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moba-tom

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Saturday, November 7th 2015, 4:52pm

Mauern für Bischofsheim

Hallo,

mit dieser Skizze habe ich angefangen, meinen Streckenteil zu gestalten:


Das ist gut! Schlecht ist nur, dass das nun 5 Jahre her iist (langsamster Anlagenbauer ever…) und ich immer noch nicht fertig bin. Was bisher geschah:

Erstellen eines "Pappmodells" zur Überprüfung der Proportionen:



Die Pappe besteht aus PU-Schaum... Dann die bereits vorbereiteten Gipsabgüsse zusägen und probeweise auslegen:


Die Pfeiler sind ebenfalls Gipsabgüsse, diesmal aus einer selbst hergestellten Form... das Urmodel habe ich aus PUR geritzt...


Zusammen sah das so aus:


Zu dem Zeitpunkt lagen noch nicht mal die Gleise :thumbsup:

Anschließend die Abdecksteine... auch aus selbst erstellten Silikonformen gebaut:


Außerdem hat das Mauerende noch eine leichte Abschrägung erhalten... so weit der Stand der Arbeiten, der seit 5 Jahren besteht!

Über die wieder aufgenommenen Arbeiten werde ich hier demnächst berichten... jetzt erstmal wieder was bauen!

Gruß
Thomas

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Saturday, November 7th 2015, 11:52pm

Entwässerung

Hallo,

zur ordnungsgemäßen Entwässerung der Mauer erhält sie ein paar Entwässerungsrohre. Von einem PVC-Rohr werden kurze Stücke abgelängt und Betongrau gestrichen:


Wie man sieht, sind es 5 Rohre, die ich hergestellt habe. Schade nur, dass ich 6 brauche 8| siehe Foto oben :sleeping: wieder mal ein Fall für "Outtakes"...

Eingeklebt habe ich sie mit der Acrylpaste von Stangel... dann sind die Fugen auch gleich ein bisschen verschlossen...





Bald wird`s Zeit für Farbgebung!

Gruß
Thomas
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Sunday, November 8th 2015, 9:45am

Hallo Thomas!
Ich glaube, das Nicht nur Ich, aber auch andere Nuller koennten Deine Erfahrungen benutzen.Kannst Du, Bitte, etwas detailierte und ausfuehrliche Beitrag erstellen?
Herzlich Gruesst
Vladimír

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Sunday, November 8th 2015, 11:52am

Hallo,

ich freue mich über die netten Reaktionen und Bewertungen, danke dafür!

@Vladimir:
Natürlich beschreibe ich auch den Bau etwas genauer... was interessier DIch denn am meisten? Ich denke eh schon immer, dass ich zuuu lang (be-)schreibe, das meiste wissen Modellbauer doch schon aus eigener Erfahhrung oder - so wie ich - aus der Moba-Literatur und aus dem Internet.

Meine Bauschritte mal in groben Gruppen:
Örtliches Aufmaß + erste Skizzen, die dann zu einer grob vermaßte Zeichnung führen (am Anfang steht der Plan...)
Mauerplatten gießen, die Formen habe ich von einem Freund ausgeliehen

Stützpfeiler herstellen:
aus Styrodur geritzt, dan eine Silikonform erstellt und Abgüsse gemacht... Es waren meine ersten Versuche mit dem Herstellen solcher Formen und ich muss sagen, das macht richtig Spaß und ist kinderleicht!




Das Verputzen habe ich mit einer Reparaturpaste (Moltofil?) gemacht... das Problem ist, dass dieses Masse die Farbe anders aufnimmt als der Modellgips, den ich zur Abformung benutze... doch dazu später mehr!

Wie ich die Silikonformen gebaut habe, hatte ich mal beim Bericht über meine Laderampe geschildert, ziemlich am Anfang...

Als Untergrund für die Wand habe ich eine PU-Platte genommen, die ist schön handlch und leicht. Ich versuche, solch komplexen Bauten auf dem Arbeitstisch zu bauen. Das schont den Rücken und die Nerven... die Mauer ist ja etwa 1 m lang...

Bei Fragen zum Detail bitte nochmal konkret melden...

