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DVst HK

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Sunday, January 13th 2013, 7:51pm

Kraansen - Brücken und Tunnel im Leinetal

Moin Gemeinde,

ein Artikel, den ich 2001 für die Spur 0 Lokomotive, die Zeitschrift der Internationalen ARGE Spur 0 geschrieben habe, ist die Basis meines heutigen weiterführenden Beitrages. Da in den letzten Jahren sehr viele Neue zur Spur 0 gewechselt sind, ist das für viele bestimmt ganz interessant und ich hatte es ja an anderer Stelle schon angekündigt. Bestimmt interessant für viele ist es auch, sich mal zu überlegen, ob ein Eintritt in die ARGE Spur 0 nicht zielführend sein könnte. SNM und ARGE sind DIE beiden "Institutionen" der Spur 0 und ergänzen sich ausgezeichnet. :thumbsup:

Anfangen möchte ich - wie üblich und sinnvoll - mit der Beschäftigung mit dem Vorbild und dem Rohbau. In einem zweiten Teil kommen die Maurerarbeiten dran, im dritten Teil das Finish dazu, im vierten Teil dann noch einige Ergänzungen zu anderen Bauwerken, die von mir in gleicher Weise erstellt wurden.

Die Originalfotos stammen vom heutigen Familienspaziergang, 3 Fotos wieder von Gunter Weidanz aus Kreiensen.


Ein Viadukt an der Leine

Nein – nicht was Ihr denken. Auch wenn es in Spur 0-Größe vom Handling her noch ginge, ein Viadukt führt man nicht an der Leine spazieren. Also doch eher ein Goldfisch an der Angel, wobei hier als Goldfisch nicht das Viadukt gemeint ist – was tut man nicht alles zur Nachwuchsförderung der Spur 0! ;)

Womit wir über die Angel wieder an der Leine sind. Wie auch Hannover an der Leine liegt (an dem gleichnamigen Fluss selbstverständlich), so liegt auch Kreiensen an der Leine. Und die kann zu bestimmten Zeiten durchaus dominant sein, sprich starkes Hochwasser führen. Damit das Wasser dann nicht durch die das Tal einengenden Bahndämme aufgestaut wird und anschließend dieselben überflutet, sind an solch einem Ort diverse Kunstbauten erforderlich. Da hier darüber hinaus die Steigung der Strecke über Holzminden / Ottbergen nach Altenbeken beginnt, musste die Strecke mit aufwendigen Brücken- und Tunnelbauwerken aufgerüstet werden.

Zunächst wäre das Kreuzungsbauwerk, die Eisenbahnüberführung über die Nord-Süd-Strecke Hannover – Göttingen – Kassel zu nennen, dann die Vorflutbrücke (die sogenannte „Achtbogenbrücke“), das Leineviadukt, der Ippenser Tunnel, das Greener Viadukt und schließlich der Naenser Tunnel. Das sind die im Leinetal bei Kreiensen vorhandenen wichtigsten Bauwerke dieser Strecke, die vom großen Vorbild her einem typischen Modellbahnhalbkreis nachempfunden worden ist - mal bei Google maps unter "Karte Kreiensen" nachschauen.





Die Achtbogenbrücke


Im Modell muss man sich bescheiden können – auch wenn jetzt einige von Euch die Augen verdrehen, weil sie denken, ich würde spinnen: der Raum kann noch so groß sein, das Vorhaben kann noch so bescheiden sein – der Platz reicht nie und niemals fragt eine freundliche Verkäuferin „darf´s ein bisschen mehr sein?“. Ich habe mich für die Eisenbahnüberführung, den Ippenser Tunnel und für das Leineviadukt entschieden. Das passt von den Möglichkeiten der realitätsnahen Landschaftsgestaltung am besten. Vom Vorbild wäre die Achtbogenbrücke passender, weil sie im Original ebenfalls in der Kurve liegt. Aber diese Brücke ist für meine Anlage zu lang und nicht hoch genug. Also wird gelogen, bis sich die Balken biegen, und schon liegt das vom Vorbild her gerade Viadukt leicht verbogen als Modell in der Kurve. :whistling:

