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[DB Regelspur] Neues aus Groß-Reken

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Klaus vom See

Oberlokführer

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341

Friday, May 17th 2019, 6:17pm

Etwas abgeschweift....


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Jeden Tag 30 min. üben, verbessern so langsam meine Fahrkünste.
Du wirst das mit deinen schönen Bullis ja sicher auch kennen.
Zudem erlaubt mir ein neuer Sender jetzt sehr viel feinfühligeres Fahren, so dass Unfälle immer seltener werden und millimetergenaues Rangieren auch mal Erfolg hat :).
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Guten Abend Hendrik,

fühlte mich gerade an meine aktive Zeit im Bereich "Truck Modellbau" zurück erinnert. Der Bau der Trucks war sicher eine gewisse Tüftelei, bis vom Baukastentruck zum individuellen Lastesel wurde.
Zumal ich bei einem der Beiden auf dem Bild (Unten) aus einem üblichen "Hecktriebler" einen 6x6 mit Differentialsperre gemacht habe.

ABER... Eine richtige Herausfoderung war dann das Rangieren mit einem Tiefladersattel. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, bis ich rückwärts überall dort hin kam wo ich wollte!

Sorry dafür dass ich etwas vom Thema abschweife.



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HüMo

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342

Saturday, May 18th 2019, 10:20pm

Das SNM – und seine Wirkung auf Groß-Reken

Liebe Freunde der Spur 0
Kaum war das letzte SNM Heft erschienen und mit ihm der schöne Übersichtsartikel von Eckhard/DVst HK über die vielen Details zwischen den Gleisen, beobachtete man eine hektische Betriebsamkeit in der MoBa-Welt von Groß-Reken: Haben wir alles? Was fehlt? Warum? Kann man darauf verzichten? Was kostet es?

Wir versuchen hier ja immer ganz ordentlich zu sein und alle von der Obrigkeit gestellten Anforderungen zu erfüllen. Schon aus versicherungstechnischen Gründen, manchmal auch aus reinem Gehorsam und Pflichtgefühl, meistens aber auch aus rein ästhetischem Modellbaugefühl.

Und nachdem hier das SNM leicht verspätet in Obb. eintraf, begann sogleich der Soll-Ist-Vergleich mit Eckhards Auflistung:
Grenzzeichen? Haben wir; mit über 99% Flächenabdeckung. Hier mal ein Beispiel der weiß-roten Hütchen:




Hemmschuhe und die Ständer zum Aufhängen haben wir auch:




Und hier auch noch einmal zusammen mit den Seilzugleitungen und einem Bohlenweg (ganz links bei 8 Uhr):




Streckenfernsprecher haben wir auch so einige. Manche aber schon kaum noch zu entdecken, da von der Vegetation fast völlig ein- und zugewachsen. Da müssen wir aber wohl mal mit der Heckenschere ran:








Und dann ---- begann die große Leere. Nichts mehr von dem zu entdecken, was Eckhard da aufzählte und in schönstem Modellbau vorführte.
Ach ja. Wehmut ob des Mangels.

Aber dann ein ganz, ganz kleiner Lichtblick: da hatten wir doch vor vielen Jahren mal bei Hofmanns Modellbau ein paar gelblackierte Messingteile gekauft ( https://www.hofmanns-modellbau.de/sprech…len-spur-0.html ) die dann ganz hinten in einer Ecke landeten.

Und jetzt ein Vergleich: Ja, das sind ja die Säulen von den Wechselfernsprechern. Für die WL-Anlage. Und da hier in Groß-Reken das Murmeltier regelmäßig im Sommer vom Wahljahr 1969 grüßt, wurden die Säulen jetzt mal fix grau lackiert und die Schalter/Knöpfe mit kleinen Farbtupfern betont.

2 von den Säulen sind bereits letzte Woche aufgestellt und angeschlossen worden.
Hier hält Oskar jetzt die neue Säule am südlichen Bahnsteigende kerzengerade und wartet bis der Kleber endlich getrocknet ist :).




Die zweite Säule steht an der Ausfahrt vom Freiladegleis. Wolfi überprüft gerade den neuen Anschluss. Gott sei Dank: die Verbindung zum Stellwerk und dem Fdl ist klar und deutlich. Ab jetzt also kein Winken und Rufen mehr :).






Bei der Bahnmeisterei warten noch zwei weitere Säulen. Sie sind für den neuen Bw-Bereich.

Und wenn man sich dann noch die vielen anderen Details zwischen den Gleisen in Eckhards Artikel anschaut, gibt es noch so einiges zu tun. Also – packen wir’s an. Und Dank nochmals an Eckhard für die schöne Übersicht und die detaillierten Hinweise im SNM.
Bis demnächst also und viele Grüße
Hendrik

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HüMo

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343

Thursday, June 20th 2019, 4:57pm

Spieglein an der Wand

Hallo liebe Nuller
Das war ja klar: kaum ist die Neue da, beginnt der Konkurrenzkampf. „Spieglein, Spieglein an der Wand…“
Wer darf zuerst in den Schuppen? Wer darf zuerst auf die Drehscheibe? Und wer darf den schönen Zug von der Bahnmeisterei ziehen?
Natürlich die Neue. Schon allein wegen der automatischen Kulissenkupplung. Jetzt können auch mal R 20 und R 10 über das kurze Stückchen R 1 geschoben werden, ohne gleich zu überpuffern. Mit dem Kissschätzchen war das nur gezogen mit „langer Leine“ möglich.

