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[DB Regelspur] Neues aus Groß-Reken

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HüMo

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Mittwoch, 29. Juli 2015, 10:11

Hallo Wolli, Carl und all die Anderen

herzlichen Dank für den guten Zuspruch und die Unterstützung.

Ganz sicher: Groß-Reken wird schon seinen richtig großen Reklamefilm bekommen. Und hinterher wundern sich die Einwohner über die große Touristenschwemme ("Auf Ramonas Spuren in Groß-Reken"; so wie hier bei uns: "Auf den Spuren des Bullen von Bad Tölz").

Dir Wolfgang noch ganz herzlichen Dank für die guten Tipps.
Ja, sicher: das Zittern kommt von Bühne, Händen, Drähten etc. Und da hilft nur alles bombenfest zu bauen (und den Puppenspieler 10 Jahre jünger zu machen :) ).

Andererseits hat das "Zittern" auch ganz lustige "Ganzkörpereffekte" bei den Figuren. Das wird man demnächst bei den echten "Freiluftaufnahmen" auf der MoBa-Anlage sehen können.

Der Tipp mit dem Schattenwurf ist sehr gut; das probiern wir mal.
Und bzgl. Größe werde ich noch ein paar Beobachtungen schreiben. Und Wolfgang, Du hast völlig Recht: das Größenverhältnis ist vernachlässigbar, wenn man ein paar Regeln befolgt.

Überhaupt ist natürlich bei allem hier die zentrale Frage: Inwieweit das Mittel (Filmen) zum Zweck/Selbstzweck wird; und welche Wichtung MoBa und Filmen dabei einnehmen.

Auf alle Fälle kommt bei all dem nicht das geringste Spur von Langeweile auf.

Und da ich früher viel mit der Anatomie des Menschen zu tun hatte, wird es mir ein diabolisches Vergnügen bereiten, in einem der zukünftigen größeren Filme eine Puppe (sehr versteckt) eine 360 Grad Kopfdrehung machen zu lassen. Mal sehen, wer es entdeckt. Ich würde mal annehmen, dass Gerd/1zu0 sich sofort melden wird ;)

Beste Grüße

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (29. Juli 2015, 10:21)


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Mittwoch, 29. Juli 2015, 12:29

Maltechnik

Hui, wenn ich gewusst hätte, wie groß die Wende- und Austauschhälse hier herauskommen, dann hätte ich mir noch mehr Mühe mit der Bearbeitung gegeben. Der Schaufelhalter wirkt ja doch sehr verkniffen, er ist ein nahezu unveränderter Bauerndarsteller aus dem Hause Preiser. Dahingegen ist Fan-Thomas (Wortspiel!), dessen innere Werte sehr gipshaltig sind, modetechnisch doch etwas zu kurz gekommen. Die Knopflöcher sind arg zerfleddert und die glänzenden (Edding statt Pinsel) Kravattenmuster sind wohl noch nie in Mode gewesen. Auch hätten die Löcher in seiner Kleidung lieber nicht mit einer Feile beseitigt werden sollen. Ein Hauch von Knete ins Gußloch und die gute Acrylfarbe deckt alles zu.

Immerhin konnte ich im zurückliegenden Urlaub weitere Fortschritte in der Maltechnik machen. Statt eines schwarzen CD-Schreibers für die Augen bin ich jetzt zur altbewährten Pinseltechnik zurückgekehrt. Ein ganz billiger Schulpinsel mit wenigen Haaren und stark verdünnte Farbe sind bei ruhiger Handführung doch besser als die dicke Spitze des Eddings, der bei vielen Figuren nicht treffgenau handzuhaben ist. Wichtig bei solchen Filigranmalereien ist, dass beide Hände fest auf einer Unterlage aufliegen. Ich nehme dazu eine große ungeöffnete Konservendose, die ich auf den Tisch stelle und beide Hände darauf stütze. Der Deckel der Dose wird dabei gleichzeitig als Farb- und Wasserreservoir benutzt. So spart man sich das häufige Eintauchen des Pinsels in Farb- und Wasserbehälter. Oft ist es besser, wenn man nicht den Pinsel bewegt, sondern den Gegenstand, den man bemalt, während der Pinsel fest in der rechten Hand fixiert ist.