Gruß
Thomas (muss jetzt malern)
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Sunday, November 8th 2015, 12:14pm

Hallo Thomas!
Danke fuer blitzschnelle Antwort! Jetzt Frage.Hattest Du nie ueberlegen, die geritzte Teile aus Styropor nicht abguessen, sondern mit Farben, Pasten oder anderen Materialienhilfe schon als fertige Teile benutzen? Ich selbst denke, wenn sind die Teile als Muster fuer Formbau nutzbar, ob koennte man das ohne formen und abguessen nutzen.Ja, Abgusse haben Vorteil, das kann man ohne Problem aus Einer Muster mehr gleiche Stuecke bekommen.Bei Meiner Plan handelt sich um Mauer mit Hohe cca 10 cm Hohe, 200 cm Lange, aber ab Haelfte sollte bergab gehen.Also sowieso mehrere Einzelstuecke.
Gruss aus Sonnige Maehren
Vladimír

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Sunday, November 8th 2015, 4:46pm

Hallo Vladimir,

natürlich ist mir das auch in den SInn gekommen.... aber dann hätte ich 4 Mal ritzen müssen und Geduld ist nicht so meine Stärke! Aber dann hätte ich beim 2. Versuch den Verband anständig machen können... da stimmt was nicht auf der Vorderseite... ups...

Hauptgrund für Abgüsse war das gleiche Material wie bei den übrigen Steinen... man kann aus Gips ganz gut Steine entstehen lassen... wenn man`s dann kann! Da übe ich grad noch ein wenig...

Sieht bei den Profis immer so leicht aus, bei mir wird`s regelmäßig anders als ich mir das vorher vorgestellt habe. Also übe ich weiter...

Gruß
Thomas
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Sunday, November 8th 2015, 5:05pm

Hallo Thomas!
Gerade solche Antwort hatte Ich erwarten :) :)
Danke :!:
Vladimír (in kurze auch Steinmetz !)

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Wolfgang Bayer

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Sunday, November 8th 2015, 7:03pm

Stützwände

Hallo,

bitte es ist keine Meckerei!!!! Die Sützwand sieht sehr gut aus! Bei den Stützwänden wurden die Entwässerungsrohre meist kurz über dem Randweg (30-50 cm) angeordnet. Die Hinterfüllung der Stützwände erfolgte mit duchlässigem Material. Damit soll erreicht werden, dass eine Vereisung durch austretendes Wasser im Winter begrenzt bleibt. Außer eingesetzten Rohren haben diese Stützwände auch Schlitze im Mauerwerk (wie Schhießscharten), die die gleiche Funktion erfüllen. nach meiner Erinnerung haben diese eine Größe von ca. b= 8 cm, h=25 cm (Höhe einert Steinschicht).

Grüße aus Erfurt

Wolfgang

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Sunday, November 8th 2015, 8:00pm

Hallo Wolfgang,

das klingt plausibel... hätte ich auch drauf kommen können... danke für den Hinweis, bei der nächsten Wand werde ich das besser machen ( so wie einiges anderes auch).

Gruß
Thomas
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Sunday, November 8th 2015, 10:32pm

Hallo,

jetzt wird`s spannend: die Farbgebung! Nichts ist für mich eine größere Überwindung... ich denke immer an den Spruch:

In 5 Stunden gebaut, in 5 Minuten versaut!

Ich habe mir ne Menge Tipps im Internet geholt, u.a. sehr gute von Herrn Vampisol (Jens Kaup), der auf seiner Homepage viele Tipps in Form von Videos gibt. Das macht Mut, aber man merkt schnell: Übung macht den Meister!

Da ich die im Video empfohlenen Farben nicht im Haus hatte, habe ich sie bestellt! Aber ich konnte nicht warten... also habe ich mit den Tönen begonnen, die ich hatte:



Ich habe eine relativ dünne Brühe mit brauner Vallejo-Farbe verwendet. Diese Farben gefallen mir wegen der sehr hohen Ergiebigkeit, will sagen: sehr feine Pigmente! Ein bisschen teurer, aber Preis wert!

Nicht so ganz verkehrt, aber deutlich dunkler als ich das wollte... macht nichts, ich kann nicht für alles auf der Anlage erst ein Teststück bauen sonst dauert`s ja noch länger... also weiter:



Gut, dass ich die Mauer auf dem Arbeitstisch bearbeiten kann! Man kann es drehen und kommt an alle Stellen gut dran...



Das ist der 1. Anstrich, der muss erstmal trocknen... und wo geht das besser als am vorgesehenen Platz? :rolleyes:
Also nächste Stellprobe...





Gefällt mir :P aber ein bisschen muss ich noch dran tun!

Gruß
Thomas
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Sunday, November 8th 2015, 11:36pm

Moin Thomas

Gefällt. Deswegen würde ich soviel gar nicht mehr an der Farbe ändern wollen. Ein bisschen Alterung und Kalkauswaschungen und Moos, aber sonst... :thumbup:

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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Monday, November 9th 2015, 12:23am

Hi Thomas,

ich finde die Mauern samt Färbung so o. k. Kalkspuren an den/unterhalb der Rohre, die Fugen stellenweise noch etwas dunkel herausarbeiten und hie und da aus einer Ritze etwas Grünes herauswachsen lassen. Ich gehe mal davon aus, dass Du das sowieso noch tun wirst.