Die unterschiedlichen Maßstäbe machen weniger Problem als von mir ursprünglich gedacht. Auch der Gesamteindruck ist auf den ersten Blick für mich sehr schön und gut. Da muss man schon sehr ins Eingemachte gehen…. Und da lässt sich durch Pimpen/Basteln, wie Peter/Pekay es gezeigt hat, noch so manches auf den letzten Schrei bringen. Wenn denn überhaupt gewünscht.
Und Fahrverhalten und Sound sind bei der Neuen sowieso erste Sahne. Ganz große Klasse.
Und Dampfen tut die Alte ja auch nicht. Dafür flackert bei der aber die Feuerbüchse. Und so geht das jetzt den ganzen Tag. Was habe ich denn da nur losgetreten. Kann wohl jeder verstehen, dass ich froh bin, wenn da mal wieder Ruhe ist.












Und darum ist auch ganz klar: die neue darf den Zug ziehen. Bis zur nächsten Woche. Dann ist hier erstmal wieder Ruhe (Gott sei Dank!!).
Denn dann packen nämlich Lokführer und Heizer der Neuen erstmal die Stullen ein für die kurze Fahrt nach Ampfing. Mal sehen, ob man alle drei (Lok und Besatzung) danach dann noch wiedererkennt :).

Bis dahin alles Gute und viele Grüße
Hendrik

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344

Wednesday, July 10th 2019, 10:09am

Das kleine Abstellgleis neben dem großen Lokschuppen

Liebe Spur 0er
Obwohl es schwer fällt: aber nach so viel Spiel und Spaß mit der R/C Ameise muss es auch mal wieder ernst werden. Für mich heißt das bei der MoBa: Konzentration, Planen, Probieren und weiter bauen.

Also:
Neulich gab es ja schon mal ein paar kurze Momentaufnahmen von den feinen Schotterarbeiten für das Gleis neben dem Lokschuppen.
Alles schön abgedeckt mit Frischhaltefolie, damit die Arbeiten nicht den Routinebetrieb stören.
Aus konstruktionstechnischen Gründen sollte das eingeschotterte Gleis für Servicearbeiten schnell und leicht wieder zu entfernen sein. Darum wurden die Gleisschwellen auf brauneingefärbtes 1 mm dickes Styrodur geklebt. Dann vorsichtig mit Gneisschotter von ASOA aufgefüllt und mit Schotterkleber von Busch verklebt. Der Buschkleber enthält bereits Fließverbesserer und ein einziger Klebezyklus reicht für die Schotterfixierung aus. Der Buschkleber ist also für kleine Bereiche sehr praktisch, da schnell und einfach verwendbar.






Das letzte Bild zeigt, dass das Abstellgleis neben dem Schuppen nur über die Drehscheibe erreichbar ist. Ursprünglich sollte es direkt von der Schuppenzufahrt abzweigen. Das wäre aber von der Weichen-/Gleisgeometrie recht eng geworden. Zudem wäre das Gleisvorfeld vom Schuppen völlig überladen und zu eng geworden.

Und so ist es jetzt gut:
Ein Abstellgleis für kleine zweiachsige Loks und Fahrzeuge mit Ölfeuerung oder Verbrennungsmotoren wie Kö(f)s der Leistungsklassen I bis III, Klvs und evtl. auch für den Breuertraktor.
So wie der Fotograf es hier schon in den ersten Tagen nach der Gleisfreigabe beobachtet hat:












Und ganz am Gleisende erkennt man auch noch die kleine Betankung für die Klvs. Also da gibt’s keinen Diesel sondern nur Benzin. Alles klar ? Ach, die werden sich schon dran gewöhnen!! Der neue Klv 12 von der Bahnmeisterei in Groß-Reken mit Ersatzschildern für den Posten in Klein-Reken macht hier gleich mal Station.








Das letzte Bild zeigt aber auch, dass zu bestimmten Zeiten schon ein ganz schönes Gedränge auf dem Gleis zu beobachten ist. Ein wahrer Ansturm auf die kleine Tankstelle. Da muss noch eine Lösung gefunden werden. Ein längerer Schlauch z.B. oder der Tank kommt weiter vorn ans Gleis, damit nach hinten durchgerückt werden kann.

Dazu noch eine ganz typische und sehr bemerkenswerte Dokumentation im Fototagebuch unseres Chronisten:
Das erste Bild zeigt die kleine Zapfstelle noch kurz vor der Betriebsaufnahme. Und ein Blumenfreund hat extra die Betonplatte zur Seite gerückt, damit die hübschen weißen Blüten zu sehen sind.




Und hier jetzt einer Woche später: selbst für Groß-Rekener Verhältnisse sieht das schon ganz schön mitgenommen aus. Richtig eingesaut. In einer Woche. Mit Fett, Öl, Benzin. Und ich möchte ja nicht wissen, mit was sonst noch allem.




Es kam jetzt jemand auf die Idee, dass die Platten einmal im Monat gegen saubere neue ausgetauscht werden sollen, damit die Schmuddelei nicht so auffällt.

