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[DB Regelspur] Neues aus Groß-Reken

Klaus vom See

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Freitag, 10. August 2018, 12:14

Hallo Hendrik,

also wirklich, deine "unfertigen Sachen" sehen oft besser aus als so manches fertige Produkt anderer Mobahner - einschliesslich meiner.


Gebe ich Dir zu 95% Recht Robert.... Aaaaaaber, definitiv gehört Deine Anlage NICHT dazu!!

Aber es stimmt schon, es ist wirklich ein Maßstab, der hier durch Hendrik gesetzt wird!
Es grüsst Euch mit einem Zp1

Klaus
:)

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HüMo

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282

Mittwoch, 29. August 2018, 10:32

Bagger(n) für die Grubenlöcher

Das ist kein Witz, von wegen „Das doppelte Sommerloch – Groß-Reken toppt einfach alles“: heute kam von fast allen unbemerkt ein Bauzug mit zwei Baggern im völlig sommerverschlafenen Bhf an.
Nur zwei (unerlaubt) ballspielende Knirpse bemerkten, dass da neben dem bekannten Fuchsbagger auch ein Krupp-Dolberg mit Tieflöffel dabei war, den es hier bisher noch nicht zu sehen gab. Und das will ja bei den vielen Baggern und Kränen hier bei uns wirklich was heißen.
Und da bei der flirrenden Hitze im Augenblick keiner Gruben ausbaggern will, wurden die beiden Maschinen erstmal abgestellt, bis dann am Ende der Sommerpause so richtig die Bauwut in Groß-Reken um sich greift und es wieder Modellbau bis zum Abwinken gibt :).
Auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, sich den Kruppbagger in der Zwischenzeit einmal näher anzusehen.






















Und für ausgewiesene Baggerinteressenten und Fachleute hier noch ein schöner Link: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=…x1tTHbN8nc3KUu4

Als Nachtrag noch ein paar Angaben und subjektive Eindrücke zum Modell:
der Krupp-Dolberg D 300 ist ein neues Modell in 1:50 von GMTS Brinkmeier (https://lkwmodelle.de/). Das Modell ist aus Resin und (leider??) ein reines Standmodell. Die Detailierung ist gut. Die Seilführung ist (größtenteils) korrekt widergegeben. Die Ketten und deren Führung wirkt sehr echt. Und die Lackierung ist recht akkurat ausgeführt und macht gesamthaft einen schönen Eindruck.
Allerdings spielt das nebenstehende 1:50 Funktionsmetallmodell vom Fuchsbagger von NZG im direkten Vergleich meiner Meinung nach dann doch noch in einer höheren Klasse.
Auf alle Fälle ist das Krupp-Modell eine sehr schöne Bereicherung für den Einsatz als Ladegut in Spur 0. Mit seinem Originalgewicht von ca. 10 t kommt das wohl auch noch für einen X 05 recht gut hin. Außerdem lässt sich das Modell sehr schön zum Nachstellen von Bauszenen verwenden.

Und irgendwann werde ich bestimmt allen Mut zusammen nehmen und mit Messerchen, Schraubenzieher und Feile dem Modell etwas „Leben einhauchen“.
Damit erstmal bis zum Ende des Sommer- bzw. fertigen Grubenlochs für den neuen Lokschuppen alles Gute und viele Grüße
Hendrik

P.S. Und allen nochmals vielen Dank für die schönen Zuschriften und Kommentare zu der letzten Reportage vom Bau des Lokschuppens. Es geht voran. Langsam aber sicher.

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Montag, 3. September 2018, 23:01

Der neue Lokschuppen (VI)

Grubenlöcher und Bodenplatte
Liebe Zaungäste und Baubeobachter
Die beiden Baggerführer fand man beim Sandburgenbau am Borkumer Südstrand. Und wegen des experimentell hoch interessanten Projekts beim Lokschuppen in Groß-Reken waren sie sofort zum Mitmachen bereit. Was ist schon eine Sandburg gegen das Baggern eines Kellers in Styropor. Und der soll auch noch halten und stabil sein.

Auch für mich war und ist das immer noch eine neue Erfahrung: stabile „Superleichtestbauweise“ für ein Diorama, dessen Basis mit einer Hand zu greifen, heben und tragen ist. Alles extrem rückenfreundlich, stabil und für den Service jederzeit zugänglich. Versetzbar und frei kombinierbar mit anderen MoBa-Einheiten.