Ansonsten - sehr schönes, ansprechendes Bauwerk.
Gruss
Robert
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Monday, November 9th 2015, 8:23am

@alle: danke für die positiven Rückmeldungen!

@Ralph und Robert:
Genau das ist der Plan: Fugen dunkler absetzen, ein paar Laufspuren und Moos... aber das mache ich erst, wenn ich die bestellten Vallejo-Farben habe. Vorher werden aber noch die Abdecksteine noch einmal gestrichen, die haben noch helle Flecken, die man auf den Fotos nicht sieht.

Gruß
Thomas
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Monday, November 9th 2015, 10:11pm

Hallo,

ich habe die Abdecksteine mal mit einem selbst gemischten Grau nachgestrichen... wieder ein kleiner Schritt!





Da ich ein bisschen zuviel Farbe gemischt hatte, habe ich sie weiter verdünnt und als Grundierung für Betonwände genutzt...







DIe Betonwände habe ich mit Langmesser-Formen für H0 gebaut. Die einzelnen Abgüsse habe ich auf eine Sperrholzplatte geklebt, die etwas niedriger ist als die Wand, damit das Gelände bis an die Oberkante anschließen kann.



Der Grundanstrich gefällt mir schon ganz gut, später werde ich dann noch weitere Anstriche (Verwitterung, Moos usw.) ergänzen.

Gruß
Thomas
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Tuesday, November 10th 2015, 10:59am

Hallo Thomas,

Wie ich auf deine Bilder erkennen kann, bringst Du die Farbe lasierend an, indem Du die Farbe mit wasserentspanntem Wasser (Odol) verdünnst. So soll es eben sein.
Aber man kann ebenso gut einige Tropfen wasserentspannende Flüssigkeit, wie Odol oder Agepon von Agfa, schon an das Farbkonzentrat versetzen. Dann verläuft die Farbe, indem sie unverdünnt angewendet wird, genau so gut. Ich mache dies schon mehr als zwanzig Jahre, und habe noch nie feststellen können, dass die so versetzten Farben sich chemisch ändern.
Wenn beim Bemalen bestimmter Kunststoffe die aufgetragene Farbe nicht schön und egal verlauft, versetze ich öfters einige Tropfen Ammoniak (riecht anfangs fürchterlich) an die wasserverdünnte Farbe, wodurch sich dieser unerwünschter Nebenwirkung ebenfalls erheblich mindert; bekanntlich entfettet Ammoniak sehr gut!

Gruß,

Jacques

This post has been edited 1 times, last edit by "JACQUES TIMMERMANS" (Nov 10th 2015, 11:07am)


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Tuesday, November 10th 2015, 8:01pm

Mauerteile

Hallo Thomas, deine beiden Mauerstücke haben eine super Oberfläche. Das hast du schon mal gut hinbekommen. Bin gespannt auf die weitere Farbgebung :thumbup: . das schrittweise erklären der Vorgänge ist sicher hilfreich für viele hier. Weiter so.

Gruß Dieter

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Tuesday, November 10th 2015, 9:15pm

Mein Tunnel entsteht...

Hallo,

ich wurde nach der Größe der dargestellten Steinquader gefragt. Hier mal ein Größenvergeich mit Hubert, dem Preiser-Beamten...



Hubert ist stolze 183 cm groß... plus Dienstmütze. So kann man errechnen, dass 1 Steinschicht etwa 30 cm hoch ist... ganz schöne Klopper, aber er musste sie ja nicht verbauen.

Während ich so rumsitze und auf meine Farblieferung warte, habe ich mich mit dem Kurztunnel beschäftigt. Die Form hatte ich vor gaaanz langerZeit schon mal bei einem Freund ausgeliehen... aufmerksame Forumaner kennen das Portal (Anm.: der Bursche hat die Messlatte ziemlich hoch gelegt :thumbup: ).



So lag das rohe Stück Gips jahrelang nutzlos und sinnfrei rum... manchmal stand es auch Modell an seinem angedachten Platz... bis zu jenem Tag, an dem es ich aus seiner misslichen Lage im Regal befreite und auf meinen Arbeitstisch holte! Nachdem wir ausgiebig zusammen seinen 5. Geburtstag gefeiert haben, bekam es (das gute Stück) seinen ersten zarten Anstrich:



Erst noch sehr vorsichtig, dann etwas mutiger...



Der Riss oben rechts ist meiner unglücklichen, weil falschen Lagerung, zu zuschreiben X( Jetzt wird der Rest in Farbe getaucht...