Aber wie ich uns hier kenne, ist das nur der Anfang. Ich warte ja nur drauf, dass einer auf die Idee kommt, die Platten ganz wegzulassen. Dann sickert das alles über die Schwellen in den Boden und man sieht gar nichts mehr. Perfekt; solange keiner aus den alten Schwellen später z.B. mal ein Hochbeet bauen will, fällt das ganz sicher auch nie auf. Sonst ist das ja eigentlich Sondermüll.
Ich berichte weiter vom „Tatort“.
Bis dann und alles Gute und viele Grüße
Hendrik

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345

Friday, July 19th 2019, 10:24pm

Ackermann im Einsatz

Hallo liebe Spur 0 Freunde
Meinen herzlichsten Dank für all die „Likes“ und „Dankeschöns“. Wenn man das mal hochrechnen würde auf meine „gebauten Meter Spur 0 Strecke“, dann ist das schon ein ganz gewaltiger Mengenrabatt. Vielen, vielen Dank!!!

Hier jetzt mal ohne weitere Worte ein paar allererste Schnappschüsse vom Ackermann im Einsatz.
Eine erste "Versuchsverladung" der Haus-zu-Haus Container am Rand vom neuen Bw in Groß-Reken.








Klappt.
Genug Platz ist jedenfalls da.
Nach wirklich ganz schwerer und langerwieriger Diskussion wurde auf ein Abstellgleis verzichtet. Das war nicht leicht.
Aber dafür ist jetzt Platz für Kfz und Rangierarbeiten gegeben (ich habe es ja eingesehen).

Bis bald und beste Grüße
Hendrik

P.S. Die weitere Ausgestaltung mit allen Details folgt demnächst in diesem Kino!!!

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346

Saturday, July 20th 2019, 4:24am

Moin Hendrik
Diese Ausarbeitung und Detailversessenheit ist schon wirklich einzigartig
Micha

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347

Sunday, July 28th 2019, 2:01pm

Nicht kleckern sondern klotzen

Hallo liebe Spur 0er
Von wegen Sommerloch: hier ist was aus Groß-Reken zum Füllen.
Endlich hatte jemand ein Einsehen, dass das einfach so nicht weiter gehen kann. Zementsäckchen für Zementsäckchen bringt der Multicar oder ein Kollege mit der Schubkarre zur Baustelle vom neuen Bw. Da wird dann mit einem kleinen Mischer der Zement für alle fertig gemischt. Natürlich auch für die große Grube der Drehscheibe. Kein Wunder dass das alles so im Schneckentempo geht.
Wer da wohl mal wieder geplant hat?! Sicher irgendein Theoretiker in der BD Münster ohne jeden Bezug zur Praxis.




Heute nun sahen wir alle mit offenem Mund und großen Augen staunend das erste Mal bei uns einen wirklich großen Betonmischer. Ganz neu. Und wirklich nur für uns. Für unsere Arbeiten hier am Bw. Hoch auf einem R 20 stand er im Gleisvorfeld vom neuen Lokschuppen.
Und der ist so neu und glänzt so blau – da muss man schon fast die Augen zusammenkneifen. So blendet der. Hier also ein paar schnelle Fotos:












Und bei all der Freude für alle Interessenten noch ein paar (ernste) Details zu dem gerade frisch erschienenen LKW-Modell:
Der Mercedes Benz L 1513 mit dem Stetter Betonmischaufbau 3,5 qm ist eine limitierte Sonderserie (100 Stk.) der GMTS Brinkmeier GmbH.
Der Wagen ist aus Resin und im Maßstab 1:50. Sehr detailreich und sehr schön und exakt lackiert. Aber leider ist der Eble-Mischer ein reines Standmodell. Nur die Räder und die Trommel lassen sich drehen.

Es sei aber nicht verschwiegen, dass es bei der schönen Beschriftung auf den Wagentüren eine ganz, ganz kleine Ungenauigkeit gibt. Wer die nicht ertragen kann (:)), nimmt eine Lupe, eine feine Nadelspitze mit einem weißen Lacktröpfchen und kann mit einer sehr ruhigen Hand ganz schnell aus einem „i“ ein „l“ machen.

Als Ladegut ist das Modell aber sehr gut zu verwenden. Der kleinere Maßstab von 1:50 ist da überhaupt nicht hinderlich.
Hier noch der Link zu dem neuen Mischer (den Wagen gibt es auch noch in 2 weiteren allg. Farbvarianten ohne Firmenbezeichnung) https://lkwmodelle.de/GMTS-GOLDEN-OLDIES…-50::48489.html

Und zum Schluss noch eine der ganz seltenen Übersichtsaufnahmen vom Bw, den ersten Abstellgleisen an der Drehscheibe mit unseren schönen Dampfern und ganz im Hintergrund der Bhf von Groß-Reken. Und vorn unser blauer Engel aus dem fernen Biberach.




Und damit viele Grüße, alles Gute und bis bald
Hendrik

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348

Monday, August 12th 2019, 2:34pm

Drehen und das Drumherum

Nun liebe Freunde der Spur 0
heute mal als Sommerpausenzustandsbericht eine aktuelle Übersicht der Arbeiten rund um die Drehscheibe im neuen Bw. Und die Planung der weiteren Arbeiten.
So sah das Ende 2017 aus:




Die Drehscheibe von REAL war gerade eingetroffen. MoBa Freund Vogtländer riet mir damals, für das Foto mal eine Köf auf die Brücke zu stellen, damit man die „riesigen“ Ausmaße der Scheibe erkennen kann (23 m bzw. 51 cm).
Der zweiständige Lokschuppen wirkt regelrecht klein dagegen.