Das Viadukt im Bogen

Wenn das man so einfach wäre! Zunächst muss erstmal Platz geschaffen werden für das Viadukt, denn in der Regel liegen die Trassen für die Schienen schon längere Zeit – denn man will ja fahren und verschiebt üblicherweise den Bau von solchen Trümmern auf die theoretisch nahe und praktisch ferne Zukunft. Und solch ein Trumm kann nicht auf der Anlage „unter dem rollenden Rad“ gebaut werden, dafür braucht man Platz und muss es auch hin- und herwenden können, um daran zu arbeiten. Also bleibt es einem nicht erspart, die eine oder andere Stütze unter der Trasse zurückzubauen, damit das Viadukt im Ganzen von unten eingeschoben werden kann. Damit die Trasse ohne Stützen nicht zu labil wird, muss sie verstärkt werden. Wegen des geringen Raumes innerhalb des Viaduktoberteils bleibt nur eine Verstärkung mit dünnen Materialien. Bewährt hat sich bei mir eine seitliche Verstärkung beiderseits der Trasse mit Alu-Flachprofilen aus dem Baumarkt.

Nunmehr kann der Viadukt-Rohbau aus Holz der Trassenführung angepasst werden. Er besteht aus einem waagerechten Brett unter der Trasse und senkrechten Brettern im Bereich der Stützpfeiler des Viadukts. Anschließend werden die Seitenwangen des Viadukts mit Sperrholz oder ähnlichem verkleidet, um die seitlichen Konturen herauszuarbeiten. Zu beachten ist dabei, dass bei der Umrechnung der Originalmaße auf das Modell die Holzstärke der noch anzubringenden inneren Bogenwände berücksichtigt werden muss. Diese Bogenwände im Viaduktinneren und die geraden Wände im Bereich der Pfeiler sollten auf die seitlichen Wangen geklebt werden, ein Dazwischenkleben hat sich als zu umständlich und ungenau herausgestellt. Aus Gründen der Stabilität habe ich hierfür Leisten 5x10 mm aus dem Baumarkt verwendet; im Bereich der geraden Wände der Pfeiler auch 5x30 oder größer. Wenn dann alle Ecken und Kanten des Vorbilds auf das Modell übertragen sind, alles gut verleimt und anschließend verschliffen ist, ist die Entscheidung zu treffen, wie die Oberfläche des Vorbilds auf das Modell übertragen werden soll.

Dazu im folgenden Teil mehr...
Eckhard


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Sunday, January 13th 2013, 9:54pm

Hi,

tolles Viadukt. Junior wird sich sagen, warum langwierig bauen, wenn ich es mir so einfach mit dem Lasso einfangen kann :D
Markus Müller, Berlin
http://www.Spur0e.de

P.S. Wenn Ihr mir eine Nachricht senden möchtet,
benutzt bitte die E-Mailfunktion im Forum anstelle einer PN.
So kann ich euch meist schneller Antworten.

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Monday, January 14th 2013, 10:55am

Hallo Eckhard,

ich habe den Bau schon im ARGE-Heft bewundert, wirklich toll! Mich würde interessieren: aus welchem Jahr stammen die Fotos des Rohbaus? Ich frage mich, wie lange es wohl bei Dir gedauert hat, Deine Anlage vom Rohbau bis zum jetzigen Stand zu bauen.
Bestimmt interessant für viele ist es auch, sich mal zu überlegen, ob ein Eintritt in die ARGE Spur 0 nicht zielführend sein könnte. SNM und ARGE sind DIE beiden "Institutionen" der Spur 0 und ergänzen sich ausgezeichnet. :thumbsup:
Das finde ich auch!!