Also:
Dioramabasis ist ein Styroporkern von 80 x 50 x 5 cm. In diesen Kern werden die Aussparungen für die Gruben geschnitten. Die freien Styroporflächen innen und außen werden durch aufgeklebte Styrodur/Styrofoamplatten mit 1 – 3 mm Stärke stabilisiert und abgedeckt. An zentral besonders belasteten Stellen werden in das Styropor Polystyrolhartschaumstücke eingsetzt. Nach vielen Diskussionen mit MODULOR wurde für die Verklebung sowohl Uhu por wie auch Tesa Alleskleber eingesetzt. Der wasserfreie Tesakleber war dann das Mittel der Wahl. Und eine Superrabattlieferung von 20 Fläschchen erlaubt mir momentan freies Kleben ohne Zwang. Für besonders belastete Kanten und zum Verfüllen von Spalten und Ritzen wurde Ponal verwendet. Großartig.

Ganz zum Schluss – nach Einfärben, Schottern, Landschaftsbau und Verlegen von Kabeln usw. – wird das gesamte „gute Stück“ durch eine 7 mm dicke Multiplexplatte stabilisiert. Und dann in die MoBa-Anlage eingebaut bzw. angebaut.
Erfahrung: nach mehreren Wochen bis jetzt kein Verziehen bei unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten. Auch an das Quietschen und Bröseln beim Schneiden gewöhnt man sich. Und wenn das alles zur Gewohnheit werden sollte, kann ich mir ja zu Weihnachten eine Thermosäge wünschen.

Und hier also ein paar wenige Aufnahmen von Maßnehmen der Gleise auf dem Diorama im und neben dem Schuppen, dem Ausschachten und dem Abdecken des Styroporkerns und dem Einbau der Bünniggruben und dem Einfärben mit den Verlegearbeiten der Bodenplatten aus Pappe im Schuppen und den ersten Ausstattungsdetails.
















Und demnächst geht es weiter mit dem Schuppenaufbau, den Kränen und den Gleisarbeiten.
Beste Grüße
Hendrik

P.S. Nicht dass jemand meint, dass ich meinen geliebten George Simenon im MoBa Keller lese - und jetzt nicht mehr dran komme. Aber da ich alle Diogenesbände besitze, war es ein Leichtes mit dem Zentimetermaß am Bücherschrank vorbeizuschlendern und die richitge Dicke zum ersten Abstützen der Gruben herauszusuchen. Wofür doch der Monsieur Maigret noch gut ist :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (3. September 2018, 23:16)


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Dienstag, 4. September 2018, 05:14

Moin Hendrik
Deine Großbaustelle sieht schon echt richtig richtig interessant aus und es verspricht auch richtig richtig geil zu werden. Leider kann ich Dich im Moment nicht bewerten aber verdient wäre es allemal.
Frage: warum nimmst Du nicht das lila zeug ich glaub Jakodur? das bröselt nicht und lässt sich gut mit dem cutter bearbeiten und ist in sich fester???

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Dienstag, 4. September 2018, 09:40

Hartschaumplatten

Hallo Micha
als ich mit dem Projekt begann, war ich völlig erschlagen von den vielen "Schaum"-Platten, die es inzwischen gibt.
Also habe ich Pröbchen getestet bzgl. Gewicht, Verklebung, Dichte, Zerbrechen, Verbiegen usw. Hilfreich war der Penzberger Hagebaumarkt und MODULOR, weil die Berliner die wichtigsten physikalischen und chemischen Eigenschaften bei allen Platten sehr genau auflisten. Auch die jeweiligen Verarbeitungshinweise sind einfach super. Ein toller Service.
Kurz gesagt: Jakodur o.ä. hätte ich auch nehmen können. Ist aber dichter, fester und eben auch schwerer als Styropor.
Der Trick bei mir war der Versuch, den Kern des Ganzen so leicht wie möglich zu bekommen (also quasi "Luft" mit war drin" :)) und dann die Stabilität durch die festen dünnen Dämmplatten außen zu erreichen. Und das scheint gelungen. Und 4 große Kissloks zusammen mit dem REAL-Schuppen drücken die ganze Konstruktion nicht einen einzigen Millimter zusammen. Und hoffen wir mal, dass das so bleibt!!!
Und wenn jetzt keiner mit einem Fläschen Aceton kommt und das auf die Platte schüttet ;), sollte das Projekt gelungen sein.
Viele Grüße
Hendrik

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Dienstag, 4. September 2018, 13:13

Hello Hendrik
Ja so hat ein jeder „Lastenheft“ meine Anlage basiert nun schon seit 8 Jahren auf dem Lila Jakodur und bin damit auch seeehr zufrieden ,allerdings wie Du es auch schon angemerkt hast es ist etwas schwerer ,aber ich werd in Michasdorf jetzt auch einen Einschnitt machen 35x70 cm und freue mich das es „nicht schneit“
Micha

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