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Sunday, November 8th 2015, 9:38am

Lagergebäude für die Genossenschaft

Hallo zusammen,

ich möchte hier die Beiträge über den Bau meines Lagergebäudes für die


RAIFFEISEN BEZUGS - u. ABSATZ - GENOSSENSCHAFT RÖDERTHAL e.G. - LAGER BLESEWITZ

aus der Rubrik "Was gerade auf meinem Arbeitstisch liegt" zusammen fassen, damit der interessierte Leser nicht alle Seiten des Fadens durchsuchen muss ...


Doch nun zum eigentlichen Bau des Gebäudes :

Beitrag von
Freitag, 17. Oktober 2014, 17:28 :


Hallo zusammen,

Als Grundlage für das Lagergebäude dient der Bausatz des kleinen Kühlhauses von Müllers Bruchbuden. Martin Müller möge mir verzeihen, dass ich das schöne Kühlhaus so "verschandel" :whistling: :




Statt Satteldach bekommt das Gebäude ein Pultdach verpasst und wird auf die doppelte Länge "aufgeklappt". Dadurch bekomme ich eine Laderampe mit zwei Höhen, die niedrige Rampe für Schmalspur-Wagen und die hohe Rampe für aufgerollte Regelspur-Wagen. Allerding glaube ich, dass ich mich mit der Dachneigung von 7° etwas vertan habe. ?(

Das Dach soll mit Hohlpfannen eingedeckt werden und laut "Adolf Opderbecke DER DACHDECKRER, von 1900" sollte die Dachneigung der Pfannendächer nie unter 2 : 5 betragen, das entspricht etwa 22.5°, so ich mich denn nicht verrechnet habe ... ?(

Also muss ich die Giebelwände wohl noch ein Wenig anpassen ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Samstag, 18. Oktober 2014, 14:13 :


Hallo zusammen,

ich habe die Dachneigung nun doch ein Wenig angepasst, da mir 7°, selbst für ein mit Teerpappe gedecktes Dach, zu flach erschien. Dadurch, dass ich die Giebelwände zur Rückseite hin um 5mm abgetragen habe, ergibt sich nun eine Dachneigung von etwa 12°.




Der Korpus ist soweit fertig ("Innenwände" aus 3mm-Styrodur) und die Rückwand momentan nur angelehnt, da in die "Schuhe" noch die Öffnungen für Fenster und Türen eingearbeitet werden müssen. Mal schaun, ob der Kühlraum einen extra Zugang von aussen bekommt ???

Die Spritzlinge mit den weißen Fenstern und den hellbraunen Türen stammen aus einem "Bastel-Set" von Auhagen, die anderen Türen und Mauerteile fanden sich in der Bastelkiste.

Dann müssen die neuen Mauern auch wieder verputzt werden, also bin ich am Testen, wie ich den neuen Verputz darstelle.

Vor einiger Zeit gab es beim Dicounter drei verschiedene "Strukturpasten" : grobkörnig, feinkörnig und ohne Körnung.

Die grobkörnige Paste erschien mir hierfür gleich als ungeeignet, da zu grob.

Nun habe ich die feinkörnige Paste auf ein Stück Styrodur ausgestrichen ... auch die erschien mir als zu grob (links).

Also habe ich in die Paste ohne Körnung ein Wenig sehr feinen Wesersand eingerührt und diese Mischung dann rechts daneben ausgestrichen.




Nachdem die Paste nun gut durchgetrocknet ist, habe ich mich für die gemischte (rechts) entschieden. Mal schaun, wie es auf den Wänden nach der farblichen behandlung wirkt ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Samstag, 18. Oktober 2014, 18:59 :

Hallo zusammen,

"Hersteller"- bzw. die einzige Adresse, die sich auf den Dosen mit der Strukturpaste befindet, ist :

MGG Produktion GmbH
Hansaallee 16
D-60322 Frankfurt am Main

Eine Artikel-Nummer ist nicht aufgeführt. Gekauft habe ich diese Strukturpasten seinerzeit bei LIDL ...

Hier noch ein Foto nachdem die Wandfarbe auf der Strukturpaste getrocknet ist :



Worauf es mir bei dieser Art der (gekauften) Strukturpasate ankommt, ist, dass es ein Produkt ist, welches ich nicht extra anrühren muss (z.B. mit Wasser), sondern dass es gebrauchsfertig aus der Dose kommt. :thumbsup:

Den feinen Wesersand verwende ich, wegen der Form der Sandkörner. Diese Sandkörner sind rund und nicht scharfkantig !