Einen großen Dank an Hendrik, der uns allen zeigt, was möglich ist und es sehr unterhaltsam präsentiert.

Viel Grüße

Gerd

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Donnerstag, 30. Juli 2015, 20:31

Filmaufnahmen nach schwerem Unfall (4)

Hallo Filmfreunde der Spur 0

erstmal ganz herzlichen Dank an Gerd für die Beschreibung der Maltechnik.
Ohne die geht ja überhaupt nichts. Und jeder, der so etwas mal gemacht hat, weiß wie schnell aus einem Good Guy ein Bad Gay werden kann (komisch: selten ist es umgekehrt). Nicht ohne Grund, lässt Preiser ja die Gesichter seiner Figuren in Spur 0 größtenteils unbehandelt.

Und jetzt zum letzten Teil der Geschichte:
In den letzten Tagen gab es also intensive Filmaufnahmen mit Jörg Schütterschotter vor Ort, d.h. am Freiladegleis und dem Güterschuppen von Groß-Reken. Am späten Nachmittag traf er dann noch Ramona und Egon beim Eisenbahnerwohnhaus.

Also keine Green Box Tricks o.Ä. sondern wirkliche Aufnahmen in der harten Realität. Jörg hatte auch seine Schaufel mitgebracht, mit der er einige Kunststückchen zeigen konnte.

Sonst aber schaute er die meiste Zeit recht versonnen auf den Eisenbahnbetrieb und war richtig sprachlos :) :)
Auch bekam man den Eindruck, dass er den Betrieb manchmal ganz schön störte. Nun ja, das wird sich wohl ändern, wenn er sich mehr eingewöhnt hat.

Jörg stellte sich immer über kleine Löcher und Spalten auf der MoBa-Anlage. So konnte der Draht zum bewegen seines Charakterkopfs mit Schirmmütze leicht durch den Boden geführt werden. Übrigens hatte Egon ihm noch am Morgen angeboten einen seiner eigenen Köpfe zu tragen – wollte Jörg aber nicht. Nun dann..!!

Die 1:32 Größe von Jörg machte keine Probleme, solange
- er sich strikt im Vordergrund aufhält,
- er nicht direkt neben kleinen Bauten, Fahrzeugen, Figuren gestellt wird,
- er nicht im oder neben dem Gleis steht, da das evtl. als 0m oder 0e wirken könnte.

Kleinere Figuren im Hintergrund erhöhen sogar die Tiefenwirkung. Und wenn Jörg im Vordergrund unscharf erscheint, kann das sogar die Tiefenwirkung erhöhen.

Für den Schaufeltrick wurde eine kleine Bühne aus Sperrholz/Styrodur mit Kopfsteinpflaster von Heki bezogen und an den MoBa-Rand geklemmt. Durch einen Schlitz wurde Jörgs Kopf und Figur mittels Draht bewegt. Eine leichte Bewegung der Pflasterpappe reichte aus, um die Schaufel in Jörgs Hand zum Rotieren zu bringen.

So hier jetzt erstmal die Aufnahmen vom Filmset:














Und hier wieder in Erstveröffentlichung ein kurzer Zusammenschnitt von Videoclips der Dreharbeiten vor Ort: http://youtu.be/wFC8SSdZ_P0

Sicher wirken diese Szenen sehr natürlich und „echt“ im Vergleich zu den Green Box Aufnahmen. Auch wenn der Betrachter länger zuschaut, wird er nicht gleich den Trick (zwischen all den anderen Tricks der MoBa-Realität) erkennen.

Im Film habe ich auch versucht, neben der Kopfbewegung etwas die Schulterdrehung anzudeuten. Was aber nicht sehr natürlich wirkt. Da man wohl nicht noch ein Gelenk in den Schulter-Bauchbereich einbauen kann, bedeutet das, die Figuren sollten eigentlich „bombenfest“ auf dem Untergrund stehen. Und nur der Kopf sollte sich bewegen.

