

Notfalls kann man die Unterbrechung zulöten und die Gleisbefestigung abtrennen,
dies ist mir bekannt und möchte ich mir ersparen. Mit dem Abbau der Schaltkästen vorn
wäre dann ein kompletter Weichenneubau evtl. effektiver.

Jo

Henrik

Rangiermeister

(127)

Beiträge: 93

Wohnort (erscheint in der Karte): Duderstadt

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:04

Hallo Jo,

Wir haben mehrere dieser Weichen verbaut. Alle besitzen wie die Code 143 Weichen eine Trennung in der Weichenzunge, welche mittels Schienenverbinder verbunden ist. Bei unseren Weichen haben wir diese Stelle allerdings auf Mittelstellung verlötet, um durchgehende Weichenzungen zu haben.

Wenn du möchtest kann ich dir davon gerne Bilder zusenden.

Gruß Henrik

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Umsteiger (08.01.2016)

martin2day

Schaffner

(22)

Beiträge: 130

Wohnort (erscheint in der Karte): Freital

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:13

Henrik,


würde mich auch sehr interessieren wie das gelöst worden ist.
Wäre es möglich, dass du mir die Information auch zukommen lässt?


Vielen Dank
Gruß Martin

Henrik

Rangiermeister

(127)

Beiträge: 93

Wohnort (erscheint in der Karte): Duderstadt

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:43

Hallo,

Die Trennstelle wurde einfach wie auf dem folgenden Bild verlötet. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Enden ohne Luftspalt voreinander stehen, da sonst die Stellschwelle schief stehen könnte.


Schienenstülchen entferne ich keine, da der Servo, mit welchem die Weiche gestellt wird, mehr als ausreichend Kraft besitzt, um die Zungen in die Endlagen zu bewegen.

Hier die Weiche in Mittelstellung

Mittlerweile haben wir auf unserer Anlage knapp 25 Weichen nach diesem Prinzip umgebaut und bisher noch keine Probleme damit gehabt.

Gruß Henrik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henrik« (7. Januar 2016, 21:19)


Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jbs (07.01.2016), martin2day (07.01.2016), Altenauer (07.01.2016), Locutus (08.01.2016), Umsteiger (08.01.2016), Udom (08.01.2016), JACQUES TIMMERMANS (10.01.2016), heizer39 (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018)

wgura

Schrankenwärter

(14)

Beiträge: 232

Wohnort (erscheint in der Karte): 3032 Eichgraben / Österreich

Beruf: Pensionist

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 7. Januar 2016, 21:08

Hallo Henrik!

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann müssen für das Verlöten die Weichenzungen die Stellung wie im 2. Bild dargestellt, stehen. Ist das richtig?

Grüße Werner

6

Donnerstag, 7. Januar 2016, 21:48

Hallo Henrik,

kannst du noch mitteilen welche Servos ihr verwendet habt?
Danke schon mal im Voraus.
Grüße aus dem Schweineeck
Peter

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Locutus (08.01.2016)

Henrik

Rangiermeister

(127)

Beiträge: 93

Wohnort (erscheint in der Karte): Duderstadt

  • Nachricht senden

7

Freitag, 8. Januar 2016, 09:35

Hallo Peter,

als Servo haben wir von Conrad den Modelcraft-Standard-Servo verbaut.

https://www.conrad.de/de/modelcraft-stan…sc.ref=Homepage

Diese haben ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und besitzen eine recht große Selbsthemmung, wodurch die Weichenzungen nicht zurück federn können.
Angesteuert werden die Servos über die WA5-Platine von MBTronic (Holtermann)

Gruß Henrik

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Umsteiger (08.01.2016), Udom (08.01.2016), 0-PS (08.01.2016)

Sauerländer

Rangiermeister

(37)

  • »Sauerländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 230

Wohnort (erscheint in der Karte): Arnsberg

Beruf: Ruheständler

  • Nachricht senden

8

Freitag, 8. Januar 2016, 09:39

Weichenzungen verlöten

Da die 124er Weichen wohl auch getrennte Stellschwellen haben ist eine Lösung verlöten.

Die Frage wie verlöten ohne den leichten Knick (wie auf den Fotos zu bekommen) beanwortet sich so.

