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Betriebsleitung der NauKb

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Friday, September 5th 2014, 11:09am

Neues aus Stargard: der Lokschuppen

Freunde des Flügelrades,

nachdem der Bansen nun fertiggestellt war, ging es an den Lokschuppen im Bhf. Daber heran. Beim Betrachten meines Gleisplanes ( siehe Homepage ) fällt auf, daß der geplante Schuppen direkt neben dem Bansen plaziert werden sollte. Die Zuckerfabrik stand im Hintergrund. Bild 1 zeigt in etwa die ursprüngliche Situation. Als Schuppen wählte ich ein Exemplar der Dessau- Wörlitzer Klb. ?? aus dem Eisenbahn Journal. Der Schuppen ist zwar recht kurz, jedoch wirkt der Wasserturm zu massiv. Dann nehmen wir einfach den Schuppen der Gardelegener Klb. im Bhf. Gardelegen. Das Buch über diese Klb. ist gerade im Verlag Bernd Neddermeyer erschienen. Also Zeichnung hochkopieren, MDF aus dem Baumarkt besorgt ( ca. 1.- € !!!!!! ) und zusammengeleimt, Bild2 und 3. Beim Betrachten der Bilder 3 und 4 fällt auf, daß der Schuppen mit 2 Fenstern gefälliger aussieht als mit dreien. Also mußte ich den Lokschuppen meinen Bedürfnissen anpassen und spiegelverkehrt aufbauen.
Aber etwas störte immer noch im Bild 3 !! Allein die Vorstellung, im Hintergrund dominiert später eine riesige Zuckerfabrik ließ mich erschaudern. Also wird flugs die Zuständigkeit der Gleise getauscht, Bild 4. Die Zuckerfabrik steht jetzt fiktiv im Vordergrund, der Lokschuppen am Waldesrand.
Bild 5 zeigt, wie die Holzleisten aus dem Schiffsmodellbau auf eine 0,5mm Polysterolplatte als Fachwerk geklebt wurden und nach dem Beizen die Gefache mit Addie Mauersteinplatten gefüllt wurden.
Z.Zt. bin ich an den Fenstern dran.



Bild 1


Bild 2


Bild 3


Bild 4


Bild 5


Bild 6

Gruß von Eurer
Betriebsleitung der Naugarder Kleinbahn


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Friday, September 5th 2014, 3:17pm

Neues aus Stargard: der Lokschuppen

Freunde des Flügelrades,

dank meiner unendlichen Güte habe ich mich entschlossen, noch 4 ganz aktuelle Lichtbilder nachzuschießen.
Bild 7 zeigt sehr schön den geforderten Sims im Turm. Der ist aus dem Lenz Bausatz Krakow abgeguttenbergt. Außerdem sieht man das Fachwerk mit seinen Gefachen.
Bild 8 gibt unseren Blick in das Innere des Schuppens frei. Hier habe ich der Einfachheit halber das Fachwerk auf die Mauersteinplatten nur aufgeklebt. Für das Außenfachwerk unbedingt diese Methode nicht anwenden!!!!!!!!!!!!! Der untere Teil des Raumes ist weis gestrichen. Die Tore bestehen aus nebeneinander zusammengeleimten 1x 2,5mm Eichenleisten ( Schiffsmodellbau ), die auf das entgültige Maß gebracht wurden. 0,2mm Leisten wurden anschließend noch aufgeklebt, sodaß der Eindruch von einem dicken Rahmen entsteht. Unter der Lok blitz die abgedeckte Grube hervor. Daß das Fundament eine " Rolle" bekommen hat, sieht natürlich jeder Fachmann. Eine Rolle nennt man den Abschluß auf einer Mauer mit quer verlegten Steinen. Herstellung: die oberste Reihe von Steinen wird halbrund gefeilt. Anschließend werden mittels einer Laubsäge Schlitze im Abstand der Steinbreite in diese Rolle gesägt und anschließend ausgeweist.
Bild 9 soll nur noch einmal die Weite der späteren Landschaft vermitteln. Auf die gelbe OSB- Platte kommt eine ca. 6m² große Ackerbaufläche mit zwei über Seilen verbundenen Dampflokomotiven. Zwischen diesen pendelt ein Kippflug. Und in der Ferne liegt Relation Hauptstadt- Danzig- Königsberg/Pr..
Bild 10 erfrischt das Auge. Der Bansen steht nicht wie üblich am Schuppen. Denn Klbn. hatten gar kein Geld für diese Mätzchen. Gebaut wurde dort, wo Platz und eigenes Gelände vorhanden war. Außerdem muß ich jetzt eine Sägefahrt mehr machen.
Da die Bilder des Bansens verschwunden sind, werde ich diese für euch nocheinmal einstellen.



Bild 7


Bild 8


Bild 9


Bild 10

Viele Grüße von eurer
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Monday, September 8th 2014, 12:09pm

Neues aus Stargard: der Lokschuppen

Freunde des Flügelrades,
was nun folgt unterliegt einer Zulassungsbeschränkung für Jugendliche und wird sonst nur in geschlossennen Chatrooms für Masochisten gehandelt!! Titel: Der Bau meiner Schuppenfenster. Ich hatte mir da doch etwas anderes vorgestellt.

Bild 11 zeigt das Herstellen der großen Schuppenfenster. Dazu verwende ich 1x1mm Polysterolleisten von Evergreen. Diese klebt man paßgenau auf eine Unterplatte und überprüft laufend die Außenmaße des Fensters mit den Innenmaßen des Fensterausschnittes in der Seitenwand. Wenn alles ok ist, werden 5 senkrechte Streifen eingeklebt. Danach längt man ca. 50 Stück 5,2mm lange Streifen ab und klebt diese zwischen die Senkrechten. Es sollte unbedingt auf eine waagerechte Linie geachtet werden.
Bild 12, sind alle Fensterformen fertig, werden sie mit einem Rahmen versehen, der dann mit Silikon gefüllt wird.
Bild 13: 5x füllen wir den entstandenen Silikonabdruck mit Gießharz.