Auf alle Fälle: beide Filmverfahren werden sicher in Zukunft bei den Filmen aus Groß-Reken angewendet werden, um den Filmen von der MoBa-Anlag noch mehr „Leben einzuhauchen“. Wenn auch nur kurz, dafür mehrmals, um nicht zu sehr aufzufallen und möglichst natürlich zu wirken.

Ich werde das mal mit Gerd noch diskutieren, was man sich noch alles überlegen kann, um den Grad an Perfektion zu erhöhen. Man kann das ganz sicher endlos weiter treiben.

Ergebnis:
es geht sicher nichts über die richtige, echte Filmaufnahme. Allerdings besitzt das Green Box Verfahren den unschätzbaren Vorteil, dass auch ältere Szenen und Aufnahmen aus den unmöglichsten Perspektiven verwendbar sind. Und – wie schon Wolli andeutete – 1:32 Figuren lassen sich „kleinbeamen“ und direkt neben den Spur 0 Puppen einsetzen.

So, das war’s diesmal aus Groß-Reken. Und bald wird es neue Betriebsfilme geben. Und auf alle Fälle werden sich mindesten die Züge bewegen – und ab und an auch mal anderes. Sonst macht ein Film ja keinen Sinn.

Beste Grüße

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (30. Juli 2015, 20:57)


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Donnerstag, 30. Juli 2015, 22:29

Toll, Hendrik!

Nur eine leichte Kopfdrehung und etwas Schwanken der Körper haucht den Figuren schon Leben ein! Da lerne ich sogar dazu! Von mir gab´s dafür einen grünen Punkt! :thumbsup:

Bitte weiter so!
Gruß aus dem Filmstudio im Norden!
Wolli
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

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Freitag, 31. Juli 2015, 00:17

Mir fehlen die Worte, Hendrik, und momentan leider auch die grünen Punkte - einmalig! Und noch etwas fehlt beinahe auch noch: Die Bäume, die sich im Wind wiegen :D
Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

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Freitag, 31. Juli 2015, 19:59

Weitwinkelobjektive

Hallo Filmfreunde

das nimmt ja gar kein Ende mit den vielen Grünen. Vielen, vielen Dank.

Wobei man ja sagen muss, die Hälfte davon gehört ja eigentlich Gerd/1zu0.
Immerhin hatte er sich ja auch beschwert, dass die Figuren im Film immer so starr gucken und und die winkende Dame auf dem Bahnsteig schon einen lahmen Arm bekommt. Darauf hin kam das Ganze hier ins Rollen.

Ich habe in der großen Bastelkiste noch ein paar sehr starke Weitwinkellinsen für die Kameras gefunden. Damit kam man jetzt Vordergrund und Hintergrund gleichzeitig scharf bekommen; d.h. eine 1:32 Figur nah bei der Kamera im Vordergrund ist dann fast genau so scharf wie die Action im MoBa-Hintergrund.

Auch mit einer (manuellen) Schärfeverlagerung vom Vorder- zum Hintergrund lassen sich super Effekte zeigen. Kommt alles im Herbst in den nächste Filmen.

Und dann was zum Lachen: The Making Of; da hüpfen Köpfe, da werden Hälse lang, da werden Ramona und Kollegen zu "Untoten" mit durchgeschnittenen Hälsen.
Und das alles synchron zu den Zügen und der Musik. Man kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. Mit tut schon alles weh.

Demnächst jetzt aber erst mal wieder was Ernstes ;):
aktueller neuer Modellbau aus und von Groß-Rekens Großbaustellen. Dazu demnächst dann mehr an dieser Stelle.

Viel Grüße und ein schönes Wochenende

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (31. Juli 2015, 22:42)


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Freitag, 31. Juli 2015, 23:44

Hallo Hendrik,

hast Du etwa Deine Enkel und ihre Freunde jetzt in den Ferien unter den Tisch gesetzt, Du gibst ein Kommando, die drehen die Köpfe von der Unterseite der Anlage her an diesen langen Stäben und Du filmst? Oder wie bringst Du einzelnen Figuren in Bewegung?

Sehen klasse aus, Deine Animationseffekte mit einfachen Mitteln. Ich könnte mir vorstellen, dass der Film auch den Nachwuchs begeistert.