Weiche auf Abzweig stellen, dann abzweigendes Gleis verlöten.
Weiche auf Geradeaus stellen dann geradeaus führendes Gleis verlöten.

Dann sind Knickstellen so gut wie ausgeschlossen.
Beim 124er Profil ist ja auch noch so eine Art Schienenverbinder im Drehpunkt.
Den entweder vorher entfernen aus optischen Gründen oder mit verlöten.

Zweites Problem der Riesen-Stellkasten der vorn evtl. entfernt werden soll.
Irgendwo im Forum gibt es einen Bericht darüber im Forum Archiv.
Entspricht allerdings nicht meinen Qualtiätsansprüchen was die Ausbesserung der Schwellen betrifft.

Selberbau der Weichen ist ein Problem wegen der speziellen Gleisbefestigung bei den alten englischen Gleisen.

Jo

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Umsteiger (08.01.2016), Altenauer (08.01.2016), Udom (08.01.2016), Meinhard (09.01.2016), heizer39 (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018), jbs (23.02.2018), Bodo (23.02.2018)

moba-tom

Bahndirektor

(657)

Beiträge: 1 502

Wohnort (erscheint in der Karte): Münster

  • Nachricht senden

9

Freitag, 23. Februar 2018, 11:18

Unterschiede Peco-Weichen mit Code 124 und 143

Hallo,

es gibt soo viele Threads zu Peco-Weichen und trotzdem finde ich keine Antwort auf meine Frage. Um nicht noch einen neuen Beitrag aufzumachen, hänge ich mich mal hier dran...

Meine Frage:
Was sind die Unterschiede zwischen den einfachen Peco-Weichen mit Profil 124 und Profil 143?

Ich habe bisher folgende Infos:
  1. Ich spreche von den Weichen
    Typ A: "Peco SLE791 bzw. 792 BH", also Bull Head und
    Typ B: "Peco SLE791 bzw. 792 FB", also Flat Bottom
  2. Natürlich sind die Profile unterschiedlich: Typ A mit Code 124, Typ B mit Code 143 (passend zu Lenz-Gleisen)
  3. Die Geometrie ist gleich:
    Nennradius: 1828 mm
    Winkel: 8 °
    Länge: 416 mm
  4. Beide haben Gelenkzungen (s.o. im Beitrag 2).
  5. Beide haben diese hohen Antriebskästen.
  6. Ich glaube zu wissen, dass die Kleineisen unterschiedlich sind. Stimmt das?
Leider habe ich keinen Händler in der Nähe, bei dem ich mir das ansehen könnte.

Danke, Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bodo (23.02.2018)

S0MEC

Heizer

(51)

Beiträge: 287

Wohnort (erscheint in der Karte): Rheinberg

  • Nachricht senden

10

Freitag, 23. Februar 2018, 11:31

Hallo Thomas,

alles, was Du geschrieben hast, ist zutreffend!

Das Bullhead-Profil ist ein typisches britisches Schienenprofil, wobei vereinfacht gesagt der Schienenfuß nicht wie bei unseren Gleisen üblich flach und breiter als der Schienenkopf ausgeprägt ist, sondern eher genauso wie der Schienenkopf! Ein Bullhead-Profil kann beim Vorbild nach Abnutzung gedreht werden und es wird dann auf dem unteren Schienenkopf gefahren. Dementsprechend ist auch das "Kleineisen", also die Befestigung der Schiene auf der Schwelle, anders. Das Bullhead-Profil wird von beiden Seiten bis unter den oberen Schienenkopf gestützt und das sieht für kontinental-europäische Eisenbahnen sehr ungewohnt aus - obwohl es das in der Frühzeit der Eisenbahn auch auf dem Kontinent gegeben hat.

Das Flat-Bottom-Profil sieht in etwa so aus wie unser normales Profil und hat eine etwas unauffälligere, "normal" wirkende Befestigung auf der Schiene. Die von Peco gewählte Befestigung der Schiene auf der Schwelle entspricht einer Feder innen und außen am Gleis und diese Befestigung gibt es bei der DB in dieser Form nicht.