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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Monday, January 14th 2013, 9:34pm

Hallo Thomas,

der Junior mit dem "Lasso" ist heute 12 Jahre alt. Angefangen hat alles 1986 mit dem Abenteuer eines Hausbaus, auf das ich mich nur eingelassen hatte, weil mir der komplette Dachboden versprochen wurde. Und das Versprechen wurde, wie Du siehst - gehalten. :D

So, dann mach ich mich mal jetzt an die Fortsetzung dieses Berichts (nach einem jetzt zu Ende gegangenen langen Arbeitstag habe ich keine Energie mehr, meine Bahnsteigüberdachung weiterzubauen - wäre schön, wenn ich die mit einem Lasso so mal eben einfangen könnte 8o ).

Und das mit der ARGE ist meine feste Überzeugung, insbesondere auch wegen der vielen Freundschaften, die dadurch ermöglicht worden sind und schon über Jahrzehnte halten. :thumbup:

Gruß
Eckhard

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Monday, January 14th 2013, 10:15pm

Die Oberfläche des Vorbilds auf das Modell übertragen

Es gibt ja durchaus gängige Methoden, die zu befriedigenden Ergebnissen führen. Mich selbst haben sie in der Regel aber nicht ganz zufrieden gestellt. Wenn man ein Vorbild realitätsnah nachempfinden möchte, bleibt einem letztendlich auch kaum anderes übrig, als so ähnlich vorzugehen, wie die Erbauer des Vorbildes! Man sieht hieran allerdings, dass diese Überlegungen schon vor längerer Zeit stattfanden, denn die interessante Bauweise des Eisfelder Viadukts in Asisfelden mit Fliesenkleber war mir damals noch nicht bekannt...

Nicht dass Ihr jetzt denkt, ich hätte sadomasochistische Gedanken – zumindest habe ich sie nicht in Bezug auf unser Hobby, aber … stellt Euch mal vor, 12.000 Steine (Entschuldigung: Steinimitationen) aufzuzeichnen, auszusägen, an den Kanten etwas anzuschneiden, nach Größen zu sortieren und dann endlich aufzukleben. Dazu noch etliche Kantensteine! Aber das hat auch etwas, wenn man irgendwann in Trance fällt und womöglich zu meditieren beginnt – andere bezahlen einen Haufen Geld für solche Erfahrungen. Irgendwann baut man nicht mehr an dem Objekt, sondern hat das Gefühl, dass die nächste Steinreihe oder der nächste Halbbogen das Ziel ist. Unbeschreiblich ist aber das Gefühl, den letzten Stein zu setzen – da ist dann fast schon Wehmut drin.

Nun ja – ein Fertigmodell tut es ja auch, und da gibt es heutzutage schon ganz fantastische Ausfertigungen. Aber wenn es ein bestimmtes Vorbild sein soll, bleibt als weitere Alternative nur das Bearbeiten eines Herstellers solcher Objekte – und das kann durchaus aufwendiger sein, als letztendlich der Selbstbau – mal ganz abgesehen von den zu erwartenden Kosten, wenn man dann auch die dafür notwendigen Euronen rollen lassen kann. Da ich mich für den konsequenten Selbstbau entschieden habe, will ich meine Erfahrungen zur Warnung an alle Leichtsinnigen weitergeben und das Ergebnis dieses Tuns vorstellen. By the way: ich würde es wieder tun!








Kommen wir zum Material. Handelsübliches Plastikplattenmaterial und Plastikwinkelprofile aus dem Baumarkt oder einem Laden für Bastlerbedarf ist recht preiswert zu bekommen. Dazu als Klebstoff z.B. UHU-Hart. Ich bevorzuge eine Materialstärke von 1,5 mm, die einerseits nicht zu dick und damit zu schwer zum Bearbeiten ist und andererseits noch genügend Tiefe zur Modellierung der Fugen (durch das Anschneiden der Kanten) aufweist. Aus den Platten werden die Steine ausgesägt. Vorherrschende Größen am Leineviadukt sind umgerechnet etwa 5, 6, 8 und 10 mm Höhe bei etwa 10, 15 und 20 mm Länge. Im Bereich der Wellenbrecher an den Pfeilern sind im Original sogar Größen von 530 x 2500 und größer vorhanden. Die größeren Brocken konnte ich nicht vermessen, weil mir das Ausmessen mit Zollstock im Vorbeischwimmen an den Pfeilern immer so schwer fällt (nach 5 Versuchen fast im Strudel ertrunken und aufgegeben).