Grüße,
Theresa
Grüße
Theresa

48

Freitag, 31. Juli 2015, 23:44

Hallo Hendrik,

hast Du etwa Deine Enkel und ihre Freunde jetzt in den Ferien unter den Tisch gesetzt, Du gibst ein Kommando, die drehen die Köpfe von der Unterseite der Anlage her an diesen langen Stäben und Du filmst? Oder wie bringst Du einzelnen Figuren in Bewegung?

Sehen klasse aus, Deine Animationseffekte mit einfachen Mitteln. Ich könnte mir vorstellen, dass der Film auch den Nachwuchs begeistert.

Grüße,
Theresa
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Samstag, 1. August 2015, 00:39

Hallo Hendrik,

Deine Anlagenszenen sind einfach immer SPITZE. Kann man sich gar nicht genug sattsehen. Und dann Deine ganze Video-Arbeit on top, staun, staun....
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Samstag, 1. August 2015, 11:03

Hallo Theresa, Bahnboss et al.
nochmals ganz herzlichen Dank für die Blumen.

@Theresa: ja, die Augsburger-- ähm-- Groß-Rekener/Penzberg Puppenkiste könnte eigentlich ein Familienunternehmen sein: aber das Enkelchen lernt gerade erst die eigenen Finger über Feedback-Mechanismen kennen und gebrauchen; und die Jungs - obwohl intensiv N-Bahnerfahren - haben jetzt schon länger ihre eigene Welt.
Nur die beste aller Ehefrauen hat gleich Hilfe angeboten, als sie die herzzerreißenden Qualitätsschwankungen der verschiedenen Clips sah.
Natürlich ist das Problem - gerade bei mehreren Figuren - ihre Nähe, bzw. die Nähe der Drähte unter dem MoBa-Boden.
Der Actionablauf (nach Planung) sieht momentan so aus:
- eine Hand hält zwei Puppen;
- mit der zweiten Hand wird die Kamera gestartet;
- die zweite Hand startet Zug 1 und dann Zug 2;
- die zweite Hand greift an die Drähte und bewegt die Puppen wechselweise/gleichzeitig;
- die zweite Hand stoppt alle Züge um Crashs zu vermeiden :);
- die zweite Hand stoppt die Kamera;
- die erste Hand legt vorsichtig die Figuren auf die Schutzpolster.

Und dann beginnt das Spiel von vorn, um die Szene zu wiederholen. So entstehen ca. 10 - 20 Durchläufe/Takes pro Aktion.
Und dann geht's an den neuen Drehort ca. 20 cm links oder rechts entlang der MoBa-Anlage.

Und dann kommt die Kontrolle an einem sehr großen LCD Fernseher und Computerschnittplatz.
Und dann sieht man die Fehler und alles beginnt von vorn :).

Beim Ergreifen der Drähte, die sich sehr leicht bewegen lassen, passiert dann aber so Makaberes wie Hüpfen des Kopfs, 360 Grad Drehungen, lange Hälse etc.


So, und jetzt gehe ich in den Keller und verbringe noch 1-2 Std. mit den schönen Figuren von Gerd/1zu0 und ihren rotierenden Köpfen.

Viele Grüße

Hendrik

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Samstag, 1. August 2015, 13:11

Auto Mobilität

Hallo Hendrik,

dein Wunsch nach beweglichen Figuren im Maßstab 0 war mir "Befehl", und da es bei stehenden Figuren gar nicht so einfach ist, die Drähte zu verbergen, dachte ich mir, es mit sitzenden Figuren zu versuchen. Nur wo bewegen sich sitzende Menschen und können trotzdem an vielen Stellen der Anlage auftauchen? Jawohl, in Autos und am besten sichtbar in Cabrios. In Loks und Wagen sind sie ja kaum von außen zu sehen und an die Schienen gebunden.

Hier ein kleiner Einblick in das, was demnächst noch an HüMobilität auf uns zukommen wird ...

Bastelgrüße

Gerd
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  • Cabriofahrer.JPG (117,56 kB - 185 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Mai 2018, 08:28)
  • Automobilität.JPG (99,6 kB - 165 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Mai 2018, 08:28)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »1zu0« (1. August 2015, 13:28)


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Samstag, 1. August 2015, 17:17

Hallo Gerd

besten Dank für diese schöne Überraschungsinfo.