Also beide Gleisarten sind für die Nachbildung eines Gleises der DB nicht richtig. Aber wenn Du die Bauberichte hier im Forum ansiehst (es bauen einige mit Peco-Gleisen!), dann prüfe mal für Dich, ob Dir die Unterschiede auffallen und ob sie Dich stören. Wenn sie Dir nicht auffallen oder sie Dich nicht stören, hast Du mit dem Peco-Gleissystem ein gutes System.

Der dicke Kasten bei den Weichen beherbergt einen kleinen Umschalter, der einerseits das Herzstück polarisieren kann und andererseits die Zungen in Endlage hält. Dieser Kasten kann durchaus ersetzt werden, aber dann müssen diese beiden Funktionen durch eine andere Lösung geregelt werden. Ein Clubkollege ersetzt die Stellmechanik durch eine mit dem 3D-Drucker gedruckte Stellstange und die nach dem Heraussägen entstandenen Schwellenlücken durch Holzstückchen - das wertet die Peco-Weiche regelrecht auf!

Mit freundlichem Gruß
Stefan

P.S.: Auf die für Lenz bei Peco hergestellten Weichen treffen Deine aufgeführten Eigenschaften und meine Anmerkungen nicht zu!

.
Im Auftrag des Vorstandes mit freundlichsten Grüßen!
Der Vereins-Webmaster und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Achtung: Fahrtag an jedem ersten Freitag im Monat ab 15:00 - Gäste sind herzlich wilkommen, Fahrzeuge auch!

Spur-0-MEC Niederrhein e.V.

Es haben sich bereits 11 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

moba-tom (23.02.2018), Hexenmeister (23.02.2018), Altenauer (23.02.2018), Udom (23.02.2018), jbs (23.02.2018), Bodo (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018), Michael Fritz (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), mimo57 (24.02.2018), 98 1125 (24.02.2018)

Hexenmeister

Oberheizer

(53)

Beiträge: 90

Wohnort (erscheint in der Karte): Broistedt

  • Nachricht senden

11

Freitag, 23. Februar 2018, 11:40

Hallo Thomas,

hier mal die Pecoweiche Code 143 und die Lenzweiche aus Pecoproduktion:



Die Weiche mit Code 124 ist ja im Beitrag #4 abgebildet.
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (23.02.2018), moba-tom (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), Altenauer (23.02.2018), Udom (23.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (23.02.2018), Bodo (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018), E94281 (23.02.2018)

12

Freitag, 23. Februar 2018, 12:04

Hallo,
Peco hatte vor langer Zeit die 124er Weichen mit
durchgehender Weichenzungen produziert.Aber
leider haben sie auf das Aktuelle System umgestellt.
Die Weichen sahen sehr gut aus und waren auch sehr
zuverlässig.Wenn man Glück hat,bekommt man noch
welche auf dem Secondhandmarkt.
Ich hatte drei dieser Weichentypen auf meiner alten
Modulanlage im Einsatz.Hatte nie Probleme!!
Mit freundlichen Grüßen,
Peter Jung

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

moba-tom (23.02.2018), Altenauer (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018)

moritz1

Schaffner

(21)

Beiträge: 181

Wohnort (erscheint in der Karte): 6911 Lochau

Beruf: Pensionist

  • Nachricht senden

13

Freitag, 23. Februar 2018, 12:35

Durchgehende Weichenzungen haben die Weichen von Hassler (FL).

Gruß

Hermann

Beiträge: 18

Wohnort (erscheint in der Karte): Köln-Porz

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

14

Freitag, 23. Februar 2018, 16:42

Peco: Noch zwei Unterschiede

Hallo englisch-deutsch fahrende Nuller! Es gibt zunächst einen weiteren, nicht sichtbaren Unterschied der Peco- zu anderen Weichen: Es ist die Stopweichen-Funktion. Mit der Herzstück-Polarisierung (über die Zungen) wechselt auch das Potential der beiden ans Herzstück anschließenden innenliegenden Schienenstücke. Zum Beispiel bei einem Überholgleis mit zwei Weichen müssen an der richtigen Stelle Isolierverbinder eingesetzt werden! Man muss sehr aufpassen, aber die Peco-Infos (in H0 gibt es sie auch in Deutsch, ist für 0 dasselbe) geben klare Auskunft. Vorteil für Analogfahrer: Stumpfgleise werden automatisch abgeschaltet, hier muss kein Isolierverbinder mit Kabel zum Schalter eingebaut werden.