Das Bild lässt aber schon ganz gut die Position der Drehscheibe im Gesamtkonzept des Bw erkennen: keine Verteilung der Loks vor dem Schuppen sondern eine Wendefunktion für Lokomotiven und ihre rückwärtige Verteilung über die Drehscheibe neben dem Schuppen.
Nach vielen Diskussionen, Zeichnungen und „Schiebeversuchen“ mit Pappmodellen (Dank an Herrn Jüchser für die 1:1 Planungsunterlagen) war bei dieser Anordnung ein ausgewogenes ästhetisches Gesamtkonzept des Bw gegeben. In Bezug zum Schuppen, der Drehscheibe und den Abstellgleisen und zum Rest der Anlage. Hauptgrund natürlich: die „riesigen“ Ausmaße der Scheibe mitten in einer relative kleinen Spur 0 Anlage, wo Ländliches mit sehr viel Grün dominiert. Aber die Größe musste wegen der BR 50 nun mal sein. Und jetzt musste ich damit auch umgehen.
Einen Monat später sah das dann schon so aus:




Georg/Diredare in Ampfing hatte die Scheibe unter seine künstlerische Obhut genommen. Und für die Umgebung der so großartig gealterten Dame gab es schon eine exakt passende Abdeckplatte. Perfekt: die nur 4 cm Gesamttiefe der Scheibe (incl. Antrieb) garantiert das unversehrte Überleben des Tisches darunter (ein altes Erbstück). Mal sehen bis wann :).

Sowohl Abdeckplatte wie auch Drehscheibe sind zu Beginn frei beweglich gelagert und lassen Feinjustierung in Höhe, 2 mm Seitenverschiebung und in der Drehrichtung zu. Übergänge zu Gleisanschlüssen können somit fein austariert werden. Danach wird alles mit Unterlegscheiben und Schrauben fixiert.
Kabelverteiler für den übersichtlichen Anschluss der Abstellgleise und der Frog Juicer stehen schon bereit und verschwinden gut zugänglich und übersichtlich unter der Abdeckplatte.




Die letzten Meter/Zentimeter Zufahrt zur Drehscheibe werden mit R 10 Radius und am Ende mit geraden Schlussübergängen ausgelegt. Optimiert mit der BR 50 mit Kabinentender, der BR 58, BR 24 und BR 94 usw. bei langsamer Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Dabei reagierten die Vorläuferräder (wenn vorhanden) am empfindlichsten auf kleinste Gleisverwerfungen.

Für die großen Dampfer ist schon die Zufahrt zum neuen Bw über Spitzkehr-/Sägezahnfahrt eine voll „auslastende und fordernde“ Rangierarbeit. Dagegen ist dann die endgültige Zufahrt zu Drehscheibe ein Kinderspiel.








Hier jetzt mal ein Übersichtsfoto über die ersten Gleisanschlüsse:




Unten bei ca. 7 Uhr befindet sich die Zu- bzw. Abfahrt und die ersten zwei Abstellgleise sind angeschlossen. Bei 11 Uhr neben dem Schuppen die Zufahrt zum Benzinbetankung und Schuppenanlieferung.
Bei 10 Uhr eine kleines Be- und Entladegleis direkt vor dem Schuppen für Klvs etc., um so den normalen Lokzugang zum Schuppen nicht zu blockieren.
Das Ganze noch mal aus anderer Perspektive:




Und dann ging es erst so richtig los:
Wie soll die Schar der Abstellgleise aussehen? Welche Länge, Form und Gruppierung?




An dieser Stelle standen ja früher mal Lokvitrinen, um sich die schönen Stücke genüsslich ansehen zu können. Und so war das eigentlich auch wieder geplant. Nur jetzt über die Drehscheibe mit befahrbaren Vitrinen.
Etwa so??:




Das sieht irgendwie nicht richtig aus. Braucht auch zu viel Platz und machte nur enorm viele Probleme bei einer einigermaßen akzeptablen Bw-Gestaltung. Da kam irgendwie der ehemals verworfene Ringlokschuppen durch die Hintertür wieder rein. Und den wollten wir ja nun mal gerade nicht.

Also Versuch einer sternförmigen Gleisanordnung mit leicht gebogenem linkem Abstellgleis:




Lässt genügend Platz für eine Zufahrtsstraße und evtl. Beladungsszenen abgestellter Wagen. Aber das Problem der Vitrine(n) ist noch nicht gelöst.

Und dann am nächsten Morgen, frisch ausgeruht nochmals ein neues Probearrangement: alle Gleise parallel ausgerichtet unter Verwendung von R 10 oder Flexgleis mit > R 2.




Links ist eine Zufahrt für Kfz/Ackermann/Ameise etc. möglich zum Nachstellen von Ladeszenen. Und wichtig: eine großem Plexiglashaube kann über den ganzen Bereich gestülpt werden. Vorn zu öffnen, um die Lok (des Begehrens) langsam hervor- und auf die Drehscheibe rollen zu lassen (und weiter zu ihrem Einsatz auf der Anlage. Was für ein Genuss (das wohl werden könnte) :).