Da man hierzulande diesen Sand auch beim Original zum Verputzen verwendet :whistling: , was liegt da näher, als zum Kieswerk nebenan zu fahren (selbstverständlich mit dem Fahrrad) und sich einen kleinen Eimer vom original Wesersand zu holen :D und diesen dann mit den vorhandenen Analysensieben in passender Korngröße auszusieben :?:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Montag, 20. Oktober 2014, 11:33 :

Hallo zusammen,

hier die erste Stellprobe, nachdem der Verputz und die Ziegel der Sockelmauer grundiert wurden.

Das "Dach" ist nur lose aufgelegt, da ich mir über die endgültige Form noch nicht so ganz im Klaren bin ... vielleicht gibt es doch noch einen Knick im Dach, direkt an der Wand mit den Toren ?( :




Dadurch, dass die Sockelmauer nun in ziegelrot grundiert ist lässt sich auch sehr gut die unterschiedliche Höhe der späteren Rampe erkennen. :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin

Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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Sunday, November 8th 2015, 9:53am

Beitrag von Donnerstag, 27. November 2014, 00:02 :

Hallo zusammen,

Dadurch, dass ich den Bausatz des Kühlhauses quasi aufgeklappt habe fehlte mir eine Rückwand ...

... wo bekomme ich die nun her :?: :?: :?:

Irgendwann ist dann die Lieferung mit diesem schönen Buch "Perfekt bis ins Detail von Emmanuel Nouaillier" bei mir eingetroffen.

Manch einer mag es übertrieben finden, wie hier die Gebäude gealtert werden, aber ich finde, dass man sich sehr gute Anregungen holen kann, da nicht nur beschrieben wird, welche Materialien verwendet werden, sondern auch die Vorgehensweise genau erklärt wird. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


Also frisch ans Werk und Forex-Platten bestellt, z.B. hier :


http://www.architekturbedarf.de/index.ph…00-1-forex.html

Dann habe ich mir eine 1mm-Platte passend für die Rückwand zugeschnitten, mit einem sehr weichen Bleistift die Fenster und Türen angezeichnet und diese dann mittels Stahllineal und spitzem Skalpell ausgeschnitten.

Danach habe ich die waagerechten Fugen für das Sockelmauerwerk mit einem sehr spitzen Federstahldraht entlang des Stallineals geritzt und anschließend die senkrechten Fugen entlang eines kleinen Anschlag-Winkels gesetzt.

So sah die Wand dann heute Abend aus, nachdem ich die Türen und Fenster lose eingesetzt hatte :




Hier eine Großaufnahme vom Bereich der unteren Tür :



Und weil's soo schön ist noch eine Makro-Aufnahme nur vom Mauerwerk :



Die Ziegelsteine haben eine Größe von 1.5mm x 5,0mm. Das ist für H0 eigentlich zu groß, aber ich habe die Steine an das vorhandene Mauerwerk vom Bausatz angepasst ...

Wenn's weiter geht, gibt es wieder ein paar Fotos ... :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Donnerstag, 27. November 2014, 22:07 :

N'abend zusammen,

ich habe mal ein Wenig mit Farbe herum geschmiert ...

... danach sah die Wand dann so aus :




Revell-Aqua-Color in ziegelrot für das Sockel-Mauerwerk und die restliche Fläche hat einen Auftrag mit Heki-Betonfarbe bekommen, um die Putz-Struktur darzustellen. Immer schön mit einem kleinen Borstenpinsel aufgestupft. Im nächstan Arbeitsgang wird der Verputz dann mit Fassadenfarbe gestrichen. Die Türen und Fenster wurden mit Revel-Aqua-Color lederbraun bemalt.

Hier nun der Bereich der unteren Tür zum Vergleich mit dem Foto im Beitrag 507, diesem Fenster habe ich noch eine Fensterbank aus einem 2mm breiten FOREX
-Streifen spendiert :



... und zum Größenvergleich ein paar Reisende daneben "gestellt" :



Nun fällt es wohl auf, dass die Ziegelsteine eigentlich zu groß sind ...