An Werkzeug ist eine kleine Kreissäge, ein Messer mit Abbrechklingen, ein Seitenschneider, ein Stift zum Anzeichnen, ein Lineal und ein Daumen mit guter Hornhautschicht ausreichend – sonst nichts. Doch: fast hätte ich es vergessen – ein sehr guter Staubsauger für die Reste ist unentbehrlich.



Vor dem Aufkleben der Steine müssen auf dem Trägerholz einige Hilfslinien aufgezeichnet werden, damit die Steinschichten nicht zur einen oder anderen Seite „kippen“. Auch sollte vor dem Verkleben jeder Steinreihe ein „Probeliegen“ veranstaltet werden, da die Steinhöhen nie alle exakt gleich sein werden. Die Kantensteine habe ich möglichst zuerst gesetzt, im Bereich der Bögen ist allerdings eine Abstimmung der Kantensteine mit der jeweiligen Steinreihenhöhe im Einzelfall zu beachten, da dies hier sehr stark variiert. Zur Lage der Steine ist eine Betrachtung des Vorbildes unentbehrlich.

Interessant war die Frage des Ausgleichs zwischen Innen- und Außenbogen des Viadukts. Da die Streckenradien im Original viel größer sind als im Modell, endeten meine umfangreichen Recherchen letztendlich bei Radio Eriwan. Ergebnis: Häufigste Variante ist, dass die Bögen zwischen den Pfeilern gerade verlaufen und im Bereich des Pfeilers im leichten Winkel zueinander stehen. Verlaufen die Bögen so wie bei meinem Modell zwischen den Pfeilern (und damit auf der gesamten Brückenlänge durchgehend) im stärkeren Bogen, kann der Ausgleich
nur im Pfeiler erfolgen (d.h. dass die Ziegelreihen nur in Bogenmitte radial verlaufen, nicht mehr in Höhe der Pfeiler) und die Pfeiler dann außen breiter und höher sind als innen; das wirkt im Modell wegen der kleineren Radien aber eher unnatürlich,
nur im Gewölbe erfolgen (d.h. dass die Ziegelreihen durch Ausgleichsreihen, die nach außen hin breiter werden, bestrebt sind, möglichst radial zu bleiben), was aber in der Sicht von unten auch nicht optimal ist,
sowohl im Pfeiler als auch im Gewölbe erfolgen. Diese Variante ist für unsere Zwecke eindeutig vorzuziehen, weil sie den Ausgleich besser verteilt und insgesamt harmonischer wirkt.

Für die runden „Wellenbrecher“ an den Pfeilern hat sich das Ausschneiden und Stapeln von Halbkreisen aus beschichteten 13 mm Spanplatten bewährt. Diese müssen allerdings an die aufgeklebten etwas dickeren (2 mm) und 13 mm hohen Steine auf den Pfeilern angepasst werden, da sie damit später eine Einheit bilden. Ein Spachteln der Schnittkanten der Spanplattenausschnitte ist unentbehrlich. Für Sonderformen, wie zum Beispiel die Abschlüsse auf den Wellenbrechern, bietet sich auch Balsaholz an.