Und so steht die Planung momentan. Und mit viel Bauschmerz ist jetzt noch das Abstellgleis ganz links den Kfz und dem benötigten Rangierplatz zum Opfer gefallen. Noch mehr Platz zum Fernsteuern. Nun ja, wir werden sehen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss auch über die Gleiseinbettung gesprochen werden. Denn wer die kleine ferngesteuerte Ameise/ den Multicar über das Kopfsteinpflaster von der Groß-Rekener Ladestraße „hoppeln“ sah, weiß wovon ich rede. Lange habe ich überlegt, wie man das am besten stilecht im Bw darstellen könnte: Arbeitsfahrten von kleinen Werkfahrzeugen über Gleise, Kfz-Rangieren und Ladearbeiten an Abstellgleisen mit Gabelstapler, Kränen, Bagger und dem Ackermannhänger. Und wer Groß-Reken kennt, weiß, dass dort (fast) all diese (ferngesteuerten) Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

Und dann gab es für mich durch schönen Zufall die zündende Idee für die optimale Lösung. Beim Pfingsturlaub in Weimar. Ein Besuch im dortigen alten Bw. So als Geisteserholung vom vielen Goethe, Schiller, Wieland, Herder, Liszt u.v.a.m.

Im alten Bw von Weimar gab es so viel Betrieb mit Arbeitsfahrzeugen quer und längs zu den Gleisen, dass fast alle Gleise mit Beton-/Stelconplatten eingedeckt wurden. Mittig über den Schwellen und rechts und links zum Schutz der Schienen.
Und hier ein paar Bilder aus dem alten Bw zur besseren Erklärung und Ansicht:














Und so soll das jetzt also im Model werden. Mal sehen, wo ich welche Abstriche bei der Umsetzung machen muss. Ich werde da regelmäßig weiter drüber berichten.

Und damit für heute erstmal alles Gute und viele Grüße
Hendrik

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Monday, August 12th 2019, 5:08pm

Hallo Hendrik!
Interessante Einblicke, die du uns da gewährst.

Ich träume ja auch immer wieder von einer Drehscheibe mit Ringlokschuppen. 6- oder 7-ständig wäre schon drin. Aber damit der Schuppen nicht zu gewaltig wird, könnte ich mir gut vorstellen, dass er im Krieg teilweise zerstört wurde und nur noch 3 Stände überdacht und mit Toren sind. Vom Rest stehen nur noch die Aussenmauern und die Loks haben kein Dach mehr überm Schlot.
Könnte interessant aussehen.

Der Gleisabstand der Strahlengleise an der Bühne lässt sich reduzieren, indem man direkt an der Grube schon mit Herzstücken anfängt. Schau dir mal Bilder von Drehscheiben an. Da findet man viele Beispiele, z.B. im Museum Bochum-Dahlhausen: Bochum
Das ist zwar deutlich aufwändiger, sieht aber super aus und bringt Platz.

Bitte berichte weiter! Danke!

Viele Grüße Heiner
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Groucho Marx

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Tuesday, August 13th 2019, 10:31am

Allen Lesern besten Dank für die "Likes" und Kommentare.
Und hallo Heiner,
vielen Dank für deinen Hinweis (und die "verrückte" Idee mit dem zerbombten Schuppen; da muss man mal drauf kommen!!!)
Dass mit den überlappenden Gleisabgängen, also der direkten Lage der Herzstücke am Grubenrand, hatte ich mir auch anfangs mal überlegt. Es stimmt: das hätte durch die engere Lage der Gleise fast ein zusätzliches Gleis gebracht. Dann wäre das aber zwischen den abgestellten Loks sehr, sehr eng geworden. Kein Blick und vor allem keine Ameise hätte da reingereicht und reingepasst :).
So liegen die Gleise jetzt am Grubenrand Schwelle an/neben Schwelle. Und beim Positionieren der Grenzzeichen habe ich gemerkt, dass fast die gesamte Gleislänge bis vorn zur Grube ausnutzbar ist.
Jedes Gleis hat jetzt eine Länge von >75 cm. Bei 4 Gleisen komme ich da also auf gut 3 m.
Und bei mehrfach besetztem Gleis muss ich auch richtig schön viel rangieren, um die gewünschte Lok da raus zu fahren.
Zusammen mit den Abstellgleisen am und im Lokschuppen komme ich dann im neuen Bw auf fast 6 m Abstellmöglichkeit. Das reicht mir momentan. Und wenn es irgendwann eng werden sollte, müsste doch eine Kfz-Zufahrt schmaler werden (oder die Lokvitrinen werden reaktiviert).

Bzgl. Bw Weimar: neben vielen "großen" Exponaten (die vollständige Liste kann ich auf Anfrage gern per PN verschicken) gab es da auch eine schöne Sammlung kleiner und kleinster Werkfahrzeuge: Ameisen bzw. MultiCars und Abkömmlinge. Um nicht zu weit vom eigentlichen Thema abzuweichen hier nur mal 3 Fotos:








Und jetzt gehe ich mal weiter Gleise verlegen und verdrahten.
Viele Grüße
Hendrik

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Tuesday, August 13th 2019, 7:34pm

Hallo Hendrik,
so verrückt ist die Idee nicht: Wenn man im Internet etwas sucht, findet man viele Bilder von Lokschuppen, die auf Grund von Kriegsschäden teilweise zerstört waren.
Manchmal stehen nur noch die Aussenwände, manchmal sind die gemauerten Toreinfahrten auch noch vorhanden. Und wieder bei anderen fehlt "nur" das Dach. In diesem Zustand waren die Lokschuppen teilweise bis in die 70er Jahre in Betrieb und wurden erst mit dem Ende des Dampfbetriebs abgerissen.
Ein Bespiel ist das Bw Bingerbrück: Lokschuppen Bingerbrück

In diesem Bild steht noch die Rückwand des alten Ringlokschuppens; die Seitenwand des noch überdachten Schuppenteils wurde offenbar provisorisch "dicht" gemacht.
In der Bilderreihe sind noch mehr Aufnahmen aus Bingerbrück interessant.