Na da ist ja einiges in der Pipeline, was demnächst die Filmcrew in Groß-Reken verstärken wird. Ganz großartig.
Sogar mit Armbewegung. Und das Ganze auch noch in Spur 0.

Na mal sehen, wo das alles noch hinführen wird.

Viele Grüße

Hendrik

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Montag, 3. August 2015, 20:20

Implantate

Hallo,

da es kaum möglich ist, eine Spur-0-Figur von Kopf bis Fuß zu durchbohren, da meine Bohrer nicht lang genug sind, habe ich jetzt Messingröhrchen bei Figuren mit entsprechend weiten Beinkleidern mit eingegossen. Damit spare ich mir nicht nur die mühselige Bohrerei, sondern kann jetzt dickere Drähte (0,8 statt 0,5 mm) einbauen, um die Köpfe zu bewegen. Außerdem stecken die Figuren fester im Untergrund und (wie es Hendrik sich wünschte) sind jetzt die Steuerdrähte sich von hinten nicht mehr zu sehen, so dass die Figuren von allen Seiten gefilmt werden können.

Als Nebenprodukt entstand ein Heizer oder Lokführer, der aus dem Fenster schaut und immer in Fahrtrichtung schaut ("analog" durch Verdrehen per Hand) oder den Kopf verständnislos schüttelt, dass nicht nur seine gute alte Dampflok sondern auch er digital (servomotorisch) gesteuert wird ...

Das rote auf dem Foto ist Knete, mit der Gussfehler korrigiert wurden. Die Knete wird nach "einspachteln" mit Sekundenkleber stabilisiert.

Grüße aus der Resin-Chirurgie

Gerd
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  • Implantate.JPG (84,64 kB - 114 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Mai 2018, 08:28)

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Montag, 3. August 2015, 22:35

Hallo Gerd

ja das ist ja mal wirklich ein Durchbruch:
bis ich gestern die ersten Aufnahmen für den neuen MoBa-Film im Kasten hatte, brauchte ich fast 2 Stunden.
Immer wenn ich gerade dachte, jetzt habe ich es geschafft, tauchte nämlich der Stelldraht am Popo oder Bein wie eine dicke Krampfader auf. Durch ganz feines Justieren der Bewegung habe ich es dann aber doch noch hinbekommen.

Aber Deine Lösung ist ja wirklich toll: die Figuren sind dann ja "geborene" Wendehälse bzw. Filmschauspieler mit ihren inneren Werten. Du solltest sie vielleicht auch Lenz u.a. anbieten als Lokpersonal für die zukünftigen Projekte.

Jetzt macht die Filmcrew in Groß-Reken langsam mal Ferien. Die Dreharbeiten werden dann Ende August fortgesetzt, so dass der heiß erwartete Film wohl Anfang September in die Kinos.. ähm in's Forum kommt.

Viele Grüße

Hendrik

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Dienstag, 4. August 2015, 02:36

Bezugnehmend auf Beitrag 41, letzter Abschnitt

Hallo Hendrik,

um auf Deine Ankündigung im Beitrag 41 einzugehen:

Zitat

Und da ich früher viel mit der Anatomie des Menschen zu tun hatte, wird es mir ein diabolisches Vergnügen bereiten, in einem der zukünftigen größeren Filme eine Puppe (sehr versteckt) eine 360 Grad Kopfdrehung machen zu lassen. Mal sehen, wer es entdeckt. Ich würde mal annehmen, dass Gerd/1zu0 sich sofort melden wird ;)

in dem Spielfilm "Der Exorzist" von William Peter Blatty vollzieht das besessene Mädchen Regan im Bett sitzend eine sehr gut sichtbare, volle, langsame 360 Grad Kopfdrehung. Das könnte Dir evtl. als Muster hilfreich sein. Nebenbei bemerkt: Wenn es Dir diabolisches Vergnügen bereitet... der Film ist auch sehr diabolisch.