Bevor mit der Lackierung, Verfugung und Alterung begonnen werden kann, muss unser Viadukt noch gründlich mit Schmirgelpapier mittlerer Körnung geschliffen und anschließend gesäubert werden.




bis denne
Eckhard

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Monday, January 14th 2013, 10:49pm

Vielen Dank Eckhard,
deine Berichte lese ich immer mit viel Freude einfach Atemberaubend was du geschaffen hast, eigentlich Unglaublich wenn man Bilder sieht und die Dimensionen erahnen kann.
Auch sind es die Berichte die so ein Forum doch Lesenswert machen und mich doch noch dazu ermuntern hier rein zuschauen.
Nochmal ein Großes Dankeschön, viel Spaß beim bauen oder genießen deiner Anlage.

mfg Tim

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Tuesday, January 15th 2013, 4:47pm

Lackierung, Verfugung, Weathering

Das ganze Land von hart kämpfenden MBW- und Lenz-Truppen besetzt (nicht Gallien, sondern dieses Forum :whistling: )? Nein, es gibt da noch so eine kleine Ecke, die sich nicht unterjochen lässt und mit dem Basteln am Objekt der Begierde nicht aufhört. Für alle in diesem kleinen Widerstandsnest schreibe ich hier nun wieder an der Fortsetzung.

Als Lack ist ein matter Lack zu wählen, der farblich dem Grundton des Objekts entspricht. Für den roten Wesersandstein des Vorbilds habe ich sogenannte „Terracottafarbe“ auf Acrylharzbasis aus dem Baumarkt verwendet, die eine schöne leicht raue Oberfläche hinterlässt. 2 Sprühdosen waren gerade ausreichend. Auf die Wellenbrecher wurde ein hellgrauer Farbton mit dem Pinsel aufgetragen, dem granitähnlichen Vorbildgestein nachempfunden. Das Oberteil des Viadukts ist mit einem Betonkranz versehen, da im Zuge der Elektrifizierung der Nord-Süd-Strecke die Trasse insgesamt etwas angehoben wurde. Dieser wird ebenfalls in diesem Grauton gestrichen.

Nach dem Durchtrocknen wird das alles wieder nass gemacht, und zwar mit einem flüssigen (!) Gipsbrei, der in die Fugen eingeschlemmt wird. Dass dabei von der vorher aufgetragenen Farbe nichts mehr zu sehen ist, darf Euch nicht weiter stören, es sei denn, Ihr scheut die jetzt auf Euch zukommende Arbeit des Wiederabwischens. Ihr solltet mit keinen zu großen Flächen beginnen, damit der Gipsbrei nicht aushärtet, bevor Ihr ihn wieder entfernt habt. Zurück bleibt der Gips in den Fugen – und zunächst unsichtbar auf den Steinen. Nach dem Austrocknen sehen Ihr dann den berüchtigten Grauschleier, der bisher wohl jede Hausfrau zur Verzweiflung getrieben hat - und das ganz massiv an unserem Viadukt. Da Ihr das jetzt aber wisst, nehmt Ihr das nicht schwer und betrachtet dies als guten Untergrund für die noch ausstehende Alterung.





Die wiederum kann ganz individuell nach den persönlichen Vorlieben erfolgen. Auf jeden Fall solltet Ihr zunächst mit einer wasserlöslichen Holzbeize (oder ähnlichen Lasuren) beginnen, die den Gips garantiert hundert Jahre älter aussehen lässt. Je nach Intensität des Abwischens der überschüssigen Holzbeize wird die Farbe der Steinoberfläche mehr oder weniger alt aussehen. Wichtig bei allen Bearbeitungsvorgängen ist, dass Ihr die letzten Wischer immer in die Richtung des natürlichen Regenwasserlaufs führt. Zusätzlicher Farbauftrag für besondere Alterungsspuren, z.B. in und unter den runden Verzierungen, wo sich die Vögel gern hinsetzen, in Form von Vogelsch..... kann auch noch dezent aufgetragen werden.

Das letzte Finish wird durch einen Überzug aus Mattlack erreicht, der die Farbübergänge bei den Alterungsspuren verwischt und hinter dem gealterten Grauschleier des Gipses die ursprüngliche Farbe wieder stärker hervorholt.