Bis demnächst und tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Freitag, 28. November 2014, 20:39 :

Hallo zusammen,

Heute Nachmittag habe ich dann ganz überraschend Besuch bekommen.

Die zwei Euch allen wohl bekannten Herren haben mir beim aufbringen der zwei Schichten Fassadenfarbe seehr kritisch "über die Schulter geschaut" :




Die Fenster und Türen sind für's Foto wieder nur lose eingesetzt.


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Sonntag, 30. November 2014, 19:14 :

Hallo zusammen,

nachdem die beiden kritisch schauenden Herren Gestern wieder abgereist sind, konnten Heute (nach Feierabend) die Glaserarbeiten ausgeführt werden :




... so sieht die Rückwand von der Rückseite aus, Kleberreste um die Türen und Fensterrahmen, Farbschmierer vom Sockelmauerwerk, ...

Die Fenster-"Scheiben" habe ich aus Resten von Laminierfolien zurecht geschnitten und diese dann mit wenigen Tropfen glänzendem Klarlack (Revell Emailcolor) aufgeklebt. Klarlack deswegen, weil man dann von Vorn keine Kleberspuren auf den Fensterscheiben hat :!:

Hier nun die Partie bei der unteren Tür, mit eingeklebter Fensterscheibe und Fassadenfarbe :



Ich hoffe, dass Ihr anhand der Lichtreflexe die Scheibe erkennen könnt. :whistling:

Nun müssen noch einzelne Ziegel einen anderen Farbton bekommen, die Fugen verfugt, Türbeschläge lackiert, die Alterung aufgebracht werden, und
, und, und, ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin

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Sunday, November 8th 2015, 10:02am

Beitrag von Samstag, 6. Dezember 2014, 20:01 :

Hallo zusammen,

die Rückwand ist nun mit dem Korpus vom Lagerhaus verklebt :




Die 3mm-Trittschall-Dämmung liegt nur davor, um die Höhe der Ladestrasse auszugleichen ... einzelne Ziegel im Sockelmauerwerk habe ich schon mit anderen rot-Tönen hervor gehoben. Hierfür verwende ich feinste Pinsel der Größe 2/0 und 5/0 .

Die Gebäude-Ecken sind verspachtelt, verputzt und mit Fassadenfarbe gestrichen :




Bei'm Dach handelt es sich um eine Bauplatte von "Auhagen", diese liegt nur lose auf um die Größe zu ermitteln und die Wirkung zu sehen. :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Freitag, 12. Dezember 2014, 09:42 :

Hallo zusammen,

wie im Beitrag vom 06.Dezember zu sehen ist, habe ich mich entschlossen, dem Lagerhaus ein Pultdach zu verpassen.

Da aber die Lagerarbeiter die Waggons nicht im Regen be- und entladen sollen, fehlt ein Dach oberhalb der Laderampe ...

... wie aber befestigt man eine Art freitragendes Pultdach an einer senkrechten Wand ?(

Nachdem ich mindestens fünf oder sechs meiner "alten" Lehrbücher durchsucht hatte, bin ich dann in dem Buch "Die Holzkonstruktionen" vom Architekt Franz Stade, fündig geworden, das Original des Buches erschien 1904 ...

Diese Art der Dachkonstruktion nennt sich Portalüberdachung :



Welche der beiden Versionen ich an das Lagerhaus baue, häng dann wohl vom Arbeitsaufwand ab, aber ich tendiere zu der rechten Version mit dem Kehlbalken ... :whistling:

Vielleicht findet der Eine oder Andere von Euch die Zeichnungen, für ein ähnliches Projekt, ganz hilfreich :?: :!:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


Beitrag von Sonntag, 21. Dezember 2014, 12:33 :

Hallo zusammen,

heute Vormittag habe ich mal ein Wenig gezeichnet, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie die Laderampe der "RAIFFEISEN BEZUGS - u. ABSATZ - GENOSSENSCHAFT RÖDERTHAL - LAGER BLESEWITZ" mal aussehen soll.

Die Laderampe soll an der rechten Giebelwand um das Gebäude weitergeführt werden, damit auch LKW be- und entladen werden können :




Die Gebäudefront habe ich nur schematisch gezeichnet und nicht alle Details eingefügt, so fehlt z.B. auch das große Kühlaggregat an der rechten Giebelwand ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin


... wird fortgesetzt ...
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