Ansonsten bin ich erstaunt, was Dir alles so einfällt und Du es dann auch verifizierst. Zur dieser gelungenen Tüftelarbeit mein grösstes Kompliment. Die Bewegungen der Figuren machen die ganze Mobaatmosphäre noch realistischer als sie sowieso schon ist - ein bisschen geisterhaft, das Ganze ;) .

Bildquelle: Bild im Anhang aus dem Horrorfilm "Der Exorzist" - Wiki.
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  • Der Exorzist.jpg (81,06 kB - 208 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Juni 2018, 19:56)
Gruss
Robert
BTB0e+0

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BTB0e+0« (4. August 2015, 03:03)


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Dienstag, 4. August 2015, 07:14

Hallo Robert

danke für das Bild;
und Du mußt doch zugeben, dass die Ähnlichkeit zu dem Foto in meinem Beitrag Nr. 37 frappant ist??!!

Momentan sammle ich schon Szenen für das "Making of". Wie fast immer, wird dann dieser Film der wirkliche und eigentliche Knüller. Dafür braucht es aber mehr Bearbeitungszeit, um die Akzente und die Gags richtig zu setzen.

Beste Grüße

Hendrik

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Dienstag, 4. August 2015, 17:40

Figuren bohren

Hallo Gerd, hallo Hendrik,

sofern für die Arbeiten an den Figuren noch nicht bekannt - es gibt Bohrer für unsere Bedürfnisse von 0,5 bis 3 mm

bei einer Länge von 100 mm. Sie lassen auch Freihandarbeit zu.

Erhältlich im Modellbauladen; bezahlt habe ich etwa 14 Euro.

Vielleicht konnte ich euch damit ein wenig helfen.

Dieter




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Freitag, 14. August 2015, 15:30

Filmaufnahmen enden im Eklat

Hallo Filmfreunde

Heute stand es in der Zeitung: Die Filmaufnahmen enden im Streit.
Und Ramona von Zuggwegg verlässt das Team und Groß-Reken ohne weiteren Kommentar.

Was war passiert:
Während Frau von Zuggwegg nach ihrem schweren Unfall mit dem Tode ringend in der Klinik war, wurde das 4-köpfige (!) Team der Drehbuchautoren beauftragt, das Buch umzuschreiben.
Ohne eine Rolle für Ramona, um für alle Fälle gewappnet zu sein.
Nur Rollen von schwerarbeitenden Männern wurden eingeplant, die von Jörg und Egon zu spielen sind. Und von unzähligen Statisten.

Jetzt erst – d.h. vor wenigen Tagen - erfuhr Ramona von diesem disaströsen Vorgang und der für sie furchtbaren Entscheidung.
Keine Hauptrolle, keine tragende Nebenrolle, keine kleine Sprechrolle, nicht mal eine Statistenrolle z.B. als treusorgende Frau, die ihrem schwer arbeitenden Mann mittags den Henkelmann reicht - oder den völlig erschöpften armen Gatten abends vom Bahndamm abholt.
Nichts. Einfach nichts.

Dazu auch noch ein von Chirurgen gerichteter, ganz normaler Hals; einfach furchtbar.
Daraufhin reiste Ramona von Zuggwegg gruß- und wortlos aus Groß-Reken ab.

Wir können nur hoffen, dass sie für eines der nächsten Filmprojekte in Groß-Reken wieder zur Verfügung stehen wird.

Inzwischen sind die Filmaufnahmen beendet. Zumindest die Außenaufnahmen. Die Studioaufnahmen in Penzberg und den nah gelegenen Bavaria Ateliers gehen aber noch weiter. Wie zu erfahren war, wird das wohl noch bis Ende des Monats dauern. Der Film soll wohl im September 2015 in die Kinos (ins Forum) kommen.

Ganz besonderes Glück hatte ich allerdings: mit meiner Kodak Instamatic gelangen mir zwei recht scharfe Bilder von den Schauspielern am Filmset.
Einmal von Jörg, wie er das Rangieren der Güterwagen beobachtet und zum anderen von Egon, der mit roten Haaren scheinbar eine wichtige Person beim Güterbahnhof spielt. Er steht da und beobachtet die Verladevorgänge am Güterschuppen.






Auch spielen viele Laien mit: z.B. der Lokführer der Köf 3, die ich tagelange in Bahnhofsnähe hin-und herfahren sah.