Anschließend – wenn Ihr das noch bei geistiger und körperlicher Gesundheit nach all den Strapazen erleben dürft – könnt Ihr das Viadukt unter die Trasse schieben und Euch des Anblicks erfreuen. Befestigt habe ich das Viadukt an 4 Gewindestangen und konnte es somit "hochschrauben" und millimetergenau einpassen. Eine Verbindung mit der Trasse führte ich durch Ausspritzen der Spalten mit einfachem Bausilikon herbei. Das ganze Bauwerk einschließlich der Trasse ist sehr stabil und hoch belastbar, trotz der hängenden Bauweise. Das beweist auch die Lastprobefahrt :D

Die Gestaltung der Details, wie z.B. Geländer, Halterung für Telegrafenmast und ggf. Warnhinweise für Autos im Bereich der Straße wurde erst nach Fertigstellung der Grobstrukturen des Geländes durchgeführt (und ist auch noch nicht komplett), da zuvor die Beschädigungsgefahr zu groß war. Das Geländer entstand aus Balsaholz-Vierkantprofilen, die sich sehr leicht bearbeiten lassen, was bei der Vielzahl der dafür erforderlichen Stücke das Vorankommen wesentlich beschleunigt. Das Geländer selbst entspricht der Vorbildsituation bis Anfang der 60er Jahre vor der Sanierung des Viadukts. Ein Foto davon befindet sich im ARGE-Heft, das Originalfoto kann ich im Moment nicht wiederfinden - sorry. Der Bahnkörper wird bei dieser Bauweise komplett eingeschottert (wie die Strecke links und rechts), es sind nur die Seitenwege freizuhalten.









Auf dieselbe hier beschriebene Art habe ich das Ippenser Tunnelportal, eine weitere Brücke im Zuge der Nord-Süd-Strecke und dazu ein Freelance Tunnelportal erstellt. Dazu im letzten Beitrag noch ein paar Worte und Bilder, aber erst am kommenden Wochenende - bin erstmal wech.

Eckhard

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Tuesday, January 15th 2013, 5:17pm

Hallo Eckard.

dein Bericht ist tatsächlich eine schöne Bereicherung für dieses (MBW)-Forum.
Aber im Ernst, der Aufwand hat sich für deine Brücke gelohnt, einfach wunderschön und wenn man dann bedenkt, wieviel Zeit und Arbeit dadrin steckt,... Wahnsinn., wie auch der Rest der Anlage.

MfG Micha

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Tuesday, January 15th 2013, 5:53pm

klasse....

..... und danke für so einen ausführlichen bericht..... so kann man deinen grandiosen bau schritt für schritt nach vollziehen....

gruß holger
Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

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Tuesday, January 15th 2013, 8:24pm

Hallo Eckhard,

ein wirklich tolles Brückenbauwerk.
Selbst mein kleiner Freund Klaus Kleinert bestaunte das große Bauwerk.
Er wollte es sich auch mehr aus der Nähe ansehen, aber trotz mehrmaligem betätigen der Ruftaste, öffneten sich die Schranken leider nicht.
Lag offensichtlich am erhöhten Zugaufkommen..... ;)


Gruß Signum oder auch Thomas
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Tuesday, January 15th 2013, 9:36pm

Thomas, ich wusste ja gar nicht, dass Klaus Kleinert mit dabei war. Wo hat er denn übernachtet, war doch kein Zimmer für ihn gebucht? Und dass die Anrufschranke nicht geöffnet werden konnte lag ja wohl daran, dass ihr keine Zugpause zugelassen habt. Das Schild jedenfalls konnte er lesen, wie man sieht - zumindest bemüht er sich. Aber ich vermute, dass er während der Zeit, als wir unten in der Schinkenscheune waren, doch rüber gegangen ist. Er hat es Dir nur nicht gesagt. :P

Und als Beweis das Bild von heute abend. Der "Spielkamerad" von meinem Sohn hatte keine Probleme rüberzukommen. Guck mal wie er grinst. :D