Zur optischen Wirkung: Besonders die 124er Gleise sehen doch sehr anders als deutsche aus. Aber wie es auch Stefan bemerkte, gab es solche Gleise anfangs auch in Europa, sicher auch in Deutschland und ganz bestimmt in Bayern, weil die ersten Bahnen sicher englisch ausgerüstet waren. Also: Wenn ich abends an meiner bayrischen "Schnarchenreuther Localbahn AG" sitze, dann sehen die englischen Gleise so nach dem dritten Hefeweizen schon sehr boarisch aus....

Egal wie: Allen weiterhin gute Fahrt auf allen Gleisen, Sven!

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), Meinhard (23.02.2018), Udom (23.02.2018), moba-tom (23.02.2018)

Beiträge: 95

Wohnort (erscheint in der Karte): Würzburg

  • Nachricht senden

15

Freitag, 23. Februar 2018, 17:25

So englisch waren die Bayern auch nicht.
Auch bayerische Lokalbahn-Weichen als die ältesten sind Flat-Bottom.

Gruß
Andreas

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (23.02.2018)

16

Freitag, 23. Februar 2018, 18:35

Stuhlschienenoberbau

In aller Eile ein Link zu einem Foto:

Schulenbergtunnel

welches beweist, das selbst die Bundesbahn noch in den Zufahrten ihrer Schattenbahnhöfe entsprechende Bauarten ganz versteckt vorzuweisen hatte.

Ich hoffe die Ironie kommt auch ohne Grinsebilder zum Tragen.

Beste Grüße aus dem Bergischen

M.Peplies
Preiswerte Dienstleistungen im Bereich spurgebundener Flurfördermittel aller Art und feinster Güte.

www.vauhundert.de - Bergische Eisenbahngeschichte und mehr, wie die Marscheider Industriebahn in Spur 0, einer Stütze des wirtschaftlichen Erfolges in diesem idyllischen Bachtal.

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), Martin Zeilinger (23.02.2018), fahrplaner (23.02.2018), Meinhard (23.02.2018), Hexenmeister (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018), Udom (23.02.2018), Altenauer (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018), E94281 (23.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (24.02.2018)

Martin Zeilinger

Oberfahrdienstleiter

(469)

Beiträge: 674

Wohnort (erscheint in der Karte): A1010 Wien

  • Nachricht senden

17

Freitag, 23. Februar 2018, 19:48

Nicht nur bei DB-Schattenbahnhofszufahrten gab es diesen Peco-Oberbau ...

... sondern auch Nebengleise der ÖBB hatten den Stuhschienenoberbau bis Ende der 50-/Anfang der 60er-Jahre


(Foto: Franz Kraus / Sammlung Josef Pospichal)

Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (23.02.2018), Meinhard (23.02.2018), Hexenmeister (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018), Udom (23.02.2018), jbs (23.02.2018), Staudenfan (23.02.2018), Altenauer (23.02.2018), blackmoor_vale (23.02.2018), Heinz Becke (23.02.2018), E94281 (23.02.2018), B4yg (23.02.2018), Rollo (24.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (24.02.2018), vauhundert (24.02.2018)

Beiträge: 101

Wohnort (erscheint in der Karte): Potsdam

Beruf: Anlagenmonteur

  • Nachricht senden

18

Freitag, 23. Februar 2018, 21:31

Als ich letzten Herbst bei der Sauschwänzle-Bahn in Zollhaus-Blumberg war, fand ich auch noch diverses Bullhead-Gleismaterial neben dem Parkplatz. Ich vermute, daß es nicht zum Spaß dort liegt, sondern einen historischen Bezug zur Bahn und Gegend hat. Leider habe ich versäumt, mir die Schienen genauer anzuschauen. Meistens ist ein Walzzeichen mit Hersteller und Jahreszahl dran.

Und wenn es um einen Nachweis geht, wo heute noch Bullhead-Gleis in befahrbaren Zustand auf dem kontinentalen Festland liegt, könnte ich ebenfalls mit einem Bild dienen. Und es ist keine Museumsbahn...