Evergreen, Silikon, Trennpulver und Gießharz bekommt ihr bei MODULOR in Berlin ( Internetauftritt).

Bis jetzt befinden wir uns noch im Bereich des öffentlich Zumutbaren. Ab jetzt geht es in den besagten Chatroom.

Wie aus dem Bild 13 ersichtlich, müssen die dem Abdruck entnommenen Fenster noch gesäubert werden. Kleines Rechenexampel: 4 Turmfenster mit 4 Einzelfenstern sind 16 Einzelfenster. 12 Laternenfenster mit je 9 Einzelfenstern ergibt 108 Einzelfester. Ein großes Schuppenfenster hat 56 Einzelfenster, mal 5 Stück ergibt 280 Einzelfenster. In Summe sind wir jetzt bei 404 Fenstern mit je 4 Seiten gelandet. Man säubert also 1616 Seiten, wobei die meisten nur eine Länge von 5,2 mm haben!
Sollte ein Fenster beim Säubern kaputtgehen, dann startet man............. ( ich glaube ich muß jetzt nicht weiter schreiben ).





Bild 11


Bild 12


Bild 13


Also viel Spaß beim Nachbau
Eure
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Monday, September 22nd 2014, 2:29pm

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Freunde des Flügelrades,

letztens, bei unserem regelmäßigen Treffen in Berlin, kam das Gespräch auf den perversen Bau meiner Fenster. "Warum läßt du sie nicht fräsen? Warum läßt du sie nicht ätzen? Warum die ganze Mühe, es gibt doch Fenster von ADDIE!!" Na klar gibt es Firmen, die perfekte Zubehörteile individuell fertigen. Es gibt sogar Firmen, bei denen ich das gesamte Gebäude beauftragen könnte. Oder fehlt es vielleicht an meiner finanziellen Ausstattung??? NÖÖÖÖÖÖÖÖ. Ich habe bewust die Spur 0 gewählt, denn das ist immer noch der Maßstab, mit dem größten Eigenbaupotential.
Also Männer der Tat, Arbeiter der Stirn und Faust! Rann an den Speck und raus mit dem Werkzeug. Es beginnt die kalte Jahreszeit für diverse Kleinbasteleien. Und wenn euer Ergebnis noch so schief ist und andere sich vor Ekel abwenden sollten. Es ist euer eigenes Werk und beim nächsten Mal klappt es besser. BESTIMMT. Fangt an zu bauen!!!!

Nun zu den Bildern:

Bild 14: zeigt meine Methode, Dachpappe herzustellen. Man nehme 240 Sandpapier, das entsprechender Größe mittels Pattex auf das Dach aufgeklebt wird. Anschließend wird unverdünntes Ponal mittels einer Spritze und eines Lineals auf dem Dach aufgebracht. Siehe Muster.

Bild 15: Mission completed. Selbst die nachträglich aufgebrachten Bahnen kann man gut erkennen. Ist alles durchgetrocknet wir PLAKA gans dich auf das Dach aufgetragen. Es darf nur nicht zu feucht sein.

Bild 16: Müde gehe ich zur Ruh..

Bild 17: und schließe beide Augen zu.












Eure
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Monday, September 22nd 2014, 4:15pm

Ja das ist genau die Richtige Einstellung nicht alles kaufen hinstellen und fertig, selbst etwas Individuelles fertigen. Etwas worauf man Stolz sein kann.

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Monday, September 22nd 2014, 4:36pm

Hallo Herr Betriebsleiter,

die Idee mit der Dachpappe ist ja mal ganz was anderes. Hast Du auch ein Bild vom fertigen Dach ? Tät mich interessieren.

Gruß aus Sachsen

Klaus

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Monday, September 22nd 2014, 4:52pm

Schleifen statt feilen

Hallo,

ein Nachtrag zu deiner Fensterversäuberung. Ich habe auch Fenster mit zierlichen Sprossen aus Resin gegossen. Mit einer Tellerschleifmaschine (oder einem Aufsatz für eine festgespannte Bohrmaschine) ließen sich die Grate sehr schnell und sauber abschleifen. Dabei drückt man die Fenster vorsichtig am Rand des Schleiftellers gegen die Schleifscheibe, so dass nur die Hälfte des Fensters im Bereich der Schleifscheibe ist (damit die haltenden Finger in Sicherheit sind) und drückt mit einem Finger der anderen Hand behutsam auf den Rand und die Sprossen des Fensters im Bereich der Schleifscheibe, immer dort wo noch zu viel Material vorhanden ist.

Bastelgrüße

Gerd

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Tuesday, September 23rd 2014, 10:44am

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Freunde des Flügelrades,

jetzt noch die letzten Bilder.


Auf dem Dach muß das Teer auch ander Hauswand hochgezogen werden.



Hier sieht man die Schweisbahnen, wie sie sich später darstellen.


Ok, VEB Stadtgrün muß noch anrücken.


Geht noch mehr Kleinbahn? Mal sehen.


Es war eine schöne Zeit mit dir, mal sehen, was das nächste Projekt ist.


Eure Betriebsleitung
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Eure

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Tuesday, September 23rd 2014, 2:33pm

Einfach schnuckelig. Wunderschöner Modellbau. Danke


Ups, sollte eine Bewertung werden, aber passt auch so.
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


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