Hast Du noch mehr Bilder von Deinem Freund Klaus Kleinert?
Gruß Eckhard

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Tuesday, January 15th 2013, 9:59pm

Hallo Eckhard,

Du wirst Recht haben, Klaus wird sich auf der Anlage herumgetrieben haben, als wir lecker gespeist haben. :thumbsup:
Vielleicht blieb die Schranke auch aus diesem Grund zu. ;)

Wo er sich dann noch den ganzen Abend unbemerkt rum getrieben hat, kann ich gar nicht sagen. Lediglich noch einmal konnte ich ihn erhaschen.
Da schaute er sich gerade so einen Exoten an. :rolleyes:
Bei dem Anlagenbetrieb ganz schön gefährlich, so zwischen den Gleisen. :S


Gruß Signum oder auch Thomas
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Tuesday, January 15th 2013, 10:10pm

Hallo,

Ihr beiden Spassvögel, :thumbsup: so macht das lesen hier wieder Spass.

Schöne kleine Geschichte am Rande einer Großartigen Anlage.

Grüße aus "Waldau" Franky :D :P 8)

DVst HK

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Tuesday, January 15th 2013, 10:15pm

Franky,
modelrailroading is fun!
Kind regards from Cry Ensen

KlaWie

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Tuesday, January 15th 2013, 10:16pm

Hände in der Tasche

Wer immer die Hände in der Tasche hat, kann auch keinen Knopf drücken damit eine Schranke aufgeht. ähm oder Lüftungsklappe????

mfg

KlaWie

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Tuesday, January 15th 2013, 10:21pm

Klaus, für beides ein :thumbsup:

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KlaWie

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Tuesday, January 15th 2013, 10:24pm

Rechts oder Links?

Der eine kostet jetzt schon 10€ 8o

DVst HK

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Friday, January 18th 2013, 8:39pm

Tunnelportale und Brücken

Das Original ist noch immer das beste Vorbild. Deshalb sollte man sich vor Ort oder heutzutage im Internet umsehen. Man muss nur wissen wo. Da mein Freund Gunter Weidanz sehr viele Fotos in und um Kreiensen gemacht und bei DSO eingestellt hat, wird man bei der Suche auch belohnt mit schönen Fotos der Bauwerke und Gleisanlagen und einer riesigen Auswahl von Fahrzeugen, z.B. Vt 08, Vt 11.5, V 200, 44er und und und in und um Kreiensen herum - schaut mal bei Google unter "Auebrücke Kreiensen" und "Ippenser Tunnel" und dann unter dem Reiter "Bilder" und ihr vergesst hier weiterzulesen... Deshalb spare ich mir an dieser Stelle die Vorbildfotos. 8o

Ein paar Fotos vom Modell möchte ich nun zeigen. Teilweise stammen sie von meiner alten DVD (mit recht einfacher Kamera aufgenommen), teilweise stammen sie von der von mir geplanten neuen DVD, auf der ich demnächst beweisen will, dass ich mittlerweile auch fotografieren gelernt habe. Nur können hier im Forum die großen Bilddateien nicht richtig zur Geltung kommen und es ist auch nur eine kleine Auswahl. Auch deshalb, weil viele Fotos mehr als 7 MB groß sind und deshalb bei "bilder-hochladen.net" nicht hochgeladen werden können. Die Auswahl zeigt aber doch, was man so alles machen kann (auch wenn das kein Vergleich zum Modell des Bahnhofs Hamburg Dammtor ist - der ist einfach unglaublich schön gebaut, hat aber auch einen exorbitanten Preis - siehe SNM Heft 12 :thumbsup: ).