Beste Grüße, Torsten






Es haben sich bereits 13 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (23.02.2018), Hexenmeister (23.02.2018), 98 1125 (23.02.2018), Jelle Jan (23.02.2018), Martin Zeilinger (23.02.2018), HüMo (23.02.2018), heizer39 (23.02.2018), Rollo (24.02.2018), Udom (24.02.2018), Meinhard (24.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (24.02.2018), vauhundert (24.02.2018), Michael Fritz (24.02.2018)

moba-tom

Bahndirektor

(657)

Beiträge: 1 502

Wohnort (erscheint in der Karte): Münster

  • Nachricht senden

19

Freitag, 23. Februar 2018, 22:26

Peco-Weichen in Bischofsheim

Hallo,

danke für Eure Hilfestellungen! Die Antworten helfen mir sehr bei meiner Entscheidung...

Gott sei Dank gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, dass die Strecke von Schattenhausen nach Bischofsheim bei Streckeneröffnung mit alten Länderbahngleisen errichtet wurden. Offensichtlich hatten der Landrat gute Beziehungen zu englischen Ingenieuren einer Eisenbahngesellschaft, sodass viel britisches Know How in den Bau der Stichbahn eingeflossen ist.

Wegen der speziellen Ausführung der Weichen- und Gleisanlagen war die Strecke bis zur Stilllegung und zum Rückbau Ende der Sechziger ein beliebtes Ziel für Eisenbahnfreunde aus ganz Deutschland! Selbst von der Insel kamen viele Interessenten, die sich vor Ort ein letztes Bild machen wollten.

Die Gleise hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit den Peco-Gleisen... ich habe eine Reihe von Fotos aus dieser Zeit von den Bahnanlagen... leider finde ich sie nach meinem Umzug nicht wieder :rolleyes: wenn sie wieder auftauchen, werde ich sie nachreichen.

Ich glaube, dass die Peco-Weichen ganz gut auf meine Anlage passen...

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

Es haben sich bereits 11 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Martin Zeilinger (23.02.2018), Rollo (24.02.2018), Hexenmeister (24.02.2018), Udom (24.02.2018), Meinhard (24.02.2018), Staudenfan (24.02.2018), blackmoor_vale (24.02.2018), 98 1125 (24.02.2018), B4yg (24.02.2018), Altenauer (24.02.2018), vauhundert (24.02.2018)

Beiträge: 101

Wohnort (erscheint in der Karte): Potsdam

Beruf: Anlagenmonteur

  • Nachricht senden

20

Samstag, 24. Februar 2018, 12:22

Bullhead in Frankreich

Hallo Thomas,

hübsche Geschichte. Bullhead-Schienen und die entsprechende Befestigung gibt es auch heute noch in Frankreich.

Es handelt sich um den Bahnhof Baud an der Strecke Auray-Pontivy. Sie wird heute noch im Güterverkehr befahren. Das Gleis direkt am Gebäude ist Bullhead, das Gleis im Bildvordergrund genageltes Flachprofil.


Bullhead_Baud_1
by blackmoor_vale, auf Flickr


Bullhead_Baud_2
by blackmoor_vale, auf Flickr

Die Stadt Baud liegt im Department Morbihan, in der Bretagne. Die Bretagne wurde früher manchmal auch als Kleinbritannien bezeichnet, kommt daher möglicherweise die Liebe zu Bullhead-Gleisen?
Die Befestigung erfolgt mittels Blechklammern, der Schienenstuhl hat drei Schrauben.


Bullhead_Baud_3
by blackmoor_vale, auf Flickr

Auch mindestens eine Weiche im Bullhead-Profil ist noch vorhanden. Der Gleisanschluß geht zu einer Düngemittelfabrik. Ab und an fahren auch mal Gleisbaufahrzeuge drüber. Hier die Geo-Daten: https://www.google.de/maps/place/666+La+…67!4d-3.0751662

Beste Grüße, Torsten

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »blackmoor_vale« (24. Februar 2018, 20:12)


Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Udom (24.02.2018), Martin Zeilinger (24.02.2018), 98 1125 (24.02.2018), Altenauer (24.02.2018), HüMo (24.02.2018), vauhundert (24.02.2018), moba-tom (24.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (25.02.2018)