Die Darstellung im Modell hat zum einen den Vorteil, dass man nicht einen riesigen Lokschuppen bauen muss, der mit seiner Größe alles "erschlägt", sondern evtl. nur 2 oder 3 Stände. Vom Rest stehen nur noch die Aussenwände.
Ausserdem ist das ein Motiv, das nicht jeder hat. Für mich hätte dieses Motiv durchaus seinen Reiz.

Aber wie ich dich kenne, hast du schon längst dein fertiges Bw im Kopf und überraschst uns alle damit.

Viele Grüße
Heiner
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Groucho Marx

This post has been edited 1 times, last edit by "heiner" (Aug 13th 2019, 7:48pm) with the following reason: Dreckfuhler beseitigt


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352

Tuesday, August 13th 2019, 10:49pm

verflucht gute Idee

Hallo Heiner
natürlich ist in meinen Gedanken schon alles fertig.
Aber da ganz hinten gibt es eine hinterste (ganz kleine) Ecke im Kopf voll an Neugier, Unruhe und Risiko. Das hat mich mein Lebtag umgetrieben und schließlich da landen lassen, wo ich jetzt bin. Und ich bin damit sehr, sehr gut gefahren :):).
Und bei der MoBa könnte ich mir schon gewisse Dinge aus deinem höchst attraktiven Vorschlag und deiner Idee vorstellen, die man noch bei meinen Planungen einbauen könnte:
denn z.B. sprechen wir ja ganz am Ende von Abstellgleisen mit überstülpbaren Vitrinen. Und es war schon immer mal meine Idee, eine angeschrägte teiloffene Halbschuppenvitrine zu bauen......
Aber warten wir es ab. Schrittchen für Schrittchen. Bis zum Altersheim soll alles fertig sein :). Und bis dahin ist hoffentlich noch viel Zeit zum Planen und Bauen.
Beste Grüße
Hendrik

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Friday, August 16th 2019, 8:18pm

BW-Erweiterung

Hallo Hendrik,
habe mir seit Tagen überlegt, ob ich Dir meine unmaßgebliche Meinung zu Deiner BW-Erweiterung mitteilen soll :rolleyes: .
Aber letztlich lebt unser Forum ja auch von den unterschiedlichen Meinungen und so ist Kritik - wenn sie konstruktiv ist - ja auch nicht verkehrt ;( .
Für mich zerstört die für einen Bahnhof -wie Groß Reken- überdimensionierte Drehscheibe samt Strahlengleise die bisher so wunderbare Stimmigkeit der Szenerie in Groß Reken :!:

An Deiner Stelle würde ich auf der gegenüberliegenden Raumseite die Anbindung zu einem eigenständigen BW (mit der Real-Drehscheibe) schaffen, die dann zu einem ausserhalb des Raumes (gedachten) Bahnhof gehört.

Das bisherige BW Groß Reken könnte dann die Aussenstelle dieses größeren Bahnhofes sein.
Einer Deiner Bewunderer
Carl :thumbsup:

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Friday, August 16th 2019, 9:22pm

Hallo Carl,
ich begebe mich jetzt mal auf ganz dünnes Eis.... und eigentlich darf ich Hendriks Antwort nicht vorgreifen, aber meine Sicht der Dinge...und ich habe viel von Groß-Reken gesehen: man kann das genau so sehen wie Du Dir das vorstellst. Wenn man auf den wunderbaren Bahnhof schaut, sieht man eben den Bahnhof mit kleinem BW und allenmöglichen Ladestellen und jede Menge Details. Das große BW liegt hinter einem und ist vom Bahnhof Groß-Reken aus erst nach einer Rundfahrt auf die gegenüberliegende Raumseite erreichbar. Welcher Örtlichkeit man das BW zuordnet, ist völlig offen.

So habe ich es zumindest wahrgenommen.

Viele Grüße in die Runde

Thomas

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355

Saturday, August 17th 2019, 10:09am

keine Wehmut nötig

Hallo Carl
Keine Angst, das Flair von Groß-Reken bleibt unbedingt erhalten.
Zwar freut mich dein Mitgefühl ganz gewaltig, aber deine Sorge ist wirklich ganz unbegründet. Aber es zeigt mir doch, wie du richtig „mitfieberst“ :).
Auch mein eigenes oberstes Ziel ist es, das Groß-Rekener „Paradies“ unbedingt zu erhalten.
Wie Thomas schon schreibt, ist das Bw mit der Drehscheibe ein neues getrenntes Anlagenteil. Abgetrennt durch eine „gedachte“ Mauer mit einer getrennten Zufahrt.
Schaut der Betrachter auf Groß-Reken und rangiert dort im kleinen Bhf und Gbf und dem kleinen alten Bw mit all seinen Details, ist die Drehscheibe in seinem Rücken. Er sieht nichts von ihr (nur gefühlt weiß er, dass da eine schöne große Sammlung an Loks bereit steht, die er zum Einsatz nach Groß-Reken fahren kann).
Also keine Angst: das Paradies ist nicht verloren. Groß-Reken lebt in alter Manier.
Und das neue Bw erfüllt seine Funktion: verteilt (zu??) viele Loks, dreht Loks für den Betrachter, ermöglicht Beladungsarbeiten auf mehreren parallelen Gleisen, ermöglicht Rangieren bis zum Abwinken und ist ein „extra Spielplatz“ getrennt vom Rest der Anlage (so könnte man es sehen).