"Getaucht" ist eine gute Beschreibung :sleeping: es nervt, wenn man versucht, jeden einzelnen Stein sauber vom anderen abzugrenzen und es nur teilweise gelingt! Aber wie schon so oft festgestellt: das sieht von Weitem gaanz entfernt aus, soll heißen: das Gesamtbild muss passen und da bin ich optimistisch...

Jetzt habe ich mal die vielen weißen Flecken bearbeitet und schon wird es deutlich besser 8o



Die Fugen leicht grau abgesetzt... ist ja alles noch der 1. Anstrich... verwittert wird später... auch im Detail sieht`s prima aus... so macht Modellbahn Spaß :thumbsup:



Das Ensemble steht nun am Platz und wartet mit mir gemeinsam auf Farbe...



Nun schau ich auch auf meiner Modellbahn in die Röhre ;) doch dazu später mehr...

Gruß
Thomas
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Tuesday, November 10th 2015, 10:01pm

Hallo Thomas,
Was du da zeigst ist "allererste Sahne".
Freu mich schon auf den nächsten Besuch bei dir.
Was ich nicht verstehe: Auf welche Farben wartest du noch?
Geht das noch besser? :thumbsup:
Grüße aus dem Schweineeck
Peter

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19

Tuesday, November 10th 2015, 10:19pm

Hallo Peter,

danke für Dein Lob :!:
Was ich nicht verstehe: Auf welche Farben wartest du noch?
Geht das noch besser? :thumbsup:
Das hoffe ich doch! Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
Komm gerne auf nen Sprung rein... ist ja wieder Saison!


Gruß, bis bald
Thomas
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20

Thursday, November 12th 2015, 10:00pm

Hallo,

weiter geht`s in Bischofsheim mit dem Bau des Tunnels. Ich lasse den Beitrag mal hier unter „Mauerbau“, hängt ja thematisch irgendwie eng zusammen. Eigentlich ist es nur ein Kurztunnel, im Vorbild ca. 45 m lang… macht aber genauso viel Arbeit wie ein „richtiger“.

Am Anfang stand die Tunnelröhre… natürlich nur im Modell, denn der Berg darüber entsteht später. Beim Vorbild ist es eher andersrum… Die Röhre besteht aus 6 cm starken PUR-Platten („Styrodur“), die ich mit dem heißen Draht in Form gebracht habe. Die Form stammt wiederum vom Tunnelportal, dass es ja schon länger bei mir gibt.. s.o.



Die einzelnen Plattenstücke habe ich mit Weißleim miteinander verklebt, dann konnte eine 1. Stellprobe gemacht werden. Da das Gleis sehr nahe an der vorhandenen Verkleidung des Lüftungsrohrs entlang läuft, besteht meine Röhre eigentlich nur aus einer Hälfte… mehr saß nicht drin! Wegen des späteren Blickwinkels auf und in den Tunnel kann man nachher nicht mehr erkennen.



Ursprünglich sollten die Portale direkt an der blauen Verkleidung stehen, damit die Strecke möglichst lang bleibt. Dadurch wäre aber der Berg oben drüber sehr steil (zu steil!) geworden. Also habe ich beide Portale ca. 20 cm raus geschoben, das Stückchen weniger Strecke fällt wirklich nicht auf.


Die Verkleidung der Röhre sollte erst aus Mauersteinen bestehen, ich habe mich aber (aus Faulheit) für eine Betonröhre entschieden... ganz nach dem Motto: „Nachts sind alle Katzen Grau!“ Der Beton entstand aus einer Gipsschicht, die ich schon vorher eingefärbt hatte. Mit der Schicht konnte ich auch die Ungenauigkeiten beim Verkleben der einzelnen Röhrenstücke überdecken… insgesamt habe ich da ziemlich gehuddelt, hochdeutsch: unsauber gearbeitet… aber es sind ja auch nur Tunnelinnereien!



Anschließend eine schwarzbraune Brühe drüber... das war`s...



Die Schotterung der Gleise erfolgte, wie auch schon die Patinierung derselben, quasi im Blindflug: also mit allerlei Verrenkungen… ist aber auch gut genug
für`n Tunnel… ganz drauf verzichten wollte ich auch nicht, da man, wenn man sich neugierig über die Gleise beugt, komplett durch den Tunnel durchschauen kann.




Bei diesem Bild ist übrigens nur etwas mehr als die Hälfte der Länge aufgestellt...

Außerdem sieht man den wahren Grund für den Tunnel: er dient eigentlich nur der Tarnung des Gleisknicks :rolleyes:

Gruß
Thomas
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