Fange ich mal an mit dem einfachen Freelance Nachbau des Leinebuschtunnels. Den gibt es an dieser Stelle auf der Nord-Südstrecke nicht, aber ich musste ja dort runter in den Abstellbahnhof. Dass ich den Namen Leinebuschtunnel und eine Länge von 999 Metern gewählt habe, hat berufliche Hintergründe, die nur Insider verstehen können - ist für mich halt eine spaßige Anspielung, auf die ich hier nicht weiter eingehe :whistling: . Gebaut ist er auf gleiche Weise, wie das Viadukt. Als Besonderheit ist hier noch eine der alten Stützmauern durch ein Betonteil ersetzt worden. Wichtig ist bei Tunnelportalen, dass sie auch möglichst bis weit in den Berg hinein ausgestaltet werden, da die recht großen Null-Öffnungen doch weit hineinblicken lassen.






Das zweite Tunnelportal ist das weitgehend originalgetreu nachgebaute Südportal des Ippenser Tunnels. Dieser Tunnel ist im Stil der 30er Jahre gebaut (weil ich damals noch der Epoche II frönte) und hat halt die Betonstützmauern der Nachkriegszeit noch nicht - und wird er auch nicht mehr bekommen! Bauweise wieder gleich dem Viadukt.









Das dritte Bauwerk ist angelehnt an die Auebrücke (da wo auf der genannten Internetseite gerade der Vt 11.5 drüber fährt oder die 44er auf der Seite liegt). Im Original führt eine Landstraße unter durch und es fließt dort die Aue, die ca. 300 Meter später am Leineviadukt in die Leine mündet. Im Modell musste ich ja die Leine auch unter der Nord-Südstrecke durchfließen lassen und so habe ich die Auebrücke nur ähnlich nachgebaut und durch beide Öffnungen fließt nun die Leine. Die Straße wurde dann hochgeführt und kreuzt die Strecke bei einer Anrufschranke (siehe letzte Bilder nach Teil 3). Auch hier wieder die gleiche Bauweise.







Eine andere Bauweise hat das sogenannte Kreuzungsbauwerk, es ist eine Stahlkonstruktion, die die Strecke nach Altenbeken über die Nord-Südstrecke führt und bis zur Elektrifizierung in Betrieb war. Durch die Anhebung des Dammes im Rahmen der Elektrifizierung wurde diese Brücke durch eine stählerne Trogbrücke ersetzt, die noch heute in Betrieb ist. Entstanden ist das Modell komplett aus Messingprofilen, alle Teile wurden gelötet und sie verträgt somit auch die schwersten Maschinen. Alle Knotenbleche und sonstigen erforderlichen Stellen wurden mit Nieten gemäß dieser alten Konstruktion versehen. Die wurden auf einer alten nicht mehr funktionsfähigen Drehbank geprägt. Wenn man vor dem Modell steht kann man durch einfaches Zählen und Multiplizieren die Anzahl der Nieten herausfinden: etwa 15.000 Stück; kein Schreibfehler, in Worten fünfzehntausend. Da kriegt man Respekt vor den Konstrukteuren und Handwerkern, die das Original geplant und genietet hatten. :thumbup:









Ich hoffe, ein paar Anregungen für den Selbstbau gegeben zu haben und mache jetzt weiter mit meinem 3,5 Meter langen Bahnsteigdach, oder doch mit der Zurüstung meiner V 200 oder mit der Fertigstellung meines Speisewagens aus dem MTH Rheingold. Dazu hier (V 200) oder im SNM (Speisewagen, Bahnsteige) oder zu allem auf meiner neuen DVD später mehr.



Für mich war es immer wichtig, dass ich an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten konnte. Wenn das eine irgendwann zu monoton wurde, konnte ich mich einem anderen zuwenden, um dann später am ursprünglichen Projekt mit neuerwachter Baulust und neuen Ideen weiterzumachen.

Eckhard

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bernard1967

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19

Friday, January 18th 2013, 10:25pm

Hoi Eckhard,

Das sind wieder sehr schöne bilder das Britische oldimer von die Merke Austin Healey modell Frogeye aus 1958 auf das bahn ubergang is ach eine schöne auto modell und pas sehr gut auf deine serh schöne anlage.

Mit freundliche grussen,

Bernard 1967 aus der Niederlanden

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