Und zugleich verspreche ich allen ganz fest, dass hier die „kleinste“ große REAL Drehscheibe entstehen wird, die je verbaut wurde :):).
Und jetzt gehe ich mal die Drehscheibengleise parallel verlegen und verdrahten, da ihre sternförmige Anordnung viel zu mächtig wirken würde.
Beste Grüße und ein schönes Wochenende
Hendrik

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Sunday, August 18th 2019, 3:15pm

Die (zu)vielen Lokomotiven................

Hallo Hendrik,
ja,ja, die reichlich vorhanden Lokomotiven.............. :rolleyes: .
Auch bei mir nicht vorbildnah :!: Und wohin damit :?:

In die Schachtel oder die Vitrine :?: Nicht wirklich befriedigend ;( .
Für Murksbach hätte auch eine 64er, eine V100 und die Köf sowie vielleicht noch der VT98
und für den Museumsbahnverei die Elna und der Wismarer sowie die V20 völlig ausgereicht :S .
Tatsächlich sind es dann doch mehr geworden und sie stehen sich dann auch im Weg :wacko: .
Aber eine Drehscheibe käme wegen des kleinen Spitzkehrenbahnhofs selbst bei ausreichendem Platz niemals dahin :!:

Das lasse ich mir eher bei Eckehard oder in Sande gefallen, die haben die richtige Bahnhofsgröße für die Scheibe.
Aber jeder soll es so machen wie er will, denn (Model-)Railroading is fun :thumbup: .
Einen schönen Sonntag :)

Carl :thumbsup:

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Thursday, August 22nd 2019, 1:09pm

Verdrahtet und verriegelt

Hallo liebe Bw-Freunde
Hier noch kurz vor den Werksferien (ganz MoBa-Groß-Reken klappt da den Bürgersteig hoch und hält Sommerschlaf) noch ein kurzer Zustandsbericht.

1) Die geplanten Abstellgleise bei der Drehscheibe sind verlegt und verdrahtet:







2) Die Verriegelungsbleche sind seitlich und in der Höhe justiert und montiert:




3) erste Fahr- und Stellproben lassen ein völlig unübersichtliches Gedränge erkennen. Keiner weiß mehr wo er ist, wie er hier hingekommen ist und wie er wieder weg kommt. Ohne Digitalbetrieb wäre das einfach undenkbar und kaum noch lösbar :):






4) Die Stellprobe mit dem Ackermann-Hänger wurde wiederholt, um das Auffüllen der Gleiszwischenräume, der Schwellenbänder und der Auf- und Abfahrten zu planen. Natürlich soll als Haupthingucker ein Großteil der Zufahrt mit so richtig altem Kopfsteinpflaster ausgelegt werden:










5) Und dann geht‘s heute Morgen so richtig los. Die Gleiseinbettung in der ersten Stufe auf Schwellenhöhe wird mit 4 mm Trittschalldämmung durchgeführt. Zum Maßnehmen dienen Schablonen aus Papier und Overheadfolien.
Und wie man sieht: wir scheuen keine Mühen und Kosten. Sogar aus der Kaserne sind ein paar Helfer vom Instandsetzungzug angerückt.
Wer sich über die gähnende Leere wundert: der Fähnrich hat gerade "Kaffee-Fassen" befohlen. Alle stehen hier neben mir und hinter der Kamera und machen ihre 10 Uhr Frühstückspause :).






So – und noch vor der Spur 0 Messe in Dachau Mitte Sept. sollten schon die ersten Beton-Einbettungen der Gleise ins Planum à la Weimar zu sehen sein. Ich werde weiter berichten.
Bis dahin beste Grüße
Hendrik

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bvbharry47

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358

Thursday, August 22nd 2019, 8:09pm

Hallo Hendrik,

in Ermangelung an Grün hier auf diesem Weg meine Begeisterung für Dein aktuelles Projekt.
Wenn ich mir das ganze Areal so ansehe, erschrecke ich mich vor der vor Dir liegenden Arbeit.
Da werden wir hoffentlich noch viele spannende Beiträge bis zur endgültigen Fertigstellung von
Dir zu sehen bekommen.

Aber nach Deinem "Sommerschlaf" :thumbsup: wirst Du genug Kraft getankt haben um das in Deiner
gewohnten Qualität zu stemmen.

Also gutes Ausruhen und dann mit frischen Kräften ans Werk.