Da das Drehbuch der 4 (!) Schreiberlinge immer noch wohlgehütetes Geheimnis ist, kann ich auch leider nichts dazu sagen.
Sobald es etwas Neues gibt, melde ich mich wieder.

Beste Grüße

Hendrik

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Samstag, 12. September 2015, 22:12

Letzte Klappe – Film fertig und die Werbung

So liebe Filmfreunde

um das Thema hier abzuschließen:
So langsam hat es ja inzwischen fast jeder mitbekommen, dass der Film „Am Ladegleis“ endlich fertig ist (Betrieb in Groß-Reken).
Unser kleines Kino in Groß-Reken hat den Film auch gleich ins Programm genommen bevor der nächste „Schulmädchen Report“ auf dem Programm steht.

Drei schöne Reklamebilder mit den Wendehälsen habe ich noch gefunden.







Inzwischen haben auch fast alle Groß-Rekener den Film gesehen.

Damit auch noch weitere Zuschauer kommen, gibt es von unserem Kinobetreiber einen Wettbewerb mit der Frage:
„Wie viele Male erscheinen die Wendehälse im Film?“
Der erste richtige Einsender erhält zwei Freikarten für einen Kinofilm seiner Wahl.
Für Schulmädchen Report oder Oswald Kolle ? Ist mir nicht ganz klar; denn sonst läuft da ja nichts.
Oder man wartet eben mal auf einen neuen Film aus Groß-Reken!!

Jedenfalls kann ich nur sagen, uns Groß-Rekener hat der Film gut gefallen und wir würden uns sicher freuen, wenn ein Filmteam in der nächsten Zeit wieder Aufnahmen machen möchte.

Bis dahin schließen wir jetzt erst einmal unser Filmtagebuch und melden uns erst wieder, wenn es Neues, Seltsames, Aufregendes und Unerklärliches aus Groß-Reken zu berichten gibt.

Beste Grüße und eine schönes Restwochenende wünscht

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (12. September 2015, 22:20)


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Mittwoch, 11. November 2015, 17:25

Die Hauser-Diät

Hallo Spur 0 Freunde

Vor gut 9 Monaten hat die BR 58 im kleinen Bw von Groß-Reken ihre Heimat gefunden.



Seit dieser Zeit habe ich auch das von Kiss mitgelieferte Lokpersonal immer wieder intensiv bei der Arbeit beobachtet.
Recht kleine, dünne, sogar zierliche, Merten-artig schmalbrüstige Hänflinge – also für mich einfach falsch.
So muss sich z.B. mein Lokführer mühsam am Fensterrahmen hochziehen, um überhaupt rausgucken zu können. Dabei baumeln seine Beine frei in der Luft.






Da ich recht geduldig bin, habe ich gewartet und dachte: die wachsen noch (mit ihren Aufgaben ;) ).
Dem war leider nicht so.

Und als dann unser Forumsmitglied Klaus/Spurwechsler die schönen Bilder seiner BR 58 mit der ideal passenden Hauser-Besatzung zeigte (Moba Schnappschuss) war mir sofort klar:
die „Diät“ brauchen unsere Leute hier in Groß-Reken auch.

Und Bernd Hausers Figuren passen wirklich so genau in diese Lok, als wären sie exakt dafür gemacht. Auch lässt sich der Lokführer in mehreren Positionen „einbauen“. Eine der schönsten (für mich) ist sicherlich mit Kopf/Blick vorwärts hinaus in Fahrtrichtung, während der arme Heizer den Rücken krumm machen muss.














Nach 30 Minuten wirkte die „Diät“ :) ; d.h.: war der Umbau fertig und die Lok rollte wieder in Richtung kleinem Bw von Groß-Reken.








Demnächst bekommt wohl auch noch die Mannschaft meiner BR 78 eine solche „Diät“. Das sind auch solche "Twiggy-Modelle", die kaum belastbar sind und durch jeden Schlitz rutschen könnten. Man hat ja schließlich eine gewisse Sorgfaltspflicht als Arbeitgeber.

Beste Grüße

Hendrik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (11. November 2015, 22:40)


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