Beste Grüße aus dem Bergischen

Harry
Eisenbahnfreunde Solingen
Nächste Veranstaltung

Wird bekannt gegeben

jeden 4. Freitag im Monat Fahrtag von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gast Fahrzeuge sind gerne Willkommen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wo: Aufderhöher Straße 106, in 42699 Solingen

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359

Friday, August 23rd 2019, 9:15pm

Hallo Hendrik,

von AK-Interaktiv gibt es die Beton-Paste, die würde bei den Gleiszwischenräumen perfekt passen.https://www.youtube.com/watch?v=1vRRAPH9S2s

Habe ich auch hier, lässt sich super verarbeiten.
LG Ingo

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360

Thursday, September 12th 2019, 3:56pm

Neu ist anders

Hallo liebe Spur 0er
Nun haben wir uns beim Asphaltieren hier in Groß-Reken doch so sehr bemüht – und alles ist schief gelaufen. Schlagloch an Schlagloch, Verwerfungen, alter freigelegter Asphalt, ausgebesserte Sandlöcher u.v.a.m. Unglaublich wie das nur passieren konnte. Dabei war die Arbeit doch so genau geplant.

Gut ist nur, dass kein Loch im Asphalt so tief ist, dass die kleinen Räder der RC-gesteuerten Karre da nicht durchkämen. Gott sei Dank. Nichts behindert das kleine Gefährt: kein Gras, kein Stein, kein tiefes Loch. Nur die Gleise. Aber die können und sollen ja nun mal da gerade nicht weg.





Jetzt aber mal Spaß beiseite und ganz im Ernst:
ganz genau so sollte das ja alles werden. Und es hat so einige Vorversuche gebraucht, um gutes Gelingen zu garantieren. Das war ja auch noch lange vor dem guten Tipp von Ingo Block mit der Beton-Paste von AK-Interactive (Beitrag 359). Mit der Betonpaste hätte man das sicher auch (leichter?) hinkriegen können.

Hier eine ganz kurze Schritt-für-Schritt-Beschreibung meiner Arbeitsabläufe:
1) die Gleise wurden ausgelegt innen mit 2 mm dicken Stelconplatten von Zapf (45 x 28,5mm) und außen mit 45 x 14 mm Platten (eine Extraanfertigung von Herrn Zapf). Alle Platten wurden über den Kleineisen durch Abfeilen seitlich angeschrägt damit sie tiefer im Gleis liegen. Eingefärbt sind die Platten mit Betonfarbe von Busch.
Im Kurvenbereich der Abstellgleise wurden Betonverlegeplatten von Modellbahn Engl (50 x 25mm & 50 x 12,5mm) verwendet. Durch das schmalere Maß im Gleisinnenbereich geben sie den Lok-und Wagenrädern mehr Platz.

2) die Gleiszwischenräume wurden ausgelegt mit 4 mm Trittschalldämmung. Darauf aufgesetzt folgten dann 2 mm Styrodurplatten mit der imitierten Asphaltschicht. Diese Platten reichen von den Betonplatten einer Gleisseite bis zu den Betonplatten vom Nachbargleis. Damit füllen sie den Abstand der jeweilig benachbarten Gleise vollständig aus.

3) die 2 mm Styrodurplatten wurden zuerst mit einer dünnen aber deckenden Basisschicht Terrains Asphalt von AK-Interactive eingestrichen. Das ergibt das schön blauanthrazitfarbene Aussehen von frischem Asphalt.

4) nach dem Trocknen wurde an den Stellen, wo später ein Schlagloch entstehen soll, auf die erste Asphaltschicht dünn H0 Drainagesand (dunkel Dampflokepoche) von ASOA gestreut und mit verdünntem Weißleim fixiert (Busch Schotterkleber).

5) nach dem Trocknen wurde eine zweite Schicht Terrains Asphalt von AK-Interactive aufgestrichen. Schlaglöcher wurden jetzt ausgespart, so dass der Drainagesand aus dem Asphalt herausschaut. Abschließend wurde diese letzte oberste bläuliche Asphaltschicht vorsichtig mit Straßenfarbe von Faller grau eingefärbt. Damit wandelt sich die Oberfläche in alten grauen „kaputten“ Asphalt. Schlaglöcher werden ausgespart. Durch Farbauftrag und Abdecken der Schichten sind alle nur erdenklichen Variationen zur Asphaltalterung möglich.








Sieht alles wirklich sehr echt aus, ohne ein zu großes Hindernis für die kleinen Räder der Ameise und ihrer Anhänger zu bieten. Deshalb wurde auch weitgehend auf die Bepflanzung mit kleinen Büschen und Gräsern von Silhouette verzichtet.
Gealtert wurde der gesamte Bereich mit Standard Rust Effects von MIG und mit Slimy Grime Dark von AK-Interactive. Ölflecken wurden mit Acryllack von Tamiya erzeugt.

Jetzt Anfang Herbst, wo die Tage langsam kürzer werden, wurde auch klar, dass wir noch ein paar Lampen aufstellen sollten. Vorgestern kam also der Elektriker mit dem ganz langen Kabel. Leichte Arbeit für unseren MAN Kran. Endlich hatte er mal wieder was zu tun. Und gleichzeitig bekam man mal einen schönen Eindruck, wie sich all die verschiedenen Mitspieler nebeneinander auf der Abstellfläche machen werden. Der Eindruck war völlig überzeugend.








Und als Hingucker lassen wir natürlich einen kleinen Bereich der Abstellgleise ohne Betonplatten; offen und unbedeck. Da werden die Schwellen jetzt mal gealtert, eingeschlammt und die Umgebung begrünt – oder was davon übriggeblieben ist.




Davon dann demnächst mehr.
Jetzt geht es erstmal nach Dachau zum Treffen und Getroffen-werden, zum Sehen und Gesehen-werden und auch um so ganz nebenbei noch Nützliches zu besorgen.
Bis dann also und viele Grüße
Hendrik

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